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- 12.05.202341 min
Wie der Fortschritt der IT unser Leben und Arbeiten umwälzt und was daraus folgt Künstliche Intelligenz steht derzeit ständig in den Schlagzeilen, Computer können immer mehr und beeindrucken in immer neuen Bereichen. Zugleich bleibt die Entwicklung auch in anderen Bereichen der Informatik nicht stehen, im Gegenteil: Unternehmen und öffentliche Einrichtungen arbeiten an Quantenrechnern und zumal mit der Blockchain verbinden sich viele Hoffnungen auf effizientere und sicherere Digitalisierung. Doch was ist eigentlich Hype, wie viel Übertreibung steckt darin? Was können Computer und Kommunikations-Protokolle wirklich? Wird die Blockchain dereinst Banken und andere Finanz-Intermediäre überflüssig machen? Kommt wirklich das, was Fachleute Allgemeine Künstliche Intelligenz nennen. "Block im Park" heißt die Blockchain-Konferenz, die der Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgerichtet hat. Dort haben wir diese Episode live aufgenommen. Und diskutiert mit Sebastian Faust, der Professor für angewandte Kryptografie an der TU Darmstadt ist, und Martin Hoefer, der Professor für theoretische Informatik an der Goethe-Universität in Frankfurt ist. Sie beantworten nicht zuletzt auch die Frage, ob wir Angst haben müssen vor dem aktuellen Fortschritt - und sogar ein Forschungs-Stopp nötig sein könnte.
- 05.05.202344 min
Die Berliner Regierungskoalition, die sich zum Start selbst das Etikett „Fortschrittskoalition“ gegeben hat, bleibt auf dem Gebiet der Digitalisierung bisher hinter vielen Erwartungen und auch Versprechen einzelner Parteien zurück: „Digitalisierung first, Bedenken second“, so wie es die FDP schon im Wahlkampf 2017 plakatiert hat? Das gilt bis heute weder für Teile der Bevölkerung, noch für die Unternehmen oder für die Politik. Wo aber könnte es tatsächlich Fortschritte geben? Und ist die neue, im Koalitionsvertrag vereinbarte „Deutsche Agentur für Transfer und Innovation“ (DATI), ein solcher? Wie arbeitet diese Agentur, die den Transfer von Wissen und neuen Technologien aus Universitäten in die (mittelständische) Wirtschaft unterstützen soll? Wann kommen die ersten Pilotprojekte? Darüber sprechen wir mit Mario Brandenburg (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, aber auch über Künstliche Intelligenz und das 49-Euro-Ticket. Seine Losung: „Wir müssen das Innovationsspiel so spielen, dass es uns entgegenkommt.“ Was er damit meint, erfahren Sie im F.A.Z.-Digitec-Podcast.
- 28.04.202328 min
Meta meldet überraschend gute Geschäftszahlen. Was steckt dahinter? Seit Jahresbeginn ist der Aktienkurs von Meta an der Börse um mehr als 80 Prozent gestiegen. Alleine nach Veröffentlichung der neuen Quartalszahlen legte der Marktwert des Facebook-Konzerns um 12 Prozent zu. Grund sind stärker als gedacht gestiegene Werbeumsätze. Für das von Firmengründer Mark Zuckerberg geführte Unternehmen sind das gute Nachrichten - nachdem Meta von den Anlegern längere Zeit abgestraft worden war und außerdem im vergangenen Jahr den ersten Umsatzrückgang in der Geschichte vermeldet und zwei große Entlassungswellen angekündigt hatte. Und nun? Ist das schon wieder die Trendwende zum Besseren? Welche Rolle spielt die Künstliche Intelligenz im Konzern? Was wird eigentlich aus dem gerade von Zuckerberg so viel beschworenen Metaversum? Und wie geht es den anderen Internet-Konzernen? Über all das sprechen wir in dieser Episode.
