Die Rückfallzieher

Guido Schäfer, Meigl Hoffmann, Leipziger Volkszeitung
291
15.10.2026
Beschreibung
Sportreporter Guido Schäfer hat die Antworten auf (fast) alle Fragen – vor allem auf alle, die mit Fußball zu tun haben. Im ersten Leben schrieb er selbst fußballerisch Geschichte als Profispieler für den 1. FSV Mainz 05 an der Seite von Jürgen Klopp. Im zweiten Leben schreibt er journalistisch Fußballgeschichte als Sportreporter der Leipziger Volkszeitung. Regelmäßig telefoniert Guido im Podcast die Nummern aus seinem Handy durch und entlockt Spielern, Funktionären, Trainern und Fußball-Legenden Sätze, die sonst nirgendwo zu hören sind. Bisweilen schauen die Protagonisten auch höchstselbst im Aufnahmestudio vorbei. Vor allem aber plaudert Guido liebend gern über streng geheime Inside Storys aus der RB Leipzig Welt – oder darüber hinaus. Vor allem hier im Podcast. Meigl Hoffmann ist Kabarettist mit grün-weißem, der BSG Chemie verschriebenem Fußballherzen. Als satirischer Bewährungshelfer ackert er sich mit Guido durch die Ereignisse rund ums runde Leder - und hält dabei mit seiner ganz eigenen Expertise selten hinterm Berg. Gemeinsam sind Guido und Meigl "Die Rückfallzieher". 📲Sprachnachricht per Whatsapp an die Rückfallzieher: 0151 200 50 185 🌟Die Rückfallzieher schenken euch 2 Monate LVZ+ GRATIS! auf lvz.de/angebot/guido/ ✅Impressum: https://www.lvz.de/Abo/Servicetexte/Impressum
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Episoden
  1. Meigl Hoffmann ist nach herber Schäfer-Kritik in Sachen Geschichtsbewusstsein und Stallgeruch in sich gegangen, müffelt jetzt wie ein Fußballer nach harter Schlammschlacht und weiß Bahnbrechendes zu berichten: „Schon Seppl Herberger wusste: ,Das nächste Spiel ist immer das nächste’.“ Und das bedeutet was? Meigl: „Man muss von Spiel zu Spiel denken, oder so.“ Ja, möglicherweise ist das nächste Spiel sogar das schwerste und dauert 90 Minuten. Sie merken schon, bei den Rückfallziehern feierte der Frohsinn bei der Aufnahme von Podcast-Folge 191 fröhliche Urständ, saß der Schalk im Stiernacken und längst nicht jeder Gag. Weitere Themen des nach eigener Überschätzung in Galaform befindlichen Duos: Die nicht ganz friedliche Revolution des Nomi- und Terminators Julian Nagelsmann, das einst zerrissene und nahezu wieder geflickte Tisch-Tuchel, der 2:0-Sieg der am Freitag in Köln aktiven Roten Bullen gegen Darmstadt und ein sensationelles Sensationsinterview, das Guido mit Eljif Elmas geführt hat. Guido: „Wenn Eljif nicht Fußballer geworden wäre, würde er heute Brötchen backen.“ Meigl: „Du hast das Wörtchen ,kleinere’ vergessen.“ Nö, Meigl, Eljifs Eltern sind im Backhandwerk tätig, das mit den Brötchen ist kein Sprachbild. Highlight der Podcast-Ausgabe ist diese Schäfersche Überlieferung in Sachen Sepp Herberger. Der schrieb einst einen Brief an die Frau von Boss Helmut Rahn: „Frau Rahn, der Helmut kann noch vier Weltmeisterschaften mitmachen. Und der hat doch jetzt sein Gewicht, helfen Sie bitte mit.“ Sie: „Ach, wissen Sie, Herr Herberger, ich habe ihn gerne ein bisschen voller.“ Präsentiert werden Meigl und Guido vom sagenumwobenen Projektentwickler AOC, der auch Ärmelsponsor der Rasenballer ist. Boss Till Schwerdtfeger war Augenzeuge in Madrid, schwer begeistert, ist sich sicher: RB nascht auch in der kommenden Saison an den Fleischtöpfen der Champions League. Na dann. Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  2. Wenn selbst ein chemisch gereinigter Chemiker namens Meigl Hoffmann die Fassung verliert, sich hintergangen und mit den Roten Bullen (chemisches Feindesland) fühlt, ist Finsteres im Schwange. Im vorliegenden Fall geht es um das RB-Aus in der Königsklasse und die mindestens mildernden Umstände, die dazu geführt haben. Meigl mit Blick auf den Tor-Klau beim 0:1-Hinspiel gegen Real: „Das war ein schönes, klares und aus erfindlichen Gründen nicht gegebenes Tor. Real hat mehrere Steine im morschen Brett der Schiris.“ Fast noch schlimmer, so Meigl, sei das Nicht-Rot gegen Vinicius im Rückspiel nach unsachgemäßer Behandlung des Brasilianers mit Willi Orban gewesen. „Willi ist eine Eiche, ein Tiefwurzler, so ein Monument der Stabilität kippt nicht bei einem Schubser um. Das war eine Tätlichkeit, die gelbe Karte ein Witz. Und ausgerechnet Vinicius macht das 1:0.“ Unterstützung bekommt der hoch erregte Rückfallzieher, der in Podcast-Ausgabe 190 seinen Partner Guido verbal an die Ado-Gardine mit der Goldkante grätscht, von Schiri-Legende Berny Heynemann. „Was will man mehr als den Würgegriff, muss Willi Orban erst blau anlaufen? Eine klare Rote Karte.“ Auf die der Videokeller zwingend hätte hinweisen müssen, so Heynemann. Wenn, ja wenn die VAR-Besatzung in dieser Szene nicht gerade eine Ladung Cerveza plus 34 Chorizos und zwölf Real-Wimpel aus dem VIP-Raum geliefert bekommen hätte. Neben Heynemann sorgt ein weiterer Stargast für Glanz in der Hütte der Rückfallzieher. Tom Eilers, Faktotum von Darmstadt 98 und Schäfers Ex-Torwart bei Mainz 05, glaubt an einen 2:1-Sieg der Seinen am Sonnabend in Leipzig. Dass der Wunsch Vater dieser verwegenen Vorhersage ist, ist nur ein Gerücht. Weitere Themen der Podcast-Giganten: Die glorreiche Zukunft des kommenden Champions-League-Siegers Thomas Tuchel und eine neue Herausforderung für Jürgen Klopp. Präsentiert werden Meigl und Guido vom sagenumwobenen Projektentwickler AOC, der auch Ärmelsponsor der Rasenballer ist. Boss Till Schwerdtfeger war Augenzeuge in Madrid, schwer begeistert, ist sich sicher: RB nascht auch in der kommenden Saison an den Fleischtöpfen der Champions League. Na dann. Kritik, Anregungen? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  3. 29.02.2024
    43 min

    Meigl und Guido haben sich prominente Unterstützung ins LVZ-Aufnahmestudio geholt, kein Geringerer als Trainer Legende Peter Neururer greift den Podcast-Giganten in Ausgabe 189 unter die Arme. Neururer, der 619 Profispiele auf einer Trainer-Bank gesessen hat (unter anderem beim kommen RB-Gegner in Bochum), hat sich eine neue Verästelung der Selbstverwirklichung draufgetan, der Sport1-Experte geht im Sommer mit eigenem Programm auf Tour. Das 90-minütige Bühnenprogramm „Schweigen ist feige“ startet am 10. Juni in Köln. Trägt das Füllhorn an Anekdoten aus einem bewegten Trainer-Leben ein ganzes Fußballspiel lang? Neururer. „Ich bin selbst gespannt und heiß auf den Start, will den Menschen etwas von bleibendem Wert bieten.“ Die sollen aus der Vorstellung gehen und sich sinngemäß sagen: Der Neururer hat zwar nicht alle Latten am Zaun, aber wer will es schon blickdicht, wenn hinterm Zaun Wahrheit, Witz und Wahn lauern? Aber Neururer will auch Tiefgang und Austausch mit dem Publikum, ihnen den Neururer näherbringen, wie er wirklich ist. „Schweigen ist feige war immer mein Motto und bleibt es auch.“ PN glaubt an ein 2:2 seines VfL gegen RB und vor allem an sich. Weitere Themen: Das 1:2 der Rasenballer in München und Zicos halbrunder Geburtstag.

