Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, Handelsblatt
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16.10.2026
Beschreibung
Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen. Handelsblatt Economic Challenges finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.  Jetzt reinhören: Jeden Freitag Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, im Gespräch mit Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Drei Thesen von Michael Hüther im Podcast: Ist die aktuelle Finanzverfassung dieses Landes überhaupt in der Lage, die Herausforderungen zu bewältigen? Wir appellieren an die Notwendigkeit offener Diskussionen und weisen darauf hin, dass eine Haltung der Diskursverweigerung inakzeptabel ist. Diskussionen müssen geführt, geöffnet und ideologische Schranken beiseite geschoben werden, um Lösungsräume sichtbar zu machen. Mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Bundeswehr stellt eine erhebliche Belastung dar. Die Finanzierung aus dem laufenden Haushalt bedeutet eine zusätzliche finanzielle Last von etwa 30 Milliarden Euro. Reicht das, um die sicherheitspolitischen Anforderungen zu erfüllen? Die Herausforderungen in der Sicherheitslandschaft erfordern eine umfassende Zusammenarbeit, die über bestehende Strukturgrenzen hinausgeht und eine kohärente Verteidigungsstrategie für Europa ermöglicht. Die politische Herausforderung besteht darin klarzustellen, dass höhere Ausgaben für Verteidigung nur auf Kosten von Sozialausgaben möglich sind. Drei Thesen von Bert Rürup Die bisherige Zurückhaltung der Regierung und vorheriger Regierungen im Umgang mit dem Alterungsproblem ist problematisch. Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich erheblich, und Modernisierungsdefizite in Bereichen wie staatlicher Infrastruktur und Digitalisierung sind offensichtlich. Angesichts der zu erwartenden geopolitischen Multipolarität, wie zuvor angesprochen, sehe ich die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland als gefährdet an. Die globale Organisation der Zusammenarbeit, die Deutschland zwischen 1990 und etwa 2015 erlebte, löst sich auf und markiert das Ende unserer goldenen Zeit. Es ist an der Zeit, einzusehen, dass eine Rückkehr zu dieser glorreichen Ära nicht mehr möglich ist. Deutschland steht heute vor massiven binnenwirtschaftlichen Problemen. Dabei geht es nicht nur um die Globalisierung, sondern vor allem um die bedenkliche Entwicklung der Fragmentierung und dem Wiederaufleben von Blöcken. Vorsichtig formuliert kann man sagen, dass dies für die deutsche Wirtschaft ein Desaster darstellt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  2. Drei Thesen von Michael Hüther im Podcast: Eine stärkere Rezession steht bevor: Die gegenwärtige Entwicklung weist klar darauf hin, dass Deutschland unaufhaltsam in eine Rezession steuert, und diese wird voraussichtlich intensiver als die aktuelle sein. Die Prognose beruht auf der erwarteten Verschärfung wirtschaftlicher Herausforderungen, die sich über das nächste Jahr hinaus erstrecken. Es droht eine langfristige rezessive Stagnation: Es besteht die ernsthafte Besorgnis, dass Deutschland eine langanhaltende rezessive Stagnation bevorsteht. Grund ist die Aussicht, dass die aktuelle problematische Phase der Finanzpolitik über einen ungewöhnlich langen Zeitraum anhalten wird, was weitreichende wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte. Notwendig ist eine Verfassungsänderung, um finanzpolitisch effektiv handeln zu können: Die jüngsten Erfahrungen unterstreichen überzeugend, dass das isolierte Handeln der Regierung nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Die Opposition muss über eine Verfassungsänderung in eine wirksame und dauerhafte Lösung einbezogen werden. Zwei Thesen von Bert Rürup: Die Schuldenbremse ist Ergebnis der Finanzkrise 2008: Die Schuldenbremse wurde 2009 von einer großen Koalition ins Grundgesetz aufgenommen. Ohne das damalige Finanzdesaster wäre sie nicht implementiert worden. Die Schuldenbremse muss überdacht werden: Angesichts massiver ökologischer und gesamtwirtschaftlicher Krisen ist eine Überprüfung und Lockerung der Schuldenbremse zu fordern. Die aktuelle Situation stellt eine andere Art von Krise dar. Erforderlich ist eine flexible Reaktion der Finanzpolitik. Doch die bestehende Schuldenbremse ist ungeeignet, um adäquat reagieren zu können. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  3. Bert Rürup und Michael Hüther diskutieren im Podcast über die Folgen des Urteils, durch das die Verfassungsrichter die gesamte Finanz- und Wachstumspolitik in Deutschland eingeengt und in Frage gestellt haben. Drei Thesen von Bert Rürup: Die Frage drängt sich auf: Welche Überlegungen hat das Bundesverfassungsgericht bei diesem Urteil angestellt? Die Richter waren sich offensichtlich der Konsequenzen bewusst. Wenn man es bösartig formulieren will, dann hat sich dieses Gericht vor den staatspolitischen Konsequenzen eigentlich weggeduckt. Mit zunehmender Diskussion wird die anfängliche Begeisterung für dieses Urteil durch Kritik ersetzt. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich: Es handelt sich um ein äußerst kurzsichtiges Urteil. Das Oberste Gericht hat sehr viele Wege verschlossen bzw. keine Optionen aufgezeigt. Wir werden bald von allen Seiten eine Schelte des Verfassungsgerichts erleben. Was uns aber nicht hilft. Drei Thesen von Michael Hüther: Das Urteil beschreibt einen Zukunftszustand, in dem alles wieder gut ist, jedoch fehlt der Weg der Anpassung. Einfach Annullierungen abzuleiten und so zu tun, als sei dies ein Phänomen der Portokasse, wie es einige tun, das besorgt mich. Das Urteil erfordert von uns, nicht nach einfachen oder oberflächlichen Antworten zu suchen. Wir müssen die dauerhaften Folgen dieses Urteils ernsthaft in Betracht ziehen, da es nicht nur die aktuelle Regierung betrifft, sondern auch zukünftige. Regierung und demokratische Opposition müssen zusammenkommen, um die erforderlichen verfassungsrechtlichen Anpassungen zu besprechen. Das Urteil hat weitreichende Konsequenzen und lässt wenig Spielraum für Übergangslösungen. Es erfordert eine staatspolitische Vernunft aller Beteiligten, sich mit dieser Situation ernsthaft auseinanderzusetzen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  4. Fünf Thesen von Bert Rürup und Michael Hüther im Podcast Das Trendwachstum in der Eurozone, insbesondere in Deutschland, ist erheblich gesunken - von 1,4 Prozent vor der Corona-Pandemie auf lediglich 0,4 Prozent. Dieser dramatische Wachstumsverlust ist eine ernsthafte Bedrohung für langfristige Wirtschaftsziele, insbesondere Wirtschaftswachstums. Der volkswirtschaftliche Kapitalstock in Deutschland ist nicht nur überaltert, sondern schrumpft auch. Er muss dringend erhöht und modernisiert werden. Die Transformation zu Klimaneutralität allein ist kein automatisches Wachstumsthema. Denn Investitionen in die Dekarbonisierung können Des-Investitionen und Stilllegungen mit sich bringen. Es scheint, als würde die Lohnpolitik jetzt versuchen, Verluste aufzuholen. Jedoch könnten die aktuellen Lohnforderungen, insbesondere in der Stahlindustrie, den Druck auf die Zentralbank erhöhen, weitere Zinsschritte zu unternehmen. Investitionsentscheidungen erfordern eine langfristige Perspektive, und daher sollte die Finanzpolitik einen umfassenderen Ansatz verfolgen. Es fehlt eine konstruktive Debatte darüber, welche Maßnahmen die makroökonomischen Akteure ergreifen sollten. Die Erwartung eines Wirtschaftswunders im Zusammenhang mit der Transformation zur Klimaneutralität ist fraglich. Die grüne Transformation führt nicht automatisch zu wirtschaftlichem Wachstum im herkömmlichen Sinne. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  5. Handelsblatt Crime Zum allerersten Mal tritt Lukasz Krupski aus dem Schutz der Anonymität und zwar nicht nur vor das Podcast Mikrofon, sondern auch vor die Kamera. Noch nie hat Lukas Krupski sein Gesicht gezeigt. BIS JETZT! Der Whistleblower möchte seine Geschichte selbst erzählen. Dafür ist er aus Norwegen in unser Düsseldorfer Studio gereist, um dort exklusiv mit Handelsblatt Investigativ-Chef Sönke Iwersen zu sprechen. Was Krupski, der sich einst selbst als „Tesla-Jünger“ beschrieb, dazu bewegt hat, die sensiblen Daten zu veröffentlichen und wie es dazu kam, dass eine ehemalige CIA-Agentin auf Krupski angesetzt wurde - das hören und sehen Sie in unserem exklusiven Video-Podcast von Handelsblatt Crime. Dafür haben wir ein besonderes Angebot unter www.handelsblatt.com/global Sie können jetzt unser Abo erstmal vier Wochen lang für einen Euro testen – und dann nach unserem Video mit dem Tesla-Whistleblower entscheiden, ob sie weiter dabei bleiben möchten. Das Gespräch finden Sie in voller Länge samt Video hier: Zum Podcast

