
bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
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Man musste kein Hellseher sein, um die Entscheidung der EU-Staats- und Regierungschefs vorauszusehen: Sie entschieden im Dezember 2025, dass nicht etwa russisches Vermögen für die weitere Ukraine-Hilfe mobilisiert wird, sondern die deutschen Steuerzahler. Erneut führten die EU-Staatsoberhäupter gemeinsam mit der EU-Kommission das gut eingeübte Stück “Deutschland zahlt” auf. Dabei wurde doch hoch und heilig versprochen, der sogenannte “Wiederaufbaufonds” sei eine absolute Ausnahme und sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht hat sich dieser Auffassung – naiv oder mutwillig – angeschlossen. Eine gute Gelegenheit, noch einmal zu beleuchten, wie kritisch man das BVerfG-Urteil aus dem Jahr 2022 sehen muss. Im Mittelpunkt der heutigen Episode steht das Interview mit Bruno Schönfelder, Universitätsprofessor emeritus für Volkswirtschaftslehre an der TU Bergakademie Freiberg. Im Gespräch mit Daniel Stelter erläutert er, warum selbst diese – erneute – Überschreitung der eigentlich gesetzten Grenzen dem Euro nur Zeit kaufen kann. Zeit für ein bto REFRESH! Hörerservice Kommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr als zehn Jahre liegt die Eurokrise nun zurück. Der Europäischen Zentralbank (EZB) und den Regierungen ist es vordergründig gelungen, den Euro zu stabilisieren und Zweifel am Fortbestand der Währungsunion zu zerstreuen. Und nicht nur das, die Eurozone scheint weiterhin attraktiv zu sein, wie der Beitritt Bulgariens Anfang des Jahres 2026 belegt. Kritiker würden anmerken, dass es nicht unbedingt ein Zeichen von Attraktivität ist, wenn wirtschaftlich schwache und politisch instabile Länder beitreten, während wirtschaftlich erfolgreiche Staaten, wie Polen und Tschechien, die eigentlich verpflichtet wären, einzutreten, nicht einmal daran denken. Die Eurozone ist zu einer Haftungs- und Transferunion geworden – genau das, was der Vertrag von Maastricht verhindern sollte. Warum sollte man da freiwillig mitmachen, wenn man sich wohl in der Rolle des Finanziers wiederfindet? Genauso muss man sich aber fragen, ob man weiter mitmachen sollte, wenn man sich inzwischen genau in dieser Rolle befindet. Darüber diskutiert Daniel Stelter mit dem Ökonomen Robin Brooks, Senior Fellow bei der Brookings Institution, der offen fordert: Deutschland muss den Euro verlassen, um Europa wieder handlungsfähig zu machen. Hörerservice Kommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- 07.01.202695 min
Der demografische Wandel tritt in den kommenden Jahren mit voller Wucht ein. Damit das Sozialsystem diese Herausforderung bewältigen kann, müsste es heute in einem sehr stabilen Zustand sein. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Schon heute sind die Kosten für Rente, Gesundheit und Pflege völlig ausgeufert. Die Politik fokussiert sich derweil darauf, neue Einnahmequellen für ein ineffizientes und ineffektives System zu erschließen. Sie sollte sich stattdessen besser daran machen, das Gesundheitssystem grundlegend zu reformieren. Wo die Probleme liegen und was dagegen zu tun wäre, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, in Folge 282. Angesichts drastischer Beitragssteigerungen in diesen Wochen ist es höchste Zeit für dieses bto REFRESH! Hörerservice Dr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr! beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir leben in einer Zeitenwende. Aber in einer ganz anderen als von der Politik proklamiert. Es ist nicht nur ein geopolitischer, sondern ein fundamentaler ökonomischer Bruch. Während die Netzwerkökonomie – KI und Plattformen – zu einer „Winner-takes-most“-Verteilung führt und den Wohlfahrtsstaat unter Druck setzt, versuchen die Staaten, ihre explodierenden Schulden durch finanzielle Repression zu entwerten. Besonders kritisch ist die Lage in der Eurozone: Frankreichs Dysfunktionalität wird durch den Euro kaschiert, während Deutschland als fiskalischer Anker zunehmend selbst schwächelt. Über den Ernst der Lage diskutiert Daniel Stelter mit Prof. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute und ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Hörerservice Dr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr! beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Jahr 2025 ist bald Geschichte. 2026 verspricht ein mindestens genauso spannendes (Podcast-)Jahr zu werden. Doch zunächst kommt der zweite Teil unseres Jahresrückblicks mit einer Auswahl der interessantesten Gespräche zur Ära Trump 2.0 und den Veränderungen in der Geopolitik, zu Verteidigung und Sicherheit in Europa, zur Geldordnung, zum Euro und den Schulden, aber auch zu Innovation und Zukunftstechnologien. Mit dabei sind Unternehmer, Ökonomen, Wissenschaftler und Experten aus vielen Bereichen – Prof. Rüdiger Bachmann, Prof. Gabriel Felbermayr, Prof. Kirsten Wandschneider, Prof. Werner Plumpe, Prof. Guntram Wolff, Rob Murray, Prof. Kenneth Rogoff, Steffen Murau, Daniel Lacalle, Michael Sonenscher, Oliver Coste, Yann Coatanlem, Prof. Carl Benedikt Frey, Prof. Helmut Schönenberger. Hörerservice Dr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr! beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Jahr 2025 ist auf der Zielgeraden angekommen. Nur noch ein paar Tage oder ein paar letzte Meter – um im Bild zu bleiben – und wir stehen vor einem neuen Jahr, dessen Herausforderungen schon deutlich erkennbar sind. Doch zunächst ist jetzt traditionell die Zeit für einen Blick zurück auf überaus spannende zwölf Podcast-Monate. Im heutigen ersten Teil des Rückblicks geht es um die wirtschaftliche Lage, die neue Bundesregierung, die Energiepolitik, die Sozialsysteme und um die Infrastruktur. Mit dabei sind Unternehmer, Ökonomen, Wissenschaftler, Künstler und Experten aus vielen Bereichen – Vince Ebert, Prof. Hans-Werner Sinn, Prof. Hubertus Bardt, Prof. Stefan Kooths, Jan Emblemsvåg, Anna Veronika Wendland, Dr. David Bothe, Ivan Savin, Jeroen van den Bergh, Prof. Bernd Raffelhüschen, Dr. Jens Baas, Prof. Andreas Peichl, Prof. Friedrich Heinemann, Prof. Sarah Necker, Prof. Alexander Markowetz, Dr. Arnim Rosenbach. Der zweite Teil folgt am kommenden Sonntag. Hörerservice Dr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr! beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA geht mit Europa hart ins Gericht. Dabei ist es falsch, von einer „Scheidungsurkunde“ zu sprechen, wie es der eine oder andere Politiker und Kommentator tat. Die neue Sicherheitsstrategie ist vielmehr so zu sehen wie das Schreiben eines sehr besorgten Freundes, der darauf hinweist, dass der Lebenswandel nicht geeignet ist, ein langes und gesundes Leben zu sichern. Die Antwort aus deutscher und europäischer Sicht kann nur lauten: den unbequemen Rat annehmen und die Aspekte, an denen man noch etwas ändern kann, ändern. Dabei geht es um den Dreiklang von wirtschaftlicher Stärke, militärischer Macht und politischem Gewicht. Militärische Autonomie ist eine große Herausforderung, stecken doch in vielen Waffensystemen “Made in EU” zahlreiche kritische Komponenten aus den USA. Wie Europa zu strategischer Autonomie finden kann, erklärt Prof. Guntram Wolff im Gespräch mit Daniel Stelter. Wolff ist Ökonom an der Solvay Brussels School, Senior Fellow bei Bruegel und Kiel Institute Fellow. Er war von August 2022 bis Februar 2024 Direktor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). General a.D. Christian Badia beschreibt im zweiten Teil die operative Realität der Bundeswehr: vorhandene Kampfkraft, aber große strukturelle Defizite und ein enormer Modernisierungsbedarf. Hörerservice Studie Europe’s dependence on US foreign military sales and what to do about it des Bruegel Think-Tank: https://is.gd/tG30rN beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erneut hat die Politik in ihren Augen die Rente „sicher gemacht“, indem sie mal wieder ein Versprechen abgegeben hat, nämlich dass die Rente sicher sei. In Wirklichkeit haben die politisch Verantwortlichen aber nur versprochen, anderen Menschen mehr Geld abzunehmen, um es an die Rentner weiterzugeben. Das entspricht einem ordentlichen Ponzi-Schema, bei dem es darum geht, genug Einnahmen zu erzielen, um die Ansprüche der Leistungsempfänger – in diesem Fall der Rentner – zu befriedigen. Letztere stellen angesichts des demografischen Wandels die Mehrheit der Wähler, was erklärt, warum die Politik sich immer stärker an den Interessen der Rentner orientiert. Doch das geht nicht ewig gut, denn es droht nicht nur die Überlastung der Wirtschaft, sondern auch die logische Wirkung der aktuellen Demografie und damit der Kollaps des Systems. Schließlich müssen immer weniger Junge die Versorgung von immer mehr Alten gewährleisten. Genau auf diese Weise scheitert ein Ponzi-Schema. In Episode #203 sprach Daniel Stelter mit Dr. Tobias Kohlstruck. Er leitet bei der Stiftung Marktwirtschaft, einem unabhängigen und überparteilichen wirtschaftspolitischen Thinktank, den Bereich Steuern und Staatsfinanzen. Angesichts des Rentenbeschlusses des Bundestags im Herbst 2025 ist es Zeit für dieses bto REFRESH! Hörerservice beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Über 500 Sozialleistungen gibt es auf Bundesebene – so eine Schätzung. Nichts Genaues weiß man nicht. Hinzu kommen noch vielfältige Leistungen auf Kommunal- und Landesebene. Der Sozialstaat ist so komplex, dass niemandem mehr klar wird, wer überhaupt wofür wie viel Geld erhält. Doch das, was man verstehen kann, führt bereits zu erheblichen Fehlanreizen, wenn es beispielsweise für Familien fast nichts an dem verfügbaren Einkommen ändert, ob sie 2.000 Euro im Monat mehr verdienen oder nicht. Statt also immer mehr Geld in einen ohnehin schon undurchdringlichen Dschungel zu stecken, sollte die Politik das System auf wenige, transparente Leistungen kürzen und die Anreize zur Teilnahme am Arbeitsmarkt in den Fokus nehmen. Neue Studien des ifo Instituts verdeutlichen, wie hunderte Sozialleistungen, widersprüchliche Anreizstrukturen und extrem hohe Grenzbelastungen Arbeit unattraktiv machen und Reformen blockieren. Daniel Stelter diskutiert mit Prof. Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen, konkrete Lösungsansätze – von einem integrierten Transfersystem über verbesserte Arbeitsanreize bis hin zu gezielten Vereinfachungen, die Milliarden einsparen und hunderttausende zusätzliche Arbeitskräfte mobilisieren könnten. Hörerservice ifo Schnelldienst Mindestlohnerhöhung in der Wirtschaftsflaute: Erwartete Reaktionen der Unternehmen: https://is.gd/2jjo5X IW-Studie Öffentliche Ausgaben im internationalen Vergleich: Wo steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarregionen?: https://is.gd/jixTn6 ifo Forschungsbericht Eine Inventur im „Haus der sozialen Hilfe und Förderung“: https://is.gd/hGJjk3 ifo Forschungsbericht Konzeption eines integrierten Sozialtransfersystems: https://is.gd/VEq37f beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt-Aktion nur noch bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Anlässlich von 25 Jahren Partnerschaft trafen sich Ende November 2025 die Führungsspitzen von Europäischer Union (EU) und Afrikanischer Union (AU) sowie zahlreiche Staats- und Regierungschefs von Mitgliedstaaten beider Organisationen in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Anwesend war auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron. Das siebte Gipfeltreffen EU-AU stand unter dem Motto „Förderung von Frieden und Wohlstand durch wirksamen Multilateralismus“. Nicht auf der Agenda stand allerdings das Problem, dass 14 Staaten der Region – alles ehemalige französische Kolonien – „heimliche“ Mitglieder der Eurozone sind. Ein Überbleibsel der französischen Kolonialpolitik. Die Bindung der Währung dieser Länder an den Euro verfestigt Handelsstrukturen und erschwert die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Dieses Problem hat Daniel Stelter bereits in Folge #134 Der verratene Kontinent mit dem Schweizer Ökonomen Beat Kappeler diskutiert. Zeit für ein bto REFRESH. Hörerservice beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschland ist nicht