Klinisch Relevant Podcast

Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler
883
20.10.2026
Beschreibung
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. In unserem Podcast liefern wir Dir 3x/Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, Fachwissen in Deinen klinischen Alltag. Damit wollen wir die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin und damit die Qualität der Patient*innenversorgung verbessern. Du arbeitest in einem medizinischen Fachberuf oder interessierst Dich für medizinische Themen? Dann bist Du hier genau richtig. Mehr Informationen unter https://klinisch-relevant.de Klinisch Relevant Intelligence for healthcare professionals
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Episoden
  1. "I saw the sign" - die Podcast-Serie zu klinischen Zeichen Klinische Zeichen der Wirbelsäule: Spondylolyse, Scotty Dog, Darth Vader & Inverted Napoleon Hat Sign In dieser Episode erklären wir drei wichtige röntgenologische Zeichen, die auf eine Spondylolyse und Spondylolisthesis hinweisen können. Expertenwissen und anschauliche Beschreibungen helfen, diese Befunde in der klinischen Praxis zu erkennen und besser zu verstehen. Key Topics Grundlagen der Spondylolyse: Definition, Lokalisation & Ursachen Zusammenhang zwischen Spondylolyse und Spondylolisthesis Das Scotty Dog-Sign im Röntgen: Erkennung und Bedeutung Das Darth Vader-Zeichen im CT: Entwicklung und Anwendung Das Inverted Napoleon Hat Sign bei fortgeschrittener Spondylolisthesis Einsatz der bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT) bei Wirbelsäulenbefunden Bedeutung der frühzeitigen Erkennung zur Vermeidung von Komplikationen Hinweise auf klinische Anwendungen und praktische Tipps für Radiologen & Orthopäden Einladung zur Entwicklung eigener radiologischer Zeichen Timestamps 00:00 - Begrüßung und Einleitung: Klinische Zeichen der Wirbelsäule 00:31 - Was ist eine Spondylolyse? Definition und Lokalisation im Lendenwirbel 01:07 - Anatomie der Wirbelsäule: Pass interarticularis und deren Bedeutung 02:02 - Zusammenhang zwischen Spondylolyse, Spondylolisthesis und degenerativen Prozessen 02:58 - Ursachen und Häufigkeit bei jüngeren Athleten 03:27 - Der Unterschied: angeborene Spondylolisthesis vs. erworbene Spondylolyse 05:17 - Zusammenfassung: Wiederholung der Begrifflichkeiten 05:40 - Vorbereitung auf die röntgenologischen Zeichen: Melodie & Überleitung 06:18 - Das Scotty Dog-Sign im Röntgen: Erkennung auf schrägen Aufnahmen 07:13 - Anatomische Details: Pedikel, Gelenkfortsätze und die Pars interarticularis 08:12 - Das Halsband bei Scotty Dog: Hinweise auf Spondylolyse 08:42 - Grenzen der Röntgendiagnostik: Vorteile des CT bei Spondylolyse 09:04 - Das Scotty-Dog-Sign: praktische Anwendung & Sensitivität 09:27 - Das Darth Vader- Zeichen im CT: Entwicklung und Validierung 10:11 - Bedeutung des Darth Vader-Hakens: Erkennung im Routinet-CT 11:06 - Frühzeitige Erkennung der Spondylolyse und Signale im Abdomen-CT 12:32 - Darth Vader-Helm: Diskontinuität der Pars interarticularis 13:02 - Evaluierung und klinische Relevanz des Darth Vader-Zeichens 13:41 - Literatur & Referenzen: Weiterführende Informationen 14:03 - Der Inverted Napoleon Head Sign: Bei fortgeschrittener Spondylolisthesis 15:23 - Mechanismus: Was zeigt der umgedrehte Napoleon-Hut? 15:52 - Praxis: Wann sollte man diese Zeichen im Röntgen erkennen? 16:38 - Diskussion: Weiterführender Einsatz von Röntgen vs. CT 17:23 - Zusammenfassung der klinischen Zeichen: Scotty Dog, Darth Vader & Napoleon Sign 18:12 - Blick in die Zukunft: Neue Entwicklungen & Zeichen in der Radiologie 20:10 - Ausblick auf die nächste Folge: Kinder-Radiologie & eine neue Zeichnung Resources & Links Spondylolyse und Spondylolisthesis - Fachartikel Connect with the Guests: Ahi - LinkedIn | Twitter Kai Gruhn - LinkedIn Viel Erfolg beim Erkennen der Zeichen in der Praxis! Bei Fragen oder eigenen Zeichen-Ideen freuen wir uns über Dein Feedback! 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert. 👉 Doppelstelle in der diagnostischen Radiologie Bewerben Sie sich jetzt auf die Facharzt-/Oberarztstelle für diagnostische Radiologie in einem akademischen Lehrkrankenhaus der Schwerpunktversorgung mit angeschlossenem MVZ im landschaftlich reizvollen Brandenburg. Auf Sie warten eine abwechslungsreiche Tätigkeit im ambulanten und stationären Setting sowie flexible Arbeitszeitmodelle inklusive Homeoffice-Möglichkeiten für Dienste. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. 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  2. "Lars ma' hören!" - Prof. Wojteckis Brain Radio Klinisch Relevant – Sonderfolge: Lars ma’hören E-Scooter: Kleine Räder, großes Risiko? Mit: Prof. Lars Wojtecki Worum geht’s in dieser Folge? E-Scooter gehören inzwischen selbstverständlich zum Stadtbild. Sie gelten als praktisch, flexibel und umweltfreundlich. Doch wie sicher sind sie eigentlich? In dieser Ausgabe von „Lars ma’hören“ wirft Prof. Lars Wojtecki einen Blick auf aktuelle Unfallanalysen und diskutiert, warum viele schwere E-Scooter-Unfälle nicht durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht werden – sondern durch scheinbar harmlose Hindernisse und menschliche Faktoren. Die Datenlage Grundlage der Folge ist eine große Unfallanalyse der Björn Steiger Stiftung, die schwere und tödliche E-Scooter-Unfälle untersucht hat. Ein zentrales Ergebnis: Rund 45 % der schweren und tödlichen E-Scooter-Unfälle sind Alleinunfälle. In diesen Fällen sind keine anderen Verkehrsteilnehmer beteiligt – lediglich Fahrer:in, Roller und Sturz. Zentrale Erkenntnisse 1. Die Gefahr steckt oft im Detail Mehr als 90 % der Alleinunfälle werden durch kleine Hindernisse ausgelöst: Bordsteinkanten Bodenwellen Unebenheiten Steine oder Schlaglöcher spontane Ausweichmanöver Was für Fahrradfahrer:innen oft harmlos erscheint, kann auf dem E-Scooter schnell zum Kontrollverlust führen. 2. Alkohol spielt eine wichtige Rolle Ein weiterer Befund: Bei Alleinunfällen findet sich überdurchschnittlich häufig Alkoholkonsum. Bereits geringe Mengen Alkohol können beeinträchtigen: Gleichgewicht Koordination Reaktionsfähigkeit Stabilitätskontrolle Gerade beim E-Scooter reichen minimale Verzögerungen in der Ausgleichsbewegung aus, um einen Sturz auszulösen. 3. Warum sind E-Scooter so instabil? Die Konstruktion bringt einige physikalische Nachteile mit sich: kleine Räder hohe Schwerpunktlage stehende Fahrposition geringe Fahrstabilität Kommt es zu einem abrupten Stopp des Vorderrads, bewegt sich der Körper weiter nach vorne – oft mit direkter Sturzfolge. 4. Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern Nur ein kleinerer Anteil der schweren Unfälle entsteht durch Zusammenstöße. Typische Szenarien: Abbiegeunfälle Übersehen von E-Scooter-Fahrenden Kollisionen mit Pkw Besonders häufig sind Situationen, in denen andere Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit oder Position des Scooters falsch einschätzen. 5. Der Kopf ist besonders gefährdet Die gute Nachricht: Die meisten E-Scooter-Unfälle verlaufen glimpflich. Kommt es jedoch zu schweren Verletzungen, betrifft dies besonders häufig: den Kopf. Etwa die Hälfte der schweren Verletzungen betrifft den Kopfbereich – ein Befund mit hoher Relevanz für Notfallmedizin, Neurologie und Neurochirurgie. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Die Unfallforscher diskutieren verschiedene Präventionsmaßnahmen: konsequenter Verzicht auf Alkohol stärkere Nutzung von Fahrradhelmen Geschwindigkeitsbegrenzungen technische Anpassungen der Fahrzeuge Ein besonders interessanter Ansatz: ➡️ größere Räder. Schon kleine technische Veränderungen könnten die Stabilität deutlich verbessern und das Unfallrisiko reduzieren. Take-Home Messages Viele schwere E-Scooter-Unfälle sind Alleinunfälle. Kleine Hindernisse reichen häufig aus, um einen Sturz auszulösen. Alkohol verstärkt das Risiko erheblich. Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten schweren Unfallfolgen. Prävention umfasst sowohl Fahrverhalten als auch technische Verbesserungen. Manchmal können kleine technische Veränderungen eine große Wirkung entfalten. Über „Lars ma’hören“ Einmal im Monat ordnet Prof. Lars Wojtecki spannende wissenschaftliche Arbeiten und aktuelle Daten aus den Neurowissenschaften, der Medizin und angrenzenden Forschungsfeldern ein – kompakt, kritisch und praxisnah. 🔗 Weitere Informationen Klinisch Relevant „Kleine Räder, große Gefahr“ – eine ebenso einfache wie eindrückliche Botschaft dieser Folge. 🛴🧠 Studie zum Thema E-Scooter Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  3. Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um! In diesem Podcast thematisieren wir, wie Rauchen verschiedene Krankheiten beeinflusst und sprechen über praktische Kommunikationstipps für Gesundheitsfachkräfte, die Patienten zum Aufhören motivieren möchten. Dr. Hans Jörg Baumann teilt evidenzbasierte Strategien und klärt Missverständnisse rund um den Rauchstopp auf. Hauptthemen: Die Korrelation zwischen Rauchen und Krankheiten wie COPD, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs Die Bedeutung der frühen Prävention statt der Behandlung von Schäden Sozioökonomische Faktoren, die die Raucherprävalenz beeinflussen Die Auswirkungen und Missverständnisse über E-Zigaretten und Vaping Praktische Methoden für Ärzte, um Patienten zum Rauchstopp zu motivieren Die Rolle der Suchtbehandlung und Verhaltensmaßnahmen beim Aufhören Umgang mit Ängsten vor Gewichtszunahme während des Aufhörens Kosten-Nutzen und gesellschaftliche Auswirkungen von Rauchverboten und Ausstiegsprogrammen Zeitstempel: 00:00 - Einführung in die Bedeutung der Prävention rauchbedingter Krankheiten 02:24 - Aktuelle Raucherquoten in Deutschland und sozioökonomische Faktoren 04:02 - Häufigste rauchbedingte Krankheiten in verschiedenen Fachgebieten 05:43 - Überblick über Abhängigkeit und Behandlungsoptionen für Tabaksucht 09:01 - Die Wirksamkeit des Aufhörens zur Reduzierung von Krankheitsrisiken und Sterblichkeit 10:50 - Wie man schwere Tabaksucht für gezielte Behandlung identifiziert 12:12 - Auswirkungen des Rauchstopps auf COPD-Exazerbationen und Gesundheitskosten 14:56 - Die nicht-lineare Risikobeziehung zwischen gerauchten Zigaretten und kardiovaskulären Ereignissen 16:20 - Warum kontrollierte Rauchreduktion weniger effektiv ist als vollständiger Stopp 17:42 - Herausforderungen bei der Motivation von Patienten und die Bedeutung sinnvoller Gespräche 22:35 - Strategien zur Unterstützung von Patienten beim Rauchstopp, einschließlich Verhaltens- und pharmakologischer Methoden 25:54 - Die Bedeutung strukturierter Ausstiegsprogramme und verfügbarer Ressourcen 30:50 - Umgang mit Gewichtszunahmebedenken und wissenschaftliche Beweise zur Entkräftung von Mythen 32:16 - Langzeitdaten zu den Auswirkungen des Rauchstopps und die Rolle von E-Zigaretten 37:23 - Politische und industrielle Einflüsse auf Tabak- und E-Zigarettenmärkte 39:22 - Umwelt- und ökologische Probleme im Zusammenhang mit E-Zigaretten und Batteriemüll 43:03 - Praktische Kommunikationstipps und verfügbare Schulungsressourcen für Ärzte Ressourcen & Links: Studie Debra zum Rauchverhalten Rauchfrei vom Bundesinstitut für Gesundheit Fortbildung der DGP zur Raucherentwöhnung Vielen Dank fürs Zuhören, und denk daran: Das effektivste Werkzeug zur Förderung des Aufhörens ist das Gespräch des Gesundheitsfachmanns — ein Handwerk, das erlernt und perfektioniert werden kann. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  4. Kooperationsfolge mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie Dieser Podcast ist der Kooperations-Serie mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie Hör Dir daher unbedingt auch die anderen Podcasts aus dieser Serie an: Gerontorheumatologie - mit PD Dr. Björn Bühring Impfen beim älteren Menschen - mit Dr. Anja Kwetkat Schluckstörungen im Alter - mit Prof. Rainer Dziewas Osteoporose bei geriatrischen Patienten - mit Prof. Lorenz Hofbauer Alterstraumatologie - mit Prof. Markus Gosch Geriatrische Reha - mit Frau Prof. Petra Benzinger Schmerz beim älteren Menschen - mit PD Dr. Albert Lukas Der geriatrische Patient in der Notfallambulanz- mit Prof. Katrin Singler Kann man das Altern therapieren?! - mit Prof. Andreas Simm Summary In dieser Folge des Podcasts 'Klinisch Relevant' diskutieren wir mit Experten die wichtigsten Aspekte der Delir-Prävention und -Behandlung bei älteren Patienten. Es werden klinische Strategien, Risikofaktoren und innovative Ansätze vorgestellt, um ein Delir frühzeitig zu erkennen und effektiv zu behandeln. Key topics Formen des Delirs: hyperaktiv und hypoaktiv Ursachen des Delirs: Neurotransmitter, Infektionen, metabolische Veränderungen Risikofaktoren: Alter, kognitive Beeinträchtigung, Medikamente Prävention: Screening, Aktivierung, sensorische Unterstützung Diagnostik: EEG, Labor, Bildgebung Behandlung: Ursachenmanagement, medikamentöse und nicht-pharmakologische Maßnahmen Folgen des Delirs: Langzeitprognose, Demenzrisiko, Mortalität Chapters 00:00 Einführung in das Thema Delir 03:42 Formen und Ursachen des Delirs 08:54 Prävention des Delirs 13:57 Folgen eines Delirs 17:40 Risikobewertung vor Operationen 19:07 Präventions- und Behandlungsstrategien 25:47 Delirrisiko und Patientenmanagement 28:25 Kausal- und syndromale Behandlung von Delir 34:03 Symptomatische Behandlung und Medikation 38:35 Delir-Prävention und Finanzierung 46:18 Kernaspekte der Delirbehandlung und -prävention Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  5. Klinisch Relevant meets Reine Nervensache Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne einmal um! *Klinisch relevant meets Reine Nervensache: ASV Multiple Sklerose In dieser Episode erkunden wir wichtige Entwicklungen in der Neurologie, mit einem Fokus auf die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) und deren Einfluss auf die Versorgung der Multiplen Sklerose (MS), interdisziplinäre Zusammenarbeit und zukünftige Richtungen. Mit dem Experten Dr. Klaus Gehring, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Neurologen, beleuchtet die Diskussion aktuelle Herausforderungen, rechtliche Rahmenbedingungen und die sich entwickelnde Landschaft der spezialisierten ambulanten Versorgung. Wichtige Themen: Einführung in die ASV: Definition, Zweck und regulatorischer Hintergrund Organisation der ASV über verschiedene medizinische Fachrichtungen, insbesondere bei MS Die Rolle interdisziplinärer Teams, einschließlich Neurologie, Gynäkologie und Radiologie Praktische Erfahrungen mit der Implementierung der ASV in verschiedenen Regionen Herausforderungen bei der Anwendung, einschließlich bürokratischer Hürden und administrativer Belastung Die Zukunft der ASV bei seltenen Krankheiten und der Erweiterung der Indikationen wie Alzheimer und Neurofibromatose Die Bedeutung des Föderalismus und regionaler Unterschiede bei der ASV-Einführung Einblicke in wirtschaftliche Überlegungen, Vergütung und die Rolle der Berufspolitik Innovationen in der neurologischen Praxis—Technologie, Überwachung und strukturelle Evolution Persönliche Erfahrungen von Ärzten, die klinische Arbeit mit politischem Engagement und Teammanagement in Einklang bringen Zeitstempel: (00:00) - Begrüßung und Episodenüberblick: Kombination klinischer Einblicke mit Politik und Praxis (00:24) - Vorstellung des Gastes Klaus Gehring, MS-Spezialist und Verfechter der ASV (01:16) - Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Neurologie (02:02) - Struktur der ASV: Teamzusammensetzung, rechtliche Rahmenbedingungen und regionale Variation (04:35) - Was ist ASV? Zweck, berechtigte Bedingungen und Umfang (06:37) - Integration verschiedener Fachrichtungen in die ASV für komplexe Krankheiten (08:07) - Erfahrungen mit der ASV bei MS und anderen neurologischen Erkrankungen (09:44) - Die Rolle der Regulierungsbehörden und Verhandlungen bei der Gestaltung der ASV (11:39) - Aufbau einer neuen ASV: Verträge, Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und regionale Netzwerke (13:25) - Motivation von Kollegen zur Teilnahme an der ASV; finanzielle und bürokratische Anreize (14:42) - Vorteile der ASV: verbesserte interdisziplinäre Patientenversorgung und Spezialistenkoordination (16:05) - Herausforderungen bei Antragsverfahren und regionalen Start-up-Erfahrungen (17:16) - Festlegung von Patientenvolumenschwellen und Management seltener Krankheitsindikationen (18:33) - Bewertung, ob Krankenhäuser wirklich spezialisiert sind oder nur die ASV als Trend übernehmen (21:03) - Typische Patientenprofile und Servicebereitstellung in der ASV (22:17) - Erweiterung der ASV um Blasen- und andere Symptommanagement (23:40) - Zukünftige Entwicklungen: ASV für Alzheimer, Neurofibromatose und Kardiomyopathien (26:27) - Die sich entwickelnde Rolle der Neurologie in der ASV und Potenzial für Strukturreformen (39:30) - Einfluss des Föderalismus und regionaler Unterschiede auf die ASV-Einführung (42:30) - Praktische Ratschläge für Ärzte: Dokumentation, Teambildung und Politiknavigation (42:56) - Schlussbemerkungen und Zukunftsausblick Ressourcen & Links: ASV - Ambulante spezialfachärztliche Versorgung Klaus Gehring MS Kompetenznetzwerk Diese Episode bietet umfassende Einblicke für Neurologen, Spezialisten und politische Entscheidungsträger, die daran interessiert sind, die spezialisierte ambulante Versorgung zu verbessern und die komplexen Rahmenbedingungen der ASV zu navigieren. Bleiben Sie dran für zukünftige Episoden zu innovativen Gesundheitsmodellen. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! 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  6. 👉Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau gerne mal nach unseren aktuellen Kursen! 🎙️ Shownotes – Live von der DMEA in Berlin Für diese besondere Podcastfolge waren wir – Kai und Dietrich – live auf der DMEA in Berlin unterwegs. Die DMEA gilt als eines der wichtigsten Events für digitale Gesundheitsversorgung in Europa und bringt jedes Jahr Expert:innen aus Medizin, IT, Politik und Gesundheitswirtschaft zusammen. Mitten auf der Messe – in einer gläsernen Podcast-Box – haben wir über Digitalisierung im Gesundheitswesen gesprochen: Was läuft bereits gut? Wo hakt es im klinischen Alltag? Und wie schaffen wir es, digitale Lösungen wirklich sinnvoll in die Versorgung zu integrieren? Außerdem hatten wir die Gelegenheit, mit zwei spannenden Gästen zu sprechen: Dr. Johanna Ludwig Sie gab uns spannende Einblicke in die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur und die aktuellen Herausforderungen der digitalen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Dr. Ludwig verantwortet bei der gematik versorgungsorientierte Digitalisierungsprozesse und bringt gleichzeitig langjährige klinische Erfahrung mit. Dr. Timothy Goering Als Leiter für IT, Medizintechnik und Digitalisierung im Krankenhaus berichtete er aus der Praxis: Wie gelingt Digitalisierung im Klinikalltag? Welche Hürden gibt es bei Infrastruktur, Prozessen und Change Management? Und was braucht es wirklich, damit digitale Transformation im Gesundheitswesen funktioniert? Eine Folge über digitale Realität statt Buzzwords – direkt von einer der wichtigsten Digital-Health-Bühnen Europas. ⸻ 🔗 Weiterführende Links * DMEA – Connecting Digital Health Dr. Johanna Ludwig bei der gematik Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  7. Arzneimittelexantem - mit Dr. Alice Martin 🧠 Worum geht’s in dieser Folge? Arzneimittelexantheme gehören zu den häufigsten unerwünschten Arzneimittelreaktionen im klinischen Alltag und betreffen nahezu alle Fachdisziplinen. In dieser kompakten Folge aus der Kooperation mit mediLogin geht es um das makulopapulöse Arzneimittelexanthem – von der immunologischen Grundlage über die klinische Präsentation bis hin zu Diagnostik und Therapie. 🩺 Zentrale Inhalte der Folge Unerwünschte Arzneimittelreaktionen: Typ A vs. Typ B Die Folge startet mit der grundlegenden Einteilung unerwünschter Arzneimittelwirkungen: Typ A („augmented“) dosisabhängig reproduzierbar direkt mit der Arzneimittelwirkung verbunden Beispiel: Hypotonie unter Antihypertensiva Typ B („bizarre“) nicht dosisabhängig selten nicht reproduzierbar häufig immunologisch vermittelt ➡️ Arzneimittelexantheme gehören zu den Typ-B-Reaktionen. Immunologische Grundlagen Besprochen werden: IgE-vermittelte Soforttypreaktionen Nicht-IgE-vermittelte Reaktionen Typ-I-Reaktionen Urtikaria Anaphylaxie häufig durch: Penicilline Cephalosporine Typ-IV-Reaktion Das makulopapulöse Arzneimittelexanthem ist: T-Zell-vermittelt verzögert auftretend Ausdruck einer zellulären Immunantwort Wichtiger Mechanismus: Sensibilisierung beim Erstkontakt schnellere Reaktion bei Reexposition 🔬 Klinik des makulopapulösen Arzneimittelexanthems Typische Merkmale: Beginn meist 1–2 Wochen nach Therapiebeginn zunächst stammbetont Ausbreitung auf Extremitäten Gesicht seltener betroffen häufig Juckreiz Morphologie: generalisiertes erythematöses makulopapulöses Exanthem unterschiedliche Erscheinungsformen möglich: psoriasiform lichenoid Sonderform: Baboon-Syndrom / SDRIFE Besprochen wird außerdem: 🐒 SDRIFE (Systemic Drug-Related Intertriginous and Flexural Exanthema) Charakteristika: symmetrisches erythematöses Exanthem bevorzugt gluteal/intertriginös lokalisiert medikamentös ausgelöst 🔬 Histologie & Diagnostik Histologischer Befund: Grenzflächendermatitis oberflächlich gemischtzelliges Infiltrat CD3-positive T-Zellen In der Praxis entscheidend: Anamnese zeitlicher Zusammenhang klinische Präsentation ➡️ Die Diagnose wird meist klinisch gestellt. 💊 Therapie Zentral ist: konsequentes Absetzen bzw. Meiden des auslösenden Medikaments Je nach Schweregrad: topische Glucocorticoide systemische Glucocorticoide Antihistaminika bei Pruritus 💡 Take-Home Messages Arzneimittelexantheme zählen zu den häufigsten immunologischen Arzneimittelreaktionen Das makulopapulöse Arzneimittelexanthem ist eine Typ-IV-Reaktion Entscheidend sind: sorgfältige Anamnese zeitlicher Verlauf klinische Morphologie Therapie der Wahl: Auslöser identifizieren und absetzen Differenzialdiagnostisch müssen schwere kutane Arzneimittelreaktionen ausgeschlossen werden 🎧 Über mediLogin mediLogin bietet zertifizierte Onlinekurse für Ärzt:innen und medizinisches Fachpersonal. Weitere Informationen: mediLogin Klinisch Relevant Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  8. In dieser Folge tauchen wir tief in das Thema Kinderschutz ein. Wir sprechen darüber, wie Therapeut*innnen (z. B. aus der Ergotherapie) Gefährdungssituationen erkennen, welche rechtlichen Grundlagen gelten und wie man den Herausforderungen der digitalen Welt – von Sexting bis Cybergrooming – begegnet. Kapitelübersicht & Highlights 1. Einstieg: Die Rolle der „insoweit erfahrenen Fachkraft“ (IseF) Was ist eine IseF? Erfahren Sie, warum diese Experten eine zentrale Rolle bei der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung spielen und worauf Therapeuten einen gesetzlichen Anspruch haben. Zentraler Schutzauftrag: Warum Kinderschutz gerade in therapeutischen Praxen kein Randthema, sondern Kernaufgabe ist. 2. Rechtliche Grundlagen & „Bauchgefühl“ Gesetzes-Check: Ein Überblick über den § 8a SGB VIII und den § 4 KKG, der die Beratung und Übermittlung von Informationen durch Berufsgeheimnisträger regelt. Vom Gefühl zur Gewissheit: Wie man diffuse Signale strukturiert einordnet und welche „gewichtigen Anhaltspunkte“ für eine Gefährdung sprechen. 3. Alarmsignale in der Praxis: Erkennen und Handeln Physische Anzeichen: Ein detaillierter Blick auf Hämatome. Wo sind sie bei mobilen Kindern normal und wann sind sie „Hotspots“ für Misshandlung (z. B. Ohren, Hals, Genitalien)?. Vernachlässigung & Emotionale Gewalt: Definitionen von körperlicher bis hin zu medizinischer Vernachlässigung und die oft übersehenen „leisen Signale“. 4. Digitaler Kinderschutz: Neue Gefahren im Netz Cybergrooming & Sexting: Warum diese Themen heute relevanter denn je sind und wie Täter typischerweise vorgehen. Prävention: Wie wir Kinder stärken können, sicher mit digitalen Medien umzugehen. 5. Kommunikation & Netzwerke Elternarbeit: Schwierige Beobachtungen ansprechen, ohne die therapeutische Beziehung zu gefährden. Wann sollte das Gespräch mit den Eltern erfolgen und wann ist Vorsicht geboten?. Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Die Rolle von Jugendamt, Schulen und der Medizinischen Kinderschutzhotline (0800 19210 00) als rund um die Uhr verfügbares Beratungsangebot. Die 3 wichtigsten Take-Home Messages für Therapeuten: Sicherheit durch Beratung: Nutzen Sie Ihren Anspruch auf Beratung durch eine IseF bei Verdachtsmomenten. Genaues Hinsehen: Achten Sie auf unpassende Unfallhergänge bei Verletzungen und untypische Lokalisationen von Hämatomen. Strukturiertes Vorgehen: Ein gelebtes Schutzkonzept in der Praxis gibt Handlungssicherheit im Ernstfall Weiterführende Links: karte infos für pflegekräfte 2022.indd 027-069z4S3KinderschutzleitlinieKitteltaschenkarteHämatome_2020-05.pdf Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  9. Bevor es in die Shownotes geht: Kennst Du die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um! Weisheiten aus der Intensivmedizin - mit Dr. Mark Weinert Worum geht’s in dieser Folge? Intensivmedizin bewegt sich täglich zwischen Hochleistungsmedizin, ethischen Grenzsituationen und menschlicher Belastung. In dieser Folge spricht Dr. Marc Weinert über sein neues Buch „101 Intensivmedizin-Perlen“ – eine Sammlung klinischer Weisheiten, Erfahrungen und evidenzbasierter Denkanstöße aus dem intensivmedizinischen Alltag. Dabei geht es nicht nur um Beatmung, Reanimation oder Prognosen, sondern auch um Kommunikation, Humor, Burnout-Prävention und die Frage, wie man langfristig gesund in einem anspruchsvollen medizinischen Umfeld arbeiten kann. 📚 Was steckt hinter den „101 Perlen“? Die Perlen basieren auf: klinischer Erfahrung typischen Sprüchen & Weisheiten aus dem Klinikalltag Beiträgen zahlreicher Kolleg:innen und vor allem: wissenschaftlicher Evidenz Zu jeder „Perle“ wurden Studien recherchiert und eingeordnet – mit dem Ziel, praktische Erfahrung und evidenzbasierte Medizin zusammenzubringen. 🩺 Zentrale Themen der Folge Intensivmedizin vs. Allgemeinmedizin Eine der ersten Perlen: „In der Allgemeinmedizin geht es um den abwendbar schweren Verlauf – in der Intensivmedizin um den schweren Verlauf, der eventuell überlebt wird.“ Diskutiert wird: die hohe Mortalität intensivmedizinischer Patient:innen realistische Prognosekommunikation der Unterschied zwischen Prävention und Maximaltherapie Besonders wichtig: transparente Kommunikation mit Angehörigen frühzeitige Gespräche über Prognosen und Therapieziel Medizinische Indikation & Patientenwille Ein zentrales ethisches Thema: Therapie benötigt immer: eine medizinische Indikation den Patientenwillen Besprochen werden: Grenzen intensivmedizinischer Maßnahmen Palliativsituationen Übertherapie Patientenverfügungen schwierige Entscheidungsprozesse im Klinikalltag Humor auf der Intensivstation Ohne Humor funktioniert Intensivmedizin kaum – aber: „Mit dem falschen Humor funktioniert sie auch nicht.“ Thematisiert werden: sozial verbindender Humor Selbstironie aggressiver bzw. abwertender Humor Zusammenhang zwischen Zynismus und Burnout Diskutiert wird außerdem: Depersonalisierung als Warnzeichen psychische Belastung auf Intensivstationen hohe Burnout-Raten bei Ärzt:innen und Pflegekräften Kommunikation entscheidet Ein wiederkehrendes Motiv der Folge: Viele Probleme entstehen nicht durch Medizin, sondern durch fehlende Kommunikation. Beispiele: fehlende Übergaben unklare Reanimationsentscheidungen nicht kommunizierte Therapiebegrenzungen Missverständnisse zwischen Stationen Besonders eindrücklich: die sogenannte „Verlegung ohne Rückfahrkarte“ → Verlegung von Patient:innen mit festgelegter Therapiebegrenzung ohne geplante Wiederaufnahme auf Intensivstation. Reanimation gegen den Patientenwillen Diskutiert wird ein erschreckend häufiges Problem: Reanimationen trotz bestehender Patientenverfügung oder dokumentierter Therapiebegrenzung. Ursachen: fehlende Kommunikation unklare Dokumentation Informationsverlust im Nachtdienst oder bei Übergaben Warum Medizin ein Leben außerhalb der Klinik braucht Eine weitere wichtige Perle: „Wer lange dranbleiben will, braucht auch ein Leben außerhalb der Klinik.“ Themen: Work-Life-Balance Schichtdienstbelastung soziale Beziehungen Selbstfürsorge strukturelle Probleme medizinischer Ausbildung Besprochen wird auch: Generationenwandel in der Medizin Kritik an traditionellen Arbeitsmodellen nachhaltige Karrieregestaltung „Turfen“ im Krankenhaus Mit viel Humor, aber ernstem Kern: das Konzept des „Turfens“ – also das Abschieben schwieriger Patient:innen zwischen Abteilungen. Vorgestellt wird das Akronym: ❄️ ALASKA Hinweise auf einen möglichen „Turf“-Patienten: A → Allgemeinzustand schlecht L → Langlieger A → häufige Anrufe S → „super stabil“ K → „können wir hier nicht“ A → „alles schon organisiert“ Diskutiert werden: Auswirkungen auf Teamdynamik Frustration im Klinikalltag verlängerte Liegezeiten Wahrnehmung durch Patient:innen 💡 Take-Home Messages Intensivmedizin bedeutet tägliche Entscheidungen unter Unsicherheit Kommunikation ist oft wichtiger als Technik Humor kann entlasten – Zynismus hingegen schaden Patientenwille und medizinische Indikation müssen gemeinsam gedacht werden Nachhaltige Medizin braucht gesunde Teams Evidenz und klinische Erfahrung ergänzen sich idealerweise gegenseitig ** 📖 Erwähnte Bücher & Projekte** 101 Intensivmedizin-Perlen 101 Anästhesie-Perlen 101 Rettungsdienst-Perlen *Der Ein-Minuten-Arzt* Hörbuch-Version von Der Ein-Minuten-Arzt bei Klinisch Relevant 🔗 Weitere Informationen Klinisch Relevant Amazon Deutschland 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert: 👉 Lust auf berufliche Abwechslung? Die Hire a Doctor Group vermittelt Sie als Anästhesist:in oder Intensivmediziner:in oder Pflegefachkraft für Anästhesie und Intensivpflege für befristete Einsätze in verschiedene Krankenhäuser und Kliniken. Sie bestimmen, wann, wo und wie lange Sie eingesetzt werden. Sie erhalten neue Einblicke und eine attraktive Bezahlung. 👉 Zeit für den nächsten Karriereschritt? Die Hire a Doctor Group besetzt ärztliche und pflegerische Fach- und Führungspositionen. Wir begleiten und beraten Sie im Bewerbungsprozess. Nutzen Sie unser Netzwerk, um ihre neue Stelle zu finden – auch wenn Sie derzeit noch nicht suchen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. 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  10. In dieser Podcastfolge spricht Josefin Görg über mentale und körperliche Gesundheit, Stress, Grenzen und die Frage, warum so viele Menschen erst dann auf ihren Körper hören, wenn er längst Alarm schlägt. Es geht um Selbstwahrnehmung, Nervensystem, Alltagstransfer, Erschöpfung, emotionale Balance und darum, wie wir wieder lernen können, bewusster, gesünder und erfüllter zu leben, mit praktischen Impulsen aus Ergotherapie, Persönlichkeitsentwicklung und eigener Erfahrung. Eine ehrliche und alltagsnahe Folge über Gesundheit, Achtsamkeit, Eigenverantwortung und die Frage, wie wir lernen können, wieder bewusster mit uns selbst umzugehen, statt nur noch zu funktionieren. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  11. *👉Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um!* Neuropsychologisches Training nach Schlaganfall Mit: Carina Thiel (klinische Neuropsychologin) Worum geht’s in dieser Folge? Wie arbeiten Neuropsycholog:innen eigentlich in der neurologischen Rehabilitation? Welche kognitiven Störungen treten nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder anderen neurologischen Erkrankungen auf Wie lassen sich diese diagnostizieren und behandeln? In dieser Folge spricht Carina Thiel über ihren klinischen Alltag in der neurologischen Reha, neuropsychologische Diagnostik, interdisziplinäre Zusammenarbeit und konkrete Therapieansätze bei Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Exekutivfunktionsstörungen. Zentrale Inhalte der Folge Welche Patient:innen betreut die Neuropsychologie? Behandelt werden Patient:innen in unterschiedlichen neurologischen Reha-Phasen (B–D), u. a. nach: Schlaganfall Hirnblutung Schädel-Hirn-Trauma hypoxischer Hirnschädigung Multipler Sklerose Parkinson demenziellen Erkrankungen Welche Funktionen können betroffen sein? Die Neuropsychologie beschäftigt sich mit kognitiven und emotionalen Funktionen, darunter: Aufmerksamkeit Konzentration Gedächtnis exekutive Funktionen Planung & Impulskontrolle visuelle Verarbeitung mentale Belastbarkeit Verhalten & Emotionen Diagnostik: Wie arbeitet eine Neuropsychologin? Die Diagnostik erfolgt: hypothesengeleitet anhand von Bildgebung & Läsionsort durch intensive Verhaltensbeobachtung mittels standardisierter Testverfahren analog & digital Wichtige Bestandteile: Aufmerksamkeitstestung Gedächtnisdiagnostik Neglect- & Gesichtsfeldtestung Orientierung & Alltagsverhalten Verwendete Testverfahren Beispiele aus der Folge: CVLT (California Verbal Learning Test) VLMT Wortlisten aus dem CERAD Bells-Test digitale Aufmerksamkeitstestungen Perimetrie bei Gesichtsfeldausfällen Bedeutung der Verhaltensbeobachtung Ein zentrales Thema der Folge: Nicht nur Testergebnisse zählen, sondern auch: Ablenkbarkeit Gesprächsführung Krankheitseinsicht emotionale Reaktion Orientierung Alltagsverhalten Interdisziplinäre Zusammenarbeit Die Neuropsychologie arbeitet eng zusammen mit: Ärzt:innen Pflege Physiotherapie Ergotherapie Logopädie Regelmäßige Team- und Fallbesprechungen sind essenziell für Therapieplanung und Rehaziele. Neuropsychologische Therapie – wie funktioniert das? Drei zentrale Therapieansätze Funktionstraining z. B. Aufmerksamkeitstraining am PC Kompensationstraining Strategien zur Bewältigung bleibender Defizite Strategievermittlung Strukturierung, Planung, externe Gedächtnishilfen Aufmerksamkeitstraining häufig computergestützt Training von: Reaktionsgeschwindigkeit geteilter Aufmerksamkeit Verarbeitungsgeschwindigkeit Besonders relevant für Alltagssituationen wie: Einkaufen Gespräche in Gruppen Reizfilterung Training exekutiver Funktionen Im Einzelsetting werden u. a. trainiert: Planung Problemlösen Strukturierung Impulskontrolle Dabei steht immer der Übertrag in den Alltag im Vordergrund. Kompensatorische Strategien Beispiele: Blickstrategien bei Hemianopsie Kalender & Notizsysteme bei Gedächtnisstörungen externe Hilfsmittel zur Alltagsstrukturierung Auch Krankheitsakzeptanz spielt therapeutisch eine wichtige Rolle. Fallbeispiel aus der Frührehabilitation Besprochen wird ein Patient nach rechtshemisphärischem Mediainfarkt mit: schwerem Neglect Aufmerksamkeitsstörungen Desorientierung eingeschränkter Krankheitseinsicht Therapeutische Ziele: visuelle Exploration verbessern Orientierung fördern Aufmerksamkeit stabilisieren alltagsrelevante Fähigkeiten trainieren Das Training erfolgt: hochfrequent interdisziplinär schrittweise oft über Wochen bis Monate Rolle der Angehörigen Angehörige werden eng eingebunden: Fremdanamnese Aufklärung über Störungsbilder Unterstützung im Alltag therapeutische Anleitung Herausforderungen im ambulanten Setting Ein wichtiges Thema der Folge: deutlicher Mangel an ambulanten Neuropsycholog:innen lange Wartezeiten notwendige Priorisierung komplexer Fälle begrenzte Ressourcen Take-Home Messages Neuropsychologie ist zentraler Bestandteil neurologischer Rehabilitation Kognitive Defizite sind oft alltagsbestimmender als motorische Einschränkungen Therapie muss individuell, flexibel und alltagsnah erfolgen Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist essenziell Kleine Fortschritte können klinisch hochrelevant sein Der Bedarf an ambulanter Neuropsychologie ist enorm Empfehlungen & Links Podcast von Carina Thiel: „Kopf. Stillstand. Weiter.“ Weitere Inhalte & Fortbildungen: Klinisch Relevant Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  12. Eine Minute Mut: Impulse für Veränderungen im Gesundheitswesen 👉 Kennst Du schon die Fortbildungen bei Klinisch Relevant?! Schau Dich hier gerne mal um! Eine Minute Mut #2: Warum Veränderung oft erst durch Schmerz entsteht – und wie du ihn vorher nutzt Viele Ärztinnen und Ärzte wissen, dass sie etwas verändern sollten – und trotzdem passiert oft lange nichts. Warum? Weil wir uns meist erst verändern, wenn es weh tut. In dieser Folge von „Eine Minute Mut“ geht es darum, wie du diesen Schmerz bewusst nutzen kannst – bevor er dich einholt. 👉 In Folge 1 ging es darum, mit kleinen Gewohnheiten Veränderung zu starten. 👉 Diese Folge baut darauf auf – und zeigt, warum wir oft trotzdem nicht dranbleiben. Das erwartet dich in dieser Folge Warum Wissen allein selten zur Veränderung führt Wie Schmerz echte Veränderung auslöst Eine persönliche Erfahrung aus dem Alltag Die entscheidende Frage: Was kostet dich deine Situation? Eine konkrete Übung, die dich ins Handeln bringt Die Übung aus der Folge 👉 Nimm dir 5 Minuten Zeit und beantworte diese Frage: Was kostet dich deine aktuelle Situation, wenn du nichts veränderst? Zum Beispiel: deine Gesundheit deine Energie deine Beziehung deine Zeit deine Lebensqualität 👉 Schreibe es konkret auf 👉 Gib den Dingen einen realen Wert (auch finanziell) 👉 Hänge den Zettel sichtbar auf Wenn es sich unangenehm anfühlt: genau richtig. Wer spricht hier? Ich bin Martin Werner. Ich begleite Ärztinnen und Ärzte bei beruflichen Veränderungen – insbesondere bei der Entscheidung und dem Weg in die Schweiz. Dabei erlebe ich täglich, wie schwer Veränderung sein kann – und welche Faktoren wirklich den Unterschied machen. Diese Prozesse begleite ich auch unabhängig vom Ort: hin zu klaren Entscheidungen und konkreten nächsten Schritten. Wenn du diese Übung ausprobierst und: merkst, dass du nicht weiterkommst Unterstützung brauchst oder deine Gedanken teilen möchtest 👉 Schreib mir gerne. Kontakt & weitere Inhalte 📩 E-Mail: info@docsgoswiss.ch 🌐 Website: www.docsgoswiss.ch Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  13. Neues Lungenkrebs-Screening ab 2026: Chancen, Strukturen und Herausforderungen Entdecke, wie das neue Lungenkrebsscreening ab 2026 in Deutschland implementiert werden soll, warum es so bedeutsam ist, und welche strukturellen Hürden dabei bisher bestehen. Ein Gespräch mit Radiologe Jan Philipp Hering über Evidenz, Organisation und die Zukunft der Lungengesundheit. Key Topics Hintergrund und Evidenz für das Lungenscreening, basierend auf internationalen Studien, die eine 20%ige Reduktion der Mortalität durch Früherkennung zeigen Risikogruppen für das Screening: 50-75 Jahre, 25 Pack-Years Rauchen, Rauchstopp weniger als 10 Jahre her Relevanz des abgestimmten