IQ - Wissenschaft und Forschung

Bayerischer Rundfunk
992
21.10.2026
Beschreibung
Wissenschaft und Technik geht uns alle an. IQ berichtet verlässlich, tief und kritisch über aktuelle Forschung aus Bereichen wie Technik, Astronomie, Medizin, Archäologie, Biologie, Natur.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Wie schafft es der Weihnachtsmann, alle Geschenke rechtzeitig zu liefern, ohne in Flammen aufzugehen? Mit wie vielen Rentieren? Wie kommt der rundliche Santa dank Relativitätstheorie durch schmale Kamine? Und wie löst Quantenphysik sein Zeitproblem? In diesem (nicht ganz ernst gemeinten) Podcast nehmen wir die gravierenden Herausforderungen von Santa Claus unter die Lupe – natürlich mit ernstzunehmender Physik! Und danach klären wir, warum Zimt, Vanille, Kerzenlicht und Weihnachtslieder uns so sehr verzaubern. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Autorin: Susi Weichselbaumer Redaktion: Miriam Stumpfe, Florian Falzeder Produktion: Markus Mähner, Susi Weichselbaumer, Christian Granzin Buchtipps: Metin Zolan: Stille Nacht, eilige Nacht - Mit der (Quanten-)Physik dem Weihnachtsmann hinterher https://www.piper.de/buecher/stille-nacht-eilige-nacht-isbn-978-3-492-07428-5 Tipps zum Weiterlesen: Mehr zu den Problemen des Weihnachtsmanns mit der Relativitätstheorie lest Ihr hier: https://news-archive.exeter.ac.uk/disciplines/geography/2016/articles/title_558233_en.html Wie es der Weihnachtsmann schafft in nur einer Nacht so viele Geschenke zu liefern, erfahrt Ihr hier: https://www.tcd.ie/news_events/articles/how-does-santa-deliver-billions-of-gifts-in-one-night-quantum-physics-of-course/ Und welchen technischen Errungenschaften er sich dabei bedient, wird hier verraten: https://news.ncsu.edu/2011/12/wmssilverbergsanta2011/ Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  2. Menschliche Stimmen lassen sich inzwischen auf Knopfdruck klonen, in wenigen Sekunden nach Wunsch synthetisch "designen". Diese "KI-Stimmen" eröffnen ungeahnte Möglichkeiten: für KI-Assistenten, in der Medienproduktion, um Filme zu synchroniseren usw. Doch wie transparent ist ihr Einsatz? Und welche rechtlichen und ethischen Fragen wirft diese Entwicklung auf? Ein Podcast von Martin Schramm. Credits: Autor/Sprecher/Regie: Martin Schramm Sprecherin: Julia Fischer Technik: Leon Schiefer, m-sound Redaktion: Yvonne Maier Unsere GesprächspartnerInnen: Dr. Tim Polzehl, Forschungsbereich Speech and Language Technology, DFKI, Berlin https://www.tu.berlin/qu/ueber-uns/team-personen/gast-wissenschaftler-partner/dr-tim-polzehl Univ.-Prof. Dr.-Ing. Malte Kob, Stimmforscher, Universität Wien https://www.mdw.ac.at/instas/lehrende/kob/ Dr. Maria Pawelec, Bereich Deepfakes und Desinformation, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/team/maria-pawelec/ Prof. Stefan Sporn, Gründer AIL Audio Innovation, Köln https://audioinnovationlab.com/ Dr. Philip Meier, Medienökonom, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin https://www.hiig.de/philip-meier/ Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  3. Wie monogam sind wir Menschen - im Vergleich zu anderen Säugetieren? Ein Forscherteam hat diese Frage anhand von Halb- und Vollgeschwistern untersucht. Ergebnis: Menschen landen im Ranking zwischen Weißhandgibbon und Biber. Wer Monogamie Weltmeister ist? Das erzählen wir in dieser Podcast Folge. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Autor Johannes Roßteuscher Redaktion: Martin Schramm Link zur Originalstudie: Human monogamy in mammalian context https://royalsocietypublishing.org/rspb/article/292/2060/20252163/363965/Human-monogamy-in-mammalian-context Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft Transkript Bei der Liebe da denken ja viele erstmal an innige Zweisamkeit für den Rest des Lebens mit nur einem Partner, einer Partnerin monogam leben. Aber wenn wir ehrlich sind, es gibt halt leider auch die andere Seite in Beziehungen, Unzufriedenheit, Streit, Fremdgehen, Trennung. Hallo Stefan Geier aus dem IQ Team hier und in dieser Folge, das schauen wir heute mal auf die Monogamie und die Frage. Wie monogam es der Mensch eigentlich. Deutlich, wenn man ihn mal vergleicht mit anderen Säugetierarten. Iq, Wissenschaft und Forschung. Recherchiert hat diese Geschichte Johannes Roßteuscher aus dem IQ Team. Johannes Servus. Servus, das ist ja eine, ja eine sehr alte Frage. Ist der Mensch eigentlich monogam? Kann man die Frage jetzt schon abschließend beantworten. Wird man nie abschließend beantworten können, aber in dieser Studie, da kommt er als ja überraschend monogam rüber, da muss ich sagen, der Mensch, das hat mich schon überrascht, wir sind im Vergleich zu, wie du gesagt hast, anderen Säugetierarten ziemlich. Monogam gehören zu einer sehr kleinen Minderheit der eher monogamen Arten. Und zwar sind wir zu 66% monogam. OK, also 66% monogam. Was heißt das 66? Das klingt für mich jetzt eben eigentlich eher so n bisschen nicht monogam. Na ja, vergleiche es mal mit den anderen, hab ich hier. Erklär erstmal wie du die Zahl herkommt, die haben etwas über 100 Gesellschaften untersucht und rausgefunden, dass da genetisch gesehen beim menschlichen Nachwuchs. 66% Vollgeschwister sind OK, also 2 Drittel haben die gleichen Eltern und 34%, also ein gutes Drittel haben verschiedene Eltern, also sind Halbgeschwister, das heißt also bei uns in der Menschheitsgeschichte, in der relativ kurzen, die, die untersucht haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass 2 zusammenbleiben beim Kinderzeugen 2 Drittel. OK, also noch mal für mich. Also die Forscher haben sich angeschaut, wie häufig ist es, dass Geschwister dieselben Eltern haben und wenn das der Fall war, was so der. Beweis für Monogamie und wenn nicht, dann eben nicht. Das waren beim Menschen 66%, ja, klingt gar nicht so monogam. Ja, aber jetzt warte, bis du die Zahlen von unseren Verwandten hörst. OK, ich sag jetzt aber noch was dazu. Das heißt ja nicht, dass. Bei den 34% immer jemand fremdgegangen sein. Muss. Kann es sein, dass jemand aus einer anderen Partnerschaft schon ein. Kind hat die berühmte serielle Monogamie zum Beispiel oder 2 waren immer zusammen, einer ist fremdgegangen, aber sie hat keinen Nachwuchs, hervorgegangen draus. Der anderen 100% Monogamie, ohne dass er immer treu war. Und es spielte wahrscheinlich auch ne Rolle. Johannes könnte mir vorstellen, in welcher Gesellschaft ich das untersuche, weil die Kulturen sind ja auch unterschiedlich. Da komm ich gleich drauf. Ich glaub, das ist auch vielleicht eine Schwäche der Studie, aber noch mal den Vergleich zu den Tieren, weil der ist einfach besonders interessant, wenn man zum Beispiel zu unseren nächsten Verwandten schaut, Schimpansen und Gorillas. Schätz mal, wie ist da die Treuequote so ungefähr? Schwer. Ich könnte mir vorstellen, ein bisschen weniger als bei uns, also weniger als. 66% definitiv bei den Schimpansen, 4, bei den Gorillas 6% 4. Ja, die Leben ganz anders, die Leben in großen Gruppen, aber wie man ja auch immer bei Videos sieht sehr unmonogramm. Die sympathischen Delfine, die Großen Tümmler auch 4% Orcas, 3% absolutes Schlusslicht, das Säu scharf, das ist ein verwildertes Hausschaf, das in Schottland auf der gleichnamigen Insel lebt. Da ist diese Rate. Unter einem Prozent also da gibt es eigentlich nur Halbgeschwister. OK, also das Ding auf jeden Fall die Monogamie, die absolute Ausnahme, aber Säugetiere, die haben ja vielleicht auch nen anderen Antrieb die Gene weiterzugeben, da geht es ja oft darum, das Überleben gibt es auch welche Säugetiere, wenn wir nach oben schauen im Ranking, die treuer sind als wir. Durchaus, wir sind ja auf Platz 7 von 34 untersuchten Arten in dem Fall. Da war aber nur ein Affe dabei, der Schnurrbart tamarin recht kleiner schwarzer Affe aus dem Amazonasbecken, der ist treuer als wir, da ist die Vollgeschwisterquote 78%, aber zum Beispiel der äthiopische Wolf 77%, der afrikanische Wildhund. 85% ist. Es schon. Der Weltmeister, der. Amerikanische Wind jetzt, das klingt schon so, aber es gibt in dieser Studie einen Weltmeister, das ist die kalifornische Maus mit Achtung 100, also kalifornische Mäuse bringen 100%. Vollgeschwister hervor. Also so wird das ja errechnet, wie viele der untersuchten Individuen genetisch sind, Halbgeschwister und Vollgeschwister und bei dieser Maus Kalifornien dirmaus. 100%. Noch mal tiefer reingefragt Johannes, Schimpansen, Gorillas, hast du gesagt, da ist die Monogamie eher die Ausnahme. Woran kann es dann liegen, dass wir sind ja doch irgendwie unsere Vorfahren, dass wir Menschen, also nicht wir beide, sondern wir Menschen. Doch eher zu den Treuen gehören und viele Affenarten so untreu sind, hat das dann kulturelle Gründe? Also. Diese Studie hat gesellschaftliche oder kulturelle Gründe oder Einflüsse nicht untersucht. Von der Uni Cambridge, was jetzt der Studienautor sagt. Wenn sich irgendwo besonders kooperative Partner oder Gesellschaften entwickelt haben, ist dem oft eine Zunahme in monogamen Verhältnissen vorausgegangen. Also Monogamie führt offenbar zu mehr Kooperation, ist häufig gut für die Art, natürlich auch nicht immer. Aber ich muss da ein bisschen ausholen und auch sagen, warum ich vorher gesagt hab, das hat mich überrascht, weil es gibt viele andere Studien, und die kommen eigentlich immer zu dem gleichen Schluss in der langen Menschheitsgeschichte waren wir zu 85% polygam o. K aber das steht im Widerspruch. Das heißt, diese reinen statistische Betrachtung, die ist vielleicht gar nicht so aussagekräftig oder sogar falsch. Falsch, nicht. Ich spekulier jetzt mal, dass die Ergebnisse, dass meine Spekulation das sind nur genetische Untersuchungen, zwar aus 100 Gesellschaften 104, ganz genau aber die ältesten waren neusteinzeitlich. 