#285 KI-Rechenzentren: Stromnetz am Limit?
Lagebericht – der Immobilienpodcast
21.10.2026
32 min
Beschreibung

KI-Rechenzentren sind keine grauen Serverhallen mehr. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach zeigen, wie stark sich Strombedarf und Kühlung seit den Rechenzentren der 80er und 90er Jahre verändert haben. Ein KI-Rack mit 72 GPUs braucht im Dauerbetrieb 120 bis 132 Kilowatt, ein klassisches Serverrack 5 bis 15 Kilowatt. Flüssigkeitskühlung ist dafür Pflicht, und einzelne Campus erreichen Leistungen im Gigawatt-Bereich.


Der Konflikt ist längst politisch. In den USA beschweren sich Anwohner über ein tiefes Dauerbrummen, das auf der gängigen Dezibel-Skala kaum auftaucht. In Memphis laufen Gasturbinen für ein KI-Rechenzentrum, und die Anwohner klagen über Abgase und Lärm. In Deutschland stellt sich die Frage, wer die Kosten für Netzausbau und Kapazitätsreserven trägt, denn sie werden auf alle Stromkunden umgelegt. Warum die Betreiber vor allem auf Geschwindigkeit optimieren, was das für Netze, Wasser und Regulierung bedeutet, klären die beiden im Gespräch.

Wer bezahlt am Ende den Rechenhunger der KI, wenn Strom, Kühlwasser und Netze immer knapper werden?

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