Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende

Kathrin Witsch, Catiana Krapp, Kevin Knitterscheidt, Michael Scheppe
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20.10.2026
Beschreibung
Handelsblatt Green & Energy ist der neue Podcast mit Fakten, Trends und Kontroversen rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende. Gemeinsam mit Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren wir die Herausforderungen und Chancen rund um die Themen Nachhaltigkeit, Klima und Energie. Wie kann man den Konkurrenz- und Kostendruck eines globalen Industrieunternehmens mit nachhaltigen Wertschöpfungsketten in Einklang bringen? Und wie stellen sich Wissenschaftler eine Gesellschaft vor, die keine fossilen Rohstoffe mehr verbraucht? Diesen und weiteren Fragen gehen unsere Fachredakteure jeden zweiten Dienstag auf den Grund. Handelsblatt Green & Energy finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen. Jetzt reinhören: Jeden zweiten Dienstag mit den Handelsblatt Redakteur:innen Kathrin Witsch, Catiana Krapp, Kevin Knitterscheidt und Michael Scheppe Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
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Episoden
  1. Handelsblatt Green vom 15.02.2022 Wenn man sich so umhört, könnte man meinen, dass alle Unternehmen auf einmal ihr grünes Gewissen entdeckt haben. Von Volkswagen über ThyssenKrupp bis Amazon und sogar Shell: sie alle haben sich Ziele gesetzt um möglichst schnell klimaneutral zu werden, investieren in Erneuerbare und kaufen immer mehr grünen Strom. Aber wie nachhaltig sind die Versprechen der Milliardenkonzerne wirklich? Genau das haben Experten des gemeinnützigen New Climate Institute untersucht. Dafür haben sie die Klimazusagen der 25 weltweit größten Unternehmen genau unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Genau darüber sprechen wir mit Carsten Warnecke vom New Climate Institute in der neuen Folge von Handelsblatt Green. P.S.: Unser Green-Podcast wird im März schon ein Jahr alt. Das wollen wir mit Ihnen feiern. Sagen Sie uns welche Themen Sie besonders interessieren, oder schicken uns direkt eine Voice-Nachricht. Alle Infos gibt es hier: https://www.surveymonkey.de/r/LG6G9QP Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima https://www.hypovereinsbank.de/hvb/services/podcasts-webinare/podcast-hvb-markt-briefing

  2. Handelsblatt Green vom 08.02.2022 Der Blick in die Nachrichten ihres Stromanbieters hat Kunden zuletzt häufig böse überrascht. Viele Energieversorger erhöhen ihre Preise und verlangen entsprechend höhere Abschlagszahlungen. Einige Billigstromanbieter haben ihre Lieferung sogar ganz eingestellt. Im Dunkeln musste zwar niemand sitzen, doch manche Grundversorger haben Neukunden dreimal so viel in Rechnung gestellt wie ihren Bestandskunden. Wegen dieser Eskapaden überlegen viele Menschen derzeit, ihren Stromanbieter zu wechseln. Doch das ist mitunter kompliziert, die Angebote sind unübersichtlich. Wie findet man einen Stromanbieter, der günstig, aber auch zuverlässig ist? Was tun, wenn mich mein Versorger nicht mehr beliefert? Und warum sind die Strompreise gerade eigentlich so hoch? Antworten liefert die neuste Folge von Handelsblatt Green. Redakteur Michael Scheppe spricht mit Udo Sieverding, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Links zu Musterbriefen und weiteren Informationen der Verbraucherzentrale: https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/preise-tarife-anbieterwechsel/probleme-mit-strom-oder-gaspreisen-ploetzliche-kuendigungen-faq-69345 https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/probleme-mit-vertraegen-und-rechnungen/stimmen-rechnung-und-abschlaege-fuer-strom-oder-gas-23268 https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-mittelstand Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima

  3. Handelsblatt Green vom 01.02.2022 Ohne Wasserstoff wird es schwierig mit der Energiewende. Strom aus Wind, Solar und Biomasse allein reichen nicht, wenn die ganze Wirtschaft klimaneutral werden soll. Aber warum ist Wasserstoff so wichtig? Wo kommt er her und wer braucht ihn am dringendsten? Die wichtigsten Fragen rund um das kleine Molekül beantwortet die neue Folge des Podcasts Handelsblatt Green unter anderem mit dem Wasserstoff-Experten Michael Sterner von der Technischen Universität in Regensburg und Vertretern von Shell und ThyssenKrupp. https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-mittelstand Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima

  4. Handelsblatt Green vom 25.01.2022 Atomkraft – ja, bitte! So könnte die EU-Kommission den eigentlichen Slogan der Atomkraftgegner umschreiben. Die EU-Politiker planen, Energie aus Gas und Atomkraft als klimafreundlich einzustufen. Damit wären Investitionen in Gas- und Atomkraftwerge unter bestimmten Bedingungen klimafreundlich. Die Kommission will die sogenannte Taxonomie neu definieren. Das ist ein Regelwerk, mit dem die EU festlegt, welche wirtschaftlichen Tätigkeiten zu Umweltzielen beitragen. Schon in den nächsten Tagen dürfte die Kommission ihren finalen Vorschlag vorlegen, dann will das Europäische Parlament darüber abstimmen. In Deutschland ist der Widerstand groß, andere EU-Länder wie Frankreich befürworten den Schritt. Auch die Fachwelt ist gespalten. Redakteur Michael Scheppe diskutiert in der neuen Folge von Handelsblatt Green mit zwei Wissenschaftlern darüber, wie grün Atomkraft sein kann und wie wichtig sie für die Versorgungssicherheit ist. Zu Gast ist Oliver Wagner, Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik beim Wuppertal Institut, einem Thinktank für Nachhaltigkeitsforschung. Er bezeichnet grüne Atomenergie als Etikettenschwindel. Ganz anderer Meinung ist Simon Friederich. Er ist Physiker und Wissenschaftsphilosoph an der Universität im niederländischen Groningen und Vorstandsmitglied des Vereins Ökomoderne, der sich für mehr Atomkraft ausspricht. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/sustainable-finance-experts/esg-branchenbarometer

  5. Handelsblatt Green vom 18.01.2022 Die neue Bundesregierung will mit Tempo die Klimawende vorantreiben: Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen sowie des Stromnetzes soll endlich beschleunigt werden. Aber ist das überhaupt zu schaffen? Was kostet das? Und vor allem: Wer bezahlt das am Ende? Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf dem Handelsblatt Energie-Gipfel diese Fragen gestellt. Den Realitätscheck hat Handelsblatt-Redakteurin Kathrin Witsch im Anschluss mit Markus Krebber gemacht, dem Chef von Deutschlands größtem Energieproduzenten RWE. Es besteht zwar kein Zweifel daran, dass Deutschland ambitionierte Pläne benötigt, um klimaneutral zu werden, aber noch liegt die Bundesrepublik weit hinter ihren Zielen zurück. Gleichzeitig stellt die Lage auf dem Energiemarkt die Klimapläne vor unvorhersehbare Herausforderungen: Grund sind die Rekordpreise für Strom, Öl und Gas, während gleichzeitig eine drohende militärische Eskalation zwischen Russland und der Ukraine sowie der Streit über die Gaspipeline Nord Stream 2 für zusätzliche Unsicherheit sorgen. Was in den Augen von Politik und Wirtschaft passieren muss, damit die Energiewende endlich gelingt, erfahren Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Green. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima

  6. Handelsblatt Green vom 11.01.2022 Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentiert die Techbranche traditionellerweise die neuesten Smartphones, Tablets und Computer des Jahres. Dabei wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Konzerne wie Apple und Samsung werben damit, möglichst viele ihrer Produkte zu recyclen. Doch jedes Jahr fallen mehr als 50 Millionen Tonnen Elektroschrott an, von denen nur ein kleiner Teil wiederverwertet wird. Wie sich dieser Anteil erhöhen lässt, erklären in dieser Folge von Handelsblatt Green Lisa Jackson, Vice President für Nachhaltigkeit, Politik und soziales Engagement bei Apple, sowie von der SMS group in Düsseldorf Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Markus A. Reuter, der sich mit der Optimierung von konventionellen und der Entwicklung neuer Verfahren zur Herstellung von Nichteisenmetallen, Recyling-Verfahren, Prozess-Simulation und Digitale Zwillinge, Circular Economy, Decarbonisation in der Nichteisenmetall-Industrie beschäftigt und Dr. Rolf Degel, der bei der SMS group in Düsseldorf mit Entwicklung, Engineering und Lieferung von Öfen und Anlagen zur Herstellung von Nichteisenmetallen vertraut ist. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima

  7. Handelsblatt Green vom 21.12.2021 Mitte März ist die erste Folge auf Sendung gegangenen: Seitdem betrachtet der Nachhaltigkeitspodcast Handelsblatt Green jeden Dienstag Fakten, Trends und Kontroversen rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende. Die Moderatoren Kathrin Witsch, Kevin Knitterscheidt und Michael Scheppe haben mit ihren Gästen darüber diskutiert, wie Deutschland die grüne Wende schaffen kann, wie nachhaltig Elektroautos wirklich sind, wie umweltfreundlich Fliegen sein kann, weshalb die Energiepreise so stark gestiegen sind und wie grün der neue Koalitionsvertrag wirklich ist. Zu den Gästen zählten, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, Wissenschaftler wie Julian Nida-Rümelin, Top-Manager wie Ex-RWE Chef Rolf Schmitz oder Lufthansa-Vorständin Christina Foerster, Buchautor Frank Schätzing oder Meteorologe Sven Plöger. In der letzten Folge des Jahres 2021 blicken die Redakteure gemeinsam mit Podcast-Produzent Alexander Voß zurück auf ihre Highlights der ersten Monate von Handelsblatt Green. Sie geben einen Blick hinter die Kulissen, erklären wie Themen entstehen und wie die Podcast-Folgen produziert werden. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima

  8. Handelsblatt Green vom 14.12.2021 Auch die Folgen des Klimawandels haben Folgen: Immer häufiger führen Wasserknappheit oder Engpässe in der Nahrungsmittelversorgung zu Konflikten. Wasserknappheit, Versorgungslücken bei Nahrungsmitteln, die Zunahme von Sturm- und Flut-Katastrophen – das alles sind Folgen des Klimawandels, die Menschen schon jetzt unmittelbar zu spüren bekommen. Und auch diese Folgen haben wiederum Folgen: Aus Ressourcenknappheit entstehen nicht selten Streits, Konflikte oder sogar Kriege. Der SPD-Politiker Heiko Maas warnte schon 2019, damals als Bundesaußenminister, explizit vor der Gefahr durch sogenannten „Klimakriege“. In einer Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen sagte er: „Der Klimawandel ist längst nicht mehr nur eine ökologische Herausforderung für die Menschheit. Er ist immer öfter eine Frage von Krieg und Frieden.“ Aber wie genau befeuert der Klimawandel Kriege und Konflikte? Wie verändert diese Dynamik das internationale Sicherheitsgefüge? Und welche Ansätze gibt es für eine Außen- und Sicherheitspolitik, die Nachhaltigkeits-Kriterien berücksichtigt? Diese Fragen beantwortet in der aktuellen Podcast-Folge Kira Vinke, Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Ko-Vorsitzende des Beirats der Bundesregierung zur zivilen Krisenprävention und Friedensförderung. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Green-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrklima

  9. Handelsblatt Green vom 07.12.2021 Das Auto volltanken und trotzdem ein grünes Gewissen haben. Hört sich gut an, oder? Genau das verspricht Shell mit seiner neuen „Ja sagen und CO2 ausgleichen“-Kampagne. Schön wärs. Umweltschützer kritisieren das ganze als Greenwashing und Ablasshandel. Statt weniger CO2 auszustoßen, kauft man sich frei. Und dann ist da noch die Frage wie nachhaltig die vermeintlichen Klimaprojekte wirklich sind. Und wer kontrolliert das alles eigentlich? Genau mit diesem Thema haben wir uns beim Handelsblatt in einer groß angelegten Recherche beschäftigt. Meine Kollegin Anna Gauto hat dafür mit Experten, Umweltschützern und Unternehmen gesprochen und darüber habe ich mit ihr für die neue Folge Handelsblatt Green gesprochen.