3 neue steinzeitliche waren da dabei und viele sagen ja, dass mit der Sesshaftwerdung des Menschen, also ungefähr in der Zeit oder sogar schon früher, die Monogamie zunimmt. Also von diesen anderen Studien, dass man früher, als der Mensch wirklich noch nomadisch gelebt hat und in anderen Verbünden. Viel mehr Polygamie üblich war vereinfacht gesagt einfach in größeren zusammenlebenden Gruppen. Da führt nämlich die Monogamie zu mehr Frieden, weil. Weniger andauernde Konkurrenz, große Gruppe man muss nicht ständig quasi mit einem anderen Achtzehnjährigen um die gleiche Frau prügeln. Also weniger Stress, ne. Weniger Stress, weniger tödliche Duelle, mehr Zeit für die Brutpflege, für die Nahrungsbeschaffung. Wenn man das alles wegfällt, hat man dafür ja mehr Zeit, was ja auch was bringt für die Art im Gegensatz dazu, dass er eigentlich die genetische Durchmischung erwünscht ist. Deswegen gibt es ja die sexuelle Fortpflanzung überhaupt, dass wir uns genetisch durchmischen, aber offenbar ist in vielen Gesellschaften das andere Modell dann doch. Erfolgreicher nicht nur in Gesellschaften, auch bei vielen Tieren, weil dann die Brutpflege so gut funktioniert. Wenn beide Partner sicher sind, dass der andere nicht fremdgegangen ist, also dass jeder seine Gene aufzieht. Aber es hat in der Menschheitsgeschichte eben viele, viele Gesellschaften gegeben, wo es nicht so war, vor allem die Polygonie war erlaubt, also mehrere Frauen zu haben, und das hat einen ganz entscheidenden Nachteil. Das einflussreichste Männchen, der Häuptlingssohn, später dann der reiche Erbe oder reiche Erfinder. Einer oder der Tech Milliardär Tech Milliardär hat mehr Zugriff auf die Frauen, weil für die Frau rentiert sich das auch. Die sagt lieber die Drittlieblingsfrau des Königs als die einzige Frau vom Schweinehirten, weil im Königspalast. Ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine Kinder überleben, viel größer, auch wenn ich nur die Drittfrau bin. Und das ist natürlich vielleicht biologisch ein gewisser Vorteil, aber für die Gesellschaft sehr schlecht, weil so viele Männer auf der Strecke bleiben, die sich gar nicht fortpflanzen. Und die neigen dann natürlich zu ja. Unzufriedenheit, Depression, Aggression, Revolution. Also offenbar hat sich da in diesen immer größer werdenden enger zusammenlebenden Gesellschaften des herausgebildet, dass sich einfach die Einehe. Durchgesetzt hat auch, sagen jedenfalls die Anthropologen, also jetzt nicht unser Forscher von Bridge, sondern die führenden Anthropologen, die das so im Gesamtzusammenhang anschauen, dass sich immer mehr die eine durchgesetzt hat, auch sehr stark vorangetrieben von der katholischen Kirche. Die auch damit die macht großer Clans, wo sich dann viele untereinander verpaart haben. Riesige Familienverbünde, wo viel erlaubt war, alles erlaubt war, dadurch gebrochen hat, mehr Gerechtigkeit auf der einen Seite, aber auch weniger macht für diese Clans und eben diese Einehe, die sich dann kulturell, philosophisch, religiös bei uns ja bis heute ziemlich durchgesetzt hat. Zum Schluss Johannes noch mal zurück zur Studie und. 34 Säugetierarten waren es, glaube ich, die untersucht worden sind. Und du hast gesagt, wir sind auf. Platz 7. Wir stehen genau zwischen dem Biber und dem Weißhandgeboren. Wir sind also keine treue Weltmeister, aber wir sind schon extrem weit entfernt von von diesem Schaf, dem diesem Säuschaf da auf der Säulinsel und auch den. Unseren engen Verwandten, Gorillas und Schimpansen, auch weit entfernt von den netten Delfinen. Das sieht auch der Autor von unserer Studie so, Marc Dibbel in der B. BC Unplugged. Also er selbst ist gerade im Erziehungsurlaub deswegen. Nur ein Interview für die BBC aber er selbst sagt, er, ist viel näher bei dieser kalifornischen 100% Maus als beim Gorilla. Ein neuer Blick auf die Monogamie mit auf jeden Fall viel Statistik und ich merk mir, wir stehen bei der Monogamie zwischen Gibbon und Biber. Weißhand Gibbon. und Weltmeister im Treusein ein Leben mit einem Partner, einer Partnerin ist die kalifornische Maus jetzt gleich mal nachschauen, wie die aussieht. Vielen dank Johannes, für diese Geschichte.

  4. Auf der Erde werden Kriege inzwischen anders geführt als früher. Drohnen, autonome Systeme, Roboter - für all diese Technologien rückt der Weltraum zunehmend in den Fokus. Insbesondere Satelliten sind Teil einer globalen, digitalen Infrastruktur. Wir fragen in diesem Podcast: Wie friedlich geht es dort oben noch zu? Entscheiden sich Kriege künftig auch im All? Wie muss sich Europa aufstellen - und wie gut ist Deutschland vorbereitet? Host in dieser Folge ist Birgit Magiera Autor: Stefan Geier, Wissenschaftsjournalist Redaktion: Martin Schramm Produktion: Markus Mähner Tipps zum Weiterhören: Weniger Schrott im All - Kommt die europäische Recycling-Rakete? Rätsel um den Mond gelöst? - So ist er aus Theia entstanden Abwehr von Drohnen - Deshalb muss sich Deutschland wappnen Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft Transkript des Podcast: Weltraum, Raumfahrt wenn wir hier im IQ Team folgen übers Universum machen, dann geht es ja meistens ums Staunen, um Entdeckungen diesmal nicht. Diesmal geht es um knallharte Macht und um geostrategische Interessen, denn zumindest im erdnahen Weltraum, da tobt, kann man schon so sagen, jetzt schon eine Art Krieg, zumindest ist das all schon lang nicht mehr friedlich. Weil Kriege auf der Erde heute anders geführt werden als früher. Und inzwischen hat auch Deutschland, hat Europa gemerkt, dass da mehr passieren muss, wenn man nicht abgehängt werden will. Wie umkämpft ist der Weltraum tatsächlich? Und wenn Kriege künftig wirklich da oben entschieden werden, wie gut ist Europa vorbereitet? EQ? Wissenschaft und Forschung. Hallo, ich bin Birgit Magira und Stefan Geier ist da der Mann, der sich im Weltraum fast so gut auskennt wie in seiner eigenen Wohnung, oder? Ja, ich tue, was ich kann. Ja, aber ich find auch zu Hause manchmal Sachen nicht. Du hast gerade erst ne aktuelle Folge über den Mond und seine Entstehung und was man da Neues rausgefunden. Hat, da waren wir noch bei der Faszination. Ja genau, faszinierend hier. Jetzt reden wir über Krieg im All, ganz ehrlich, das erste Bild in meinem Kopf ist so der Todesstern von. Star Wars aber das ist natürlich. Quatsch. Ja, tatsächlich geht es nicht um Raumschiffe, die rumfliegen und aufeinander schießen. Es geht allgemein um alle militärischen Aktivitäten, die wir im Weltraum oder zumindest mit Hilfe des Weltraums machen können, da gehört viel dazu, machen wir es ganz konkret. In einem Kriegsfall. Ja, ich will eine Einheit, die an der Front kämpft, mitteilen, was sie machen soll. Dann brauch ich erstmal selber n lagerbild ich muss ja wissen, was ist da überhaupt los, wo sind die, wo ist der Feind, dazu brauch ich Satelliten die Bilder machen oder ich muss einen Radar nutzen und schauen wie ist das Gelände, weil es ist ja wichtig, ja ist dann Berg ist dann Fluss und so weiter dann will ich meine Informationen übermitteln brauche ich n kommunikationssatellit das soll der Feind aber natürlich nicht mitkriegen, ich muss es verschlüsselt machen, dann brauch ich Bodenstationen damit das Signal auch. Rumkommt. Die Leute dort müssen navigieren können, weil die müssen ja wissen, wo sie überhaupt hin müssen oder wo sie einen Roboter hinsteuern. Ich muss Raketen verfolgen, die vielleicht auf mich geschossen werden und so weiter und an jeder Stelle dieser Kette, die ich jetzt gerade gesagt hab, kann natürlich. Sich auch die Gegenseite versuchen zu stören, abzuhören oder zu zerstören, weil das Gefechtsfeld, könnte man es insgesamt nennen, dass es eben nun mal nicht mehr nur am Boden, sondern auch im All, und das ist nicht nur für uns gläsern, sondern auch für die anderen. Also zum Beispiel das Ziel, Satelliten zum Beispiel. Satelliten zum Beispiel. Abschießen geht es schon. Geht man, kann Raketen ins All schießen, die muss starten, fliegt ins All, zerstört den Satelliten. Hat Russland schon mal gemacht, oder ich kann natürlich auch was anderes machen, ich kann mich. Ich mit meinem Satelliten einem anderen annähern und den Rahmen kaputt machen. Es geht aber natürlich auch viel subtiler. Jaming nennt sich das, also die Kommunikation zum Satellitenstören, damit der eben nicht mehr das macht, was derjenige, dem er gehört. Möchte oder ich kann ihn mit Laserlicht von der Erde ausblenden. Das sind nur n paar Beispiele. Also all diese technischen Komponenten, die gehören zu einer inzwischen