Besser leben

DER STANDARD
304
15.10.2026
Beschreibung
Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden. Im Selbstversuch und mit Hilfe von Experten finden wir heraus, wie man sein Leben glücklicher gestalten kann. Wie schläft man besser? Wie schafft man es, dass Sport nicht zur Qual sondern zur Gewohnheit wird? Und wie isst man eigentlich intuitiv? Was bewirken Meditation und Dankbarkeit im Alltag und wieso ist radikale Selbstoptimierung der falsche Weg? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschreiten wir mit der Hörerschaft den Weg zu einem besseren, glücklicheren Leben. Neue Folgen immer donnerstags.
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Episoden
  1. 09.09.2021
    42 min

    Der Ernährungswissenschafter Niko Rittenau erklärt, was dafür spricht und wo die Grenzen liegen und wie der Umstieg auf pflanzliche Ernährung leicht fällt Dass die hierzulande übliche Ernährung ungesund ist, weist eine Litanei an Studien nach. Eine möglichst pflanzliche Ernährung ist für viele schnellste Weg, sich im Alltag gesünder zu fühlen. Warum das so ist, wie es am einfachsten geht und vor welche Fehler man dabei vermeiden muss, erklärt der Ernährungsberater Niko Rittenau in der neuen Folge von "Besser leben". Rittenau selbst lebt völlig vegan – und das nicht aus gesundheitlichen Gründen. Im Podcast erklärt der ausgebildete Koch, warum er sich gegen Fleisch, Milchprodukte und Eier entschieden hat und dank welcher Tricks er all das auch heute nicht vermisst. Außerdem beantwortet er die wichtigste aller österreichischen Fragen: Was tun, wenn die Oma zum Schnitzelessen einlädt?

  2. Dem Tod ins Auge zu schauen, gibt vielen eine neue Perspektive – auch wenn nicht jeder dabei eine Nahtoderfahrung macht "Besser leben" ist zurück aus der Sommerpause – und hat zwei Gäste mitgebracht. Die 29-jährige Hanna spricht darüber, wie ein Autounfall mitsamt dreiwöchigem Koma ihr Leben veränderte, und der 61-jährige Peter erzählt, warum er nach einem Herzstillstand anders über sein Dasein denkt. Eine Nahtoderfahrung hat nur Hanna gemacht: Sie erinnert sich daran, über ihrem Körper geschwebt zu sein. Wie die Wissenschaft solche Phänomene erklärt, wie verbreitet sie sind, was Betroffene danach ändern und wie wir mit ihnen umgehen sollten, all das hören Sie in der neuen Folge von "Besser leben".

  3. Leidet die Psyche, gibt es viele Wege, Unterstützung zu finden. Psychologin Beate Wimmer-Puchinger erklärt, was man über Telefonhilfe, Therapie und deren Kosten wissen muss Ist die schlechte Stimmung der vergangenen Tage noch normal, oder sollte ich mal mit jemandem reden? Welche Telefon-Helplines können mir helfen und was ist eigentlich die richtige Therapie für mich, wenn es die braucht? Und wie können Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung am besten unterstützen? Antworten auf diese Fragen liefert die neue Folge von "Besser Leben". Die klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin Beate Wimmer-Puchinger ist Präsidentin des Bundesverbands Österreichischer PsychologInnen. Sie gibt im Interview handfeste Tipps, wohin man sich wenden kann und worauf es bei der Beziehung zwischen Patient und Therapeutin ankommt. Außerdem erklärt sie, wann und wie Psychopharmaka eingesetzt werden sollten – und wie nicht. Mit dieser Folge verabschiedet sich "Besser leben" in die Sommerpause. Wir sind im September wieder da und wünschen einen schönen Sommer! Hilfe-Nummern und Seiten Psychnet.at Helpline des Berufsverbandes Österreichischer Psychologinnen und Psychologen 01/504 8000 Psychosozialer Dienst 01/313 30 Telefonseelsorge 142, telefonseelsorge.at Kriseninterventionszentrum 01/406 95 95, kriseninterventionszentrum.at Psychotherapie Helpline 0720/ 12 00 12 Frauenhelpline (Mo–So, 0–24 Uhr, kostenlos): 0800/222 555 Männerberatung (Mo–Fr, Ortstarif): 0720/70 44 00 Männernotruf (Mo–So, 0–24 Uhr, kostenlos): 0800/246 247