  4. 22.02.2024
    43 min
  5. Schiri-Legende Bernd Heynemann verpasst Pfeife des Real-Spiels einen Anpfiff Die Unparteiischen und das Nicht-Tor der Roten Bullen sind auch bei Meigl und Guido heißes Thema. Weil das Duett aber vom Job der Pfeifen keinen blassen Schimmer hat, greift Schiedsrichter-Ikone Bernd Heynemann in Podcast-Ausgabe 185 ein. Der 70-jährige Magdeburger hat im Osten, Westen und international gepfiffen. 98 mal in der DDR-Oberliga, 151 Bundesligaspiele, 14 A-Länderspielen, 42 Europapokalspiele. Heynemann hat in seiner Karriere alles und das Gegenteil von allem erlebt, konnte ausnehmend gut mit Lothar Matthäus und versuchte erst gar nicht, in die Gedankenwelt von Matthias Sammer und Oliver Kahn vorzudringen. „Die waren im Tunnel und nicht ansprechbar“, sagt Stargast Heynemann. Der jung gebliebene Magdeburger hat sich im Vorfeld des Gesprächs ein Schäfersches Video aus grauen Vorzeiten reingezogen. Meigl: „Wie haben Ihnen die archaischen Grätschen meines Guidos gefallen, Herr Heynemann?“ Der Experte: „Fouls gehören zum Fußball, aber die von Herrn Schäfer gehörten eher zu einer anderen Sportart, Kungfu oder so. Der Vorteil für damalige Schiedsrichter war, dass man da nur einmal hingucken muss, es keinen Videobeweis gebraucht hat und die Rote Karte gleichsam aus dem Gesäß schwebte.“ Heynemann über das nicht gegebene Tor von Benjamin Sesko gegen Real: „Das war ein klares Tor. Wenn der Mann im Videokeller schon Fehler beim Zugucken macht, hätte sich der Schiedsrichter die Szene zwingend am Spielfeldran anschauen müssen.“ Der Videobeweis ist in seiner aktuellen Darreichungsform? „Ungenießbar. Die Entscheidungsgewalt muss beim Schiedsrichter bleiben, sonst können die aus dem Videostudio in Köln gleich alles machen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass das Ganze auch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Ex-Schiris ist.“ Wie er seibst mit schwieirigen Situationen umgegangen ist? „Mit 100-prozentiger Überzeugung auch bei 1000-prozentiger Ahnungslosigkeit auftreten. Die schlechteste Entscheidung ist die, die man nicht trifft.“ Präsentiert werden die Podcastler mit dem Zahnpasta-Lächeln vom zahnärztlichen Kompetenzzentrum DENTALE in der Prager Straße. Kinder, Frauen, Männer und, ja, auch Leistungssportlerinnen und Leistungssportler finden hier alles, was dental gut ist und tut. Hier ist der Bart(h) nicht ab, kommt der Berg in Form von Spezialisten für jedwedes Problem zum Propheten, wird gescannt, gebleacht, implantiert. Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  6. Der ergraute Mainzer Bub Guido kommt über den nicht gebenenen Elfer beim 1:1 seiner Nullfünfer gegen Eisern Union nicht weg. Selbst Meigl, kein Experte reinsten Wassers und ausschließlich dem soziokulturell-metaphysischen Aspekt der Kickerei zugewandt, pflichtet bei: „Der Berliner Abwehrspieler mit dem sinnstiftenden Namen Knoche tritt dem Mainzer gegen die unbehaarte Murmel, trifft den mittig befindlichen Zinken. Das, lieber Guido, war der klarste Elfmeter seit Erfindung der Elfmeter. Kann man dagegen rechtliche Schritte einleiten? Was sagt Amnesty dazu?