sehr, sehr großen Infrastruktur im All. Und diese Infrastruktur im all, die gibt es ja eigentlich schon länger. Aber was genau hat sich in letzter Zeit da verändert, dass die jetzt so eine besondere Bedeutung hat? Na? Ja, wir sehen es an den aktuellen Kriegen in der Ukraine, Israel, jetzt teilweise sogar Venezuela, wo? Angebliche Drogenboote abgeschossen werden. Von Drohnen hat auch alles mit Weltall zu tun, was sich vor allem geändert hat, ist, dass wir immer deutlicher merken, Krieg ohne Weltraumunterstützung geht gar nicht mehr, also oder schauen wir in die Ukraine Drohnen. Raketen, die brauchen Informationen von Satelliten oder auch wenn man es n bisschen größer zieht, die ganze geopolitische Lage. Die USA wenden sich an der ein oder anderen Stelle ab, wir sehen viele Krisen weltweit und man sieht halt. Wenn man global mitspielen will, ja. Das heißt, er kann ja heißen, ich will mich schützen, dazu muss ich abschrecken, da muss ich bestimmte Kapazitäten haben, dann brauch ich Zugriff auf diese Infrastruktur und die Rahmenbedingungen, wer hat die, die ändern sich halt. Und was passieren kann, wenn ein Teil dieser Infrastruktur ausfällt, das zeigen noch mal konkret diese Beispiele. Die Ukraine nutzt im Krieg gegen Russland hochauflösende Bilder westlicher Partner, insbesondere der USA. Nur damit lassen sich russische Truppenbewegungen erkennen, Ziele identifizieren und Evakuierungen planen. Im März 2025 setzt die US Regierung vorübergehend die Lieferung dieser satellitengestützten Geheimdienstinformationen aus. Die Folge die Ukraine verliert einen entscheidenden Teil ihres Lagebilds. Die Augen im All. Sind blind. Ohne Satellitenaufklärung muss das Militär Entscheidungen im Blindflugtreffen all das geschieht Berichten zufolge, um die ukrainische Regierung unter Druck zu setzen, Verhandlungen aufzunehmen. Zwischen Januar und März 2024 melden Piloten Tausende von GPS Störungen über der südöstlichen Ostsee, insbesondere über Polen und Litauen. Experten vermuten einen russischen Störsender aus der Region Kaliningrad. Die Störungen werden als ernste Bedrohung für die zivile Navigation eingestuft, für Flugzeuge, Schiffe und Logistik. Ende 2023 Finnland meldet massive Störungen im Navigationssystem GPS, vor allem Flugzeuge und Hubschrauber in der Nähe der russischen Grenze sind betroffen. Die Störungen sind so stark, dass sie die Navigation von zivilen Rettungsdiensten beeinträchtigen. 2021 Russland zerstört einen eigenen, nicht mehr aktiven Spionagesatelliten mit einer Rakete. Der sogenannte ASAT Test erzeugt über 1500 Trümmerteile im All. Man kann sie bis heute zwar verfolgen, aber immer wieder gefährdet solcher Weltraumschrott die Raumstation ISS und andere Satelliten. Und wenn wir jetzt noch mal hinschauen, Stefan, was genau hat Europa selber, hätten wir schon Alternativen, wenn jetzt es schon passiert? Irgendein Tech Milliardär sagt also mein Satellitennetzwerk, das kriegst du jetzt nicht mehr. Wir haben Alternativen bei bestimmten Sachen, Navigation zum Beispiel, wenn man eigenes Navigationsnetzwerk, Galileo, Alternative zu GPS, moderner und übrigens auch genauer funktioniert. Auch beim Breitband, Internet. Also das wäre sozusagen diese Frage. Haben wir irgendeine Alternative zu starlink? Zu diesem riesen Netzwerk von Space X von Elon Musk, das inzwischen um die 9000 Satelliten um die Erde verletzen hat? Und es gibt auch noch andere Konkurrenten, Blue Origin, die gerade was aufbauen, da sind wir eher abgehängt. Europa hat eine Alternative, zum Beispiel One Web, aber das ist n bisschen anders ausgerichtet, da gibt es große Einschränkungen, das ist nicht überall verfügbar, weil ich bestimmte Bodenstationen hab, das ist noch nicht so, wie es sein soll, und der Plan ist jetzt. Dass die ESA die Europäische Weltraumorganisation, ein eigenes breitbandinternet Netzwerk entwickelt, eine sogenannte Konstellation. Iris 2 heißt die, die soll dann sicher sein für zivile Nutzung für dich und mich können wir. Mit dem Handy nutzen aber auch Militär können die Nutzen, ist aber noch nicht fertig und dauert noch n paar Jahre. Und nur Satelliten reicht auch nicht. Es braucht ja auch Raketen, um diese Satelliten dann hochzuschießen. Habt ihr ja vor kurzem eine schöne Folge gemacht. Ja, verlinke ich in den Shownotes. Jan Kerkoff hat mir das genau erklärt. Diese, die wieder senkrecht landen können oder auch waagrecht funktioniert. Beides, wenn man sie erst mal. Entwickelt hat. Genau da haben wir nämlich gesehen, wir hinken ziemlich hinterher, also wenn man es mit einem 100 Meter Lauf vergleichen, da sind wir, na ja, wir sind eigentlich noch am Startblock, jetzt kann man sagen, Google, wir haben da eine Rakete, Ariane 6 stimmt, die fliegt jetzt inzwischen auch und. Und manche sagen aber schon, na ja, auf der einen Seite ist sie schon wieder veraltet, die kann nämlich nicht zum Großteil wieder landen. Und die Ariane, die fliegt, na ja, 567 mal im Jahr und wir sprechen jetzt hier über n Kriegsfall über n Krisenfall, da muss es sehr schnell gehen, mein Satellit ist kaputt gegangen. Der ist abgeschossen worden, der ist gestört worden und ich muss sehr schnell einen wieder hochbringen und da sind wir blank. Also da sind wir völlig abhängig von anderen. Deswegen setzt die ESA jetzt auch mit viel Geld auf sogenannte Micro Launcher, also kleine Raketen. Die das eben können sollen. Da haben wir ja auch mehrere Firmen in Deutschland, die brauchen noch eine, ist mal gestartet, da gab es ja gleich die Kritik, ja, die funktionierte nicht, weil sie nach n paar Sekunden wieder abgestürzt ist. Aber da muss man ganz ehrlich sagen, das ist normal. Komplexe Technik, Space X hat auch. Ungefähr 15 Jahre gebraucht um mal ne Rakete zu starten, dann wieder zu landen. Da brauchen wir Geduld. Aber auch hier muss man sagen, wir sind immer noch auf andere angewiesen. Und diese Abhängigkeit von anderen, die wurmt ganz gewaltig in Europa. Das sieht man daran, dass die. Staaten einen regelrechten Run auf den Orbit gestartet haben. Zumindest hat man den Eindruck, dass dieser Riese Europa langsam aufwacht, was auch das militärische Engagement betrifft oder die militärische Planung. Zusammenarbeit auch mit der eigentlich ja nur zivilen Weltraumorganisation ESA viele Milliarden sind bereitgestellt worden vom deutschen Verteidigungsministerium zum Beispiel nur fürs Weltall, und man sieht es ja an der Anzahl der Konferenzen, die momentan unterwegs sind, in der Industrie, in Politik, Wissenschaft sowieso. Du ja überall hin und es sind deutlich mehr. Geworden überall. Aber ich versuch zumindest am Laufenden zu bleiben. Und ja, der Fokus ist einfach auf dem All, bei Sicherheit, nicht nur Militär, Verteidigung, sondern auch einfach immer diese Frage, wie abhängig sind wir, wie verletzlich sind wir im All als Deutschland. Als Europa, weil das ist eben der Unterschied im All. Man muss halt alles global sehen, ne, und da merkt man ja, der Riese wacht auf, hab ich gesagt oder wie es einer der Vorstände vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt in einem Hintergrundgespräch gesagt hat, dieses Thema Weltall, das ist jetzt endlich mal angekommen in den Hauptstädten Europas. Kannst du noch mal benennen, werden die anderen Mitspieler sind oder auch die Konkurrenten. Also wenn wir allein unterwegs wären, wäre es ja. Wurscht. Die üblichen Verdächtigen, die USA, China, Russland. Der eben, wie ich es zumindest finde, eigentlich Riese Europa und der große Unterschied ist eben, dass es inzwischen nicht nur Staaten sind, von denen die Abhängigkeit besteht, Nasa und China und so weiter, sondern eben auch große private Firmen. Ne, du hast es gesagt, die Tech Milliardäre, jeder hatte sein eigenes. Satellitennetzwerk, das muss man sich schon gönnen. Und auch da tobt natürlich auch n wirtschaftlicher Kampf im All um Einfluss auf diese Infrastruktur. Kannst du es zahlenmäßig mal runterbrechen, jetzt USA oder China, wieviel Satelliten die oben haben? Interessant sind vor allem die, sagen wir mal, die rein militärischen, die anschaut, da sieht man es am besten bei den USA ungefähr 300 nicht alle sind ja öffentlich China, die Hälfte ungefähr 150 Deutschland 8. Also wir haben da keine großen Kapazitäten, deswegen wollen wir auch schnell neu ins All bringen. Da kommt aber wieder dieses Raketenproblem. Wie umkämpft ist der Weltraum? Das ist die Frage in dieser Folge und wir haben schon gesehen, alles hängt ab von der unsichtbaren Infrastruktur dort oben, die wird auch machtpolitisch eingesetzt, aber wir haben auch gehört, Deutschland will investieren, mitspielen, 35 Milliarden Stefan, hat der Verteidigungsminister angekündigt, Esa, europäische Weltraumorganisation, hat auch n viel größeres Budget bekommen und eine eigene Sicherheitsstrategie vorgelegt. Du hast von dem Riesen Europa gesprochen, das klingt. Jetzt schon. Schon so, als sei der nicht nur aufgewacht, sondern hätte auch n Sack voll Geld auf den Tisch. Gelegt. Jetzt ist ein großer Sack voll Geld da, aber Geld allein reicht ja noch nicht. Also das ist ja nur ein Anfang, man sieht daran, es gibt n Commitment was zu tun, auch von Seiten der ESA ...

