nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht I WDR aktuell

Westdeutscher Rundfunk
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02.10.2026
Beschreibung
Mit unseren WDR-Reporterinnen und Reportern erlebt Ihr, worüber in dieser Woche alle sprechen. Wir bieten euch immer freitags die Hintergründe zum Thema der Woche - persönlich, verlässlich und verständlich. Wenn ihr Anregungen oder Feedback habt: Ihr erreicht uns unter nahdran@wdr.de

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Episoden
  1. Jetzt also doch! Nach langem Streit und vielen Wendungen in der Linken ist klar: Eine ihrer prominentesten Politikerinnen, Sahra Wagenknecht, will eine eigene Partei gründen. Diese Woche hat sie einen Verein vorgestellt, der diese Parteigründung angehen soll: „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit“. Mit dabei sind neun weitere Mitglieder der Linken-Bundestagsfraktion. Wagenknecht sieht für sich und ihre linkskonservativen Vorstellungen bei der Linken keine Zukunft mehr. Auf der anderen Seite steht der sogenannte “progressive” Teil der Partei, der sich wiederum eine Zukunft mit Wagenknecht nicht mehr vorstellen kann. NDR-Filmemacherin Birgit Wärnke erzählt uns, was sie während des Drehs für ihre Dokumentation “Der Bruch. Sahra Wagenknecht und Die Linke” erlebt hat und erklärt unüberbrückbare Differenzen innerhalb der Partei.

  2. Seit dem großflächigen Angriff der Hamas auf Israel gibt es eine Sorge: dass es in Nahost zu einem Flächenbrand kommen könnte. Neben den Luftangriffen der israelischen Armee auf die Hamas im Gazastreifen ist vor allem an der Grenze zum Libanon die Lage heikel. Immer wieder kommt es dort zu Gefechten mit der Hisbollah-Miliz. ARD-Korrespondentin Anne Allmeling ist in Beirut und sagt: Die Diplomatie hat gerade schwere Zeiten. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal, ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Ihr habt Lob, Kritik oder ein Thema, das wir mal aufgreifen sollen? Dann schreibt uns an nahdran@wdr.de. Hier gibt es mehr Hintergrundinfos zum Israel-Palästina-Konflikt: 0630 Spezial: Nahostkonflikt erklärt – was ist so schwierig zwischen Israelis und Palästinensern? https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr/0630bywdraktuell/audio--spezial-nahostkonflikt-erklaert---was-ist-so-schwierig-zwischen-israelis-und-palaestinensern--100.html Hier geht es zum Podcast WDR 5 Politikum – Der Meinungspodcast: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum-satire/index.html

  3. Bayern ist anders - auch wenn es um Politik geht. Das wird nicht nur im Instagramprofil des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder klar, wo er seinen Patriotismus in Form von zahlreichen Leberkässemmeln (#söderisst) zeigt, sondern spätestens bei Wahlkampfveranstaltungen im Bierzelt. Roman Deininger, Chefreporter der Süddeutschen Zeitung begleitet seit Jahren Markus Söder von der CSU und Hubert Aiwanger von den Freien Wählern und erlebt hautnah im Bierzelt, wie dort Wähler gewonnen und Stimmungen erzeugt werden. In dieser Folge gibt er uns einen Einblick in die Politik „made in Bayern“ und beantwortet uns auch die Frage, ob man als Spitzenpolitiker überhaupt nüchtern durch die vielen Wahlkampfveranstaltungen kommt. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Noch mehr spannende Podcasts gibt es in der ARD-Audiothek, wie den Dreimal besser Podcast vom Bayerischen Rundfunk. Hört gern mal rein: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dreimal-besser/10638483/

  4. Nach der Niederlage der pro-armenischen Kräfte gegen Aserbaidschan hat die Regierung in Bergkarabach die Auflösung der selbsternannten Republik verkündet. Die Führung kündigte an, zum 1. Januar 2024 "alle staatlichen Institutionen und Organisationen" aufzulösen. ARD-Reporter Marius Reichert berichtet von seinen Eindrücken aus der Grenzregion zu Armenien und erzählt uns, wie es für die Karabach-Armenier jetzt weitergeht.