“ Guidos dreifaltige Erklärung für den Nicht-Pfiff: Der Kölner Videokeller feierte a: vor der Zeit Fasching, eine U-Bahn rauschte b: durchs Tiefparterre oder die Auguren guckten c: Rambo III statt Fußball. Weitere Themen der Unbestechlichen: die Comebacker Willi Orban und Peter Gulacsi bei den Roten Bullen, das seeligmachende Leipziger 2:0 gegen Union und die kommenden Kracher-Spieltage in der Bundesliga und Champions League. Oldie Schäfer hat vorm RB-Mat(s)ch in Augsburg mit FCA-Kapitän Ermedin Demirovic gesprochen, ist begeistert vom erdverbundenem jungen Ex-Leipziger, der seinen Marktwert von 100.000 Euro 2014 auf 20 Millionen Euro 2024 explosionsartig gesteigert hat. Das Gastspiel von Real Madrid hebt den guten Meigl eher weniger an. „Die sind doch ständig hier.“ Ja, Meigl, zum zweiten Mal in den letzten 100 Jahren. Stargast der Rückfallzieher ist Journalisten-Legende Pit Gottschalk. Pit weiß genau, wie Leverkusen gegen Bayern ausgeht, wer Meister wird und was RB und Bayer gemein haben. Präsentiert werden die Podcastler mit dem Zahnpasta-Lächeln vom zahnärztlichen Kompetenzzentrum DENTALE in der Prager Straße. Kinder, Frauen, Männer und, ja, auch Leistungssportlerinnen und Leistungssportler finden hier alles, was dental gut ist und tut. Hier ist der Bart(h) nicht ab, kommt der Berg in Form von Spezialisten für jedwedes Problem zum Propheten, wird gescannt, gebleacht, implantiert. Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  7. Meigl und Guido taumeln durchs Aufnahmestudio, haben einen kam noch fühlbaren Puls, wählen sich in Podcast 180 der Rückfallzieher die steifen Finger ins Vereinigte Königreich wund. Doch „the normal one“ geht nüscht ran ans Telefon. Packt Jürgen Klopp schon seine sieben Sachen und hat mit dem Kapitel Anfield Road und seinem Ex-Mitspieler Schäfer abgeschlossen? Laut des unfehlbaren und nahezu gottgleichen Enthüllers Fabrizio Romano wird Kloppo den FC Liverpool im Sommer verlassen und seinen bis 2026 laufenden Vertrag nicht bis ans Ende mit Leben füllen! Kann sein, was nicht sein darf? Kurz nach diesen Breaking News bestätigen die Reds und Kloppo das gemeinsam besprochene Ende nach dann neun gemeinsamen Jahren. Meigl: „Der Jürgen will endlich leben und mehr von der Welt sehen als Hotels, Presseräume, dünnhaarige Journalisten und grüne Wiesen. Es gibt nur eine Aufgabe, die diesen Mann noch reizt: Die BSGEEE!“ Guidos wie immer krude und daher zu vernachlässigende Sicht: „Kloppo steigt bei Blüthner ein und weist nach, dass Klaviertasten auch in der Kauleiste Wunder wirken.