  5. Es gilt als Hotspot der Artenvielfalt: Das Weddell-Meer an der Nordküste der Antarktis, südöstlich von Südamerika in einer riesigen, hunderte Kilometer breiten Bucht gelegen. 2,8 Millionen Quadratkilometer Wasser, zwischen 500 und 5000 Meter tief. Das Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts will die einzigartige Artenvielfalt und das fragile Ökosystem dieser Region erkunden, um es besser zu verstehen - und so in Zukunft besser schützen zu können. In diesem Podcast sprechen wir mit der Leiterin der Expedition über die Herausforderungen dieser Mission. Host in dieser Folge ist Birgit Magiera Co-Autor: Jan Kerckhoff Redaktion: Martin Schramm Produktion: Markus Mähner Unsere Gesprächspartnerin: Dr. Heike Link, Department Maritime Systeme, Universität Rostock: https://www.inf.uni-rostock.de/maritime-systeme/team-1/dr-heike-link/ Tipps zum Weiterlesen: Reiseroute und Schiffstagebuch der Polarstern: https://follow-polarstern.awi.de/ Mehr zum Biodiversa+Project WOBEC: https://wobec.aq/ Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft #Podcast #Audio #Polarstern #Biodiversität #Forschungsschiff #Seefahrt #Heike Link #UniversitätRostock #Ökosystem #Weddel-Meer #Antarktis #Klima #Klimawandel #Klimaerwärmung #Polarmeer #Alfred-Wegener-Institut Transkript Meeresforschung Das ist nicht nur Wissenschaft, das ist immer auch Abenteuer. Zumindest stelle ich es mir so vor, also zumindest wie früher wildromantisch so ein Humboldt oder ein Amundsen, der ins unbekannte Losgesegelt ist. Heute weiß man sehr genau, wohin man will aktuell ins Südpolarmeer. Genauer ins östliche Weddelmeer mit dem hochmodernen Forschungseisbrecher Polarstern. Die Polarstern fährt regelmäßig in die kalten Erdregionen warum gerade diese Fahrt jetzt nicht nur wissenschaftlich, sondern auch politisch wichtig ist, klären wir. Schiff ahoi. Ich bin Birgit Magira und ich spreche jetzt mit Doktor Heike Link. Sie ist Meeresbiologin an der Uni Rostock und hat die Fahrtleitung, also die Verantwortung für diese Expedition mit mehr als 40 Forschenden an Bord. Hallo. Ja Hallo, vielen Dank für die Einladung. Wir erwischen sie gerade noch zu Hause in Deutschland. Wir zeichnen auf am Mittwoch, 9. Dezember, aber die Polarstern selbst, die ist ja schon seit Mitte November unterwegs, man kann es im Netz verfolgen, jetzt gerade im Südatlantik auf der Höhe so, ja, Angola, fast schon Namibia, wo steigen sie zu? Tatsächlich werden wir in. Namibia auch aufsteigen in Warface Bay, das heißt Polarstern. Stellen wird jetzt in den nächsten Tagen dort einlaufen und wir fliegen mit dem Flieger runter. Am Freitag geht's los und werden dann ja auf Polarstern aufsteigen. Bevor sie uns jetzt gleich erklären, warum genau diese Fahrt so wichtig ist. Ist kurzer Überblick über den Reise und Forschungsplan. Er gilt als Hotspot der Artenvielfalt. Das Weddel Meer an der Nordküste der Antarktis, also südöstlich von Südamerika. In einer riesigen, hunderte Kilometer breiten Bucht gelegen. 2,8 Millionen Quadratkilometer Wasser zwischen 5. 105000 Meter tief. Der südliche an das Festland der Antarktis grenzende Teil ist von Schelfeis bedeckt. Es ist die zweitgrößte permanente Eisdecke der Antarktis. An der Abbruchkante zum Wasser hin ist es bis zu 200 Meter ****. Immer wieder brechen Eisschollen und teils gigantische Eisberge ab und treiben im Wasser. Hier wird die Polarstern sozusagen das Flaggschiff der deutschen Forschungsflotte, mit 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre Bahnen ziehen und die Artenvielfalt unter Wasser erforschen. Mit Sonden und auch optischen und akustischen Messgeräten. Im Fokus ist beispielsweise das Bentos. Das sind die auf dem Meeresboden lebenden Kleinstlebewesen mit einer Größe von 0,3 bis 1 Millimeter. Sie stehen am Anfang der Nahrungskette und sind abhängig unter anderem von der Eisbedeckung, die sich aufgrund des Klimawandels ändert. Aber auch Kaltwasserkorallen, Schwämme, Algen und Fische wie der Langflossen Eisfisch oder der bis zu ein Meter 70 und 80 Kilo schwere Riesen Antarktis Dorsch werden untersucht. Die zentrale Frage dabei, in welchem Zustand ist das Ökosystem des Weddell Meeres und wie verändert es sich durch die Erwärmung und die Abnahme des Eises? Die Erfahrungen durch diese Expeditionen sollen auch Methoden und Techniken liefern, mit denen dort ein permanentes Überwachungssystem installiert werden kann und auch die weiteren Veränderungen beobachten zu können und es sollen auch Informationen gesammelt werden, die helfen, das Weddelmeer zu einem Naturschutzgebiet zu machen, um eben dieses einzigartige Ökosystem zu erhalten. Die Polarstern, unterwegs im Weddell Meer und dieses Meeresschutzgebiet des da kommen soll. Warum gerade dort Frau Link, was macht diese Meeresregion so kostbar für den Artenschutz? Tatsächlich sind wir ja im südlichen Ozean, gerade in der Antarktis, in einem Bereich, wo wir Menschen noch sehr wenig Einfluss auf die Natur hatten. Und gleichzeitig haben wir in den Polarregionen in Arktis und Antarktis eben diesen. Einen wichtigen Einfluss des Meereises auf das gesamte natürliche System. Sie müssen sich das so vorstellen, das Wasser ist ja nicht die Oberfläche, sondern über der Oberfläche drüber ist Meereis, und das bewirkt, dass wir dort besondere. Mikroalgen im Meereis haben die dann auch zum Beispiel ein besonderes Futter für die Tiere in der Wassersäule sein können. Für das Zooplankton, den Grill natürlich und das alles ergibt dann eine Nahrungskette, die nicht nur besonders artenreich ist. Sondern auch sehr angepasst auf dieses System, in dem ihr mehr Eis finden. Wenn man Fotos aus der Region sieht, Aufnahmen, das sieht alles so leblos aus, Eiswüste, wasserwüste, und da sagen sie aber nein, nein, das ist ein Hotspot. Des Lebens. Wie kommt das? Wenn wir auf das Meer schauen, können wir natürlich auch Pinguine sehen. Wir können Wale sehen, aber unter dem Meereis unter der Wasseroberfläche verbirgt sich ja unglaublich viel leben, was wir. Zum einen nur mit Instrumenten, die wir ins Wasser lassen sehen können, zum anderen gar nicht sehen können, weil es so mikroskopisch klein ist. Und das Besondere ist eben, dass im Weddermeer auch diese Mikroalgen schnell zum Meeresboden sinkt. Und hier finden wir dann ein ganz vielfältiges System von Lebewesen. Wir finden Schwammgemeinschaften, die diese Mikroalgen filtern, die darunter kommen, auf den Schwammgemeinschaften Sitzen schlangensterne. Ich selber arbeite ja gern mit dem, was dann unter der Meeresboden Oberfläche, also im Sediment im Schlamm drin erlebt. Und da finden wir ganz unterschiedliche Würmer und Krebstierchen und diese Vielfalt an Nahrung und gleichzeitig aber eben auch. Diese lange Entwicklungszeit, die die Natur dort unten hatte, führt dazu, dass wir sehr viele unterschiedliche Arten finden. Ihr Spezialbereich sind die kleinen Lebewesen im Meeresboden. Jetzt ist das Weddel Meer eisig kalt, tiefe paar 100 bis paar 1000 Meter. Wie kommen Sie daran, an diese Tiere? Mit welchen Gerätschaften? Ich selber arbeite mit dem Wook mit dem sogenannten Multicorer, das heißt, es ist ein bisschen, könnte man sich das vorstellen, wie Stangen in. Der Tipiform angeordnet und in der Mitte haben wir acrylröhren leere Röhren, so 10 Zentimeter im Durchmesser. Jede einzelne und dieses Gerät wird dann vom Schiff aus zum Boden gelassen. Und er wird sich im Boden dann quasi in das Sediment eindrücken. Einfach durch das Gewicht und dann schließen sich durch einen Mechanismus die Röhren unten und oben und man bekommt dann einen Mini Sediment Ökosystem. Aufs Schiff zurück. Und das schauen Sie sich dann an, per Hand also, das wird dann aufgemacht und dann kommt der Sand und Schlick und die Tierchen, oder wie muss ich mir das? Vorstellen. Da werden ganz unterschiedliche Dinge mitgemacht. Zum einen wollen wir im Sedimentwissen wie ist denn eigentlich der Nahrungszustand? Wieviel kam wirklich von diesen Mikroalgen oder von der sogenannten Primärproduktion von ganz oben an? Durchaus in 250, aber auch in 900 Metern Tiefe schauen wir uns das an. Das sogenannte Chlorophyll ins Sediment. Aber was wir eben auch machen ist, wir nehmen diese Röhren und machen Experimente, damit im Labor. Insbesondere schauen wir, wieviel Sauerstoff wird verbraucht vom Sediment, sodass wir eine Abschätzung.

