Jung & Naiv

Tilo Jung
1167
20.10.2026
Beschreibung
Politik für Desinteressierte: Interviews, Talks und Shows. Uns gibt es nur dank eurer finanziellen Unterstützung https://paypal.me/jungnaiv Auf Youtube als Video, hier als Podcast - DE/EN - www.jungundnaiv.de
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Episoden
  1. Nahostkonflikt für Desinteressierte Unser Nahosttrip führt uns weiter nach Hebron, eine der größten Städte in der Westbank. Hier leben mehr als 200.000 Palästinenser segregiert von 850 jüdischen Siedlern, die von 650 israelischen Soldaten geschützt werden. Das einst lebendige Zentrum gleicht einer Geisterstadt: Palästinensische Anwohner dürfen einigen Straßen gar nicht, andere nur zu Fuß betreten, während Siedler Auto fahren können. Am Beispiel von Hebron könne man verstehen, wie die Besatzung Israels in der Westbank seit Jahrzehnten funktioniert und wie sie sich manifestiert hat, meint Yehuda Shaul. Yehuda war von 2001-2004 Soldat in der israelischen Armee und verbrachte seinen Dienst hauptsächlich in der Stadt, zunächst als normaler Soldat, später als Kommandant. Nach seinem Wehrdienst gründete Yehuda mit anderen Gleichgesinnten die Soldatenorganisation "Breaking The Silence", in der aktive und ehemalige israelische Soldaten die Öffentlichkeit über den Alltag des Militärs in der Westbank unterrichten. Die Besatzung mache die israelische Gesellschaft kaputt, meinte Yehuda. "Breaking The Silence" diene als Spiegel, da sich die Bürger so gut wie gar nicht mit den Mitteln der mehr als 51 Jahre andauernden Besatzung auseinandersetzen. 90 Prozent seiner Handlungen als Soldat in Hebron seien unmoralisch gewesen, berichtet Yehuda, der uns in Teil 1 zunächst über seine NGO aufklärt, wie es zur Gründung kam und mit welchen Problemen sie heutzutage zu kämpfen haben. Im zweiten Teil gibt uns Yehuda eine kurze Geschichtsstunde: Warum ist Hebron für jüdische Siedler so wichtig? Wann hat sie Siedlungsbewegung begonnen und was haben israelische Regierungen dagegen bzw. dafür getan? Warum waren zwei Massaker im Jahre 1929 und 1994 so entscheidend für das heutige Leben in Hebron? Wie ist es möglich, dass nicht mal 1000 Siedler mithilfe des Militärs eine Stadt unter Kontrolle haben? Wie wird die Segregation praktisch umgesetzt? Welche Taktiken müssen Soldaten einsetzen, sodass die Einwohner ständig in Angst leben? Im dritten Teil zeigt uns Yehuda die heutige Innenstadt von Hebron: eine Geisterstadt. Er erklärt, wie Palästinenser nach und nach aus ihren Häusern, aus ihren Läden vertrieben wurden. Er berichtet, was er als Soldat hier machen musste. Im Laufe der Tour werden wir von Kindern gestört, die Yehudas Arbeit hassen. Ihre Eltern unterstützen sie dabei und versorgen sie mit Eiern und anderen Dingen, mit denen sie uns bewerfen. Zum Schluss treffen wir junge Palästinenser von "Youth against Settlement", die die Besatzung und den Siedlungsausbau gewaltfrei in Hebron bekämpfen. Die Folge endet in Kirjat Arba, am Grab eines Terroristen. Das und einiges mehr in Folge 389 - wir haben sie am 7. September 2018 in Hebron aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  2. Politik für Desinteressierte Wir sind zu Gast in der Kantine des Bundesfinanzministeriums und treffen Werner Gatzer, den obersten Beamten im Haus. Werner ist seit 2005 Staatssekretär und für den Bundeshaushalt zuständig. Nach der letzten Finanzkrise hat er entscheidend am Konzept der "Schwarzen Null" als Haushaltsführung mitgewirkt. Werner ist seit 1982 Mitglied der SPD und schon seit 1990 im Ministerium tätig. Nur im Januar und Februar 2018 war er mal kurz raus und wurde Vorstandsvorsitzender von DB Station & Service. Wieso, weshalb, warum erklärt er im Gespräch. Werner berichtet zunächst einmal, warum er Finanzbeamter werden wollte und unter welchen Bundesfinanzministern er schon alles gearbeitet hat. Wie hat sich ein Finanzminister Lafontaine von einem Finanzminister Schäuble unterschieden? Wie hat sich die Haushaltsaufstellung seit den 1990er verändert? Warum ist das "Bottom Up"-Verfahren geändert worden in das "Top Down"-Prinzip? Was sagt der Bundeshaushalt über die Politik aus? Warum soll es keine neuen Schulden geben? Wie ist Werner mit seinen Kollegen auf