“ Nach diesem Hieb in beider Magengrube rappeln sich die Rückfallzieher auf und sehen in Sachen Klopp-Nachfolger klare Bilder. Xabi Alonso wird es werden, seinen Liverpooler Ex-Club als Deutscher Meister-Trainer im Sommer übernehmen. Weitere Themen an einem geschichtsträchtigen Tag: der Sonnabend-Hit VfB - RB, die sagenumwobene Entgleisung des Union-Trainers in München (drei Spiele Sperre) und die bevorstehende 125-Jahr-Feier des Leutzschers Fußballs im Mai. Flache Flachwitze? Ja, gibt, seeehr flache. Präsentiert werden die Rückfallzieher von Augenoptik Findeisen, den Experten für Durchblick und Lebensfreude. Meigl kennt die Findeisen-Filialen in Wiederitzsch, im Pösna Park und in Naunhof aus eigenem Erleben, schwärmt von Fassungen, Gläsern und dem Rundumsorglos-Service. Dass Meigl beim Fußball-Gucken Fehler macht, liegt definitiv nicht am Podcast-Unterstützer… Code für 20 Prozent Rabatt auf ein Brillenmodell der Kollektion „Freundeskreis“ oder „Emil im Glück“: Freundeskreis 20

  8. Meigl, dieser feinsinnig-geschichtsbewusste Empath, lässt Franz Beckenbauer im Podcast-Studio der LVZ in einem Licht erscheinen, das viele nicht mehr auf dem Schirm haben. „Ohne Herrn Beckenbauer keine WM 2006. Ohne die WM 2006 kein Leipziger WM-Stadion. Ohne WM-Stadion kein Sommermärchen - und kein Public Viewing in Leipzig. Und ohne Public Viewing hätte ich im Sommer 2006 meine Frau nicht kennengelernt. Danke, Franz Beckenbauer!“ Meigls Guido setzt diesbezüglich noch einen gewichtigen Aspekt drauf. „Ohne Franz Beckenbauer wären die Roten Bullen 2009 an Leipzig vorbeigaloppiert und hätten anderswo ins sattgrüne Gras gebissen. Das WM-Stadion war Grundvoraussetzung fürs Ja aus Fuschl am See zum Standort Leipzig. Also: Auch die Stadt Leipzig, der OBM, alle RB-Kostgänger, die Fans und ich sind Herrn Beckenbauer zu großem Dank verpflichtet. Ich habe damals 23 Spiele live im Stadion sehen dürfen, habe mit meinem alten Opel Vectra 11.000 Kilometer zurückgelegt, halte das Sommermärchen in Ehren. Die Welt war im Wortsinn zu Gast bei Freundinnen und Freunden. Außerdem erblickten neun Monate nach diesem Sommer 2006 ungezählte zuckersüße WM-Babys das Licht der Welt.“ Querpass Meigl: „Der Kaiser glaubt ja an Reinkarnation. Wenn dem so ist, steht eines fest: Herr Beckenbauer kann nach seiner Wiederkehr jederzeit in den Spiegel schauen. Kann nicht jeder von sich behaupten.“ Außerdem im Bauchladen von Meigl & Guido: Das schale RB-0:1 gegen Frankfurt und das Gastspiel von Bayer Leverkusen in der Red-Bull-Arena. Meigl tippt 1:1, Guido 3:0 (weil Judoka Dani Olmo Bayer auf die Matte legt), Reiner Calmund Unentschieden. Präsentiert werden die Rückfallzieher von Augenoptik Findeisen, den seit 25 Jahren am Markt aktiven Experten für Durchblick und Lebensfreude. Wo die Findeisen-Filialen sind? In Wiederitzsch, im Pösna Park und in Naunhof. Das Angebot lässt keine Wünsche offen. Code für 20 Prozent Rabatt auf ein Brillenmodell der Kollektion „Freundeskreis“ oder „Emil im Glück“: Freundeskreis 20. Fragen, Antworten, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  