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- 13.05.202064 min
Eine Geschichte über die Entstehung der größten Sportveranstaltung der Welt Wir springen ans Ende des 19. Jahrhunderts und beschäftigen uns mit den Anfängen der Olympischen Spiele der Neuzeit. Ein Projekt, das maßgeblich vom französischen Baron Pierre de Coubertin vorangetrieben wurde – der nicht nur das IOC mitgegründet, sondern als IOC-Präsident auch eine Goldmedaille für Literatur bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm bekommen hat. Die Kunstbewerbe gibt es nach 1948 nicht mehr. Auch sonst hat sich so einiges geändert und die olympische Bewegung stand nach 1904 kurz vor dem Ende. In der Folge geht es natürlich auch um einen besonderen Sportbewerb, der wie kein anderer für die Spiele steht und für sie erfunden wurde: Der Marathonlauf. Das Episodenbild zeigt den vermutlich jüngsten Olympiasieger, der allerdings seine Medaille nie bekommen hat und der auch namentlich nicht bekannt ist. Bei einem Ruderbewerb in Paris 1900 wurde er von zwei niederländischen Athleten kurzerhand aus dem Publikum als Steuermann eingesetzt, um Gewicht zu sparen. Das hat auch geklappt, die beiden Ruderer gewannen das Rennen, aber nach dem Siegerfoto verschwand der Junge wieder. Wer uns unterstützen möchte: Alle Hinweise, wie ihr uns finanziell unterstützen könnt, findet ihr hier. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 06.05.202040 min
Eine Geschichte über den Prager Kunstraub von 1648 Wir springen in dieser Folge in den Sommer des Jahres 1648. Während in Osnabrück und Münster noch die finalen Verträge des Westfälischen Friedens vorbereitet werden, um damit den Dreißigjährigen Krieg zu beenden, macht sich der schwedische General Königsmarck vor Prag daran, die Stadt einzunehmen. Denn Prag ist nicht nur reich an Gold und Silber, sondern auch voller Bibliotheken, Gemälde, Statuen und etlicher Kuriositäten. Ein Umstand, den sich Königsmarck und vor allem die schwedische Königin Christina zunutze machen wollen. Das Episodenbild zeigt das Gemälde Vertumnus von Giuseppe Arcimboldo, das heute noch in einem schwedischen Schloss hängt. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 29.04.202055 min
Eine Geschichte aus der Wissenschaftsgeschichte über eine Selbsttäuschung Wir springen in das Jahr 1903 und beschäftigen uns mit einer wissenschaftlichen Entdeckung: Der französische Physiker René Blondlot beobachtete bei Experimenten mit Röntgenstrahlen, dass sich die Helligkeit einer Lichtquelle veränderte. Er erklärte das mit einer neuen Art von Strahlung, die er zu Ehren der Universität in Nancy N-Strahlen nannte. Die N-Strahlen hätten eine der wichtigsten wissenschaftlichen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts werden können. Viele Forscher haben begeistert Experimente mit den neuen Strahlen gemacht – aber einige wurden skeptisch. Und so stellte sich bald heraus: Die N-Strahlen gibt es gar nicht. Blondlot hatte sich selbst getäuscht und etwas beobachtet, was gar nicht existiert. In dieser Folge werden wir unterstützt von Florian Freistetter. Florian ist nicht nur Science Buster, Autor und Podcaster, er hat sich auch vor einiger Zeit einmal mit Blondlot und den N-Strahlen beschäftigt. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 22.04.202041 min
Eine Geschichte über eine kleine Stadt im Elsass und die Macht einer unbedachten Aussage Wir springen in dieser Folge an den Anfang des 20. Jahrhunderts. In der kleinen Stadt Zabern im Elsass – das zu jenem Zeitpunkt gerade erst seit knapp zwei Jahren volles Mitglied des deutschen Kaiserreichs ist – sorgen im Oktober 1913 die Aussagen eines jungen deutschen Soldaten für Aufruhr. Schnell schaukelt sich die Sache zu einer veritablen innenpolitischen Krise hoch, die sich als symptomatisch für das militarisierte Kaisertum Wilhelms II. herausstellen wird. Das erwähnte Buch ist Around the World in 80 Words von Paul Anthony Jones, außerdem war für diese Folge die Dissertation über Berthold von Deimling von Kirsten Zirkel äußerst hilfreich. Das Episodenbild zeigt patroullierende deutsche Soldaten in Zabern im Jahr 1913. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Eine Geschichte über den Verkauf der genauen Uhrzeit, Planetenverkäufer, Kaffeeriecher und Schmuckeremiten Wir beschäftigen uns in dieser Folge nicht mit einer Geschichte, sondern gleich mit vier Geschichten. Es geht um kuriose, historische Berufe, die es heute nicht mehr gibt: Eine Familie, die die korrekte Uhrzeit verkauft hat; Menschen, die „Planeten“ in einem Bauchladen von Mäusen oder Papageien an Kundinnen und Kunden übergeben haben; Soldaten, die auf der Suche nach Kaffee waren; und Personen, die als bezahlte Eremiten in den Parkanlagen Adliger gelebt haben. Wer mehr über die Schmuckeremiten erfahren möchte, findet beim Podcastkollegen Der Buddler eine Folge aus dem Geheimen Kabinett dazu. Den Uni Hamburg-Podcast Wissenswelle, den Daniel erwähnt hat und der jetzt alle 14 Tage erscheint, könnt ihr hier abonnieren. Das Episodenbild zeigt Kaffeeriecher bei der Arbeit – nach einem Gemälde von L. Katzenstein, das in der Gartenlaube 1892 in einem Beitrag über die Kaffeeriecher abgedruckt wurde. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 08.04.202046 min
Eine Geschichte über einen Arzt im 18. Jahrhundert, der zu gleichen Teilen beliebt wie umstritten war. Wir springen in dieser Folge ins 18. Jahrhundert. Es ist das Jahr 1778 und der Wiener Arzt Friedrich Anton Mesmer lässt sich in Paris nieder, um dort eine Praxis zu eröffnen. Schnell zieht er jedoch die Skepsis der etablierten Mediziner des Landes auf sich, denn er erfreut sich schnell großer Beliebtheit, doch seine Behandlungsmethoden sind mehr als außergewöhnlich. Wir sprechen darüber, was es mit Mesmers Behandlungsmethoden auf sich hatte, wie er dazu kam, was sie ihm einbrachten und was heute noch davon übrig ist. Die erwähnte multimediale Aufbereitung Mesmers und seiner Nachfolger gibt’s hier zu sehen. Das Episodenbild zeigt einen Holzstich mit Mesmers Porträt, Ursprung unbekannt, Datum unbekannt. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Eine Geschichte über ein Gesellschaftsspiel, das eigentlich ganz anders gedacht war Wir springen ins Jahr 1904 in die USA. Elizabeth Magie bekommt ein Patent für das Brettspiel „The Landlord’s Game“, mit dem sie nicht nur den Kapitalismus ihrer Zeit kritisiert, sondern auch eine andere Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie verbreiten möchte: Das Single-Tax-Prinzip nach Henry George. Das Spiel verbreitet sich in den folgenden Jahrzehnten in unterschiedlichen Communities, etwa in US-Colleges oder den Quäkern in Atlantic City. So entdeckt es auch Charles Darrow, der eine Variante des Spiels als „Monopoly“ der Spielefirma Parker Brothers anbietet. Darrow galt daher lange Zeit als Erfinder des Spiels, das heute wie kein anderes für den Kapitalismus steht und zu den erfolgreichsten Brettspielen überhaupt zählt. Das Episodenbild zeigt das „The Landlord’s Game“-Spielbrett aus dem Jahr 1904. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 25.03.202048 min
Eine Geschichte über eine Technologie, die die Schweizer Uhrenindustrie beinahe in den Abgrund stürzen ließ. Wir springen in dieser Folge mitten ins 20. Jahrhundert. Schauplatz ist die Schweiz, wo seit Jahrzehnten eine Industrie den Weltmarkt beherrscht: die Uhrenindustrie. Doch all das gerät in den 1970er Jahren ins Wanken, als eine neue Technologie für einen Umbruch sorgt, der tausende Arbeitsplätze vernichten und unzählige Betriebe in den Abgrund stürzen wird. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam und wie die Schweiz sich mit aller Macht dagegen stemmte. Das Episodenbild zeigt keine Quarzuhr, sondern das Uhrwerk einer Taschenuhr, ca. Ende 19. Jahrhundert. Wer mehr über die Quarzkrise und weitere Revolutionen der Uhrenindustrie lesen will, sollte sich diese Reihe auf Hodinkee zu Gemüte führen. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 18.03.202045 min
Eine Geschichte über Chanel Nº 5 und das Rote Moskau Wir springen nach Russland an den Anfang des 20. Jahrhunderts: Ernest Beaux kreiert für den russischen Zarenhof zum 300-jährigen Thronjubiläum der Romanows ein Parfüm. Und wie sich herausstellt, wird es zur Grundlage für das bekannteste Parfüm der Welt: Denn aufgrund des Ersten Weltkriegs und der Oktoberrevolution in Russland kehrt Beaux zurück nach Frankreich, wo er in Grasse, der Welthauptstadt des Parfüms, seinen Duft weiterentwickelt und 1920 auf Coco Chanel trifft. Doch es gibt noch ein zweites Parfüm, das seinen Duft dem Thronjubiläum der Romanows verdankt: Der am weitesten verbreitete Duft in der Sowjetunion: Das Rote Moskau, Krasnaja Moskwa, vom ebenfalls französischen Parfümeur Auguste Michel. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 11.03.202043 min
Eine Geschichte über den ersten Kaiser der USA. Wir springen diese Woche ins San Francisco des 19. Jahrhunderts. Joshua Norton, Kind schottischer Eltern, aufgewachsen in der Kapkolonie, schafft es dort mit gutem wirtschaftlichem Gespür zu rechtem Wohlstand. Doch all das ändert sich schlagartig im Jahr 1852, als ein Ereignis nicht nur Nortons wirtschaftlichen Status verändern wird. Das Episodenbild zeigt ein Porträt Joshua Nortons. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 04.03.202047 min
Eine Geschichte über das Oxford English Dictionary Wir springen in das viktorianische England, wo in den 1850er-Jahre ein Projekt gestartet wurde, dessen Anspruch nicht größer sein konnte: Für ein neues Wörterbuch sollte nicht nur jedes Wort der englischen Sprache erfasst werden, sondern auch seine Geschichte und unterschiedlichen Bedeutungen mit Zitaten belegt werden. 70 Jahre sollte es schließlich dauern, bis die erste vollständige Ausgabe des „New English Dictionary on Historical Principles“ erschien. Bis heute ist es das umfangreichste Wörterbuch in englischer Sprache, bekannt als Oxford English Dictionary. Um das Mammutprojekt möglich zu machen, waren die Herausgeber auf Freiwillige angewiesen, die Bücher lasen und Belegstellen einschickten: Am Ende waren es 6 Millionen. Einer der wichtigsten Zuarbeiter war William C. Minor, der wegen Mordes in einer psychiatrischen Anstalt war. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Eine Geschichte über eine religiöse Bewegung, die trotz großer Enttäuschung schließlich nicht unerfolgreich war Wir springen in dieser Folge in die USA des 19. Jahrhunderts. William Miller, Bauer und Laienprediger, stellt nach intensivem Studium des Neuen Testaments eine Theorie auf. Eine Theorie, die ihm für einige Jahre eine nicht ganz geringe Anhängerschaft bringen wird. Doch die Bewegung hat ein Ablaufdatum, und sie wird schließlich in einem Ereignis enden, das in die Geschichte als The Great Disappointment of 1844, also die Große Enttäuschung von 1844 eingehen wird. Das Episodenbild zeigt William Miller, wahrscheinlich im Jahr 1840. Literatur Die beiden Bücher, die sich am eingehendsten mit der Thematik auseinandersetzen sind: George R. Knight: “Millenial Fever and the End of the World” aus dem Jahr 1993. David L. Rowe: “God’s Strange Work” aus dem Jahr 2008. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 19.02.202049 min
Eine Geschichte über Kolonialismus, eine Ausgrabung und ihre Folgen Wir springen an den Anfang des 20. Jahrhunderts und beschäftigen uns mit einer Expedition: Am Tendaguru im heutigen Tansania – zu der Zeit Deutsch Ostafrika – wird eine riesige Lagerstätte mit Dinosaurier-Fossilien entdeckt. Von 1909 bis 1913 werden 225 Tonnen Material ausgegraben und nach Berlin ins Naturkundemuseum verschifft. Die Tendaguru-Expedition gilt als eine der erfolgreichsten, paläontologischen Ausgrabungen überhaupt. Ein Ergebnis der Expedition ist das heutige Wahrzeichen des Museums, der Giraffatitan brancai (vorher Brachiosaurus brancai), das größte montierte Dinosaurierskelett der Welt. Wir verfolgen die Geschichte der Tendaguru-Fossilien bis in die Gegenwart, da die Stimmen nach einer Rückgabe der Fossilien lauter werden. Das erwähnte Buch heißt Dinosaurierfragmente. Zur Geschichte der Tendaguru-Expedition und ihrer Objekte, 1906–2018. Afrikanische Arbeiter beim Transport der Fossilien in die nächstgelegene Hafenstadt Lindi. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 12.02.202044 min
Eine Geschichte über eine Gräfin, deren angebliche Mordlust Einzug in unzählige Geschichten fand. Wir springen in dieser Folge ins frühe 17. Jahrhundert. Protagonistin ist die einflussreiche ungarische Gräfin Elisabeth Báthory, die im Jahr 1610 vom Vizekönig Ungarns festgenommen wird. Vorgeworfen werden ihr beinahe unbeschreibbare Grausamkeiten und eine Vielzahl an Morden. Wir sprechen darüber, was es mit den Vorwürfen tatsächlich auf sich hatte, was aus Báthory wurde und vor allem, wie man sich auch noch Jahrhunderte später an sie erinnert. Das Episodenbild zeigt Báthory in einer Version des einzigen von ihr noch existierenden Porträts. Literatur Die in der Folge erwähnte Literatur sind die folgenden Bücher: Michael Farin – “Heroine des Grauens – Elisabeth Bathory” Tony Thorne – “Countess Dracula: The Life and Times of Elisabeth Bathory, the Blood Countess” Kimberley Craft – “Infamous Lady – The True Story of Countess Erszebet Bathory” AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Eine Geschichte über Alchemie und das erste künstlich hergestellte Pigment Wir springen nach Berlin in ein alchemistisches Labor im Jahr 1706: Bei der Herstellung von Florentiner Lack färbt sich das Gemisch überraschend tiefblau statt rot. Johann Jacob von Diesbach und der Johann Conrad Dippel haben aus Versehen das erste moderne, künstliche Pigment hergestellt: das Berliner Blau. Auch bekannt als Prussian Blue oder Eisenblau. Berliner Blau verbreitet sich in der Folge, weil es eine günstige Alternative zu anderen Blautönen ist, wie Ultramarin oder Azurit. Aber nicht nur in der Malerei kommt das Berliner Blau zum Einsatz. Es wird auch zur Weinschönung verwendet und ist heute auch als Medikament gegen Thallium- oder Caesium-Vergiftung im Handel. Das in der Folge erwähnte Buch ist Berliner Blau von Alexander Kraft. Bei der Großen Welle vor Kanagawa kam auch Berliner Blau zum Einsatz. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Eine Geschichte über eine wissenschaftliche Errungenschaft und die zweifelhaften Methoden, die dazu führten. Wir springen in dieser Folge in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Im Zuge der Behandlung eines bösartigen Tumors wird einer Frau namens Henrietta Lacks im Johns Hopkins Krankenhaus in Baltimore Gewebe entnommen. Damit beginnt eine wissenschaftliche Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Allerdings ist es nicht nur eine Geschichte des wissenschaftlichen Triumphes, sondern auch eine Geschiche zweifelhafter wissenschaftlicher Praxis. Das erwähnte Buch von Rebecca Skloot heißt “The Immortal Life of Henrietta Lacks“. Das Episodenbild zeigt fluoreszierende HeLa Zellen. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 22.01.202050 min
Eine Geschichte über einen Schiffbruch mit grausamen Folgen Wir springen in dieser Folge etwa 400 Jahre zurück und beschäftigen uns mit einem Schiffsunglück und seinen Folgen: Im Oktober 1628 sticht ein neues, riesiges Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie in See und macht sich auf den Weg nach Java. Dort wird das Schiff aber niemals ankommen, weil es vor Australien auf ein Riff läuft und untergeht. Während sich die meisten Passagiere auf Inseln des Houtman-Abrolhos-Archipels retten können, übernimmt der Unterkaufmann Jeronimus Cornelisz das Kommando und errichtet ein Terrorregime, dem viele der Geretteten zum Opfer fallen. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Eine Geschichte über ein Radrennen, das so wahrscheinlich nie hätte stattfinden sollen. Wir springen nach Frankreich, ins Jahr 1919. Der Erste Weltkrieg ist erst seit einigen Monaten vorbei, als die Tageszeitung “Le Petit Journal” beschließt, ein Radrennen zu veranstalten. Allerdings kein herkömmliches, sondern eines entlang der Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Gedacht als ein Zeichen des Triumphes des Lebens über den Tod, der Franzosen über die Deutschen, als ein kaum dagewesenes sportliches Großereignis, stellt sich schnell heraus, dass das ganze Unterfangen nicht ganz so einfach ist, wie angenommen. Das Episodenbild zeigt den Gewinner des Rennens, Charles Deruyter. Die verwendete Literatur ist dieser Artikel der Süddeutschen Zeitung, und das darauf basierende Buch “Riding in the Red Zone” von Tom Isitt. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
- 08.01.202048 min
Eine Geschichte über die erste große Impfkampagne Wir springen an den Anfang des 19. Jahrhunderts und beschäftigen uns mit der Geschichte der Pockenimpfung. Nachdem Edward Jenner die Impfung gegen eine der tödlichsten Krankheiten der Menschheitsgeschichte 1798 entwickelt, verbreitet sich das Wissen um die Impfung rasch in großen Teilen der Welt. Und der spanische König Karl IV. ordnet an, dass die Menschen in Spanien und den Kolonien in den Amerikas geimpft werden sollten. Und so startet 1803 die erste große (fast weltweite) Impfaktion der Geschichte: die Balmis-Expedition oder die Real Expedición Filantrópica de la Vacuna. Und das Expeditionsteam um die beiden Ärzte Francisco Javier Balmis und José Salvany musste erst einmal ein Problem lösen: Wie den Impfstoff, der seine Wirkung nach ungefähr 10 Tagen verliert, über den Atlantik bringen? Das Episodenbild zeigt die María Pita, das Schiff, mit dem die Expedition 1803 von La Coruña aus gestartet ist. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Eine Geschichte über ein Nudelgericht, das zum Symbol des modernen Japans wurde Wir springen in dieser Folge nach Japan um uns mit einem seiner wichtigsten Gerichte auseinanderzusetzen: Ramen. Wir sprechen über den Ursprung der Speise, aber auch darüber, warum sie eigentlich so beliebt wurde und was das mit der Transformation Japans in eine Wirtschaftsmacht zu tun hat. Das Episodenbild zeigt eine Schüssel Tonkotsu Ramen, verspeist in der Wiener Mochi Ramen Bar. Die verwendete Literatur ist das Buch “The Untold History of Ramen” von George Solt. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!



















