
Ursprünglich hat sich Dominik Krause gegen Rechtsextremismus engagiert. Daraus wurde ein Stadtratsmandant, heute ist er OB. Er ist jung, schwul, grün und sagt: "Ich bin nicht von allen gewählt, aber für alle". Mit ihm weht ein neuer Wind durch das Rathaus, er will die Menschen parteiübergreifend zusammenbringen.
Vom Engagement gegen Rechtsextremismus ins Münchner Rathaus: Dominik Krause wollte eigentlich nie ein bestimmtes Amt erreichen. Heute ist der gebürtige Münchner der erste grüne Oberbürgermeister der Stadt und einer der jüngsten Rathauschefs ihrer Geschichte. Sein Antrieb war nie die Karriere, sondern die Überzeugung, dass man etwas verändern kann.
Politisch aktiv wurde der studierte Physiker nach einem Neonazi-Aufmarsch in München. Als Student zog er für die Grünen in den Stadtrat ein, wurde später Fraktionschef, Zweiter Bürgermeister und schließlich Oberbürgermeister. Krause steht für eine ambitionierte Klima- und Verkehrspolitik und möchte München fit für die Zukunft machen. Gleichzeitig betont er: „Ich bin nicht von allen gewählt, aber für alle.“
Privat lebt Dominik Krause bodenständig. Mit seinem Partner ist er seit Jugendzeiten zusammen, die beiden sind verlobt. Auf der Blauen Couch spricht er darüber, wie er Politik verständlich machen will, warum Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg so wichtig ist und weshalb er trotz seines Tatendrangs nie das Ziel hatte, Oberbürgermeister zu werden.
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