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- 27.07.202344 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Die Bundesregierung will Fachkräfte ins Land holen, doch es kommen vor allem Geringqualifizierte. Warum die Bundesrepublik für gut ausgebildete Migranten nicht attraktiv ist, erklärt Makroökonom und Cicero-Kolumnist Daniel Stelter im Gespräch mit Daniel Gräber. Daniel Stelter schreibt regelmäßig die Kolumne "Wohin mit Ihrem Geld" in Cicero - Magazin für politische Kultur und auf cicero.de https://www.cicero.de/wirtschaft/wohin-mit-ihrem-geld-flucht-der-talentierten-einwanderung-auswanderer Das Buch von Daniel Stelter, auf das sich Daniel Gräber im Podcast bezieht, heißt "Ein Traum von einem Land", 2021, Campus Verlag https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wirtschaft-gesellschaft/politik/ein_traum_von_einem_land_deutschland_2040-16157.html Inhalt Podcast: 5:36 "Die Menschen, die hier sind, die müssen wir maximal befähigen. Das beginnt mit Spracherwerb, das beginnt mit Schule, Bildung und allem Drum und Dran. Berufsausbildung. Wenn wir ehrlich sind, ist das der Punkt, wo wir noch mehr versagen." (Daniel Stelter) 7:25 "Wenn wir zwei Stunden mehr die Woche arbeiten würden, würden wir bereits das demografische Facharbeiter-Problem in diesem Jahrzehnt lösen." (Daniel Stelter) 7:58 "Wir können alle ein bisschen mehr arbeiten, wir können etwas länger arbeiten, Lebensarbeit und wir können die, die hier sind, besser qualifizieren." (Daniel Stelter) 11:55 "Wir müssen das Land viel attraktiver machen. Und dazu gehört natürlich auch, dass wir auch offener sein müssen für Ausländer." (Daniel Stelter) 13:43 "Ich glaube, es gibt dringenden Handlungsbedarf, um unser Land einfach für alle attraktiver zu machen. Und dann kommen auch die qualifizierten Fachkräfte." (Daniel Stelter) 15:23 "Ich finde Deutschland auch ein tolles Land, aber wir müssen uns ehrlich machen: Die Rahmenbedingungen sind nicht gut." (Daniel Stelter) 17:55 "Der Staat vollbringt das Kunststück, hohe Abgaben uns abzupressen und gleichzeitig die eigenen Aufgaben nicht zu erfüllen." (Daniel Stelter) 26:06 "Wir produzieren Hochschulabsolventen ohne Ende. Die Frage ist nur wofür?" (Daniel Stelter) 30.06 "Also ich wäre dafür, die Zuwanderung stärker zu regulieren und zu steuern und dann bei denen, die hier sind, deutlich mehr Wert darauf zu legen, dass sie möglichst schnell arbeiten, also nicht nur dürfen, sondern auch Anreize setzen, das zu tun." (Daniel Stelter) 34:17 Daniel Stelter bezieht sich auf seinen Kommentar auf cicero.de: https://www.cicero.de/wirtschaft/viessmann-habeck-ampelkoalition-wirtschaftswunder-stelter Hören Sie auch den Podcast zum Thema Degrowth mit dem Streitgespräch zwischen Stefan Kooths und Niko Paech: https://www.cicero.de/wirtschaft/stefan-kooths-niko-paech-wirtschaft-wachstum-degrowth-klima
- 20.07.2023116 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Der Kabarettist, Musiker und Regisseur Serdar Somuncu spricht mit Ben Krischke über seinen Werdegang, seine Kritik am politischen Establishment und seine letzte Tour, nach der er sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen will. Inhalt Podcast: Ben Krischke bezieht sich im Intro auf die Abschiedstournee von Serdar Somuncu: https://somuncu.de/#termine 13:40 "Ich hab schon so viele Leben gehabt" (Serdar Somuncu) 21:35 "Wenn ich mit der Musik eine Liebesbeziehung hatte, wurde das Theater meine Ehefrau." (Serdar Somuncu) 25:16 "Ich sag das jetzt mal spirituell: Irgendwas oder wer passt auf mich auf" (Serdar Somuncu) 26:36 "Es war so, als wäre ich so eine Dampfwalze, die durchs Leben rauscht und da gab es sehr viele Kollateralschäden." (Serdar Somuncu) 32:27 "Also erstaunlicherweise gab es eine Parallele 1996 zur heutigen Zeit, nämlich dass oft Linke Dinge missverstehen." (Serdar Somuncu) 36:36 "Und dann kam "Mein Kampf" und dann war Terror." (Serdar Somuncu) 48:53 "Es muss um die Frage gehen 'Wie sehr sind wir eigentlich heute dieser Manipulation von Medien, Presse, Meinungsmachern, Sendern, aber auch Einzelsendern ausgeliefert?" (Serdar Somuncu) 50:12 "Aber ja, die Bildzeitung ist in gewisser Weise Propaganda. Es ist die Fortsetzung der Goebbelschen Idee." (Serdar Somuncu) 51:54 Hören Sie zum Thema Corona den Cicero-Podcast mit Erich Freisleben: https://www.cicero.de/kultur/cicero-podcast-gesellschaft-erich-freisleben-impfnebenwirkungen-post-vac 59:32 Lesen Sie zu Eckart von Hirschhausen auch auf cicero.de: https://www.cicero.de/kultur/eckart-von-hirschhausen-interessenkonflikt-covid-impfung-pfizer-gates 1:10:25 "Aber ein wesentlicher Anteil in der Entwicklung, die ich eben genannt habe, der technologischen Entwicklung und der Vielfalt an Möglichkeiten auch zu senden und zu empfangen, liegt bei der Presse und bei den Medien." (Serdan Somuncu) 1:18:57 "Wir haben sowieso aus meiner Sicht gerade die schlechteste Bundesregierung, die wir je hatten. Es wird auch keine schlechtere mehr kommen, weil das muss sie erst mal toppen. Also wirklich so weit unten zu sein, dass die Leute ohne etwas zu leisten so gegen dich aufbringen und die AfD so stark machst." (Serdan Somumcu) 1:52:02 "Ich hatte jetzt ein Angebot, Tennislehrer zu sein. Habe ich wirklich, denke ich ernsthaft drüber nach." (Serdan Somuncu)
- 13.07.202346 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Der frühere SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping warnt im Gespräch mit Alexander Marguier vor einer ineffizienten Klimapolitik und vor schädlichen Auswirkungen auf die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Wer seine Agenda mit der Brechstange durchsetzen wolle, zerstöre zudem Vertrauen und spalte die Gesellschaft. „Religiöser Eifer“ und „ideologische Verbohrtheit“ seien kein gutes Regierungskonzept. Inhalt Podcast: 6:00 "Mit meinen politischen Statements geht es darum, mitzuhelfen, dass wir in der Welt wahrgenommen werden, dass wir wirklich Vorbild sind, da, wo wir sein können, nämlich durch Innovation, durch Offenheit in den Technologien, durch wirksamen Schutz des Klimas und der natürlichen Lebensgrundlagen. Und das erreichen sie weder mit religiösem Eifer noch mit ideologischer Verbohrtheit." (Rudolf Scharping) 14:03 "Ich war im April bei der Shanghai Autoshow und es ist mir eins richtig eingebrannt, nämlich die Bemerkung, die fast alle dort gemacht haben: Mehr Forschung und Entwicklung in China und mehr China in unserer Forschung und Entwicklung. Das kann auch gar nicht anders sein, aber es muss uns trotzdem ein Anstoß sein." (Rudolf Scharping) 19:57 "Die großen Mächte auf der Erde müssen alle zusammenarbeiten. Die großen Wirtschaftsräume, die großen militärischen, politischen und sonstigen Mächte müssen zusammenarbeiten angesichts der globalen Herausforderungen, denen wir uns gegenübersehen. (…) Ohne diese Zusammenarbeit werden wir zukunftsfähige Ergebnisse nicht erzielen." (Rudolf Scharping) 22:11 "Wir müssen die Potenziale der Zusammenarbeit und den Umgang im Wettbewerb so organisieren, dass die Konflikte, die wir miteinander haben, nicht ich sage es mal umgangssprachlich nicht außer Rand und Band geraten. Wir dürfen wegen unterschiedlicher Systeme, unterschiedlicher ideologischer Vorstellungen, unterschiedlicher Ideen von der Würde des Einzelnen und seinen Rechten. Wir dürfen die Welt deswegen nicht ins Chaos stürzen." (Rudolf Scharping) 23:24 "Meine Erfahrung ist mit einem erhobenen Zeigefinger Überzeugen Sie niemand. Und ob ich jetzt in China unterwegs bin oder in bestimmten Teilen Afrikas oder sonst irgendwo, ich treffe niemanden, der auf irgendeine deutsche Belehrung, irgendeine deutsche Vorschrift oder irgendetwas wartet, was wir hier alles für wichtig und richtig halten." (Rudolf Scharping) 31:09 "Aber Europa selbst hat das Potenzial, hat die kulturellen, politischen Traditionen, die historischen Erfahrungen, um sich als eigenständige Kraft auf der Welt aufzustellen." (Rudolf Scharping) 34:12 "Die russische Aggression hat die europäische Sicherheitsarchitektur nicht erschüttert. Sie hat das Potenzial, sie zu festigen in einer Weise, die der Aggressor nie gedacht hätte." (Rudolf Scharping) 39:41 "Aber Europa selbst hat das Potenzial, hat die kulturellen, politischen Traditionen, die historischen Erfahrungen, um sich als eigenständige Kraft auf der Welt aufzustellen." (Rudolf Scharping) 40:42 "Sie müssen in der Lage sein, mit manchmal ganz üblen Gestalten, mit denen Sie privat nie etwas zu tun haben wollen, in der Politik zu reden, um irgendein vernünftiges Ergebnis im Sinne friedlicher, ziviler, besserer Entwicklung herbeizuführen." (Rudolf Scharping)
- 06.07.202334 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Wer Zweifel hat an den Segnungen der Energiepolitik der Ampel-Koalition, wer die geschlechtliche Selbstbestimmung für einen Irrweg hält oder grünen Verbots-Fetischismus ablehnt, wird schnell als „rechts“ abgestempelt. Doch diese Methode zeugt nicht nur von Denkfaulheit, sondern vergiftet auch das politische Klima. Der Historiker Andreas Rödder plädiert im Gespräch mit Alexander Marguier für einen modernen, selbstbewussten Konservatismus ohne Scheuklappen. Andreas Rödder: Konservativ 21.0. Eine Agenda für Deutschland, 2019, C.H.Beck https://www.chbeck.de/roedder-konservativ-21-0/product/27315559 Alexander Marguier erwähnt im Intro den Thinktank Republik 21 e.V. https://denkfabrik-r21.de/ Inhalt Podcast: 2:52 Lesen Sie hierzu auf cicero.de: Mathias Brodkorb: Wissenschaftliche Studie kritisiert Angebote von „funk“. 45 Millionen Euro pro Jahr für Pseudo-Journalismus, am 4. Juni 2023 https://www.cicero.de/kultur/studie-uebt-kritik-an-jugendformat-funk 9:04 "Und das Problem ist, dass bürgerliche Kräfte gerade innerhalb der CDU ja gerne dazu neigen, dass man sich mit so was eigentlich nicht beschäftigen will, dass man keine Kulturkämpfe führen will. Und dann lässt man sich eben überfahren und wundert sich hinterher, dass man überfahren worden ist." 9:30 Lesen Sie hierzu auf cicero.de: Ben Krischke: Hubert Aiwangers Kampf gegen den linksgrünen Zeitgeist. Ein Grantler geht voran, am 5. Juli 2023 https://www.cicero.de/innenpolitik/hubert-aiwanger-freie-wahler-markus-lanz-erding 12:30 "Aber es geht bei der Frage dessen, was man sagen kann, bei der Frage der öffentlichen Meinung nicht um das, was man physisch oder was man juristisch sagen darf, sondern wie sagt das Elisabeth Noelle Neumann? Öffentliche Meinungen sind diejenigen Meinungen, Einstellungen, Positionen, die man öffentlich aussprechen kann, ohne sich substanziell zu isolieren." (Andreas Rödder) 15:04 Lesen Sie hierzu auf cicero.de: Mathias Brodkorb: AfD erobert ersten Landratsposten. Ein Fanal für Deutschland, am 25. Juni 2023 https://www.cicero.de/innenpolitik/afd-erobert-ersten-landratsposten-ein-fanal-fur-deutschland 15:33 "Ich persönlich bin der Meinung, bürgerliche Politik sollte die Themen der AfD aufgreifen. Sie sollte auch die öffentliche Auseinandersetzung mit Vertretern der AfD führen und zugleich aber ganz klare rote Linien kenntlich machen, an denen man sagt: Hier reden wir jetzt nicht weiter. Wir müssen in Deutschland tatsächlich Fragen der Migration, Fragen der Klimapolitik offen diskutieren, sehr viel offener diskutieren, als wir es tun." (Andreas Rödder) 18:19 "Die Menschen in den neuen Ländern haben das sehr starke Bedürfnis, respektiert zu werden. Und sie haben das ebenso große Bedürfnis, nicht bevormundet zu werden." (Andreas Rödder) 20:47 "Und insofern denke ich immer, wenn wir doch gegenseitigen Respekt in der öffentlichen Debatte aufbringen. (…) Dann würden wir uns sehr viel leichter tun, als wir das im Moment aktuell mit dieser permanenten Moralisierung und diesem Hochgejazzt von Skandalen und Empörung machen." (Andreas Rödder) 22:02 "Volksfront gegen die AfD ist das beste Mittel, um die AfD zu stärken" (Andreas Rödder) 22:53 "Ich glaube, dass die ursprüngliche Strategie, die Friedrich Merz angekündigt hatte, die völlig richtige ist. Dass man die Themen der AfD-Wähler, die Themen, die AfD Wähler umtreiben, dass man die aufgreift und eigene Positionen dazu verfasst." (Andreas Rödder) 27:40 "Die großen politischen Richtungsentscheidungen, bedeutende politische Führung hat sich immer darin manifestiert, (…) dass sie gegen alle Widerstände zu ihren Prioritäten gestanden haben." (Andreas Rödder) 30:41 "Und deswegen würde ich immer das ganz starke Argument machen Konservative sind im Grunde ihres Herzens Menschenfreunde, weil sie die Menschen so nehmen, wie sie sind." (Andreas Rödder)
