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Im Gespräch mit Host Stefan Kaltenbrunner schildert Martin Weiss zunächst die außenpolitischen Tabubrüche der USA – etwa das Vorgehen in Venezuela, die Drohung einer Annexion Grönlands und das Aufbringen eines russischen Tankers – und ordnet sie als neue Qualität US-amerikanischer Machtpolitik ein. Er erklärt, warum diese Schritte zwar an historische Konstanten wie die Monroe-Doktrin anschließen, aber in Tempo, Brutalität und Völkerrechtsbruch eine neue Dimension darstellen. Aus europäischer Perspektive beschreibt Weiss, wie sehr die Sicherheitsarchitektur unter Druck steht, weil Trump die Beistandspflicht der NATO de facto infrage stellt und Europa militärisch wie politisch lange im Windschatten der USA gelebt hat. Gleichzeitig sieht er in dieser Krise die Chance, dass die EU endlich entscheidungsfähig wird, in der Verteidigungspolitik aufholt und gegenüber Washington aus einer stärkeren Position auftritt. Im Gespräch zur Ukraine betont Weiss, dass Russland militärisch weit weniger Geländegewinne erzielt hat, als oft angenommen, aber der Westen dennoch seine Glaubwürdigkeit verspielt, sollte die Ukraine politisch oder militärisch vollständig unterliegen. Er hält ein mögliches Waffenstillstands- oder Arrangementszenario rund um 2026 für denkbar, weil sowohl Russland als auch die Ukraine und ihre Unterstützer unter der immensen Last des Krieges ächzen. Mit Blick auf China warnt Weiss vor einer Fehleinschätzung der USA: Wenn Peking aus Ukraine, Venezuela und anderen Konflikten lernt, dass Fakten schaffen belohnt wird, könnte ein Angriff auf Taiwan eine globale Eskalation auslösen. Parallel dazu skizziert er, wie innenpolitisch viele Amerikaner Außenpolitik nur am Rand interessiert, während steigende Lebenshaltungskosten Trumps Popularität massiv unter Druck setzen. Weiss beschreibt Bruchlinien innerhalb der Republikaner, die Loyalität zu Trump gegen ihren eigenen Ruf abwägen müssen, und schildert, wie der Präsident trotz seiner harten Linie zunehmend zur „lame duck“ werden könnte – vor allem bei krachend verlorenen Midterms. Auf demokratischer Seite nennt er unter anderem Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom als Beispiel dafür, wie sich mögliche Gegenkandidaten zu Trump inhaltlich und strategisch positionieren. Im Nahen Osten sieht Weiss den Iran in einer existenziellen Krise: Verbündete wie Hisbollah und Hamas seien geschwächt, wirtschaftliche Probleme und Wassermangel verschärften den innenpolitischen Druck, wodurch auch dort bis 2026 dramatische Umbrüche möglich erscheinen. Insgesamt zeichnet er das Bild einer multipolaren Welt ohne stabile Ordnung, in der Fehler der Großmächte – von Washington über Moskau bis Peking – jederzeit in einen Flächenbrand münden könnten, während Europa versucht, zwischen Eigenständigkeit und Abhängigkeit seinen Platz neu zu definieren. Links zur Folge: Salzburg Global Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Ist das "Licht am Ende des Tunnels" endlich Tageslicht nach Jahren der Rezession - oder doch der entgegenkommende Zug? Georg Renner spricht mit Franz Schellhorn über Erwartungen an die schwarz-rot-pinke Bundesregierung. Franz Schellhorn ist Direktor des wirtschaftsliberalen Thinktanks Agenda Austria. Zuvor war er Wirtschaftschef und stv. Chefredakteur der Tageszeitung "Die Presse". Lesetipp: In der "Presse" hat Schellhorn in einem Gastkommentar seine Sicht der Dinge zusammengefasst: "Optimismus und Zuversicht entstehen nicht durch Appelle. Sie entstehen durch Taten. Durch große Würfe, nicht durch Reförmchen." https://www.diepresse.com/20421124/des-kanzlers-neue-zauberformel-lautet-nicht-2-1-0-sondern-5-4-0 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Weihnachtspause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 18.02.2025): Ferry Maier war viele Jahre ÖVP-Spitzenpolitiker und schied im Streit aus der Partei aus. Er kennt sehr gut die "alte ÖVP" und steht den Entwicklungen seiner ehemaligen Partei in den letzten Jahren sehr kritisch gegenüber. Im Gespräch mit Host Stefan Lassnig erläutert er, wie die ÖVP statt auf ihre Wurzeln und Werte aufzubauen eine rein umfrageorientierte Politik gemacht hat, wie wenig er von Sebastian Kurz hält und wie er die Qualität des derzeitigen Spitzenpersonals der ÖVP einschätzt. Maier spricht auch über den Einfluss der Raiffeisen-Bank auf die ÖVP und inwieweit die Wirtschaftsinteressen innerhalb der ÖVP die vergangenen Regierungsverhandlungen geprägt haben. Podcast-Tipp der Woche: Rohrer bei Budgen Links zur Folge: Werte-Papier der Politischen Akademie der ÖVP "ÖVP droht durch Koalition mit Kickl in Unbedeutendheit zu versinken" - Artikel im STANDARD Ferry Maier auf Wikipedia Raiffeisen Generalsekretäre Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 24.12.202570 min
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Weihnachtspause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 24.04.2025): Romantische Liebe spielt nicht nur im Privaten eine Rolle – sie ist auch politisch. In dieser Folge von Ganz Offen Gesagt spricht Anna-Lisa Bier mit der Autorin und Podcasterin Beatrice Frasl über ihr neues Buch Entromantisiert euch!, in dem sie romantische Liebe als gesellschaftliches Strukturprinzip analysiert. Frasl argumentiert, dass Liebe nicht nur ein persönliches, sondern ein zutiefst politisches Thema ist– und zeigt auf, wie heteronormative Beziehungsmodelle Frauen in emotionale, ökonomische und soziale Abhängigkeiten drängen. Wer liebt wie – und mit welchen Konsequenzen – ist nicht nur eine Frage der Emotion, sondern auch eine der Machtverhältnisse. Wer profitiert vom klassischen Beziehungsmodell? Warum gelten bestimmte Lebensentwürfe als „richtiger“ als andere? Dabei stellt Frasl auch gängige Ideale infrage, etwa die Vorstellung, dass Partnerschaft und Elternschaft automatisch zum Glück führen. Studien legen nahe, dass unverheiratete, kinderlose Frauen zu den zufriedensten und gesündesten Bevölkerungsgruppen zählen. Was bedeutet das für unsere gesellschaftlichen Leitbilder – und was braucht es, damit auch alternative Beziehungs- und Lebensformen gesellschaftlich sichtbar und anerkannt werden? Ein Gespräch über eines der stärksten Narrative unserer Zeit – und über die Frage, wie wir Liebe neu denken können: jenseits von Abhängigkeit, Idealisierung und gesellschaftlichem Erwartungsdruck. Links zur Folge: Buch Entromantisiert Euch! (Thalia) Erwähnte Podcastfolgen: #48 2022 Über die politische Dimension psychischer Erkrankungen - mit Beatrice Frasl #27 2023 Über den angeblichen "Genderwahn" - mit Beatrice Frasl #32 2022 Über Femizide - mit Yvonne Widler #42 2021 Über erschöpfte Frauen - mit Franziska Schutzbach Podcastempfehlung der Woche: The Mel Robbins Podcast Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Was im Handel und in Privathaushalten täglich aussortiert wird, fehlt andernorts zum Leben. In dieser Folge spricht Anna-Lisa Bier mit Dr. Alexandra Gruber, Geschäftsführerin der Tafel Österreich, über die Hintergründe und Chancen der Lebensmittelrettung in Österreich. Außerdem geht es um die politischen Rahmenbedingungen, die eine gerechtere Verteilung ermöglichen könnten, die Rolle der Unternehmen in der Lebensmittelkette sowie darum, wie Bildung, Bewusstsein und praktische Haushaltsstrategien dazu beitragen können, dass weniger Lebensmittel verloren gehen. Weiterführende Links: Die Tafel Österreich unterstützen Mehr über die Arbeit der Tafel Österreich erfahren Erwähnte Studien und Quellen: Caritas - Armut in Österreich in Zahlen und Fakten Statistik Austria - Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen von Privathaushalten in Europa (2024) Die Armutskonferenz - Aktuelle Armuts- und Verteilungszahlen Volkshilfe - Armut und Kinderarmut Vereinte Nationen - Nachhaltigkeitsziel 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion SDG Watch Austria - Über die SDG's WWF (World Wide Fund for Nature) - Driven To Waste Report Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Vereinbarung 2017–2030 zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen bei Lebensmittelunternehmen Berichtszeitraum 2021–2023, Bericht 2024 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Klimaklagen sind längst kein Randphänomen mehr, sie sind mittlerweile ein wichtiges Instrument, um Staaten und Unternehmen an ihre Verantwortung zu erinnern. Die Rechtsanwältin Michaela Krömer, Gründerin des Klimarechtsverein CLAW, vertritt Menschen, die das Recht auf Klimaschutz einklagen. Mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht sie darüber, was Klimaklagen tatsächlich verändern können, wann eine Klage strategisch sinnvoll ist und was sie antreibt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 10.12.202544 min
Was bedeutet die neue US-Sicherheitsstrategie, die das vereinte Europa praktisch zur unerwünschten Organisation erklärt, für Österreich und die regelbasierte Weltordnung? Georg Renner spricht mit Völkerrechtler Ralph Janík über die zertrümmerten Konventionen des 20. Jahrhunderts - und was danach kommen wird. Hier findet Ihr die Trump-Sicherheitsstrategie: https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy.pdf Ralph Janíks eigener Podcast: https://ralphjanik.com/podcast/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 04.12.202552 min
In dieser Folge spricht Lara Marmsoler mit dem Arbeitssoziologen Jörg Flecker über das Vorurteil, dass die Generation Z eine faule Generation sei, die nicht arbeiten möchte. Flecker spricht über Arbeitszeit, welche gesundheitlichen Auswirkungen eine 40-Stunden-Woche hat, in welchen Fällen eine Arbeitszeitverkürzung sinnvoll wäre und welche Maßnahmen für eine Reform der Arbeitswelt nötig wären. Es geht darum, wo die Grenze zwischen Aushalten und Selbstausbeutung liegt, ob eine 4-Tage-Woche tragbar für die Wirtschaft wäre und welche Anreize es braucht, damit Menschen gerne arbeiten gehen. Hier findet ihr einen Artikel über das 4-Tage-Experiment in Großbritannien. Hier findet ihr einen Artikel über das 4-Tage-Experiment in Island. Hier findet ihr den Fehlzeitenreport des WiFo 2025. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 03.12.202554 min
Es gibt Gedenktage, die im kollektiven Gedächtnis verankert sind und pompös gefeiert werden. Der Tag der Menschenrechte gehört nicht dazu. Dabei hätte er viel mehr Aufmerksamkeit verdient, denn die Menschenrechte sind die Grundlage unseres zivilisierten Zusammenlebens. Daher möchte die aktuelle Folge anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember daran erinnern, welche Errungenschaft es war, die Menschenrechte in Konventionen und Verfassungen zu verankern. Ein Umstand, den manche Politiker und Parteien heute schon fast als Lästigkeit empfinden. Solmaz Khorsand spricht mit dem langjährigen UN-Mitarbeiter Homayoun Alizadeh über den Zustand der Menschenrechte, die Glaubwürdigkeit der Vereinten Nationen und den sich ausbreitenden Völkerrechtszynismus. Der Menschenrechtsaktivist hat Jahrzehnte für die UNO in unterschiedlichen Funktionen in vielen Weltregionen gearbeitet, unter anderem in Ruanda, Kroatien, dem Sudan und auf den Philippinen. Auf "Ganz offen gesagt" lässt er die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren und teilt seine Sorge über eine Welt, in der zunehmend das Recht des Stärkeren gilt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Stefan Lassnig spricht mit Luis Paulitsch von der "DATUM-Stiftung" und Autor eines Buchs über alternative Medien über Definition, Geschichte und demokratiepolitische Bedeutung von sogenannten "alternativen Medien". Historisch reichen alternative Medien von Flugschriften der Reformation über linke Studierenden-, Frauen- und Umweltbewegungen bis zu heutigen digitalen Angeboten, die eine Gegenöffentlichkeit zum Mainstream beanspruchen. Heute sind viele dieser Projekte eng mit rechtspopulistischen oder rechtsextremen Milieus vernetzt, nutzen Social Media, um Empörung zu schüren, Verschwörungsnarrative zu verbreiten und Reichweite über ihre eigentliche Szene hinaus zu erzielen. Paulitsch unterscheidet zwischen demokratiebereichernden Alternativmedien, die Lücken im Mediensystem schließen, und Propagandamedien, die Desinformation verbreiten und medienethische Standards missachten. Ein von ihm mitentwickelter Kriterienkatalog (u.a. Bekenntnis zu Rechtsstaat, Grundrechten, Fehlerkultur, Transparenz von Eigentum und Finanzierung) soll helfen, förderwürdigen Journalismus von politisch motivierten Kampagnenmedien zu trennen. Anhand von Beispielen wie Exxpress und Njus werden Fragen nach Finanzierung, Oligarchisierung der Medienlandschaft, Nähe zu Parteien und ausländischem Einfluss (etwa aus Russland) diskutiert. Kritisiert wird auch, dass etablierte Medien propagandistische Projekte und ihre Geldflüsse lange zu wenig investigativ beobachtet haben, obwohl diese im digitalen Raum mittels Vernetzung und koordinierter Kampagnen Agenda Setting betreiben. Abschließend plädiert Paulitsch für eine Reform der Medienförderung zugunsten von Qualitätsjournalismus, strengere Kriterien für öffentliche Gelder, mehr investigativen und klimabezogenen Medienjournalismus sowie kreative zivilgesellschaftliche Gegenangebote im digitalen Raum. Links zur Folge Alternative Medien. Definition, Geschichte und Bedeutung von Luis Paulitsch (Springer-Verlag) Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26) Podcast-Tipp der Woche (46:18) - Ladies Cut Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Pflege ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, und zugleich oft eine unsichtbare Last. Nicole Traxler, verantwortlich für digitale und soziale Innovation bei der ERSTE Stiftung, hat deshalb „Alles Clara“ initiiert: eine digitale Plattform, die pflegende Angehörige sieht und sie entlastet. Mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht sie über die Realität pflegender Angehöriger, wie sie unterstützt werden und wie digitale Lösungen im Sozialbereich funktionieren können. Mehr Informationen gibt es unter www.alles-clara.at oder unter der entsprechenden App - hier dafür ein Zugangscode, um sie kostenlos zu testen: test-clara Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In dieser Folge stellen wir euch den Podcast „Ist das wichtig?“ vor. Der Host dürfte euch bekannt vorkommen: Ganz Offen Gesagt-Host Georg Renner! In seinem Podcast erklärt Georg aktuelle politische Themen leicht verständlich und ordnet sie ein. Perfekt für alle, die den Überblick behalten wollen. In dieser Episode geht es um den Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer (ÖVP) der vor dem Rücktritt - oder zumindest inmitten der schwersten politischen Krise seiner Karriere - steht. Georg Renner erklärt, wie es dazu gekommen ist, warum die Kammer ein wichtiger Player der österreichischen Politiklandschaft ist und was Journalistinnen und Journalisten damit zu tun haben. Hier könnt ihr weitere Folgen von "Ist Das Wichtig?" hören! Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 12.11.202551 min
Er ist Medienmanager des Jahres 2025: Stefan Lassnig, Gründer und Gesellschafter des Podcastverlags Missing Link, Jurist, Betriebswirt und Strategieberater. Er sammelte ab 1998 beim regionalen Monatsmagazin „Echo“ journalistische Erfahrungen, war in der Geschäftsführung der „Bezirksblätter“ und wurde nach der Fusion mit der „Woche“ aus der Styria Media Group Vorstand der Regionalmedien Austria. Mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht er über seine Motivation, über den Wechsel vom angestellten Medienmanager zum Start-up-Unternehmer, die Herausforderungen der Medienbranche und neue Wege der Finanzierung journalistischer Arbeit. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Diese Folge ist eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Schwesternpodcast "Die Dunkelkammer". Host Stefan Lassnig spricht mit Michael Nikbakhsh und dem Investigativjournalisten Rainer Fleckl über die aktuellen Gerichtsverfahren rund um René Benko und die Signa-Gruppe. Fleckl analysiert die ersten Prozesstage und beschreibt seine Einschätzung zur Verteidigungsstrategie. Die Hosts diskutieren mit dem Benko-Experten den anstehenden zweiten Prozess, in dem es um teure Uhren, Manschettenknöpfe und Bargeld in einem Tresor gehen wird. Fleckl gibt dann noch einen Ausblick auf die kommenden Prozesse "Geldkarussel", "Gardone-Villen" und "Kreditverlängerung". Podcastempfehlung der Woche: IchKraft. WirKraft. FührungsKraft. Links zur Folge: Buch Inside Signa #246 Die Dunkelkammer Der Benko-Prozess: Tag 1 #247 Die Dunkelkammer Der Benko-Prozess: Ein Schuldspruch, ein Freispruch #18 2024 Ganz offen gesagt Über die eingestürzten Kulissen des René Benko Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 29.10.202559 min
Am 1. November jährt sich zum ersten Mal das Unglück von Novi Sad. Zu Mittag war damals das Vordach des Hauptbahnhofes eingestürzt. 14 Menschen kamen vor Ort ums Leben, zwei weitere erlagen später ihren Verletzungen. Das Unglück löste die größte Protestwelle in Serbien aus. Der Vorfall wurde zum Symbol für die korrupte Regierung von Präsident Aleksandar Vučić. Der Politikwissenschaftler Vedran Džihić vom Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) lässt im Gespräch mit Solmaz Khorsand das vergangene Jahr Revue passieren, analysiert die Protestbewegung, die mit brachialer Gewalt vom Staatsapparat niedergeschlagen wird und die viel zu spät in die Gänge gekommene Solidarität Europas für die Demonstrierenden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Im Gespräch zwischen Stefan Kaltenbrunner und Harry Bergmann geht es um Israels Situation nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2024 und den Versuch, Frieden oder zumindest Stabilität zu erreichen. Bergmann schildert, wie der Antisemitismus in Europa stark zugenommen hat und jüdisches Leben zunehmend unsichtbar wird. Er beschreibt die israelische Gesellschaft als von Dauerkriegen und Angst geprägt, wodurch Mitgefühl gegenüber Palästinensern erschwert wird. Besonders kritisch äußert er sich zu sozialen Medien, die antisemitische Narrative verstärken und junge Menschen beeinflussen. Die Diskussion beleuchtet die Grenzen zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus sowie die Unfähigkeit, differenziert über den Konflikt zu sprechen. Bergmann fordert, die Hamas als zentrales Hindernis für Frieden zu beseitigen, sieht aber keine kurzfristige Lösung. Er betont, dass der jüdische Antisemitismus längst Teil westlicher Gesellschaften geworden ist. Am Ende bleibt seine Sorge um die Juden außerhalb Israels größer als seine Hoffnung auf politischen Wandel. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 22.10.202556 min
Er gehört zu den bekanntesten Stimmen der österreichischen Online-Welt: Michael Buchinger wurde mit seinen satirischen YouTube-Videos bekannt, füllte Bühnen als Kabarettist und hat nun seinen ersten Kriminalroman veröffentlicht. In „Bella Barks’ letztes Like“ blickt er hinter die Fassade der Influencerwelt. Mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht er über seinen Schreibprozess, darüber, warum Social Media uns gleichzeitig verbindet und überfordert und weshalb Humor manchmal der ehrlichste Weg ist, über das Leben im Internet zu sprechen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 15.10.202545 min
In dieser Folge spricht Host Stefan Lassnig mit Maria Rösslhumer, langjährige Geschäftsführerin der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser und nun Obfrau des Vereins StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt, über das alarmierende Ausmaß von Gewalt an Frauen in Österreich, Ursachen und gesellschaftliche Lösungen. Im Zentrum steht das innovative StoP-Konzept, das Nachbarschaften mobilisiert und Zivilcourage als Schlüssel sieht, um Gewalt frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Rösslhumer schildert aus jahrzehntelanger Erfahrung, wie fehlende Gleichstellung und ein tiefsitzender Frauenhass das Problem verschärfen, während staatliche Maßnahmen oft unzureichend und der politische Backlash spürbar sind. Männer werden explizit als Verbündete gefordert, und es wird zur Beteiligung an Präventionsinitiativen aufgerufen. Thematisiert werden auch Femizide, Medienberichterstattung, notwendige rechtliche und finanzielle Investitionen – und die dringenden Appelle an Zivilgesellschaft und Politik, Gewalt nachhaltig zu bekämpfen. Links zur Folge: StoP - Stadtteile gegen Partnergewalt Spenden an den Verein: IBAN: AT31 1500 0044 0107 2204, SWIFT: OBKLAT2L Lautend auf Verein StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt Ganz offen gesagt #32 2022 mit Yvonne Widler über Femizide ZiB2 vom 17.09.2025 Empfehlung der Woche: podcastradio.at Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Seit 1995 sind der AUGUSTIN und seine Verkäufer*innen ein fester Bestandteil des Wiener Stadtbilds. Die Straßenzeitung schafft Einkommensmöglichkeiten für armutsbetroffene Menschen, fördert soziale Teilhabe und berichtet über Themen, die im medialen Mainstream meist wenig Beachtung finden. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Straßenzeitung spricht Anna-Lisa Bier mit Claudia Poppe, die seit 1999 Teil des AUGUSTIN-Teams ist. Das Gespräch thematisiert die Entwicklung der Zeitung in den vergangenen drei Jahrzehnten, die Auswirkungen von Digitalisierung und gesellschaftlicher Polarisierung sowie die Herausforderungen, vor denen Straßenzeitungen heute stehen. Claudia Poppe spricht über die Bedeutung von Solidarität und Selbstorganisation und die Frage, wie sich eine Straßenzeitung in einer sich wandelnden und zunehmend digitalen Medienlandschaft behaupten kann. Mehr zum AUGUSTIN und seinen Inhalten könnt ihr hier nachlesen. Bis 23. November 2025 ist die Ausstellung "Mehr als eine Zeitung" in der Community Gallerie des Wien-Museums bei freiem Eintritt zu sehen. Mehr Informationen zu der Ausstellung, die anlässlich des Jubiläums hinter die Kulissen des AUGUSTIN blickt, findet ihr hier. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
- 08.10.202535 min
Markus Marterbauer hat keinen beneidenswerten Job. Mitten in einer Wirtschafts- und Budgetkrise ist er Finanzminister der schwarz-rot-pinken Koalition. Wie es um die Budgetkonsolidierung steht, ob Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen den Ernst der Lage erkannt haben und was sich am österreichischen System ändern soll, erklärt er im Gespräch mit Georg Renner. Dieses Gespräch mit ist Teil einer losen sachpolitischen Serie, in der wir mit den Mitgliedern des schwarz-rot-pinken Regierungsteams über Maßnahmen in ihren Ressorts sprechen. Bisher erschienen: Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner über den "Dick-Pic-Paragraph": https://ganzoffengesagt.simplecast.com/episodes/27-2025-uber-das-dick-pic-verbot-mit-eva-maria-holzleitner Integrationsministerin Claudia Plakolm über das Kopftuchverbot: https://ganzoffengesagt.simplecast.com/episodes/29-2025-kopftuchverbot-mit-claudia-plakolm Bildungsminister Christoph Wiederkehr über die Orientierungsklassen: https://ganzoffengesagt.simplecast.com/episodes/34-2025-wozu-orientierungsklassen-mit-christoph-wiederkehr-m Sozialministerin Korinna Schumann über die Teilpension und Arbeit im Alter: https://ganzoffengesagt.simplecast.com/episodes/41-2025-pension-und-arbeit-im-alter-mit-sozialministerin-korinna-schumann Staatssekretärin Elisabeth Zehetner über das Elektrizitätswirtschaftsgesetz: https://ganzoffengesagt.simplecast.com/episodes/43-uber-das-stomnetz-der-zukunft-mit-staatssekretarin-elisabeth-zehetner Die in der Folge angesprochenen Gespräche mit Christoph Badelt: In "Ganz Offen Gesagt": https://ganzoffengesagt.simplecast.com/episodes/2023-uber-die-wirtschafts-und-finanzpolitische-lage-in-osterreich29 In Marterbauers eigenem Podcast "Geldanschauung": https://bmfgeldanschauung.podigee.io/2-geldanschauung-2 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt: Werde Unterstützer:in auf Steady Kaufe ein Premium-Abo auf Apple Kaufe Artikel in unserem Fanshop Schalte Werbung in unserem Podcast Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at Transkripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at



