  4. Viele hadern mit Entscheidungen – aus Angst, etwas zu verpassen. Und jagen wir den Wünschen der Eltern nach, kann uns das belasten Kaffee oder Tee? Ausschlafen oder Wecker stellen? Zug nach Italien oder Flugzeug nach Thailand? Eine Lehre machen und dann gleich arbeiten oder weiter in die Schule gehen und Studieren? Wir treffen täglich tausende Entscheidungen – über manche müssen wir gar nicht mehr nachdenken, andere quälen uns tagelang. Und sobald man sich entschieden hat, kommen nagende Gedanken: Habe ich mich richtig entschieden? Was wäre wenn? Hätte ich das Kontra noch bedenken können? In der neuen Folge von "Besser leben" geht es darum, wieso wir ungern Entscheidungen treffen, was eine gute Entscheidung ausmacht, welche häufigen Fehler man vermeiden sollte und wie wir – oft unbewusst – beim Abwägen der Optionen beeinflusst werden. Watchado-Gründer, Coach und Speaker Ali Mahlodji, der sich viel mit Entscheidungen beschäftigt und auch Workshops in Firmen dazu hält, gibt Tipps, was man beim Entscheiden beachten sollte – und was bei der Berufsorientierung zählt.

  5. 10.06.2021
    22 min

    Unsere Füße sind nicht für Schuhe gemacht. Ist es also besser, keine zu tragen? Vor Verletzungen schützen laut Forschung weder Schuhe, noch Barfußlaufen Wann Sind Sie zuletzt Barfuß gegangen? Bei vielen liegt das vermutlich schon eine Weile zurück. Wir verbringen sehr viel Zeit in engen Schuhen. Sobald die Schwimmbad- und Urlaubssaison beginnt, verabschieden sich immer mehr zumindest zeitweise von ihren Schuhen. Wieder andere gehen im Sommer lieber mit Barfußschuhen joggen. Die neue "Besser Leben"-Folge beschäftigt sich mit den Benefits des Barfußgehens. Martin Schauhuber und Selina Thaler gehen – auch mit einem Selbstversuch – der Frage nach, wie man richtig Barfuß geht und ob uns das vor Verletzungen schützt, ob wir mit Hornhaut mehr oder weniger spüren und was Barfußschuhe eigentlich können. Kleiner Spoiler: So einfach lässt sich das alles nicht sagen, aber wir verbringen zu viel Zeit in engen Schuhen.

  6. Ausreichend zu trinken ist lebensnotwendig – zu viel kann aber auch lebensgefährlich sein. Welche Menge ist ausreichend und was passiert, wenn wir austrocknen? Wenn die Temperaturen wieder steigen und wir mehr schwitzen, ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Doch auch sonst sollte man auf den Wasserhaushalt achten, denn nahezu jede Körperfunktion profitiert von der Flüssigkeit. Trinken wir zu wenig, werden wir müder, das Immunsystem ist geschwächt, wir bekommen Kopfschmerzen und empfinden auch andere Schmerzen stärker. Starke Dehydrierung kann sogar Nieren, Herz und Hirn schädigen – und auch lebensgefährlich sein. Die neue Folge von "Besser Leben" beantwortet unter anderem die Fragen, mit welchen Tipps man ans regelmäßige Trinken denkt, welche Faktoren Hinweise geben, dass wir zu wenig getrunken haben und ob man nach dem Sport für den Elektrolythaushalt ein Bier trinken sollte oder doch lieber ein isotonisches Sportgetränk.