  5. Seit Wochen streiken LKW-Fahrer auf einer Autobahnraststätte an der A5. Sie sagen, dass sie seit Monaten nicht bezahlt werden. Anfang der Woche haben einige von ihnen beschlossen, in den Hungerstreik zu treten. Sie sind verzweifelt und brauchen dringend Geld, für ihre Familien, für Medikamente. Petra Demant ist Reporterin beim Hessischen Rundfunk und hat die Streikenden LKW-Fahrer in den vergangenen Wochen mehrfach sprechen können. Im Podcast nah dran erzählt sie von ihrer Arbeit und von den Sorgen und Nöten der LKW-Fahrer. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Und wenn ihr eure tägliche Portion Politik mit einer frischen Perspektive serviert bekommen wollt, empfehlen wir euch unseren WDR-Podcast Politikum – der Podcast für alle, die Lust auf echte Diskussionen haben, auf Argumente statt Lagerdenken. Wir bieten Orientierung, Impulse und verschiedene Perspektiven auf Politik und Gesellschaft – immer mit dem Humor, der die Welt erträglicher macht. Politikum findet ihr hier: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum-satire/index.html

  6. Am 13. September 2022 wird Jina Mahsa Ahmini von der iranischen Sittenpolizei festgenommen, der Vorwurf: sie habe ihren Hijab nicht korrekt getragen. Nur wenige Tage später, am 16. September ist sie tot. Beamte der Sittenpolizei sollen so schwer misshandelt haben, dass sie an ihren Verletzungen stirbt. Es ist der Beginn der größten Protestwelle in der Geschichte des Landes. Doch das autokratische Mullah-Regime reagiert mit brutaler Härte. Hunderte Menschen werden bei den Demonstrationen getötet, zehntausende festgenommen. Später folgen hunderte Hinrichtungen. Die Brutalität zeigt Wirkung: die Proteste erlahmen. Wir sprechen mit ARD-Korrespondentin Katharina Willinger und fragen: Wo steht das Land ein Jahr nach Jina Mahsa Ahminis Tod? Anlässlich des Todestags von Jina Mahsa Amini startet jetzt übrigens ein neuer Video-Podcast von unseren Kollegen von COSMO: "Iran im Herzen" – der Podcast zu #IranRevolution. Host Shanli Anwar spricht immer mit zwei Menschen, aus Popkultur, Politik oder Wissenschaft über einen Aspekt der revolutionären Bewegung in Iran und darüber, wie sie uns auch hier in Deutschland betrifft. In Folge eins sind das Rapper Kool Savas und Schauspielerin und Musikerin Jasmin Shakeri, die über die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Proteste sprechen. Jeden 2. Freitag kommt eine neue Folge. Ihr könnt den Video-Podcast bei Spotify und auf dem COSMO YouTube Channel anschauen oder die Audioversion in der ARD Audiothek anhören – und überall sonst, wo es Podcasts gibt. Link: https://www.wdr.de/k/iranimherzen Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Ihr habt Lob, Kritik oder ein Thema, das wir mal aufgreifen sollen? Dann schreibt uns an nahdran@wdr.de.

  7. Die erste Teilbrücke der Rheinbrücke in Leverkusen ist fertig - aber es bleibt noch viel Arbeit übrig. WDR-Reporter Erik Butterbrodt berichtet seit Jahren über die Bauarbeiten und erklärt uns, warum die Sanierung solange dauert und warum die Brücke so wichtig für NRW, Deutschland und Europa ist. NRW ist ein Ballungsraum für Menschen und Wirtschaft, das Leverkusener-Kreuz war mal das meistbefahrene Europas und ist heute noch eins der wichtigsten. Erik Butterbrodt erzählt uns die Geschichte des Brückenbaus, erklärt, wie es um die Pläne von Verkehrsminister Wissing und deutsche Autobahnen steht und welche Probleme die Menschen in den kommenden Jahren erwarten werden.

  8. Kann ein öffentlicher Kuss zum Skandal werden? Freude und Feierlichkeiten nach dem Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM der Frauen werden von einem kontroversen Moment überschattet: Der Kuss des spanischen Fußballpräsidenten Luis Rubiales auf den Mund der Spielerin Jenni Hermoso. Dieser Kuss hat viele Fragen aufgeworfen und rückt den spanischen Fußball in ein schlechtes Licht. Warum hat dieser Vorfall solche Wellen geschlagen? Welche Auswirkungen hat er auf die Frauen im Sport und auf die Gleichberechtigung im spanischen Fußball? Darüber sprechen wir diese Woche mit ARD-Korrespondentin Anna Mundt aus dem Studio Madrid. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.