allein mit seiner Energiewende. Großbritannien hat in den letzten 20 Jahren einen ähnlichen Weg gewählt – mit gleichem Ergebnis. Der Umstieg auf Wind und Sonne statt Kohle und Gas – und Deutschlands Verzicht auf Kernkraft – hat die Kosten für Strom explodieren lassen. Der Niedergang der energieintensiven Industrien in beiden Ländern dürfte eine direkte Folge davon sein, wie auch der Rückgang der Produktivitätsfortschritte. Hier wie dort werden Auswirkungen wie explodierende Strompreise und Deindustrialisierung von einer Politik ignoriert, die obendrein physikalische Realitäten ausblendet. Allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied im Umgang mit der Thematik: Während die Briten die Kosten der Transformation transparent darlegen, werden sie in Deutschland seit Jahren systematisch verschleiert. Für beide Länder gilt jedoch gleichermaßen: „Der erste Schritt ist zuzugeben, dass man ein Problem hat.“ Neue Studien verdeutlichen, warum der bisherige Kurs weder technisch noch wirtschaftlich tragfähig ist und welche milliardenschweren Investitionsrisiken drohen. Wie groß die Schwierigkeiten tatsächlich sind, erläutert Dr. David Bothe, Direktor bei Frontier Economics. Er ist einer der Autoren der DIHK-Studie „Neue Wege für die Energiewende ('Plan B')“. Hörerservice Podcast A Long Time In Finance: https://is.gd/1dPYDQ Studie Neue Wege für die Energiewende ('Plan B') im Auftrag der DIHK: https://is.gd/ydoHSZ beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rund 1,6 Milliarden Euro wollte sich Dänemark mit einer Klage vor dem Londoner High Court von Steuerbetrügern zurückholen und hat eine schwere Niederlage erlitten. Die Klage auf Erstattung von zu Unrecht erschlichenen Steuererstattungen – bekannt geworden als Cum-Ex-Skandal – wurde im Oktober 2025 abgewiesen, weil der Richter den dänischen Behörden mangelhafte Prüfung der Auszahlungen und damit faktisch eine erhebliche Mitschuld attestierte. Das erinnert an das Bild vom Hühnerstall, um den der Fuchs schleicht und bei dem wissentlich die Tür offengelassen wurde. Genau diesen bildlichen Vergleich verwendete Gerhard Schick, Vorstand der „Bürgerbewegung Finanzwende“, in der bto-Episode 68 mit Blick auf die Cum-Ex-Betrügereien. Schick prangerte darin Interesselosigkeit und Unvermögen der Institutionen an, deren Versagen die Finanzkrise 2008/2009, den Cum-Ex-Skandal oder das Wirecard-Desaster zum erheblichen Nachteil der Steuerzahler begünstigt haben. Er zeigte außerdem auf, mit welchen Konzepten solche Auswüchse verhindert werden könnten. Angesichts der Entscheidung in London höchste Zeit für ein bto REFRESH! Hörerservice beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- 23.11.202584 min
In vielen Hauptstädten der Welt und in noch mehr Unternehmen wird man die Tage zählen, bis Donald Trump nicht mehr im Amt ist und alles wieder gut wird. Doch diese Hoffnung dürfte trügen. Trump hat den internationalen Rahmen zerschlagen, der seit 1945 Sicherheit, Wachstum und Wohlstand garantiert. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Trump – oder irgendjemand in seinem Umfeld – einen Plan hat, um das globale System zu ersetzen, das er gerade zerstört hat. Was bleibt, ist ein gefährliches Vakuum in einer Zeit, in der der Westen Zusammenhalt bitter nötig hätte. Trumps Ansatz der Reindustrialisierung durch Zölle trägt ökonomisch nicht. Steigende Produktionskosten, fehlende Fachkräfte und politische Unsicherheit verhindern Investitionen und viele der aktuell angekündigten US-Investitionen folgen eher der Marktlogik als dem Protektionismus. Neue Studien und Einschätzungen internationaler Ökonomen zeigen, warum die USA unter Trump ein globales System demontieren, das sie selbst aufgebaut haben – und dass das entstehende Vakuum für Europa brandgefährlich ist. Im ausführlichen Gespräch mit Philip Coggan, langjähriger Wirtschaftsjournalist der Financial Times und des Economist sowie Autor des Buches „Trumps Angriff auf die Weltwirtschaft: Wie Amerikas Zollpolitik einen globalen Handelskrieg entfacht und unseren Wohlstand