  7. Viele Menschen haben Angst, in ihrem Beruf als Betrüger aufzufliegen – durchschauen wir dieses Impostor-Syndrom nicht rechtzeitig, kann es uns er recht schaden Haben Sie Angst, als Hochstapler aufzufliegen? Fühlen Sie sich wie eine Betrügerin, die nur durch Glück zu ihrem Posten gekommen ist? Diese Ängste begleiten viele Menschen durch ihr ganzes Berufsleben – unabhängig davon, wie qualifiziert sie sind. Etwa zwei von drei Menschen dürften von dem "impostor syndrome" oder Hochstaplersyndrom betroffen sein. Wer es hat, kann es durch gute Resultate kaum loswerden, denn auch Erfolge erklärt man sich eher durch Glück als durch die eigene Kompetenz. Und was wie ein blöder Gedankengang klingt, kann die Arbeitsleistung bremsen und sehr schädlich werden. Die neue Folge von "Besser leben" dreht sich um das Hochstaplersyndrom und die Frage, wie man es wieder loswird.

  8. Die Gefahr von Überarbeitung wird oft unterschätzt, viele Menschen brennen aus. Was man dagegen tun kann – und was hilft, wenn es zu spät ist Jede und jeder kennt es vermutlich, wenn es im Job mal stressiger ist. Doch wenn Überstunden, Dauerstress oder Aufgaben, die nicht den eigenen Werten entsprechen, und das Übergehen der eigenen Bedürfnisse zur Regel werden, sollten die Alarmglocken schrillen. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts ein. Im schlimmsten fall mündet er in einem Burnout oder daraus folgend in einer Stressdepression – mit langfristigen gesundheitlichen Folgen. Die aktuelle Folge von "Besser leben" geht unter anderem den Fragen nach, was zu tun ist, damit es nicht so weit kommt – und wie man Überarbeitung therapiert, auf welche körperlichen und psychischen Anzeichen man achten sollte und wieso Langeweile und Unterforderung im Job – oft als Boreout bezeichnet – ähnliche Folgen wie ein Burnout haben können.

  9. Kreativ sein kann jeder – wenn man es sich nur zutraut. Was dabei hilft und wieso das richtige Umfeld wichtig ist Von wegen "Ich bin einfach nicht kreativ" – originelle Ideen kann jeder haben, wenn er sich traut. Wer seine Kreativität fördert, findet bessere Lösungen für die kleinen und großen Probleme des Lebens und kann deshalb besser mit Unsicherheit umgehen. Warum kreatives Denken nicht nur für Genies ist und wie wir kreativer werden, erklärt der Psychologe Mathias Benedek in der neuen Folge von "Besser leben". Benedek leitet an der Uni Graz die Arbeitsgruppe Kreativität und Innovation –und er hat erforscht, was ein Glas Bier mit unserer Kreativität macht.

  10. Die Kulturwissenschafterin Elisabeth Lechner erklärt, was Body Positivity kann, warum wir sie brauchen und wo sie missbraucht wird Menschen, die nicht den Schönheitsnormen entsprechen, werden in unserer Gesellschaft diskriminiert – und haben oft auch selbst Probleme, ihren Körper zu akzeptieren. Warum dieser "Lookism" ein Ende haben muss, wer vom Status Quo profitiert und wie uns Body Positivity ganz individuell gut tun kann, erklärt Elisabeth Lechner in der neuen Folge von "Besser leben". Die Kulturwissenschafterin hat für ihre Dissertation mit den Bewegungen der Body Positivity und Body Neutrality untersucht und mit "Riot, don't diet!" nun ein Buch zum Thema geschrieben. Sie sagt, ohne Waage und Diäten lebe sie besser – und sie erklärt im Interview auch, wie Social Media bei Essstörungen helfen kann.

  11. Vergeben kann schwierig sein – dass es uns gut tut, ist aber bewiesen. Was uns dabei im Weg stehen kann und wer besser nicht verzeihen sollte Ob Erinnerungen an den Feind in der Schule, Groll gegen den Exfreund oder Hass auf die Autofahrerin, die uns am Arbeitsweg geschnitten hat – wir tragen kleine und große Kränkungen oft lange mit uns herum. Die Forschung hat aber gezeigt, dass uns Vergebung sowohl körperlich als auch geistig gut tut – und kaum vorstellbare Beispiele beweisen, dass sie sogar in Extremfällen möglich ist. In der neuen Folge von "Besser leben" erfahren Sie, wie Verzeihen am besten klappt, wem man leichter vergeben kann und wer damit vorsichtig sein sollte.