  10. Handelsblatt Green vom 30.11.2021 Die Ampel steht. Die Pläne von SPD, Grünen und FDP umfassen 177 Seiten. Klima- und Umweltschutz haben im neuen Koalitionsvertrag eine besondere Bedeutung – das Wort „Klima“ kommt 198-mal vor. Vor vier Jahren war es nur 74-mal zu finden. Für FDP-Chef Christian Lindner ist es gar das „ambitionierteste Klimaschutzprogramm einer Industrienation“. Begrenzt würden die Pläne allein durch das, „was physikalisch und technisch möglich ist“. Große Worte des designierten Finanzministers. Doch als wie ambitioniert bewerten Experten die Pläne der künftigen Koalitionäre? Und wie realistisch ist deren Umsetzung? Der Nachhaltigkeitspodcast Handelsblatt Green macht den Klimacheck. Redakteur Michael Scheppe spricht mit dem Politikwissenschaftler Jan Schemmel, der Geschäftsführer des Berliner Öko-Instituts ist und die Nachhaltigkeitsbemühungen der Politik schon seit Jahren beobachtet. Außerdem kommen die klimapolitische Sprecherin der Grünen, Lisa Badum, und Tobias Austrup, Experte für Energie- und Verkehrspolitik bei der Umweltschutzorganisation Greenpeace zu Wort.

  11. Handelsblatt Green vom 23.11.2021 Bio boomt: Durch die Coronakrise ist der Umsatz von Biolebensmitteln in Deutschland nach Angaben des Branchenverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) 2020 um 22 Prozent auf 15 Milliarden Euro gestiegen. Viele Verbraucher empfinden Bioprodukte als gesünder, halten sie für ethisch vertretbarer und denken, dass sie besser für Umwelt und Klima sind. Doch Studien zeichnen ein deutlich differenzierteres Bild. Wo ist Bio besser, und welche Vorteile hat eigentlich die konventionelle Landwirtschaft? Was sind die Auswirkungen auf Konsumenten, die Landwirte und das Klima? Das diskutiert Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green mit zwei Gästen: zum einen mit dem Landwirt Willi Kremer-Schillings, der als „Bauer Willi“ bekannt ist und seinen Hof nach konventioneller Art führt. Und zum anderen mit dem Schweizer Agrarwissenschaftler Urs Niggli, der als Vordenker des biologischen Landbaus gilt. Die Diskussion räumt mit vielen Halbwahrheiten zum Thema auf und dürfte zu einer Versachlichung der Debatte über die bessere Landwirtschaft beitragen. https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-fuer-unternehmen/nachhaltigkeitsstrategie-fuer-unternehmen

  12. Handelsblatt Green vom 16.11.2021 Die 26. UN-Klimakonferenz ist vorbei. Die Versprechungen vor den zweiwöchigen Verhandlungen waren groß: „Es ist unsere Möglichkeit, Geschichte zu schreiben“, sagte etwa EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen. Die Ergebnisse sind für viele Beobachter ernüchternd – wieder einmal. Selbst die Industrie klagt, dass der „dringen notwenige große Wurf für den Klimaschutz nicht gelungen“ sei, monierte zum Beispiel BDI-Präsident Siegfried Russwurm. Sind die Klimagipfel also nur ein großes „Blablabla“, wie die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg es ausdrücken würde? Oder haben sie in der Vergangenheit sinnvolle Beschlüsse hervorgebracht? Darüber diskutiert Handelsblatt-Reporter Michael Scheppe in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green mit den Klimawissenschaftlern Anke Herold vom Öko-Institut und Jan Steckel vom MCC Berlin.