  6. In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember ist der Höhepunkt: der möglicherweise schönste Meteorschauer in diesem Jahr - die Geminiden. Vielleicht sind die Geminiden-Sternschnuppen nur wegen der Jahreszeit weniger bekannt als die sommerlichen Perseiden. Im August sind die Nächte einfach angenehmer als im Dezember. Dieser Podcast verrät, warum sich der Blick in den Himmel im Dezember unbedingt lohnt. Die Sternschnuppen scheinen aus dem Sternbild Zwillinge zu kommen, das fast die ganze Nacht zu sehen ist, und gegen Mitternacht besonders hoch im Süden am Himmel steht. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Autorin: Franziska Konitzer Redaktion: David Globig Produktion: Markus Mähner Tipps zum Weiterhören: Die Kometen Swan und Lemmon - So könnt Ihr sie sehen Höhepunkt der Perseiden Sternschnuppen 2025 Zum Weiterlesen: Der Sternenhimmel - im Dezember und allen anderen Monaten Hier könnt Ihr jederzeit schauen, was es am Sternenhimmel zu sehen gibt: Den Sternenhimmel auf tagesschau.de findet ihr hier Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  7. Welche Fische schwimmen in der Donau? Das lässt sich heute durch die Analyse von DNA im Flusswasser ermitteln. Und Luftproben verraten, welche Pflanzen im Wald wachsen. So können Forschende die Artenvielfalt eines Ökosystems präzise ermitteln, ohne es zu stören und etwa Tiere zu fangen. Engagierte Laien können sie dabei unterstützen. Ein Podcast von Renate Ell. Credits: Autorin/Sprecherin: Renate Ell Technik: Seed media Redaktion: Hellmuth Nordwig Unsere GesprächspartnerInnen: Dominik Bernolle, Referat für Fischökologie im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) Dr. Corinna Wallinger und Sabrina Gurten, Institut für Zoologie der Universität Innsbruck Dr. Joanne Littlefair, Research Department of Genetics, Evolution and Environment – University College London Zum Weiterhören: Satellit beobachtet Wildtiere - Das bringt das Icarus-Projekt IQ - Wissenschaft und Forschung, 24.11.2025 https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e9fa4281e90382bb/ Namenlose Helden – Tiere beobachten mit Sendern Namenlose Helden (1) - Storch Hansi auf Irrwegen https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:4f22603952486b85/ Namenlose Helden (2) - Rekordwanderung einer Hirschkuh https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:856e213c44b447b0/ Namenlose Helden (3) - Überlebenskampf eines Gepardenkindes https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:98942b4727b3d440/ Zum Weiterlesen: Seltene Fische in der Donau Artenhilfsprogramm für den Zingel https://www.lfu.bayern.de/natur/fische_krebse/artenhilfsprogramme/zingel/index.htm Bayerns Fisch des Jahres 2025: Der Huchen https://lfvbayern.de/der-verband/aktuelles/bayerns-fisch-des-jahres-2025-der-huchen-5043.html Fischlexikon des Landesfischereiverbandes Bayern https://lfvbayern.de/fischen/angelfischerei/fischlexikon mit Huchen https://lfvbayern.de/lexikon/huchen Schrätzer https://lfvbayern.de/lexikon/schraetzer Streber https://lfvbayern.de/lexikon/streber Zingel https://lfvbayern.de/lexikon/zingel Frosch im Wassertropfen – Citizen-Science-Projekt an der Universität Innsbruck https://www.uibk.ac.at/projects/frosch-im-wassertropfen/ FlowerPower – Evaluation of a Citizen Science eDNA-Approach to monitor Insect-Flower Interactions https://www.uibk.ac.at/de/zoology/forschung/applied-animal-ecology/projects/flower-power/ GBOL – German Barcode of Life: Inventarisierung und genetische Charakterisierung der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. https://gbol1.bolgermany.de/startseite/das-projekt/was-ist-gbol/ Habt ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp https://wa.me/491746744240 oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  8. Impfstoffe werden sehr vielen gesunden Personen gespritzt. Nebenwirkungen sind da besonders problematisch. Von Anfang an gab es deshalb auch Kritik. Heute sorgen ein komplexes Zulassungsverfahren und eine anschließende Kontrolle der Anwendung aber für ein hohes Maß an Sicherheit. Ein Podcast von Volkart Wildermuth. Credits: Autor/Sprecher: Volkart Wildermuth Redaktion: Hellmuth Nordwig Im Interview: Dr. Inas Abdelgawad, Leiterin Gesundheitsamt Havelland Prof. Marco Cavaleri, Leider der Abteilung Biologische Gesundheitsgefahren und Impfstrategien bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA in Amsterdam Dr. Sarah Eitze, Gesundheitskommunikation, Institute for Planetary Health Behavior, Universität Erfurt Thomas Kerner, Leiter Fachbereiche Soziale Entschädigung und Stiftungen, Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bayreuth Prof. Karl-Heinz Leven, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Dr. Marianne Röbl-Mathieu, Stellvertretende Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Frauenärztin in München. Prof. Harald Prüß, Experimentelle Neurologie, Charité, Berlin Prof. Stefan Vieths, Präsident des Paul-Ehrlich-Institutes in Langen Zum Weiterlesen | Quelle Artikel in „The Lancet“ zum Einfluss von Impfstoffen über die vergangenen 50 Jahre Hunderte anerkannte Corona-Impfschäden bundesweit. F.A.Z. 21.04.25 (Bezahlschranke) Habt ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp https://wa.me/491746744240 oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  9. True Crime im All: Vor 4,5 Milliarden Jahren ist der Protoplanet Theia mit der jungen Erde zusammen gestoßen. Laut gängiger Theorie ist daraus der Mond entstanden. Doch bis heute rätseln Wissenschaftler, woher Theia gekommen ist. Aus den Weiten des Sonnensystems oder sogar von außerhalb? Das fragen wir in dieser Podcast Folge. Neue Analysen von Mond- und Erdgestein sowie Meteoriten verraten nun, dass Theia und die junge Erde offenbar enge Nachbarn waren. Diese Erkenntnis könnte eines der größten Rätsel um den Mond lösen. Host in dieser Folge ist Johannes Roßteuscher Autor Stefan Geier Redaktion: Miriam Stumpfe. Link zur Originalstudie (evtl. Bezahlschranke): The Moon-forming impactor Theia originated from the inner Solar System Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft #Podcast, #Audio, #Mond, #Mondgestein, #Theia, #GiantImpactTheory, #TimoHopp, #MPI, #Geochemie, #Astronomie, #Planeten, #EisenIsotope, #Weltraum, #All, #Weltall Transkript Diesmal geht es um die alte, aber immer wieder interessante Geschichte. Wie ist eigentlich unser Mond entstanden? Man geht ja seit gut 50 Jahren davon aus, dass der Mond aus den Resten eines Einschlags hervorgegangen ist. Von einem anderen Himmelskörper auf unsere Erde. Aber wie das genau abgelaufen ist, woher dieser Himmelskörper kam? Da wird immer noch fleißig rumgeforscht und da gibt es jetzt neue Erkenntnisse. Und mein Kollege Stefan Geier, Physiker und Experte für Sterne und Planeten und so weiter. Der behauptet eiskalt. Das ist geradezu eine True Crime Geschichte. Naja, wir haben alle Zutaten die man braucht für einen guten Krimifall, also einen Täter. Ein Opfer ist in dem Fall unsere Erde, wir haben viele Spuren, Indizien, aber auch ein. Großes Überbleibsel eben. Das ist eben unser Mond und besonders spannend ist, es gibt neue Indizien, wo der Täter herkommt, der diesen Mohn erzeugt hat, nach langer, langer Zeit. Also die Geschichte startet vor 4,5 Milliarden Jahren, unser Sonnensystem war da noch ziemlich jung und da hat es einen riesigen Bums gegeben, Zusammenstoß die frühe Erde ist da von einem Brocken getroffen worden sogar. Mars hat auch einen Namen bekommen, später Theia und. Und der hat die Erde getroffen und aus den Trümmern, so ist zumindest die gängige Theorie. Da hat sich dann eben der Mond geformt. Also du nennst ihn ja sogar das Überbleibsel von diesem True Crime. Also ich kenn die Theorie, die ist ja jetzt nicht ganz neu, die heißt. Irgendwie Englisch. Giant Impact Theorie ist das und das ist die beste Erklärung, die wir haben bislang seit den 70er Jahren, da haben wir die Apollo Missionen, die Astronauten am Gestein vom Mond zur Erde gebracht, ist heute noch ziemlich wertvoll ist oder heilige Gral der Astrogeochemie und genau und von diesem Gestein kann man die chemische Zusammensetzung genau studieren und damit Forscher. Von Max-Planck-Institut. Für Sonnensystemforschung war ein Team um Timo Hoppt die haben in diesen Brocken neue Spuren gefunden und eben diese Frage zu beantworten. OK, also angeblich hat ja taya. Mond geformt aber wo ist Taya eigentlich hergekommen? War die weit draußen im Sonnensystem, ist sie vielleicht sogar von außerhalb des Sonnensystems gekommen oder war es ein Nachbar? Weil, muss man dazu sagen. Forscher verzweifeln schon ziemlich lange an dieser Frage. Wenn man das simuliert, diesen Einschlag, ja, dann sieht man, der Mond müsste eigentlich zum großen Teil aus Material. Da heißt es dann immer. Des Impaktors sein also Taylor in dem Fall bis zu 90%, je nachdem wie man simuliert. Und jetzt stell dir mal eine große blaue Knetkugel vor und ich nehm jetzt die nimmst du jetzt in die Hand und dann nehm ich eine kleine rote und Knall die da drauf, die klatscht dann da drauf und die Brocken die wegfliegen, die sind dann wahrscheinlich vor allem. Also du hast die kleine rote drauf geworfen, der prallt zurück. Also kleine rote Brocken. So genau die roten Klumpen. Aber jetzt hat man sich das Mondgestein angeschaut und hat eben. Im Zweifel dann an dieser Theorie oder an dem Tathergang bekommen, weil man gemerkt hat, OK, also wenn man sich