
* Der Sommer, als ich sterben sollte - im Gespräch mit Jeanette *
Jeanette hatte bereits eine Brustkrebsdiagnose hinter sich, als sie erneut mit einer erschütternden Nachricht konfrontiert wurde: Bei einer bildgebenden Untersuchung wurden Auffälligkeiten entdeckt, die auf Metastasen im Knochenmark und in den Lymphbahnen hindeuteten.
Jeanette ging davon aus, dass ihr nicht mehr viel Lebenszeit bleiben würde. Sie begann, ihre Angelegenheiten zu regeln und sich mit ihrem Tod auseinanderzusetzen.
Doch dann stellte sich heraus, dass die vermeintlichen Metastasen keine waren.
Über diese Zeit und darüber, was eine solche Fehldiagnose mit einem Menschen macht, hat Jeanette ein Buch geschrieben: Der Sommer, als ich sterben sollte.
Ihre Geschichte begann einige Zeit zuvor mit Veränderungen an ihrer Brust, die zunächst wiederholt als unbedenklich eingeschätzt wurden. Schließlich erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Jeanette ließ sich operieren und bestrahlen, entschied sich jedoch gegen eine Chemotherapie. Eine anschließende Immuntherapie brach sie nach einigen Monaten wegen starker Nebenwirkungen ab.
Jahre später wurde bei einer Routineuntersuchung der Verdacht auf ein Rezidiv geäußert. Eine erste Biopsie zeigte Krebszellen, vier weitere Gewebeproben hingegen nicht. Weil in ihren Unterlagen außerdem ein Hinweis auf vertauschte Patientendaten auftauchte, ließ Jeanette die Herkunft aller fünf Proben überprüfen. Der DNA-Abgleich bestätigte, dass sämtliche Proben von ihr stammten.
Zurück blieb die quälende Frage, ob der Brustkrebs tatsächlich wiedergekehrt war. Erneut musste Jeanette Untersuchungen, widersprüchliche Ergebnisse und lange Wartezeiten aushalten.
Gleichzeitig sorgte sie sich um ihre Tochter, die seit ihrem siebten Lebensjahr mit einem unheilbaren Hirntumor lebt. Ausgerechnet während ihrer Abiturzeit zeigte sich, dass sich die Erkrankung wieder verändert hatte.
Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs hatte Jeanette entschieden, sich einer Mastektomie mit anschließendem Brustaufbau zu unterziehen. Sie wollte ihre Kräfte künftig vor allem für ihre Tochter einsetzen.
In dieser Folge erfährst du:
Warum Jeanette sich nach ihrer Brustkrebsdiagnose gegen eine Chemotherapie entschied und die Immuntherapie später abbrach. Wie sie mit der Nachricht umging, dass ihr Krebs vermeintlich metastasiert war. Was es für sie bedeutete, sich auf den eigenen Tod vorzubereiten und später von der Fehldiagnose zu erfahren. Wie sie die widersprüchlichen Biopsieergebnisse und das lange Warten auf Gewissheit erlebte. Weshalb sie sich trotz der weiterhin offenen Fragen für eine Mastektomie entschied. Wie sie gleichzeitig ihre schwer kranke Tochter begleitet und welche Belastungen damit verbunden sind.Ich hoffe sehr, dass auch diese Folge für dich wertvoll ist und du einige Impulse für dich selbst mitnehmen kannst.
Vielleicht kennst du das Gefühl dich selbst nicht mehr richtig zu erkennen - besonders nach einer intensiven Zeit wie einer Krebstherapie. Genau darüber sprechen wir an meinem kostenfreien Zoom-Abend "Zurück zu dir". Ein Abend für Frauen nach einer Krebstherapie - über den eigenen Körper, Veränderungen und den Weg zurück zu sich selbst. Alle Infos, Termine und die Anmeldung findest du hier: https://www.franziskaguentherfotografie.de/zurueck_zu_dir
Wenn du Kontakt zu Jeanette aufnehmen möchtest, findest du sie auf Instagram @diesommersammlerin. Das Buch "Der Sommer, als ich sterben sollte" findest du auch auf amazon.
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Meine auditiven Begleiter "Fühl dich schön" und "Fühl dich ruhig" findest du auf https://www.franziskaguentherfotografie.de. Mit Meditationen und Reflexionsfragen begleiten sie dich dabei, dir bewusst Zeit für dich zu nehmen, deinen Körper wieder mit einem liebevollen Blick zu sehen oder einfach einmal zur Ruhe zu kommen.
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Ich wünsche dir alles Liebe, lebe selbstvoll, deine Franziska