gefährdet”, wird deutlich, wie schädlich Trumps Wirtschaftspolitik für Handel, Finanzmärkte, internationale Ordnung und die Zukunft des Dollars sein könnte. Hörerservice Studie Die Produktion mit Zöllen zurück ins eigene Land holen? des Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/qQhY3u Buch „Trumps Angriff auf die Weltwirtschaft - Wie Amerikas Zollpolitik einen globalen Handelskrieg entfacht und unseren Wohlstand gefährdet” von Philip Coggan: https://is.gd/3PCgDn beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die deutsche Chemieindustrie schlägt Alarm: Hohe Energiepreise, schrumpfende Auslandsnachfrage und strukturelle Standortprobleme setzen der Branche massiv zu – und stehen sinnbildlich für die Krise der gesamten deutschen Industrie. „Die deutsche Chemie taumelt dem Jahresende entgegen, die Auftragsbücher sind im Inland und im Ausland leer“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Wolfgang Große Entrup, in diesen Tagen. Die Chemieindustrie sei wieder auf dem geschäftlichen Niveau von 1995 angelangt. Der Verbandschef fürchtet einen „Knockout“ für die Branche. „Was wir jetzt verlieren, wird nicht mehr wiederkommen“, sagt Große Entrup. Doch es ist nicht allein die Chemieindustrie. Laut der Konjunkturumfrage des Münchner ifo Instituts vom Oktober 2025 rutscht die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie auf einen neuen Tiefpunkt. Anhand der neuesten Zahlen des VCI ordnet Daniel Stelter die aktuelle Lage ein und zeigt, warum Deutschland im internationalen Wettbewerb weiter an Boden verliert. Überraschen darf das nicht, Warnrufe gab es genügend. Besonders prominent war der von Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG, eines im M-DAX notierten Spezialchemiekonzerns mit Hauptsitz in Köln. Bereits im September 2022 warnte er in Episode #155 eindringlich: Deutschland droht der K. o. Und erklärte, warum hohe Kosten, regulatorische Eingriffe und energiepolitische Fehlentscheidungen zentrale Wertschöpfungsketten gefährden – und was passieren muss, damit Unternehmen hierzulande wieder investieren. Zeit für ein bto REFRESH! Hörerservice Quartalsbericht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI): https://is.gd/oXBZWJ Studie Deutsche Industrie sieht eigene Wettbewerbsfähigkeit auf Rekordtief des ifo-Instituts: https://is.gd/wgbOxs beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- 16.11.202562 min
Sind steigende Löhne wirklich ein Gewinn für alle? Die Befürworter des Mindestlohns und seiner weiteren Steigerung verweisen auf den bisherigen Erfolg des Instruments. Und in der Tat hatte der deutliche Anstieg des Mindestlohnes seit seiner Einführung 2015 von 8,50 Euro je Stunde auf heute 12,82 Euro keinen messbaren negativen Effekt auf die Beschäftigung. Trotz einer durchschnittlichen Lohnsteigerung von 5 Prozent pro Jahr, die nach Inflation zu real rund 15 Prozent höheren Mindestlöhnen geführt hat. In den kommenden zwei Jahren soll der Mindestlohn um weitere 14 Prozent bis auf 14,60 Euro (2027) steigen. Die Optimisten erwarten auch künftig keine negative Beschäftigungswirkung, schließlich sei es doch nur gerechtfertigt, dass man von seinem Einkommen leben können muss. Wer könnte da schon widersprechen? Nur ist die Zeit der progressiven Entwicklung des Mindestlohns eine besonders gute Phase in der deutschen Wirtschaftsgeschichte gewesen. Daraus zu schließen, man könne einfach so weitermachen wie bisher, könnte sich als naiv erweisen. Besonders spannend: Daniel Stelters Gespräch mit Dr. Effrosyni (Efi) Adamopoulou, stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs „Ungleichheit und Verteilungspolitik“ am ZEW Mannheim. Sie erklärt, wie Mindestlöhne innerhalb von Unternehmen wirken, warum sie Produktivitätsschocks ungleich verteilen und weshalb Kurzarbeit eine bessere Antwort auf Krisen sein kann als Entlassungen. Eine Episode über die feine Balance zwischen sozialer Gerechtigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischer Vernunft. Hörerservice Studie Minimum Wages, Productivity, and Reallocation des IZA - Institute