  12. 22.04.2021
    29 min

    Um kaum ein Lebensmittel ranken sich so viele Mythen wie um Kaffee. Sogar vier Tassen pro Tag sind für die meisten unbedenklich – nur am Abend ist Vorsicht geboten Nicht mehr als drei Tassen Kaffee pro Tag! Kein Espresso kurz vor dem Schlafengehen! Koffein entwässert und wirkt abführend! Kaffee ist krebserregend! Um das Genussmittel ranken sich viele Mythen und die zahlreichen Studien, die jährlich dazu publiziert werden, widersprechen sich auch oft. In der aktuellen Folge von "Besser Leben" geht es unter anderem darum, welche der weit verbreiteten Annahmen zum Koffein stimmen und wo Forschende keine eindeutigen Aussagen treffen können, wieso Koffein gar nicht so schädlich ist wie angenommen und wieso man nicht direkt nach dem Aufstehen einen Kaffee trinken sollte, wenn man die aufputschende Wirkung spüren will.

  13. Mit dem richtigen Dehnen bleiben wir beweglich, man kann aber auch einiges falsch machen Dehnen würde in Österreich wohl keinen Beliebtheitswettbewerb gewinnen. Einige wenige lieben es, der Rest spult vor dem Sport maximal ein liebloses Pflichtprogramm herunter. Dabei würde uns regelmäßiges Dehnen gut tun – es dient als Gegengift zum dauernden Sitzen und hält uns auch bis ins Alter beweglich. Das sagt auch der Sportwissenschafter Andreas Konrad, der das Dehnen an der Uni Graz erforscht. Konrad erklärt in der neuen Folge von "Besser leben" unter anderem, wie lange man für dauerhafte Verbesserungen stretchen muss und warum wir durch das Dehnen beweglicher werden. Außerdem vermittelt er in der Streitfrage des statischen vs. dynamischen Dehnens – gerade beim Aufwärmen vor dem Sport ist das entscheidend.

  14. Nichts zu tun und zu faulenzen hat ein schlechtes Image - völlig zu unrecht? Wann haben Sie zuletzt nichts getan? Aus dem Fenster geschaut, bewusst nur auf die Musik in den Kopfhörern gehört, auf der Couch gelegen oder einen Spaziergang im Grünen gemacht – ohne ein schlechtes Gewissen? Nichtstun hat ein schlechtes Image in der Gesellschaft. Dabei sind Pausen notwendig, damit sich das Gehirn regenerieren kann und unser Energietank aufgefüllt wird. Tagträumen macht uns auch kreativer, konzentrierter und der Schlaf verbessert sich. Auch auf zwischenmenschliche Beziehungen hat die Zeit für sich allein langfristig positiven Einfluss. In den Niederlanden und darüber hinaus ist "Niksen", niederländisch für "Nichtstun", mittlerweile zum Lifestyle geworden. In der neuen Folge von "Besser Leben" geht es unter anderem um konkrete Tipps, wie, wo und wann man am besten nikst und wieso sich Menschen lieber Elektroschocks geben, statt 15 Minuten nur auf einem Sessel zu sitzen.

  15. 01.04.2021
    29 min

    Auditive oder Visuelle Lerntypen gibt es nicht. Wieso ein Handstand vor dem Lernen hilft und wie wir uns vor der Prüfung dopen können Lernmarathons sind sinnlos und Kinder müssen zu früh in die Schule – darüber sind sich nicht nur Experten einig. Aber kaum jemand lernt wirklich effektiv – unter anderem, weil viele noch dem Mythos der Lerntypen nachhängen. Mit ein paar kleinen und großen Tricks wird unser Gehirn aufnahmefähiger. Was wir lesen oder hören, bleibt besser hängen. Wie das alles funktioniert und ab welchem Alter wir uns fürs Lernen besonders anstrengen müssen, erfahren Sie in der neuen Folge von "Besser leben". Kleiner Spoiler: Für maximale Merkleistung am besten vorher kurz Bewegung machen, ein bisschen balancieren und dann ohne Ablenkung anhören.

