Kernkompetenz Pferd - Pferdegesundheit mit Tierärztin Dr. Veronika Klein

Fachtierärztin für Pferde Dr. Veronika Klein
212
11.10.2026
Beschreibung
Willkommen bei dem Podcast Kernkompetenz Pferd! Toll, dass du deine Zeit mit Fortbildung über Pferdegesundheit verbringst, hier möchte ich mein Anliege mit dir teilen: wir bauen deine Fachkompetenz aus! - #informierterPferdemensch - Meine Vision Die Welt für unsere Pferde zu einem besseren Ort zu gestalten - indem ich Reitern helfe ihre Herzenspferde nachhaltig gesund und glücklich zu erhalten! Meine Mission Vermittlung von theoretischem Wissen und praktischen Fähigkeiten zur Thematik Pferdegesundheit - einfach, sachlich und umsetzbar für jeden #besseralsgestern Mein Versprechen 🐴🎓🎤 #🐴 pferdegerecht - unabhängig von Methoden, Theorien und Lehren, sondern fürs Pferd #🎓 fundiertes Pferdewissen (Fachtierarzt für Pferde) - unaufgeregt, kompakt, verständlich und umsetzbar #🎤 zugänglich für jeden, von überall, zu jeder Zeit - Nutzung von moderne Medien in Zeiten der Digitalisierung
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Episoden
  1. Episode #12 Fütterung Teil 4 Dünndarm Der Dünndarm besteht aus 3 Teilen: Zwölffingerdarm, Leerdarm und Hüftdarm. Gleich am Anfang des Dünndarms mündet der Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse und der Gallengang aus der Leber in den Darm. Episode #12 Fütterung Teil 4 Dünndarm Der Dünndarm besteht aus 3 Teilen: Zwölffingerdarm, Leerdarm und Hüftdarm. Gleich am Anfang des Dünndarms mündet der Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse und der Gallengang aus der Leber in den Darm. Die Sekrete dieser beiden großen Drüsen werden dem Nahrungsbrei beigemischt. Eine Besonderheit: Das Pferd besitzt keine Gallenblase und deshalb tröpfeln 5-6 l Gallenflüssigkeit ohne Dosierung einer Blase den ganzen Tag aus der Leber in den Zwölffingerdarm, das dem Dauerfuttersucher Pferd entspricht. Auch hier sieht man wieder die Risiken längerer fressfreier Zeiten. Parasiten im Dünndarm: Im Dünndarm kommt der Zwergfadenwurm, der Spulwurm und der Bandwurm vor. Mehr Informationen findest du in dieser Episode.

  2. Podcast Episode #11 Atemwegserkrankungen Einteilung in infektiöse und nicht-infektiöse Atemwegserkrankungen infektiös: Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze nicht-infektiös: COB (chronisch obstruktive Bronchitis)– C (chronisch) länger als 6 Wochen– O (obs... Podcast Episode #11 Atemwegserkrankungen Einteilung in infektiöse und nicht-infektiöse Atemwegserkrankungen infektiös: Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze nicht-infektiös: COB (chronisch obstruktive Bronchitis) – C (chronisch) länger als 6 Wochen – O (obstruktiv) abdominal erschwerte Ausatmung – B (Bronchitis) Atemwegsentzündung Erfahre noch mehr über die Atemwege deines Pferdes im Onlinekurs Infektiöse Ursachen: Viren: Influenza- und Herpes-Viren Bakterien: Streptokokken und Staphylokokken Parasiten: Lungenwürmer und Spulwürmer auf Körperwanderung Pilze: echte Lungenmykose sehr selten! (eher Kontamination der Atemluft durch Schimmelpilze im Heu) Symptome beim Pferd: Husten, Nasenausfluss, Fieber, Apathie, erhöhte Atemfrequenz In der Regel schwächen mehrere Faktoren das Immunsystem bevor es zu einer Infektion kommt, dazu zählen Überbelastung, schlechte Haltungsbedingungen, Fütterungsfehler, langer Transport oder eine Allgemeinanästhesie. infektiös Ursachen: Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze Die Viren greifen den Atmungsapparat an und begünstigen im Nachgang so eine sekundäre bakterielle Infektion, sodass nach anfänglichen Fieber und trockenem Husten nach einigen Tagen gelber zäher Nasenausfluss (Eiter=bakterielle Besiedelung) auftritt. Dagegen wandern die Parasiten (Zwergfadenwürmer, Spulwürmer) aus dem Magen-Darm-Trakt als Larven durch den Körper und durchstreifen dabei das Lungengewebe. So entstehen durch die Bohrgänge Entzündungen in der Lunge und klinisch ist eine Atemnot offensichtlich. Daneben gibt es auch noch die Lungenwürmer beim Pferd, seine Larven werden mit dem Weidegras aufgenommen, wandern durch den Darm ebenfalls in die Lunge. Bei dem Pferd handelt es sich um einen Fehlwirt, die Larven können sich daher nicht voll zu