  9. Die Bundesliga geht wieder los - und Schlagzeilen macht vor allem das Geld: Bayern München zahlt 100 Millionen Euro für Harry Kane und der Brasilianer Neymar geht als nächster Superstar für ein Mega-Gehalt nach Saudi-Arabien. Die Deutsche Fußball-Liga kämpft nach dem geplatzten Investoren-Deal weiter um ihr internationales Standing - vor allem kleinere Vereine und Fans hingegen setzen sich für den Sport und seine Traditionen ein. WDR-Reporter Chaled Nahar berichtet uns, warum die Bundesliga im europäischen Vergleich an Attraktivität verloren hat und wie das in Zukunft weitergehen könnte.

  10. Amsterdam hat keinen Bock mehr auf Touristinnen und Touristen, die nur kommen, um sich daneben zu benehmen. Eine Kampagne lautet deshalb: Stay away - bleibt weg! Betrunkene Gruppen, Pinkeln in Grachten, Drogenkonsum: Das alles will die Stadt nicht mehr. Was das mit dem Leben in Amsterdam macht, darüber spricht die Journalistin Sarah Tekath in "nah dran". Sie lebt in Amsterdam und sagt: Das Leben mit dem Massentourismus ist anstrengend, trotzdem geht es nicht ohne. Und hier könnt ihr „Politikum – der Meinungspodcast“ hören: http://www.wdr.de/k/Politikum-Podcast-Picker Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal, ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Ihr habt Lob, Kritik oder ein Thema, das wir mal aufgreifen sollen? Dann schreibt uns an nahdran@wdr.de.

  11. Nach dem aktuellen Deutschlandtrend würden 21% der Befragten die AfD wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Der Verfassungsschutz stuft die AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein. Wie passt das zusammen? WDR-Reporter Christoph Ullrich berichtet seit Jahren über die AfD und hat einen tiefen Einblick in die Partei, die sich selber als ganz normale, bürgerliche Partei versteht. Er berichtet von der Europawahlversammlung in Magdeburg - von den radikalen Kandidaten und Verwerfungen innerhalb der Partei. https://www1.wdr.de/podcast/podcastpicker/index~_sid-rheinblick-130.html

  12. Die Waldbrände auf Rhodos haben massive Folgen für Urlauber und Bewohner der Insel. Griechenland kämpft auch an anderen Orten mit Waldbränden - und das seit Jahren. Immer wieder geht es um Prävention und die Beseitigung der Folgen. WDR-Reporterin Rodothea Seralidou berichtet von ihrer eigenen Evakuierung, Löschflugzeugen aus den 70er-Jahren und wirft einen Blick auf die Menschen und den Tourismus in Griechenland.

  13. Die Traumfabrik steht still: In Hollywood streiken gerade Schauspielerinnen und Schauspieler sowie die Autorinnen und -autoren. Ihr Ziel: mehr Geld, bessere Verträge mit den Streamingplattformen und ein geregelter Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Katharina Wilhelm ist ARD-Korrespondentin in Los Angeles und redet mit Andreas Bursche über die Hintergründe des Doppel-Streiks. Warum es bei diesem Arbeitskampf um nichts weniger als die Zukunft von Hollywood geht, erklärt sie in "nah dran". Noch mehr Infos zum Streik in Hollywood: ➡️ https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-streik-hollywood-100.html ➡️ https://www.latimes.com/entertainment-arts/business/story/2023-07-10/la-et-ct-sag-aftra-strike-analysis (Englisch) Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal, ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Ihr habt Lob, Kritik oder ein Thema, das wir mal aufgreifen sollen? Dann schreibt uns an nahdran@wdr.de.

  14. Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal wurden neue Konzepte zum Schutz gegen Hochwasser angestoßen, der Wiederaufbau läuft und die ersten Weinfeste finden wieder statt. Gleichzeitig sind die Menschen immer noch täglich mit den Folgen der Flut konfrontiert. Reporter Marius Reichert kommt selbst aus dem Ahrtal und spricht mit uns über den Frust über den schleppenden Wiederaufbau und einen Alltag, in dem auch zwei Jahre nach der Katastrophe viel improvisiert werden muss. https://www1.wdr.de/podcast/uebersicht-die-flut-100.html https://reportage.wdr.de/wo-ist-franky-zwei-jahre-nach-der-flut-noch-immer-vermisst

  15. Gibt es eine ganze Generation in Frankreich, die ohne Hoffnung in die Zukunft blickt? Darum geht es in der aktuellen Folge von "nah dran". Unsere Korrespondentin Julia Borutta ist Leiterin des Studios in Paris und erlebt im Alltag die Unzufriedenheit und Wut junger Menschen in den Vorstädten. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Ihr habt Lob, Kritik oder ein Thema, das wir mal aufgreifen sollen? Dann schreibt uns an nahdran@wdr.de.

