Geschichten aus der Geschichte

Richard Hemmer und Daniel Meßner
612
21.10.2026
Beschreibung
Seit über zehn Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
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Episoden
  1. Eine Geschichte über eine kuriose militärische Auseinandersetzung zwischen Island und Großbritannien in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wir springen in dieser Folge nicht weit zurück. Die Geschichte beginnt in den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Wir befinden uns in Island, und wie der Name schon sagt, dreht sich die Geschichte unter anderem auch um Kabeljau. Denn der ist ein begehrtes Gut, nicht nur bei den isländischen, sondern besonders auch bei den britischen Fischern. So sehr, dass sich im Jahr 1958 ein Konflikt entfaltet, der bis in die späten 1970er Jahre reichen sollte. Das erwähnte Paper heißt “The Cod Wars: a re-analysis”, ist aus dem Jahr 2016 und von Sverrir Steinsson, erschienen in der Publikation “European Security”. Das Episodenbild zeigt den Zusammenstoß des isländischen Küstenwacheschiffs „Odinn“ mit dem britischen Kriegsschiff „Scylla“. Lizenz: Issac Newton, Scylla-Odinn, CC BY-SA 2.5 AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  2. Eine Geschichte über Weissagungen, falsche Kaiser und Tile Kolup Wir springen in dieser Folge in das Mittelalter und beschäftigen uns mit dem Ende der Welt – zumindest wie es in der christlichen Weissagungsliteratur vorhergesagt wurde. Eine zentrale Rolle spielt dabei – neben dem Antichristen – der letzte (römische) Kaiser: der sog. End- oder Friedenskaiser. Vielfach galten die Friedriche als aussichtsreiche Kandidaten, allen voran der Staufer Friedrich II. Nach seinem Tod tauchten viele falsche Friedriche auf, die behaupteten der wiedergekehrte Kaiser zu sein. Der erfolgreichste dieser Friedriche war Dietrich Holzschuh, besser bekannt als Tile Kolup, der den regierenden König, König Rudolf von Habsburg, zum Eingreifen bewegte. Unser Gast aus ZS137: Die Französisch-Britische Union, Ralf Grabuschnig, hat ein Buch geschrieben, in dem es um Geschichten aus Großbritannien geht: Endstation Brexit. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs137/">Die Französisch-Britische Union</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  3. Eine Geschichte über die Frühzeit des Telefons und jene Frauen, die die Verbindung herstellten Wir springen in dieser Folge ans Ende des 19. Jahrhunderts, wo unsere Geschichte aus der Geschichte beginnt. Nicht nur, aber auch in Deutschland hat der Siegeszug des Telefons begonnen. Damals, allerdings, noch ohne die Möglichkeit selbst die Nummer zu wählen. Stattdessen gab es Verbindungszentralen, in denen vornehmlich junge Frauen saßen, um die Anrufe durchzustellen. Wir sprechen über diese “Fräulein vom Amt”: warum die Arbeit meist Frauen machten, welche Frauen das waren und wo sie heute sind. Die erwähnte Literatur ist das Buch “Fräulein vom Amt”, herausgegeben von Helmut Gold und Anette Koch. Das Profilbild zeigt das Bild einer deutschen Telefonistin aus dem Jahr 1930, und ist lizensiert unter einer Creative Commons Lizenz: Bundesarchiv, Bild 102-09292 / CC-BY-SA 3.0 AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  4. Eine Geschichte über den größten militärischen Konflikt in der Geschichte Südamerikas Wir springen in dieser Folge nach Südamerika in die La Plata-Region und beschäftigen uns mit dem bislang größten militärischen Konflikt des Subkontinents: den Tripel-Allianz-Krieg. Von 1864 bis 1870 kämpfte Paraguay gegen die Tripel-Allianz bestehend aus Argentinien, Brasilien und Uruguay. Der Krieg hatte für Paraguay, das ungefähr die Hälfte seiner Einwohner verlor, verheerende Folgen und prägt das Land bis heute. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam, wie der Krieg verlief, welche Folgen er hatte und wie er bis heute erinnert wird. Vielen Dank an Prof. Dr. Ralph Rotte von der RWTH Aachen, der uns als Experte zur Verfügung stand und ein Buch über den Tripel-Allianz-Krieg geschrieben hat: Paraguays „Großer Krieg“ gegen die Tripel-Allianz. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  5. Eine Geschichte über die "Schwarze Königin" Barbara von Cilli und wie Geschichte geschrieben wird Wir springen in dieser Folge wieder tief ins Mittelalter. Wir sprechen über Barbara von Cilli, die Ehefrau des römisch-deutschen Kaisers Sigismund von Luxemburg. In der Geschichte lange Zeit als “Schwarze Königin” bezeichnet, ging Barbara schon früh nach ihrem Tod als eine der niederträchtigsten Königinnen des Mittelalters in die Geschichte ein. Wie es dazu kam, und warum wir auch nach Jahrhunderten viele Dinge aus der Geschichte hinterfragen sollten, klären wir in dieser Folge. Als Expertin stand uns diesmal Dr. Daniela Dvořáková zur Verfügung. Nicht nur durch ihre Monographie über Barbara von Cilli, sondern auch dankenswerterweise indem sie sich an einem schönen Samstagnachmittag in einem Kaffeehaus in Bratislava für diese Episode interviewen ließ. Das Profilbild zeigt (angeblich) Barbara von Cilli beim Einzug zum Konzil in Konstanz. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  6. Eine Geschichte über die bislang tödlichste Grippe-Pandemie der Menschheitsgeschichte Wir springen in dieser Folge 100 Jahre zurück, in das Jahr 1918, und beschäftigen uns mit der wahrscheinlich größten demographischen Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Jeder dritte Mensch hat sich damals mit der Spanischen Grippe angesteckt und es gibt Untersuchungen, die von 50 Millionen Grippetoten ausgehen. Und dennoch gibt es in Bezug auf die Spanische Grippe kaum Erinnerungskultur. Wir sprechen darüber, wie die Grippe zu ihrem Namen kam, warum die Grippewelle so tödlich verlief und warum der Erste Weltkrieg entscheidend zur Verbreitung – und vielleicht sogar zur Entstehung – beigetragen hat. Das in der Episode erwähnte Buch ist „Pale Rider: The Spanish Flu of 1918 and How it Changed the World“ von Laura Spinney. Das Bild „Die Familie“ zeigt Egon Schiele mit seiner Frau Edith und dem gemeinsamen Kind. Schiele hat es nach dem Tod seiner schwangeren Frau gemalt und kurz bevor er selbst an der Grippe gestorben ist. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs23/">Ziemlich beste Feindschaft oder Die Anfänge der Bakteriologie</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  7. Eine Geschichte über ein Hörspiel das Massenpanik auslöste – oder vielleicht auch nicht. Wir springen in dieser Folge in die 30er Jahre des 20. JH und sprechen über ein Hörspiel, das auch heute noch gern als eines der ersten Beispiele für den Einfluss der Massenmedien auf den Menschen herangezogen wird: War of the Worlds, ursprünglich ein Roman von H.G. Wells, fürs amerikanische Radio von Orson Welles adaptiert. Wir sprechen über die – laut zahlreicher Zeitungsberichte, die am nächsten Tag erschienen – ausgebrochene Massenpanik, hervorgerufen durch die angeblich zu realitätsnahe Darbietung der Akteure. Außerdem sprechen wir darüber, warum das so höchstwahrscheinlich gar nicht alles stimmt. Vielen Dank an Martin Hemmer fürs großartige Einsprechen dieser New York Times Meldung vom 31. Oktober 1938. Wer mehr von seiner Stimme hören will kann das zum Beispiel hier tun. Das erwähnte Buch von W. Joseph Campbell heißt “Getting it Wrong: Ten of the Greatest Misreported Stories in American Journalism”. Den gesamten Originalbroadcast von “War of the Worlds” gibt’s auf archive.org zum Anhören und Runterladen. Das Episodenbild zeigt Orson Welles in der Nacht nach der Ausstrahlung des Hörspiels, während er, von Reportern belagert, ein Statement abgibt. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  8. Eine Geschichte über eine Frau, die zu Unrecht häufig nur als berühmte Patientin erinnert wird. Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit der faszinierenden Biographie Bertha Pappenheims. Sie war eine Protagonistin der konfessionellen Frauenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts, Gründerin des Jüdischen Frauenbundes, eine bedeutende Stimme im Kampf gegen den Mädchenhandel und eine Pionierin der Sozialarbeit. Aber dennoch ist sie vielen vor allem als berühmte Patientin in Erinnerung geblieben, als Anna O., „Urpatientin“ der Psychoanalyse. Vielen Dank an Prof. Dr. Britta Konz von der TU Dortmund, die ihre Dissertation über Bertha Pappenheim geschrieben hat und uns als Expertin zur Verfügung stand. Ein weiterer Dank geht an Juna Grossmann, die uns in Episode 86, die Geschichte eines falschen Messias erzählt hat und den Hinweis für diese Folge geliefert hat. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  9. Eine Geschichte über einen Mann, der auszog die Kokosnuss anzubeten. Wir springen in dieser Episode an den Anfang des 20. Jahrhunderts. Schauplatz ist die sehr kleine Insel Kabakon im südpazifischen Bismarck-Archipel. Protagonist der Geschichte ist August Engelhardt, einst geborener Nürnberger, nun neugeborener Lebensreformer. Im Dunstkreis eben dieser Lebensreformer entwickelt er einen neuen Kult, der sich gänzlich um nur eine Sache dreht: die Kokosnuss. Der in der Episode erwähnte Artikel von Sebastian Huncke ist hier zu finden. In der Episode wurde es zwar nicht erwähnt, aber Sebastian Huncke hielt auch einen Vortrag im Rahmen eines Science Slams über August Engelhardt. Der ist hier zu finden. Das Episodenbild ist ein Ausschnitt aus diesem Stich aus dem Jahr 1807, linzensiert durch die Wellcome Collection auf Basis einer CC 4.0 Lizenz. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  10. Eine Geschichte über eines der brisantesten Länderspiele der deutschen Nachkriegsgeschichte Wir springen in das Jahr 1955 und sprechen über ein ganz besonderes Länderspiel: Die Sowjetunion empfing am 21. August 1955 die DFB-Auswahl der Bundesrepublik. Die westdeutsche Mannschaft reiste als Weltmeister nach Moskau und brisanter könnte die Gemengelage für ein Fußballspiel kaum sein: Es gab noch keine diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, zahlreiche Kriegsgefangene warteten in der Sowjetunion auf ihre Rückkehr nach Deutschland, ungefähr 1.500 deutsche Fans reisten mit nach Moskau und dann folgte nur drei Wochen nach dem Spiel ein Staatsbesuch Konrad Adenauers in Moskau. Vielen Dank an Matthias Kneifl, der uns als Experte unterstützt hat. Matthias ist als KickschuhBlog unterwegs und ist Teil des Podcasts über Darmstadt 98 „Hoch und Weit“. Außerdem hat Matthias einige Kapitel zum Buch „Der Kracher von Moskau. Fußball zwischen Politik und Sport – Das Länderspiel Sowjetunion gegen die Bundesrepublik Deutschland am 21. August 1955“ beigetragen. Zu dieser Episode wird in Kürze eine Rückpass-Folge erscheinen, in es noch etwas ausführlicher über das Länderspiel von 1955 gehen wird. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs164/">Eine kurze Geschichte des Alkoholkonsums</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  11. Eine Geschichte über Voltaire und wie er durch einen Lotteriehack zu nicht unerheblichem Reichtum kam. Wir springen in dieser Episode ins Frankreich des 18. Jahrhunderts. Gerade mal 35 Jahre alt, findet dort der zukünftige Star der Aufklärung und Wegbereiter der französischen Revolution François-Marie Arouet – uns heute bekannt als Voltaire – eine Möglichkeit, all seine Geldsorgen der Vergangenheit angehören zu lassen. Bevor es dazu kommt, sprechen wir allerdings noch etwas über Lotterien an sich und warum der Erleuchtete Voltaire unter chronischem Geldmangel litt. Als Verstärkung für all jene Dinge, die mit Mathematik zu tun haben, ist diesmal Dr. Sandra Müller zu hören, die am Kurt Gödel Research Center in Wien forscht und dankenswerterweise so nett war, ein paar Dinge leicht verständlich zu erklären und schließlich noch die Frage zu beantworten, ob das, was Voltaire damals mit der Lotterie anstellte auch heute noch möglich wäre. Die erwähnte Biographie, verfasst von Roger Pearson, heißt “Voltaire Almighty – A Life In Pursuit Of Freedom” und ist ganz hervorragend. Das Episodenbild zeigt Voltaire in einem Schnitt, angefertigt gegen Ende des 19. Jahrhunderts. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  12. Ein Gespräch über Kolonialgeschichte, den Völkermord an den Herero und Nama und die Aufarbeitung des Kolonialismus Kolonialismusforschung ist Zukunftsforschung, sagt der Historiker Prof. Zimmerer (@juergenzimmerer), der an der Universität Hamburg die Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung“ (@coloniallegacy) leitet. Seine Kritik: Wir betrachten die Globalisierung zu kurzsichtig und nur als ahistorisches Phänomen. Für Episode 138, in der es um Askari und die Kolonialgeschichte des Deutschen Reichs geht, habe ich ein Interview mit Prof. Jürgen Zimmerer geführt. Für die Episode habe ich nur ein paar kurze Ausschnitte verwendet, wir haben aber über viel mehr gesprochen – ua. über Globalisierung und auch über den Völkermord an den Herero und Nama. Daher gibt es jetzt als Bonusfolge das komplette Interview. Hier noch ein Linktipp: Letztes Jahr habe ich für die Uni Hamburg ein Interview mit Prof. Zimmerer gemacht. Globalisierung und Kolonialismus: #UHH-Prof. Jürgen Zimmerer (@juergenzimmerer) im Interview.https://t.co/qFgcf7btye pic.twitter.com/y8PLI4cF3s — Universität Hamburg (@unihh) 1. Juni 2017 <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs138/">Askari und die Kolonialgeschichte des Deutschen Reichs</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  13. Eine Geschichte über Kolonialismus und den Mythos der „treuen“ Askari Wir springen zurück an das Ende des 19. Jahrhunderts und beschäftigen uns diesmal mit der Kolonialgeschichte des Deutschen Reichs. Es geht um die Sonderrolle, die das Deutsche Reich unter den europäischen Kolonialmächten einnahm und welche Rolle Hamburg dabei spielte. In den Kolonien setzten die Kolonialmächte häufig einheimische Söldner ein – sie wurden vielfach als Askari bezeichnet. Die Askari bildeten z.B. den Großteil der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika und so kämpften dort mehr als 14.000 afrikanische Söldner im Ersten Weltkrieg Krieg unter dem Kommando Paul von Lettow-Vorbecks. Wir sprechen darüber, wie die Askari Teil der deutschen Erinnerungskultur wurden und was es mit der Figur des „treuen“ Askari und dem Askari-Mythos auf sich hat. Für diese Episode haben wir wieder einen Experten dabei: Vielen Dank an Prof. Zimmerer (@juergenzimmerer), der an der Universität Hamburg die Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung“ (@coloniallegacy) leitet. Hier ist der in der Episode angesprochene Twitter-Thread zur Denkmalanlage mit den Askari-Reliefs in Hamburg-Jenfeld: In Hamburg-Jenfeld gibt es den „Geschichtsgarten Deutschland-Tansania. Gedenkort Deutscher Kolonialismus in Afrika“ („Tansania Park“). Eine nicht öffentlich zugängliche Denkmalanlage mit 2 „Askari-Reliefs“ und einem Schutztruppen-Ehrenmal aus der NS-Zeit. pic.twitter.com/BOZvsVNPjL — Daniel Meßner (@meszner) 6. März 2018 <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs138-extra/">Extra: Interview mit Historiker Jürgen Zimmerer über Kolonialgeschichte</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  14. Eine Geschichte über Großbritannien und Frankreich, und einen Plan im 2. Weltkrieg, der beinahe alles verändert hätte. Wir springen diese Woche in der Geschichte nicht sehr weit zurück. Nur bis 1940, als sich ein kleines aber feines Stück jener Art von Geschichte zuträgt, das wir getrost als „was wäre wenn“-Geschichte bezeichnen können. Erzählt wird diese Geschichte allerdings nicht von uns, sondern von einem Gasterzähler. Ralf Grabuschnig, selbst Historiker, Blogger und Geschichtenerzähler in seinem eigenen Podcast auf Déjà-vu Geschichte, hat uns diese Geschichte mitgebracht. Vielen Dank dafür! <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs148/">Das Ende der Welt – Friedenskaiser und falsche Friedriche</a> </li> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs205/">GAG205: Die Befreiung von Schloss