BauertothePeople (B2P) - Der Podcast hinter den Kulissen von deinem Essen

Wilhelm Geiger
296
18.10.2026
Beschreibung
Wissen, Perspektiven & Hintergründe rund um unsere Lebensmittel & die Menschen dahinter. Ehrliche und offene Gespräche direkt auf den Höfen, in den Unternehmen und bei den Menschen zu Hause. Wissen aus erster Hand, ungecoacht und authentisch, von denen, die es wissen müssen. Und ja, ein bisserl Humor darf auch nicht fehlen. Reicht doch, wenn der Rotwein trocken ist.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. In diesem Ahaa!-Moment erklären Vater und Sohn, Rudolf und Thomas Berger, der Weg von Schwein bis zum Schinken. Die Familie Berger war auch bereits in der Folge 28 zu Gast in unserem Podcast. Dieses Ahaa! haben wir aus dieser Folge zusammengeschnitten. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  2. Thomas Reisecker sitzt uns am großen Familien-Esstisch gegenüber. Hinter uns auf der Kuschelecke liegen die drei Kinder. Sie werden im Laufe des Gespräches mehrmals einschlafen. Am Ende des Tisches sitzt seine Frau Martina und ist sichtlich gespannt, was auf ihren Mann zukommt. Thomas blickt noch einmal zu Martina, wir drücken auf Aufnahme. Thomas ist gut vorbereitet. Vor ihm liegen Statistiken in einem Klarsichtumschlag und die aufgeschlagene Meisterarbeit der Landwirtschaftsschule. Zwei Stunden später wird er feststellen, dass er nicht einmal hineingeschaut hat. Wir haben natürlich über den Hof gesprochen, der seit 1772 ein Erbhof der Familie Reisecker ist. Vulgonamen gibt es auch, „Niedermeier“. Neben der Entwicklung des Hofes haben wir auch über den Ackerbau, die Schweinmast und sehr spannend, die Kosten der Schweinemast gesprochen. Als wir auf das Thema Tierwohl und Vollspaltenböden zu sprechen kommen, merken wir, wie Thomas mit sich zu ringen beginnt, nach den richtigen Worten sucht. Die letzten Jahre und die Diskussionen, vor allem auf Social Media sind nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Nach und nach erkennen wir dann auch die vielen Dimensionen, die für Thomas damit einhergehen. Der Betrieb ist sein Lebenswerk. Ein Vermächtnis seiner Eltern, die ihn bereits sehr früh in ganz wesentliche Entscheidungen für seine Zukunft eingebunden hatten. Er hat den Betrieb selbst geplant und zusammen mit seinem Vater um- und aufgebaut. Eine Investition für ein ganzes Leben, wie er erklärt, laufen doch die Abschreibungen für einen großen Umbau gerne mal über 30 Jahre. Mit Mitte 40, Anfang 50 nochmals alles niederreißen? Damit würde er nicht nur einen neuen Hof, sondern in erster Linie seinem Nachfolger (einem seiner drei Kinder) die Freiheit verbauen, über ihrer Zukunft selbst zu entscheiden. So wie er es einst selbst konnte. Mit seinen 40 Jahren muss er bereits jetzt darüber nachdenken. Seine Argumente klingen nachvollziehbar. Gleichzeitig wiegt sein eigenes Lebenswerk, auf das er so gerne stolz wäre, immer schwerer. Wir sehen ihm an, dass es in ihm arbeitet, dass er nach einer Lösung sucht. Wenn man über den Betrieb geht, erkennt wird auch klar warum. Alles hat seinen Platz, sogar die „Arbeitsmäntel“ der Kinder sind beschriftet und im betrieblichen Hygienekonzept integriert, auch die Gummistiefel. Alles, von der Tastatur beim Computer bis zu den Globuli und dem Kräuterextrakt für die Schweine, ist durchdacht. Er liebt seine Tätigkeit und seine Tiere. Gleichzeitig belasten sie ihn. Wir erleben, wie sich die Sichtweisen mit der Zeit verändern, wie aus Gewissheit Unsicherheit entsteht und wie das innerhalb nur einer Generation geschieht. Wir lernen aber auch einen Optimisten kennen, der nicht nur mit sich und seiner Aufgabe ringt, sondern vor allem auch nach Lösungen sucht. Schaut bzw. hört selbst hinein, wie das Gespräch auf euch wirkt. Wir freuen uns über eure Kommentare und Sichtweisen. Am Ende des Podcasts waren dann übrigens alle Kinder wieder wach, was jedoch ganz sicher nicht am Kuchen lag, der schon am Tisch stand. ;-) ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  3. Kennt ihr die Filme, wo es irgendwo, mitten im Meer, im Urwald oder sonst wo, auf einmal einen verborgenen Ort gibt, von dem die restlichen acht Milliarden Menschen auf der Welt noch nie etwas mitbekommen haben? Dort leben auch noch Dinosaurier, unbekannte Völker und unbekannte Tierarten. Wir deuten jetzt mal den Kollegen Jules Verne phonetisch, also so wie man es ausspricht, und gelangen über diesen sprachlichen Spagat in die österreichische Hauptstadt. Die geheimnisvolle Insel, von der hier die Rede ist, liegt in der Simmeringer Haide. Dort wohnen zwar keine Dinosaurier und unbekannte Völker, zu entdecken gibt es dort aber so einiges. Hier reiht sich ein Glashaus an das andere. In der einen Minute steht man noch in der Wiener Wohnsiedlung, ein paar Schritte weiter glaubt man sich schon in einer völlig anderen Welt. Allein deshalb lohnt sich ein Spaziergang. Was wir im Gespräch mit Vater und Sohn, Franz und Markus Pannagl gleich mal lernen: Wir sprechen hier nicht mit Landwirten, sondern korrekterweise mit Gärtnern. Und auch die Dimensionen ändern sich. Spricht man im Ackerbau nur von Hektar Anbaufläche, geht es hier wieder um den uns Konsumenten besser vertrauten Quadratmeter. Die Pannagls haben sich auf Ochsenherztomaten spezialisiert. Wer im Osten von Österreich im Handel eine solche kauft, kann ziemlich sicher sein, dass sie von diesem Betrieb stammt. „Wir haben uns immer schon auf die spezielleren Sorten fokussiert“ lachen die beiden. Papa Franz war auch bei der Gründung der LGV Genossenschaft dabei, in der sich die vielen Gemüsebauern zusammenschlossen, um eine stärkere Position gegenüber dem Handel zu erreichen. Wir erfahren in dieser Folge viel über die Entwicklung der Landwirtschaft rund um Wien und lernen, dass die Wiener Landwirte vielfach aus dem Waldviertel stammen. Wir sprechen über die Grundlagen des Gemüsebaus sowie den Handel und Verkauf der Ware. Dabei lernen wir auch wieder zwei interessante und sehr nette Menschen kennen und vor allem eine neue Perspektive auf unsere Lebensmittel. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  4. Was das eigentlich alles für uns bedeutet? Ob wir Tiere töten dürfen, um sie zu essen? Welchen moralischen Umgang wir ihnen schulden? Was genau Tierwohl ist? Wie wir über Landwirtschaft reden (können)? Und wer letztlich die Verantwortung trägt? Diese schweren Themen macht Christian Dürnberger mit uns leicht verdaulich. Wir sprechen mit dem Philosophen Christian Dürnberger … Zitat Dürnberger: „Ich bin kein Philosoph“. Wir prüfen die Unterlagen, hinterfragen unsere Vorbereitung. Dürnberger setzt fort. Philosophen hätten einen originellen Gedanken, der lange nachwirkt und da wolle er sich nicht einreihen. Er habe aber Philosophie studiert. Phu, wir sind beruhigt, doch richtig recherchiert. Ob Herr Dürnberger sein Licht unter den Scheffel stellt oder doch den einen oder anderen originellen Gedanken für die Nachwelt hinterlässt, das müsst ihr beurteilen. Wir haben jedoch versucht zusammen mit Christian (vulgo Herr Dürnberger) den Bogen von den grundlegenden Begriffen und der Theorie hinein in die angewandte Praxis zu spannen. Wir reden viel über Begriffe wie Werte, Moral, Philosophie und Ethik und greifen dann ein paar spannende Themenfelder auf. Wie steht es beispielsweise um das Verhältnis zwischen Gesetz und öffentlicher Meinung oder wie kann ein öffentlicher Diskurs (mit und über Landwirtschaft) stattfinden. Und natürlich haben wir uns über das Thema Ethik in der Tierhaltung unterhalten, speziell auch darüber, ob und woher wir als Menschen das Recht haben, Tiere letztlich zu töten. Eine neue Perspektive rund um die Themen Essen, Menschen und Landwirtschaft und hoffentlich auch der eine oder andere Ahaa!-Moment der hängenbleibt. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  5. „Ich bin als Kind gerne in die Kirche gegangen“, lacht Roland Soyka, um dann zu ergänzen, „weil ich wusste, dass es danach immer ins Gasthaus ging." Kurzversion: Ich bin als Kind schon gerne ins Gasthaus gegangen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Nur dass er halt heute in sein eigenes Gasthaus gehen kann, besser gesagt in sein eigenes Wiener Beisl, wie er seine Melange aus Gasthaus und Restaurant im ehemals berühmt-berüchtigten Stuwerviertel nennt. Die Vergangenheit des ehemaligen „Bauchstichbeisls“ kann man etwa erahnen, wenn Roland von den kugelsicheren Scheiben im mittlerweile renovierten Gastraum im Souterrain des Lokales spricht, wo wir auch den Podcast aufgezeichnet haben. Nicht immer ist es die Familie, welche die Karriere der nächsten Generation prägt. Roland hatte weder gastronomische noch landwirtschaftliche Wurzeln, die ihm eine gastronomische Karriere näher legten. Erst über einen Eignungstest an der Schule ist Roland auf die Gastro gekommen und dann irgendwie hängen geblieben. Das es letztlich ein Beisl in Wien wurde, verdanken die Wiener dem Umstand, dass Roland und seine Frau Gerhild nicht mit einem exzentrischen britischen Millionär ein Ressort auf einer indonesischen Insel eröffnet haben. Aber das ist eine andere Geschichte. Wie es sich gehört, haben sich Roland und Gerhild beim Après-Ski in Tirol kennengelernt. Mit einem kleinen Umweg über Griechenland sind die beiden dann in Wien gelandet. Jahrelang lief Roland auf seinem Arbeitsweg am Lokal vorbei, bis er 2018 die Gelegenheit beim Schopf packte. In nur einem Monat wurde renoviert und eröffnet. Seit Tag 1 läuft es gut. Auch die Zeit während Corona hat man gut überstanden. Auch wenn es nicht leicht war, am ersten Tag des Lockdowns, einem Freitag, einem 13ten, alle Mitarbeiter zu entlassen. Mir ist nichts anderes übrig geblieben, meint Roland abgeklärt. "Aber, wir konnten die Entwicklung schon erahnen, also habe ich alles an Take-Away-Geschirr zusammengekauft, was ich kriegen konnte und so hatten wir bereits ab Tag 1 ein Abhol-Service. Wir waren so ziemlich die ersten in Wien, die damit angefangen haben, das Geschäft ist sehr gut gelaufen. Auf diese Weise konnten wir mit einem kleinen Team weiterarbeiten", meint Roland sichtlich stolz. Im Podcast haben wir mit Roland über das Wirt-Sein gesprochen, über die Zusammenstellung der Speisekarte, Arbeitsbedingungen in der Gastronomie, Herkunftskennzeichnung, Lieferantenauswahl, Lebensmittelabfälle und noch ein paar andere Dinge. Mit diesem Gespräch erweitern wir unsere Perspektiven entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette um die Gastronomie. Wenn ihr einen Wirt kennenlernen und ein wenig in die Welt hinter dem schönen Essen und sprudelnden Getränken eintauchen möchtet, dann könnt ihr hier beginnen. Nutzt die Kapitelmarken auf der Website und in euren Apps, sofern die es ermöglichen. Wir werden jedenfalls weitere Perspektiven aus der Gastronomie einfangen und mit euch teilen. Wir sind schon gespannt, ich hoffe ihr auch. Mahlzeit! ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  6. Er hat uns getäuscht, was vorgemacht, bis zum Ende im Nebel stehen gelassen. Er, Werner Magoschitz, der Herr über sehr viel grünen, roten und vor allem weißen Spargel. Bis zum Schluss saß uns ein völlig entspannter, freundlich lächelnder Mann mittleren Alters gegenüber. Also waren wir auch entspannt. Theoretisch beginnt gerade die Spargelzeit, praktisch haben wir das auch bemerkt, als wir nach zwei Stunden mit dem Gespräch fertig waren. Er dürfte ab ca. Minute 2 oder 3 am Betrieb gefehlt haben. Das erklärt auch, warum wir für diese Folge eher weniger Fotos gemacht haben. Danke an dieser Stelle an Werner und vor allem die Family im Hintergrund, dass sie sich trotzdem die Zeit genommen haben. Über den Spargel gibt es viel zu sagen. Wer alles wissen möchte, was uns Werner erzählt hat, muss in den Podcast reinhören. Kleiner Tipp: Nutzt die Kapitelmarken! Solange auch dieses Gespräch wieder war, so kurz ist im Vergleich dazu die Geschichte des Spargels in Österreich. Klar, Spargel gibt es schon lange, früher wurde dieser in sehr geringen Mengen angebaut. Tontöpfe hielten den Spargel weiß. Erst in den 80er Jahren begann der allmähliche „Aufstieg“ des Spargels. Zuerst in der Gastronomie, später dann im Supermarkt. Werner Magoschitz und seine Mutter waren von Anfang an dabei. Mit 500 Pflanzen, die man von einem Nachbarn bekam, begann man zu experimentieren. Jahrzehnte später ist das Marchfeld „die“ Spargelregion Österreichs und die Familie Magoschitz der größte Spargelbauer des Landes. Aktuell wird auf ca. 100 Hektar Spargel angebaut. Ohne die Mitarbeiter aus den Nachbarländern gäbe es keinen Spargel in Österreich, zumindest nicht in diesen Mengen, bestätigt auch Werner Magoschitz. Die Arbeit ist hart, die Löhne vergleichsweise gering. Unmöglich, hier ausreichend heimische Mitarbeiter zu bekommen. Durch die verhältnismäßig kurze Saison von ca. 60 Tagen ergeben sich große Herausforderungen, auch hinsichtlich der Unterkünfte. Die Skandale, die hier bzgl. der Unterkünfte aufgedeckt wurden, waren völlig gerechtfertigt. Hier gab es klare Verfehlungen, so Magoschitz, der auch lange der Obmann des Vereins „Genussregion Marchfeldspargel g.g.A.“ war. Während der Spargelsaison, speziell bei guten Wetterbedingungen, wächst der Spargel bis zu 5 Zentimeter pro Tag. Pro Hektar müssen täglich 5 km Bahnen abgegangen werden. Bei 100 Hektar macht das täglich 500km Spargel, die gestochen oder geschnitten werden müssen. Folien bedecken die Dämme, in denen der weiße Spargel nach oben strebt. Auch die Folien müssen einmal täglich aufgedeckt, dann wieder zugedeckt werden. Ohne Folien müsste man täglich 2 x gehen. Die ökologischen Nachteile sind Werner bewusst, er betont aber auch die Vorteile. An den biologisch abbaubaren Lösungen wird zwar geforscht, diese hätten sich bisher jedoch nicht bewährt. 800 Arbeitsstunden pro Hektar rechnet er für die 60 Tage der Ernte, das sind zwei Monate Vollgas. Kämen nicht jedes Jahr erfahrene Mitarbeiter, die die Arbeit und den Betrieb schon lange kennen, wäre die Arbeit nicht machbar. Werners Ruhe erscheint uns nachträglich immer rätselhafter. Es gibt so viel zu lernen über den Spargel, was natürlich angesichts unterschiedlicher Wissensstände eine höchst relative Aussage ist. Dennoch, wir haben viel gelernt. Sogar der Melange, ihres Zeichens Agrarwissenschaftlerin, war das eine oder andere Ahaa!-Erlebnis anzusehen. Letztlich zu erwähnen ist eine kürzlich von uns gegangene, höchst individuelle Größe des Marchfeldes, die auch an der Erfolgsgeschichte des Spargels wesentlich beteiligt war, Gerhard Boucek: Legenden-umwitterter Gründer und Betreiber des nicht weniger legendären Marchfelderhofes. Es sei nicht zuletzt seinem gastronomisch-kreativen Geschick zu verdanken, dass das Marchfeld und der Spargel heute voneinander nicht mehr zu trennen sind, so Magoschitz sinngemäß. So, schon wieder zu viel geschrieben. Wer mehr wissen will, muss reinhören! Wir üben uns jetzt in der Entspannung … ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. 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  7. Gut, vom Weltraum aus kann man den Hof von Georg Doppler vielleicht nicht sehen, aber vom Zug aus. Groß ist er trotzdem. Und er steht schon lange da. 1300 irgendwas wird der Hof das erstmal urkundlich erwähnt. Seit 1700 irgendwas im Besitz der Familie Doppler, damals quasi noch in Bayern. Der sprachlich wenig geübte Österreicher muss sich erst ein wenig auf die Besonderheiten des örtlichen Sprachgebrauchs eingrooven. So befinden wir uns nämlich nur der Schrift nach in einem Ort namens Waizenkirchen. In Wirklichkeit sind wir aber in "Woazaküra" (oder so ähnlich). Jetzt tönt auch der Vulgoname des Hofes wieder harmonisch mit: Moaz Poazham. Wer wissen will, was da heißt, der muss in den Podcast reinhören. Georg Doppler züchtet gemeinsam mit seiner Frau Astrid Rinder, genau gesagt Blonde d’Aquitaine. Eigentlich ein reiner Marktfruchtbetrieb (i.e. Ackerbau) haben sie 1998 mit den Rindern begonnen. Dem gingen alle möglichen Versuche voraus, das richtige Setup für den Hof zu finden. Wer in den Podcast reinhört, erfährt einiges über Rinderrassen und worum es bei der Zucht geht. Auch auf das Thema Behornung, das wir in der Folge mit Markus und Olga Voglauer (Folge 20) schon mal besprochen haben, geht Georg ein. Wir lernen: Die Unterscheidung zwischen "hornlos" und "enthornt" ist wesentlich. Georgs Rinder kommen (bis auf ganz wenige Ausnahmen) ohne Hörner zur Welt. Eine nachträgliche Enthornung ist in diesem Fall gar nicht notwendig. Eine Eigenschaft der Züchtung, an der man seit mittlerweile 20 Jahren arbeitet, so Georg, sichtlich stolz. Georg ist aber nicht "nur" Bauer. Ähnlich wie unser verhaltensauffälliger Kollege aus der Krakau sagt auch Georg seine Meinung, nimmt Stellung. Er überlegt lange, wägt ab. Er ist ein sehr politischer Mensch, war schon in vielen Verbänden aktiv, hat vieles mitgegründet, ist aber auch aus vielem wieder ausgestiegen. Ein bisserl kommt er uns vor wie die woazaküra´sche Variante von Hans Söllner. Mit dem ist er übrigens auch schon ein bisserl zusammengekracht. Eine Aussprache steht aus, da Hons kommt irgendwann zum Georg. Hans Söllner und Til Schwaiger hat er öffentlich kritisiert und schon Reichweite erzielt. Sein Mittel der Wahl: Instagram, Facebook und ja, TikTok. Als er einer postfaktischen Gruppe juveniler Tik-Tok-Influencer im Rahmen der Kulikitaka-Challenge das Attest "gehirnambutierte Vollpfosten" auf deren eigener Plattform ausstellt, geht er viral, wie es so schön heißt. Bis Australien wird darüber berichtet. An einem Tag waren bis zu drei Fernsehteams am Moaz Poazham in Woazaküra. Nicht ganz ungeplant, wie wir im Gespräch erfahren. Und überhaupt sprechen wir ausführlich über Kommunikation, Soziale Medien und Öffentlichkeit. Georg teilt hier seine Erfahrungen und Herangehensweisen, die auch für andere durchaus wertvoll sein könnten. Und ja, es gibt auch Schwein, Hühner, Pferde, eine quirlige, kleine Hof-Fee namens Josefa, noch zwei erwachsene Töchter (Lea und Hannah), Sohnemann Jakob, einen schwarzen Kuschelhund namens Fanta und einen Hofladen mit eigenen Produkten und Produkten aus der Region. Und ja, die eingangs schon erwähnte Bäuerin Astrid, die für Georgs Frisur verantwortlich ist. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  8. Wo soll man anfangen? Im Universum der Familie Berger kommt unheimlich viel zusammen. Nach der Führung bin ich von so vielen Eindrücken erschlagen und habe so viele Fragen im Kopf, dass ich anfangs gar nicht weiß, wie ich dieses Gespräch jetzt führen soll. Zum Glück bin ich ja nicht alleine, die Melange holt mich da raus. Ernsthaft: Bei der Firma Berger Schinken wird noch selbst geschlachtet. Nicht das ganze Fleisch kommt aus der eigenen Schlachtung, man kauft auch zu. Gut 30 % des Schweinefleisches bezieht man aber aus einem Umkreis von gut 50 km oder maximal 2 Autostunden, erklärt Rudolf Berger oder wie ich ihn mal bezeichnet habe, der alte Berger. Er hat es sich gemerkt. Ich nicht. Er hat mich erinnert. Ich mich dann auch. Dieses Fleisch wird auch unter dem hauseigenen Programm "Regional Optimal" vermarktet. Würde man nur auf Regionalität und Tierwohl setzen, würde es die Firma allerdings nicht mehr geben. Neben dem Schinken für den Einzelhandel, wie der Firmenname auch ein wenig in die Irre führt, wird auch noch Großhandel und Gastronomie mit Frischfleisch beliefert. Zudem macht man Wurst und betreibt eigene Märkte und Filialen. Auf diese Weise, so die Familie stolz, könne man das ganze Tier verarbeiten, von der Nase bis zum Schwanz, Nose to Tail, wie es auch heißt. Diese Vielseitigkeit des Angebotes ist es auch, warum Rudolf Berger den Betrieb nicht als "groß" sehen möchte. Natürlich ist man ein großer Betrieb mit vielen Mitarbeitern. Er denkt bei groß aber eher an Spezialisierung auf ganz wenige Produkte und hoch-optimierte Prozesse. Eine Entwicklung, welche er für Berger Schinken nicht sieht. Auch der Umstand, dass man Tiere direkt von den Landwirten und nicht über Handelsplätze wie z.B. die Schweinebörse einkauft, ist eher die Ausnahme, als die Regel. Die Märkte sind hier eben stark spezialisiert, die Betriebe entsprechend auch. Eigentlich sei aber die eigene Schlachtung das wirklich Spezielle. Über diese sprechen wir im Podcast ausführlich. Der direkte Einkauf bei den Landwirten hat Vorteile, aber auch Nachteile. So war 2020 ein Zulieferbetrieb wegen schlechter Haltungsbedingungen in den Medien. Das hat auch das Unternehmen hart getroffen. Es war eine extrem anstrengende, schwierige, aber auch sehr lehrreiche Zeit, ist man sich einig. Man hat gemeinsam mit unterschiedlichen Stakeholdern nach Lösungen und Verbesserungen gesucht. Der betroffene Bauer kann übrigens auch weitermachen und setzt jetzt voll auf Tierwohl. Tierwohl, Regionalität, Fleischkonsum, Schlachten, Ethik, Markt, Großhandel, Einzelhandel, Transport, Verpackung, Facharbeiter, Strukturwandel und und und ... Ich bekomme jetzt beim Schreiben schon wieder Zustände. Da kommen wirklich viele Themen zusammen, die im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs von Bedeutung sind. Bianca war da deutlich entspannter. Dieses Mal :-) Mit Thomas Berger, seiner Freundin Kristina und der Cousine Barbara steht schon die nächste Generation vor der fließenden Übernahme des Betriebes. Auf sie wartet eine spannende, sicher aber auch eine herausfordernde und abwechslungsreiche Entwicklung in einem Markt, der vermutlich vor großen Veränderungen steht. Aktuell bastelt man jedoch schon an Hybridwürsten, halb tierisch, halb pflanzlich, denkt über nachhaltige Verpackungen und sicher noch die eine oder andere Sache nach. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  9. Hans-Peter ist zielstrebig. Mit nur 25 Jahren strahlt er ein Selbstbewusstsein und eine Sicherheit aus, die man bei einem so jungen Mann noch nicht vermutet hätte. Bei der Hofrunde sitzen die Sätze, die Info-Tafeln, die er am ganzen Hof installiert hat, erscheinen uns wie Bauer-Point-Folien. Und noch eines fällt sofort auf. Ordnung. Der Hof ist völlig auf Vordermann. Nichts liegt herum, alles wirkt neu, sauber und ordentlich. Hans-Peter sieht sich selbst als Landwirt UND Unternehmer, möchte diese beiden Wirtschaftsweisen auch voneinander getrennt wissen. Auf der einen Seite ist er Landwirt und erzeugt mit seinen 14.500 Legehennen Eier in Boden- und Freilandhaltung. Ursprünglich war es Peters (sein Vater) Plan, in Käfige zu investieren, so tat es damals jeder. Ein Berater mit einem guten Gespür für den Markt, überzeugt ihn aber, früh in die Bodenhaltung zu investieren. Ein Glücksfall, wie er heute meint. Später kam dann die Freilandhaltung dazu, was aufgrund der arrondierten, also direkt an den Hof angrenzenden Flächen gut möglich war. In der passenden Vollmontur dürfen wir mit Vater und Sohn auch die Ställe betreten. Fotos und Videos findet ihr auf (wenn ihr es nicht schon hier lest) auf unserer Website. Im Podcast erfahren wir also wieder viel über die Legehennen, die Haltungsformen und natürlich auch die Eier. Was diesen Podcast aber auch sehr spannend macht, ist die Direktvermarktung, die Hans-Peter aufgebaut hat. Mit inzwischen neun Automaten in und rund um Graz vertreibt er eigene Produkte und Produkte lokaler Bauern und Produzenten. Auf die Frage, wohin die Direktvermarktung sich entwickeln würde, rück Hans-Peter auch mit seinem neuen Plan heraus. Als Landwirt ist er der "Hofveitl". Als Vermarkter plant er ein landesweites Netz aus Automaten aufzubauen, das dort, wo es ist, regionale Produkte vermarktet. Er nennt es "Hofeck". Das Konzept hat Ähnlichkeit mit einem Franchise-Konzept, Hans-Peter spricht in diesem Zusammenhang jedoch lieber von einem Verband regionaler Erzeuger. Er liefert die Dachmarke und sein Know-How, die Regionen betreiben die Standorte selbst. Ein mutiger unternehmerischer Schritt in eine sehr spannende Zukunft im Bereich der Direktvermarktung. Wir sind gespannt. Wer noch mehr erfahren möchte, hört einfach in den Podcast hinein. Nutzt zur Orientierung auch die Kapitelmarken. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  10. Stefanie und Ferdinand Köberl (vulgo Gredlbauer) hatten Schnecken im Garten. Dann hatten sie keine Schnecken mehr im Garten, weil sie nun sechs Hühner im Garten hatten. Die Hühner legten Eier und die schmeckten nicht nur der Familie. Die Landwirtschaft hatte man schon von Ferdinands Eltern übernommen, der Garten war schneckenfrei und für Eier gab es scheinbar eine Nachfrage. Einzige Bedingung: Es muss Bio sein. Nebenbedingung (von uns festgestellt): Ein Teil des Betriebes muss auf Rädern stehen. So geschehen bei Hühnerstall und "Roll-Laden" aka Lastenrad. Die Köberls halten ihre Hühner in Mobilställen. Aktuell ist schon der dritte selbst-gebaute Stall in Betrieb. Mit jedem Modell wird das Konzept ausgereifter, scherzt Ferdinand. Es ist Mitte März, Schnee unter uns, Schnee auch von oben. Die Hühner der Köberls, drei bis vier Rassen laufen hier gemischt durch die Gegend, haben ca. 30m² Auslauf, die Bio-Verordnung schreibt mindestens 10m² vor. Alle paar Wochen werden die Flächen gewechselt, die Hennen-Karawane zieht weiter. Hähne gibt es in so einer Herde natürlich keine, da die Eier nicht befruchtet werden sollen. Die Lage direkt in Graz ist natürlich optimal für die Direktvermarktung. Nach und nach ist auch der Hof der Köberls Teil der Stadt geworden. Man lebt hier mit vielen Anrainern mittlerweile in einem Wohngebiet, mittendrin die Hühner der Köberls. Auch ein Vorteil, wenn der Stall Rollen hat, grinst Ferdinand, denn man kann rasch umziehen. Probleme gibt es aber keine. Stefanie und Ferdinand sind seit 2016 in der Landwirtschaft. Es macht ihnen sichtlich Spaß, den Betrieb nach ihren Vorstellungen aufzubauen. Bio, lokale Direktvermarktung, Vielfalt. Zweimal in der Woche fahren sie mit Ihrem Lastenrad aus. Auch schon in Variante zwei, mit 350kg Zuladegewicht vulgo zwei Europaletten. Ja, wir sprechen von einem Fahrrad. Einzig die zwei Autoreifen an der Vorderseite deuten darauf hin, dass hier ein wirkliches Lastkraftrad am Weg ist. An zwei Tagen werden zwei Touren gefahren, wer auf der Tour ist hat Glück, wer zu weit weg ist Pech. Naja, Pech. Man kann bei den Köberls auch bestellen und sich die Produkte direkt am Hof abholen. Den Trend zu den Automaten und SB-Hofläden wollen sie ganz bewusst nicht mitgehen. Direktvermarktung heißt "direkt" im Sinne von Kontakt mit den Kunden. Viele Ihrer Kunden sind inzwischen zu Freunden geworden, das "Tratscherl" beim Ausliefern fix eingeplant. Das muss man schon mögen, dann machte es auch Spaß. Für die beiden ist es die perfekte Art der Landwirtschaft, die genau zu ihnen und ihrer Lebenseinstellung passt. Sie fahren auch gerne mit dem Rad, solange es nicht schneit oder gewittert. Diese kurze Beschreibung wurde nun schon wieder lange. Hört rein in den Podcast und erfahrt mehr über mobile Hühnerställe, warum Hühner ziemliche Rassisten sind und wie man Direktvermarktung verstehen kann. Eine neue Perspektive halt. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  11. Eines vorweg: Die Frage, was denn nun zuerst da gewesen ist, die Henne oder das Ei haben auch wir nicht klären können. Wer also nur hier ist, um hierauf eine Antwort zu erhalten, den müssen wir leider enttäuschen. Dafür haben wir in diesem Gespräch so ziemlich alle, ok viele, Dinge über die Produktion und Vermarktung von Eiern und die Menschen hinter diesen Betrieben erfahren. In drei Generationen Entwicklungs- und Aufbauarbeit hat sich viel getan. War doch der Großvater einer der Pioniere der intensiven Produktion in Österreich. Bis in die 50er Jahre hinein ging die Eierproduktion in Österreich eher nebenher. Die meisten Bauern hatten auch Hühner, Hinterhofhaltung nennt es Franz. Sein Vater, Martins Urgroßvater, war nach dem Krieg in amerikanischer Gefangenschaft, in den USA, als Baumwollpflücker! Er beobachtete, wie dort Hühner gehalten wurden. Mit diesem Wissen kehrte er nach Ende seiner Gefangenschaft zurück nach Österreich. So hat alles begonnen. Nach ersten gescheiterten Versuchen, viel Unternehmergeist und ein paar glücklichen Fügungen begann das Geschäft zu laufen, bis heute. Später begann man neben der "Eierproduktion" auch noch zu veredeln, also einen weiteren Verarbeitungsschritt in der Wertschöpfungskette hinzuzufügen. So begann die Färberei. Heute stehen in der Färbehalle der Schralls vier Generationen von Maschinen, die alle noch in Verwendung sind. Eine alte Maschine, die noch mit der Wälzmethode arbeitet und drei Generationen nach der sog. Spritzmethode. Heute, lacht Martin, gibt es in Österreich ca. 98% G´spritze, Ostereier wohlgemerkt. Wir sprachen natürlich auch über die Haltungsformen und deren Entwicklung. Seit 2019 und mit dem Auslaufen der langjährigen Übergangsfristen, gibt es in Österreich keine Form der Käfighaltung mehr. Betrachtet man sich die Geschichte dieser Haltungsform mit den Augen der 70er Jahre, so war dies ursprünglich eine Maßnahme zur Tiergesundheit. Die Zeiten ändern sich, die Möglichkeiten und Perspektiven ändern sich auch. Österreich ist Käfig-frei! Weltweit ist es nach wie vor die häufigste Haltungsform und deren Eier wiederum, sind in vielen Produkten enthalten, auch in Österreich. Daher fordert die österreichische Geflügelbranche seit vielen Jahren eine entsprechende Herkunftskennzeichnung, hat man doch aufgrund der hohen heimischen Auflagen einen internationalen Wettbewerbsnachteil. Auch das ist ein Teil der Realität. Gleichzeitig ist man aber auch stolz, dass man in Österreich in Sachen Tierwohl internationaler Vorreiter ist. 25.000 ist gar nichts, meint Martin, 10.000.000, das sein groß, ergänzt seine Mutter Maria. 10 Millionen! Es drängt sich wieder die Frage auf, was denn eigentlich Massentierhaltung ist, was industrielle Tierhaltung? Das Gespräch zeigt auch das Spannungsverhältnis zwischen gesetzlicher Grundlage und öffentlicher Wahrnehmung. Als mit Beginn der 2000er Jahre zunehmend die Käfighaltung in die öffentliche Wahrnehmung gerückt wurde, begann gleichzeitig eine schwierige Phase für die Betriebe. Aber nicht nur die Betriebe spürten den Druck des Marktes, gerade auch die Familien hinter diesen Betrieben hatten keine einfache Zeit. In der öffentlichen Wahrnehmung war sie nun weit abgerutscht und auch im lokalen Umfeld fühlte man sich lange isoliert. Speziell für die Kinder ist es nicht einfach gewesen, generell als Bauernkind, speziell aber als Kind von Hühnerbauern. Das Gespräch hat 2,5 Stunden gedauert und es wurde wieder über viele Facetten gesprochen. Das hier sollte nur ein kleiner Begleittext sein, auch dieser artet bereits wieder aus. Um euch die viele Information in 2,5 Stunden Gespräch zugänglicher zu machen, haben wir Kapitelmarken erstellt, also eine Art detailliertes Inhaltsverzeichnis. Einfach auf die Stelle, die euch interessiert klicken und ihr seid mitten im Gespräch. Wo findet man diese Kapitelmarken? Verfügbar ist diese Funktion auf unserer Website direkt im Player, auf Apple Podcast, einigen anderen Podcatchern (so heißen die Podcast-Player). ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. 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  12. Prof. Niggli wirkt tiefenentspannt. Im schlichten Wiener Altbau-Gesprächszimmer des hiesigen FiBL-Standortes (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), welches er 30 Jahre lange geleitet und maßgeblich geprägt hat, sitzt uns ein freundlich lächelnder, mittel-junger Herr gegenüber. Ohne die übliche Länge unserer Podcast-Folgen zu kennen, warnt er uns, wir sollten ihn bremsen, wenn er zu sehr ins Erzählen gerät. Wir schmunzeln. Letztes Jahr gab er die Geschäftsführung des FiBL ab und hat sich seither in eine Art Unruhestand begeben. So wurde er z.B. mit der Ausrichtung des UN-Welternährungsgipfels im Herbst 2021 beauftragt, berät weiterhin als Obmann das FiBL und gibt serienweise Interviews. Glück gehabt … Und er hat ein Buch geschrieben! Keine Fachpublikation von Wissenschaftlerinnen für Wissenschaftler, sondern vielmehr eine 150-seitige Zusammenschau der Erkenntnisse eines bewegten und erfolgreichen Forscherlebens. Er blickt jedoch weder im Buch noch in unserem Gespräch zurück, sondern vielmehr nach vorne. Stellt er sich doch die Frage, wie wir in den kommenden Jahrzehnten eine Welt mit bald 10 Milliarden Menschen ernähren werden können. Was wir von Urs Niggli nicht erhalten, ist die „Weltformel“. Die eine Lösung, die für uns alle und überall funktioniert. Gerne wird sein Ansatz auf „Bio kann die ganze Welt ernähren“ reduziert, gilt er doch als einer der bekanntesten Forscher zum biologischen Landbau, quasi ein "Bionier". Was dabei aber oft vergessen wird, ist Urs Niggli, der große Pragmatiker. Wenn wir einen Versuch unternehmen müssten, seinen Zugang zusammenzufassen, klänge dies in etwa so: „Schau, was bei dir und für dich funktioniert. Hast du es gefunden, dann nutze es klug und verantwortungsvoll.“ Ein logischer Pragmatismus zeichnet ihn also aus und hat ihm schon den einen oder anderen Shitstorm eingebracht. Bedient er sich doch in manch ideologisch gespaltener Diskussion der Instrumente sowohl aus dem weißen wie auch aus dem schwarzen Körbchen. In Nigglis Körbchen landet dann nebst Bio schon mal die Genom-Editierung und neben traditionellen Methoden des Bio-Landbaus auch Satelliten, die Cloud und Big Data. Im Gespräch hatten wir 2 Stunden Zeit über vieles zu sprechen, um eine Idee davon zu bekommen, warum Urs Niggli so denkt, wie er denkt und vor allem auch, wie er dazu kam. Letztlich verlief das Gespräch mit Urs Niggli wie ein Dialog mit Zuckerbrot und Peitsche. Wir haben zwei Stunden lang versucht, ihn in eine Schublade zu bekommen, mussten zum Schluss aber das Kasterl wegschmeißen. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  13. Eigentlich wollten wir ja mit Viktoria Echinger aka Viki aka Femme.Farm (Instagram) ein Gespräch über die Schweinemast führen. Gesprochen haben wir schließlich mit der Familie Eichinger, über Schweinemast und die Erfahrungen aus zwei Generationen. Viki sieht sich selbst als Quereinsteigerin, wollte sie doch lange vieles, nur nicht Landwirtin werden. Schweinebäuerin war auch nicht das, was in der öffentlichen Wahrnehmung mit dem Prädikat kuhl oder sau-geil versehen wurde. Nachhaltigkeit, das war eher ihr Thema, Energie und Ressourcen waren dann auch die Schwerpunkte ihres Studiums in Wieselburg. Und ja, nach und nach wurde der jungen Niederösterreicherin bewusst, dass sie zuhause all diese Hebel und das ganze Thema Nachhaltigkeit bereits in Händen hielt, na ja, halten könnte. Der Keim war gesät, die Saat ging auf, habemus @Femme.Farm 1.300 Schweine leben aktuell am Hof der Eichingers. Vulgonamen gibt es keinen, das ist im Osten Österreichs nicht so verbreitet. Die Eichingers kaufen die Babyferkel im Altern von ca. 4 Wochen über die Schweinebörse und ziehen sie auf, bis sie ca. 25 - 30 kg schwer sind, ca. 8 Wochen. Danach beginnt die Mast-Phase, die nochmal so lange dauert. Nach ca. 6-7 Monaten am Hof (die Schweine sind dann 8 Monate alt und etwa 120 kg schwer) werden sie zum Schlachten und Verarbeiten zur 10 km entfernten Firma Berger gebracht. 