  13. Handelsblatt Green vom 09.11.2021 Der Wandel von einer linearen Wirtschaft zur Kreislaufwirtschaft würde nicht nur die Umwelt entlasten. Befürworter sehen das Konzept sogar als Mittel gegen Lieferengpässe. Mehr als 100 Milliarden Tonnen Rohstoffe wie Öl, Gas und Metalle entnimmt der Mensch pro Jahr aus der Erde – doch nur rund neun Prozent davon werden aktuell nach der Benutzung weiterverwendet. Dabei könnte ein weitaus größerer Anteil wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust werden. Wie können wir also möglichst viele Rohstoffe möglichst lange nutzen? Eine Antwort darauf könnte das Konzept „Kreislaufwirtschaft“ sein, auf Englisch „Circular Economy“. Dabei geht es darum, den Ressourceneinsatz innerhalb des Wirtschaftssystems zu reduzieren, und damit unter anderem Umweltverschmutzung zu verhindern und Emissionen und Energieverschwendung entgegenzuwirken. Im Idealfall entsteht dadurch ein regeneratives System, geprägt von Wiederverwertung und Erneuerung. In einigen Bereichen ist die Kreislaufwirtschaft auch in Deutschland schon heute gängige Praxis. Aber können wir es tatsächlich schaffen, von einer eher linearen Wirtschaft – bei der ein Großteil der Rohstoffe nicht wiederverwertet wird – zu einer vollständigen Kreislaufwirtschaft zu werden? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt in dieser neuen Podcast-Folge Christina Dornack, Professorin für Abfall- und Kreislaufwirtschaft an der Technischen Universität Dresden. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: green@handelsblatt.com

  14. Handelsblatt Green vom 04.11.2021 Es ist Green Innovation Week beim Handelsblatt. Das heißt die ganze Woche steht unter dem Thema Klimawende und wie der Umbau zu einer grünen Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann. Passend dazu gibt es die erste Live-Ausgabe von Handelsblatt Green. Und dafür haben wir uns eine ganz besondere Gesprächspartnerin eingeladen. Mit der Transformationsforscherin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Maja Göpel diskutieren wir über die Frage wie die Klimawende sozial gerecht gestaltet werden kann, wenn Rekordpreise für Energie jetzt schon die Menschen auf die Straßen treiben. Und vor allem darüber, ob Klimaschutz mit unserem aktuellen Wirtschaftssystem überhaupt vereinbar ist. Oder braucht es gar eine neue Form des Ökosozialismus? https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/experten-interviews/interview-nachhaltige-foerdermittel

  15. Der UN-Weltklimarat schlägt Alarm. Die Chancen, den globalen Temperaturanstieg unter zwei Grad Celsius zu halten und möglichst sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen, schwinden zusehends. Deswegen dreht sich vom 1. bis zum 5. November 2021 in der Green Innovation Week beim Handelsblatt alles darum, wie die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft gelingen kann. Mit spannenden Themenschwerpunkten, Live-Podcasts und Veranstaltungen. Zur Anmeldung geht es hier entlang: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/nachhaltigkeit/green-innovation-week-kraftakt-und-chance-der-gruene-umbau-der-wirtschaft/27695182.html

  16. Handelsblatt Green vom 26.10.2021 Strom, Gas und Öl werden deutlich teurer – und das nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Die Energiekrise trifft uns dabei nicht nur individuell. Auch Unternehmen, die Infrastruktur, die Finanzmärkte und unser Wirtschaftssystem als Ganzes sind betroffen. Doch wo kommt die Energiekrise plötzlich her? Um diese Frage zu beantworten, ist der Energieexperte Tobias Federico bei «Handelsblatt Green» zu Gast. Er ist Gründer von EnergyBrainpool, einem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen, das auf den Strom- und Energiehandel in Europa spezialisiert ist. Außerdem berichten Handelsblatt-Korrenspondent:innen aus China, Indien und Großbritannien über die Energie-Lage vor Ort. https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-fuer-unternehmen/nachhaltigkeitsstrategie-fuer-unternehmen

