Kassenzone | CEO Interviews

Alexander Graf & Karolin Junker De Neui
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22.10.2026
Beschreibung
Kassenzone.de analysiert E-Commerce Strategien und Geschäftsmodelle. Wöchentlich sprechen Gründer und CEOs von Händlern, Marken und Herstellern über ihr Geschäftsmodell und die eigene E-Commerce Strategie. Die Gäste werden befragt Karo Junker de Neui, Geschäftsführerin von Etribes und von Alexander Graf, Geschäftsführer & Gründer von Spryker Systems.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Auf dem Digital Commerce Day in Hamburg hat Jörg … Auf dem Digital Commerce Day in Hamburg hat Jörg dann noch einmal die Geschichte von Kavaj, Hersteller sehr hochwertiger Lederhüllen für iphones und ipads, noch einmal zum Besten gegeben. Extrem spannend ist es auch deshalb, weil Jörg sich der Abhängigkeit von Amazon durchaus bewusst ist, damit aber sehr offen umgeht und bisher eher Vor- als Nachteile sieht. Die Geschichte von Kavaj wurde auch sehr anschaulich bei den onlinemarketingrockstars beschrieben und ich rechne fest mit ihm bei der K5 Konferenz in München. Von ihm und Kavaj können sich die meisten klassischen Hersteller einiges abschauen.

  2. Stefan Grimm (restposten.de) ist spontan beim Dig… Stefan Grimm (restposten.de) ist spontan beim Digital Commerce Day für einen anderen Speaker eingesprungen und hat einen denkwürdigen Vortrag zum Ende des Großhandels gehalten. Er ist wahrscheinlich einer der Know-How Träger schlechthin, wenn es um Großhandel+E-Commerce+KMU geht. In dem Vortrag hat er herrlich aufgezeigt, welche riesigen Lücken noch zwischen Anspruch und Wirklichkeit im Großhandel klaffen.

  3. Matthias Schrader spricht mit Alexander Graf über… Matthias Schrader spricht mit Alexander Graf über die Chancen und Risiken von Grüne Wiese Projekten wie Collins und die häufig gemachten Fehler, wenn Konzerne sich an "digitaler Transformation" versuchen.

  4. Auf dem Digital Commerce Day in Hamburg (http://w… Auf dem Digital Commerce Day in Hamburg (http://www.digital-commerce-day.de/) ging es nicht mehr um die Tipps & Tricks im E-Commerce, sondern darum welche Fragen wir uns stellen müssen. Nach dem 10min Intro von mir spricht Tarek Müller über seine Gründungserfahrung und das Projekt Collins. Dieser Vortrag war eines der Highlights des Tages.

  5. Markus Bihler war CEO von Tirendo, bevor er sich … Markus Bihler war CEO von Tirendo, bevor er sich im Oktober 2014 an die Gründung eines Lebensmittellieferdienstes (Happyfresh.com) in Südostasien gemacht hat. Er hat neben einem sehr ordentlichen Funding im 7-stelligen Bereich ein illustres Team um sich versammelt und mir in einem Interview ein paar Fragen zu dem Geschäftsmodell beantwortet. Lieferdienst in Südostasien – das klingt erst mal nach einer Schnapsidee. Die harten Fakten (Marktpotential, Timing…) sprechen allerdings dafür. Wenn man genau hinschaut, dann ist das Potential vor Ort sogar deutlich vielversprechender als in gesättigten Märkten wie Deutschland. In Jakarta lässt sich noch Geld mit dem Handel von Lebensmitteln verdienen und Kunden zahlen auskömmliche Gebühren für den Extraservice. In Deutschland hingegen fahren Kunden lieber eine Stunde durch die Stadt, um 10 Cent beim Einkauf der Butter zu sparen. http://www.kassenzone.de/2015/03/12/frisches-obst-in-jakarta-happyfresh-com/

