
Vor 40 Jahren schrieb Henryk M. Broder den Klassiker „Der ewige Antisemit". Jetzt legt er es neu auf – mit einem harten Befund: Es ist alles schlimmer gekommen. Antisemitismus sei kein Randphänomen, sondern „Weltkulturerbe". Heute zeigt sich Judenhass im Antizionisten-Gewand.
Antisemitismus-Beauftragte, Mahnmale, und Bildungszentren sind für Broder nicht mehr als Symbolpolitik. Das Berliner Holocaust-Mahnmal nennt er obszön. Jugendliche würde er nicht nach Ausschwitz, sondern nach Tel Aviv auf Exkursion schicken.
Broder befürchtet die “Endlösung der Judenfrage” war nur die vorletzte.
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