Der Bach-Kanal mit Maul & Schrammek

Mitteldeutscher Rundfunk
331
16.10.2026
Beschreibung
Im Bach-Kanal widmen sich Michael Maul und Bernhard Schrammek dem gesamten Werk ihres Idols, unterhaltsam und auf dem neuesten Forschungsstand – wie gewohnt informativ, locker und erkenntnisreich!

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Episoden
  1. Bachs Kantaten waren einst Gebrauchsmusik für den Gottesdienst und sind heute wahre Kultobjekte – auf der ganzen Welt. Im Podcast nehmen Bernhard Schrammek und Michael Maul jeweils eine Kantate genauer unter die Lupe. Links zum Podcast: Link: Mehr Podcasts und die aktuellste Folge aus der Reihe "Die Bachkantate mit Maul & Schrammek" Link: Viele Themen und Infos rund um die Klassik in Mitteldeutschland

  2. Bachs Kantaten waren einst Gebrauchsmusik für den Gottesdienst und sind heute wahre Kultobjekte – auf der ganzen Welt. Im Podcast nehmen Bernhard Schrammek und Michael Maul jeweils eine Kantate genauer unter die Lupe. Links zum Podcast: Link: Mehr Podcasts und die aktuellste Folge aus der Reihe "Die Bachkantate mit Maul & Schrammek" Link: Viele Themen und Infos rund um die Klassik in Mitteldeutschland

  3. Folge 29: Am Misericordias Domini, dem "Hirtensonntag", verwöhnt Bach 1724 die Gottesdienstbesucher in Leipzig mit "Wellness-Musik": Zwei sanfte Pastoralen sind in dieser Kantate enthalten, mit Großeinsatz der Oboen.

  4. Folge 28: Nach Ostern gönnt Bach den Thomanern 1725 eine Pause und setzt sie in BWV 42 nur im Schlusschoral ein. Umso mehr üben müssen die Orchestermusiker, denn sie beginnt mit einem ausgewachsenen "Concerto da chiesa".

  5. Folge 27: Zum dritten Ostertag gibt es die vermutlich kürzeste Bach-Kantate, die trotz dessen als die eigenmächtige Bastelarbeit eines Bach-Schülers erscheint. Maul und Schrammek loten Lösungen für Rätsel der Kantate aus

  6. Folge 26: Zum Ostermontag weicht die triumphierende Festtagsstimmung des Vortags einer nüchternen Klarheit. Als "Osterei" für seine Gemeinde hält Bach mit der Choralbearbeitung "Ach bleib bei uns" einen Ohrwurm bereit.

  7. Folge 25: Diese Osterkantate ist in Mühlhausen entstanden. Altmodisch in der Form als Choralkonzert, aber mit geradezu avantgardistischer Klangsprache.

  8. Folge 24: Eine Premierenkantate – mit diesem Stück debütierte Bach 1714 als frisch gebackener "Konzertmeister" am Weimarer Hof und ließ sich kaum bremsen. Diese Kantate bietet viele musikalische Formen und hat Überlänge.

  9. Folge 23: Mitten in die Passionszeit fällt Mariä Verkündigung: Bach nutzt es 1725 für die festlich besetzte Choralkantate "Wie schön leuchtet der Morgenstern". Warum hat dieses Werk die Nr. 1 im Bachwerke-Verzeichnis?

  10. Folge 22: Diese riesig dimensionierte und technisch hochanspruchsvolle Solokantate hat Johann Sebastian Bach in Weimar komponiert. Doch für wen? Michael Maul hat da eine berühmte Operndiva im Blick.

  11. Folge 21: Im Alter fertigt Bach eine "Coverfassung" eines der berühmtesten kirchenmusikalischen Werke seiner Zeit an, des "Stabat Mater" von Pergolesi. Es entsteht eine ideale musikalische Ökumene.

  12. Folge 20: Paradox: Auf die Dichtung "Widerstehe doch der Sünde" komponiert Bach sündhaft schöne Musik, der man nicht widerstehen kann. Michael Maul hat eine Vermutung, wer der Erstinterpret dieser Solokantate gewesen ist

  13. Folge 19: Ein belgischer Blogger, ein englischer Investmentbanker und ein deutscher Bach-Forscher haben den Auftraggeber dieser Bach-Kantate herausgefunden. Wie – das erklärt Michael Maul. Außerdem: Johannes Brahms.

  14. Folge 18: Mit 22 Jahren komponiert Bach in Mühlhausen dieses Meisterwerk. Er kombiniert darin in genialer Weise die Gattungen Psalmvertonung und Choralbearbeitung. Maul und Schrammek knien kollektiv nieder.

  15. Folge 17: Mit dieser Kantate bewirbt sich Bach 1723 um den Posten des Thomaskantors. Seine erfolgreiche musikalische Strategie besteht laut Michael Maul aus zwei Prinzipien: Nicht anecken und zeigen, wo der Hammer hängt!

  16. Folge 16: Kein Wetterbericht erwartet die Hörer dieser Kantate, sondern ein Zitat des Propheten Jesaja, das Bachs Weimarer Librettist Erdmann Neumeister mit dem Sonntagsevangelium – dem Gleichnis vom Sämann – verbindet.

  17. Folge 15: "Nie hat Sterben so schön geklungen", sagt Michael Maul über die "Schlummer-Arie" der Kantate "Ich habe genung" zum Fest Mariae Reinigung. Außerdem klärt er auf, weshalb es "genung" und nicht "genug" heißt.

  18. Folge 14: In dieser überwältigenden Kantate setzt Bach höchst effektvoll die Szenerie des Sturms auf dem See Genezareth um. Selten gibt es bei ihm so viel Dramatik auf engstem Raum. Ein Mini-Oratorium!

  19. Folge 13: Die Kantate BWV 111 zählt zu Bachs Choralkantaten-Jahrgang. Wie es der Thomaskantor schafft, im Eingangschor "Gute Zeiten – Schlechte Zeiten" thematisch umzusetzen, erklären Michael Maul und Bernhard Schrammek.

  20. Folge 12: In dieser Kantate gibt es "Freudenwein" und "Wermut" – passend zum Evangelium, das von der Hochzeit zu Kana berichtet. Außerdem decken Michael Maul und Bernhard Schrammek Bachs einziges Fagottkonzert auf.