9. Die Rückfallzieher sind zurück, umarmen das neue Jahr vierarmig, haben sich eine Menge vorgenommen. Meigl, sanfter und intellektueller Part der Podcast-Giganten, will sich taktisch bilden, das Geheimnis von diametral abkippenden Sechsern erforschen - und sich so auf Augenhöhe mit dem von fußballerischen Allwissenheits-Fantasien befallenen Guido hieven. Ex-Profi Schäfer will sich von seinen langen Loden, Altherren-Witzen, hochgeistigen Getränken und Pommes rot-weiß trennen. Ja, liebe Freundinnen und Freunde der Rückfallzieher, all das wird den Hörgenuss steigern und Eure Abhängigkeit von Meigl & Guido ins Uferlose wachsen lassen. Top-Themen diesmal: Timo Werners Tottenham-Debüt am Sonntat gegen, yes!, Manchester United. Falls der schwäbische Pfeil bei den Spurs zu alter Klasse findet, bleibt er in London. Falls nicht locken Big Apple, Wallstreet, Emil Forsberg und die New York Red Bulls. Dort könnte TW im Sommer neue Freunde und Tore machen. Außerdem im Bauchladen der Selbstverliebten: Das RB-Heimspiel gegen die Weltmacht mit drei Buchstaben, die SGE aus Frankfurt. Die Partie geht laut Guido 4:4 und laut Meigl 1:1 aus. Dass das Duo immer, ständig, permanent und fürderhin 4:4 und 1:1 tippt, gehört zu den Konstanten des legendären Erfolgspodcast(es) der LVZ. Hörenswert zudem: Emotionale und tiefgründige Gedanken zum Ableben des einzigartigen Franz Beckenbauer. Präsentiert werden die Rückfallzieher von Augenoptik Findeisen, den Experten für Durchblick und Lebensfreude. Meigl kennt die Findeisen-Filialen in Wiederitzsch, im Pösna Park und in Naunhof aus eigenem Erleben, schwärmt von Fassungen, Gläsern und dem Rubdumsorglos-Service. Dass Meigl beim Fußball-Gucken Fehler macht, liegt definitiv nicht am Podcast-Unterstützer… Code für 20 Prozent Rabatt auf ein Brillenmodell der Kollektion „Freundeskreis“ oder „Emil im Glück“: Freundeskreis 20

  10. Meigls weihnachtliches Outfit sorgt für heimelig-friedliche Stimmung im Aufnahmestudio und provoziert einen ersten feinsinnigen Zwischenruf seines Podcast-Partners Guido. „Meigl, welchem Weihnachtsmann hast Du diese roten Breitcord-Buxen entrissen, wie bist Du an die riesige Christbaumkugel unter Deiner tannengrünen Fell-Oberbekleidung gekommen?“ Meigl schweigt, genießt und widmet sich in der geschätzt 176. Ausgabe der Rückfallzieher den drängenden sportlichen Themen. „So wie ich das sehe, werden die Trainerbänke in Dortmund, Köln und Mainz spätestens kurz vor Silvester neu besetzt.“ Und wer soll auf Edin Terzic, Steffen Baumgart und Jan Siewert folgen? Guido jongliert mit den Namen Olver Glasner, Bo Svensson und Alexander Zorniger „Alles top Typen mit dem Auge des Tigers!