- 29.06.202355 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Ruinieren wir mit unserer Wirtschaftsweise die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit? Davon sind jedenfalls Ökonomen wie der Postwachstumstheoretiker Niko Paech überzeugt, die für ein konsequentes Herunterdimmen plädieren: weniger Konsum, weniger Produktion, mehr Gemeinschaftseigentum. Das entspricht im Wesentlichen auch der Agenda von Klimaaktivisten der „Letzten Genration“ oder von „Fridays for Future“. Stefan Kooths, Vizepräsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, hält beim Cicero Podcast Wirtschaft dagegen: Nur Wachstum bringt technischen Fortschritt – und nur mit Innovationen lässt sich letztlich auch das Klima retten. In dem Streitgespräch geht es sehr lebhaft zur Sache. Ein Interview mit Stefan Kooths vom 30. Mai 2023 zum Thema Transformation des Wirtschaftssystems finden Sie auf: https://www.cicero.de/wirtschaft/transformation-des-wirtschaftssystems-eu-kommission-von-der-leyen-stefan-kooths-wachstum-degrowth Inhalt Pocast: 3:00 "Warum spielt Wachstum für moderne Volkswirtschaften eine so große Rolle?" (Alexander Marguier) 9:20 "Die Ökologie ist nicht verhandelbar" (Niko Paech) 14:30 "Sehen Sie von der Leyen jetzt gewissermaßen im Lager der Postwachstumsökonomie?" (Alexander Marguier) 16:24 "Ich danke Ihnen, dass Sie das so ansprechen, denn das führt uns genau zu dem Punkt, wo wir uns fundamental unterscheiden." (Stefan Kooths) 18:42 "Auch ich bin der Meinung, dass wir davon ausgehen sollten, dass jedem Individuum ein ganz bestimmter ökologischer Rahmen zur Verfügung stehen kann." (Niko Paech) 39: 15 "Bei aller Wertschätzung für die ökonomische Bedeutung Deutschlands: Aber selbst wenn die deutschen Importe komplett wegfallen würden, würde das in der übrigen Welt jetzt nicht zu den Effekten führen, die Sie gerade beschrieben haben. (Stefan Kooths)" 42:20 "Ich würde mich eher als konservativen Anarchisten bezeichnen, der ganz klar die Verantwortung der Zivilgesellschaft sieht" (Niko Paech) 51:05 "Warum können wir nicht einfach so ehrlich sein und sagen das ist ein radikaler Wandel der Lebensstile?" (Niko Paech) 53:50 "Und meine Empfehlung wäre eben keine auf irgendwelche Industriequoten oder Technologieanteile gerichtete Industriepolitik zu betreiben, sondern sich wieder stärker auf die Standortpolitik zu konzentrieren." (Stefan Kooths)
- 22.06.202345 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Das sogenannte Post-Vac-Syndrom stellt Politik wie Wissenschaft vor viele Rätsel: Wie viele Menschen sind wirklich betroffen? Wie könnten in Zukunft Therapien aussehen? Und: Warum wurde so lange geschwiegen? Im Cicero Podcast Gesellschaft versucht der Mediziner und Arzt Erich Freisleben im Gespräch mit Ralf Hanselle Antworten zu finden. Einen Einblick in Erich Freislebens Buch "Sie wollten alles richtig machen: Dokumentation eines verschwiegenen Leidens. Cajus Verlag 2022" finden Sie hier: https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-impfnebenwirkungen-buchauszug-freisleben Inhalt Podcast: 6:05 Freisleben bezieht sich auf den YouTube-Beitrag bei "Alles auf den Tisch" https://www.youtube.com/watch?v=qIXOAKIHCRI 8:05 "Das starke Schweigen über die Nebenwirkungen habe ich überhaupt nicht akzeptieren können" (Erich Freisleben) 11:37 "Ich habe den Eindruck, dass es eher die etwas älteren Kollegen waren, die da kritisch waren." (Erich Freisleben) 15:59 "Gibt es gewisse Nebenwirkungen, die häufiger vorkommen?" (Ralf Hanselle) 19:33 "Ich gehe davon aus, was heute als Post-Covid benannt wird, zum allergrößten Teil Post-Vakzin-Probleme sind." (Erich Freisleben) 25:43 "Wir wissen noch gar nicht, ob diese Spikes jemals rausgehen aus dem Körper. Das ist eine absolute Katastrophe." (Erich Freisleben) 32:52 "Für viele gibt es noch Hoffnung, weil ich denke, dass der Körper auch irgendwann an einem bestimmten Punkt mit seinen natürlichen Regulationsmechanismen die Oberhand gewinnen kann." (Erich Freisleben) 33:04 "Was sind denn Ihrer Meinung nach die Therapien der Wahl"? (Ralf Hanselle) 38:26 "Wie sehen Sie eines Tages auch die Chance auf eine Therapie, die wirklich helfen kann?" (Ralf Hanselle) 38:58 "Hightech-Medizin mogelt, muss mogeln. Das ist für die ein Verkaufsmuss." (Erich Freisleben) 40:04 "Mein Eindruck ist: Wir haben eine Grenze überschritten mit dieser Impfung." (Erich Freisleben) 41:34 "Also was wir dringend brauchen, ist jetzt eine vernünftige Begleitforschung, und zwar die abgekoppelt ist von der Wissenschaft, die bisher sozusagen nur der Politik gefolgt ist." (Erich Freisleben)
- 15.06.202345 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Der Historiker und Publizist Hubertus Knabe fordert eine Wiedereinführung des 17. Juni als Feiertag. In diesem Jahr jährt sich der Volksaufstand in der DDR zum 70. Mal. „Meine große Sorge ist, dass nach diesem Jahrestag die Erinnerung endgültig erlischt“, sagt Knabe im Cicero-Podcast Politik mit Volker Resing. Deswegen müsse man das Gedenken aktiv gestalten. Artikel von Hubertus Knabe auf www.cicero.de finden Sie hier: DDR-Symbole: Die Ostalgie beginnt im Bundestag, vom 17. August 2022 https://www.cicero.de/innenpolitik/ddr-symbole-ostalgie-bundestag-rewe-verbot Das Buch von Hubertus Knabe, "17. Juni 1953. Ein deutscher Aufstand", Langen-Müller, finden Sie hier: https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/3312/17.%20Juni%201953/ Inhalt Podcast 1:44 "Sind die Ex DDR Bürger stolz auf ihre Revolution von 1953?" (Volker Resing) 9:03 "Solche Revolutionen für freie Wahlen in einer wirklich finsteren Diktatur hat es in dieser Form nie in der deutschen Geschichte gegeben."(Hubertus Knabe) 13:28 "Sie waren ja nun gerade in Ostdeutschland unterwegs. Warum ist gerade die Stimmung so schlecht?" (Volker Resing) 15:34 "Und da fühlt sich der eine oder andere natürlich auch an die Jetztzeit erinnert, wo jeder, der irgendwie Dinge in der Sache kritisiert, den Stempel sehr schnell abbekommen kann, dass er rechts oder rechtsradikal sei." (Hubertus Knabe zur Stimmung in Ostdeutschland) 16:44 "Wir leben Gott sei Dank nicht in einer Diktatur und es ist auch nicht die DDR 2:00 null, wie oft behauptet wird." (Hubertus Knabe) 21:15 "Warum gibt es in Ostdeutschland ein möglicherweise größeres Verständnis für die russische Perspektive auf den Ukraine-Krieg?" (Volker Resing) 26:41 "Wie bewerten Sie denn das Phänomen Wagenknecht?" (Volker Resing) 30:30 "Die Wiedereinführung des Kapitalismus in der DDR in Ostdeutschland hat dazu geführt, dass sämtliche Umweltverschmutzungen massiv zurückgingen." (Hubertus Knabe) 35:19 "Ich bedauere sehr, dass die Auseinandersetzung mit dieser sozialistischen Ideologie auch in den Schulen und in den Medien doch praktisch gar nicht stattfindet." (Hubertus Knabe) 37:56 "Man sollte sich davor hüten, die Ostdeutschen alle in einen Topf zu werfen." (Hubertus Knabe) 39:37 "Ich bin der festen Überzeugung, es wäre nie zu dem Krieg in der Ukraine gekommen, wenn Russland seine Vergangenheit anständig aufgearbeitet hätte." (Hubertus Knabe) 41:21 Volker Resing bezieht sich auf folgende Bücher: Katja Hoyer: "Diesseits der Mauer", Hoffmann und Campe, 2023 und Dirk Oschmann: "Der Osten. Eine westdeutsche Erfindung", Ullstein, 2023
- 08.06.202359 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Inhalt Podcast 2:47 "Warum sind Sie denn eigentlich Polizist geworden? Welche Motivation, welche Anekdote vielleicht sogar steckt dahinter?" (Ben Krischke) 5:10 "Wo sehen Sie dann die größten Herausforderungen, die eigentlich rund um den Polizeiberuf gelöst werden müssten?" (Ben Krischke) 9:50 "Haben Sie das Gefühl, dass es bei den Themen Polizei und Polizeiaufgaben gerade aktuell besonders großen, sagen wir, Aufklärungsbedarf gibt?" (Ben Krischke) 11:03 "Solange es eine einigermaßen vernünftige Gesprächskultur gibt,sehe ich keinen Grund, mich nicht mit Leuten auseinanderzusetzen, auch die kritisch gegenüber Polizisten eingestellt sind." (Manuel Ostermann) 12:11 "Ich sage, wir haben kein strukturelles Rassismusproblem." (Manuel Ostermann) 14:34 "Also nein, die Polizei hat kein Gewaltproblem. Die Polizei setzt Gewalt ein, wenn nötig, wenn verhältnismäßig. Das ist genau richtig so." (Manuel Ostermann) 17:00 Manuel Ostermann bezieht sich auf eine Diskussion im ZDF vom 16.05.2023 https://www.zdf.de/nachrichten/zdfheute-live/polizeigewalt-deutschland-studie-video-100.html 18:30 "Wie würden Sie denn das allgemeine Klima in der öffentlichen Debatte bezeichnen, wenn es um die Polizei geht?" (Ben Krischke) 22:47 "Wenn man dann als junger Kollege mitbekommt, wie man medial an den Pranger gestellt wird, teilweise sogar mit Bild und Klarnamen, dann macht das schon was mit einem." (Manuel Ostermann) 25:42 "Und ich glaube tatsächlich, die CDU kann in bestimmten innenpolitischen Themen noch ein bisschen deutlicher werden. Sie sollte es vielleicht auch, weil ich davon fest überzeugt bin, dass die Kernkompetenz der christlich-demokratischen Union eben die Sicherheitspolitik ist und keine andere Partei das besser kann als die CDU." (Manuel Ostermann) 29:50 "Aber wenn es um wirklich wesentliche und weitreichende Entscheidungen geht, dann ist die Bundesinnenministerin doch sehr zögerlich und entscheidet gar nicht." (Manuel Ostermann) 31:03 Ben Krischke bezieht sich auf den Cicero Podcast mit Heiko Teggatz https://www.cicero.de/innenpolitik/heiko-teggatz-podcast-cicero-migration-fluechtlinge-bundespolizei 37:04 "Ist der Linksextremismus gerade auf einem Weg gewaltbereiter zu werden und auch gewaltbereiter gegen Menschen zu werden?"(Ben Krischke) 43:55 Ben Krischke bezieht sich auf seinen Artikel vom 1. Juni 2023 "Markieren und Jagen" https://www.cicero.de/comment/373270 46:54 "Und wenn dann irgendwelche Leute meinen, sich mit verurteilten Straftätern und Extremisten zu solidarisieren, dann müssen wir halt deutlich machen, dass wir a. damit nicht einverstanden sind, b. dass es eine Mindermeinung ist und c. dass solche Leute auf jeden Fall alles nur keine Verantwortung in Deutschland tragen." (Manuel Ostermann) 53:48 "Das klassische Bild, um irgendjemanden in einer extremistischen Struktur zu zuordnen, rein an optischen Erscheinungen, gibt's nach meiner felsenfesten Überzeugung zumindest ganz seriös nicht." (Manuel Ostermann) 56:18 "Wohin steuert das Land also beim Thema Extremismus?" (Ben Krischke) 57:59 "Wir brauchen eine starke Polizei. Die haben wir. Wir brauchen kluge Politiker. Da mache ich mal ein Anführungszeichen dran, zumindest mancherorts. Aber vor allem brauchen wir den gesellschaftlichen, dem politischen Wille, extremistische Strukturen endlich allumfassend, allumfassend zu bekämpfen. Und dann kriegen wir das auch hin. So wie es jetzt läuft. Verlieren.W (Manuel Ostermann)
- 01.06.202365 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Alexander Marguier spricht mit Ijoma Mangold über dessen kürzlich erschienenes Buch: "Die orange Pille. Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist", dtv, 2023 https://www.dtv.de/buch/die-orange-pille-28312 Inhalt Podcast
- 25.05.202337 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Inhalt Podcast Volker Resing erwähnt in seinem Intro folgende Bücher von Manfred Lütz: "Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums", Herder, 2018 https://www.herder.de/religion-spiritualitaet/shop/p3/52472-der-skandal-der-skandale-gebundene-ausgabe/?gclid=Cj0KCQjwyLGjBhDKARIsAFRNgW-jls5IHPN-9yGVZ2YT-TWQjl-CwfAXI09q5eHUbdI-9Se56a4Lj_kaAg-eEALw_wcB "Neue Irre! Wir behandeln die Falschen", Kösel, 2020 https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Neue-Irre-Wir-behandeln-die-Falschen/Manfred-Luetz/Koesel/e582695.rhd 1:38 "Sind wir alle verrückt, Herr Lütz?" (Volker Resing) 3:55 "Ich sage gar nicht, dass so viele Leute zu Psychotherapie gehen, aber möglicherweise die falschen."(Manfred Lütz) 5:18 "Wir brauchen in Deutschland eigentlich einen eigenen Berufsstand, sozusagen Lebensbegleitungen." (Manfred Lütz) 9:03 Manfred Lütz bezieht sich auf Klaus Gauger: "Meine Schizophrenie", Herder, 2021 12:12 "Den Mord in Würzburg eines Somaliers an drei Frauen hätte man verhindern können, wenn man in Deutschland in solchen Fällen sagen könnte: Das ist eine akute psychiatrische Situation. Da kann man vorbeugend auch eine Zwangsbehandlung machen." (Manfred Lütz) 16:16 "Heute habe ich den Eindruck, dass viele wieder den Eindruck haben wie vor 100 Jahren 'Die müssen alle in die Klapsmühle und die sind sowieso verrückt. Und es ist überhaupt nicht heilbar und man kann nur aufpassen, dass nichts passiert.' Das ist alles Quatsch!" (Manfred Lütz) 22:31 "Wie sieht denn Ihre Diagnose bei der katholischen Kirche aus, mit der Sie sich ja intensiv beschäftigt haben?" (Volker Resing) Manfred Lütz bezieht sich auf sein Buch "Der blockierte Riese. Psycho-Analyse der katholischen Kirche", Pattloch, 2014 25:08 Im Folgenden geht es um das neue Buch von Manfred Lütz: "Kurze Einführung in das Christentum. Überarbeitet für alle von Manfred Lütz", Kösel, 2023 26:45 "Wir müssen sehen, dass nicht das Christentum selber, das ja Grundlage auch unserer Werteordnung ist, den Bach runter geht." (Manfred Lütz) 33:51 "Diese Kirchenthemen, die da debattiert werden, die interessieren die meisten Leute nach meiner Erfahrung überhaupt nicht." (Manfred Lütz)
