IQ - Wissenschaft und Forschung

Bayerischer Rundfunk
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22.10.2026
Beschreibung
Wissenschaft und Technik geht uns alle an. IQ berichtet verlässlich, tief und kritisch über aktuelle Forschung aus Bereichen wie Technik, Astronomie, Medizin, Archäologie, Biologie, Natur.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Unterseekabel sind die Lebensadern der Informationsgesellschaft. Aber diese Kabel, die kaum dicker sind als ein Gartenschlauch, sind auch empfindlich - und von zunehmendem geostrategischem Interesse. Autor: Christian Schiffer Redaktion: Yvonne Maier Sprecher: Christian Schiffer

  2. In der Militärtechnik haben sie eine lange Tradition: sogenannte "Spähballons", um gegnerisches Gebiet zu erkunden. Schon im Ersten Weltkrieg sind sie eingesetzt worden. Jetzt hat ein vermeintlicher Spähballon aus China für große Aufregung und politische Verstimmungen gesorgt. Wie außergewöhnlich ist so ein Spionageeinsatz? Und: woran erkennt man den Unterschied zwischen Wetter- und Spähballon?

  3. Seit einigen Monaten kursieren besonders in den Sozialen Netzwerken Berichte über erstaunliche Erfolge beim Abnehmen - dank einer Spritze, die ursprünglich für Diabetiker gedacht war. Semaglutinid heißt der Wirkstoff. Ihn als gesunder Mensch zum Abnehmen zu benutzen aber ist ein gefährlicher Trend.

  4. Die Alten Ägypter haben ihre Verstorbenen als Mumien auf ein Leben nach dem Tod vorbereitet. Wie im Detail, das war bisher kaum bekannt. Jetzt wurde im heißen Wüstensand bei Sakkara eine altägyptische Balsamierungswerkstatt ausgegraben - und liefert wichtige Hinweise auf alte Mumifizierungstechniken.

  5. Die natürlichen Lebensräume von Wildtieren schwinden. Menschliche Eingriffe in Ökosysteme, wie zum Beispiel durch die Agrarwirtschaft, beschleunigen diese Entwicklung. Daher zieht es immer mehr Wildtiere in die Nähe der Stadt. Wie werden wir dort in Zukunft mit ihnen zusammenleben? Autor: Johannes Postler Redaktion: Iska Schreglmann Sprecher: Johannes Postler, Iska Schreglmann, Thomas Morawetz Interviewpartner: Derk Ehlert, Wildtierreferent, Senatsverwaltung Berlin Prof. Volker Zahner, Ökologe, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Prof. Dr. habil. Andreas König, Professor für Biologie und Wildtiermanagement, TU-München Angela Burkhardt-Keller, Biberberaterin vom BUND Naturschutz

  6. Unsere Stimmen verraten viel über uns: Alter, Geschlecht, vielleicht sogar die Herkunft und natürlich ganz im Wortsinn - die Stimmungslage. Stimmen unterliegen aber auch kulturellen Vorlieben. Warum wurden z.B. die Stimmen von Frauen in den letzten Jahrzehnten erst tiefer, dann wieder höher?

  7. Monatelang waren die Schulen in der Pandemie geschlossen. Kinder und Jugendliche haben dadurch auch weniger gelernt. Das bestätigt jetzt eine große Überblicksstudie mit Daten aus 15 Ländern. Die Ergebnisse wurden von Bildungsforscher Klaus Zierer von der Universität Augsburg eingeordnet.

  8. Michael Hoelscher war dabei, als vor drei Jahren die allerersten Coronafälle beim Autozulieferer Webasto aufgetaucht sind. Der Direktor des Tropeninstituts an der LMU München nahm zusammen mit seinem Team Proben und kümmerte sich um Infizierte. Es folgten umfangreiche Studien in der Bevölkerung. Im Interview mit Stefan Geier blickt der Tropenmediziner auf die ersten Coronatage in Deutschland zurück.

  9. Ursprünglich war das Pferd eine beliebte Jagdbeute. Doch irgendwann entdeckte der frühe Mensch, dass es noch viel mehr kann als Fleisch, Milch und Leder zu liefern. Pferde wurden zum Zugtier, trugen Lasten, zogen Streitwägen und sind für die Entwicklung unserer Zivilisation unverzichtbar. Überraschendes brachten DNA-Untersuchungen ans Licht: Das Pferd wurde vor tausenden von Jahren im Süden Russlands domestiziert. Autorin: Iska Schreglmann Redaktion: Bernhard Kastner

  10. Mindestens vier Artikel listen den Chatbot als Co-Autor. Das sorgt für Kritik bei Forschenden. Und wirft zahlreiche Fragen auf: Muss man ChatGPT als Autor zitieren? Könnten Bots missbraucht werden und falsche Forschungsergebnisse generieren? Details vom BR-Netzexperten Christian Schiffer.