Peter Ganten von der Open Source Business Alliance im Gespräch Eigentlich ist alles klar: Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung steht, dass in der Digitalisierung Open Source und offene Standards bei öffentlichen IT-Projekten und Entwicklungsaufträgen Vorfahrt haben. Das aber ist nur eine Absichtserklärung. Es gibt zwar Fortschritte. Aber Konkretes, Initiativen, Open Source in der Fläche einzusetzen, werden vermisst. Dabei stärkt man digitale Souveränität nur auf diesem Weg. Die großen amerikanischen Softwarekonzerne wissen das, sie nutzten Open Source längst zu ihrem Vorteil. So aber hatte die Bundesregierung das nicht gemeint. Der Softwareunternehmer Peter Ganten ist Mitgründer und Vorstandsvorsitzender des Lobbyverbands „Open Source Business Alliance“ (OSB), – er will helfen, die Beschlusslage in den Gleichschritt mit der Realität zu bringen. In einem juristischen Gutachten werden deshalb Vorschläge gemacht, wie die vorrangige Beschaffung von Open Source vor proprietärer Software gesetzlich verankert werden könne. Darüber sprechen wir im neuen F.A.Z. Digitec-Podcast.
- 14.04.202336 min
Damit wir von Künstlicher Intelligenz über soziale Netzwerke bis zu Quantencomputern den Überblick behalten Ist Künstliche Intelligenz so mächtig, wie Elon Musk und führende KI-Forscher gerade in einem dramatischen Appell suggerierten? Wie sollen wir es mit Tiktok und Instagram halten? Und wie gut müssen wir eigentlich verstehen, wie Suchmaschinen und soziale Netzwerke und ganz allgemein Algorithmen funktionieren? In dieser Episode soll es um Informatik für jedermann gehen, um die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die auch Nicht-Informatiker brauchen, um als informierte Kinder und Jugendliche sinnvoll mit Technologie umzugehen - und um als mündige Bürger in einer Demokratie informierte Entscheidungen treffen zu können. Längst reicht natürlich nicht mehr, als IT-Kenntnis anzugeben, Programme wie Word, Excel oder Powerpoint zu beherrschen. Doch muss wirklich jeder Programmieren können? Oder verstehen, warum Amazon dieses oder jenes zum Kauf empfiehlt?
F.A.Z. Digitec Podcast Haben Sie schon die Microsoft-Suchmaschine Bing mit der Chatfunktion ausprobiert, die Ihnen den Zugang zu Chat GPT 4 und aktuellen Einträgen im Internet freischaltet? Oder die Sprach-Verbesserungsfunktionen des deutschen Anbieters DeepL, der künstliche Intelligenz inzwischen nicht mehr „nur“ zum Übersetzen nutzt? Dass es wichtig ist, ein eigenes Gefühl dafür zu bekommen, was Künstliche Intelligenz kann und was nicht, steht außer Frage. Wir rekapitulieren auf dem F.A.Z Kongress „Zwischen den Zeilen“ im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Buxmann, Wirtschaftsinformatiker an der TU Darmstadt, und dem Internet- und Plattform-Fachmann Dr. Holger Schmidt, der ebenfalls an der TU Darmstadt lehrt, was hinter diesen neuen Angeboten steckt, welche Technik, welche Chancen und welche Risiken: Auf welche Berufe haben Anwendungen der sogenannten generativen KI die meisten Auswirkungen? Wie können Arbeitnehmer damit umgehen, was müssen Unternehmen beachten? Und: Warum interessiert Chat GPT in Italien plötzlich die Datenschützer? Beleuchtet wird aber auch die Frage, warum Microsoft rund um Chat GPT plötzlich so viel besser dasteht als sein Wettbewerber – und welche Anbieter es in Europa gibt.
Signify-Manager Andreas Rindt über den Fortschritt in der Lichttechnik und was das dem Klima bringt. Im Jahr 1891 entstanden in Eindhoven in den Niederlanden die „Philips‘ Gloeilampenfabrieken“, ein Unternehmen, das später unter dem Namen Philips weltbekannt wurde als Hersteller von Beleuchtung in allen erdenklichen Formen. Tatsächlich hat die Lichttechnik eine rasante Entwicklung genommen, die sich nicht nur an der Transformation von der Glühbirne zum LED-Licht zeigt - sondern auch an der dahinterstehenden Software. Bemerkbar gemacht hat sich das wiederum auch in der Unternehmensgeschichte von Philips - vor einigen Jahren trennte sich die Lichtsparte ab und firmiert seither und dem Namen Signify. Andreas Rindt gehört der für das Geschäft im deutschsprachigen Raum verantwortlichen Leitung des Unternehmens an. Er spricht über wichtige Trends in der Beleuchtung drinnen und draußen, wie viel Energie das einspart, welche Materialien interessant sind, was 3D-Druck bringt - und was noch möglich ist, wenn auch das Licht sozusagen intelligent wird, wenn Beleuchtung vernetzt wird.