die "Schwarze Null" gekommen und womit ist das Konzept begründet? Warum wollte Werner noch eine andere Schwarze Null implementieren? Sind Staatsschulden was Böses? Was ist der Unterschied zwischen der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse und der Schwarzen Null? Wer profitiert überhaupt von ihr? Warum ist es besser die Schwarze Null zu haben als schnelles Internet, heile Brücken und Straßen, genug Polizisten, Lehrer, Pflegende, moderne Schulen? Wollen wir unseren Kindern kein funktionierendes Land hinterlassen? Warum wird die "Investitionslücke" nicht geschlossen? Werner erklärt außerdem, welcher Topf viel mehr Geld verdient hätte und welche Steuererhöhungen er schon vorgeschlagen hat. Das und vieles, vieles mehr in Folge 388 - wir haben sie am 17. September 2018 in der Kantine des Bundesfinanzministeriums aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  3. Politik für Desinteressierte Wir sind zu Gast im Bundesministerium mit den wichtigsten Aufgaben und den höchsten Ausgaben und treffen den irgendwie noch neuen Arbeits- & Sozialminister Hubertus Heil. Zunächst mal klären wir, ob Hubertus schon als Jugendlicher davon geträumt hat Minister zu werden. Wieso ist er mit Anfang 20 schon in den Bundestag gekommen? Warum hat er sich für die SPD entschieden? Gehörte er Ende der 90er zu den jungen, wilden Neoliberalen unter den SPD-Abgeordneten? Wie und warum hat er zuerst Gesundheitspolitik machen müssen? Wie hält Hubertus es heute mit der Legalisierung von Cannabis? Kann er sich für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens begeistern? Dann geht es um seine Aufgaben als Arbeits- und Sozialminister: Hat Hubertus bei den Koalitionsverhandlungen die Themen schon mitverhandelt? Wie steht er zu Hartz 4? Müssen die Sanktionen weg oder nur für alle einheitlich werden? Will Hubertus die Regelsätze erhöhen? Warum haben Hartz-4-Empfänger nichts von der Erhöhung des Kindergelds? Was will er gegen die millionenfache Kinderarmut in Deutschland tun? Warum bestreitet er, dass seit der Agenda 2010 mehr Menschen arm und armutsgefährdend sind? Wieso werden jeden Monat immer noch nicht die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen verkündet? Es geht um den Mindestlohn: Ist es Zeit für €12 pro Stunde? Hat Hubertus mal ausgerechnet, wie hoch der Mindestlohn sein muss, damit Betroffene später eine Rente oberhalb der Grundsicherung bekommen? Außerdem geht's um Jobs, die es bald vielleicht nicht mehr gibt: Was soll aus LKW- und Taxifahrern werden, wenn deren Fahrzeuge sich selbst fahren können? Wie sehr hängt Hubertus an den Arbeitsplätzen in der deutschen Rüstungsindustrie? Das und vieles, vieles mehr in Folge 387 - wir haben sie am 12. November 2018 im Bundesministerium aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  4. Politik für Desinteressierte Wir sind zu Gast in der Redaktion der "Blätter für deutsche & internationale Politik" und treffen Albrecht von Lucke, der seit 2003 Redakteur des Magazins ist. Albrecht ist nicht nur Journalist, sondern auch Jurist und Politikwissenschaftler. Wie er in den Publizismus gekommen ist, klären wir im Interview. Womit Albrecht im Vorfeld nicht gerechnet hat: Es geht um seine Person. Wie wurde er ein politischer Mensch? Gab's oft Streit mit den Eltern? Warum ist er zur Bundeswehr gegangen und was hat er als Matrose gemacht? Warum hat er Jura und Politikwissenschaften studiert? Warum besitzt er kein Handy? Es geht ausführlich um die Rolle der jungen Leute in Deutschland: Was erwartet Albrecht von "uns"? Warum soll ein junger Mensch keinem über 50 mehr trauen? Warum müssen wir unsere Interessen formulieren und durchsetzen? Können das nicht die Alten übernehmen? Müssen wir das große Ganze in Frage stellen? Wie soll es mit dem Kapitalismus weitergehen? Warum betrifft uns Junge der Klimawandel viel stärker als die Alten? Wie sollen wir es überhaupt schaffen, radikale Veränderungen einzuleiten? Dürfen wir die Demokratie eigentlich in Frage stellen, wenn sie es nicht schafft, für einen lebenswerten Planeten zu sorgen? Ist es besser demokratisch in den Untergang zu reiten oder ist zur Rettung der Menschheit ein grünes autoritäres Regime in Ordnung? Warum erleben wir aktuell eine transnationale "autoritäre Revolte"? Wir sprechen außerdem über das Versagen der linken Kräfte: Warum versagen SPD und die Linke? Und warum versagt die Labour-Partei in UK unter Jeremy Corbyn nicht? Müssen Linke wieder emanzipatorisch werden? Wieso ist Sahra Wagenknechts "Aufstehen"-Versuch das Gegenteil einer Sammlungsbewegung? Das und vieles, vieles mehr in Folge 386 - wir haben sie am 8. November 2018 in Berlin aufgenommen. Albrechts Texte im Netz: - www.blaetter.de Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  5. Nahostpolitik für Desinteressierte Wir sind zu Gast bei der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Berlin und treffen ihren Vorsitzenden: Michael Lüders. Michael ist Politik- und Islamwissenschaftler, war schon in Folge 312 zu Gast und hat vor kurzem sein neues Buch "Armageddon im Orient" herausgebracht. Zu Beginn geht's um Michaels letzten Trip in den Nahen Osten: Was hat er im Libanon gemacht? Was für eine Rolle spielt die Hisbollah dort? Obwohl der Iran und die Hisbollah Verbündete sind, haben sie auch unterschiedliche Interessen: Michael versucht sie zu erklären. Es geht um das Kidnapping und den erzwungenen Rücktritt des libanesischen Premierministers Saad Hariri durch den saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman. Was hat sich MBS dabei gedacht? Wie ist Hariri am Ende wieder frei gekommen? Warum hat Michael sein Buch "Armageddon im Orient" genannt? Warum liest man angeblich nichts in der Zeitung, worüber Michael schreibt? Was hat ihn bei seinen Recherchen überrascht? Warum führen die Saudis Krieg im Jemen? Kennt Michael die "unmittelbar Beteiligten" dieses Krieges? Ist Deutschland mittelbar beteiligt? Warum tut sich deutsche Außenpolitik so schwer mit diesem Königreich? Ist Saudi-Arabien eine US-Kolonie, wie Trump letztens suggerierte? Braucht es einen "regime change" in Riad? Dann geht's um die Auswirkungen der US-Sanktionen gegen den Iran: Warum treten sie ausgerechnet am 4. November 2018 in Kraft? Was haben sie zur Folge? Gibt es Ausnahmen? Außerdem geht's um die Rolle der Türkei, den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sowie das vermeintliche Ende des Syrienkriegs: Hat Assad gewonnen? Wie kann die Welt Assad irgendwann für seine Verbrechen bestrafen? Das und einiges mehr in Folge 385 - wir haben sie am 1. November 2018 in Berlin aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  6. Nahostkonflikt für Desinteressierte Wir sind weiter zu Gast in Ramallah, aber besuchen diesmal eine deutsche Institution: Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung hat nicht nur eine Vertretung auf der israelischen Seite in Jerusalem, sondern auch in den besetzten palästinensischen Gebieten. Marc Frings leitet dieses KAS-Büro seit drei Jahren und lebt nicht das erste Mal in der "Blase" von Ramallah. Warum die Stadt eine Blase ist, erfahrt ihr im Gespräch. Warum sind überhaupt alle deutschen parteinahen Stiftungen in den Palästinensergebieten vertreten? Welche Ideologie, welche Lösungsansätze vertritt die Konrad-Adenauer-Stiftung vor Ort? Was haben repräsentative Umfragen unter Palästinensern ergeben: Möchten die meisten noch einen eigenen Staat? Marc warnt, dass sich das Zeitfenster für die seit Jahrzehnten angestrebte Zweistaatenlösung nun wirklich schließt. Doch was passiert nachdem das Fenster zu ist? Marc berichtet, wie man die Entwicklungen in der Palästinensischen Autonomiebehörde einschätzt: Warum ist das zivilgesellschaftliche Engagement gegen die Besatzung, für eine Zweistaatenlösung "ermattet"? Warum regiert PA-Chef Abbas immer autoritäter? Welche Rolle spielt die Hamas? Sind das alles Terroristen? Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen, wenn man die religiöse, konservative Hälfte unter den Palästinenser für eine Lösung des Nahostkonflikts mitnehmen will? Von welchen Ideen müssen wir Europäer uns verabschieden? Woran wird die erhoffte Zweistaatenlösung scheitern? Außerdem berichtet Marc von den Folgen und Zuständen der israelischen Besatzung: Wo und warum gibt es rechtsfreie Enklaven und was bedeutet dies für die Menschen, die dort leben? Zum Schluss geht's noch um die Brille, die die Bundesregierung trägt, wenn es um den Nahostkonflikt geht... Das und einiges mehr in Folge 384 - wir haben sie am 10. September 2018 in Ramallah aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  7. Nahostkonflikt für Desinteressierte Wir sind zu Gast in Ramallah in der Parteizentrale der Fatah und treffen Ahed Tamimi. Die 17-Jährige ist zu einem der bekanntesten jungen Gesichter der Palästinenser geworden. Nachdem sie schon als kleines Kind gegen die israelische Besatzung protestiert und damit immer wieder mediales Interesse produziert hat, musste sie im Dezember 2017 ins Gefängnis: Ahed hatte israelischen Soldaten mit Händen und Füßen vor laufender Kamera geschlagen, nachdem ihr Onkel angeschossen worden sei, berichtet sie. Das Video ging viral und sie wurde später verhaftet. Ende Juli 2018 kam Ahed wieder frei und wurde prompt zu einem neuen "Symbol" des palästinensischen Widerstands gegen die Besatzung in der Westbank. Auf israelischer Seite werden sie und ihre prominente Familie als Terrorsympathisanten und Israelhasser gesehen. Was sie im Gefängnis erlebte und ob sie ihre Tat mittlerweile bereut, erzählt Ahed im Gespräch. Es geht um ihr Verständnis von Protest: Steine schmeißen, Gedichte und Songs schreiben - was ist ok? Lehnt sie Gewalt ab und wie geht sie mit den Terrorakten der Hamas um? Was macht sie sonst in ihrem Leben? Außerdem erzählt Ahed, warum sie die Zweistaatenlösung ablehnt. Das und einiges mehr in Folge 383 - wir haben sie am 3. September 2018 in Ramallah aufgenommen. Die deutsche Stimme ist Thinley Wingen. Übersetzunghilfe aus dem Arabischen kam von: Lina Stempfl, Mehdi Moudafi & Jenny Jasberg. Vielen Dank! Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  8. Politik für Desinteressierte Wir treffen erneut den ehemaligen griechischen Finanzminister und Mitbegründer von "DiEM25", Yanis Varoufakis. Yanis will mit der "Bewegung Demokratie in Europa 2025" bei den Europawahlen im kommenden Jahr antreten. Nachdem Tilo ihn in Folge 309 befragt hat, seid ihr diesmal dran gewesen: Ihr konntet im Vorfeld eure naiven Fragen per Twitter, Facebook und im Aufwachen-Forum einreichen. Über 20 haben es in die Folge geschafft: 1. Isabel: "Can you please explain your concept of a universal basic dividend and how it relates to the concept of a universal basic income? Do you have an estimate as to what the dividend could amount to for every single EU citizen?" 2. Marvin: "What are the biggest mistakes leftists usually do and what can they learn from the right?" 3. ANKAJU: "How can burned out people, single mothers with two jobs and stressed out students, that have to work 24/7 on their CV for life, actually change the world? Especially when it feels they do not have control even over their own life" 4. GarKeinDing: "What should german social policies look like to maintain Germanys social security system in Europe? Should the EU change to a more german "social market economy" approach?" 5. NH: "When is the next financial and/or economic crisis coming?" 6. GWeberJ: "wie sieht es im Jahr 2025 in der EU aus - politisch und wirtschaftlich?" 7. Diet: "Warum ist die deutsche Linke so schwach und wie kann man das ändern?" 8. Jenny: "Can I vote for DiEM25 at the European elections?" 9. Daphne: "Will you be the frontrunner?" 10. Madlen: "Why are “DiEM25” and “Aufstehen” not joining forces? one movement…" 11. Kurt: "How can the sPD save/redeem itself?" 12. timre: "Wie kann man in der EU sicherstellen, dass sich alle an die Spielregeln halten?" 13. wasim: "Sollte die Abschaffung des Nationalstaat die linke Antwort auf die Globalisierung sein?" 14. Steve: "why have you not learned that being right is not enough? you need to be in power to change things..." 15. F.Keßler: "Frag ihn mal bitte nach seinen Einschätzungen zu den Reparationszahlungen, welche Griechenland von Deutschland fordert." 16. keriana: "Ob er sich selbst als Sozialist oder Marxist oder was auch immer bezeichnen würde" 17. Benny: "In capitalism - is it possible that economical interests of the companies can be aligned with the overall interests of the whole of society?" 18. Rauschi: "Ist die Krise in Griechenland überwunden, wie die Medien berichtet habe?" 19. Rascasse: "Braucht es ein EU-reguliertes Gegengewicht zu den GAFA-Unternehmen?" 20. Friederike: "Siehst du noch eine Chance auf einen Brexit-Deal?" 21. Ricardo: "Summing it up you are trying to give the capitalism a "human face", does that mean that you don´t see any alternative to capitalism?" 22. Len: "Was sind seine drei Lieblingsfilme?" Das und vieles, vieles mehr in Folge 382 - wir haben sie am 17. Oktober 2018 in Berlin aufgenommen. Yanis auf Twitter: https://twitter.com/yanisvaroufakis Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  9. Nahostkonflikt für Desinteressierte Wir sind in Gazastadt und zu Gast im UNRWA-Hauptquartier, wo uns Matthias Schmale empfängt. Der Deutsche ist seit fast einem Jahr Gaza-Chef vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (kurz: UNRWA). Matthias und sein riesiges Team sind für ungefähr 1,3 Millionen bzw. 70 Prozent der Menschen im Gazastreifen verantwortlich. Er wird deshalb gern als "Gouverneur von Gaza" bezeichnet. Zu Beginn berichtet Matthias kurz, wie er in Gaza gelandet ist und was er vorher gemacht hat. UNRWA hilft den Flüchtlingen im Gazastreifen mit Bildung, Nahrung und Arbeit, man übernimmt die Aufgaben, die ansonsten eine kommunale Verwaltung übernehmen würde. Zunächst wird es grundlegend: Warum gelten Palästinenser, die schon seit Jahrzehnten dort leben, immer noch als Flüchtlinge? Warum sind es Flüchtlinge, wenn sie doch in einem palästinensischen Gebiet leben? Was ist der Unterschied zu den "Ureinwohnern" in Gaza? Matthias erklärt es. UNRWA betreibt im Gazastreifen 275 Schulen für mehr als 278.000 Mädchen und Jungen mithilfe von 9.000 Lehrern. Matthias erklärt, wie der Unterricht aussieht, ob die SchülerInnen getrennt unterrichtet werden, ob es Sexualkundeunterricht gibt und wie viel Einfluss die in Gaza herrschende Hamas auf die Arbeit in den Schulen nimmt. Wie gehen UNRWA-Lehrer mit palästinensischen Bildungsinhalten um, die nicht mit UN-Werten vereinbar sind? Was machen die Jugendlichen nach der Schule, wenn sie eingesperrt sind? Matthias redet über sein Leben im Gazastreifen und wie oft er rauskommt, wie es ist, 500 Meter von einem Bombeneinschlag entfernt zu sein. Arbeitet UNRWA mit der Hamas zusammen? Fließt Geld? Wie erklärt sich der UNRWA-Direktor, dass die USA ihre Hilfsgelder streichen und was bedeutet das für die unmittelbare Zukunft? Wie gehen die Menschen in Gaza damit um, wenn UNRWA sie entlassen muss? Würde UNRWA Hilfsgelder von den Israelis annehmen? Warum hatten die Palästinenser in Gaza bisher ein eher positives Bild von den Amerikanern? Was würde passieren, wenn das UN-Hilfswerk aus Gaza abziehen müsste? Außerdem geht's um die Situation in Gaza an sich: Welche Folgen hat die israelische Blockade? Wieso gibt es im isarelischen Militär Unterstützer von UNRWA? Und warum wäre Matthias gern der letzte UNRWA-Direktor im Gazastreifen? Das und vieles, vieles mehr in Folge 381 - wir haben sie am 6. September 2018 in Ostjerusalem aufgenommen. Matthias auf Twitter: https://twitter.com/matzschmale Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  10. Weltpolitik für Desinteressierte Wir unterbrechen unsere Nahostserie für eine aktuelle Folge aus Cambridge: Christoph Heusgen, von 2005 bis 2017 außen- und sicherheitspolitischer Berater von Kanzlerin Angela Merkel, hat bei der "German American Conference at Harvard" mit Tilo über seinen neuen Job gesprochen: Er ist seit einem Jahr der deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen und wird die Bundesregierung im Jahr 2019 und 2020 im UN-Sicherheitsrat vertreten. Nach einem kurzen Rückblick auf seine Zeit als "National Security Advisor" und den außenpolitischen Fehlern der Kanzlerin geht es um die Vereinten Nationen: Ist Christophs Botschafterposten in New York der wichtigste aller deutschen Botschafter? Wir reden über den UN-Sicherheitsrat: Warum gibt es noch immer fünf Staaten, die mehr Macht haben als alle anderen? Will die Bundesregierung den Sicherheitsrat reformieren? Wird es die Vetomächte immer geben? Kann das französische Veto nicht in ein europäisches verwandelt werden? Kann man die Vetomacht nicht an sich abschaffen? Wenn ja, wie? Und wie realistisch ist das? Dann geht's um den Internationalen Strafgerichtshof, den die USA nicht anerkennen: Trump hat dies bei der UN-Vollversammlung explizit deutlich gemacht, dabei ist das keine neue amerikanische Einstellung. Stehen die USA über dem Recht? Warum soll zB das Völkerrecht nicht für Amerika gelten? Zum Schluss geht's noch um die Völkerrechtsbrüche der USA: Warum folgen nach der Invasion des Iraks, nach systematischer Folter, nach dem Drohnenkrieg, dem Platzen des Irandeals etc keine Sanktionen? Und wann untersagt die Bundesregierung der US-Regierung die US-Basis in Ramstein nicht als Relaisstation für den weltweiten Drohnenkrieg zu nutzen? Das und vieles, vieles mehr in Folge 380 - wir haben sie am 6. Oktober 2018 als "Keynote Session" bei der German American Conference at Harvard University aufgenommen https://www.germanamericanconference.org/ Bitte entschuldigt die mangelhafte Tonqualität. Das Interview wurde auf Englisch geführt, aber ist sprachlich leicht verständlich. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell, damit wir Termine wie diese auch weiterhin wahrnehmen können: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  11. Nahostkonflikt für Desinteressierte (Interview auf Englisch!) Wir sind zu Gast bei der Palästinenserbehörde (PA) in Ostjerusalem und treffen Adnan al-Husayni, der seit 2014 "Minister für Jerusalem-Angelegenheiten" ist. Seit diesem Jahr gehört er offiziell zum Führungszirkel und ist Mitglied des Exekutivausschusses der PLO, der als palästinensische Regierung agiert. Außerdem ist Adnan enger Berater von Mahmoud Abbas, den Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde. Mit Husayni geht's zunächst um seine Biografie: Wo kommt er her? Hat er sein ganzes Leben in Jerusalem verbracht? Wann wollte er Politiker werden? Welchem politischen Flügel gehört er an? Was sagt er zu den Raketenangriffen der Hamas auf Israel? Wir klären kurz, was die PLO ist und was seine Aufgaben darin sind: Wie geht's den Palästinensern in Ostjerusalem? Wie vielen geht es gut, wie viele leben in Armut? Will die PLO noch immer, dass Jerusalem die Hauptstadt von Palästina wird? Warum sind zwei Staaten noch immer die beste Lösung aus Sicht der PLO? Wie soll das passieren, angesichts von Hunderttausenden jüdischen Siedlern in der Westbank? Warum lehnt Adnan eine Einstaatenlösung ab? Dann geht's um die Führungsriege der Palästinenser: Was ist das Exekutivkommitee? Wie wird es gewählt? Warum hat es seit Ewigkeiten keine Wahlen mehr gegeben? Wie viele Frauen gehören der Palästinenser-Regierung an? Wie lange hält Präsident Abbas noch durch? Und glaubt Adnan, dass er zu seinen Lebzeiten noch den Staat Palästina erleben wird? Das und vieles, vieles mehr in Folge 379 - wir haben sie am 5. September 2018 in Ostjerusalem aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  12. Nahostkonflikt für Desinteressierte Wir sind zu Gast bei einem der renommiertesten und international bekanntesten Journalisten Israels, Gideon Levy. Gideon arbeitet hauptsächlich für die linksliberale Tageszeitung Haaretz, bei der er auch Mitglied des Herausgeberkreises ist. Er schreibt seit Jahrzehnten über die israelische Besatzung der Palästinensergebiete. Mit Gideon geht's zunächst um seinen Werdegang: Wie ist er Journalist geworden? Wie hat er als junger Soldat die Zeit nach dem Sechstagekrieg 1967 wahrgenommen? Ist Gideon davon ausgegangen, dass die Besatzung Jahrzehnte dauern würde? Warum glaubte er, dass es eine "humane Besatzung" geben würde? Wieso hat Israel die Westbank und Gaza überhaupt besetzt? Dann geht's um Gaza: Wieso ist der Landstrich mit zwei Millionen Menschen ein "Freiluftgefängnis"? Warum kontrolliert Israel wer und was in Gaza hinein- und herauskommt? Was hält er von den Raketenangriffen der Hamas auf Israelis? Warum ist der Zug für eine Zweistaatenlösung "abgefahren"? Warum ist eine Einstaatenlösung die einzige übrige Lösung des Konflikts? Warum müssen die Europäer umsteuern? Warum muss sich Israel entweder zwischen Demokratie und einem "Apartheidstaat" entscheiden? Was versteht Gideon unter Zionismus? Außerdem geht's um die BDS-Bewegung, Antisemitismus, Roger Waters und den anhaltenden Erfolg von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Das und vieles, vieles mehr in Folge 378 - wir haben sie am 3. September 2018 in Tel Aviv aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  13. Nahostkonflikt für Desinteressierte (Interview auf Englisch!) Wir sind zurück im Nahen Osten und beginnen unsere zweite Interviewserie mit einem alten Bekannten: Daniel Schueftan, der seit Jahrzehnten Israels Ministerpräsidenten berät und dessen Sicht auf israelische Außenpolitik und Sicherheitsbelange (laut eigener Aussage) die absolute Mehrheit der Bevölkerung repräsentiert. Dan ist leitender Professor des "National Security Studies Center" an der Universität von Haifa und ist zudem ein gefragter Referent in Brüssel, Washington und Berlin. Was er auf seinem letzten Europatrip gelernt hat, berichtet Dan zu Beginn. Hat sich seine Sicht auf uns Europäer in den letzten vier Jahren verändert oder leben wir für ihn noch immer im "LaLaLand"? Seine Geringschätzung für Europa bringt uns zur US-Regierung: Dan erklärt, wie froh er ist, dass der Präsident nicht mehr Barack Obama heißt. Auch wenn er Donald Trump persönlich wenig abgewinnen kann, hält er ihn außenpolitisch für einen amerikanischen sowie israelischen Glücksfall. Für Schueftan kann es nur eine von Amerika geführte Weltordnung geben. Schnell geht um es den "Iran-Deal": Warum haben Europäer und Amerikaner unter Obama so krass versagt? Warum wollte die israelische Regierung überhaupt keinen Deal? Warum hat Israel die Bombe und wieso darf der Iran sie nicht haben? Wie kann es zu einem "regime change" in Teheran kommen? Was unterscheidet Iraner überhaupt vom Rest der arabischen Welt? Dan weiß es. Dann geht es ausführlich um die "Barbaren" in der Region, also die arabischen Staaten. Dan erklärt, warum Araber nie demokratisch regiert werden würden, sondern immer einen Diktator bräuchten. Warum arbeiten westliche und israelische Regierung mit Diktaturen wie in Ägypten und Saudi-Arabien so prächtig zusammen? Warum ist es naiv, wenn man die Zusammenarbeit mit brutalen Regimes kritisch sieht? Nach gut einer Stunde kommen wir zum scheinbar ewigen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern: Was hat sich in den vergangengen vier Jahren getan? Wieso sind wir einem Frieden nicht näher gekommen? Warum tut die israelische Regierung so, als ob Gaza nicht unter Blockade ist? Warum "fühlt" man sich nicht für die Menschen in Gaza verantwortlich? Wie lange soll die Besatzung der Westbank noch andauern? Welche Rolle spielen die jüdischen Siedler? Was ist Dans Lösungsvorschlag für die Westbank? Zum Schluss geht's noch um das politische System in Israel und wer für ihn der einzig fähige Ministerpräsident des Landes ist. Das und vieles, vieles mehr in Folge 377 - wir haben sie am 31. August 2018 in Tel Aviv aufgenommen. Teil 1 mit Dan Schueftan von 2014: Jung & Naiv, Folge 184 https://youtu.be/b6pNMUJhNb8 Alle J&N-Folgen aus Israel & Palästina in einer Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLuQE_zb4awhUkyAyH__OxO61ElpFagsfN Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  14. Bundesregierung für Desinteressierte Bürger-BPK vom 26. August 2018 mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vom Tag der offenen Tür in der Bundespressekonferenz 2018. Ohne naive Fragen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: BPK PayPal ► www.paypal.me/JungNaiv Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/ (Wer mindestens €20 gibt, wird im darauffolgenden Monat in jeder Folge als Produzent gelistet)

  15. Nahostkonflikt für Desinteressierte Wir sind seit fast zwei Wochen in Israel & Palästina unterwegs und schauen nach vier Jahren mal wieder nach dem Frieden: Wie ist der Stand? Gibt es Hoffnung? Was sagen relevante Israelis und Palästinenser? Da unser Trip nicht billig ist, brauchen wir EURE finanzielle Hilfe: Ab dem ersten Euro landet ihr diesmal schon im Abspann einer jeden Folge aus Israel & Palästina: Werdet also Produzenten und verewigt euch. Unsere Kosten setzen sich zB aus den Flügen (ca. €1000), Unterkunft (ca. €1300), Mietauto (ca. €750), Benzin (ca. €200), Stringer (ca. €750) und Verpflegung (ca. €600) zusammen. Mit wem wir bisher schon gesprochen haben und noch sprechen werden, verraten wir im Video. Bitte unterstützt unsere Interviewserie in Israel/Palästina finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv PS: Tyler meint natürlich "monotheistische" Religionen ;-)

  16. Bundestag für Desinteressierte Bürger-BPK vom 26. August 2018 mit dem Vorsitzenden Marian Wendt (CDU), stellv. Vorsitzende Martina-Stamm-Fibich (SPD) und Obmann Johannes Huber (AfD) vom Tag der offenen Tür in der Bundespressekonferenz 2018. Ohne naiven Fragen. Dafür mit Fragen zB von Paul (15:02 min) und Jenny (ab 16:00 min) zur "Identitären Bewegung" Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: BPK PayPal ► www.paypal.me/JungNaiv Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/ (Wer mindestens €20 gibt, wird im darauffolgenden Monat in jeder Folge als Produzent gelistet)

  17. Bundesregierung für Desinteressierte Bürger-BPK vom 26. August 2018 mit dem Bundeswirtschaftsminister vom Tag der offenen Tür in der Bundespressekonferenz 2018. Fragen von Jenny zu deutschen Waffenexporten (ab 14:37 min) Naive Nachfragen von Tilo zu Waffenexporten/Beteiligte am Krieg im Jemen (ab 49:26 min) Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: BPK PayPal ► www.paypal.me/JungNaiv Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/ (Wer mindestens €20 gibt, wird im darauffolgenden Monat in jeder Folge als Produzent gelistet)

  18. Bundesregierung für Desinteressierte Regierungssprecher für Desinteressierte: Bürger-BPK vom 26. August 2018 mit Regierungssprecher Steffen Seibert sowie den Sprechern der Ministerien vom Tag der offenen Tür in der Bundespressekonferenz 2018. Ohne naiven Fragen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: BPK PayPal ► www.paypal.me/JungNaiv Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/ (Wer mindestens €20 gibt, wird im darauffolgenden Monat in jeder Folge als Produzent gelistet)

  19. Politik für Desinteressierte Wir sind zu Gast bei der Verbraucherschutzorganisation "Foodwatch", die 2002 von Thilo Bode gegründet wurde. Thilo leitete zuvor seit 1989 Greenpeace. Erst in Deutschland, dann international. Nebenbei schreibt er seit Jahren Bücher über politische Auseinandersetzungen. 2015 veröffentlichte er zuletzt "Die Freihandelslüge" über die damals noch andauernden TTIP-Verhandlungen. Seit kurzem ist sein Buch "Die Diktatur der Konzerne" erschienen. Mit Thilo geht's zunächst um Foodwatch und was seine Organisation seit Anbeginn überhaupt wirklich erreicht hat. Faktisch nicht viel. Wir thematisieren die aktuelle Krise der deutschen Landwirtschaft, warum Milch so billig ist und wieso Deutschland wie "beknackt" Agrarprodukte exportiert. Dann berichtet Thilo von seinem Lebensweg, was ihn zB auf den "Hippie Trail" geführt und was er daraus für sein Leben gelernt hat. Dazwischen ist er irgendwie in der SPD gelandet, die er später wieder verließ. Ausführlich geht es um sein neues Buch "Die Diktatur der Konzerne": Warum sollen uns globale Konzerne schaden? Warum zerstören sie angeblich die Demokratie? Gibt es "gute" Konzerne aus Thilos Sicht? Und was hat diese Konzerndiktatur überhaupt mit jedem von uns selbst zu tun? Warum sollte uns dieses Problem kümmern? Welche Macht üben zB deutsche Automobilkonzerne in Deutschland aus? Welche Konzerne in Deutschland kontrollieren den Lebensmittelmarkt? Warum sind die allermeisten Aktivitäten der Konzerne sogar legal? Warum sind unsere regierenden Politiker aber nicht "Marionetten" der Konzerne? Warum gehen Politik und multinationale Unternehmen eine Symbiose ein? Was bringt ihnen das? Gibt es überhaupt noch einen Weg zurück? Und wenn ja: was sind mögliche Lösungen? Das und vieles, vieles mehr in Folge 376 - wir haben sie am 20. August 2018 in Berlin aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

  20. Auslandskorrespondenten für Desinteressierte ... vom 25. August 2018 mit Vertretern des Vereins der Ausländischen Presse (VAP) in Deutschland: Nataliia Fiebrig, Ukraine (Studio 1+1), Georgios Pappas, Griechenland (TA NEA) & Erik Kirschbaum, USA (Los Angeles Times) vom Tag der offenen Tür in der Bundespressekonferenz 2018. Ohne naiven Fragen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: BPK PayPal ► www.paypal.me/JungNaiv Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/ (Wer mindestens €20 gibt, wird im darauffolgenden Monat in jeder Folge als Produzent gelistet)