2 Stunden haben wir uns unterhalten und es gibt wirklich ein paar sehr spannende Perspektiven zum Nachhören. Was ist eigentlich ein großer Betrieb? Kann es 2.000 Schweinen auf einem Betrieb genauso gut gehen, wie 20? Was sind Spaltenböden und warum sie diese so verbreitet? Was bedeutet es für die österreichischen Schweinbäuerinnen, wenn sie ihre Ställe umbauen müssen? Können das überhaupt alle, wollen das alle? Fragen über Fragen und trotzdem nicht genug gefragt. Ein Anfang ist getan und wir sind wirklich extrem happy, dass uns Bäuerinnen und Bauern Ihre Ställe und Häuser öffnen und uns Einblick in ihre Arbeits- und Lebenswelten geben. Vielen DANK für das Vertrauen! Wir bleiben dran, wir hören uns! :-) PS: Schon von "Würmlas Wänden" gehört? Gehört gesehen, sollte es heißen. Kunst am Silo? Jup, sau-geil, sehr kuhl! Fotos etc. könnte ihr in dieser Podcastfolge bei uns auf der Website finden. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  14. Florian Eberhart ist ruhig und wirkt vollkommen gelassen. Mit seinen 21 Jahren strahlt er eine Ruhe und Abgeklärtheit aus, die so gar nicht zu seinem Altern passen will. Schaden tut es aber auch nicht. Hat er doch sehr, sehr viel Geld in seinen Hühnerstall investiert, 100 % fremdfinanziert. Florian arbeitet mit Bio-Masthühnern, genauer gesagt mit der Rasse "Hubbard Color Yield 57 braun". Diese werden nach ca. 58 Tagen im Stall zu Brathendeln oder kommen zerteilt in den Supermarkt. In diesem Podcast erfahren wir viel über den Lebenszyklus von Masthühnern, den Unterschied zwischen biologischer und konventioneller Haltung und die Wertschöpfungskette bis zum fertigen Produkt. Es ist dies die Lebens- und Arbeitswelt einen jungen Landwirt, an der man "ohrnah" teilnehmen kann. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  15. Bodenständig, pragmatisch, bunt und schon auch ein bisserl lustig. Das beschreibt die Familie Pichler wohl am besten. In dieser Folge des BauertothePeople (B2P) Podcast erfahren wir in familiärer Runde viel über die "Produktion" von Lämmern und das sog. Lohnunternehmertum. Warum gerade diese beiden Bereiche? Weil es Sinn macht! Schafe bzw. Lämmer sind in der Haltung und Aufzucht weniger anspruchsvoll als beispielsweise Kühe. Auch kann man mit ihnen, ob ihrer Größe, auch leichter arbeiten, was besonders auch für Frauen ein Vorteil ist. So ist z.B. die Geburt eines Lammes wesentliche einfacher zu bewerkstelligen, als die eines wesentlich größeren und schwereren Kalbes. Auch zeitlich kann man die Tiere flexibler halten, was im Hinblick auf das Lohnunternehmen, aber auch für die Freizeitgestaltung von Vorteil ist. Warum braucht es überhaupt Lohnunternehmen und was sind die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren, die diesen Wirtschaftszweig vorantreiben? Neben den "Hauptthemen" kommen aber auch viele weitere Punkte zum Ausdruck. Eine spannende und wenig romantische Perspektive zur aktuell so romantisierten Direktvermarktung zum Beispiel. Wer das alles wissen will, muss aber schon auch reinhören :-) ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  16. In der Kärntner Gemeinde Ludmannsdorf/Bilčovs betreiben Olga und Markus Voglauer einen Milchviehbetrieb mit 15 Jersey-Kühen und regionaler Direktvermarktung ihrer Heumilch-Produkte. Im Gespräch erfahren wir unter anderem, was „logische Landwirtschaft“ bedeutet. Olga und Markus Voglauer sind beides: ganz normale Bauern und nicht ganz normale Bauern. Markus hat an der BOKU (Universität für Bodenkultur in Wien) nach dem Ausschlussprinzip Wasserwirtschaft studiert, wollte das aber gar nicht machen. Eigentlich wollte er schon immer einen Bauernhof. Hin und wieder demonstrierte er, engagierte sich während des Studiums an der ÖH (Österreichische Hochschülerschaft). So weit, so (un)logisch. Olga, als Kind schon irrsinnig stur und vom bäuerlichen (Groß-) Elternhaus zum Freigeist erzogen, demonstrierte zum Glück am selben Tag wie Markus gegen die damaligen politischen Verhältnisse. Aus ähnlichem Verhalten wurde ein eheliches Verhältnis und viele Jahre später ist Markus Familienbeauftragter, Bauer und Hausmann auf dem ersehnten Bauernhof, während Olga für die Grünen im Nationalrat sitzt. Es hätte auch anders kommen können. Ist es aber nicht. Mit 15 Jersey-Kühen produzieren die beiden Rohmilch, Joghurt und Topfen für die umliegende Region. Aus der anfänglichen Milchlieferung wurde ein Ab-Hof-Milchautomat, das Sortiment ständig erweitert, gewachsen ist man dennoch nicht. Die Familie samt Eltern kann vom Hof leben, könnte. Aktuell arbeiten noch drei weitere Personen am Hof, weil Olga unter der Woche in Wien ist. Sonntag ist jedoch ihr Stalltag. Vom klassischen landwirtschaftlichen System, so die beiden, könnten sie mit ihren 15 Kühen und ca. 85.000 Litern Milch pro Jahr nicht leben. Wie es ihnen dennoch gelungen ist, wie es dazu gekommen ist und so einiges mehr erfahrt ihr, wenn ihr euch ein wenig Zeit zum Reinhören nehmt. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  17. Da es bei BauertothePeople im Kern darum geht, verschiedene Perspektiven „rund“ um das Thema Essen und Landwirtschaft kennenzulernen, sollten wir gerade auch mit jenen Menschen sprechen, die zu diesen Themen recherchieren, schreiben und berichten. Mit dem Journalisten, Herausgeber und Buchautor Thomas Weber erweitern wir unser Specktrum daher heute um das Thema Journalismus. Wir sprechen mit Thomas darüber, wie er zum Journalismus gekommen ist, was ihn geprägt hat und warum Nachhaltigkeit und Lebensmittel für ihn eine so zentrale Bedeutung haben. Thomas ist unter anderem Herausgeber von BIORAMA, einem Magazin für nachhaltigen Lebensstil und Herausgeber der Buchreihe „Leben auf Sicht“ (Residenz-Verlag). Warum solltet ihr euch diese Episode anhören: Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ein Journalist denkt und arbeitet. Um einen weiteren Menschen kennenzulernen, der sich mit den Themen beschäftigt, die uns vermutlich interessieren. Um eine neue Perspektive einzunehmen. Wofür ihr nicht reinhören müsst: Wenn ihr, wie ich, ein bisserl darauf hofft, ein Rezept dafür zu bekommen, wie man den optimalen Artikel schreibt und möglichst viele Menschen erreicht. Das gibt es leider nicht. War jedoch anzunehmen. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  18. Josef Reithner hat sich Zeit genommen. Als gelernter Koch kann ich mich noch erinnern, wie es mir während der Hauptsaisonen gegangen ist. Josef hat Hauptsaison. Josef ist entspannt, wir staunen. Vielleicht sind es die vielen Bäume und die Arbeit an und in der Natur. Jedenfalls ist Josef nach der Betriebsübernahme nach und nach seiner Leidenschaft gefolgt. Die gemischte elterliche Landwirtschaft (Christbäume gab es nebenbei eigentlich schon immer) baute er vom Milchviehbetrieb um und wurde hauptberuflicher Christbaum-Bauer. Mit seinem 12 Hektar großen Kleinbetrieb sah er keine Zukunft mehr in der klassischen Landwirtschaft. Zufall, Glück und der Christbaum-Nebenerwerb gaben ihm und seiner Familie die Möglichkeit zum Wechsel. Erfahrt in diesem Podcast mehr über euren Christbaum. Zum Beispiel, dass die dänische Nordmann-Tanne eigentlich aus dem Osten kommt und der Nordmann keine „Nord-Mann“ sondern ein Mann namens „Nordmann“ war. Dass man bei dieser Tanne nicht von Zucht, sondern von Herkünften spricht und wie ein Skandal in den 90er Jahren zur Organisations- und Qualitätsoffensive bei österreichischen Christbäumen führte. Wenn ihr jetzt mehr wissen möchtet, „müsst“ ihr euch den Podcast anhören oder/und in Biancas Reportage reinlesen. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  19. Da es bei BauertothePeople um verschiedene Perspektiven geht, könnt ihr jene von Bianca – unserer Co-Moderatorin - auch in ihrer aktuellen Reportage über unseren Besuch bei Markus Gruber lesen. Wirklich wunderschön eingebettet und tatsächlich „am“ Walde liegt der Mühlviertler Bauernhof. Im Podcast werdet ihr erfahren, wie Markus überhaupt zum Bauern wurde, was ihn geprägt hat und woher diese Affinität zur Technik kommt. Wir hören viel über Kühe und Ihre Fähigkeit als Wiederkäuer, Gras in tierisches Protein zu verwandeln. Neben der Milchviehhaltung wird am Lemböckhof auch gezüchtet. Warum Zucht und Milchproduktion eigentlich sehr gut Hand in Hand geht, wird auch im Fokus-Teil unseres Gespräches erklärt. Wir sprechen auch über das Verhältnis von Modernisierung und Tradition, Markus Perspektive zu Tierwohl und viele weitere interessante Themen rund um die Familie Gruber, das Leben und Wirken als Landwirt und Kommunikation als wichtigen Bestandteil moderner Tätigkeit. ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

  20. "Unser tendenziell verhaltensauffälliger Jungbauer aus der Steiermark, der Bauer in #BauertothePeople, der Jean Ziegler der Krakau vulgo Christian Bachler vom Bergerhof Krakauebene hat trotz seiner relativen Jugend ein sehr bewegtes Leben hinter sich. Das Schicksal hat Christian und seine (superliebe) Mama ein paar mal ordentlich erwischt und, na ja, normal ist der Bub halt auch nicht ... Damit diese wunderbare Heimat vermeintlich sprechender Tiere (man beachte die Beiträge auf FB), kritischer Perspektiven und lukullischer Besonderheiten nicht verloren geht, hat jetzt der Praktikant vom #Wutbauer, Florian Klenk, einen Rettungsversuch gestartet. Und siehe da ... " [Auszug aus unserem FB-Posting vom 29.11.2020] ... weil´s es als Einleitung gut passt] Zurück in der Gegenwart: Inzwischen ist der 2. Dezember, insgesamt hat die Aktion mehr EUR 400.000,- von ca. 10.000 SpenderInnnen erzielt. Der Bergerhof ist schuldenfrei, Christian gegenwärtig der wohl bekannteste Landwirt Österreichs, der Tag hat immer noch 24 Stunden, es ist nach wie vor Winter. Ohne hier jetzt auf die aktuelle Podcast-Folge direkt einzugehen - die soll man sich ja idealerweise anhören - kann man sagen, dass in der letzten Woche etwas geschehen ist, dass in seiner Form einzigartig war und vermutlich auch bleiben wird. Vielleicht war es auch ein Ereignis, welches nachhaltige Spuren in der österreichischen Landwirtschaft hinterlassen, vielleicht auch ein paar neue Spuren ziehen wird. Neben all dieser offensichtlichen Sensation, viralen Dynamiken und der vielen Öffentlichkeit, den Sichtweisen und Meinungen, bleibt es doch ein privates und unmittelbares Ereignis, welches nur eine Familie, einen Betrieb und einen Landwirt betrifft. Letztlich ist es auch nicht so zentral, "dass" es passiert ist, sondern "warum" es passiert ist. Daher ist es auch das Ziel von BauertothePeople, den jeweils Anderen die Möglichkeit zu geben, hineinzuschauen in Lebenswelten, Beweggründe und Ursachen kennenzulernen und sich dann auf Basis dieser zusätzlichen Perspektive eine Meinung zu bilden oder bisherige Meinungen zu erweitern. Aus diesem Grund haben wir mit Christian über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gesprochen, seine Geschichte, seine Sichtweisen und seine Motivation. Zum Ende sei Christians Schluss (aus dem Podcast) vorweggenommen: "Scheißt's eich nix!" ### In eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.at ### 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus. Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen: → Apple Podcasts: Jetzt anhören → Spotify: Jetzt anhören → YouTube: Jetzt ansehen Social Media: → Facebook: bauertothepeople.at → Instagram: @bauertothepeople → TikTok: @bauertothepeople → LinkedIn: BauertothePeople Musik: „Leit hoits zamm“ – Haindling thx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kelly thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊 thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!