  17. Handelsblatt Green vom 19.10.2021 Stellen Sie sich vor alles ist dunkel. Das Internet ist lahmgelegt, die Bahnen fahren nicht, die Handys gehen nach ein paar Stunden aus und wenn der Tank leer ist, gibt es keinen Sprit mehr - ein Horrorszenario. Millionen von Menschen fürchten sich vor einem Blackout, also einem großflächigen Stromausfall. Der Schriftsteller Marc Elsberg hat diese Angst zum Beststeller gemacht. Jetzt ist das Buch als Serie gestartet – und aktueller als jemals zuvor. Vier Jahre lang hat Elsberg jedes Detail recherchiert, um die Katastrophe so realistisch wie möglich zu beschreiben und lenkte dabei die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das vielen vorher gar nicht bewusst war: Unser Stromnetz wird immer fragiler. Und durch die digitale Steuerung auch immer angreifbarer. Sitzen wir also bald im Dunkeln, wenn zu viele Elektroautos auf einmal am Netz hängen? Wie realistisch ist so ein Blackout wirklich? Und wie sicher ist das Stromnetz vor Hackern? Um diese Fragen geht es in der neuen Folge von Handelsblatt Green im Gespräch mit Buchautor Marc Elsberg und mit Matthias Boxberger, Chef des Eon-Netzbetreibers Hansewerk.

  18. Handelsblatt Green vom 12.10.2021 Bei dem Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft stehen viele Unternehmer vor einer Zwickmühle: Auf der einen Seite schmälern Transformationsprozesse wie die Dekarbonisierung den Profit. Auf der anderen Seite wächst der Druck auf die Firmen, sich an gesellschaftlichen Anliegen wie dem Klimaschutz zu beteiligen. Doch immer mehr Manager nehmen die Herausforderung an. Einer von ihnen ist Mario Dönnebrink, Vorstandschef beim nordrhein-westfälischen Softwarehersteller Dvelop. Dabei hat Dönnebrink bislang ein bewegtes Leben hinter sich: Als junger Mann engagierte er sich zum Beispiel als Demonstrant für die Anti-Atomkraftbewegung. Heute sieht er einiges anders als damals, erklärt er in dieser Folge von Handelsblatt Green. Dabei spricht Dönnebrink auch über die Frage, inwieweit man als Unternehmer auch Aktivist sein kann - und wo er heute Kompromisse eingehen muss, die er früher vielleicht abgelehnt hätte.

  19. Handelsblatt Green vom 05.10.2021 Aus kleinen Bächen wurden reißende Sturzfluten, die Häuser, Straßen und massive Brücken zum Einsturz gebracht haben. Knapp drei Monate ist die Flutkatastrophe im Ahrtal und in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nun her. Fast 200 Menschen sind gestorben, die Sachschäden liegen in Milliardenhöhe. Auch heute herrscht in den betroffenen Gebieten noch längst keine Normalität: Ganze Bereiche sind unbewohnbar, viele Gebäude sind noch immer nicht ans Gasnetz angeschlossen. Experten rechnen damit, dass es solch extreme Wetterereignisse infolge des Klimawandels häufiger geben wird. Doch sind Deutschlands Städte und Gemeinden klimafest? Wie müssen Siedlungen umgebaut werden, damit sie solchen Katastrophen standhalten? Und wie sieht die Stadt der Zukunft eigentlich aus? Das bespricht Handelsblatt-Reporter Michael Scheppe in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green mit der renommierten Bauingenieurin Lamia Messari-Becker. Sie ist Professorin an der Universität Siegen, forscht seit vielen Jahren zum Klimawandel und Städtebau und berät die Bundesregierung in Umweltfragen. https://www.hypovereinsbank.de/hvb/services/maerkte-kurse/podcast-hvb-markt-briefing

  20. Handelsblatt Green vom 28.09.2021 Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch in Deutschland die ersten Klimaklagen bei Großkonzernen auf dem Tisch landen. Die Autoindustrie war als erstes dran: Die deutsche Umwelthilfe hat BMW und Mercedes verklagt, weil sie bis 2030 nicht den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor erklären wollen. Und zum ersten Mal könnten solche Klimaklagen in Deutschland Erfolg haben. Die Autokonzerne wehren sich mit allen Mitteln – und reden sogar von einer Gefährdung der parlamentarischen Demokratie und der Gewaltenteilung. Haben Sie Recht oder können Klagen vielleicht sogar das Klima retten? Antworten gibt es in der neuen Folge von Handelsblatt Green, im Gespräch mit der Klimarechtsexpertin Sabine Schlacke, Professorin am Institut für Umweltrecht der Westfälischen Universität Münster. https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-fuer-privatkunden/nachhaltige-wertpapiere