Itter</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  15. Eine Zeitsprung Spezialfolge, mit der gesamten Führung durch den Jüdischen Friedhof Währing. In dieser Spezialfolge, angekündigt in der eigentlichen Folge 136, ist nun die gesamte aufgenommene Führung durch den jüdischen Friedhof Währing in Wien, geleitet von der Historikerin Tina Walzer zu hören. Einige der Dinge, die hier zu hören sind, sind bereits in der eigentlichen Folge zu hören, v.a. der erste Teil über die Geschichte des Friedhofs. Andere Teile haben es aus Zeitgründen nicht in die Folge geschafft, und können hier nun nachgehört werden, zum Beispiel die Beschreibung des Friedhofs im Friedhof, nämlich der Türkisch Israelitischen Kultusgemeinde. Außerdem gibt’s am Schluss auch noch ein paar mehr Antworten auf Fragen, die an Tina Walzer gestellt wurden. Für alle jene, die bereits in Episode 136 gehörte Teile überspringen wollen, haben wir Kapitelmarken eingefügt. Hier nochmal zur Information: Wer selbst an einer solchen Führung teilnehmen will oder bei einem der Freiwilligentage helfen will, den Friedhof zu pflegen, findet unter dieser URL alle Informationen dazu. Bilder Hier noch ein paar zusätzliche Bilder zu jenen bei Episode 136. Ein Grabmal im Türkisch-Israelitischen Friedhofsteil Das von Tina Walzer beschrieben Grabmal mit extra hoher Urne im stilisierten Turm. Das von Tina Walzer beschriebene Hochhaus, der Arthur-Schnitzler-Hof, das auf dem während der NS-Zeit zerstörten Teil des Friedhofs errichtet wurde. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs136/">Der Jüdische Friedhof Währing</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  16. Eine Geschichte über den jüdischen Friedhof in Wien Währing. Wir springen in dieser Episode ins 19. Jahrhundert Wiens. Genauer lassen wir uns durch diese Zeit führen, und zwar wortwörtlich. Im Rahmen einer Führung durch den jüdischen Friedhof Währing, der aktiv für etwas über 100 Jahre verwendet wurde, erzählt uns die Historikerin Tina Walzer die Geschichte des Friedhofs, und damit auch die Geschichte der jüdischen Gemeinde Wiens des 19. Jahrhunderts. Bilder Ein wie von Tina Walzer beschriebener traditioneller Grabstein Die in der Episode erwähnten Priesterhände Blick auf den Arthur-Schnitzler-Hof, der auf dem während der NS-Zeit zerstörten Teil des Friedhofs gebaut wurde. Ursprünglich für den Bau eines nie fertiggestellten Luftschutzbunkers, wurden hierfür über 2000 Gräber zerstört. Eine der erwähnten Gruftanlagen, die im Jahr 1943 aufgebrochen wurde, um die Gebeine für Untersuchungen des Naturhistorischen Museums Wien zu stehlen. Führungen und Freiwilligentage Wie ebenfalls erwähnt, ist die Instandhaltung des Friedhofs schwierig, da die nötigen Mittel fehlen. Daher gibt es sogenannte Freiwilligentage, an denen geholfen werden kann, den Friedhof zu pflegen. Da der Friedhof aufgrund diverser Gefahrenquellen nicht öffentlich zugänglich ist, sind diese Freiwilligentage neben den ebenfalls regelmäßig stattfindenden Führungen die einzige Möglichkeit, sich den Friedhof genauer anzusehen. Wir empfehlen daher allen, die die Möglichkeit haben, an einem Freiwilligentag teilzunehmen, das auch zu tun. Alle Information dazu gibt’s hier. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs136-bonus/">Extra: Die gesamte Führung durch den Jüdischen Friedhof Währing</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  17. 25.04.2018
    34 min

    Eine Geschichte über Jugendstil, Ornamente und einen Gerichtsprozess Wir sprechen in dieser Folge über den Architekten Adolf Loos. Er gilt als Wegbereiter der modernen Architektur und war ein scharfer Kritiker des Jugendstils, der Wien zur Jahrhundertwende prägte. Vor allem das Ornament war ihm ein Dorn im Auge, was ihn auch zu seinem berühmtesten Essay „Ornament und Verbrechen“ inspirierte. 1928 wurde Loos verhaftet und er musste sich wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs an drei Mädchen verantworten. Zwar wurde Loos „von den Verbrechen der teils vollbrachten, teils versuchten Schändung freigesprochen“, aber „wegen Verführung zur Unzucht von ihm anvertrauten Kindern bedingt zu vier Monaten Arrest verurteilt“. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Während der Fall vor allem auf Basis der damaligen Medienberichterstattung aufgearbeitet wurde, kam es 2014 zu einer überraschenden Wende: der verschollene (und vollständige) Gerichtsakt tauchte auf und brachte neue Erkenntnisse über Anklage, Verhöre und Verlauf des Prozesses. Gerichtsakten in der Strafsache gegen Adolf Loos (Wiener Stadt- und Landesarchiv) Vielen Dank an Andreas Weigel, der sich intensiv mit dem Gerichtsprozess um Loos beschäftigt hat und der uns für diese Episode als Experte zur Verfügung stand! Wer auf der Suche nach Literatur oder weiteren Informationen ist: Andreas Weigel hat seine Arbeiten ausführlich auf seiner Website veröffentlicht. Adolf Loos, Sexualstraftäter http://t.co/P8nGgb0Gtf pic.twitter.com/CistYHrp8r — falter.at (@falter_at) 3. Februar 2015 Das Episodenbild zeigt das Loos-Haus am Michaelerplatz, das heftige Kontroversen auslöste und der Kaiser von der gegenüberliegenden Hofburg aus nicht mehr sehen wollte. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs193/">GAG193: Kanton Übrig – Wie Vorarlberg 1919 nicht der Schweiz beitrat</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  18. Eine Geschichte über die Entwicklung des Kaiserschnitts und dreier damit verbundener Personen. Wir beleuchten in dieser Folge die Geschichte des Kaiserschnitts anhand dreier Personen. Zuerst Jacob Nufer, Schweinekastrator aus der Schweiz im 16. Jahrhundert, dann James Barry, Arzt in der britischen Armee im 19. Jahrhundert und schließlich Margret Ann Bulkley, deren Rolle medizingeschichtlich einzigartig ist. Das Episodenbild zeigt eine Zeichnung des Andreas Vesalius aus dem in der Episode erwähnten Werk “De Humani Corpori Fabrica”. Erwähnte Literatur Die Serie zur kleinen Geschichte des Kaiserschnitts der National Library of Medicine gibt’s hier. Die Geschichte des Jacob Nufer ist im Buch “Der Kayserliche Schnitt – Die Geschichte einer Operation” von Prof. Dr. Volker Lehmann nachzulesen. Und ein interessantes Paper zur Kindheit und Jugend, und die Verschwörung um Barrys Mutter und die Freunde des einflussreichen Onkels gibt’s von Hercules Michael du Preez. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs186/">GAG186: Die Redlichen Pioniere von Rochdale und eine kurze Geschichte der Genossenschaften</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  19. Eine Geschichte über den Beginn der Kreuzzüge Wir springen diesmal in das Jahr 1095 und sprechen über eines der bekanntesten Ereignisse des Mittelalters: die Kreuzzüge. Dabei schauen wir uns den Ersten Kreuzzug etwas genauer an und konzentrieren uns auf zwei Protagonisten, die maßgeblich an der Entstehung des Kreuzzugs beteiligt waren: Alexios I. Komnenos und Papst Urban II. Das Episodenbild zeigt die Belagerung von Antiochia. <h1>Related Episodes</h1> <ul> <li> <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs122/">Die Belagerung von Masada</a> </li> </ul> AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!

  20. Eine Geschichte über eine anscheinend vom Unglück verfolgte Frau. Wir springen in dieser Woche ins frühe 19. Jahrhundert. Schauplatz ist Bremen, Protagonistin ist Gesche Gottfried. In ärmliche Verhältnisse geboren, kann sie die Heirat mit einem Sattlermeister in den bürgerlichen Stand erheben. Doch das Glück währt nicht lang, denn einige Jahre nach der Hochzeit stirbt ihr Mann und lässt sie mit drei Kinden zurück. Doch damit nicht genug – bald sorgen weitere Unglücksfälle dafür, dass Gesche Gottfried in der Bremer Bevölkerung als eine vom Unglück verfolgte Frau gelten wird. Wir sprechen darüber, warum Gesche Gottfried auch heute noch – auch weit über Bremen hinaus – bekannt ist. Die in der Episode erwähnte Graphic Novel gibt es hier, das erwähnte Buch von Peer Meter gibt es hier. AUS UNSERER WERBUNG Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!