of Labor Economics finden Sie hier: https://is.gd/bnkMpC Economist-Artikel What harm do minimum wages do? - Three decades of research have led to a rethink: https://is.gd/xM8vAD Studie Minimum Wages and Insurance within the Firm des ZEW zum Mindestlohn: https://is.gd/pFndEo beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Shownotes Handelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. Werbepartner Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In den letzten drei Jahren hat sich der Goldpreis mehr als verdoppelt – ein deutliches Zeichen wachsender Zweifel am Finanzsystem und möglicher Umbrüche im Weltwährungssystem. Immer mehr Notenbanken setzen auf Gold statt US-Dollar oder Euro. Was hinter diesem Trend steckt, kommentiert Daniel Stelter in dieser Episode. Was im Goldmarkt passiert, erklärte Ronald Stöferle, Managing Partner der Liechtensteiner Fonds- und Vermögensverwaltungsgesellschaft Incrementum AG und Herausgeber des renommierten „In Gold We Trust“-Reports in der Folge 170 mit dem bezeichnenden Titel GOLDENE ZEITEN. Gemeinsam beleuchteten sie, warum Notenbanken Gold in Rekordmengen kaufen, welche Parallelen zur Krise von Bretton Woods bestehen und was das für Anleger und das Geldsystem der Zukunft bedeutet. Zeit für ein bto REFRESH. Hörerservice beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30 Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven ist auf 56,3 Prozent gefallen. Das ist der niedrigste Stand seit 30 Jahren. China arbeitet systematisch daran, die Dollar-Dominanz zu brechen und wickelt einen immer größeren Anteil des Handels nicht mehr in Dollar, sondern in Renminbi ab. Schon jetzt liegt der Anteil bei rund 30 Prozent, nachdem auch Saudi-Arabien begonnen hat, die chinesische Währung zu akzeptieren. Bilaterale Währungsswap-Linien mit über 40 Zentralbanken – von Argentinien über die Türkei bis Saudi-Arabien – im Gesamtvolumen von 591 Milliarden Dollar etablieren China als faktischen Kreditgeber letzter Instanz für Schwellenländer. Auch der Versuch, das Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) als Alternative zum Dollar-basierten SWIFT-System zu etablieren, dient letztlich dem Ziel, die Vorherrschaft des US-Dollars zu brechen. Dabei bekommt China Unterstützung aus unerwarteter Richtung. Die USA selbst sind dabei, die Währungsdominanz des Dollars zu beenden. So lautet jedenfalls die These von Harvard-Professor Dr. Kenneth Rogoff, dem ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds, in seinem neuen Buch „Our Dollar, Your Problem“. Für Rogoff befindet sich der US-Dollar im „späten Mittelalter“ seiner Vorherrschaft und wird, wie andere Währungen zuvor, seinen Sonderstatus verlieren. Daniel Stelter spricht mit Kenneth Rogoff über die neue Weltfinanzordnung und die Bedeutung des Dollars darin. Hörerservice Buch Our Dollar, Your Problem – Aufstieg und Fall des Dollars und was seine Instabilität für uns und die globalen Finanzmärkte bedeutet von Kenneth Rogoff https://is.gd/hRN2GW beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30 Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Scott Bessent, der US-Finanzminister, hat sich in einem Artikel kritisch mit der Politik der US-Notenbank FED auseinandergesetzt. Er beklagt unzureichende theoretische Fundierung, Selbstüberschätzung und eine übermäßige Einmischung in die Märkte. Folge seien Blasen, Vermögensungleichheit und eine Verzerrung der Marktsignale. Diese Kritik ist berechtigt – wenngleich Bessent damit bestimmte politische Ziele verfolgen dürfte – und keineswegs neu. Der Zyklus aus Krisen und Notenbankintervention läuft bereits seit über 30 Jahren und er dauert an. Dabei sind die Nebenwirkungen seit langem bekannt. Kein geringerer als der Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnte bereits 2003 vor der Finanzkrise. Im Dezember 2020 sprach William White mit Daniel Stelter über seine Sicht auf die Politik der Notenbanken. Der bezeichnende Titel zur damaligen Folge: Die Zentralbanken löschen mit Benzin. Zeit für ein bto REFRESH! Hörerservice Artikel The Fed’s New “Gain-of-Function” Monetary Policy des US-Finanzministers Scott Bessent im Magazin THE INTERNATIONAL ECONOMY: https://is.gd/JdYRVm Artikel Der Mann, der zu viel wusste über den ehemaligen BIZ-Chefökonomen William White im Magazin DER SPIEGEL: https://is.gd/6rgHbE beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30 Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Politiker und Interessenvertreter sprechen gerne von „Marktversagen“, um staatliche Eingriffe zu rechtfertigen. Tatsächlich ziehen aber staatliche Eingriffe allzu oft Fehlentwicklungen nach sich, die dann als angebliches Marktversagen gerechtfertigt werden. Beispiele gibt es dafür mehr als genug: die Energiepolitik, die Wohnungspolitik oder auch die Geldpolitik. Der sogenannte Greenspan-Put – die implizite Garantie der Notenbank, bei Krisen die Zinsen zu senken und die Risiken zu übernehmen – hat dazu geführt, dass Banken und Investoren immer größere Wetten eingehen konnten, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen. Die Europäische Zentralbank setzt diese Politik der Manipulation bei den Staatsanleihen der Eurozone fort. Wenn aber das Haftungsprinzip aus dem marktwirtschaftlichen System herausgenommen wird, dann funktioniert es nicht mehr. Die Folge sind immer öfter auftretende und in ihrer Dimension immer größere Krisen an den Finanzmärkten, sowie eine deutlich gestiegene Verschuldung. Vieles spricht dafür, dass die Stagnation, die wir in Deutschland seit 2018 durchleben und die sich mittlerweile zu einer Dauer-Rezession auswächst, in erheblichem Maße die Folge zunehmender staatlicher Eingriffe ist. Das ist die zentrale Feststellung von Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor der Forschungsgruppe Konjunktur und Wachstum am Kiel Institut für Weltwirtschaft, in seinem neuen Buch „Marktwirtschaft – Wohlstand, Wachstum, Wettbewerb" und darüber spricht Daniel Stelter mit ihm im Experteninterview. Aktueller Einschub zu Beginn: Daniel Stelter berichtet von seiner gerade zu Ende gegangenen Reise nach China. Sein Fazit: China entwickelt sich zum Deutschland des 21. Jahrhunderts. Hörerservice Buch MARKTWIRTSCHAFT – WOHLSTAND, WACHSTUM, WETTBEWERB von Dr. Stefan Kooths: https://is.gd/fGo8QF Spiegelbeitrag KAPITALISMUS-REFORM JETZT!: https://is.gd/btBd8A beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30 Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bereits im Jahr 2018 beschrieb Daniel Stelter in seinem Bestseller Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert den absehbaren Niedergang Deutschlands. Mittlerweile ist allen klar, dass ein großer Teil seiner Prognosen eingetreten ist und unser Land in erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt. Aber wie kann es weitergehen? Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, um den Wohlstand der kommenden Generationen zu sichern? Wie kann Deutschland intelligenter gemanagt werden? Warum müssen wir den Klimaschutz neu denken? Wie kann die Infrastruktur radikal erneuert werden? Wie muss ein neuer Bildungspakt aussehen? Wie können mehr Menschen ein Vermögen aufbauen? Diese Fragen erscheinen brandaktuell, jedoch hat Stelter sie sich schon 2021 gestellt und in seinem bis dato letzten Buch Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040 beantwortet. In Episode 61 sprach er mit der Wirtschafts- und Finanzexpertin des Bayerischen Rundfunks, Christine Bergmann, über sein Sanierungsprogramm für Deutschland. Zeit für ein bto Refresh! Hörerservice Buch EIN TRAUM VON EINEM LAND: DEUTSCHLAND 2040: https://is.gd/zLop6J Buch DAS MÄRCHEN VOM REICHEN LAND: WIE DIE POLITIK UNS RUINIERT: https://is.gd/KIWSRH Überblick zu den Büchern von Dr. Daniel Stelter: https://is.gd/YMr5b8 beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com. Newsletter Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier. Redaktionskontakt Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com. Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30 Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.



