  16. Musik macht nicht nur gute Laune, sondern kann auch Gefühle regulieren. Zudem können wir beim Musikhören besser lernen und sind kreativer – aber auch manipulierbar Das Kribbeln, das einem über den Rücken läuft, wenn man den Lieblingssong hört, die Erinnerung an den Urlaub, den ein Sommerhit aus der Kindheit hervorruft, oder die Arie, die einen zu Tränen rührt: Musik ergreift uns und schüttet im Gehirn viele Glückshormone aus. Sie kann unsere Laune aber nicht nur positiv, sondern auch negativ beeinflussen. Welche Musik wir wie im Alltag für uns nutzen können, warum Musik uns beim Shoppen manipuliert und wieso wir uns den Prüfungsstoff gesungen besser merken, wird in der neuen Folge von "Besser Leben" beantwortet. Zudem gehen die Moderatoren Martin Schauhuber und Selina Thaler der Frage nach, ob uns klassische Musik wirklich schlauer macht, wie die Theorie des sogenannten Mozart-Effekts besagt.

  17. Wie uns das Auslassen von Mahlzeiten heilt, wie man es richtig macht und wer die Finger davon lassen sollte Intervallfasten wird immer beliebter, das wochenlange Heilfasten ist sowieso ein Klassiker. Rund um das Thema gibt es viele Mythen und Vermutungen. Der Mediziner Andreas Michalsen erforscht an der Berliner Charité wissenschaftlich, was das kontrollierte Hungern bringt. Er sagt: "Fasten ist wie ein psychologischer Neustart." Außerdem erklärt der Naturheilkunder in der neuen Folge von "Besser leben", warum wir alle ab und zu ein paar Tage fasten sollten, warum Entgiftung ein Märchen ist, was man für das "richtige" Fasten beachten muss – und warum notfalls auch mal ein Häferl Kaffee sein darf.

  18. Gehen ist die billigste Medizin der Welt – der Mythos von den 10.000 Schritten ist aber ein japanischer Marketing-Gag "Gehen ist des Menschens beste Medizin", soll schon Hippokrates gesagt haben. Die billigste ist sie jedenfalls: Gehen beugt unzähligen Krankheiten vor und hält das Hirn jung. 10.000 Schritte pro Tag sind eine beliebte Messlatte für die tägliche Bewegung, das sind etwa acht Kilometer. Doch laut aktuelleren Studien dürfte das übertrieben sein. Was man beim Gehen falsch machen kann, welche unbekannteren Benefits es hat und wieviel Milligramm Koffein man durch kurzes Stiegensteigen ersetzen kann – um all das geht es in der neuen Folge von "Besser leben".

  19. Die einen machen es zum Lebensinhalt, die anderen warnen vor dem "Glücksdiktat" – wo man bei der Suche nach dem Glück aufpassen sollte Wir wollen glücklich sein – soweit sind sich die meisten Menschen einig. Aber wird die Suche nach dem Glück von neoliberalen Kräften instrumentalisiert? Nimmt der Fokus auf das eigene Glück die Gesellschaft aus ihrer Verantwortung? Schadet der Glücksbegriff uns mehr, als er hilft? Diese Fragen werfen die Soziologin Eva Illouz und der Psychologe Edgar Cabanas in ihrem Buch "Das Glücksdiktat" auf. Eine etwas andere "Besser Leben"-Folge über die Tücken des Glücks – und wo die Kritik noch weiter führen müsste. Und nach einem halben Jahr Podcast ziehen Martin Schauhuber und Selina Thaler Bilanz, was sie bisher gelernt und welche Tipps sie selbst übernommen haben.

  20. Übermäßiger Smartphone-Konsum ist ungesund, gleichzeitig ist Kontakthalten per Handy derzeit wichtiger denn je. Die Forschung dazu überrascht Mehr als drei Stunden pro Tag verwenden wir im Schnitt unsere Smartphones – und das ist nicht zwingend ein Problem. Auch starker Handykonsum schadet der psychischen Gesundheit nicht automatisch, sagen aktuelle Untersuchungen. Und doch hat der Blick in das Kasterl dunkle Seiten. Wann uns Smartphones helfen, wie sie uns schaden und wie wir einen gesünderen Umgang finden können, erklärt die neue Folge des "Besser leben"-Podcasts.