  16. Ob der Wagner-Aufstand einen Riss in Putins Machtgefüge hinterlassen hat, darum geht es in der aktuellen Folge von "nah dran". Unsere Korrespondentin Christina Nagel ist seit 2019 Leiterin des Studios in Moskau und erklärt, wie es um den Kreml steht und was es bedeutet, in diesen Zeiten als Journalistin in Russland zu arbeiten. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Ihr habt Lob, Kritik oder ein Thema, das wir mal aufgreifen sollen? Dann schreibt uns an nahdran@wdr.de.

  17. Es brodelt seit Tagen im Ruhrgebiet - Massenschlägereien in Castrop-Rauxel und Essen halten die Polizei in Atem. Es gibt Verletzte, die Polizei stellt Waffen sicher. Was hat die Gewalt ausgelöst? NRW-Innenminister Reul spricht von Clan-Kriminalität, die Staatsanwaltschaft von einem Streit zwischen zwei Elfjährigen, der eskaliert sei. WDR-Reporter Carsten Upadek hat mit Augenzeugen und Behörden gesprochen. Bei nah dran erzählt er von seinen schwierigen Recherchen und spricht mit Andreas Bursche über mögliche Hintergründe der Gewalteskalation im Ruhrgebiet. Jeden Freitag erzählen Reporterinnen und Reporter bei nah dran, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner - egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region.

  18. Die AfD erlebt bundesweit ein Umfragehoch - und im Osten wollen gleich zwei AfD-Politiker wichtige Ämter erobern. In Schwerin ist ein AfD-Politiker am 18.6. in der Stichwahl um den OB-Posten - und im thüringischen Kreis Sonneberg könnte am 25.6. ein AfD-Politiker zum Landrat gewählt werden. Olaf Sundermeyer begleitet die ostdeutsche AfD seit 2014 - in der aktuellen Folge von nah dran erzählt er uns, wie die AfD im Osten die Basis für diese Entwicklung schafft.

  19. In der Ampel-Koalition kracht es immer wieder. Diese Woche geht es ums Gebäudeenergiegesetz, davor wurde über das Verbrennerverbot, den Autobahnausbau, die Abschaltung von Atomkraftwerken, Kindergrundsicherung oder ein Tempolimit diskutiert. Was auffällt: Der Ton wird rauer! Sabine Henkel ist Korrespondentin im Berliner Hauptstadtstudio und gibt uns einen Überblick darüber, was hinter den Kulissen passiert. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Habt ihr Themenwünsche, Anregungen oder Kritik? Wir freuen uns über eure Nachrichten an nahdran@wdr.de.

  20. „Schoigu! Gerassimow! Wo ist die verdammte Munition?!“ Wutentbrannt brüllt Jewgenij Prigoschin in einem Video, das über seinen Telegram-Kanal verbreitet wurde. In den letzten Tagen und Wochen hat Prigoschin immer wieder mit seinen Videos Schlagzeilen gemacht: Er hat geschimpft, vor Leichen posiert, geprahlt und unverhohlen gedroht. Prigoschin ist der Chef der Söldner-Gruppe Wagner, die es offiziell in Russland gar nicht geben dürfte. Hochgearbeitet hat sich Prigoschin in den 90er-Jahren in der Sowjetunion, bekannt wurde er mit seinem Catering-Unternehmen als „Putins Koch“. Seit 2014 kämpft Wagner inoffiziell für Russland und den Kreml im Ausland. Sie waren in Syrien aktiv, sind in der Ostukraine und in verschiedenen afrikanischen Ländern. Wie kann das sein und welchen Vorteil haben dadurch Prigoschin, aber auch der russische Machthaber Wladimir Putin? Darüber spricht Andreas Bursche mit Gesine Dornblüth. Sie ist ehemalige Moskau-Korrespondentin des Deutschlandradios, berichtet schon lange über Osteuropa und hat zuletzt ein Buch über die russische Gesellschaft geschrieben. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal, ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Ihr habt Lob, Kritik oder ein Thema, das wir mal aufgreifen sollen? Dann schreibt uns an nahdran@wdr.de.