
Fetești, Rumänien. Ich bin seit zwei Wochen auf der Donau unterwegs ich und fahre diese ganze Zeit in die falsche Richtung. Zumindest behauptet das die Donau selbst, der einzige große Strom Europas, dessen Kilometer von der Mündung aus gezählt werden.
Im Donaudelta und in der Dobrudscha beginnt also unsere Reise. Am Donaulimes der Römer, bei den Lipowanern im Schilf und bei der Frage, warum in Rumänien noch heute eine romanische Sprache gesprochen wird. Dort wird sich aber auch sehr Grundlegendes zeigen, etwa wie die Donau den Menschen aus der Steppe eine Spur nach Westen gelegt hat – die Geschichte der Besiedlung Europas aus dem Osten. Nicht zuletzt stellen wir auch schon die große Frage für diese gesamte Serie: Hat die Donau Europa verbunden oder getrennt?
Willkommen bei Folge 1 von „Die Narbe Europas".
Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Deja-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst.
Links zur Episode
- Hör die gesamte Serie schon jetzt im Deja-vu Club
- Der Geschichtshappen-Newsletter
- Danke an den Steppenkönig Elias von Historia Universalis für die grenzgenialen Einspieler
- Alles aus der Werbung
Quellen
- Nick Thorpe: Die Donau. Eine Reise gegen den Strom
- Peter F. Sugar: Southeastern Europe under Ottoman Rule, 1354-1804
- Claudio Magris: Donau. Biografie eines Flusses
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!