- 18.05.202346 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Julia Fischer: "Affengesellschaft", Suhrkamp, 2018 https://www.suhrkamp.de/buch/julia-fischer-affengesellschaft-t-9783518241332 Inhalt des Podcasts: 2:21 "Wie sind Sie auf den Affen gekommen, Julia Fischer?" (Axel Meyer) 3:43 "Welche Verbindungen gibt es zu den Geisteswissenschaften?" (Axel Meyer) 7:20 "Sind Sie an der Frontlinie zwischen Geistes- und Naturwissenschaften?" (Axel Meyer) 8:33 Axel Meyer spricht über die Bücher von Charles Darwins "Descent of Man", 1871 und Desmond Morris' "The Naked Ape", 1967. Julia Fischer spricht über Jane Goodall 11:34 "Irgendwann kommt bei der Affenbeobachtung der Seifenoperncharakter mit dazu und das macht es dann irgendwie total lustig." (Julia Fischer) 12:23 "Man kann bestimmte Tiere auch gern haben, weil sie so eigentümlich sind" (Julia Fischer) 14:41 "Gibt es eine eher weibliche Perspektive der Forscherinnen, die sich vielleicht unterscheidet von denen der männlichen Forscher?" (Axel Meyer) 16:50 "Es gibt unterschiedliche Forschungstraditionen in verschiedenen Ländern" (Julia Fischer) 19:58 Axel Meyer bezieht sich auf das Buch von Julia Fischer, "Affengesellschaft", 2018 24:03 "Das Leben für ein Mantelpavian-Weibchen ist schrecklich." (Julia Fischer) 27:22 "Kann man ungefähr abschätzen, zu welchem Prozentsatz das Sozialverhalten dann genetisch ist versus kulturell gelernt?" (Axel Meyer) 35:44 Über "bizarre" Männerrituale bei Pavianen (Julia Fischer) 39:44 "Was können wir denn daraus für das menschliche Miteinander lernen?" (Axel Meyer) 43:20 "Ja, ich glaube, dass die Männchen schon so ein bisschen das coolere Leben haben. Also die haben die interessanteren Beziehungen, die sind differenzierter, die haben diese tollen Rituale, die sehen wahnsinnig toll aus." (Julia Fischer)
- 11.05.202346 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Ben Krischke spricht mit Philipp Krohn über dessen Buch "Ökoliberal. Warum Nachhaltigkeit die Freiheit braucht" Frankfurter Allgemeine Buch, 2023 https://fazbuch.de/produkt/oekoliberal/ Inhalt Podcast 2:65 "Aber wie groß ist denn der Anteil des Menschen am Klimawandel wirklich" (Ben Krischke) 5:54 "Sie versuchen, in Ihrem Buch zu argumentieren, warum sich Klimaschutz und Kapitalismus nicht zwangsläufig ausschließen müssen, dass Ökologie und freie Marktwirtschaft sogar miteinander harmonieren können. Warum dieses Buch und warum jetzt?" (Ben Krischke) 9:19 "Und ich glaube, wir alle sind ja irgendwie Teil dieser Ambivalenz, dass wir den Wohlstand, den wir geschaffen haben, in den vergangenen 300 Jahren, ja alle wahnsinnig schätzen und gleichzeitig erkennen, dass das mit dem fossilen Ursprung so irgendwie nicht so weiter funktioniert und wir das irgendwie durch was anderes ersetzen müssen." (Philipp Krohn) 10:57 "Was machen wir denn mit den Leuten, die sich gerade erst Wohlstand aufbauen? Denn Verzicht muss man sich ja schließlich auch irgendwie leisten können, oder?" (Ben Krischke) 13:52 "Was ich auch für eine wirklich richtig erfolgreiche Sache halte ist der Emissionshandel, bei dem ja immer wieder so dieser Gedanke aufkommt, das ist sozial ungerecht." (Philipp Krohn) 16:44 "Was bedeutet Ökoliberalismus ganz konkret?" (Ben Krischke) 18:01 "Durch das Verbrennerverbot schafft man aus meiner Sicht man eine Einschränkung der Innovationskraft, indem man dafür sorgt, dass bestimmte Dinge komplett ausgeschlossen werden." (Phlipp Krohn) 19:56 "Nutzen Sie den Begriff Liberalismus dann in sofern nicht ein bisschen als Tarnkappe, um dann hintenrum vielleicht doch den Klimasozialismus durchzudrücken?" (Ben Krischke) 22:46 "Ich habe einfach außerdem große Zweifel daran, dass die Politik besser weiß, was gut ist, als die Industrie." (Ben Krischke) 25:05 "Würde Ihre ökoliberale Klimapolitik Atomkraftwerke abschalten und Öl und Gasheizungen verbieten?" (Ben Krischke) 28:48 "Freiheit ist ein extrem interessanter Begriff, der bei mir auch eine große Rolle spielt." (Philipp Krohn) 31:58 "Ich glaube, dass der Ökomoralismus eine Folge davon ist, dass politisch so viel noch brachliegt und dass dann gesellschaftliche Gruppen in dieses Vakuum hinein drängen, die sozusagen nur Teilantworten auf das Problem haben." (Philipp Krohn) 36:40 "Können wir mit Klimaneutralität eigentlich noch so eine Industrienation sein, wie wir sein wollen?" (Phlipp Krohn) 42:32 "Ja, Vorbild, alles schön und gut, aber wie kriegen wir dann die Welt auf den Weg, dass sie uns dann auch wirklich nachfolgt? " (Ben Krischke) 45:20 "Und ich meine einfach, gucken wir mehr auf die wirklich gravierenden Kennziffern und versuchen da was zu verbessern." (Philipp Kron)
- 04.05.202345 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Alexander von Schönburg: Was bleibt, was wird – Die Queen und ihr Erbe, Piper https://www.piper.de/buecher/was-bleibt-was-wird-die-queen-und-unsere-zeit-isbn-978-3-492-05597-0 Inhalt Podcast 2:12 "Ein Adliger, der für ein Boulevardmedium arbeitet - gilt man da als Nestbeschmutzer?" (Alexander Marguier) 3:48 "Worum geht es bei der Salbung als Mittelpunkt der Zeremonie eigentlich genau?" (Alexander Marguier) 6:28 "Ich gehe mit der Queen auch kritisch ins Gericht" (Alexander von Schönburg) 7:35 "Es ist Zeit für eine Inventur" (Alexander von Schönburg) ab 8:55: Beim Abendessen mit der Queen, Kunststückchen mit den Corgis 12:25 "Muss Charles also nicht nur sich selbst, sondern auch das gesamte Amt, das er jetzt innehat, neu erfinden?" (Alexander Marguier) 14:41 "In vielen Dingen ist Charles viel radikaler als die Letzte Generation. Er ist ein wirklicher Anti-Modernist" (Alexander von Schönburg) 15:26 "Charles denkt da ganz anders und es wird interessant sein, wie er seine Rolle interpretiert, ob er sich nicht lauter zur Wort meldet" (Alexander von Schönburg) 17:12 "Ich glaube, Charles wird jedem künftigen Premierminister bei vielen Dingen sehr viel genauer auf die Finger schauen, als es die Queen tat." (Alexander von Schönburg) 21:28 Über die Rolle von Prinzessin Diana 24:11 "Ich halte es sogar für möglich, dass diese Revoluzzer Harry und Meghan, so sehr sie einem auf die Nerven fallen, weil sie solche Social Justice Warriors sind und jedes Lied mitsingen (…). Aber auch sie werden im Nachhinein dazu beitragen, dass die Monarchie sich erneuert." (Alexander von Schönburg) 24:54 Alexander Marguier bezieht sich auf die Netflix-Dokumentation "Harry & Meghan", 2022 32:49 "Charles ist ein Übergangskönig" (Alexander von Schönburg) 35:52 Alexander Marguier bezieht sich auf das Buch von Pierre Bourdieu, "Die feinen Unterschiede", 1979 bei seiner Frage "Erkennst Du einen Standesgenossen an seinem Auftreten?". 38:47 "Unterscheidet sich eigentlich der deutsche in irgendeiner Weise vom britischen Adel, vom französischen?" (Alexander Marguier) 40:50 Alexander von Schönburg bezieht sich auf das Buch von Michel Houellebecq: "Serotonin", 2019
