
Triebwerke, Flugzeugflügel, Gasturbinen: Um solche Bauteile zu designen, müssen Ingenieure heute komplizierte Gleichungen lösen. Damit berechnen sie, wie später im Betrieb Hitze, Strömung und Belastung wirken.
Das Start-up PhysicsX aus London sagt die Physik jetzt stattdessen mit KI voraus – und das laut Gründer und CEO Jacomo Corbo je nach Anwendung bis zu eine Million Mal schneller. Investoren bewerten sein Unternehmen mit 2,4 Milliarden Dollar.
Corbo war zuvor Chefstratege im Formel-1-Team von Renault, als Fernando Alonso Weltmeister wurde. Und er hat Quantumblack gegründet, die heutige KI-Sparte von McKinsey. Für die Folge von Handelsblatt Disrupt hat Larissa Holzki ihn auf der KI-Konferenz HumanX in Amsterdam getroffen.
Im Podcast sprechen sie über die Arbeit mit sensibelsten Unternehmensdaten, über die Vorteile von großen Industriekonglomeraten wie Siemens und die Frage, wie PhysicsX die Industrie verändert. Corbo sagt: „Es geht darum, Ingenieuren Superkräfte zu geben.“
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