- 24.03.202334 min
Der amerikanische Kongress hat den Tiktok-Chef ins Kreuzverhör genommen. Es geht um die Existenz der App. Shou Chew hat einmal ein Praktikum bei Facebook gemacht. Es war im Sommer 2009, und er studierte gerade an der Eliteuniversität Harvard. Damals hätte er vermutlich nicht gedacht, dass er eines Tages den schärfsten Wettbewerber des amerikanischen Internetkonzerns führen würde. Seit 2021 ist er Vorstandschef von Tiktok, der zum chinesischen Bytedance-Konzern gehörenden Video-App, deren Siegeszug als ein wesentlicher Grund für die gegenwärtigen Turbulenzen von Facebooks Mutterunternehmen Meta gilt. Am Donnerstag erlebte der 40 Jahre alte Tiktok-Chef einen der wohl schwierigsten Momente in seiner steilen Karriere. Er sagte in einer Anhörung vor dem Kongress in Washington aus, und dabei stand nicht weniger als Tiktoks Existenz in den USA auf dem Spiel. Die US-Regierung droht mit einem Verbot der App, es sei denn, die chinesischen Eigentümer verkaufen ihre Anteile. Wieso sind Politiker beider Parteien in Washington so alarmiert? Was droht der App wirklich? Welche Lehren sind für Europa zu ziehen? Und wieso ist gerade dieser Dienst unter jungen Menschen so unglaublich erfolgreich? Über all das reden wir in dieser Episode.
- 17.03.202342 min
Der scheidende HPI-Chef über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz und seine eigenen Pläne Christoph Meinel ist einer der wichtigsten deutschen Informatiker, IT-Professor in Potsdam und Leiter des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) - noch. Denn Ende März hört er auf dieser Position auf, die er einst im Jahr 2004 angetreten war. Im Podcast spricht er über die wichtigsten Trends in der Informatik, ganz vorne: die Künstliche Intelligenz. Was können neue Sprach-Systeme wie ChatGPT? Verstehen sie wirklich, was sie schreiben? Wie unterscheidet sie sich von der Art und Weise, wie wir Menschen denken? Und was wird aus dem Internet, wenn solche KI-Systeme breiteren Einzug halten? Meinel, der etwa für seinen Beitrag zur Weiterentwicklung des Internetprotokollstandards ausgezeichnet worden ist, erklärt die technologische, gesellschaftlichen Folgen - nicht zuletzt auch für unseren Energieverbrauch. Und er verrät, dass er noch längst nicht daran denkt, in den Ruhestand zu gehen: Längst plant er an einer digitalen Universität, an der Menschen rund um den Globus Informatik-Gebiete studieren und Abschlüsse machen können sollen.
Über den Ursprung des IT-Dienstleisters der Steuerberater und seine Zukunft Im Jahr 1966, als weder Microsoft noch Amazon noch Google existierten, gründete der deutsche Diplom-Volkswirt Heinz Sebiger einen Datenverarbeitungs-Dienstleister für den steuerberatenden Berufsstand. Rückblickend ist diese Unternehmung ein Vorläufer dessen gewesen, was wir heute Cloud-Anbieter nennen - also ein zentralisierter IT-Dienst, aus dessen Angeboten sich eine Reihe verschiedener Kunden bedienen können. In dieser Woche, am 9. März, wäre Sebiger 100 Jahre alt geworden. Wir erinnern darum in der aktuellen Folge an diesen unternehmerischen Pionier, seinen Werdegang, wie es zur Datev kam und was daraus geworden ist. All das erläutert im Gespräch der amtierende Vorstandsvorsitzende der Datev, Robert Mayr. Er erläutert, was aus Sebigers Erbe wurde, wie groß die Datev ist, wie sich die Anforderungen der Steuerberater verändert haben, was sie umtreibt. Und wie es ein Unternehmen, das über viel weniger Ressourcen verfügt als die großen IT-Konzerne, trotzdem schaffen will, in Schlüsseltechnologien wie der Künstliche Intelligenz am Ball zu bleiben.
- 03.03.202339 min
Der bayrische Wissenschaftsminister über die Hightech-Agenda, Tim Cook auf dem Oktoberfest und mehr Bayern hat ein Milliardenprogramm aufgelegt, um Künstliche Intelligenz und andere Schlüsseltechnologien zu fördern und den Freistaat zu einer der attraktivsten Technik-Standorte der Welt zu machen. Als Markus Söder das Programm vor wenigen Jahren vorstellte, war Markus Blume noch CSU-Generalsekretär. Inzwischen ist er Wissenschaftsminister und federführend damit befasst, die Agenda umzusetzen. Wie weit ist Bayern gekommen? Wie viele der 1000 neuen Professuren sind schon besetzt? Macht es Sinn, das Geld über dem ganzen Land auszuschütten oder wäre eine noch stärkere Konzentration in München nicht besser gewesen? Wie wichtig war der Besuch mit Tim Cook auf dem Oktoberfest für die Apple-Investition in der bayerischen Hauptstadt? Und was muss aus der Schule werden, wie wir sie heute kennen? Über all das und mehr geht es in dieser Episode.
Digitalminister der "Fortschrittsregierung" auf Weiterbildungsreise Dass sich von den baltischen Staaten viel über die Digitalisierung lernen lässt, weiß inzwischen jeder. Das Schlimme ist, dass diese Erkenntnis den Deutschen bisher wenig gebracht hat. Nun war Digitalminister Volker Wissing (FDP) auf Bildungsreise. Die Defizite Deutschlands sind mit Händen zu greifen. Nur der Breitbandausbau hält Vergleichen inzwischen stand. Aber das reicht nicht. Nun soll Deutschland mit den baltischen Ländern einen „Innovationsclub“ bilden. Die Idee: Deutsches Gewicht gepaart mit baltischer Innovationskraft. Ob das klappt – und wo es in Deutschland im Detail hakt, besprechen wir mit Wirtschaftskorrespondentin Corrina Budras, die Wissing auf der Reise begleitet hat.
Ein Blick in den Maschinenraum der F.A.Z. Ihre Meinung ist gefragt. Mitmachen und einen von 10 exklusiven F.A.Z. In-Ear-Kopfhörern gewinnen. zur Umfrage
- 10.02.202342 min
Die Tech-Konzerne treten in einen weiteren Konkurrenzkampf: Wer hat welche Vor- und Nachteile? Das Sprachsystem ChatGPT hat vielen Menschen erstmals bewusst gemacht, wie weit die Künstliche Intelligenz inzwischen ist. Zig Millionen Nutzer haben sie ausprobiert - und auch Fachleute sind beeindruckt. Der Softwarekonzern Microsoft hat infolgedessen das hinter ChatGPT stehende Unternehmen Open AI noch enger an sich gebunden. Eine spannende Frage steht nun im Raum: Ändern solche KI-Systeme die Internet-Suche? Bieten sie ganz neue Möglichkeiten für die Nutzer? Und ist am Ende sogar die dominierende Position des Suchmaschinen-Betreibers Google gefährdet? In dieser Woche haben sowohl Google als auch Microsoft angekündigt, wie sie ihre Such-Dienste weiter entwickeln möchten. Microsoft integriert ChatGPT in seine Suchmaschine Bing, Google stellte wiederum eine eigene Sprach-KI namens Bard in Aussicht für die breitere Nutzerschaft. Kann Microsoft Google in diesem Bereich neu herausfordern? Wie kann sich Google verteidigen? Wer hat welche Vorteile und Nachteile in diesem Konkurrenzkampf, der lange als eigentlich entschieden galt? Über all das sprechen wir in dieser Episode.
- 03.02.202338 min
Wie es um das größte soziale Netzwerk der Welt steht. Und wie es mit dem Metaversum weitergeht. Das vergangene Jahr 2022 war für den Facebook-Konzern eine Katastrophe: Der Börsenkurs verringerte sich erheblich, die Geschäfte entwickelten sich schwächer - mehr als 10.000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen. Weiterhin macht die Sparte rund um das Metaversum hohe Verluste in Milliardenhöhe. Doch gerade auf sie setzt Gründer und Vorstandschef Mark Zuckerberg, deswegen hatte er Facebook sogar in Meta umbenannt. Nun hat der Konzern neue Geschäftszahlen vorgelegt und die Anleger beeindruckt. Der Aktienkurs schnellte im zweistelligen Prozentbereich nach oben. Woran liegt das? Wie geht es dem Unternehmen wirklich? Und was kann eigentlich die neuste Virtual-Reality-Brille aus dem Hause Meta, die wir selbst getestet haben? Über all das sprechen wir in dieser Episode.
Eine Initiative aus Industrie und Wissenschaftlern fordert ein neues Rechenzentrum und mehr. Ihre Meinung ist gefragt. Mitmachen und einen von 10 exklusiven F.A.Z. In-Ear-Kopfhörern gewinnen. zur Umfrage
- 19.01.202328 min
F.A.Z.-Digitec-Podcast zur Zukunft der Raumfahrt Vor einem Jahr war der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer noch auf der Internationalen Raumstation ISS. Jetzt ist er gemeinsam mit einer kleinen ESA-Delegation zu Gast auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, wirbt für die Raumfahrt und erklärt, was sie zum Schutz des Planeten beitragen kann. Im F.A.Z.-Digitec-Podcast spricht Maurer über seine Erfahrungen im All, den Blick auf den blauen Planeten Erde mit seiner hauchdünnen Atmosphäre - und was er von diesen Eindrücken mit nach Davos gebracht hat. Es geht auch um den nächsten bemannten Flug zu Mond. Maurer erläutert, warum dort eine Tankstelle für Flüge zum Mars entstehen könnte, was es bedeutet, dass man auf dem Mond künftig an ganz anderen Stellen wird forschen können als die Apollo-Astronauten. Und: Wie kann man Astronautin oder Astronaut werden? Was bringt die private Raumfahrt? Warum sollten auch Europas Staaten weiterhin in die Raumfahrt investieren? Solche und viele andere Fragen beantwortet Maurer im Podcast. Nicht zuletzt löst das Rätsel, ob er nun der 12. oder der 13. Deutsche im Weltall war.
Der aus Deutschland stammende Spitzenforscher arbeitet an einer Suchmaschine, die neue Maßstäbe setzen soll. Richard Socher gehört inzwischen zu den angesehenen internationalen Fachleuten für Künstliche Intelligenz. Er hat Informatik in Leipzig und Saarbrücken studiert, dann in Stanford promoviert, gründete ein Unternehmen, arbeitete als KI-Chefwissenschaftler für Salesforce und machte sich vor wenigen Jahren abermals selbständig: Mit seinem neuen Projekt you.com hat er eine Suchmaschine geschaffen, die neue Maßstäbe setzen soll. Mit einer integrierten KI beispielsweise ermöglicht er Nutzern, auch komplexere Fragen zu stellen und ausführlichere Antworten zu erhalten. Zugleich können Nutzer genauer einstellen, aus welchen Quellen sie Suchergebnisse erhalten möchten oder wie privat sie suchen wollen. Wir haben mit ihm auf der Tech-Konferenz DLD in München gesprochen über seine Suchmaschine, was seine KI kann verglichen mit ChatGPT, was ein Geschäftsmodell sein könnte, das weniger werbebasiert ist und wie er Google das Fürchten lehren möchte.
F.A.Z. Digitec Podcast Fortschritt und Zusammenarbeit sind die Antworten auf die Herausforderungen der Welt – vom Klimawandel, bis hin zu den Problemen durch die Covid-Pandemie und die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Zum Jahresauftakt gibt es mehrere große Veranstaltungen, die sich diesen Themen widmen: zum ersten Mal seit Jahren wieder das Weltwirtschaftsforum in Davos, zuvor die Digitalkonferenz DLD in München, in diesen Tagen die CES in Las Vegas. Von dort gibt es schon Nachrichten, aus München und Davos werden sie bald kommen. Wir sind auf allen Konferenzen vertreten und wagen im Digitec-Podcast einen Blick auf die Gästelisten und die zu erwartenden Ankündigungen.
Der Technik-Unternehmer scheidet die Geister wie nie zuvor Er führt Tesla, SpaceX und Neuralink, hat die Autobranche aufgerüttelt und die Raumfahrt schon jetzt revolutioniert: Elon Musk ist einer der beeindruckendsten Unternehmer der Gegenwart. Einerseits. Andererseits polarisiert er gegenwärtig mehr als je zuvor, irritiert mit Auftritten und außergewöhnlich politischen Aussagen. Das hängt natürlich damit zusammen, dass er vor wenigen Monaten auch den Kurznachrichtendienst Twitter übernahm und seitdem führt – und das Unternehmen dramatisch umbaut. Wie kam das eigentlich? Was treibt ihn an? Ist der Tesla-Kursrutsch an der Börse eine Folge von Musks Twitter-Eskapaden? Zum Jahreswechsel diskutieren wir über den Unternehmen, der uns auch im kommenden Jahr in vielerlei Hinsicht interessieren wird.