chemisch anschaut, dann sind die fast gleich. Also das Gestein vom Mond und das Gestein aus dem Erdmantel so ähnlich, dass man es eigentlich kaum unterscheiden kann. Also der Mondgestein vom Mond und Gestein von der Erde sind quasi chemisch nahezu identisch. Man sagt auch, das Rätsel der chemischen Zwillinge. Die chemischen Zwillinge? Stimmt. Und dieser Fakt, der passt einfach nicht zu dieser Idee, dass der Mond aus einem völlig anderen Himmelskörper entstanden ist. Also zu der Theorie, dass eben ein anderer Himmelskörper. Ein Protoplanet in die Erde kracht und aus diesem Tohuwabohu der Mond entsteht. Und das hat man an den Elementen, wenn man die eben vergleicht, gesehen. An den chemischen. An den chemischen Elementen. Und jetzt gibt es aber nicht nur die Elemente, sondern wenn man noch genauer hinschaut, dann gibt es auch noch Varianten von den Elementen, die sogenannten Isotope, also einfach gesagt, ja, also es gibt Sauerstoff, 1617, 18, alle Sauerstoff, aber verschiedene Varianten, und genauso ist es beim Eisen, und das ist jetzt das Entscheidende, denn diese. Eisen. Isotope. Die sind in der Erde unterschiedlich verteilt, manche sind eher im Erdkern, die stammen eher aus der Entstehungsphase der Erde und manche sind eher im Mantel, und das ist die Tatzeit, die stammen aus der Tatzeit, wo Theya eben in die Erde. Gekrallt also die Eisenisotope im Mantel wären die, die dann auch im Mond wären die gleichen Eisenisotope. So ist es. Und die. Verteilung dieser Isotope ist auch nicht gleich je nachdem, wo man jetzt hinschaut in unserem Sonnensystem. Also wenn ich mir einen Brocken anschaue, der von weit draußen stammt, dann ist diese Zusammensetzung der Isotope anders, als wenn ich irgendwas anschaue, was nahe an der Sonne ist. Leuchtet eigentlich ein, also diese Varianten der Elemente sind halt weit entfernt, ein bisschen anders zusammengemischt als hier bei uns. Ich stell es mir immer so vor, wieso n isotopendialekt wenn jemand von weit weg kommt, dann spricht er anders als wenn jemand nah da ist, sozusagen. Und wenn man sich jetzt anschaut, wo kommen Erdnund her, dann haben die eben ja den gleichen. Isotopen und Dialekt. Und es passt aber eben nicht zusammen, weil wenn er aus der Nähe gekommen wäre, dann müsste man davon ausgehen, dass Erde und so n Brocken sich eigentlich viel früher irgendwie zusammengeschlossen hätten. Ja, und die Tatsache, dass Theya aber so Marsgroß ist, bevor sie die Erde getroffen hat, spricht eben dafür, dass er von weit, weit weg kommt, aber so kann es ja eben nicht gewesen. Sein ja, weil sonst hätte es nicht den gleichen. Isotopendialekt genau also Dilemma Wissenschaft sucht. Erklärungen, man könnte jetzt zum Beispiel sagen. Taya war vielleicht ganz zufällig so n perfekter Zwilling der Erde ist wirklich extrem unwahrscheinlich. Ne, also stell dir vor, du gewinnst im Lotto und wirst am selben Tag vom Blitz getroffen. Das ist erstens saublöd. Ist wahrscheinlich sogar schon passiert in der Menschheitsgeschichte, aber ich vermute den Wissenschaftlern zu unwahrscheinlich. Ist zu unwahrscheinlich, dann könnte es auch sein, dass der Einschlag so unglaublich heftig war, dass ich das Material von Theia und Erde in dieser wabernden, Trümmer glühenden Trümmerwolke komplett durchmischt hat, also wirklich durchmischt, ne bis aufs letzte Atom. Also nicht mehr ein roter und ein blauer, sondern dann hat man so. Eine einfach alles 1 und das was rauskommt ist dann natürlich auch sehr gleich, aber das kommt auch nicht raus, wenn man es jetzt irgendwie simuliert. Also funktioniert einfach auch nicht. Und jetzt kommen wir zu dieser neuen Studie. Da holt dieses Team, könnte man sagen, ganz neues Beweismittel aus der Asservatenkammer. Die haben Sie jetzt das Element Eisen ganz genau angeschaut. Wie du schon gesagt hast, also das Eisen im raren wertvollen. Ein Mondgestein und nicht nur mit dem, das hab ich auf dem Tisch. Dann hab ich noch Proben von der Erde und dann hab ich noch Proben von Meteoriten, also von irgendwelchen Brocken aus dem Weltall, die brauche ich, weil an denen kann ich genau feststellen, ja, wo kommt denn jemand her. Im Säulensystem, weil wir wissen, wo der Meteorit herkommt. Und der hat dann auch wieder seinen Isotopendialekt. Genau und je nach Dialekt weiter weg oder näher hier. Ich muss kurz einhaken, damit ich es verstehe. Wir haben jetzt Eisenisotope von 3 verschiedenen Quellen von. Erdmantel vom Mond aus dem Mondgestein und von irgendwelchen Meteoriten, mit dem wir das dann vergleichen, um rauszufinden, aus welchem Teil des Alls eigentlich dieses Eisen sein könnte. Diese Variante, dieser Dialekt. Und dann? Haben die Forscher diese heutigen Isotopenwerte in der Erde, im Erdmantel und im Mondgestein sozusagen als Endpunkt genommen und gefragt, wenn wir zurückrechnen, wie müsste denn die ursprüngliche Zusammensetzung? Von Taya und von der frühen Erde. Wie muss das gewesen sein? Was hab ich, was musste ich damals in den Mixer schmeißen, dass das rauskommt, was ich heute messen kann, also sozusagen das ursprüngliche Rezept für dieses Erde mondsystem und das Faszinierende ist? Da Harman eben gesehen, woher es diese Zutat gekommen für Theia und das überraschende, sie ist nicht fremd. Sie ist nicht von weit her gekommen, sondern sie muss wirklich eine Nachbarin gewesen sein aus derselben Region des Sonnensystems, im Wesentlichen wie die Erde im True Crime Talk hat man gesagt, der Täter stammt aus dem selben Dorfstress, aus der Hood sozusagen, und es geht sogar noch genauer, weil wir haben immer noch dieses alte Problem, Zwilling ne. Sie sehen genauso aus, wenn man sich es anschaut, aber. Aber da kommt eben diese ganz genaue Feinauflösung von dieser Arbeit ins Spiel. Sie waren sich sehr ähnlich, ja, aber sie war und die Erde damals war die Zwillinge Erde, aber sie waren eben keine eineiigen Zwillinge und daran kann man jetzt sogar ablesen, dass Theia höchstwahrscheinlich näher an der Sonne war als die Erde sogar, also eine innerere Umlaufbahn hatte. Näher zur Sonne dann, wenn die nicht zusammengekracht wären damals, dann bräuchten wir einen anderen Spruch jeden Samstag erklärt und so weiter da müsste nur jeden Samstag theoretisch erklärt uns oder sowas. Auf jeden Fall kann man sagen, dass der die Sonne auf einer Bahn umkreist, die etwas innerhalb der heutigen Erdbahn lag. Und das ist ja eben dieser kleine, feine Unterschied in der chemischen Signatur. Und damit, sagen die Forscher, ist das jetzt eigentlich die Lösung eines. Des jahrzehntealten Rätsels dieser Unterschied ist klein genug, um eben die extreme Ähnlichkeit von Erde und Mond zu erklären. Aber er ist groß genug, dass sie eben keine perfekten Klone waren, ja. Also zweieiige Zwillinge wie du sagst. Aber ich bin ja. Kein Physiker wie du, deswegen Saudumm gefragt, wenn die um das gleiche Zentralgestirn kreisen, warum krachen die dann überhaupt zusammen? Haben die dann verschiedene Ellipsen oder sowas? Wir krachen jetzt ja auch nicht mit dem Saturn zusammen. Ich glaub man kann sich dieses frühe Sonnensystem im Wesentlichen vorstellen wie ne kosmische Schießbude. Da ist alles mögliche Rumgeflogen, es hat dauernd Einschläge gegeben, wir sind ja die Reste davon heute noch auf der Erde. Und sowohl auf der Erde als auch auf dem Mond als auch auf allen möglichen anderen Himmelskörpern. Und, Na ja, auf den Bahnen haben eben die heutigen Planeten immer mehr Material eingesammelt und sich eben zu dem geformt, was sie heute sind. Nur die Teher gibt es gar nicht mehr, weil die ist jetzt eigentlich mehr oder weniger unser Mond. Mehr oder weniger immer noch die beste Theorie, die wir haben und ich find es auch n sehr interessanten Einblick, den wir da kriegen, wie unser ja wie unser Planetensystem so organisiert war in der Jugend diese. Kollisionen damals Bude waren vielleicht gar nicht die Ausnahme eben, sondern die Regel und so lange, bis eben nur noch stabile Planeten übrig waren. Die sehen wir heute, es könnte also. Also gut sein, wenn wir jetzt mal weiter weg schauen. Ja, wir finden ja immer mehr Exoplaneten, also Planeten, die um andere Sterne kreisen als unsere Sonne, wenn wir da jetzt ebenfalls große Monde sehen, ja, die könnten ja auf die gleiche Weise entstanden sein und der Mond, der ist ja nicht. Nur schön, jetzt sind wir wieder bei uns am Anfang bei der Sonate, der hat da große Vorteile, wenn ich n Mond hab als Planet, der erzeugt zum Beispiel die Gezeiten und die Spielen eine nicht unwichtige Rolle bei der Entstehung des Lebens. Also die Gezeiten, das heißt, wir brauchen ja bekanntlich Wasser und eine Atmosphäre. Ganz viele Sachen brauchen wir aber eben auch zeigen helfen, auch weil dann hab ich manchmal Wasser, manchmal kein Wasser an einer bestimmten Stelle und dann dieser Übergangsgrenze geht man ja davon aus, ne, da könnte wahrscheinlich. Das Leben entstanden. Also mehr Zusammenstöße, mehr Monde und vielleicht dann doch wieder mal mehr Chance auf außerirdisches Leben. Also die Geschichte von Teher ist nicht nur die Geschichte von unserem Mond, sondern vielleicht sogar eine Art Vorlage dafür, wie. Anderswo im Universum auch lebensfreundliche Welten entstehen, könnten durch Zusammenstöße und möglicherweise Trabanten und Gezeiten den Link zur Originalarbeit von Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung findet ihr wie immer in der Beschreibung. Vielen Dank an unseren Physiker vom Dienst Stefan Geier. Sehr gern Servus, bis zum nächsten Mal.

