
Eine junge Wissenschaftlerin stirbt unter mysteriösen Umständen in Sibirien. Darya Shipilova war erst 28 Jahre alt und arbeitete in einem russischen Forschungsinstitut, das sich mit einem der gefährlichsten Krankheitserreger der Geschichte beschäftigt: der Pest.
Nach ihrem Tod werden Hunderte Kontaktpersonen untersucht, Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt und höchste Gesundheitsbehörden eingeschaltet. Gerüchte über einen Laborunfall und eine mögliche Vertuschung machen die Runde.
Der Fall weckt Erinnerungen an eine düstere Episode der sowjetischen Geschichte: den tödlichen Milzbrandausbruch von 1979, dessen Ursprung in einer geheimen militärischen Anlage jahrzehntelang verschleiert wurde.
Was geschah wirklich in Irkutsk? Ein Laborunfall, eine natürliche Infektion oder eine bislang unbekannte Ursache? Wir gehen den Spuren nach und unterscheiden zwischen belegten Fakten, offiziellen Erklärungen und offenen Fragen.