#185 Warum Frauen sich ständig beweisen müssen
Liebreizend Extreme
15.10.2026
70 min
Beschreibung
Über das schlechte Gewissen von Müttern und warum es gesellschaftlich geprägt ist

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In dieser Folge sprechen Sarah und Steff auch aufgrund einer Mail einer lieben Hörerin darüber, warum so viele Mütter ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie arbeiten? Warum fällt es Frauen oft schwer, ihren eigenen Wert einzufordern und warum wird Selbstbewusstsein bei Frauen manchmal ganz anders bewertet als bei Männern? Wir sprechen darüber, warum das schlechte Gewissen vieler Mütter auch gesellschaftlich geprägt ist, weshalb Frauen häufig das Gefühl haben, sich doppelt beweisen zu müssen, und was die Wissenschaft dazu sagt. Außerdem ist ein Busenkuchen und Stefan Raab mal wieder Thema, Steff denkt über Gefühle nach und die beiden beobachten gerade eine sehr spannende Zwillings-Dynamik.

Viel Spass beim Hören der neuen Folge, schreibt uns gerne eure Themenwünsche- und vorschläge oder einfach eure Gedanken und euer Feedback zum Podcast - gerne auch als Sprachnachricht auf Instagram @liebreizend.extreme.

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Quellen und Studien:

  • Aarntzen et al. (2023): When work–family guilt becomes a women's issue. Wie verinnerlichte Geschlechterstereotype das schlechte Gewissen berufstätiger Mütter beeinflussen.
  • Correll, Benard & Paik (2007): Getting a Job: Is There a Motherhood Penalty? Wie Mutterschaft die berufliche Bewertung von Frauen beeinflussen kann.
  • Rudman (1998): Self-promotion as a risk factor for women. Warum Frauen bei selbstbewusster Eigenwerbung als kompetenter, gleichzeitig aber als weniger sympathisch wahrgenommen werden können.
  • Bowles, Babcock & Lai (2007): Sometimes it does hurt to ask. Warum Frauen bei Gehaltsverhandlungen unter bestimmten Bedingungen stärkere soziale Nachteile erfahren.
  • Amanatullah & Morris (2010): Negotiating gender roles. Warum Frauen beim Verhandeln für andere unter bestimmten Bedingungen selbstbewusster auftreten als für sich selbst.
  • Exley & Kessler (2022): The Gender Gap in Self-Promotion. Warum Frauen ihre eigene Leistung bei bestimmten Aufgaben geringer einschätzen als gleich erfolgreiche Männer – ein Unterschied, der sich bereits im Schulalter zeigen kann.