  10. Steht die Quantentechnologie kurz vorm Durchbruch zum Quantenrechner? Das suggerieren immer neue Erfolgsmeldungen von Tech-Giganten und Forschungslaboren. Doch für viele Fragen braucht es Grundlagenforschung. Ergebnisoffen. Warum, fragt dieser Podcast. Steht die Quantentechnologie kurz vorm Durchbruch zum Quantenrechner? Das suggerieren immer neue Erfolgsmeldungen von Tech-Giganten und Forschungslaboren. Doch für viele Fragen braucht es Grundlagenforschung. Ergebnisoffen. Warum, fragt dieser Podcast. Wer Grundlagenforschung macht, hat keine konkrete Anwendung zum Ziel, sondern will etwas Neues finden. Etwas, von dem noch keiner weiß, dass es das gibt. Als drei Physiker in den 1980er Jahren nachgewiesen haben, dass es Quanteneffekte nicht nur in atomaren Strukturen, sondern auch in großskaligen elektrischen Schaltkreisen gibt, war das solche Grundlagenforschung. Inzwischen ist klar: Dieser Effekt ist nützlich für die Entwicklung von Quantencomputern, die drei Forscher bekommen deswegen den Physik-Nobelpreis 2025. Woran Experimentalphysiker in diesem Bereich heute forschen, beschreibt unser Live-Gast auf der Podcast-Bühne, der Experimentalphysiker Christoph Strunk aus Regensburg. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Redaktion: Miriam Stumpfe Produktion: Markus Mähner Unser Gesprächspartner: Prof. Christoph Strunk, Universität Regensburg, Institut für Experimentelle und Angewandte Physik: https://strunk.app.uni-regensburg.de/ Tipps zum Weiterhören: Wo konkret die Entwicklung des Quantencomputers steht, erzählen wir in dieser Folge: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:43d0ffe3820b4f0b/ Und das sind unsere drei Nobelpreisfolgen dieses Jahr: Chemische Schwämme - Das steckt hinter dem Chemie-Nobelpreis: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:4e091adb25850e2a/ Wegbereiter der Quantencomputer - Das steckt hinter dem Nobelpreis für Physik: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:420c86b5e41a853e/ Wächter im Immunsystem - Das steckt hinter dem Medizin-Nobelpreis: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:da4f41431f1f977f/ Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  11. Bei Leukämie hilft manchmal nur noch eine Stammzelltransplantation. Die Patienten bekommen Knochenmark von einem Spender. Mediziner müssen deshalb das neue Immunsystem austricksen. Dieser Podcast klärt, wie Nobelpreisforschung sie dabei unterstützt. Für die Entdeckung der regulatorischen Immunzellen (T-Zellen) bekommen drei Forscher 2025 den Medizin-Nobelpreis - Mary E. Brunkow, Fred Ramsdell, Shimon Sakaguchi. Grundlagenforschung, die in den 90er Jahren die entscheidenden Ergebnisse brachte. Inzwischen nutzt die Entdeckung auch Patienten. Zum Beispiel hilft sie, gefürchtete Komplikationen einer Stammzelltransplantation zu verhindern. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Redaktion: Miriam Stumpfe Technik: Hellmuth Nordwig Gesprächspartner: Prof. Matthias Edinger, Leiter allogene Stammzelltransplantation, Universitätsklinikum Regensburg https://www.ukr.de/innere-medizin-3/informationen-der-klinik-und-poliklinik/forschung/experimentelle-forschung/arbeitsgruppe-prof-dr-m-edinger-pd-dr-p-hoffmann Zum Weiterhören: Hier könnt ihr alle Folgen zu den diesjährigen Nobelpreisen nochmal nachhören. Medizin Physik Chemie Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  12. Am 10. Dezember 2025 werden die Nobelpreise verliehen. Nobelpreis für Medizin: Milliarden von Immunzellen in unserem Körper sorgen dafür, dass wir nicht krank werden. Doch manche können auch den Körper selbst angreifen. Damit das nicht passiert, gibt es Wächter-Zellen. Entdeckt haben das u.a. der Japaner Shimon Sakaguchi sowie Mary Brunkow und Fred Ramsell aus den USA. Für ihre Forschung zu "regulatorischen T-Zellen" bekommen sie dieses Jahr den Medizin-Nobelpreis. Dieser Podcast erzählt, warum sie für diesen Erfolg auch hartnäckig gegen den Strom schwimmen mussten und wie ihre Erkenntnisse helfen, Autoimmunkrankheiten oder Transplantationspatienten zu behandeln. Host in dieser Folge ist Birgit Magiera Redaktion: Miriam Stumpfe Produktion: Markus Mähner Autorin und Gesprächspartnerin: Ulrike Till, Wissenschaftsjournalistin Mehr zu dem Nobelpreis für Medizin 2025 findet ihr hier: https://www.nobelprize.org/prizes/medicine/2025/summary Mehr zu den Preisträgern gibt's hier: Dr. Mary E. Brunkow, institute for systems biology: https://hood.isbscience.org/people/mary-brunkow-phd/?tab=projects Fred Ramsdell PhD, sonoma bio therapeutics: https://sonomabio.com/about/the-founders/ Shimon Sakaguchi, Universität Osaka: https://www.osaka-u.ac.jp/en/research/nobelprize/sakaguchi/top Tipps zum Weiterstreamen: Radiowissen: Alfred Nobel - die Sprengkraft des schlechten Gewissens https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d4172b8e06637bf2/ Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  13. Am 10. Dezember 2025 werden die Nobelpreise verliehen. Nobelpreis für Physik: Die Quantenwelt ist die Welt der kleinsten Teilchen. Merkwürdige Dinge passieren dort, zum Beispiel können einzelne Teilchen durch ein Hindernis hindurch tunneln anstatt an ihm abzuprallen. Das ist der sogenannte Tunneleffekt. Als drei Physiker in den 80er Jahren in ihrem Labor gezeigt haben, dass auch mehrere Teilchen zusammen sich so verhalten können, wussten sie nicht, wie bahnbrechend diese Entdeckung ist. John Clarke, Michel Devoret und John Martinis heißen sie und haben damals zusammen in Berkeley gearbeitet. In dieser Podcast Folge klären wir, warum sie dafür den Nobelpreis bekommen und was daran wichtig für die Entwicklung einer bestimmten Art von Quantencomputern ist. Host in dieser Folge ist Birgit Magiera Redaktion: Miriam Stumpfe Produktion: Markus Mähner Autor und Gesprächspartner: Stefan Geier, Wissenschaftsjournalist Mehr zum Nobelpreis für Physik 2025 findet ihr hier: https://www.nobelprize.org/prizes/physics/2025/summary Mehr zu den Preisträgern gibt's hier: John Clarke, University of California, Berkeley: https://news.berkeley.edu/2025/10/07/john-clarke-uc-berkeley-emeritus-professor-awarded-2025-nobel-prize-in-physics/ Michel Devoret, Yale University und University of California, Santa Barbara: https://engineering.yale.edu/research-and-faculty/faculty-directory/michel-devoret John Martinis, University of California, Santa Barbara: https://www.physics.ucsb.edu/people/john-martinis Zum Weiterhören: Superrechner der Zukunft - Wann werden Quantencomputer Realität? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:43d0ffe3820b4f0b/ Wächter im Immunsystem - Das steckt hinter dem Medizin-Nobelpreis 2025 https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:da4f41431f1f977f/ Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  14. Am 10. Dezember 2025 werden die Nobelpreise verliehen. Nobelpreis für Chemie: Ein Schwamm ist super, um Wasser aufzuwischen. Chemiker können so etwas ähnliches auf Molekülebene bauen: Strukturen aus sogenannten metall-organischen Verbindungen. Sie haben maßgeschneiderte Hohlräume, mit denen sich CO2, Schadstoffe oder auch Wassermoleküle einfangen lassen. Die Forscher Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar Yaghi bekommen dieses Jahr den Nobelpreis für Chemie dafür. Dieser Podcast klärt, wie diese Verbindungen inzwischen nicht nur Wasser in der Wüste sammeln sondern auch Umweltschadstoffe unschädlich machen. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Redaktion: Miriam Stumpfe Produktion: Markus Mähner Autor und Gesprächspartner: Hellmuth Nordwig, Wissenschaftsjournalist Mehr zu dem Nobelpreis für Chemie 2025 findet ihr hier: https://www.nobelprize.org/prizes/chemistry/2025/summary Mehr zu den Preisträgern gibt's hier: Susumu Kitagawa, Kyoto University: https://www.icems.kyoto-u.ac.jp/en/people/1422/ Richard Robson, University of Melbourne: https://www.unimelb.edu.au/newsroom/news/2025/october/professor-richard-robson-wins-nobel-prize-in-chemistry Omar M Yaghi, University of California, Berkeley: https://yaghi.berkeley.edu/ Tipps zum Weiterstreamen: Wenn der Regen fehlt - So ernten Forschende Wasser in trockenen Gebieten https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d44612039058c232/ Wegbereiter eines Quantencomputers - Das steckt hinter dem Nobelpreis für Physik 2025 https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:420c86b5e41a853e/ Wächter im Immunsystem - Das steckt hinter dem Medizin-Nobelpreis 2025 https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:da4f41431f1f977f/ Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  15. Die Geschichte der europäischen Hauskatze wird neu geschrieben. Vermutlich kam sie nicht schon mit steinzeitlichen Bauern aus dem Nahen Osten zu uns, sondern erst tausende Jahre später mit römischen Schiffen. In diesem Podcast geht es um die Hintergründe. Ein internationales Forscherteam