- 27.04.202355 min
Cicero – Magazin für politische Kultur In diesem Podcast geht es um folgende Bücher: Marlene Knobloch: Serious shit. Die Welt ist gefährlich und warum wir das erst jetzt merken, dtv, München 2023, 112 Seiten, 12 Euro Tonio Schachinger: Echtzeitalter, Rowohlt, Hamburg 2023, 368 Seiten, 24 Euro Dennis Gastmann: Dalee; Rowohlt, Hamburg 2023, 416 Seiten, 24 Euro Inhalt Podcast: ab 2:28 Über Marlene Knoblochs "Serious shit" 6:48 "'Solange es Orte wie diesen hier gibt, gibt es immer jemanden, der dafür oder dagegen hält. Und wenn, nur mit dem Blick.' Das finde ich ein wahnsinnig starkes Zitat. Wenn der Bundespräsident mal so etwas sagen könnte!" (Jörg Thadeusz über Marlene Knobloch) 14.57 "'Wir müssen uns für die Politik interessieren, nicht umgekehrt. Und etwas fundamentaler. Es muss nicht gleich die Politik sein. Wir müssen uns für den anderen interessieren.' Und das, finde ich so fabelhaft, dass sie das aufschreibt, weil ihr eine ganz andere Autorität zuwächst als junger Frau." (Jörg Thadeusz über Marlene Knobloch) ab 19:54 Über Tonio Schachingers "Echtzeitalter" 27:07 "Wie viel Sex ist denn in dem Buch von Herrn Scharinger?" (Jörg Thadeusz über Marlene Knobloch) ab 37:40 über Dennis Gastmanns "Dalee" 41:00 "Was mich total verblüfft, ist wie sehr, wie leidenschaftlich er in diesen Jungen rein geschlüpft ist." (Jörg Thadeusz) 42:44 "Wenn ich Leute provozieren wollen würde, würde ich sagen: 'So, Freunde, wenn ihr mal sehen wollt, wie toll kulturelle Aneignung ist!' Das ist Dennis Gastmann gelungen." (Jörg Thadeusz)
- 20.04.202336 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Lesen Sie von Volker Boehme-Neßler auf cicero.de: "Rolle der Justiz in der Corona-Pandemie: Wo war der Rechtsstaat?" am 5.3.2023 https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-lockdown-bundesverfassungsgericht Inhalt Podcast: 1.45 "Warum hat der Staat während der Coronakrise fast immer nur für den Staat und allenfalls in Ausnahmefällen für die Freiheit entschieden?" (Ralf Hanselle) 4.20 "Die Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts ist, die Verfassung und die Freiheit zu schützen und der Regierung dann eher in den Arm zu fallen, wenn es sein muss. Und das haben die tatsächlich nicht gemacht." (Boehme-Neßler) 7.35 "Und die Richterinnen und Richter, die da sitzen, sind auch Menschen, gehören auch in diese Gesellschaft, kriegen das gesellschaftliche Umfeld, kriegen die Stimmung und das Klima mit. Und das beeinflusst natürlich dann auch Urteile." (Boehme-Neßler) 12.18 "Was, glaube ich, ein großes Problem ist und was das Sicherheitsbedürfnis ganz stark erhöht hat, ist, dass man zwischendurch, 2015 in der Hochzeit der Flüchtlingskrise, so das Gefühl hatte, der Staat hat zwischendurch die Kontrolle verloren." (Boehme-Neßler) 14.32 "Wir haben die grundlegende Fähigkeit der Demokratie verloren, nämlich sachlich mit anderen Meinungen und Ansichten und Problemlösungen umzugehen. Das machen wir gar nicht mehr." (Boehme-Neßler) 18.23 "Der Staat hat ja bewusst, also das kann man ja auch mittlerweile in vielen Dokumenten nachlesen, Angst erzeugt, zum Teil gerade am Anfang. Und wie verhält sich das zu einem modernen Rechtsstaat?" (Hanselle) 19.36 "Also ich denke tatsächlich, also eine Politik, die Angst macht, wie wir sie gesehen haben, passt nicht zu unserer Verfassung. Die Verfassung fängt ja an, mit dem Menschenwürdegebot. Da steckt ein bestimmtes Menschenbild dahinter, die freie, selbstbestimmte Persönlichkeit." (Boehme-Neßler) 21.03 "Also diese Angstpolitik, die gemacht worden ist, in der Coronazeit, und die möglicherweise auch wieder über anderen Themen gemacht wird, die entspricht nicht dem Grundgesetz." 26.06 "Das heißt, das Bundesverfassungsgericht entscheidet über ein Gesetz, an dem der Bundesgesundheitsminister maßgeblich beteiligt war. Und als Experte wird eine Behörde geladen und angehört und dann auch im Urteil verarbeitet, die dem Minister direkt untersteht." (Boehme-Neßler) 29.53 "Der Mensch will, glaube ich, schöne, einfache Lösungen haben und Sicherheit. Die Welt ist aber nicht so, die Welt gibt nicht schöne, einfache Lösungen her und darauf müssen wir uns einfach einlassen. Das gilt auch für die Richter." (Boehme-Neßler)
- 13.04.202354 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Das neueste Buch von René Pfister: Ein falsches Wort. Wie eine neue linke Ideologie aus Amerika unsere Meinungsfreiheit bedroht, DVA, finden Sie hier: https://www.penguinrandomhouse.de/ Inhalt Podcast: 2.45 "Aber diese Freude, was Neues zu machen, die hat sich jetzt noch nicht abgeschliffen." (René Pfister über seinen Aufenthalt in den USA als Korrespondent) 7.08 "Und zu sagen, man eignet sich eine fremde Kultur an, wenn man Dreadlocks trägt als Weißer, finde ich ein absurdes Argument." (René Pfister über kulturelle Aneignung) 9.13 "Ich glaube, ein entscheidender Grund, warum ich das Buch geschrieben habe, ist, (…) dass in vielen westlichen Gesellschaften (…) ungefähr 50 % der Menschen sagen, sie könnten nicht mehr offen ihre Meinung artikulieren." (René Pfister) 11.51 "Ich versuche in meinem Buch ein bisschen herzuleiten, woher das kommt, diese illiberale Linke." (René Pfister) René Pfister und Ben Krischke sprechen über "Words that wound", Mari J. Matsuda u.a., https://scholarship.law.columbia.edu/books/287/ 17.57 "Wie kann es denn sein, dass zum Beispiel ein Buch wie 'Words that wound', dass 1987 erschienen ist, jetzt im Jahr 2023 so anschlussfähig ist?" (Ben Krischke) 18.42 René Pfister spricht über "The great Awokening", Meagan Elling: https://www.meaganelling.com/greatawokening 20.13 "Ich glaube, auch eine Rolle spielt, dass dieses Woke, wenn Sie so wollen, auch sehr, sehr anschlussfähig ist für den amerikanischen Kapitalismus." (René Pfister) 22.28 "Wie sieht die Gegenbewegung zur illiberalen Linken in en USA aus?" (Ben Krischke) 24.54 "Was ich aber nicht verstehe, (…) ist, dass je mehr sich diese linken Parteien öffnen für diese, nennen wir sie identitätspolitischen Ansätze, desto weniger tun sie sich einen Gefallen, weil die Wähler ja eher gehen, weil sie ihre Stammwählerschaft verschrecken." (René Pfister) 28.56 "Sie bringen Ihrem Buch verschiedenste Beispiele von Personen, die sich angeblich falsch geäußert haben, und ihren Job verloren haben etc.. Welche waren das?" (Ben Krischke) 36.23 "Lassen Sie uns doch vielleicht da noch mal kurz exerzieren, was diese illiberale Tendenz auch für den freien Journalismus bedeutet." (Ben Krischke) 50.34 "Und ich glaube, wir brauchen wieder einen echten Streit miteinander (…), dass wir unsere Meinungsblasen verlassen und den Diskurs führen." (René Pfister)
- 06.04.202336 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Das aktuelle Buch von Jörg Thadeusz finden Sie hier: https://www.kiwi-verlag.de/buch/joerg-thadeusz-steinhammer-9783462004229 Inhalt Podcast: 2.07 "Wann finden Sie Zeit, auch noch Bücher zu schreiben? Nehmen Sie sich dafür eine Auszeit?" (Ulrike Moser) 3.22 "Wie würden Sie den Hörern, die das Werk Ihres Onkels Norbert Tadeusz nicht kennen, seine Kunst beschreiben?" (Ulrike Moser) 5.08 "Es ist, als würde so ein leichter Brummton über dem Bild sein." (Jörg Thadeusz) 6.57 "Und der Zorn-Mut, das ist in unserer Familie immer wieder auch ein Thema." (Jörg Thadeusz) 7.57 Infos zur Ausstellung der Werke von Norbert Tadeusz im Düsseldorfer Kunstpalast (2020) finden Sie hier: https://www.kunstpalast.de/de/museum/ausstellung/archiv/Norbert-Tadeusz-ausstellung 8.31 "Was hätten diese harten Männer in diesem Friseurladen sich den Bauch gehalten vor Lachen über Karl Lauterbach während der Coronazeit, worauf wir aufpassen müssen." (Jörg Thadeusz) 11.42 "Ich habe, das Gefühl, diese Generation meines Opas, das waren auch so Verhinderer, das waren Entmutiger. Und insofern könnte man sagen, es ist ein Generations Roman, weil diese Generation von Leuten, die was werden wollten, die was anders machen wollten, die sagen so (…) Aber wir machen jetzt was ganz anderes." (Jörg Thadeusz) 12.30 "Wie sehr hat Sie Ihre Herkunft geprägt?" (Ulrike Moser) 15.25 "Die Leute, die ich hier beschreibe, da ist ein Schnitzel ein Sehnsuchtsding gewesen." (Jörg Thadeusz) 16.30 "Und ich habe mal auf dem Dachboden so Moderationen gefunden, mit Schreibmaschine geschrieben, wo ich dachte 'Um Gottes Willen, das habe ich ja wirklich alles im Radio vorgelesen', mit großer Nervosität und so, ganz fürchterlich." (Jörg Thadeusz) 18.40 "Was hat es denn mit der Widmung Ihres Buches auf sich?" (Ulrike Moser) 23.07 "Die klassische Frage: Haben Sie selbst Lieblingsautoren oder gar literarische Vorbilder?" (Ulrike Moser) 25.16 "Es gibt viele Leute, die das Interview verkommen lassen." (Jörg Thadeusz) 27.43 "Ich hatte eins meiner furchtbarsten Interviews mit Maja Göpel, weil ich selber die Fassung verloren habe." (Jörg Thadeusz) 31.00 "Eine Sache, die ich total wichtig finde, ist, dass man Leute bewundern kann." (Jörg Thadeusz)
- 30.03.202343 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Lesen Sie über Jonas Schmidt-Chanasit auf cicero.de: „Wir haben bei den Kindern Lebensjahre verloren“, Interview mit Jonas Schmidt-Chanasit zu RS-Viren bei Kindern vom 4.3.2023: https://www.cicero.de/innenpolitik/infektionen-durch-rs-viren-bei-kleinkindern Jonas Schmidt-Chanasit finden Sie auch auf der Cicero-Rangliste der 500 einflussreichsten Intellektuellen in Deutschland: https://www.cicero.de/innenpolitik/intellektuellen-rangliste-homogenitat-und-hybris Inhalt Podcast: 2.00 "Was ist eigentlich so faszinierend an Viren?" (Ralf Hanselle) 4.06 "Das Faszinierende finde ich, dass diese winzigen Teilchen die Macht haben, quasi den ganzen Globus lahmzulegen." (Ralf Hanselle) 4.20 Ralf Hanselle bezieht sich auf eine Veröffentlichung von Karin Mölling: Viren. Supermacht des Lebens, C.H.Beck 7.32 "Was hat das Bild, das besonders die Medien während der Corona-Zeit von der Virologie geprägt hat, eigentlich mit der Wirklichkeit zu tun gehabt?" (Ralf Hanselle) 8.20 "Die Diskussion als Konflikt ist eine unheimlich große Herausforderung, die wir auch als Virologen nicht gut gelöst haben in den letzten drei Jahren. Das wird uns die nächsten Jahrzehnte, das muss man wirklich so sehen, sehr, sehr stark noch fordern." (Jonas Schmidt-Chanasit) 9.43 "Inwieweit hat die Diskussion innerhalb der biologischen Fachgesellschaft irgendetwas gemein mit der Diskussion, die dann zum Teil in die Öffentlichkeit kam?" (Ralf Hanselle) 11.58 "Ich habe mir sicherlich nicht viele Freunde gemacht" (Jonas Schmidt-Chanasit) 15.58 "Und die Art, wie Sie sich zum Teil in diesen Diskurs eingebracht haben, bringt mich schon zu der Frage: Hat das auch was mit Charakter zu tun?" (Ralf Hanselle) 17.09 "Stellungnahme zu den politisch angeordneten Maßnahmen von einer wissenschaftlichen Fachgesellschaften finde ich hochproblematisch." (Jonas Schmidt-Chanasit) 21.51 "Eigentlich finde ich im Rahmen der Debatte Wissenschaftskommunikation wichtig, mit solchen Formaten (wie der Bildzeitung) auch zusammenzuarbeiten, soweit es eben vertretbar ist." (Jonas Schmidt-Chanasit) 23.28 "Es wurde Vertrauen verspielt" (Jonas Schmidt-Chanasit) 24.38 "Es ist so, dass der Wissenschaftsbetrieb einfach von so vielen Interessen abhängig ist und man selber sozusagen von so vielen Punkten abhängig ist, dass man sich einfach anders äußern muss, wenn man noch 20, 30 Jahre in diesem Wissenschaftsbetrieb bestehen muss." (Jonas Schmidt-Chanasit) 28.07 z.B. Markus Grill: Kranke Geschäfte. Wie die Pharmaindustrie uns manipuliert, Rowohlt 31.20 "Ich würde mir wünschen, dass hier eben eine Aufarbeitung mit einem entsprechend gut besetzten und auch finanzierten Wissenschaftsrat in den nächsten Wochen und Monaten passiert. Und das kann meines Erachtens auch vollkommen unabhängig von der politischen Entscheidung geschehen." (Jonas Schmidt-Chanasit) 33.20 "Wie sehr hat diese Corona Krise jetzt auch zu einer Verschiebung oder Neuorganisation von Drittmitteln geführt?" (Ralf Hanselle) 35.36 "Ja, ich sehe die Gefahr, dass hier einseitig sehr, sehr, sehr viel Geld in die Hand genommen wurde, dass andere Forschungszweig geschwächt wurden, die genauso wichtig sind" (Jonas Schmidt-Chanasit) 37.58 "Es gibt viele Beispiele, wo man sich gewundert hat, dass dort nicht massiv Ressourcen reingegangen sind, um genau diese Fragen zu beantworten, über die wir uns in den letzten drei Jahren eigentlich mal streiten." (Jonas Schmidt-Chanasit) 38.59 "Warum brauchen wir Gain-of-function-Forschung?" (Ralf Hanselle)
- 23.03.202338 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Das aktuelle Buch von Juli Zeh gemeinsam mit Simon Urban, "Zwischen Welten", finden Sie hier: https://www.penguinrandomhouse.de/Autoren/Uebersicht.rhd?searchTextAuthor=Juli+Zeh&personType=&publisherId= Lesen Sie Über Juli Zeh auf cicero.de: "Vom Hetzen und Treiben", Debatte um Juli Zeh, Beitrag von René Schlott am 24.1.2023: https://www.cicero.de/kultur/debatte-um-juli-zeh-vom-hetzen-und-treideln Inhalt Podcast: 1.22 "Sie haben mal gesagt, dass Sie als Kind sich als Romanfigur betrachtet haben. Was waren Sie denn?" (Volker Resing) 3.28 "Durch die fiktionale Beschäftigung mit aktuellen Fragen kann man vielleicht manchmal sogar noch mehr sagen oder vielleicht auch ambivalente Sachverhalte ausdrücken, als wenn man jetzt zum Beispiel ein Essay schreiben würde, der ja doch einfach immer ein bisschen eindimensionaler ist." (Juli Zeh) 5.01 "Ich mag alle meine Figuren. Und manchmal nerven sie mich auch." (Juli Zeh) 6.04 "Ist Ihre Geschichte eine Dystopie oder Wirklichkeit" (Volker Resing) 7.15 "Die Figur Stephan Jordan ist ein moderner Zauberlehrling" (Volker Resing) 10.41 "Wie kommt es, diese Attraktivität des Aktivismus da ist, obwohl man ja nüchtern sagen könnte, Du rettest doch so nicht die Welt? (Volker Resing) 12.08 "Ist es nicht ein Irrtum, dass es gar keine Debatte mehr über Klimaschutz geben darf, sondern nur noch eine Haltung?" (Volker Resing) 13.46 "In der Redaktion muss freie Rede möglich sein und im Parlament muss sie das sein. Das sind die Räume für den Diskurs. Und Aktivisten würde ich jetzt nicht unbedingt verpflichten dazu, dass er immer differenziert, sachlich durchdacht und komplett integrativ diskutieren muss. Das ist vielleicht auch gar nicht seine Aufgabe." (Juli Zeh) 15.07 "Die Angst davor, sich zum Beispiel falsch zu äußern oder zu einem Thema eine Meinung zu vertreten, von der man glaubt, sie sei momentan eben nicht die richtige oder populäre (…) sehe ich eher als einen breiteren mentalitäts- oder zeitgeschichtlich epochalen Zustand, in dem wir gerade sind." (Juli Zeh) 17.47 "Wie haben Sie die Diskurse über Ihren Roman aber auch um Ihre Person und Ihre kritischen Äußerungen zum Ukrainekrieg erlebt?" (Volker Resing) 19.19 "Wenn wir öffentlich als Personen diffamiert werden, sind wir in dem totalen Dilemma, wie wir uns verhalten sollen. Man kriegt das nicht mehr aus dem Kopf, man kriegt das nicht mehr weggewaschen, das verfolgt einen." (Juli Zeh) 19.58 "Was muss denn unsere Gesellschaft noch lernen, wenn sie nicht in der Lage ist, mit solchen Debatten so umzugehen?" (Volker Resing) 22.08 "Wir müssen langsam mal über eine Klarnamenpflicht nachdenken im Internet." (Juli Zeh) 24.53 "Wir sollten es den Populisten nicht zu leicht machen." (Juli Zeh) 28.47 "Haben Sie das Gefühl gehabt, dass zum Beispiel die Kritik an einer möglichen Impfpflicht, die Sie ja geäußert haben, medial und auch politisch marginalisiert wurde?" (Volker Resing) 30.47 "Was muss passieren, um ein breiteres Meinungsspektrum im Journalismus abzubilden?" (Volker Resing) 34.28 "Welche Rolle hat das Private? (…) Überschätzen wir vielleicht die Rolle des Politischen"? (Volker Resing)
- 16.03.202339 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Lesen Sie Beiträge von Moritz Gathmann auf cicero.de: "33 Fahnen im Wind" von Moritz Gathmann am 13.3.2023: https://www.cicero.de/aussenpolitik/ruckkehr-aus-der-ukraine-krieg-zukunft-soldaten-gathmann "Warten auf den Sieg" Reportage aus der Ukraine von Moritz Gathmann am 7.3.2023: https://www.cicero.de/aussenpolitik/krieg-in-der-ukraine-reportage-gathmann-lyman "Wir sind jetzt Feinde" Interview mit Jurij Bojko am 4.3.2023: https://www.cicero.de/bojko-ukraine-russland-putin-zelenskyj-usa-verhandlungen-krieg Inhalt Podcast: 2.12 "Was hat sich Deinem Eindruck nach in der Ukraine verändert?" (Alexander Marguier) 3.57 "Haben sich die Leute gewissermaßen an den Krieg gewöhnt?" (Alexander Marguier) 5.22 "Wie muss man sich das Umherreisen in der Ukraine vorstellen?" (Alexander Marguier) 7.17 "Wie ist die Einschätzung der aktuellen Situation von Politikern vor Ort?" (Alexander Marguier) 9.30 "Wie positionieren sich die russlandfreundlichen Kräfte in der Ukraine?" (Alexander Marguier) 10.14 Moritz Gathmann bezieht sich auf ein Interview mit Jurij Bojko am 4.3.2023 auf cicero.de: https://www.cicero.de/bojko-ukraine-russland-putin-zelenskyj-usa-verhandlungen-krieg ab 12.26 ausführliche Schilderung einer Begegnung mit einem ukrainischen Soldaten von Moritz Gathmann 14.06 "Das lässt sich nur verstehen, wenn man vor Ort ist und mit den Menschen spricht." (Moritz Gathmann) 16.35 Artikel auf cicero.de zum Oscar-prämierten Film "Im Westen nichts Neues": "Ohne Zweifel ein Triumph" von Alexander Grau am 13.3.2023 https://www.cicero.de/kultur/oscars-fur-im-westen-nichts-neues-film-netflix 16.38 "Wie wird dieser Abnutzungskrieg jetzt weitergehen?" (Alexander Marguier) 21.25 "Bachmut als symbolischer Ort in diesem Kriegsgeschehen" (Alexander Marguier) 24.04 "Ist der russische Oligarch und Chef der privaten Söldnergruppe "Wagner" ein möglicher Nachfolger Putins?" (Alexander Marguier) 26.01 "Wie blicken die Menschen in der Ukraine auf Deutschland?" (Alexander Marguier) 28.03 Einschätzung der Situation bezüglich der Sprengung der Nordstream-Pipeline 2 29.14 "Wie könnte dieser Krieg weitergehen und vor allem, unter welchen Bedingungen könnte er enden und wann?" (Alexander Marguier) 32.17 "Welche Rolle spielt die Diskussion um einen möglichen Atomwaffeneinsatz durch Putin in der Ukraine?" (Alexander Marguier) 33.57 "Wie wahrscheinlich ist ein EU-Beitritt der Ukraine in den kommenden Jahren?" (Alexander Marguier)