“ Weitere Themen von Meigl und Guido: Das spektakuläre Abschiedsinterview, das Semmelmütze Emil Forsberg Semmelmütze Schäfer gegeben hat. Das nahe DFB-Comeback des hochderierten Greifswalder Buben Toni Kross. Und, passend zum real existierenden Realismus: Das machbare Los, das den Roten Bullen in der Champions League zugeschanzt worden ist. „Ein schnödes Achtelfinale hebt Real Madrid nicht an“, weiß der mit allen Wassern gewaschene Chemiker Meigl. „Da raucht der Ancelotti am Seitenrand einen Espresso - und merkt gar nicht, wie ihm der Openda zweimal ein- und nachschenkt.“ Gewiss, Meigl, so wird es ganz gewiss kommen im Februar und im März. Und vielleicht zischelt der italienische Welttrainer und Weltmann ja auch einen korrespondierenden Zigarillo dazu. Die Rückfallzieher danken für eheliche Treue, wünschen ein leichtfüßiges Fest und seilen sich hiermit ab zur Lametta-Bedeckung ihres Hartplaste-Bäumchens. Der Erfolgspodcast der Leipziger Erfolgszeitung wird präsentiert vom sagenumwobenen Autohaus Jolig. Dort werden automobile Träume (Range Rover, Jaguar) erfüllt, Stammkunden und Kunden in spe umsorgt. James Bond, die Queen und diverse RB-Spieler vertrauen auf Jolig-Ass Torsten Schulz Kritik, Anregungen? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  11. Erboster Ur-Borusse Zielinski: BVB-Azubi Terzic muss weichen! Jürgen Zielinski ist viel mehr als ein profaner BVB-Fan. JZ ist die intellektuell-kritische Steigerungsform eines schwarz-gelben Fähnchen-Wedlers. Der weitgereiste Weltreisende ist ein: Ur-Borusse. Und er ist als solcher mit Blick auf seinen Verein dem Wahnsinn nah. Der ehemalige Chef des Theaters der jungen Welt und omnipotente EM-Kulturbotschafter der Heldenstadt nach dem 0:2-Pokal-Aus seiner Borussia beim VfB Stuttgart: „Das war eine einzige Mangel-Erscheinung, da hat gar nix gestimmt, jetzt muss der Versuch mit dem Auzubildenden Edin Terzic ein Ende haben.“ Die Podcast-Giganten Meigl und Guido haben eingedenk der harten Worte ihres Star-Gastes je einen Kloß mit Rotkraut und Gänsekeule im Hals, blicken fassungslos-angefasst in die Tiefe des Aufnahme-Studio. Und sie fragen sich und Wüterich Jürgen Z.: Was bedeutet das Dortmunder Unwohlsein für die Partie der Roten Bullen beim BVB? Hm, nicht so viel. Weil sich der BVB zuletzt immer wieder aus der stabilen Seitenlage gestemmt hat, wenn ihr Lebenslichtlein nur noch flackerte und das Ende des Abendlandes um die Ecke illerte. Weil der BVB nach wie vor Talent, Technik und Geschwindigkeit intus hat. Und weil das auswärtige RB zuletzt signifikant schwächer als das Heme-RB gekickt und gepunktet hat. Die Tipps der drei Weisen sind mit Vorsicht zu genießen und weit weg von Gewähr. Meigl: 1:1 (Meigl tippt immer 1:1). Jürgen: 1:3. Guido: 4:4 (Guido tippt immer 4:4). Weitere epochale Themen der Rückfallzieher: Die EM-Chancen von Julians Nagelsmännern und die (Profi)Pläne des Leipziger Weltmeisters Winners Osawey Die drei lustigen Drei vom Grill werden präsentiert vom Team Jolig (Jaguar, Land Rover), das jeden automobilen Traum erfüllt und Kundenorientierung im sonorem Zylinder-Takt ihrer Boliden lebt.