  6. Bert Rürup und Michael Hüther stellen folgende Thesen im Podcast auf: Die Wahl von Vorbildern für die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik hat sich im Laufe der Zeit geändert und sollte ständig überdacht werden. Die Frage nach einem klaren Vorbild für die wirtschaftliche Transformation Deutschlands ist komplex, da die Rahmenbedingungen in verschiedenen Ländern stark variieren. Die Bedeutung von bestimmten Indikatoren und Kriterien für die Standortqualität, wie ökologische Nachhaltigkeit und Digitalisierung, hat zugenommen und beeinflusst die Bewertung eines Landes. Die Arbeitszeit, die Produktivität und die Beschäftigungswünsche der Bevölkerung sind wichtige Faktoren bei der Bewertung des wirtschaftlichen Erfolgs eines Landes. In den USA reagieren Unternehmen stärker auf den Standortwettbewerb, indem sie in Staaten mit niedrigeren Steuersätzen und günstigeren Rahmenbedingungen investieren. Deutschland erlebt eine Deindustrialisierung, während die USA in einigen Bereichen eine Reindustrialisierung erfahren. Die Technologieoffenheit sollte in Bezug auf die Energieproduktion und den Einsatz von Brennstoffzellen und Wasserstoff abgewogen werden, da in einigen Fällen die Infrastruktur und Skalierbarkeit entscheidende Faktoren sind, um effiziente Lösungen zu finden. Trotz vergangener Entscheidungen und den damit verbundenen Herausforderungen ist es nicht hilfreich, erneut über Atomkraftwerke in Deutschland nachzudenken. Selbst wenn sie heute geplant würden, wären sie erst um das Jahr 2050 fertiggestellt. Eine Lektion, die aus den USA gelernt werden kann, ist die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen, selbst in einfachen Jobs. Dies ist in Deutschland nicht immer in derselben Weise zu beobachten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  7. Fünf Thesen von Bert Rürup und Michael Hüther im Podcast: Die westlichen Werte, wie Demokratie und Marktwirtschaft, stehen in Frage, da autoritäre Systeme wie das chinesische erfolgreich sind. Die USA haben mit internen Problemen zu kämpfen, was ihre Führungsrolle im Westen gefährdet. Die Anti-China-Haltung bindet Republikaner und Demokraten in den USA zusammen und kann eine Grundlage für gemeinsame Politik bieten. Die Betonung der Bedrohung durch China kann die parteipolitische Spaltung in den USA überbrücken und Handlungsspielräume schaffen. Auch in Europa gibt es Tendenzen zur Auflösung demokratischer Prinzipien, wie in Ungarn und Polen. Europa muss in einer multipolaren Welt nach Mindeststandards suchen, die von allen akzeptiert werden. In einer multipolaren Welt wird es schwierig sein, große Allianzen zu finden, da die Interessen und wirtschaftspolitischen Paradigmen heterogener sind. Amerika wird von einem schwachen Führer geprägt sein, was eine geopolitische Verantwortung für Europa mit sich bringt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  8. Drei Vorschläge von Bert Rürup und Michael Hüther für die Bundesregierung: Steuerreform: Sofortige Einführung eines umfassenden Steuerreformpakets, das Instrumente wie Investitionsprämien und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags kombiniert, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken. Energiepreise: Schnelle Implementierung eines Brückenstrompreises und die Reform der Netzentgelte, um die steigenden Energiekosten bis 2030 zu bewältigen und die Energiewende zu unterstützen. Deutschland-Pakt: Dringende Erweiterung des Deutschland-Pakts, um eine breitere Palette von Projekten und Beschleunigungsmaßnahmen abzudecken, einschließlich LNG-Terminals, und die Notwendigkeit von Änderungen in der Verwaltung anzuerkennen, um Fortschritte zu gewährleisten. Michael Hüther: „Die Regierung muss es schaffen, sich einen neuen Koalitionsvertrag aufzuschreiben“ Bert Rürup: „Das Problem: Wir haben eine Regierung, die ist monothematisch festgelegt. Das setzt sie durch. Aber sie findet nicht die Kraft, sich den Problemen zuzuwenden, die daneben natürlich auch zunehmend virulent werden.