hat DNA-Proben von 225 Katzen aus 97 archäologischen Fundstätten in Europa und Anatolien untersucht – teilweise aus Knochenstaub. Die ältesten Proben waren nach Angaben der Forschenden 11.000 Jahre alt. Der überraschende Befund: domestizierte Hauskatzen gehen nicht, wie bisher angenommen, seit rund 8.000 Jahren bei uns auf Mäusejagd, sondern erst seit der Römerzeit. Host der Folge ist Johannes Roßteuscher Autorin ist die Wissenschaftsjournalistin Julia Nestlen Redaktion: David Globig. Zum Weiterlesen: tagesschau.de: Hauskatze kam mit den Römern Link zur Originalstudie (evtl. Bezahlschranke): The dispersal of domestic cats from North Africa to Europe around 2000 years ago Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  16. Tauben nutzen das Magnetfeld der Erde zur Orientierung. Doch wie sie es wahrnehmen, war lange ein Rätsel. Es gab verschiedene Theorien. Jetzt sagen Neurowissenschaftler: Der Magnetsinn sitzt im Innenohr. Wie das genau funktioniert, klärt dieser Podcast. Host in dieser Folge ist Birgit Magiera Redaktion: Miriam Stumpfe Unser Gesprächspartner: Dr. Gregory Nordmann, Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz https://www.bi.mpg.de/person/131329 Zum Weiterlesen: Pressemeldung des Max-Planck-Instituts Magnetsinn: Tauben nehmen Magnetfelder über ihr Innenohr wahr Pressemeldung der Ludwig-Maximilians-Universität München https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/magnetsinn-tauben-nehmen-magnetfelder-ueber-ihr-innenohr-wahr-6db29b2c.html Zum Weiterhören: Was man über andere Tiere und ihren Magnetsinn weiß, schildert diese IQ-Folge: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:55d7517fec94f941/ Kompass im Körper - Wie Tiere sich am Erdmagnetfeld orientieren Und wie Forscher Zugvögel und andere wandernde Tiere per Satellit beobachten haben wir in dieser Folge erklärt: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e9fa4281e90382bb/ Satellit beobachtet Wildtiere - Das bringt das Icarus-Projekt Habt ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp https://wa.me/491746744240 oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  17. Stromnetzbetreiber stehen vor großen Herausforderungen: Sonnen- und Windenergie sind nicht ständig verfügbar. Deshalb stabilisieren Speicher die Netze - bisher meist Lithium-Ionen-Akkus. Was kommt in Zukunft? Ein Podcast von Hellmuth Nordwig. Autor und Sprecher: Hellmuth Nordwig Technik: Leon Schiefer Redaktion: Dorothee von Canstein Unsere GesprächspartnerInnen: Severin van Waasen, Projektleiter Hybride Energie- & Batteriesysteme, Abo Energy https://www.aboenergy.com/de/ Karl Potz, Head of Battery Storage, VERBUND https://www.verbund.com/de Prof. Matteo Bianchini, Bayerisches Zentrum für Batterietechnik, Uni Bayreuth https://www.bianchini.uni-bayreuth.de/en/team/bianchini/index.php Dr. Oliver Fitz, Gruppenleiter Batteriezelltechnologie, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, Freiburg https://www.ise.fraunhofer.de/de/ueber-uns/mitarbeiterprofile/fitz--oliver---profile.html Prof. Roswitha Zeis, Lehrstuhl für Elektrische Energietechnik, Uni Erlangen-Nürnberg https://www.eet.tf.fau.de/person/prof-dr-roswitha-zeis/ Axel Kießling, Leiter Digitales und Flexibilitäten, TenneT GmbH Bayreuth https://www.tennet.eu/de Zum Weiterlesen: BR 24: Energiewende - Jetzt kommt der Boom bei großen Batteriespeichern https://www.br.de/nachrichten/bayern/energiewende-jetzt-kommt-der-boom-bei-grossen-batteriespeichern,Ubj3HGn Universität Bayreuth: Bayerisches Batterieforschungszentrum https://www.baybatt.uni-bayreuth.de/de/index.html TenneT: Flexibilität im Stromnetz www.tennet.eu/de/uebertragungsnetz/flexibilitaet-im-stromnetz Zum Weiterhören: IQ - Wissenschaft und Forschung: Kernfusion - Wann kommen die ersten Reaktoren? https://www.ardaudiothek.de/episode/iq-wissenschaft-und-forschung/kernfusion-wann-kommen-die-ersten-reaktoren/bayern-2/14429935/ Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/5941402

  18. Da draußen im Weltall wimmelt es nur so vor lauter Exoplaneten. Doch Astronomen suchen nach einer zweiten Erde: Könnte auf diesen fremden Welten außerhalb unseres Sonnensystems Leben existieren? Ein Podcast von Franzi Konitzer. Credits: Autorin/Sprecherin/Regie: Franziska Konitzer Redaktion: Hellmuth Nordwig Technik: mars13 Unsere GesprächspartnerInnen: Heike Rauer, Institut für Planetenforschung, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Laura Kreidberg, Max-Planck-Institut für Astronomie Kevin Heng, Ludwig-Maximilians-Universität, München Louise Dyregaard Nielsen, Ludwig-Maximilians-Universität, München Zum Weiterhören: Hat es Leben auf dem Mars gegeben? Die Antwort auf diese Frage suchen Forscher schon seit Jahrzehnten. Immer wieder gibt es Hinweise. Die letzten stammen aus einem ganz besonderen Experiment: IQ-Reporterin Anna Tratter erzählt in dieser kurzen Podcast-Folge, was heraus gekommen ist. Podcast - Tipp: Die weiteste Reise des Universums Wie weit können wir reisen? Die Frage wollen wir in diesem 2-teiligen Podcast beantworten. Bitte einsteigen: Wir halten uns nicht lang auf der Erde auf. Denn wer wirklich weit reisen will, kann nur in eine Richtung zielen: das All. Die weiteste Reise (1) - Ins Universum Die weiteste Reise (2) - Bis zur letzten Grenze Habt ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp https://wa.me/491746744240 oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  19. Viele, die unter Depression leiden - oder den Verdacht haben -, holen sich Rat in sozialen Netzwerken. Andere lassen sich von Künstlicher Intelligenz Tipps geben. Diese Podcast-Folge fragt, ob das riskant ist, und wer in einer Krise wirklich helfen kann. Laut einer aktuellen Umfrage hat knapp jede vierte Person zwischen 18 und 69 Jahren schon einmal die Diagnose Depression erhalten. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat jetzt u.a. untersucht, wie sich Betroffene gefühlt haben, nachdem sie sich in Sozialen Medien über Depression informiert haben. Host in dieser Folge ist Birgit Magiera Redaktion und Technik: David Globig Unser Gesprächspartner: Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe - https://www.deutsche-depressionshilfe.de/ueber-uns/die-stiftung/vorsitzender-ulrich-hegerl Falls Ihr betroffen seid, gibt es hier Hilfe: Telefonseelsorge: 08001110111 und 08001110222 Oder per Chat und E-Mail: https://www.telefonseelsorge.de. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Erste Anlaufstellen bei Krisen oder Suizidgedanken: • hausärztliche oder psychiatrische Praxis • Psychotherapeutinnen und -therapeuten • oder Notruf unter 112 Hier gibt es schnell Hilfe für Jugendliche ("Nummer gegen Kummer"): 116111 U25 Helpmail Online-Beratung durch geschulte Ehrenamtliche – anonym und kostenlos – für Menschen unter 25 Jahren, die in einer Krise stecken und Suizidgedanken haben https://www.u25-deutschland.de/ Weitere Adressen für Infos und Beratung: Deutsche Depressionsliga https://depressionsliga.de/ Info-Telefon Depression 08003344533 (kostenfrei) Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention https://www.deutsche-depressionshilfe.de Aktionsbündnis Seelische Gesundheit https://www.seelischegesundheit.net Zum Weiterlesen: Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung zu Social Media und Depression findet Ihr hier https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum/deutschland-barometer-depression/social-media-und-depression Zum Weiterhören: Hier könnt Ihr unsere Folge zu Depression und Psychedelika hören https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:42629d63607162d6/ Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

  20. Forschende der Technischen Universität München haben Nanoroboter konstruiert, die Stammzellen anregen, sich z.B. in Knochenzellen zu verwandeln. In diesem Podcast geht es darum, wie das gelingt - und wofür sich die Reparatur-Zellen verwenden lassen. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Autor: Jan Kerckhoff, Wissenschaftsjournalist Redaktion: David Globig Produktion: Markus Mähner Zum Weiterlesen: Mehr zu den Nanorobotern, die Stammzellen stimulieren, findet Ihr hier: https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/nanoroboter-verwandeln-stammzellen-in-knochenzellen Zu den Originalveröffentlichungen geht es hier: Photothermally Powered 3D Microgels Mechanically Regulate Mesenchymal Stem Cells Under Anisotropic Force https://advanced.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/adma.202506769 Hydrostatic Pressure Induces Osteogenic Differentiation of Single Stem Cells in 3D Viscoelastic Microgels https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/smsc.202500287 Tipps der Redaktion zum Weiterhören: Den RBB-Podcast „7 Tage Wach“ findet Ihr hier: https://www.inforadio.de/podcast/feeds/7-tage-wach/7-tage-wach.html Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft