IQ - Wissenschaft und Forschung

Bayerischer Rundfunk
992
22.10.2026
Beschreibung
Wissenschaft und Technik geht uns alle an. IQ berichtet verlässlich, tief und kritisch über aktuelle Forschung aus Bereichen wie Technik, Astronomie, Medizin, Archäologie, Biologie, Natur.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Der Griff nach den Sternen ist geglückt. Die japanische Raumsonde Hayabusa 2 bringt winzige Stäubchen eines Asteroiden zurück auf die Erde und die Antwort darauf: Wie kam das Leben auf unseren Planeten? Spektakuläre Erkenntnisse erhofft sich auch die NASA von ihrer laufenden Mission Osiris Rex. CREDITS Autorin: Susi Weichselbaumer Sprecher: Susi Weichselbaumer, Friedrich Schloffer, Frank Manhold Regie: Susi Weichselbaumer Technik: Peter Riegel Redaktion: Yvonne Maier GESPRÄCHSPARTNER Thomas Müller, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching Detlef Koschny, Europäische Weltraumorganisation ESA Carolin Liefke, Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg Michael Nolan, NASA, Astrophysik, Universität Arizona

  2. Knapp zwei Prozent weniger CO2 als im Vorjahr wurde letztes Jahr in Deutschland ausgestoßen. Trotzdem mahnt der Expertenrat für Klimafragen: Deutschland erfüllt seine eigenen Vorgaben in Sachen Klimaschutz nicht. Gebäude und Verkehr sind die Sorgenkinder, und der Blick aufs Zieljahr 2030 für Klimaschutzziele stimmt auch sorgenvoll.

  3. In Deutschland gehen die letzten Atomkraftwerke vom Netz - doch was bedeutet dieser Ausstieg für die Zukunft der deutschen Nuklearforschung? Forscher nennen gute Gründe, warum es für Deutschland wichtig ist, sich das Know-How zu Kernreaktoren zu erhalten und nicht den Anschluss zu verlieren.

  4. Sie ist eine der bislang größten Missionen der Europäischen Weltraumorganisation ESA: Die Jupiter-Sonde «Juice» soll den größten Planeten unseres Sonnensystems ins Visier nehmen. Präziser: dessen Monde, unter deren Eispanzer es vermutlich jede Menge flüssiges Wasser gibt und vielleicht auch all jene Zutaten, die Leben möglich machen.

  5. Die Versorgung schwerstkranker Kinder ist in Deutschland gefährdet. Seit Jahren warnen Kinderärzte vor vermeidbaren Todesfällen durch fehlende Forschung und mangelhafte Ausstattung in den Kinderkliniken. CREDITS Autorin: Daniela Remus Sprecher: Daniel Remus, Tarek Youzbachi Technik: Jens Kunze Redaktion: Dorothee von Canstein GESPRÄCHSPARTNER Prof. Jutta Gärtner, Neuropädiaterin, Universitätsmedizin Göttingen Prof. Christoph Klein, Kinderimmunologe, Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Burkhard Rodeck, Kindergastroenterologe, Marienhospital Osnabrück Prof. Klaus Rutkowski, Kinderonkologe, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie hier: Ärzteblatt | Bundeskabinett beschließt Empfehlungen zur Kindergesundheit EXTERNER LINK Ärzteblatt | Millionen für bessere Krebstherapien bei Kindern EXTERNER LINK Kinderklinik in Göttingen, Schwerpunkt: Neurodegenerative Erkrankungen EXTERNER LINK Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital am LMU Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München LMU EXTERNER LINK Kinderklinik der Universitätsklinik Eppendorf, Hamburg EXTERNER LINK

  6. Hochschulen arbeiten in Kommunikationstrainings zunehmend mit Schauspielern und Schauspielerinnen als Simulationspatienten. Wahrscheinlich werden solche Probepatienten bald auch in medizinischen Staatsexamina eingesetzt. Echte Praxiserfahrung aber können Simulationen nicht ersetzen. CREDITS: Autorin: Susi Weichselbaumer Sprecherin: Susi Weichselbaumer Redaktion: Hellmuth Nordwig GESPRÄCHSPARTNER: Tanja Jänicke-Stöger, TU Deggendorf Manuel Boecker, Schauspieler München Lilly Volk, Schauspielerin Berlin Petra Bauhofer, Training und Beratung Freising Cristian Thrien, KISS Universität Köln Dr. med. Franziska Bäßler, Universitätsklinikum Heidelberg

  7. Die antike Stadt Pompeji gilt als eines der größten archäologischen Projekte der Welt. Im Jahr 79 nach Christus wurde sie durch den Ausbruch des Vesuvs verschüttet, seit 1748 wird sie ausgegraben. Die bereits von der Asche befreiten Gebäude müssen allerdings nicht nur erforscht, sondern auch ständig konserviert und bewacht werden - das geht nur mit Nachhaltigkeit. Autor: Michael Stang Redaktion: Thomas Morawetz Einen weiteren interessanten Beitrag zum Thema finden Sie hier: radioWissen "Brot und Spiele - Gladiatoren und andere Vergnügungen im alten Rom" Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe begeisterten im alten Rom die Massen und gelten heute oft als Zeichen für eine dekadente, unpolitische Öffentlichkeit. Doch Spiele in Rom waren immer auch Politik. (BR 2016) JETZT ANHÖREN

  8. Seit November ist der Chatbot ChatGPT für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Fest steht: ChatGPT wird die Arbeitswelt verändern, die Forschung und auch die Bildung. Doch jetzt ließ die italienische Datenschutzbehörde den Chatbot sperren - aus Datenschutzgründen. Auch deutsche Datenschützer prüfen den Fall. Ob Chatbot gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung verstößt, erklärt Peter Welchering.

  9. Die schnelle Impfstoffentwicklung gegen Covid-19 haben wir der mRNA-Technologie zu verdanken. Aber taugt dieses Verfahren auch als Therapie gegen andere Krankheiten, wie Krebs, HIV oder Malaria? CREDITS Autorin: Daniela Remus Sprecherin: Daniela Remus Aufnahmeleitung: Dorothee von Canstein Redaktion: Yvonne Maier und Hellmuth Nordwig GESPRÄCHSPARTNER Prof. Steve Pascolo, Immunologe, Universitätsspital Zürich Dr. Klaus Edvardsen, Onkologe und CSO, Curevac, Tübingen Prof. Boris Fehse, Biomediziner, UKE, HH PD. Dr. Niels Halama, Molekularbiologe, DKFZ Heidelberg PD. Dr. Jan Dörrie, Molekularbiologe, Universitätsklinik Erlangen

  10. Mit einem "Flugtaxi" schnell und unkompliziert von A nach B zu schweben - diese Vision klingt aktuell immer noch nach Science Fiction. Dabei arbeiten weltweit längst zahlreiche Firmen daran, den Luftraum unter den Wolken zu erobern: Was also wurde aus dem Hype um die "fliegenden Taxis"?

  11. Deutschland stößt immer noch viel zu viel CO2 aus. Wissenschaftler wollen deshalb prüfen, ob Kohlendioxid sicher unter dem Meeresboden gespeichert werden kann. Bislang ist das hierzulande noch nicht mal zu Forschungszwecken erlaubt. Sven Kästner hat recherchiert, wieso.

  12. Tiere sind keine "seelenlosen Automaten" ohne Schmerzempfinden. Längst wird ihnen von Forschern neben Leidens- und Empfindungsfähigkeit auch Bewusstsein - und in einigen Fällen sogar so etwas wie "Selbstbewusstsein" zugeschrieben. Sollten sie daher wie Menschen über festgeschriebene Grundrechte verfügen? CREDITS Autor: Martin Schramm Sprecher: Martin Schramm, Diana Gaul, Peter Lersch Regie: Martin Schramm Technik: Peter Riegel Redaktion: Iska Schreglmann GESPRÄCHSPARTNER Prof. Markus Wild, Philosoph an der Universität Basel mit dem Schwerpunkt Tierphilosophie Prof. Gerhard Roth, Philosoph, Zoologe, Biologe und Hirnforscher, ehemaliger Direktor am Institut für Hirnforschung in Bremen Dr. Niklas Kästner, Verhaltensbiologe, Gründer der Plattform „ethologisch.de“ Dr. Friederike Schmitz, Philosophin und Publizistin mit dem Schwerpunkt Ethik und Politik der Mensch-Tier-Beziehung

  13. Es ist normalerweise relativ aufwändig, eine Bachelorarbeit zu verfassen. PULS, das junge Content-Netzwerk des BR, ist deshalb einen anderen Weg gegangen und hat ChatGPT den Text schreiben lassen. Wie die Künstliche Intelligenz dabei abgeschnitten hat, darüber haben wir mit Prof. Markus Behmer gesprochen, dem "Betreuer" der Bachelorarbeit.

  14. Deutschland soll bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden. Für eine "Energiewende" bleibt also nicht viel Zeit. Doch wir verfügen über ein enormes Potential, um den Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. Welche Strategie ist die richtige für einen Umstieg auf Sonne, Wind und Erdwärme als Energielieferanten? Credits Autor: David Globig Sprecher: David Globig Technik: Peter Riegel Redaktion: Hellmuth Nordwig

  15. Jedes Jahr stecken sich 300 bis 500 Millionen Menschen weltweit mit Malaria an. Rund eine halbe Millionen der Infizierten stirbt an dieser Krankheit - trotz verschiedener Medikamente. Die Entwicklung einer Impfung kommt nur schrittweise voran. Trotzdem sagen Forschende: Sie ist der vielversprechendste Weg, um der Krankheit beizukommen.

  16. Vor knapp einem Jahr kehrte der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer von seiner Mission "Cosmic Kiss" zurück auf die Erde. An Bord der ISS hat er ungefähr 240 wissenschaftliche Experimente gemacht. Nun wurden die Ergebnisse vorgestellt. Stefan Geier konnte mit Maurer darüber sprechen, wie er die Arbeiten an Bord der ISS erlebt hat.

  17. Ludwig van Beethoven ist am 26.März 1827 gestorben. Bei der Untersuchung der Leiche haben Mediziner seinerzeit u.a. Beethovens Kopf geöffnet, um sein Gehör zu untersuchen, Haarlocken abgeschnitten und aufbewahrt. Jetzt hat ein internationales Forschungsteam Ludwig van Beethovens Genom komplett entschlüsselt. Johannes Krause, Professor für Paläogenetik am Max Planck Institut für evolutionäre Anthropologie erklärt die Ergebnisse.

  18. Dort, wo sich sommers wie winters Bergfreunde tummeln, liegt ein ebenso artenreicher wie klimasensibler Lebensraum. Pflanzen wie das Edelweiß oder das Alpenglöckchen sowie Tiere wie das Schneehuhn oder der Steinbock sind perfekt an die besonderen Bedingungen der Berge angepasst. Wie alle Alpenbewohner sind sie jedoch empfindlich, was die durch den Klimawandel steigenden Temperaturen angeht.Bernhard Kastner spricht in dieser Folge "Alles Natur" mit dem Biologen Thassilo Franke sowohl über die Entstehungsgeschichte der Alpen als auch über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. "Alles Natur" entsteht im Austausch mit dem BIOTOPIA Naturkundemuseum Bayern. Bei BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern, dem neu entstehenden Museum und Zukunftsforum für Lebens- und Umweltwissenschaften in München, bringen wir topaktuelle Forschung und die Öffentlichkeit zusammen. EXTERNER LINK I https://www.biotopia.net/de/

  19. Der Weltklimarat IPCC hat im schweizerischen Interlaken eine Zusammenfassung der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Ursachen und Folgen der Erderwärmung veröffentlicht. Die Ergebnisse lesen sich dramatisch: Die Wissenschaftler rechnen damit, dass die 1,5-Grad-Grenze bereits zwischen 2030 und 2035 erreicht wird, also früher als bisher angenommen. Die Konsequenz: Sofortiges und umfassendes Umsteuern in allen Bereichen, um die Erderwärmung einzudämmen.

  20. Klimawissenschaftler warnen seit Jahren, dass uns nur noch wenig Zeit bleibt, um die Welt zu retten. Jetzt wollen Sie einen weiteren Bericht vorlegen. Und das bedeutet im Vorfeld: Ringen um Formulierungen bis spät in die Nacht. Was treibt die Forschenden an?