Behandlungs- und Organisationsprozesses im Rahmen des Screening-Programms Strukturelle Herausforderungen: uneinheitliche Prozesse, fehlende zentrale Steuerung, Bedarf an Schulungen für Ärzte Technische Abläufe: von Aufklärung, Einbindung der Hausärzte über bildgebende Verfahren bis hin zu Zweitbefundungen und Follow-ups Digitale Plattformlösungen für Management und Datenevaluation Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: lokales Reporting, Zielgruppenansprache, Werbestrategien Finanzielle Aspekte: Vergütung für Aufklärung, Untersuchungskosten und damit verbundenes Berufs- und Gesundheitssystem-Management Zukunftsperspektiven: Europäische Richtlinien, neue Strukturen, Forschungs- und Innovationspotenziale Timestamps (00:00) Einführung und Ziel des Podcasts: Überblick über das neue Lungenkrebsscreening ab 2026 (00:36) Vorstellung von Jan Philipp Hering: Fokus auf thorakale Bildgebung und seine praktische Arbeit (01:40) Das wissenschaftliche Fundament: Studien, die die Mortalitätsreduktion durch Screening belegen (03:25) Historischer Entwicklungsprozess: Gesetzgebung, Bewertungen durch Bundesamt und Verordnungen (04:17) Nutzen des Screenings: Früherkennung, bessere Heilungschancen in frühen Stadien (05:04) Zielgruppe und Einschlusskriterien: Alter, Raucherqualifikation, Rauchpause (05:34) Mortalitätsdaten: Reduktion um 5-6 Tote pro 1000 in der Zielgruppe (06:39) Vergleich mit internationalen Programmen: USA, Großbritannien, europäische Perspektiven (07:30) Geschätzte Anzahl der Teilnehmer in Deutschland: ca. 100.000 im Münsterland (09:16) Strukturelle Abläufe: Rolle der Hausärzte, Radiologen und organisatorische Plattformen (10:40) Aufklärungs- und Einwilligungsprozesse, Risiken und Nutzen des Screenings (12:30) Bildauswertung: Lung-RADS-System, Befundung, Risikoabschätzung (14:25) Management von Rundherden und Folgeuntersuchungen: Herausforderungen und Softwarelösungen (15:36) Koordination zwischen Dienstleistern: Wichtigkeit digitaler Plattformen (16:26) Zulassung des Personals und Schulungsbedarf der Ärzte (18:23) Finanzieller Rahmen: Vergütungen für Ärzte, Kosten für Untersuchung und Nachsorge (30:31) Ausblick: Weiterentwicklung, europäische Standards und Forschungsprojekte Resources & Links Deutsche Röntgengesellschaft - Zertifikat Lungenkrebsscreening - Kassenärztliche Bundesvereinigung: Infos zum Lungenscreening - Lung-RADS Klassifikation (Studienquelle) - Beispielplattform für Screening-Management (Münsterland Initiative) - KBV-Lungenkrebsscreening GBA: Lungenkrebsfrüherkennung für Raucherinnen und Raucher Zertifizierung für Lungenkrebserkennung Akademie Westfalen-Lippe: Lungenkrebsfrüherkennung 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert. Doppelstelle in der Diagnostischen Radiologie Bewerben Sie sich jetzt auf die Facharzt-/Oberarztstelle für diagnostische Radiologie in einem akademischen Lehrkrankenhaus der Schwerpunktversorgung mit angeschlossenem MVZ im landschaftlich reizvollen Brandenburg. Auf Sie warten eine abwechslungsreiche Tätigkeit im ambulanten und stationären Setting sowie flexible Arbeitszeitmodelle inklusive Homeoffice-Möglichkeiten für Dienste. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. 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  14. Kohlhammer x Klinisch Relevant Kennst Du schon unsere Fortbildungen und Audio-Bücher?! Klinisch Relevant – Shownotes zur Folge mit Prof. Dr. med. Prof. h. c. Florian Heinen In dieser Episode von Klinisch Relevant sprechen wir mit Florian Heinen, einem der prägenden Köpfe der deutschsprachigen Neuropädiatrie. Als langjähriger Experte an der Ludwig-Maximilians-Universität München gibt er spannende Einblicke in seinen persönlichen Werdegang, aktuelle Entwicklungen in der Kinderneurologie und die Zukunft eines sich rasant wandelnden Fachgebiets. Ein besonderer Anlass des Gesprächs ist sein aktuelles Fachbuch „Neuropädiatrie“, erschienen im Kohlhammer Verlag, das einen umfassenden und praxisnahen Überblick über die moderne neuropädiatrische Versorgung bietet. ⸻ Worum geht’s in dieser Folge? Die Neuropädiatrie hat sich in den letzten 15 Jahren grundlegend verändert – von einer überwiegend diagnostisch geprägten Disziplin hin zu einem therapeutisch hochdynamischen Fachgebiet mit echten Behandlungsperspektiven. Prof. Heinen ordnet diese Entwicklungen ein und zeigt, was sie für die klinische Praxis bedeuten. ⸻ Zentrale Themen der Episode Der Weg in die Neuropädiatrie Persönliche Einblicke in die Karriere von Prof. Heinen Was die Arbeit mit neurologisch erkrankten Kindern besonders macht Interdisziplinarität als Schlüsselkompetenz Fortschritte der letzten 15 Jahre Durchbrüche in der Genetik und molekularen Diagnostik Neue bildgebende Verfahren und ihre klinische Relevanz Wandel von „diagnostizieren“ zu „behandeln können“ Moderne Therapiekonzepte Zielgerichtete Therapien bei genetischen Erkrankungen Einsatz von Gentherapien bei seltenen neurologischen Erkrankungen Weiterentwicklungen in der Epilepsiebehandlung Tiefe Hirnstimulation (DBS) bei kindlichen Bewegungsstörungen Zentrale Krankheitsbilder im Fokus Epilepsien im Kindesalter Bewegungsstörungen Neurometabolische und genetische Erkrankungen Zukunft der neuropädiatrischen Versorgung Personalisierte Medizin im Kindesalter Bedeutung früher Diagnostik und Intervention Herausforderungen im Versorgungssystem ⸻ Buchtipp zur Folge Das neue Standardwerk „Neuropädiatrie“ von Prof. Heinen bietet: Einen strukturierten Überblick über das gesamte Fachgebiet Praxisnahe Diagnostik- und Therapieansätze Aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen verständlich aufbereitet 👉 Besonders geeignet für Ärzt:innen in Weiterbildung, Fachärzt:innen sowie alle, die sich einen fundierten Zugang zur Neuropädiatrie erarbeiten möchten. ⸻ Für wen ist die Folge relevant? Neurolog:innen und Neuropädiater:innen Pädiater:innen und Allgemeinmediziner:innen Therapeutische Berufsgruppen (Physio, Ergo, Logo) Studierende und Weiterbildungsassistent:innen Alle, die sich für moderne Entwicklungen in der Medizin interessieren ⸻ Take-Home Messages Die Neuropädiatrie hat sich von einer diagnostischen zu einer zunehmend therapeutischen Disziplin entwickelt. Genetik, Bildgebung und zielgerichtete Therapien treiben den Fortschritt maßgeblich voran. Frühzeitige Diagnostik ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Interdisziplinäre Zusammenarbeit bleibt essenziell für eine optimale Versorgung. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  15. Lars ma`hören - Prof. Wojteckis Brain Radio Kennst Du schon die Fortbildungen und Audio-Bücher von Klinisch Relevant? Schau gerne mal rein! Klinisch Relevant – Audio-Kolumne "Lars ma’hören" Biologisches Alter – wie alt sind wir wirklich? Mit: Prof. Lars Wojtecki Worum geht’s in dieser Folge? Wie alt ist unser Körper wirklich – unabhängig vom Geburtsdatum? In dieser Ausgabe von Lars ma’hören beleuchtet Prof. Lars Wojtecki eine aktuelle Studie zum biologischen Alter und stellt ein innovatives Konzept zur Messung individueller Alterungsprozesse vor. Hintergrund der Studie Ein internationales Forschungsteam (u. a. unter Beteiligung der Universität Konstanz) hat in der Fachzeitschrift Aging Cell einen sogenannten BioAge-Score vorgestellt – ein Modell zur Bestimmung des biologischen Alters auf Basis spezifischer Biomarker. Zentrale Erkenntnisse Biologisches vs. chronologisches Alter Zwei Menschen gleichen Alters können biologisch deutlich unterschiedlich „alt“ sein Der BioAge-Score quantifiziert diese Differenz anhand von Biomarkern Machine Learning trifft Medizin Entwicklung geschlechtsspezifischer Modelle (Männer vs. Frauen) Grundlage: ca. 10 ausgewählte Biomarker Berechnung individueller Alterungsprofile mittels algorithmischer Verfahren Was sagt das biologische Alter wirklich aus? Entscheidend ist die Differenz zwischen biologischem und chronologischem Alter Diese korreliert mit relevanten Gesundheitsparametern: HDL-Cholesterin Vitamin D (25-OH) Immunzellverhältnisse (z. B. CD4/CD8) Klassische Marker wie Glukose oder HbA1c korrelieren eher mit dem chronologischen Alter – nicht unbedingt mit dem biologischen Altern. Treiber vs. Begleiterscheinungen des Alterns Die Studie deutet erstmals auf eine Trennung hin zwischen: kausalen Alterungsprozessen assoziierten, aber nicht ursächlichen Veränderungen Klinisch besonders interessante Beobachtungen Menschen mit Down-Syndrom zeigen ein erhöhtes biologisches Alter Rauchen beschleunigt das biologische Altern (v. a. bei Frauen) Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen → tendenziell „jüngeres“ biologisches Profil6. Ist Altern beeinflussbar? 👉 Die klare Botschaft: Ja – zumindest teilweise. Potenzielle Einflussfaktoren: Bewegung Ernährung Schlaf Stressreduktion neurobiologische Interventionen Bedeutung für die Neurowissenschaften Biologisches Alter betrifft auch: Kognition Neuroplastizität Schlaf Motorik Perspektive: individualisierte Prävention und Therapie auf Basis biologischer Alterungsprozesse ⚠️ Limitationen & Einordnung Biomarker aktuell nicht Bestandteil der Routinediagnostik Komplexe Messverfahren → noch keine breite klinische Anwendung Dennoch: vielversprechender Ansatz für zukünftige Präventionsstrategien Take-Home Messages Chronologisches Alter ≠ biologisches Alter Biologisches Altern ist messbar – und teilweise modifizierbar Neue Biomarker könnten helfen, echte Alterungstreiber zu identifizieren Relevanz auch für neurologische Erkrankungen und kognitive Gesundheit Spannendes Feld mit hoher zukünftiger klinischer Bedeutung 🎧 Über „Lars ma’hören“ Monatliche Audio-Kolumne mit Prof. Lars Wojtecki Fokus: aktuelle Studien aus den Neurowissenschaften Ziel: verständliche Einordnung komplexer Forschung für die klinische Praxis Die in dieser Podcast-Folge zitierte Arbeit findest Du hier! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  16. "Scharfe Welle" meets "Klinisch Relevant" Kennst Du schon unsere Fortbildungen und Audio-Bücher?! Schau Dich hier gerne einmal um! Epilepsie für Nicht-Neurolog:innen – was du wirklich wissen solltest! Epileptische Anfälle gehören zu den häufigsten neurologischen Notfällen – und begegnen uns in nahezu allen Fachrichtungen. Doch wie sicher bist du in der Unterscheidung zwischen epileptischem Anfall, Synkope oder funktionellem Geschehen? In dieser Folge sprechen wir mit Simone Class und Prof. Rainer Surges (Leiter der Epileptologie der Uniklinik Bonn und Präsident der DGKN) über praxisrelevante Aspekte der Epilepsie – speziell für Kolleg:innen ohne neurologischen Schwerpunkt. Darum geht’s in dieser Episode Epilepsie ist häufig: Bis zu 1 % der Bevölkerung sind betroffen – mit Erstmanifestation in jedem Lebensalter Differenzialdiagnosen sind entscheidend: Synkopen werden häufig fälschlich als epileptische Anfälle interpretiert Funktionelle (dissoziative) Anfälle sind ebenfalls wichtige Differenzialdiagnosen Klinische Unterscheidung: Tonisierung und Zuckungen schließen eine Synkope nicht aus Rasche Reorientierung spricht eher für Synkope Seitenbetonter Zungenbiss spricht für epileptischen Anfall Terminologie-Update: „Gelegenheitsanfall“ ist obsolet → korrekt: akut symptomatischer Anfall Schlafentzug ≠ harmlose Ursache: Ein Anfall unter Schlafentzug sollte als möglicher Hinweis auf eine Epilepsie gewertet werden Diagnostik ist klinisch: Die Diagnose basiert primär auf der Anamnese 👉 Videoaufnahmen durch Angehörige sind extrem hilfreich Wann überweisen? Jeder erstmalige Anfall gehört neurologisch abgeklärt Bei Unsicherheit gilt: lieber früher überweisen Fahreignung – ein Muss-Thema: Ärzt:innen sind verpflichtet, Patient:innen darüber aufzuklären Einschränkungen hängen von Anfallstyp und Diagnose ab Therapie & Verlauf: Nach Versagen von zwei Anfallsuppressiva: Evaluation im Epilepsiezentrum Komorbiditäten im Blick behalten: Depression, kognitive Einschränkungen, Schlafstörungen Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko Polypharmazie beachten: Relevante Wechselwirkungen, v. a. bei älteren Antiepileptika Take-Home-Messages Epilepsie ist eine klinische Diagnose – gute Anamnese schlägt Technik Synkopen sind die häufigste Fehldiagnose bei vermeintlicher Epilepsie Video statt Vermutung: Angehörige aktiv zur Dokumentation anleiten Im Zweifel neurologisch abklären lassen Fahreignung immer aktiv ansprechen – auch in der hausärztlichen Praxis - Epilepsie-Management erfordert oft interdisziplinäre Zusammenarbeit ** Zu Gast** Simone Class – Wissenschaftskommunikation & Host „Scharfe Welle“ Prof. Rainer Surges – Leiter der Epileptologie, Uniklinik Bonn & Präsident der DGKN Weiterführende Inhalte Mehr zum Thema Fahreignung und Epilepsie im Podcast „Scharfe Welle“ Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  17. "Live" vom Deutschen Koloproktologen-Kongress in Augsburg Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um! Proktologie – ein unterschätztes Fach mit großer Relevanz Live vom Deutschen Koloproktologen-Kongress in Augsburg In dieser Episode sprechen wir direkt vom Kongressgeschehen in Augsburg über ein oft unterschätztes, aber hochrelevantes Fachgebiet: die Proktologie. Im Gespräch mit der Weiterbildungsassistentin Dr. med. Josefine Schardey und dem erfahrenen Koloproktologen Dr. Daniel Sterzing beleuchten wir Karrierewege, klinische Herausforderungen und typische Krankheitsbilder aus dem Praxisalltag. Inhalte der Folge Einstieg in die Proktologie: Zufall oder bewusste Entscheidung? Weiterbildungswege und interdisziplinäre Anforderungen Ambulant vs. stationär: Arbeitsmodelle in der Proktologie Welche Skills sind wirklich wichtig? (inkl. Endoskopie & klinische Erfahrung) Bedeutung von Kommunikation und psychologischem Feingefühl im Umgang mit Patient:innen Häufige proktologische Krankheitsbilder und deren Management Wann sollte überwiesen werden? – praktische Entscheidungshilfen für den klinischen Alltag Work-Life-Balance und Perspektiven im Fachgebiet Klinische Take-Home Messages Blutungen und Schmerzen sollten immer abgeklärt bzw. bei Unsicherheit überwiesen werden. Nicht jede vermeintliche Hämorrhoidenerkrankung ist auch eine solche – differenzierte Diagnostik ist entscheidend. Analfissuren sind häufig und klinisch oft klar diagnostizierbar – unnötig invasive Diagnostik vermeiden. Abszesse und Fisteln gehören in erfahrene proktologische Hände. Proktologie erfordert neben chirurgischem Können auch kommunikative und psychologische Kompetenz. Endoskopische Fähigkeiten sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Für wen ist die Folge besonders relevant? Ärzt:innen in Weiterbildung (v. a. Chirurgie, Viszeralchirurgie, Allgemeinmedizin) Fachärzt:innen mit regelmäßigem Kontakt zu proktologischen Beschwerdebildern Alle, die ihre Kenntnisse in einem häufig unterschätzten Versorgungsbereich vertiefen möchten Warum sich Proktologie lohnt Breites Tätigkeitsspektrum (ambulant & stationär) Schnelle Therapieerfolge und hohe Patientenzufriedenheit Gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben Hoher Bedarf bei gleichzeitig geringer Spezialisierungsdichte Hintergrund zur Aufnahme Aufzeichnung im Rahmen des 52. Deutschen Koloproktologen-Kongresses Gespräch im Kontext der Nachwuchsförderung und des interdisziplinären Austauschs Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  18. 🎙️ Shownotes Weaning bei Patient:innen mit Querschnittsyndrom Mit: Linda Theune (klinische Logopädin) 🧠 Worum geht’s in dieser Folge? Das Weaning von beatmeten Patient:innen mit Querschnittsyndrom stellt eine besondere klinische Herausforderung dar. In dieser Episode gibt Linda Theune einen praxisnahen Einblick in Pathophysiologie, Diagnostik und interdisziplinäres Management – mit besonderem Fokus auf logopädische Aspekte, Trachealkanülenmanagement und funktionelle Rehabilitation. 🩺 Zentrale Inhalte & Learnings 1. Grundlagen: Atmung bei Querschnittslähmung Entscheidende Faktoren: Läsionshöhe (C1–C8) komplette vs. inkomplette Läsion Kritisch: Läsionen C1–C3 (komplett) → keine Spontanatmung möglich Ab C5 meist ausreichende Zwerchfellfunktion Bedeutung des Nervus phrenicus für die Zwerchfellinnervation Sekundäre Verschlechterung durch Rückenmarksödem möglich 2. Indikation zur Beatmung Frühzeitige Intubation essenziell → Gefahr eines plötzlichen Atemversagens Häufig prolongierte Beatmung → Indikation zur Tracheotomie Dynamischer Verlauf erschwert Prognoseabschätzung 3. Was bedeutet „Weaning“? Entwöhnung von der Beatmung Idealerweise mit dem Ziel der Dekanülierung Bei Querschnittpatient:innen oft komplexer als bei internistischen Patient:innen 4. Diagnostik des Weaning-Potenzials Zwerchfellsonografie (Standard) oder Durchleuchtung Beurteilung: Seitendifferenz Restfunktion Ergänzend: Spontanatmungsversuche klinische Beobachtung 5. Besonderheiten bei Tracheotomie & Beatmung Atemwege & Infektion: Erhöhtes Risiko für: Tracheitis ventilatorassoziierte Pneumonie Fehlende Nasenfunktion (Filter, Befeuchtung) Mechanische Risiken: Sekretverlegung Cuff-Leckagen Funktionelle Einschränkungen: Kommunikation (v. a. bei geblockter Kanüle) Dysphagie-Risiko erschwerte Schluck-Atem-Koordination Weitere Aspekte: erhöhter Pflegeaufwand vagale Reaktionen (z. B. Bradykardie beim Absaugen) reduzierte Vitalkapazität → schnelle Muskelermüdung 6. Weaning-Prozess – Schritt für Schritt 1. Entblockte Beatmung steigern Verbesserung von: Sensibilität Hustenstoß Phonation Schlucken 2. Voraussetzungen prüfen Vigilanz & Kooperation nachweisbare Zwerchfellaktivität Sekretmanagement (ggf. mit Hustenassistenzgerät) stabile Kreislaufsituation 3. Spontanatmung initiieren Beginn: ca. 5–15 Minuten psychologische Begleitung essenziell 4. Monitoring währenddessen Atemfrequenz < 30/min SpO₂ > 92 % (individuell) pCO₂: 35–45 mmHg keine Erschöpfungszeichen 5. Dauer schrittweise steigern Ziel: zunächst 30–60 Minuten, dann mehrere Stunden 6. Tagsüber vollständige Spontanatmung Nachtbeatmung initial weiter erforderlich 7. Ausschleichen der Nachtbeatmung 8. Dekanülierung – wann ist sie möglich? Voraussetzungen: stabile 24h-Spontanatmung effektiver Husten (ggf. mit Unterstützung) kein Absaugbedarf ausreichende Schluckfunktion 7. Testverfahren: Sprechventil / Stöpselversuch Verlauf: Spontanes Verschließen des Tracheostomas häufig ggf. chirurgischer Verschluss notwendig 8. Fallbeispiel (Sub-C3 inkomplett) gutes Weaning-Potenzial strukturierter Aufbau wie oben beschrieben erfolgreicher Verlauf: vollständige Entwöhnung Dekanülierung nach ca. 10 Wochen 9. Was unterscheidet Querschnittpatient:innen von anderen Weaning-Patient:innen? zusätzliche neurologische Grunderkrankung „on top“ häufig: komplexere Verläufe höhere Komplikationsrate besonders relevant: Gefühl der Hilflosigkeit psychologische Belastung interdisziplinäre Zusammenarbeit essenziell: Pflege Logopädie Physiotherapie Ärzt:innen Psychologie 💡 Take-Home Messages Weaning bei Querschnitt ist hochindividuell und multidimensional Zwerchfellfunktion ist der zentrale prognostische Faktor Kommunikation & psychologische Sicherheit sind therapeutisch entscheidend Kleine Fortschritte sind klinisch relevant – Rückschritte häufig Interprofessionelles Teamwork ist der Schlüssel zum Erfolg 🔗 Weiterführende Inhalte Frühere Folge zu Trachealkanülen (mit Linda Theune), Fortbildungsangebote unter: www.klinisch-relevant.de Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. 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  19. Deutsche Gesellschaft für Geriartrie meets Klinisch Relevant Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Schau Dich gerne mal bei uns um! Bei uns gibt es sogar medizinische Hörbücher!! Summary In dieser Folge geht es um kultursensible Geriatrie, ein Thema, das angesichts der zunehmenden Migration und dem demografischen Wandel immer wichtiger wird. Dr. Volkan Aycaç erklärt, warum individuelle, kultursensible Medizin essenziell ist, welche Herausforderungen bestehen und wie Kliniken und Pflegeeinrichtungen besser auf die Bedürfnisse multikultureller älterer Patienten eingehen können. Keywords kultursensible Geriatrie, Migration, Demografie, interkulturelle Medizin, Sprachbarrieren, Pflege, Patientenbindung, kulturelle Kompetenz Key topics Bedeutung der kultursensiblen Geriatrie in einer multikulturellen Gesellschaft Herausforderungen bei Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden Praktische Ansätze für kultursensible Kommunikation und Versorgung Rolle der Angehörigen und kulturelle Rituale in der Pflege Notwendigkeit von Fortbildungen und Checklisten für das Personal Sound bites "Individualisierte Medizin ist das Wichtigste" "Kommunikation mit Dolmetschern muss empathisch sein" "Vorurteile sind natürlich, aber kontrollierbar" Chapters 00:00 Einführung in die kultursensible Geriatrie 02:51 Individualisierte Medizin in der Geriatrie 05:52 Die Bedeutung von Sprachkompetenz 12:46 Kulturelle Aspekte der Patientenversorgung 16:50 Prävention und Aufklärung in migrantischen Gemeinschaften 23:17 Diskriminierung im Gesundheitswesen 24:15 Kultursensibilität in der Gesundheitsversorgung 25:04 Rolle der Angehörigen in der Therapie 27:15 Effektive Kommunikation im Gesundheitswesen 29:08 Die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation 31:33 Einsatz von Dolmetschern und digitalen Tools 33:00 Checklisten für kultursensible Versorgung 39:28 Fortbildung und Unterstützung für Fachkräfte 43:16 Fortbildung und interkulturelle Kommunikation 46:08 Vorurteile und politische Korrektheit 49:15 Kulturelle Sensibilität in der Geriatrie 55:15 Patienteninteraktion und kulturelle Identität Resources Charité Fortbildung: Interkulturelles Arbeiten in der Medizin - https://www.charite.de/fortbildung/interkulturell Deutsche Gesellschaft für Geriatrie - https://www.dggeriatrie.de Kultursensible Medizin: Grundlagen und Praxis (Buch) - https://www.amazon.de/dp/123456789 Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  20. Nervensache, der Podcast der deutschen Hirnstiftung x Klinisch Relevant Podcast Nervensache: Schlaganfall – Teil 2 In dieser Sonderfolge des Podcasts „Nervensache“ widmet sich Moderatorin Dr. Anne Biesalski einem besonders wichtigen Gesundheitsthema: dem Schlaganfall. Dieses mal ohne Gäste führt sie kompakt und verständlich durch die zentralen Hintergründe dieser Erkrankung. Was passiert eigentlich bei einem Schlaganfall? Welche Formen gibt es, und worin unterscheiden sich ischämische und hämorrhagische Schlaganfälle? Dr. Anne Biesalski erklärt die medizinischen Grundlagen und beleuchtet, wie es zu einer Durchblutungsstörung im Gehirn kommt. Hier finden Sie die erste Folge zum Thema Schlaganfall: (https://open.spotify.com/episode/3HPqCoqpC9X3DqHLESQ9Hk?si=mR3NAIAYSoe3RMVLnX_YcA) Die aktuelle Folge bietet fundierte Hintergrundinformationen, ordnet aktuelle Erkenntnisse ein und hilft dabei, das Thema Schlaganfall besser zu verstehen – sowohl zur Prävention als auch für den Ernstfall. Themen dieser Episode: Was ist ein Schlaganfall? Formen und Ursachen Risikofaktoren und Prävention Warnzeichen erkennen Warum jede Minute zählt Eine informative Sonder-Folge für alle, die sich nach der ersten Schlaganfall-Folge vertieft informieren wollen. Viel Spaß beim Zuhören! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de