  11. Aspirin ist eines der bekanntesten Medikamente der Welt. Das Schmerzmittel hat noch einige zusätzliche Wirkungen, das ist bekannt - unerwünschte, aber auch erwünschte, wie sich jetzt zeigt. Es verschlechtert etwa die Blutgerinnung. Diese Eigenschaft macht Aspirin zu einem hoffnungsvollen Kandidaten, um Thrombosen vorzubeugen. Wie das funktioniert, erklärt Wissenschaftsjournalist Moritz Pompl.

  12. Auf dem Gelände des Kernkraftwerks Fukushima stehen mehr als 1000 Tanks, in denen seit der Katastrophe von 2011 radioaktiv belastetes Wasser gesammelt wird. Noch in diesem Jahr will man damit beginnen, es nach und nach ins Meer zu leiten. Das Projekt ist allerdings umstritten.

  13. Endlich wieder ein Komet am Nachthimmel: Schon seit Wochen beobachten Astrofotografen und Astronomen den Kometen C/2022 E3. Gerade eben hat er seinen sonnennächsten Punkt hinter sich gebracht - und wird Ende Januar der Erde nah sein, dass man ihn vielleicht mit bloßem Auge sehen können. Hobbyastronom Michael Jäger erzählt, wie er den Schweifstern schon seit Wochen genau beobachtet.

  14. Sie stecken in Fahrradöl, Pfannen, Funktionsjacken und vielem mehr: per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Weil nicht ganz klar ist, was diese Chemikalien in Mensch und Natur anstellen, wollen einige europäische Behörden den Einsatz von PFAS einschränken. Jona Schulze vom Umweltbundesamt über die Gründe.

  15. Die Entdeckung der DNA-Helix, die Erfindung des Personal Computers, die Entwicklung des iPhone - manche Erfindungen sind bahnbrechend und verändern die Gesellschaft für immer. Ständige Innovation - das ist die Hoffnung für die Wissensgesellschaft. Immer schneller, meint man. Aber: in den letzten Jahrzehnten hat die Innovationskraft der Wissenschaft abgenommen, sagt jetzt eine Analyse weltweiter Forschungsveröffentlichungen.

  16. Notbremsassistenten im Auto sollen Hindernisse automatisch erkennen und so helfen Unfälle zu vermeiden. Ab 2024 werden sie in jedem Neuwagen Pflicht. Doch wie treffsicher sind solche Systeme?

  17. Deutschland ist durchzogen von vielschichtigen Netzen, die unser tägliches Leben bestimmen: Stromnetze, Kabel, Schienen, Straßen - sie bestimmen, wie wir wohnen, kommunizieren, arbeiten. Aber: Wie können wir unser Gasnetz vor Sabotage schützen? Wie anfällig ist unser Glasfasernetz? Die kritische Infrastruktur muss geschützt werden, im Zeitalter der Digitalisierung mit immer neuen Herausforderungen.

  18. Ausgerechnet die Grünen in der Bundesregierung holen eine in Deutschland eigentlich totgesagte Technologie hervor: CCS, Carbon Capture and Storage. Sie wollen Kohlendioxid bei der Produktion einfangen und in unterirdische Speicher pumpen. Wie sinnvoll ist das?

  19. Ist es möglich, mit Ökolandbau die Welt zu ernähren? Oder anders gefragt: Wie klimaschonend und umweltfreundlich kann eine Landwirtschaft sein, die die Welt ernährt? Das hängt nicht zuletzt davon ab, was die Menschen in Zukunft essen. Autorin: Renate Ell Redaktion: Nicole Ruchlak und Yvonne Maier

  20. Zum Teil über 2000 Jahre sind sie alt, die geheimnisvollen Bodenzeichnungen, die sich über die Steinwüste Perus verteilen: Geometrische Formen, Schlangenlinien, aber auch Vögel, Fische, Affen. Warum die Menschen der Nazca- und Paracas-Kultur sie in den Wüstenboden gescharrt haben, dazu gibt es viele Theorien. Jetzt sind über hundert neue Zeichnungen entdeckt worden. Und japanische Forscher sagen: In Zukunft könnte beim Forschen KI helfen.