Geschichten aus der Geschichte

Richard Hemmer und Daniel Meßner
612
21.10.2026
Beschreibung
Seit über zehn Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
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Episoden
  1. Eine Geschichte über Optanden und Dableiber in Südtirol Wir springen in das Jahr 1939 und beschäftigen uns diesmal mit Südtirol: Nach dem Hitler-Mussolini-Abkommen im Oktober 1939 mussten sich deutschsprachige Südtiroler und Ladiner bis Ende des Jahres entscheiden, ob sie ins Deutsche Reich auswandern oder in Italien bleiben, wo sie sprachlich und kulturell unterdrückt wurden. Und obwohl ein Großteil optiert hat, sind nur wenige tatsächlich ausgewandert. Die Geschichte hat Anna Masoner mitgebracht, die uns vor einiger Zeit einmal von einem Rosengarten in Portland erzählt hat. Sie hat ihre Familiengeschichte recherchiert und ist im Archiv auf die Akten ihrer Großeltern gestoßen. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  2. Eine Geschichte über einen bekannten Harnschauer und die Geschichte des Schwangerschaftstests Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit dem wichtigsten diagnostischen Verfahren der vormodernen Medizin: der Uroskopie. Über viele Jahrhunderte war nicht das Stethoskop der charakteristischste Gegenstand für einen Arzt, sondern das Harnglas. Am Urin, so war die damalige Überzeugung, könne ein Arzt mittelbar alle Krankheiten erkennen. Doch ab dem 16. Jahrhundert regte sich Kritik an der Harnschau und die gelehrten Ärzte überließen das Feld den Brunzdoktoren und Seichguckern, denn in der Bevölkerung erfreute sich die Harnschau bis ins 20. Jahrhundert hinein großer Beliebtheit. Über einen der bekanntesten Harnschauer aus Österreich sprechen wir daher auch: Johann Reinbacher, besser bekannt als Höllerhansl. Damit nicht genug: Am Ende der Folge geht es noch über die Geschichte des Schwangerschaftstests und warum das gegenwärtige Amphibiensterben damit zusammenhängt. Wir konnten leider aus lizenzrechtlichen Gründen keine Version des Höllerhansl-Lieds spielen, dafür gibt es hier ein Video. Und wer das Lied selbst spielen möchte, findet hier die Noten. Das Episodenbild zeigt das Gemälde „De bleekzuchtige vrouw“ von Samuel van Hoogstraten. Es stammt aus den 1660er-Jahren und ist eines von vielen Beispielen aus der Genremalerei, das Ärzte bei der Harnschau zeigt. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  3. Eine Geschichte über die Geschichte der beliebtesten Süßigkeit der Welt. Wir springen in dieser Woche durch die Zeiten, vom 2. Jahrtausend vor der Zeitenwende, bis zur Gegenwart: denn wir besprechen die Geschichte des Eises, genauer, die Geschichte des Speiseeises. Die Süßigkeit, an der sich heutzutage Millionen von Menschen so selbstverständlich laben, hat eine bewegte Geschichte hinter sich, im wahrsten Sinne des Wortes. Als Inspiration und Vorlage diente dieser Artikel, das erwähnte Buch von Jerio Quinzio heißt “Of sugar and snow: A history of ice cream making” und die Erkenntnisse der erwähnten Historikerin Dr. Melissa Calaresu zu Speiseeis in Neapel lassen sich hier nachlesen. Das Episodenbild zeigt Speiseeis, von Daniel aufgenommen. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  4. Ein Jubiläumszeitsprung, in dem wir – in Überlänge – aus dem Nähkästchen plaudern. Sie ist da, die große 200. Das bedeutet 200 Wochen jede Woche eine Folge, jede Woche eine neue Geschichte aus der Geschichte. Endlich Zeit mal abzurechnen, und dafür weichen wir von unserem ursprünglichen Konzept etwas ab. Denn in dieser Folge widmen wir uns ganz und gar euren Fragen: wir sprechen darüber, wie wir das alles hier produzieren, wir sprechen über uns, über die Geschichtswissenschaft und was euch sonst so interessiert hat. Es ist eine Nabelschau, ein Plaudern aus dem Nähkästchen, das sich gewaschen hat: zum ersten Mal hat eine Folge so richtig Überlänge. Der Plan, aufgrund der Länge endlich mal Kapitelmarken einzubauen wurde schnell verworfen, und so ist es ein Potpourri aus Einspielern, Champagner- und Ingwersudtrinken und vielen, vielen Worten. Wir bedanken uns bei allen die uns bisher gehört haben, Feedback und Hinweise gegeben haben, Geld gespendet haben, als Expertinnen und Experten zur Seite gestanden sind, uns ihre Geschichten geliehen haben, uns ihren Freundinnen und Freunden, Nachbarinnen und Nachbarn oder vielleicht sogar Wildfremden empfohlen haben oder uns einfach auf die ein oder andere Art unterstützt haben. Ohne euch gäbe es uns in der Form sicher nicht. In diesem Sinn: wir freuen uns auf mindestens 200 weitere Folgen! AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  5. Eine Geschichte über ein versunkenes U-Boot, Netzsperren und U-Boot-Fallen Wir springen etwa 100 Jahre zurück und beschäftigen uns mit einem U-Boot: UC 71. Das U-Boot liegt in der Nähe von Helgoland auf dem Meeresboden. Doch es ist nicht während der Kampfhandlungen untergegangen, sondern kurz bevor es nach Ende des Krieges im Februar 1919 an Großbritannien übergeben werden sollte. Florian Huber ist Unterwasserarchäologe und er hat herausfinden können, wie es zum Untergang von UC 71 gekommen ist. Er unterstützt uns in dieser Folge als Experte und erzählt auch von Georg Trinks, der als Maschinist lange an Bord von UC 71 war und zwei Tagebücher hinterlassen hat, die uns einen Einblick über das Leben an Bord geben. Außerdem sprechen wir über die Bedeutung des U-Boot-Kriegs im Ersten Weltkrieg und welche Gegenmaßnahmen die Royal Navy gegen den uneingeschränkten U-Boot-Krieg der Kaiserlichen Marine unternommen hat. Hinweis zur 200. Folge Für die Jubiläumsfolge planen wir eine Spezialausgabe, in der wir mit euch ins Gespräch kommen wollen und über diesen Podcast sprechen möchten. Wenn ihr immer schon mal was über Geschichten aus der Geschichte oder uns wissen wolltet, dann ist jetzt die Gelegenheit. Außerdem interessiert uns natürlich, wann, wie, wo und warum hört ihr uns und was ihr so erlebt habt beim Hören. Daher: Erzählt uns eure Geschichten! Schickt uns also Fragen, Kommentare, Kritik, Lob oder einfach Grüße zum Jubiläum per Mail an (feedbackATgeschichte.fm) oder via Twitter (@GeschichteFM). Wer auch mal in diesem Podcast zu hören sein will, kann die Frage, den Kommentar oder die Grüße auch selbst einsprechen und sie uns per WhatsApp oder Signal schicken: Und zwar an die Nummer 0151 56556145. Wichtig: Das Ganze muss uns bis zum 21. Juli 2019 erreicht haben. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  6. Eine Geschichte über eine Heilige, die im 10. Jahrhundert einen wenig heiligen Rachefeldzug führte. Wir springen in dieser Folge in das Gebiet der heutigen Ukraine. Die Zeit ist das 10. Jahrhundert nach der Zeitenwende, und beherrscht wird die Gegend von Warägern, Wikingern die seit dem 8. Jahrhundert in der Gegend Handel und Unwesen treiben. Doch Herrschen ist nicht einfach, wie Prinz Igor I. erkennen muss. Wir sprechen in dieser Folge aber weniger über ihn, sondern mehr über seine Frau Olga, die zwar heute als Heilige verehrt wird, davor aber für einen Rachefeldzug bekannt wurde, der seinesgleichen sucht. Das Episodenbild zeigt Olga in einer Darstellung des Künstlers Nicholas Roerich. Hinweis zur 200. Folge Für die Jubiläumsfolge planen wir eine Spezialausgabe, in der wir mit euch ins Gespräch kommen wollen und über diesen Podcast sprechen möchten. Wenn ihr immer schon mal was über Geschichten aus der Geschichte oder uns wissen wolltet, dann ist jetzt die Gelegenheit. Außerdem interessiert uns natürlich, wann, wie, wo und warum hört ihr uns und was ihr so erlebt habt beim Hören. Daher: Erzählt uns eure Geschichten! Schickt uns also Fragen, Kommentare, Kritik, Lob oder einfach Grüße zum Jubiläum per Mail an (feedbackATgeschichte.fm) oder via Twitter (@GeschichteFM). Wer auch mal in diesem Podcast zu hören sein will, kann die Frage, den Kommentar oder die Grüße auch selbst einsprechen und sie uns per WhatsApp oder Signal schicken: Und zwar an die Nummer 0151 56556145. Wichtig: Das Ganze muss uns bis zum 21. Juli 2019 erreicht haben. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  7. Eine Geschichte über die Geschichte Finnlands im 20. Jahrhundert Wir springen ins 20. Jahrhundert und beschäftigen uns mit der finnischen Geschichte – und der (sehr) kurzen Geschichte des Königreichs Finnland. Nur einen Monat vor dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde Friedrich Karl von Hessen zum finnischen König ernannt – obwohl der deutsche Adlige keinerlei Bezug zu dem Land hatte. Mit der Niederlage des Deutschen Reichs und der Abdankung des Kaisers Wilhelm II. folgte auch die Abdankung des finnischen Königs – der noch nicht einmal inthronisiert war und Finnland nie betreten hatte. In der Folge sprechen wir darüber, wie es dazu kam, dass Finnland, das als erstes europäisches Land das Frauenwahlrecht eingeführt, kurzzeitig Monarchie wurde und was das mit dem Großfürstentum Finnland unter der Herrschaft des russischen Zaren und dem finnischen Bürgerkrieg zu tun hat. Vielen Dank an Michael Jonas, Historiker an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, der uns als Experte zur Verfügung stand! Hinweis zur 200. Folge Für die Jubiläumsfolge planen wir eine Spezialausgabe, in der wir mit euch ins Gespräch kommen wollen und über diesen Podcast sprechen möchten. Wenn ihr immer schon mal was über Geschichten aus der Geschichte oder uns wissen wolltet, dann ist jetzt die Gelegenheit. Außerdem interessiert uns natürlich, wann, wie, wo und warum hört ihr uns und was ihr so erlebt habt beim Hören. Daher: Erzählt uns eure Geschichten! Schickt uns also Fragen, Kommentare, Kritik, Lob oder einfach Grüße zum Jubiläum per Mail an (feedbackATgeschichte.fm) oder via Twitter (@GeschichteFM). Wer auch mal in diesem Podcast zu hören sein will, kann die Frage, den Kommentar oder die Grüße auch selbst einsprechen und sie uns per WhatsApp oder Signal schicken: Und zwar an die Nummer 0151 56556145. Wichtig: Das Ganze muss uns bis zum 21. Juli 2019 erreicht haben. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs115/">Eine kurze Geschichte der Hanse</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  8. Eine Geschichte über den Bau des Panama Kanals und die tausenden Opfer und Milliarden an Dollar die er verschlang. Wir springen in dieser Folge an einen aus früheren Folgen bekannten Ort: Panama. Dort existiert ein Isthmus – eine Landbrücke – die Nord- und Südamerika trennt und seit Jahrhunderten die Fantasie diverser Mächte beflügelt. Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie nach vielen Anfängen schließlich der Kanal gebaut wird, der Karibisches Meer und Pazifik verbinden wird. Es ist eine Geschichte voller Hybris, Misswirtschaft und wie so oft voller Katastrophen. Die in der Folge nicht erwähnte, aber trotzdem für diese Episode verwendete Literatur ist Hell’s Gorge: The Battle to Build the Panama Canal von Matthew Parker. Das Episodenbild zeigt den Culebra Cut, der am schwersten zu bewältigende Teil des Kanalbaus. Hinweis zur 200. Folge Für die Jubiläumsfolge planen wir eine Spezialausgabe, in der wir mit euch ins Gespräch kommen wollen und über diesen Podcast sprechen möchten. Wenn ihr immer schon mal was über Geschichten aus der Geschichte oder uns wissen wolltet, dann ist jetzt die Gelegenheit. Außerdem interessiert uns natürlich, wann, wie, wo und warum hört ihr uns und was ihr so erlebt habt beim Hören. Daher: Erzählt uns eure Geschichten! Schickt uns also Fragen, Kommentare, Kritik, Lob oder einfach Grüße zum Jubiläum per Mail an (feedbackATgeschichte.fm) oder via Twitter (@GeschichteFM). Wer auch mal in diesem Podcast zu hören sein will, kann die Frage, den Kommentar oder die Grüße auch selbst einsprechen und sie uns per WhatsApp oder Signal schicken: Und zwar an die Nummer 0151 56556145. Wichtig: Das Ganze muss uns bis zum 21. Juli 2019 erreicht haben. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  9. Eine Geschichte über eine Flucht 1938 vor dem Nazi-Regime Wir springen in das Jahr 1938 und beschäftigen uns mit der außergewöhnlichen Flucht von Gerta und Moses Stern. Beide wachsen in Wien auf und sie beschließen nach ihrer Hochzeit im Oktober 1938 auszuwandern. Das Ziel ist Johannesburg in Südafrika. Für die Visa fahren sie nach Hamburg, wo Moses Stern zu Beginn der Novemberpogrome am 9. November verhaftet und in das KZ Sachsenhausen gebracht wird. Doch Gerta Stern gelingt es, mit einer waghalsigen Aktion, ihren Mann aus dem KZ zu befreien und mit Hilfe eines Unbekannten die Flucht nach Panama zu organisieren. Das in der Folge erwähnte Buch: Anne Siegel, Señora Gerta. Wie eine Wiener Jüdin auf der Flucht nach Panama die Nazis austrickste Update mit einer Ergänzung von Anne Siegel: 1/2 Liebe @GeschichteFM Männer! Danke für diese schöne Folge, in der Ihr mein Buch #SeñoraGerta vorstelltet! Es gibt davon eine neue Fassung, die mit weiteren 40 Seiten als #TB bei @piperverlag erschien. Gertas heimlichen Retter fand ich durch die 1. Auflage im @EuropaVerlag! — Anne Siegel (@TheAnneSiegel) June 20, 2019 Hinweis zur 200. Folge Für die Jubiläumsfolge planen wir eine Spezialausgabe, in der wir mit euch ins Gespräch kommen wollen und über diesen Podcast sprechen möchten. Wenn ihr immer schon mal was über Geschichten aus der Geschichte oder uns wissen wolltet, dann ist jetzt die Gelegenheit. Außerdem interessiert uns natürlich, wann, wie, wo und warum hört ihr uns und was ihr so erlebt habt beim Hören. Daher: Erzählt uns eure Geschichten! Schickt uns also Fragen, Kommentare, Kritik, Lob oder einfach Grüße zum Jubiläum per Mail an (feedbackATgeschichte.fm) oder via Twitter (@GeschichteFM). Wer auch mal in diesem Podcast zu hören sein will, kann die Frage, den Kommentar oder die Grüße auch selbst einsprechen und sie uns per WhatsApp oder Signal schicken: Und zwar an die Nummer 0151 56556145. Wichtig: Das Ganze muss uns bis zum 21. Juli 2019 erreicht haben. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  10. Eine Geschichte über ein Indianervolk in Nordamerika, dessen Kontakt mit französischen Kolonialisten katastrophale Folgen hatte. Wir springen in dieser Folge nach Nordamerika. Genauer: in den Süden Nordamerikas, an die Ufer des Mississippi. Es ist Anfang des 18. Jahrhunderts, und Frankreich hat sich ein riesiges Gebiet unter den Nagel gerissen, nennt es Louisiana und trifft dort nun auf das Indianervolk der Natchez. Wir sprechen darüber, wie dieser Kontakt in Auseinandersetzungen mündet, die schließlich für Frankreich und Natchez weitreichende Folgen haben werden. Die erwähnte Literatur ist das Buch “Natchez Country” von George Edward Milne. Das Episodenbild zeigt eine Große Sonne in einer Zeichnung aus dem 18. Jahrhundert. Hinweis zur 200. Folge Für die Jubiläumsfolge planen wir eine Spezialausgabe, in der wir mit euch ins Gespräch kommen wollen und über diesen Podcast sprechen möchten. Wenn ihr immer schon mal was über Geschichten aus der Geschichte oder uns wissen wolltet, dann ist jetzt die Gelegenheit. Außerdem interessiert uns natürlich, wann, wie, wo und warum hört ihr uns und was ihr so erlebt habt beim Hören. Daher: Erzählt uns eure Geschichten! Schickt uns also Fragen, Kommentare, Kritik, Lob oder einfach Grüße zum Jubiläum per Mail an (feedbackATgeschichte.fm) oder via Twitter (@GeschichteFM). Wer auch mal in diesem Podcast zu hören sein will, kann die Frage, den Kommentar oder die Grüße auch selbst einsprechen und sie uns per WhatsApp oder Signal schicken: Und zwar an die Nummer 0151 56556145. Wichtig: Das Ganze muss uns bis zum 21. Juli 2019 erreicht haben. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  11. Eine Geschichte über Ferdinand Riedmann, einen Antisemiten, der vom Beitritt Vorarlbergs zur Schweiz träumte In dieser Folge geht es um Vorarlberg kurz nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zusammenbruch der Habsburger Monarchie: Mit einer überwältigenden Mehrheit stimmte die Vorarlberger Bevölkerung in einer Volksbefragung am 11. Mai 1919 dafür, Verhandlungen über den Beitritt zur Schweiz zu führen. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam und warum daraus nichts wurde und Vorarlberg noch heute als Kanton Übrig bekannt ist. Die Geschichte erzählt uns diesmal wieder ein Gast: Florian Gasser (@FlorianGasser), Journalist bei der ZEIT, für die er auch den Podcast Servus. Gruezi. Hallo. macht. Florian hat diese Geschichte für die ZEIT recherchiert (Zu hülf, ihr Eidgenossen!) und er erzählt uns von den Hintergründen: Eine zentrale Rolle spielt der Lehrer und antisemitische Agitator, Ferdinand Riedmann, der kurzfristig politische Erfolge feierte – bis er wegen Vergewaltigung eines jungen Mädchens verurteilt wurde. Hinweis zur 200. Folge Für die Jubiläumsfolge planen wir eine Spezialausgabe, in der wir mit euch ins Gespräch kommen wollen und über diesen Podcast sprechen möchten. Wenn ihr immer schon mal was über Geschichten aus der Geschichte oder uns wissen wolltet, dann ist jetzt die Gelegenheit. Außerdem interessiert uns natürlich, wann, wie, wo und warum hört ihr uns und was ihr so erlebt habt beim Hören. Daher: Erzählt uns eure Geschichten! Schickt uns also Fragen, Kommentare, Kritik, Lob oder einfach Grüße zum Jubiläum per Mail an (feedbackATgeschichte.fm) oder via Twitter (@GeschichteFM). Wer auch mal in diesem Podcast zu hören sein will, kann die Frage, den Kommentar oder die Grüße auch selbst einsprechen und sie uns per WhatsApp oder Signal schicken: Und zwar an die Nummer 0151 56556145. Wichtig: Das Ganze muss uns bis zum 21. Juli 2019 erreicht haben. Das Episodenbild zeigt ein Plakat von Jules Courvoisier zur Volksabstimmung am 11. Mai 1919 in Vorarlberg. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs135/">Adolf Loos</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  12. Tierprozesse im Mittelalter und der Frühen Neuzeit Gab es mal eine Zeit, in der Tiere in Strafprozessen zum Tode verurteilt wurden? Und Insekten von der Kirche exkommuniziert wurden, wenn sie sich geweigert haben, Felder oder Weinberge freiwillig zu verlassen? In dieser Folge beschäftigen wir uns mit Tierprozessen. Diese Prozesse tauchen vereinzelt in den Quellen ab dem 13. Jahrhundert auf und erreichen im 16. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Wir sprechen außerdem über die problematische Quellenlage dieser Geschichte: Denn vielleicht gehen die Tierprozesse gar nicht auf echte Gerichtsverfahren zurück, sondern auf das Genre der fiktiven Prozesse, das angehenden Juristen die Grundsätze des „gelehrten römisch-kanonischen Prozesses in erbaulicher Art und Weise“ vermitteln sollte. Der von Richard in der Folge angesprochene Artikel: When Dickens met Dostoevsky Vielen Dank an Rene für den Hinweis! AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  13. Eine Geschichte über die wohl wichtigste Königin des frühen Englands Wir springen in dieser Folge wieder mal auf die Insel – Großbritannien. Allerdings befinden wir uns zeitlich am Anfang dessen, was wir heute als England kennen. Es ist die Zeit Alfreds des Großen, die Gefahr durch die Dänen und Norweger – oder auch Wikinger – ist größer denn je. Jedoch widmen wir uns in dieser Folge nicht Alfred, sondern seiner Tocher: Aethelfled. Wir sprechen darüber, wie die Erstgeborene des großen Alfred zu einer der wichtigsten Personen des frühen Englands wurde und damit auch das heutige England nachhaltig beeinflusst hat. Literatur Joanna Armon – The Warrior Queen Tom Holland – Aethelfled Das Episodenbild zeigt Aethelfled in einer Illustration aus dem 13. Jahrhundert. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  14. Geschichte und Mythos der schiitisch-ismailitischen Glaubensgemeinschaft der Nizariten Wir springen zurück ins Mittelalter und beschäftigen uns mit einer sagenumwobenen Gruppe: den Assassinen. Eine Gruppe, die wie keine zweite für geheimniskrämerisches Sektierertum und politische Attentate steht. Allerdings: Schon der Name Assassinen ist eine Fremdbezeichnung und die Überlieferung als meuchelmordende Geheimbündler ist eine westlich-europäische Tradition zu der nicht zuletzt die Kreuzfahrer beigetragen haben – und Marco Polo. Es geht in dieser Folge um Hasan-i Sabbāh, den Begründer der Assassinen, und Raschid ad-Din Sinan, den Alten vom Berge, die die ismailitisch-nizaristische Gemeinschaft im 12. und 13. Jahrhundert nach der Zeitenwende auf Bergfestungen im heutigen Iran und Syrien etablieren konnten. Der in der Folge erwähnte Podcast, in dem es unter anderem eine Folge zu den Mamluken gibt, heißt Tell me a History und wird von der Islamwissenschaftlerin Nadja Danilenko gemacht. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs63/">Konstantin und die Janitscharen</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  15. Eine Geschichte über eine der verlustreichsten Schlachten nicht nur der Antike, sondern der Geschichte an sich. Wir springen in dieser Folge ins 3. Jahrhundert vor der Zeitenwende. Wir befinden uns am Anfang des 2. Punischen Krieges. Hier stehen sich Karthago und Rom gegenüber, und es geht um nicht weniger als die Vormachtsstellung im Mittelmeerraum. Brillanter Feldherr der Karthager ist Hannibal Barca, der schon in zwei vorherhigen Schlachten den Römern das Fürchten gelehrt hat. Wir sprechen über jene Schlacht, mit der die Römer dem durch Mittelitalien marschierenden Hannibal ein für alle Mal den Garaus machen wollen. Ein Unterfangen, das sich als nicht so einfach herausstellen wird. Die in der Episode erwähnte Literatur ist “Vanquished” von Mir Bahmanyar und “The Ghosts of Cannae” von Robert L. O’Connell. Das Episodenbild zeigt Hannibal bei der Schlacht von Cannae in einer Illustration aus dem 19. Jahrhundert. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  16. Eine Geschichte über einen Mann, der 40 Jahre lang Babys in Vergnügungsparks ausgestellt hat Wir springen an den Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA und beschäftigen uns mit Martin Couney. Der vermeintliche Doktor hat 40 Jahre lang Babys in Inkubatoren ausgestellt. „All the world loves a baby“ war der Werbespruch, der das Publikum in die Ausstellung locken sollte – der Eintritt hat 25 Cent gekostet. Wir sprechen darüber, warum sich in den Krankenhäusern nicht um die Kinder gekümmert wurde und wie es Couney gelang, im Laufe der Jahrzehnte zwischen 6.000 bis 7.000 Kinder zu retten und die Medizingeschichte zu prägen. Vielen Dank an Prof. Osten, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, am UKE in Hamburg, der uns in dieser Folge als Experte unterstützt hat. Das erwähnte Buch von Dawn Raffel heißt „The Strange Case of Dr. Couney – How a Mysterious European Showman Saved Thousands of American Babies“. Wie in der Folge beschrieben, hier der Vergleich der Ausstellungen von Couney und Alexandre Lion. Die Inkubator-Ausstellung von Lion auf der International Colonial Exposition in Lyon im Jahr 1894. Hier die Ausstellung von Couney (gleichzeitig das Episodenbild) auf der Alaska-Yukon-Pacific-Exposition in Seattle 1909. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs99/">Ignaz Semmelweis und die Bekämpfung des Kindbettfiebers</a> </li> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs156/">Charles Lindbergh, Alexis Carrel und die Mensch-Maschine</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  17. Eine Geschichte über eine Weltausstellung, die in einem finanziellen Desaster endete. Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1873 und sprechen über ein Ereignis, das im deutschsprachigen Raum in der Art noch nie dagewesen war: eine Weltausstellung! Gedacht als Leistungsschau der Industrialisierung, sollte dieses Ereignis alle bisher dagewesenen Weltausstellungen in den Schatten stellen. Doch trotz jahrelanger Vorbereitungen und Millioneninvestitionen, wird die sechsmonatige Ausstellung nicht als jener Erfolg in die Weltgeschichte eingehen, den sich das Habsburgerreich erhofft hatte. Literatur für diese Folge kam von dieser ausgezeichnet aufbereiteten digitalen Ausstellung über die Weltausstellung, kuratiert von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften unter der Leitung von Prof. Ernst Bruckmüller. Das Episodenbild zeigt einen Druck zur Erinnerung an die Weltausstellung. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  18. Eine Geschichte über Industrialisierung, Streiks und die Anfänge von Konsumgenossenschaften Wir springen mal wieder ins 19. Jahrhundert und beschäftigen uns diesmal mit den Folgen der Industrialisierung: Es geht um die Geschichte der Genossenschaften. Die ersten Genossenschaften wurden nach (erfolglosen) Arbeitskämpfen gegründet. So auch in Rochdale, nahe Manchester, wo sich 28 Weber nach einem Streik zusammengetan haben und eine der ersten Konsumgenossenschaften überhaupt gegründet haben. Diese Rochdale Society of Equitable Pioneers prägt mit den Rochdale-Prinzipien Genossenschaften bis heute. Eine der erfolgreichsten Konsumgenossenschaften in Deutschland wurde ebenfalls nach einem verlorenem Streik gegründet: Der Hamburger Hafenarbeiterstreik 1896/97 war einer der größten Streiks im Kaiserreich. Er begann am 21. November 1896, dauerte elf Wochen, betroffen waren fast 17.000 Arbeiterinnen und Arbeiter. Der Streik endete am 6. Februar 1897 mit einer Niederlage der Streikenden, führte aber zur Gründung einer der weltweit größten Genossenschaften: „PRO“, mit vollem Namen Konsum-, Bau- und Sparverein ‚Produktion’. Vielen Dank an Dr. Burchard Bösche, Leiter des Hamburger Genossenschaftsmuseums, der uns in dieser Folge als Experte unterstützt hat. Das Episodenbild gibt einen kleinen Einblick in das Hamburger Genossenschaftsmuseum. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs56/">Piggly Wiggly und die Geschichte des Supermarkts</a> </li> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs134/">Eine kleine Geschichte des Kaiserschnitts anhand der Personen Jacob Nufer, James Barry und Margret Ann Bulkley</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  19. Eine Geschichte über die Entstehung und Auflösung eines deutschen Viertels in New York City. Wir springen in dieser Episode ins 19. und frühe 20. Jahrhundert der USA. Wie viele EmigrantInnen aus Europa, sind ab Mitte des 19. Jahrhunderts bereits hunderttausende Deutsche in die USA ausgewandert. Ein Ort an dem sie sich vermehrt niederlassen: New York City. Dort entsteht schließlich an der Lower East Side von Manhatten jenes Viertel, um das es sich in dieser Folge dreht: Kleindeutschland. Doch im Gegensatz zu Stadtteilen wie Chinatown oder Little Italy, ist von Kleindeutschland heute so gut wie nichts mehr übrig. Wir sprechen über die Gründe, allen voran das für Kleindeutschland einschneidentste Ereignis: die “General Slocum” Katastrophe. Literatur Stanley Nadel “Little Germany – Ethnicity, Religion and Class in New York City 1845-80” Ed O’Donnel “Ship Ablaze”. Das Episodenbild zeigt die General Slocum auf einer Fotographie um die Jahrhundertwende. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  20. Ein Interview mit dem Historiker Dr. Georg Köglmeier In dieser Bonusfolge geht es wieder um die Revolution von 1918/19: Wir beschäftigen uns diesmal mit der Situation in Bayern. Als Experte ist der Historiker Dr. Georg Köglmeier vom Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte an der Uni Regensburg zu Gast. Wir sprechen darüber, wie die Revolution ablief und auch, welche Folgen sie hatte: Denn auf die lange Phase der Revolution(en) in Bayern, bis hin zum Bürgerkrieg, folgte eine reaktionäre Zeit. Bayern gilt während der Weimarer Republik als Hort der Reaktion. Außerdem sprechen wir darüber, warum das Thema bis heute ein Politikum ist in Bayern und welche Überraschungen die Geschichte der Bezeichnung „Freistaat Bayern“ bereithält. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs162/">Novemberrevolution und die mehrfache Ausrufung der Republik</a> </li> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/extra-aufstand-der-matrosen/">Extra: Dirk Liesemer über den Aufstand der Matrosen und den Beginn der Revolution</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!