  12. Sinatra, King Kong, Forsberg - in New York wird‘s nie langweilig New York, die Stadt, die niemals schläft, hat sie alle gehabt, die Stars und Sternchen dieser Welt. Schauspieler, Show-Giganten, Musiker, Fußballer, auch Ballett-Legenden. Rudolf Chametowitsch Nurejew, Frank Sinatra, Sex and the City, Friends, Franz Beckenbauer, Pelé, George Best, John Lennon, die Wall Street, Michael Douglas, King of Queens, King Kong. Nach wir vor gilt: In NY haben nicht mal Langweiler mit enger Badekappe und Breitcord-Hosen Langeweile. Demnächst wird Emil Forsberg auf prominenten Spuren wandeln, seine Gattin an den Broadway ausführen, die Geburtsstadt von Rocky Balboa durchmessen und sich vor dem Unzug von der Pleiße an den Hudson River womöglich den Blockbuster „Gangs of New York“ mit Ehefrau, Kindern und Leonardo Di Caprio reinziehen. Meigl und Guido sind eingedenkt des bevorstehenden Forsberg-Wechsels von den Socken und Trennungsschmerzen durchdrungen, lassen sich von Stargast Ansgar Brinkmann geistig-moralisch aufbauen. Laut Brinkmann will Forsberg Land und Leute kennenlernen und hat keineswegs die Dollar-Zeichen auf den Augen. Na dann. Gibt es ein Leben nach Emil? Kann der österreichische Nationalspieler Christoph Baumgartner, der Mann der beim 3:1 gegen Freiburg zum Sieg blasen ließ, Forsberg adäquat ersetzen? Wann stößt sich Dani Olmo aus der Matratzengruft? By the way: Das Spiel Österreich gegen Deutschland wirft lange Schatten. Österreich wird trainiert von, ja, Ralf Rangnick. Sein Gegenüber heißt Julian Nagelsmannn. Die bisherige Bilanz spricht eindeutig für Rangnick, flötet Meigl. „Ralf hat vier von drei Spielen gegen Julian gewonnen.“ Prösentiert werden die Rückfallzieher von Smile Eyes. dem Augen-Laserzentrum auf Champions-League-Niveau. Laszlo Kiraly und Ilya Kotomin feiern just zwölfjähriges Jubiläum, verhelfen auch Schiedsrichtern zu einem Leben ohne Brille, begradigen jeden Knick in der Optik, straffen schlaffe Lieder. Kritik, Lob, Anregungen? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  13. 09.11.2023
    45 min

    Was erlaube, Tuchel? Meigl, Pit und Guido klären auf! Pleite in Mainz, Pokal-Aus in Wolfsburg, das Ende des Abendlandes war näher als nah. Dann stießen sich Marco Roses Schäfchen aus dem Wasserbett, das zwei Spiele lang auch Totes Meer genannt wurde, gewannen 2:1 in Belgrad und flogen brustbehaart und mit dem königlichen Achtelfinale nach Leipzig. In der K.o-Runde warten Arsenal oder auch Real Madrid. „Machbar, absolut machbar“, flötet Guidos Partner Meigl ins Podcast-Mikro, „Bayern wäre schlimmer.“ Jene Bayern, die in Dortmund 4:0 obsiegt haben, sind das Maß aller Dinge im Weltfußball, auf Jahre hinweg unschlagbar. Meigl: „Von wegen Tischtuchel zerschnitten, das zwischen Thomas Tuchel und der Mannschaft muss Liebe sein!“ Womit die Rückfallzieher bei einem legendären Dreier ohne Steuermann wären. Im Boot: Thomas Tuchel, Loddar Matthäus und Didi Hamann. TT nahm die beiden Sky-Experten, die von einem Zerwürfnis Mannschaft/Coach gesprochen und eine Weiterentwicklung vermisst hatten, live und in Farbe volley. Der Einlauf ging viral, wurde millionenfach geklickt und rief auch Journalisten-Legende Pit Gottschalk auf den Plan. All das und noch viel mehr gibt es von Meigl, Guido und Pit auf die Ohren Gaanz wichtig natürlich: Die Bayern und RB sind in Sachen Achtelfinale durch, der nach dem 0:4 gegen die Bayern gramgebeugte BVB lässt Newcastle old aussehen und Union holt Punkt in Neapel Nächster RB-Halt: Leipzig. Der SC Freiburg, DFB-Pokalgegner von 2022, wird am Sonntag vorstellig. Prösentiert werden die Rückfallzieher von Smile Eyes. dem Augen-Laserzentrum auf Champions-League-Niveau. Laszlo Kiraly und Ilya Kotomin feiern just zwölfjähriges Jubiläum, verhelfen auch Schiedsrichtern zu einem Leben ohne Brille, begradigen jeden Knick in der Optik, straffen schlaffe Lieder. Kritik, Lob, Anregungen? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de