  6. In der Tat war der Protest gegen die schon bekann… In der Tat war der Protest gegen die schon bekannten Statements á la „90% der Händler werden vom Markt verschwinden“ überraschend gering. Die Abhängigkeit von Google ist den meisten durchaus klar, aber die Alternativen sind überschaubar. Ich habe mich deshalb sehr gefreut, dass mir der Rhino-Stores.de Gründer Nils Bluhm Rede und Antwort gestanden hat. Rhino Stores macht mit vier Nischenshops ca. 1 Mio. Umsatz und gehört zu den größeren Plentykunden, wobei sie das technisch Machbare mit dem System schon ausreizen. Nils kann man als langjährigem Kassenzone Leser sicherlich nicht mangelndes Interesse an strategischen Alternativen vorwerfen. Seine Antworten hinsichtlich des täglichen Händlerdilemmas und den Geheimnissen zu seinen Nischen sind sehr aufschlussreich. http://www.kassenzone.de/2015/03/04/rhino-stores-geld-verdienen-in-der-google-falle/

  7. Wenn man drei Tage bzw. drei Wochen warten muss, … Wenn man drei Tage bzw. drei Wochen warten muss, dann kann man auch zum Möbelhändler in der Nähe fahren. Im Kommentarfeed zum Beitrag ist dazu eine spannende Diskussion entstanden, ob so etwas im Möbelmarkt wirklich möglich ist. Genau zu dem Thema hat sich dann Christoph Jung (mycs.com) bei mir gemeldet, der mit massivkonzept.com (verkauft an FAB) sehr spannende Erfahrungen machen konnte und nun unter mycs.com (von mixen) einen Möbelhandel mit konfigurierbaren Produkten aufbaut, die alle innerhalb von 12-24h versendet werden können. Dazu zählen zu meiner Überraschung auch Sofas. Im Interview geht es um seine Erfahrungen bei massivkonzept, Retourenraten, Kundengewinnungswege und die Entwicklung im Möbelmarkt Online. http://www.kassenzone.de/2015/02/27/moebel-online-versand-innerhalb-24h-geht-doch-ein-gespraech-mit-mycs-de-gruender-christoph-jung/

  8. Als ich gestern auf dem Weg zum aponeo.de Gründer… Als ich gestern auf dem Weg zum aponeo.de Gründer Konstantin Primbas war, um ein Interview zum Apothekenmarkt zu führen, bin ich bei meiner Recherche auf viele spannende Fragen gestoßen. Der Markt hat einige Besonderheiten und kann bisher nicht so ohne weiteres mit klassischen E-Commerce Strategien erobert werden. Bei meiner Analyse sind mir viele Analogien zum Brillenmarkt und zum Versicherungsmarkt aufgefallen. Der Markt für pharmazeutische Produkte ist extrem reglementiert.Viele dieser “historischen” Regeln dienten irgendwann einmal den Kunden. Heute verhindern diese Regel oft innovative Geschäftsmodelle mit hohem Kundennutzen.Dem Berufsstand der Apotheker geht es seit 2004 zunehmend schlechter. http://www.kassenzone.de/2015/02/18/online-apotheken-chancen-risiken-und-aponeo-de/

  9. Gestern hatte ich die Möglichkeit den Gründer und… Gestern hatte ich die Möglichkeit den Gründer und Geschäftsführer von lesara.de, Roman Kirsch, auf dem etailment Summit zu interviewen. Der Interviewzeitpunkt fällt nur rein zufällig mit einer großen Finanzierungsrunde zusammen, die Lesara gestern bestätigt hat. Mangrove Capital Partners und einige weitere Investoren geben dem Unternehmen 5 Mio. Euro. Lesara ist laut Eigendarstellung der erste reine Online-Premium-Discounter in Europa und wirft mit dem Geschäftsmodell auf den ersten Blick viele Fragen auf. Insbesondere nach dem Desaster mit dem Shoppingclub Geschäftsmodell in Europa läuten bei mir alle Alarmglocken, wenn ich die Worte „Deal“, „Schnäppchen“ oder „Discount“ bei der Beschreibung eines Onlinemodells höre. Jochen Krisch hat das Modell beim Start mit dem US Unternehmen nomorerack.com verglichen, die es mit einem Umsatz von 350 Mio. $ 2013 in Top 100 Internet Retailer Liste geschafft haben. Nomorerack arbeitet aber mit einigen starken Marken zur Kundenakquise, analog zum Shoppingclubansatz, auf die Roman komplett verzichtet. Im Interview erklärt er auch warum. http://www.kassenzone.de/2014/10/09/wie-funktioniert-eigentlich-lesara-de-interview-mit-roman-kirsch/

  10. Während des eTailment Summit in der letzten Woche… Während des eTailment Summit in der letzten Woche, konnte ich mir Christian Riethmüller, den Geschäftsführer der Osianderschen Buchhandlung, für ein Interview schnappen. Während sein Onkel Heinrich Riethmüller als Vorsteher des Börsenvereins bei der Frankfurter Buchmesse wahrscheinlich wieder die alte Leier vom unverzichtbaren stationären Buchhandel gespielt hat, waren die Aussagen von Christian umso erfrischender. Osiander war bereits vor einem Jahr in einem spannenden Interview in der brandeins vertreten, in dem er hinterfragt wurde wie es das Unternehmen schafft gegen den Trend zu wachsen. http://www.kassenzone.de/2014/10/13/zur-zukunft-des-stationaeren-buchhandels-interview-mit-osiander-geschaeftsfuehrer-christian-riethmueller/

  11. Shoplösungen für Kleinunternehmer sind zur Zeit s… Shoplösungen für Kleinunternehmer sind zur Zeit sehr angesagt. In den USA/Kanada bereitet Shopify einen Börsengang vor, der ca. 100 Mio. $ bei über einer Mrd. $ Bewertung einbringen soll. Mit 120.000 aktiven Shops und 5 Mrd. $ Außenumsatz seit 2006 spielt Shopify in einer Liga mit Volusion (17 Mrd. $ Außenumsatz kumuliert, 40.000 Shops) und Bigcommerce (5 Mrd. $ Außenumsatz kumuliert, 60.000 Shops). Im Schnitt dürften alle genannten Lösungen aktuell zwischen 1-4 Mrd. $ Umsatz pro Jahr Außenumsatz aufweisen. Muss Shopware in Deutschland nun Angst haben? Nein, Shopware, Magento & Co. sind Lösungen die sich (in der Regel) an professionelle Händler richten, mit entsprechenden E-Commerce Umsätzen und Know How. Den Zusammenhang habe ich in meinem Artikel “Shopsysteme 2014” ausführlich erklärt. Viel spannender ist in Deutschland der Vergleich mit epages aus Hamburg, die mit 120.000 aktiven Shops mit großem Abstand der europäische Marktführer in diesem Segment sind. http://www.kassenzone.de/2015/01/17/shopify-vs-volusion-vs-interview-mit-epages-gruender-wilfried-beeck/

  12. Im folgenden Interview spricht Kathrin Clausen, G… Im folgenden Interview spricht Kathrin Clausen, Gründerin des Schmucklabels Vintageliebe, über ihre Erfahrungen beim Aufbau einer Schmuckmarke, dem Handel über Dawanda vs. dem eigenen Shop, Kundengewinnungsstrategien und natürlich wie es im E-Commerce für sie in Zukunft weitergeht. Kathrin hat bei mir vor ca. drei Jahren ein Praktikum gemacht und seitdem ihr Wissen über E-Commerce Mechanismen ständig ausgebaut, so dass sie heute auf dem Weg der Unabhängigkeit mit einer eigenen Schmuckmarke ist. Seit ca. zwei Jahren stellt sie den Schmuck selber her, vermarktet ihn direkt und verkauft ihn an Boutiquen. http://www.kassenzone.de/2015/01/31/vintageliebe-erste-schritte-als-schmuckherstellerin/

  13. Im Mai 2014 hat der aetka Vorstand Uwe Bauer bei … Im Mai 2014 hat der aetka Vorstand Uwe Bauer bei locationinsider.de ein paar sehr spannende Sachen zum Thema Verbundgruppen und E-Commerce erzählt. Laut Eigenbeschreibung ist “aetka die größte deutsche Kooperation im Telekommunikationsfachhandel und eine Handelsmarke. Mehr als 2.000 unabhängige und selbständige Telekommunikationsfachgeschäfte, Handyshops und Systemhäuser bundesweit gehören zur Verbundgruppe aetka.” Auf den ersten Blick ist das ein Geschäftsmodell, das aus E-Commerce Perspektive durchaus unter Druck stehen dürfte. http://www.kassenzone.de/2015/01/21/e-commerce-und-verbundgruppen-interview-mit-aetka-vorstand-uwe-bauer/

  14. In Stanford wird gerade ein vielbeachteter Kurs z… In Stanford wird gerade ein vielbeachteter Kurs zum Thema „How to Start a Startup“ angeboten. Sam Altmann, der Geschäftsführer des wohl weltweit führenden Firmeninkubators YCombinator hat die 1. Liga der Silicon Valley Firmengründer davon überzeugt im Rahmen seiner Vorlesungsreihe ihre Gründungserfahrungen zu teilen. Alle Vorlesungen sind frei auf Youtube verfügbar und in der Gründerszene werden wöchentlich die neusten Erkenntnisse dazu gesammelt. Wer am Wochenende noch nichts vorhat, kann sich die ersten acht 45min Vorlesungen anschauen. Ich habe die Qualität vollkommen unterschätzt. Statt belanglosem Startup blabla werden in der Tat die wichtigsten Startuplearnings von YCombinator offengelegt und auch diskutiert. Bei 700 gestarteten Firmen ist die Datenbasis für so einen Kurs natürlich ideal. Ich will hier auch gar nicht die einzelnen Kurse zusammenfassen, sondern nur auf einen spannenden Zusammenhang hinweisen, den Sam Altman in seiner ersten Vorlesung aufgezeigt hat und der meinen Artikel zur Pro7Sat1 Inkubationstätigkeit sehr gut ergänzt. http://www.kassenzone.de/2014/10/31/warum-konzerninkubatoren-oft-scheitern-cs183b/

  15. Seit jeher interessiere ich mich für alle Branche… Seit jeher interessiere ich mich für alle Branchen und Geschäftsmodelle, deren Entwicklung in Zukunft stark durch das Internet beeinflusst wird. Mein letzter „aufklärender“ Beitrag ist schon etwas älter und sollte ein wenig Licht ins Dunkel der Optikerbranche bringen. Tenor: Fielmann gewinnt das Spiel wohl langfristig. Ich hatte in den letzten Monaten einige interessante Kontakte in die Versicherungsbranche, die seit Jahren verschiedene Versuche unternommen hat, den internet-ökonomischen Effekten aus dem Geschäft zu entgehen oder diese in bestimmten Fällen zu forcieren. Ein oberflächlicher Blick auf diese Branche würde aus E-Commerce-Sicht zu einer Aussage á la „In Zukunft werden alle Versicherungen online & direkt verkauft“ führen. Das klingt auch erst einmal ganz einleuchtend, da durch Direktvertrieb im Internet die Wertschöpfungskette deutlich effizienter gestaltet werden kann und damit auch die Konsumententarife attraktiver würden. Es gibt allerdings gute Gründe, warum das heute noch nicht der Fall ist und warum das auch in Zukunft nicht der Fall sein wird. http://www.kassenzone.de/2014/10/22/versicherungen-internet-quo-vadis-allianz-axa-huk-hdi/

  16. In den letzten Tagen hatte ich verschiedene Gespr… In den letzten Tagen hatte ich verschiedene Gesprächsrunden mit großen Herstellern und Händlern, in denen es um die Veränderung der Handelslandschaft ging und um die Herausforderungen durch Amazon. Im meinem Artikel “Hersteller und Amazon” habe ich aufgezeigt, in welche Richtung sich Amazon momentan gegenüber den Markenherstellern bewegt. Die Diskussion zum Artikel hat noch mal ein paar Punkte verdeutlicht. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört sicherlich, dass die beschriebenen Verhaltensweisen erst der Anfang sind und es ohne Zweifel im Interesse von Amazon sein wird die eigene Rendite zu steigern. Wenn das heißt, dass eigene Produkte bzw. Produkte mit besseren Margen in der Produktübersicht über andere “Marken” Produkte gestellt werden, dann wird Amazon das tun. Zudem steigt bei fast allen befragten Herstellern der Umsatzanteil über Amazon erheblich. Die 2-8% Umsatzanteil heute werden innerhalb von 2-3 Jahren locker an die 15-30% reichen. Kein Hersteller kann schlüssig erklären, warum Amazon innerhalb seiner Sortimentes keine Eigenmarken entwickeln sollte, solange Aufwand und Ertrag in einem sinnvollen Verhältsnis stehen. http://www.kassenzone.de/2014/11/29/gefangenendilemma/

  17. Eine für mich sehr wichtige Erkenntnis in 2014 is… Eine für mich sehr wichtige Erkenntnis in 2014 ist, dass in der Amazon Economy sogar die meisten Hersteller in eine schwierige Situation gelangen können. Das ist alles andere als intuitiv verständlich. Im Kassenzone Duktus wird es schwer für alle Zwischenhändler und ohnehin schwierig für alle Onlinehändler, die mit Amazon konkurrieren, aber bei einem Hersteller mit wahrnehmbarer Marke und halbwegs innovativen Produkten würde man eine starke Position vermuten. Wer auch sonst sollte in einer zunehmend wettbewerbsintensiveren Handelswelt gewinnen? Und einen Gewinner muss es doch geben, oder? http://www.kassenzone.de/2014/11/16/hersteller-und-amazon/

  18. Vor ein paar Wochen habe ich noch über die Ergebn… Vor ein paar Wochen habe ich noch über die Ergebnisse der digitalen Aktivitäten von ProSiebenSat1 geschrieben, und schon in dieser Woche war moebel.de Gründer und Vorstand Arne Stock mit auf unserer kleinen & exklusiven K5 Cruise, um mir ein paar Fragen Geschäftsmodell zu beantworten. Moebel.de ist als klassischer Intermediär gestartet und versucht nun u.a. über die Medienkooperation mit P7S1 seine Marke stärker in den Vordergrund zu stellen. Das ist auch notwendig, wenn man verfolgt unter welchem Druck sich alle Geschäftsmodelle befinden die von Googles Traffic abhängig sind. Sehr lesenswert dazu ist noch immer der „Google Monopoly“ Beitrag von Philipp Klöckner. Die große Chance für moebel.de liegt aus meiner Sicht, neben dem Aufbau einer Marke, in der Vertikalisierung des Geschäftsmodells. http://www.kassenzone.de/2014/11/21/moebelmarkt-intermediaere-und-moebel-de/

  19. 2012 war das Jahr der Inkubatorengründungen in De… 2012 war das Jahr der Inkubatorengründungen in Deutschland. Wochenweise haben sich neue Teams gefunden, um analog zu Rocket Internet eine “Startupfabrik” zu gründen. Die Voraussetzungen dafür schienen einfach: Ein Team mit Online-Know-How (meistens Marketing), ein großes Netzwerk, etwas Geld, Zeit und ein paar Ideen. Die meisten der “damals” gestarteten Inkubatoren sind heute nicht mehr aktiv, bzw. haben ihr Geschäftsmodell verändert. Insbesondere die kleineren Inkubatoren sind recht schnell am Aufbau skalierbarer Strukturen gescheitert und mussten einsehen, dass die Flopquote bei Neugründungen doch deutlich höher ist als die oft kolportierten 90%. Um einen Inkubator zu betreiben, braucht es extrem gute Mitarbeiter, viel Geld, ausreichend Zeit und dann noch eine Portion Glück. Man muss in der Lage sein über die zentral zur Verfügung gestellten Funktionen (z.B. Finanzen & Onlinemarketing) die Gründungen am freien Markt zu überholen. Das ist alles andere als einfach, weil man in Inkubatoren wenig Möglichkeiten hat eine ähnliche Dynamik zu erzeugen wie in eigenständigen Gründerteams. Ja, auch Inkubatoren haben ein gewisses Maß an Legacy. http://www.kassenzone.de/2014/12/18/der-traum-von-der-startupfabrik/

  20. Mein erster Artikel in 2014 hatte den Titel “The … Mein erster Artikel in 2014 hatte den Titel “The Amazon Economy – gnadenlos effizient”. Darin ging es um den gnadenlosen Wettbewerb im Onlinehandel und der Erkenntnis, dass nur die besten gewinnen können. Aufgrund der Skaleneffekte werden die “Besten” mit der Bereitschaft zu investieren auch immer besser, so dass mögliche Wettbewerber den Anschluss gar nicht mehr schaffen. Amazon ist gerade in so einer Führungsposition und macht noch nicht wirklich den Anschein langsamer werden zu wollen. Das bestehende Gefangenendilemma für Hersteller bestätigt das nur. Im Grunde genommen hilft da für alle Beteiligten nur genau zu überlegen mit welcher Strategie man den Markt erobern kann und will. In einem der letzten Artikel 2014 gehe ich nun auf ein weiteres Dilemma ein. Es ist scheinbar kaum noch möglich zu vernüftigen Kosten große E-Commerce Modelle aufzubauen. Was bedeutet vernünftig? http://www.kassenzone.de/2014/12/13/ein-euro-invest-fuer-einen-euro-zielumsatz/