erwachsenen Würmern, die Eier legen entwicklen – daher sind keine Eier im Kot nachweisbar beim Pferd. Der Esel ist der Hauptwirt der Lungenwürmer, hier entwickeln sich Adulte, deren Eier über die Luftröhre hoch gehustet werden in den Rachen, wieder abgeschluckt und so in den Darm und über den Kot wieder auf die Weide gelangen. Bei Pferden findet man häufig Pilze in dem Schleim der Luftröhre, hier handelt es sich NICHT um eine Lungenmykose (echte Pilzinfektion des Lungengewebes) sondern um eine Kontamination der Atemluft mit Schimmelpilzen aus der Umwelt. Die reizen zwar die Lunge, lösen aber keine Infektion aus! Bei einer Infektion vermehren sich die Erreger im Gewebe – da die Pilzsporen nur reaktionslos in den luftführenden Atemwege “liegen” statt sich im Lungengewebe zu teilen und mehr zu werden, handelt es sich um eine Kontamination und KEINE Infektion. Mehr spannende Themen über Pferdekrankheiten findest du im Podcast-Inhaltsverzeichnis Nicht-Infektiöse Ursachen für Husten beim Pferd Über den chronischen Husten beim Pferd erfährst du mehr in dieser Podcast Episode, hör rein und lerne wie du deinem Pferd helfen kannst. Hier kannst du direkt in den Podcast reinhören:

  3. Episode #10 Fütterung Teil 3 Schlund und Magen Besonderheiten des Pferdemagens – geringes Fassungsvermögen – kurze Verweildauer des Futters – geringer Anteil an der Verdauung – Schutzfunktion für weitere Verdauung Episode #10 Fütterung Teil 3 Schlund und Magen Besonderheiten des Pferdemagens – geringes Fassungsvermögen – kurze Verweildauer des Futters – geringer Anteil an der Verdauung – Schutzfunktion für weitere Verdauung

  4. Episode #9 Muskelerkrankungen beim Pferd Muskelerkrankungen beim Pferd können ernährungsbedingt (Vit E/Selenmangel), durch verschiedene Giftstoffe oder eine Genmutation (PSSM) entstehen. Muskulatur der Pferde – Grundlagen Die Muskulatur besteht aus ei... Episode #9 Muskelerkrankungen beim Pferd Muskelerkrankungen beim Pferd können ernährungsbedingt (Vit E/Selenmangel), durch verschiedene Giftstoffe oder eine Genmutation (PSSM) entstehen. Muskulatur der Pferde – Grundlagen Die Muskulatur besteht aus einzelnen Muskelzellen, den Muskelfasern. Diese lagern sich zu Muskelbündeln zusammen und mehrere Bündel bilden dann den Muskelbauch. Jeder Muskel ist mit einer Ursprungs- und Endsehne mit dem Knochen verbunden. Es gibt 3 Muskelfaser-Typen, die zum Teil genetisch und zum anderen Teil trainingsbedingt ausgeprägt sind. 1. Typ I – Muskelfaser: Ausdauer – langsam kontrahierend, rote Farbe = slow-twich-Fasern (Distanzpferde, Vielseitigkeitspferde, Kaltblüter) 2. Typ II – Muskelfaser: Schnelligkeit – schnell kontrahierend, weiße Farbe = fast-switch-Fasern – Typ II A Schnelligkeit und Ausdauer – Typ II B Schnelligkeit (Vollblüter, Quarter Horse, Rennpferde) Alle Pferde besitzen alle Fasern im Körper, sie sind jedoch unterschiedlich ausgeprägt. Auch die Muskeln innerhalb eines Pferdes besitzen unterschiedliche Faserzusammensetzungen je nachdem, ob es sich um einen Haltemuskel oder einen Bewegungsmuskel handelt. Der Muskel braucht Energie, um Arbeit zu leisten dafür nutzt der Körper Kohlehydrate, Fette und Eiweiß. Das Pferd frisst Kohlenhydrate (Kraftfutter, Heu), die im Darm als Glucose ins Blut resorbiert wird. Der Blutglucosewert steigt, sodass der Körper Insulin freisetzt. Das Insulin dient der Glucose als Türöffner in die Muskelzelle, wo es dann als Brennstoff zur Energieumwandlung eingesetzt wird. Wird die Glucose gerade nicht gebraucht, wird sie als Glykogen in den Zellen gespeichert – als Reserve. Diese Speicherung geschieht bei Pferden mit PSSM im Übermaß. Muskelerkrankungen bei Pferden Die atypische Weidemyopathie entsteht durch die Aufnahme von Samen oder Keimlingen des Bergahorns (Ahornvergiftung) und führt häufig zum Tod. Daher sollte die Umgebung um die Pferdeweiden auf das Vorkommen dieses Baumes kontrolliert werden. Symptome bei Muskelerkrankungen – Muskelzittern – Schmerzen – Schwäche – Steifheit – schwitzen, erhöhte Atemfrequenz – roter Urin (Muskelfarbstoff) Diagnose bei Muskelerkrankungen Blutwerte z.B. CK klinische Symptome Muskelbiopsie EMG (Elktromyographie) Muskelerkrankungen (Myopathie) beim Pferd Muskelatrophie – Muskelschwund (generalisiert, lokal) Der Muskelschwund kann durch Bewegungsmangel, Satteldruck oder eine Nervenlähmung, wie beim Kehlkopfpfeifen entstehen. Muskelschäden – Muskelzerrungen – Muskelfaserrissen – Muskelruptur Myopathien (Muskelerkrankungen) In dieser Episode besprechen wir die folgenden Pferdekrankheiten: ernährungsbedingt: Weißmuskelkrankheit beim Fohlen – Selen und Vit.E Mangel toxinbedingt (Giftstoffe): Tetanus: Wundinfektion mit Bakterien atypische Weidemyopathie – Bergahorn-Samen und Keimlinge genetisch bedingt: PSSM, Kreuzverschlag, HYPP Muskelaufbau bei Pferden Bei akuten Muskelschäden darf das Pferd nicht weiter bewegt werden, da sonst weiterhin Muskelzellen zerstört werden. Die Pferde sollten warm eingedeckt werden und Ruhe bekommen. In der Regenerationsphase, in der Muskel aufgebaut werden soll, braucht der Muskel regelmäßig Bewegung. Eine Unterstützung kann durch eine proteinhaltige Fütterung geleistet werden oder Reiskeimöl (Vorsicht: Doping!). Bedenke allerdings füttern ohne Training bringt keine Muskeln hervor!! Schön wär´s 🙂 Mehr zum Erstellen von Trainingsplänen findest du in der Episode Nummer 7. Anzeige: Weitere Tipps zum Muskelaufbau findest du bei wehorse. Durch die Kooperation mit wehorse, der Lernplattform rund um das Thema „Pferde & Reiter“ bekommst du als Hörer des Podcast Kernkompetenz Pferd ein tolles Angebot.

  5. Episode #8 Pferdefütterung Teil 2 Hättest du das gewusst? Die Sättigung erfolgt nicht über die Nährstoffversorgung, sondern über die Zahl der Kauschläge, die vom Zwischenhirn registriert werden-erst nach circa 35. Episode #8 Pferdefütterung Teil 2 Hättest du das gewusst? Die Sättigung erfolgt nicht über die Nährstoffversorgung, sondern über die Zahl der Kauschläge, die vom Zwischenhirn registriert werden-erst nach circa 35.000 Kauschlägen ist eine Sättigung bei unseren Pferden erreicht.

  6. Episode #7 Trainingspläne für Pferde Ein systematisches und regelmäßiges Training ist für die Gesunderhaltung unserer Pferde wichtig. Denn als Lauftier sind sie nicht von Natur aus dafür geeignet uns auf dem Rücken zu tragen, Episode #7 Trainingspläne für Pferde Ein systematisches und regelmäßiges Training ist für die Gesunderhaltung unserer Pferde wichtig. Denn als Lauftier sind sie nicht von Natur aus dafür geeignet uns auf dem Rücken zu tragen, daher müssen wir dafür sorgen, dass die Rückenmuskulatur aufgebaut wird vom Pferd und sich so ein Reittier entwickelt über die Zeit. Jedes Pferd das geritten wird, muss dafür entsprechend trainiert werden! Haltbarkeit als Reitpferd Die Fitness des Pferdes bestimmt maßgeblich die Haltbarkeit des Pferdes als Reitpferd. Die Fitness des Pferdes wird beeinflusst durch Haltung, Bewegungsmöglichkeiten, Training und Fütterung, auch die Psyche spielt eine wichtige Rolle. Training des Pferdes Definitionen: Training ist eine systematische und regelmäßige körperliche Belastung zum Zweck der Leistungssteigerung oder zum Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit. Es beschreibt die Fähigkeit der körperlichen Anpassung. Beispiel: Muskelaufbau beim Pferd Übung: Bei der Übung wird der Ablauf besser – hier kommt es zu Veränderungen im Nervensystem. Beispiel: Lektionen verfeinern Bei dem Training liegt der Fokus auf Kondition. Die Kondition besteht aus Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Der Körper passt sich an äußere Reize an, insbesondere lässt sich das bei der Muskulatur gut nachvollziehen. Wird der Muskel nicht benutzt, bildet er sich zurück (atrophiert), wenn er dagegen überstrapaziert wird, kommt es zu Verspannungen und Verletzungen. Ein angemessener Belastungsreiz ist daher sehr wichtig zu einem gesunden Muskelaufbau beim Pferd. Der Muskel muss arbeiten, um sich weiter aufzubauen – nur ein Muskelaufbau-Präparat zu füttern führt keinesfalls zum Erfolg! Der Muskel wird im Training belastet und in der darauffolgenden Ruhephase regeneriert er sich und wächst dabei. Muskelaufbau passiert also nicht während des Reitens, sondern in der nachfolgenden Ruhepause. Ziel des Trainingsplans für dein Pferd Wie oft? Wie lang? Wie hart muss das Pferd trainiert werden? Bevor diese Fragen beantwortet werden können, muss geklärt werden wo willst du mit deinem Pferd hin? Ausreiten, Distanzritt, Bodenarbeit, Springen der Klasse E oder der Klasse S, Vielseitigkeit oder Dressur der Klasse L? Danach muss ermittelt werden, wo du und dein Pferd jetzt stehen, also der IST-Zustand. Je nach Zielvorgabe und IST-Zustand wird dann der Trainingsplan erstellt. Beim Antrainieren muss immer erst die Dauer verlängert werden und dann erst die Intensität! Schritt: SMART-Ziel definieren S=spezifisch, M=messbar, A=attraktiv, R=realistisch und T=terminiert. Schritt: Ist-Zustand aufnehmen Schritt: MACHEN – der Weg ist das Ziel! – Jahresplan (Pause, Vorbreitung, Wettkampf) – Quartalsplanung 1. lockere Bewegung (Pause) 2. Aufbautraining für Muskulatur und Kondition (Vorbereitung) 3. Vorbereitungsphase mit Übungsaufgaben (Vorbereitung) 4. Zielerreichung, Wiederholung der Aufgabe (Wettkampfphase) – Wochenplan Dressur, Longe, Springen, Konditionstraining, Wiesetag, Bodenarbeit – Tagesaufgaben Dressur: Verbesserung des Übergangs Schritt – Galopp Höre dazu auch gerne in die Folge zur Lösungsphase rein! Krankheiten durch falsches Training Ein abwechslungsreicher Jahresplan ist wichtig, denn gleichbleibendes und monotones Training ist wirkungslos und belastet den Körper und auch die Psyche des Pferdes negativ. Die Gelenke des Pferdes werden einseitig belastet und es kommt zu Abnutzung und Schäden. Es entstehen Arthrose, Lahmheiten und Gelenkentzündungen. Bei Reitpferden ist die Hufgelenksentzündung eine ganz typische Erkrankung durch einseitige Fehlbelastung und zu langen Stehzeiten. Mehr zu Erkrankungen des Bewegungsapparates in den Folgen: – Muskelerkrankungen beim Pferd – Sehnenschaden beim Pferd – Arthrose beim Pferd Anzeige: Für mehr Trainings-Tipps schau unbedingt bei meinem Partner wehorse vorbei ->

  7. Podcast Episode #6 Pferdefütterung Teil 1 mit Werner A. Klein Grundlagen der Pferdefütterung Unser Ziel ist also eine artgerechte und bedarfsgerechte Fütterung. Das mindert viele unserer Probleme, unserer Leiden – oder besser die unserer Pferde. Podcast Episode #6 Pferdefütterung Teil 1 mit Werner A. Klein Grundlagen der Pferdefütterung Unser Ziel ist also eine artgerechte und bedarfsgerechte Fütterung. Das mindert viele unserer Probleme, unserer Leiden – oder besser die unserer Pferde. Außerdem sparen wir Tierarzt-Kosten, denn Vorbeugen ist besser und billiger als Heilen. Das was und auch das wie wir füttern ist von großer Bedeutung für die Pferdegesundheit. Das pferdetypische Fressverhalten hat sich über Millionen von Jahren in der Steppe entwickelt, das hat sich kaum verändert seit der Domestikation. Artgerechte Pferdefütterung Eine artgerechte Pferdefütterung zeichnet sich dadurch aus, dass die arttypische Bedürfnisse der Pferde befriedigen werde. Pferde sind Steppentiere und keine Weichtiere, wie häufig gedacht. In der Steppe gab es nur im Frühling das Angebot an jungen Gräsern, das als Leistungsfutter zur Milchbildung von den Stuten genutzt wurde (Stuten sind saisonal polyöstrisch), ansonsten war das Futterangebot eher knapp im Jahr. Es handelte sich um langes, überständiges, strukturreiches, also energiearmes Gras. Die heutigen Wiesen sind wegen der Düngung und der Nutzung das ganze Jahr sehr mastig, wie damals im Frühjahr, für Rinder ist das erwünscht (Milchbildung, Mast), für unsere Pferde ist dies aber gesundheitsschädlich! Grundsatz Nr. 1: Pferde sind Raufutter-Fresser Für die Pferde ist ein pferdegerechte Heu wichtiger als das beste Müsli! Grundsatz Nr. 2: Pferde sind Pflanzenfresser Pferde sind reine Veganer – klingt logisch? In vielen Internetforen findet man Mast-Rezepte mit Eiern, diese gehören nicht in den Futtertrog unserer Pferde. Lediglich Fohlen in der Saugphase sind Vegetarier, in dieser Zeit ist also Milch erlaubt 🙂 Grundsatz Nr. 3: Pferde sind Dauerfresser Das Pferd ist eigentlich ein Dauerfuttersucher und kein Dauerfresser, der Begriff ist zur heute Zeit überholt, wird jedoch noch viel verwendet. Eine ständige übermäßige Aufnahme von Raufutter sollte je nach Pferdetyp einzuschränken, zum Beispiel über Heunetze oder Dosierraufen. Die Nordpferdetypen (Pony, Kaltblutrassen) sind leichtfuttrig und bei ad libitum Heufütterung führt dies zu einer Überversorgung und Verfettung. Dagegen müssen einige Südpferdetypen (Vollblut), die sehr schwerfuttrig sind, trotz ad libitum Heufütterung noch zugeflüstert werden, da sie nicht in der Lage sind ihren Erhaltungsbedarf durch die Heuaufnahme zu decken. Daher muss je nach Pferdetyp die Fütterung angepasst werden, wobei die ständige Futtersuche als Grundbedürfnis berücksichtigt werden muss. Grundsatz Nr. 4: Pferde sind Gewohnheitsfresser Die Verdauung der Pferdes ist abhängig von Mikroorganismen im Dickdarm, daher müssen auch die Bedürfnisse der Darmflora (Verdauungshelfer) berücksichtigt werden. Die Darmflora ist sehr spezifisch, das heißt abhängig vom jeweiligen Futter. Eine langsame Futterumstellung ermöglicht diesen Verdauungshelfern sich anzupassen. Werbelink*

  8. Podcast Episode #5 Lösungsphase aus medizinischer Sicht Heute beschäftigen wir uns mit den Veränderungen, die durch Bewegungsmangel beim Pferd und eine unzureichende Lösungsphase beim Reiten entstehen. Pferdetraining aus medizinischer Sicht zu bewerten... Podcast Episode #5 Lösungsphase aus medizinischer Sicht Heute beschäftigen wir uns mit den Veränderungen, die durch Bewegungsmangel beim Pferd und eine unzureichende Lösungsphase beim Reiten entstehen. Pferdetraining aus medizinischer Sicht zu bewerten hilf in vielen Fällen zu verstehen warum im täglichen Training und beim Muskelaufbau entsprechende Empfehlungen gegeben werden, wie zum Beispiel ausreichend Schritt reiten zu Beginn einer jeden Reitstunde. Bewegungsverhalten – natürliches Grundbedürfnis Pferde sind Lauftiere – das bedeutet ihr tägliches Bewegungsbedürfnis liegt eigentlich bei 16 Stunden! In der Natur legen die Pferde in dieser Zeit bis zu 20km zurück und zwar im langsamen Schritt mit gesenktem Kopf zur Futteraufnahme. Alltag in vielen Reitställen – Bewegungsmangel Die Frage lautet meist “Wo steht denn dein Pferd?” und die Frage drückt schon das Problem aus – das Pferd steht in dem Stall xy – stehen, leider ich laufen oder leben… Jedem Pferd stehen nach heutigen Gerichtsurteilen täglich 2 bis 3 Stunden freie Bewegung zu, also ohne Reiter, dass bedeutet auf der Wiese oder dem Paddock. Selbst wenn diese Zeit zusätzlich zum Reiten eingehalten wird, bleiben noch sehr viele Stunden eines Tages übrig. Aufgabe: Setz dich hin und notiere einmal 24 Stunden deines Pferdes. Beispiel: 24 Uhr bis 07 Uhr: Box 07 Uhr bis 11 Uhr: Wiese 11 Uhr bis 15 Uhr: Box 15 Uhr bis 16 Uhr: Führmaschine 16 Uhr bis 18 Uhr: Box 18 Uhr bis 20 Uhr: Reiten 20 Uhr bis 24 Uhr: Box Zusammenfassung: 17 Stunden Stehzeit und 7 Stunden Bewegungszeit Merke: Das Grundbedürfnis lag bei 16 Stunden Bewegung – als ist dem Beispiel das Verhältnis genau verkehrt herum. Deswegen ist eine entsprechende Lösungsphase für unsere Pferde zur Gesunderhaltung wichtig! Auch im Offenstall ist ein regelmäßiges Bewegungsprogramm stark zu empfehlen! Matschige oder gefrorene Böden sowie der Aufenthalt an der Heuraufe oder auf der Wiese führen auch hier zu Bewegungsmangel. Auswirkungen auf den Bewegungsapparat des Pferdes Studien zeigen wie sich die chemische Zusammensetzung und die Biomechanik des Körper durch Bewegungsmangel verändert. Knochen: Knochen sind aus sehr festen Gewebe – durch mangelnde Bewegung kann der Knochen jedoch an Festigkeit verlieren. Er reagiert ständig auf mechanische Beanspruchung, regelmäßige Muskelaktivität stärkt also die Knochen. Bei Pferden mit festen Schienen- oder Cast-Verbänden konnte eine Inaktivitätsosteoporose nachgewiesen werden (Osteo=Knochen; porose=porös). Was passiert mit Sehnen, Muskeln und Gelenken? Mehr Informationen erhälst du in dieser Folge. Subscribe on Android Anzeige: Für mehr Trainingstipps – schau bei meine Partner wehorse vorbei ->

  9. Druse beim Pferd ist eine gefürchtete Pferdekrankheit, die mit eitrigen Nasenausfluss, Fieber und Müdigkeit einhergeht und hoch ansteckend ist. Leider tritt diese Erkrankung beim Pferd wieder häufiger auf in den letzten Jahren. Druse beim Pferd ist eine gefürchtete Pferdekrankheit, die mit eitrigen Nasenausfluss, Fieber und Müdigkeit einhergeht und hoch ansteckend ist. Leider tritt diese Erkrankung beim Pferd wieder häufiger auf in den letzten Jahren. Druse beim Pferd Es handelt sich dabei um eine bakterielle Erkrankung (Streptococcus equi sub. equi), die weltweit vorkommt, hoch ansteckend ist – aber in der Regel nicht tödlich verläuft. Bei der Druse haneldt es sich um eine fiebrige Erkrankung der oberen Atemwege. Symptome bei Druse – Husten – eitrigen Nasenausfluss – Abgeschlagenheit – Schluckbeschwerden – vergrößerte Lymphknoten (Lnn. mandibularis) – Komplikationen: Streuung in die anderen Körperlymphknoten mit Abszessbildung Nieren-Erkrankungen Blutflecken-Krankheit (Entzündung der kleinen Gefäße) mit Ödembildung (Nilpferd-Kopf) Risikopatienten – gefährdete Pferde bei der Druse YOPIS Y = Young (Fohlen+Jungpferd)! Die Druse wird auch häufig als Kinderkrankheit bezeichnet. O = Old (alte Pferde) P = Pregnant (Trächtigkeit) I = Immunsystem geschwächt (Stress, Parasitenbefall) S = Sick (bereits erkrankte Pferde) Bei diesen Pferden ist das Immunsystem entweder noch nicht vollkommen ausgereift oder geschwächt und daher sind diese Gruppen besonders gefährdet. Übertragung der Druse Der Erreger überlebt in der Umwelt relativ schlecht, daher erfolgt die Übertragung meist direkt von Pferd zu Pferd. Eine indirekte Übertragung ist allerdings möglich – zum Beispiel Nasenausfluss auf der Jacke. Die Eintrittspforte in den Körper sind die oberen Atemwege und von dort wandert das Druse-Bakterium in die Lymphknoten. Stille Träger (Pferde mit Druse ohne Symptome) 2% bis 10% der Pferde tragen den Erreger in sich und scheiden ihn aus OHNE dabei zu erkranken, das nennt man eine latente Infektion. Diese Pferde scheiden den Erreger aus und stecken andere Pferde an. Diese stillen Träger sind sehr schwer zu identifizieren, können aber der Grund dafür sein, dass immer wieder neue Pferde im Stall erkranken. Der Druse-Erreger zieht sich dabei in die Luftsäcke zurück. Nachdem die Symptome abgeklungen sind, können die Pferde die Druse-Erreger noch bis zu 3 Wochen ausscheiden. Das bedeutet nach dem letzten Fiebertag sollte die Quarantäne noch weitere 3 Wochen aufrecht erhalten werden – ein Stand-Still im Reitstall-keiner rein, keiner raus! Das sind lediglich Empfehlungen, da Druse weder anzeigepflichtig noch meldepflichtig ist, gibt es keine gesetzlichen Regeln. Diagnostik bei der Druse Luftsackspülung Der Goldenstandard ist eine Luftsackspülung mittels einer Endoskopie 3 mal im Anstand von einer Woche, wenn alle Proben negativ sind, gilt das Pferd als Druse-frei. -> sicherste Methode, aber sehr aufwendig Rachenspülung Eine weitere Möglichkeit ist die Rachenspülung, dabei wird ein langer Katheter in die Nüster eingeführt und wie eine Nasenschlundsonde bis kurz vor den Kohlkopf geschoben, wo sich auch die Eingänge zu den Luftsäcken befinden. Dann wird mit Kochsalzlösung der Rachen gespült und die Flüssigkeit beim Herauslaufen aus der Nüster wieder aufgefangen. -> gute Methode, kostengünstig und wenig invasiv Nasentupfer Das ist die schlechteste Variante die Druse zu diagnostizieren und macht nur Sinn aus zähen, gelben Eiter. Bei fehlendem Nasenausfluss ist ein Nasentupfer nicht sinnvoll! -> schlechte Methode bei mangelndem Nasenausfluss Kein Test hat eine 100% Treffsicherheit: das bedeutet leider, dass selbst wenn der Test negativ auf Druse ist, das Pferd jedoch Druse haben könnte. Das nennt man ein falsch negatives Ergebnis, daher wiederholt man die Test 3. mal im Abstand von einer Woche. Die Drüse-Diagnostik ist dadurch sehr teuer! Behandlung und Maßnahmen bei Druse Die Pferde brauchen Ruhe und sollte sofort abgesondert werden, wenn Fieber auftritt. Die Abszesse im Kehlgang werden mit Zugsalbe und Wärme behandelt bis sie sich nach außen öffnen und der Eiter abfließen kann. In einigen Fällen macht es auch Sinn die Abszesse chirurgisch zu spalten. Die Behandlung mit Antibiotika ist umstritten in der Literatur. Sie werden eingesetzt, wenn 1. die Abszesse offen sind, 2. im Frühstadium vor der Abszessbildung oder 3. bei Verdacht auf Abszessbildung im ganzen Körper, also bei einer Streuung des Erregers. Wiesen sollten 4 Wochen nicht genutzt werden und im Stall sollten verschiedene Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Neue Pferde sollte in Quarantäne gestellt werden für 2 bis 3 Wochen, leider keine gängige Praxis. Die prophylaktische Impfung wird nicht empfohlen, wenn die Druse schon ausgebrochen ist, sollte unter keinen umständen geimpft werden!! Du willst erfahren wie es im akuten Fall abläuft, dann höre in diese Folge des Podcasts rein – deine Veronika

  10. Episode #3 Impfungen beim Pferd Teil II Impfungen beim Pferd sind die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionserkrankungen und deren Verbreitung – es geht dabei um den Schutz des Einzeltieres, des Bestandes und der gesamten Pferdepopulation.... Episode #3 Impfungen beim Pferd Teil II Impfungen beim Pferd sind die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionserkrankungen und deren Verbreitung – es geht dabei um den Schutz des Einzeltieres, des Bestandes und der gesamten Pferdepopulation. Non-Core-Komponenten – Impfempfehlung (Impfung empfohlen bei Gefährdung) Tollwut (100% Schutz, Information vor Urlaubsreisen einholen) Hautpilz (besonders zu empfehlen bei Jungpferde beim Einreiten) Druse (Impfung bei Ausbruch ABZULEHNEN!) Rotaviren (Fohlen-Durchfall-Erkrankung) EVA (Equine Virus Arteritis, Hengste im Deckeinsatz, meldepflichtig) West-Nil-Virus (2019 in Deutschland nachgewiesen!) Impfungen beim Pferd Reaktionen nach einer Impfung beim Pferd Impfdurchbruch: Das Pferd wird krank durch Viren aus der Umgebung/von andere Pferde – die Impfung erfüllt ihre Aufgabe nicht, trotz dass das Pferd geimpft ist. Ursachen für eine ungenügende Impfwirkung sind zum Beispiel das unsachgemäße lagern von Impfstoffen, impfen von bereits kranken Pferden oder gestresste Pferde, Impfintervalle werden nicht eingehalten, fehlerhafte Grundimmunisierung und so weiter. Impfreaktion/Impfschaden: In den meisten Fällen kurzfristige lokale Schwellung, Gliederschmerzen und Fieber. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer allergischen Reaktion kommen mit langfristigen Gesundheitsproblemen. Impferkrankung: Bei dem Lebendimpfstoff werden die Viren in ihrer krankmachenden Wirkung abgeschwächt, sodass eine Reaktion des Immunsystems mit Bildung von Antikörpern ausgelöst wird ohne den Impfling krank zu machen. Bricht nun die Erkrankung durch diese Viren im Impfstoff aus wird dies eine Impferkrankung genannt. Was solltest du beachten, wenn du dein Pferd impfen möchtest? Turnierstart, Husten, Stallwechsel,…? Mehr Informationen in dieser Folge. Höre auch in den ersten Teil zu Impfungen beim Pferd rein! Episode #2 Impfungen beim Pferd Teil 1

  11. Episode #2 Impfungen beim Pferd Impfungen beim Pferd: Influenza, Tetanus und Herpes Allgemeine Informationen zu Impfungen beim Pferd Impfungen beim Pferd sind die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionserkrankungen und deren Verbreitung – e... Episode #2 Impfungen beim Pferd Impfungen beim Pferd: Influenza, Tetanus und Herpes Allgemeine Informationen zu Impfungen beim Pferd Impfungen beim Pferd sind die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionserkrankungen und deren Verbreitung – es geht dabei um den Schutz des Einzeltieres, des Bestandes und der gesamten Pferdepopulation. Anzustreben ist eine vollständige Bestandsimpfung, wobei alle Tiere eine vollständige Grundimmunisierung erhalten und dann je nach Einsatz nachgeimpft werden. Es entsteht eine stabile Impfdecke, die den bestmöglichen Schutz bietet. Fohlen und Zuchtstuten impfen Die Immunkompetenz des Fohlens ist abhängig von der Impfhistorie der Mutter. Zu beachten ist, dass Pferde eine undurchlässige Plazenta für Impfantikörper haben, die Antikörper werden also erst nach der Geburt durch die erste Milch (Kolostrum) aufgenommen. Der Schutz dient dem Fohlen die ersten Lebensmonate, da die Antikörper der Mutter sich mit der Zeit abbauen, muss das Fohlen dann körpereigene produzieren – hier setzt dann die Fohlenimpfung ein (ab 6. Lebensmonat). Leitlinien zu den Impfungen bei Pferden Core- und Non-Core-Komponenten 1. Core-Komponenten (ständige Empfehlung): Influenza, Tetanus, Herpes 2. Non-Core-Komponenten (nur bei Gefährdung): Tollwut, Druse, Rotaviren Core-Komponenten Die Grundimmunisierung besteht grundsätzlich aus 3 Impfungen (häufige Fehlerquelle!). Influenza Impfung Tag 0 Impfung nach 4 bis 6 Wochen (LPO 28 bis 70 Tage) -> nach 14 Tagen Turnierteilnahme möglich Impfung nach 6 Monaten (LPO +21 Tage) -> 7 Tage nach der Impfung Startverbot auf einem Turnierdanach: – Influenza für Freizeitpferde jährlich / Turnierpferde halbjährlich Zusammenfassung: – Übertragung der Influenza-Viren über eine Tröpfcheninfektion – Atemwegserkrankungen mit hohen Fieber, Husten und Apathie – hoher Infektionsdruck bei Ansammlungen von Pferden (Turnier) – aktuelle Ausbrüche (2019) Herpes Impfung Tag 0 Impfung – nach 4 bis 6 Wochen (Todimpfstoff) – nach 3 bis 4 Monaten (Lebendimpfstoff) Impfung nach 6 Monatendanach: – Herpes für alle immer halbjährlich – Zuchtstuten, tragend: Schutz vor Abort Lebendimpfstoff: 4. und 8. Trächtigkeitsmonat Todimpfstoff: 5., 7., und 9. Trächtigkeitsmonat Zusammenfassung: – Herpes-Viren Typ 1: neurologische Symptome und Verlust der Trächtigkeit im letzten Drittel (Abort) – Herpes-Viren Typ 4: Atemwegserkrankungen – bilden Latenz aus, einmal infiziert bleibt eine lebenslange persistierende Infektion, die bei Stress aktiviert wird (vgl. Lippenherpes beim Mensch) Tetanus (Wundstarrkrampf) Impfung Tag 0 Impfung nach 4 bis 6 Wochen Impfung nach 1 Jahrdanach alle 2-3 Jahre zu wiederholen Zusammenfassung: – Ein MUSS für alle Pferde (Rentner, Fohlen, Turnierpferd, Freizeitpferd) – 100% Schutz, gut verträglich, kostengünstig, – Erreger kommt überall vor und dringt über kleinste Hautwunden ein – eine Infektion für in der Regel zum Tod weitere Impfungen beim Pferd behandeln wir in der nächsten Episode Impfungen beim Pferd Teil 2

  12. Willkommen zum Podcast Kernkompetenz Pferd hier dreht sich alles über Pferdekrankheiten und wie du dein Pferd gesund erhältst! Pferdewissen über Pferdekrankheiten Du möchtest mehr über dein Pferd erfahren? Mehr Sicherheit in medizinischen Fällen, Willkommen zum Podcast Kernkompetenz Pferd hier dreht sich alles über Pferdekrankheiten und wie du dein Pferd gesund erhältst! Pferdewissen über Pferdekrankheiten Du möchtest mehr über dein Pferd erfahren? Mehr Sicherheit in medizinischen Fällen, wenn dein Pferd krank ist? Keine Verunsicherung durch Außenstehende, sondern Sicherheit durch Fakten und fundiertes Wissen? Dann bist du hier richtig viel Spaß beim reinhören und besser werden! Wir bauen deine Fachkompetenz aus! #besseralsgestern #informierterPferdemensch => und damit hallo Zusammen und herzlich Willkommen, ich bin Dr. Veronika Klein, Fachtierärztin für Pferde, Reiter, Trainer und Chiropraktiker und freue mich auf eine spannende Zeit mit euch! Seit Januar 2018 gibt es hier alle 14 Tage eine neue Podcast Episode zu dem Thema Pferdegesundheit und Pferdekrankheiten. Über eine aktive Mitgestaltung freue ich mich besonders, ihr habt Themenwünsche? Dann schreibt mir eine Email veronika@kernkompetenz-pferd.de Ziel: gesunde Pferde – weniger Pferdekrankheiten Meine Vision Die Welt für unsere Pferde zu einem besseren Ort zu gestalten – indem ich Reitern helfe ihre Herzenspferde nachhaltig gesund und glücklich zu erhalten #informierterPferdemensch Meine Mission Vermittlung von theoretischem Wissen und praktischen Fähigkeiten zur Thematik Pferdegesundheit – einfach, sachlich und umsetzbar für jeden Mein Versprechen #besseralsgestern # pferdegerecht – unabhängig von Methoden, Theorien und Lehren, sondern fürs Pferd # fundiertes Pferdewissen – unaufgeregt, kompakt, verständlich und umsetzbar # zugänglich für jeden, von überall, zu jeder Zeit – Nutzung von moderne Medien in Zeiten der Digitalisierung Konzept Podcast Kernkompetenz Pferd “Aus Leerzeiten – Lernzeiten gestalten” Hört euch während der Autofahrt, der Hausarbeit oder beim Sport eine Episode an und bildet euch mühelos und kostenlos über euren Partner Pferd fort. Webinar – Erste Hilfe am Pferd Erlerne wie DU selbst deinem Pferd helfen kannst Onlinekurs Pferdegesundheit Viele Krankheiten lassen sich vermeiden, lerne mehr über Pferdeanatomie, die Organfunktionen und die häufigsten Erkrankungen und erspare deinem Pferd und dir den Tierarztbesuch spart Zeit, Geld und Nerven! für mehr Infos Tierschutzgesetz: § 2 Jeder der ein Tier hält oder betreut muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Er darf die artgemäße Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Zudem muss er über die Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen. Daher sollte jeder der Umgang mit Pferden hat, sich kontinuierlich fortbilden zum Wohle der Tiere!