
100 Meter unter Hallstatt, mitten in einer 3.200 Jahre alten Abbaukammer und umgeben von den Spuren längst vergangener Generationen: Für diese Folge von „ned zwida“ haben sich Peter und Robert an einen außergewöhnlichen Ort begeben. Ihr Gast ist Daniel Brandner, Archäologe am Naturhistorischen Museum Wien und Leiter der Ausgrabungen im prähistorischen Salzbergwerk Hallstatt.
Was haben die Menschen vor mehr als 3.000 Jahren gegessen? Wie haben sie gearbeitet? Welche Rolle spielten Kinder und Frauen? Und warum sind ausgerechnet die Abfälle der damaligen Bergleute für die Wissenschaft heute so unglaublich wertvoll?
Daniel Brandner nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise. Er erzählt von bunten Stoffen, Werkzeugen, jahrtausendealten Essensresten und vom legendären „Mann im Salz“. Außerdem verrät er, was es mit der jüngsten spektakulären Entdeckung auf sich hat: einem über 300 Meter langen Komplex eisenzeitlicher Abbaukammern, der völlig neue Einblicke in die Geschichte Hallstatts ermöglicht.
Wir erfahren aber auch, wie aus einem geschichtsinteressierten Burschen aus dem Ennstal ein leidenschaftlicher Archäologe wurde, der sein Berufsleben am liebsten tief unter der Erde verbringt.
Eine außergewöhnliche Folge über die Vergangenheit, die Gegenwart und darüber, was uns Menschen über Jahrtausende hinweg verbindet. Glück auf!