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  9. Im Podcast sprechen Bert Rürup und Michael Hüther über die Rolle der Künstlichen Intelligenz für künftiges Wachstum und Wohlstand. Hier sind fünf Thesen dazu: Das demografische Problem, das durch eine alternde Bevölkerung und rückläufiges Arbeitsvolumen entsteht, wird das zukünftige Wirtschaftswachstum erheblich beeinflussen. Die Politik muss den regulatorischen Rahmen anpassen, um die Einführung von Künstlicher Intelligenz zu erleichtern und Ängste vor Arbeitsplatzverlusten zu mindern. Die Steigerung der Produktivität durch generative KI-Anwendungen in textbasierten Tätigkeiten bietet ein erhebliches Potenzial, um den Arbeitskräftemangel aufgrund der alternden Bevölkerung zu kompensieren. Die Schaffung von Freiräumen durch Rationalisierung und Produktivitätssteigerung sollte als Chance betrachtet werden, um Menschen in Tätigkeiten zu bringen, die keine Produktivitätssteigerung ermöglichen, wie die Pflege oder Bildung. Ein hoher Produktivitätsschub ist notwendig, um das Wohlstandsniveau trotz der schrumpfenden und alternden Bevölkerung zu erhalten, aber er allein sichert nur das Niveau und bringt keine zusätzlichen Wohlstandssteigerungen mit sich. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  10. Durch den Krieg in Israel ergeben sich für Deutschland fünf Handlungsfelder, betonen Bert Rürup und Michael Hüther im Podcast: Bessere Aufstellung in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik Bessere Koordinierung von Geld- und Finanzpolitik, um wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen Klare Interessenvertretung in der Außenpolitik Bessere Koordinierung auf internationaler Ebene Modernisierung und Reformen der inneren Sicherheit und der allgemeinen Infrastruktur. Bert Rürup stellt fest: „Der Konflikt in Israel und die damit verbundenen geopolitischen Unsicherheiten sollten als Ansporn für Deutschland dienen, dringend erforderliche Modernisierungs- und Reformmaßnahmen in Angriff zu nehmen.“ Michael Hüther sagt: "Wir brauchen keine moralische Außenpolitik, wir brauchen keine feministische Außenpolitik. Wir brauchen eine Außenpolitik als glasklare Interessenvertretung. Und zwar deutscher Interessen oder europäisch deutscher Interessen. Jedenfalls auch in Europa müssen wir alle miteinander versammeln." Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Im Podcast machen Bert Rürup und Michael Hüther Vorschläge zur Bewältigung der ungesteuerten Zuwanderung. Verbesserung der Integration von Zuwanderern: Die Politik sollte sich stärker auf die Integration von Zuwanderern konzentrieren, indem sie Bildung, Sprachkurse und berufliche Qualifizierung fördert. Stärkung der Kommunen: Um die Lasten der Zuwanderung gerechter zu verteilen, würde eine stärkere finanzielle Unterstützung den Kommunen helfen, eine angemessene Unterbringung und Infrastruktur für Zuwanderer bereitzustellen. Aktive Außenpolitik: Abschluss von Rückführungsabkommen mit den Herkunftsländern von Migranten sowie Förderung von Stabilität und wirtschaftlicher Entwicklung in diesen Ländern. Fachkräftezuwanderung fördern: Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, könnten Anreize geschaffen werden, die es qualifizierten Zuwanderern erleichtern, in Deutschland zu arbeiten und zu leben. Interessenausgleich suchen: Die Politik sollte versuchen, eine Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen, sozialen Realitäten und gesellschaftlichen Werten zu finden. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Die drei Themen der Woche für Bert Rürup und Michael Hüther sind: Die Bahnmisere, der Wohnungsmangel und das Klimaprogramm in Frankreich. Ihre Ideen für die Bundesregierung: Boni für Bahnvorstände sollten an Pünktlichkeitsziele gekoppelt werden. Vorhandene, nicht mehr genutzte Flächen könnten – vor allem in Städten – in Wohnungen umgewidmet werden. Und genauso wie Frankreich sollte Deutschland bei Klimainvestitionen handeln statt abzuwarten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Economic Challenges vom 22.9.2023 Bert Rürup blickt zurück auf das Treffen der Finanz- und Wirtschaftsminister der EU-Staaten in Spanien. Thema war eine große Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes, der 2020 ausgesetzt wurde und ab 2024 wieder eingesetzt werden soll, gegebenenfalls modifiziert. Rürup sieht zwei Lager. Die Vertreter der romanischen Staaten, Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland, wollen im Interesse einer Investitionsoffensive zur Modernisierung ihrer Länder die alten, starren Regeln - drei Prozent Haushaltsdefizit, 60 Prozent Schuldenstand – überwinden. Die nordischen Staaten, angeführt von Deutschland, Österreich und den Niederlanden, plädieren für eine Revitalisierung der alten Regeln. Die Zeiten haben sich jedoch geändert, stellt Rürup fest. Viele Wahrheiten der Vergangenheit gelten nicht mehr. Deswegen stellt sich die Frage, auf welchem Weg mittel- und langfristig die aktuellen wirtschaftspolitischen Krisen überwunden werden können. Um diese Frage zu beantworten, müsse man noch eine qualitativ wirklich grundlegende Veränderung erwähnen, sagt Michael Hüther: das Ziel der Klimaneutralität 2045. Die eigentliche Unangemessenheit liegt für Hüther darin, dass keiner so richtig eine Antwort darauf geben will, wie diese Transformation zu den Schuldenregeln passt. „Man könnte zuspitzen: Es gibt eine Spannung zwischen der Verfassungsregel für die Schulden in Deutschland und der fast verfassungsmäßigen Wertigkeit des Klimagesetzes.“ Die Antwort sei zwar immer, dass mehr privates Kapital mobilisiert werden müsse. Doch privates Kapital für öffentliche Güter gehe nicht ohne einen Schutzschirm, eine Abfederung, eine Haftung des Staates. Hüthers Punkt lautet daher: Schulden und Klimatransformation werden nicht zusammengedacht. „Es wird ignoriert, dass wir diese Sondersituation haben, einen Strukturwandel per Termin zu organisieren.“ Auffällig ist für Hüther und Rürup, dass Deutschland und Frankreich derzeit wirtschaftlich deutlich auseinanderlaufen. „Frankreich geht es gut. Deutschland geht es schlecht“, drückt es Rürup salopp aus. Hüther sagt: „Im Kern stellt man fest, dass die von Macron seit 2017 mit seinem ersten Amtsantritt eingeleiteten Reformen zunehmend wirken. Man sieht es in den Investitionen, man sieht es in der Bewertung des Standorts, man sieht es auch in der immer noch hohen, aber geringer gewordenen Steuerlast.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Economic Challenges 15. September 2023 Die Regierung ist keine wirkliche Umsetzungskoalition geworden. Jede der drei Parteien tut so, als gelte einfach das, was schon immer für die einzelne Partei richtig war. „Das ist ein ganz entscheidender Punkt, über den wir nachdenken müssen. So funktioniert Politik am Ende des Tages nicht“, sind sich Michael Hüther und Bert Rürup einig. Denn dies bedeutet: „Das Ende der Politik.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Economic Challenges 8.9.2023 Den Spitzensatz der Einkommensteuer in der konjunkturellen Abschwächung zu erhöhen, das halten Bert Rürup und Michael Hüther für den falschen Weg. Denn dies würde in erheblichem Maße Unternehmen treffen – und damit die konjunkturelle Stagnation der Wirtschaft wahrscheinlich verlängern. Geboten wäre daher im Gegenteil, Unternehmen steuerlich zu entlasten, um einen Wachstumsimpuls für die Wirtschaft zu setzen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Economic Challenges vom 01.09.2023 Wird der Dollar als Weltwährung bald abgelöst, fragt Bert Rürup. „So weit man es absehen kann: nein“, antwortet Michael Hüther. Für eine Weltwährung sei eine Beschlusslage nicht relevant, ebenso wenig allein die Größe eines dahinterstehenden Währungsraums. „Die Alternativen, die wir haben, sind ja sehr disparate Volkswirtschaften“, sagt Hüther weiter. Da seien die Länder dabei, die schon länger als BRICS firmierten. „Und jetzt sind da ein paar dazugekommen und ehrlich gesagt, gruselt es einen bei jeder einzelnen Volkswirtschaft ein bisschen.“ Einerseits eine sie laut Rürup die Distanz zu den USA. „Auf der anderen Seite hat man den Eindruck, das ist ein bisschen ein Gruselkabinett, denn das sind ja alles Volkswirtschaften mit erheblichen strukturellen Problemen“, ergänzt Hüther. Zudem seien die neuen Mitglieder allesamt Länder ohne demokratische Strukturen und Legitimation ihrer Führungen. „Und dass das attraktiv für eine Weltwährung sein soll, will mir nicht einleuchten.“ Es sei schließlich nicht mal dem Euro gelungen, dem Dollar die Vormachtstellung streitig zu machen, obwohl die Europäische Währungsunion ein konstanterer Wirtschaftsraum ist als die neuen BRICS-Staaten. Eines sei bei den BRICS-Gesprächen deutlich geworden: „Alle Länder bleiben bei ihren Grundanimositäten. Alleine kommen sie aber auch nicht weiter“, sagt Hüther. Wenn sich die Länder tatsächlich auf eine gemeinsame – vermutlich chinesische – Währung einigen würden, würden sie im Grunde eine Währungsvormacht des Dollars gegen eine Währungsvormacht Chinas eintauschen. „Und wo ist da der Vorteil?“, fragt Hüther. „Man hätte zumindest einen real existierenden Systemgegner geschädigt. Das ist kein zu unterschätzender Vorteil“, gibt Rürup zu bedenken. Allerdings fehle diesen elf Ländern eine machtvolle Zentralinstanz, die das Ruder übernehmen könne. Vor einigen Jahren hätte China dieses Potenzial gehabt, doch seit zwei Jahren befinde sich die Volksrepublik in einer massiven Krise. Hinzukämen die alten Animositäten zwischen den Ländern. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/global www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Economic Challenges vom 25.08.2023 China schwächelt. Es geht aber laut Michael Hüther um mehr als ein konjunkturelles Phänomen. „Es sind tiefergehende, strukturelle Faktoren: Die Demografie ist einer“, so Hüther weiter. Das Erbe der Ein-Kind-Politik wirke sich stark aus und die Aufhebung vor einigen Jahren habe nicht den gewünschten Effekt gehabt. Auswirkungen der strauchelnden Konjunktur in China werde man auch in Deutschland spüren. Exklusives Angebot für „Handelsblatt Economic Challenges“-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer über aktuelle nationale und globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen informiert. www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Economic Challenges vom 18.08.2023 Die Besteuerung des Einkommens in Deutschland muss dringend reformiert werden. Die Botschaft von Bert Rürup und Michael Hüther im Podcast lautet: Linear progressiver Tarif und Rechtsverschiebung des Spitzensteuersatzes. Hauptgrund: Anreize für mehr Arbeitsvolumen setzen, um so das niedrige Trendwachstum wieder dauerhaft zu erhöhen. Exklusives Angebot für „Handelsblatt Economic Challenges“-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer über aktuelle nationale und globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen informiert. www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Economic Challenges 11.8.2023 CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will die Mittelschicht entlasten. Sonst breche das Land zusammen. Michael Hüther antwortet im Podcast: „Aber wie geht das mit der Schuldenbremse? Wo holt er im jährlichen Haushalt die 25 bis 30 Milliarden Euro her, die er für eine Glättung des Mittelstandsbauchs in der Einkommenssteuer benötigte?“ Mit Bert Rürup ist Hüther einig: „Es funktioniert nicht mit der Schuldenbremse.“ Die Kohlschen und Schröderschen Steuerreformen würden heute nicht mehr möglich sein. Denn es müsse vorab das Geld verdient werden, was zurückgegeben werde. Exklusives Angebot für „Handelsblatt Economic Challenges“-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer über aktuelle nationale und globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen informiert. www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Economic Challenges vom 4.8.2023 Die deutsche Wirtschaft braucht eine durchdachte Wachstumspolitik. Dazu gehört eine Investitionsprämie, die Abschaffung der Stromsteuer, die Verbesserung der Infrastruktur, die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, sowie schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Das betonen Bert Rürup und Michael Hüther im Podcast. Ganz wichtig ist für sie aber auch das Erwerbspersonenpotenzial. Denn es braucht in Deutschland mehr Menschen, die die notwendige Arbeit machen. Exklusives Angebot für „Handelsblatt Economic Challenges“-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer über aktuelle nationale und globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen informiert. www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER