NZZ Akzent

NZZ
1647
21.10.2026
Beschreibung
Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
Häufig erwähnt
  • USA
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  • Schweiz
  • Deutschland
  • Postfinance
  • Russland
  • Zürich
  • Ukraine
  • Trump
  • China
  • Mailand
  • Simon Schaffer
  • Donald Trump
  • Iran
  • Bologna
Episoden
  1. Thomas Melchior nimmt einiges auf sich, wenn er sich vor ein Fussballstadion stellt – im Trikot des jeweiligen Erzrivalen. Dazu hält er ein Schild in die Höhe: Wette verloren. Dabei geht es nicht um harmlose Wetten unter Freunden, sondern um Sportwetten. Thomas Melchior war selbst war jahrelang süchtig danach und verlor fast alles. Er hatte 800'000 Euro Schulden, belog Freunde und Familie und landete schliesslich im Gefängnis. Heute prangert er deshalb das System der Sportwetten an. Gast: Niels Bossert Host: Alice Grosjean Das ganze Portrait von Thomas Melchior kannst du in der NZZ nachlesen. Das Probeabo dazu findest du hier.

  2. Gesichter auf der Strasse scannen und den genauen Aufenthaltsort einer Person bestimmen? Mithilfe neuer Technologien ist das kein Problem. Die Migrationsbehörde ICE nutzt sie bei der Suche nach illegal Eingewanderten um Menschen in Sekundenschnelle zu identifizieren. Kosten spielen dabei kaum ein Rolle, denn die Behörde hat, neben ihrem jährlichen Budget, ein Sonderbudget über 75 Milliarden Dollar für vier Jahre erhalten. Welche Technologien bereits eingesetzt werden, was sie können – und warum Kritiker eine Gefahr darin sehen, erklärt die USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer. Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Simon Schaffer Astrids ganze Recherche kannst du in der NZZnachlesen. Das Probeabo dazu findest du hier.

  3. Die konservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi – die erste Frau in diesem Amt überhaupt in Japan – hat innerhalb weniger Monate eine bemerkenswerte Reihe von Erfolgen vorzuweisen. «Aber sie hat dabei auch hoch gepokert», so der Japan-Korrespondent Martin Kölling. Takaichi löste das Unterhaus auf, kündigte Neuwahlen an und gewann daraufhin mit der bisher schwächelnden Liberaldemokratischen Partei (LDP) eine klare Mehrheit. «Sie kann jetzt wirklich eine konservative Revolution durchführen, wenn sie alles richtig macht», so Kölling. In dieser Episode von «NZZ Akzent» erklärt er, wieso Takaichi gerade alles zu gelingen scheint. Gast: Martin Kölling, Japan-Korrespondent Host: Simon Schaffer Martins Text zum historischen Sieg der japanischen Ministerpräsidentin gibts zu lesen bei der NZZ. Interessiert an den Stellenangeboten für 4 verschiedene NZZ-Volontariate? Mehr über Japan lesen? Mit einem Probeabo für drei Monate besonders günstig.

  4. Die Olympischen Winterspiele laufen - und sportliche Höchstleistungen locken zurecht viele Zuschauer vor die Fernseher, Livestreams und an die Sportstätten. Doch die Olympischen Winterspiele stehen auch immer wieder in der Kritik: zu teuer, zu komplex, zu wenig nachhaltig. NZZ-Sportredaktor Christof Krapf begleitet die Spiele vor Ort. Genauer gesagt: Er ist in Bormio, einem der zahlreichen Austragungsorte in Italien. Er erklärt, warum diese Spiele so stark dezentralisiert sind – und welche Folgen das für Athletinnen, Zuschauer und den olympischen Geist hat. Es geht um Milliardenkosten, ungenutzte Sportstätten früherer Spiele, die politische Instrumentalisierung der Spiele durch autoritäre Staaten - aber auch um den Blick nach vorne. Denn es gibt durchaus spannende Ideen für die Zukunft des olympischen Wintersports. Gast: Christof Krapf, NZZ-Sportredaktor Host: Marlen Oehler Interessiert an den Stellenangeboten für 4 verschiedene NZZ-Volontariate? Seine Einschätzung zur Zukunft der Winterspiele hat Christof in der NZZ kommentiert. Unsere gesamte olympische Berichterstattung gibt's mit dem Probeabo für drei Monate besonders günstig. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.

  5. Der Hype um Künstliche Intelligenz scheint drei Jahre nach dem Durchbruch von ChatGPT ungebrochen. Doch was treibt diese enorme Welle eigentlich an, bei der Startups teilweise Milliarden einsammeln, noch bevor sie ein fertiges Produkt vorweisen können? In dieser Folge analysiert Wirtschaftsredaktorin Malin Hunziker die drei entscheidenden Kräfte hinter dem Boom. Wir werfen einen Blick auf die Erfinder, die immer schon die nächste Innovation bereithalten. Die Investoren hingegen hoffen auf den grossen Gewinn. Und Startups finden ohne KI-Bezug gar kein Kapital mehr. Damit verstärken sie den Boom - und gehen grosse Risiken ein. Gast: Malin Hunziker, Wirtschaftsredaktorin Host: Nadine Landert Und was passiert, wenn die KI-Blase platzen würde… das kannst du in NZZ Geopolitik nachhören. Malins Analyse findest du hier. Und ein Probeabogibt's auch noch.

  6. In dieser ersten Samstagsausgabe von «NZZ Akzent» spricht der Italien-Korrespondent Luzi Bernet über prägende Begegnungen und Geschichten jenseits der Schlagzeilen. Er erzählt von einem Besuch im neapolitanischen Problemviertel Caivano, wo der Staat kaum präsent ist und die Camorra den Alltag bestimmt. Daneben geht es um ein anderes Italien: um traditionsreiche Handwerksbetriebe, die weltweit gefragt sind. Etwa die Krawattenmanufaktur Marinella in Neapel, deren Produkte von Staatsmännern und Präsidenten getragen werden, oder die Glockengiesserei Marinelli in Agnone, päpstlicher Hoflieferant mit globaler Kundschaft. Die NZZ ist die Zeitung im deutschen Sprachraum mit dem grössten Netzwerk von Korrespondentinnen und Korrespondenten. In «NZZ Akzent – der Samstag» hört der Host Simon Schaffer von nun an einmal wöchentlich noch etwas genauer hin, wenn sie von den kleinen und grösseren Geschichten aus ihren jeweiligen Ländern erzählen. Denn manchmal gibt es keinen Platz für solche Geschichten – und manchmal keine Zeit. Gast: Luzi Bernet, Italienkorrespondent Host: Simon Schaffer Mitarbeit: Benjamin Gysler Die Texte von Luzi könnt ihr bei der NZZ lesen. Hier ist die erwähnte Glockengiesserei auf Youtube. Und ein Probeabo für die NZZ gibt's hier.

  7. Das US-Justizministerium hat sie letztes Wochenende veröffentlicht: drei riesige Datensätze, die im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein stehen. Trotz allem sind rechtliche Konsequenzen unwahrscheinlich - warum, das erklärt Auslandredaktorin Isabelle Jacob in dieser Folge von NZZ Akzent. Es soll die letzte Tranche der Epstein-Files sein. In den neuen Dokumenten kommen Namen vor, die bisher noch unbekannt waren. So sind auch europäische Aristokraten oder ehemalige Regierungsmitglieder in den Akten zu finden: die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit etwa oder der frühere slowakische Aussenminister Miroslav Lajcak. Schon früher war bekannt, dass Ex-Präsident Bill Clinton in den Dokumenten auftaucht. Auch Bill Gates, der ehemalige Prinz Andrew sowie Google-Gründer Sergey Brin tauchen mit Namen und auf Fotos auf. Das sei zwar unappetitlich und verwerflich, «aber eben, strafrechtlich nicht relevant», so Jacobi. Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin Host: Alice Grosjean Nachlesen kannst du Isabelles Kommentar in der NZZ. Hier findest du eine Übersicht zu allen Artikeln, die die NZZ rund um die Epstein-Files publiziert. Und ein Probeabo gibt's hier.

  8. Was wie ein lauter Protestmarsch klingt, ist in Wahrheit eine Beerdigung. In der syrischen Stadt Kamishli nehmen Hunderte Menschen Abschied von Ahmed Omar, einem irakischen Kurden, der im Kampf für die kurdische Sache gefallen ist, für die Verteidigung des kurdischen Autonomiegebiets in Syrien. Doch noch am gleichen Tag wird klar: Der Traum von diesem Gebiet im Nordosten Syriens ist ausgeträumt. Nach Jahren der Selbstverwaltung endet mit der neuen syrischen Regierung das Projekt Rojava, das für viele Kurden Hoffnung auf politische Selbstbestimmung bedeutete. Korrespondent Daniel Böhm war vor Ort unterwegs und erzählt, wie die Kurden große Teile Nordostsyriens über ein Jahrzehnt lang selbst kontrollierten - mit eigener Verwaltung, eigenen Sicherheitskräften und einer multiethnischen Militärstruktur. Und wie es dort nun weitergehen soll. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ Host: Sarah Ziegler Daniels Bericht aus Syrien findest du bei der NZZ. Und falls du mehr über Daniel und seine anderen Artikel wissen willst, findest du sie hier. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.

  9. Anfang Januar gingen Millionen Iraner und Iranerinnen im ganzen Land und protestierten gegen das Regime. Sie waren unzufrieden mit der desolaten Situation der Wirtschaft und der Politik der islamischen Republik. Doch Soldaten des Regimes schossen in die Menge, laut Schätzungen wurden 30 000 Menschen in nur zwei Tagen getötet. Nun steht das Land ist unter Schock. «Jeder kennt eine Person, die getötet wurde», so berichtet es unser Reporter Teseo La Marca. Er konnte mit Augenzeugen sprechen und erklärt, warum mittlerweile viele Menschen darauf hoffen, dass die USA ihr Land militärisch angreifen. Gast: Teseo La Marca, Reporter Host: Alice Grosjean Nachlesen kannst du Teseos eindrückliche Recherche in der NZZ. Und ein Probeabo für die NZZ gibt's hier.

  10. China modernisiert seine Landwirtschaft mit drastischen Mitteln. In Zentralchina steht die größte Schweinezucht der Welt – verteilt auf 26 Stockwerke eines Hochhauses. Dort leben rund 600.000 Tiere, überwacht von Kameras, gefüttert über Fließbänder und komplett abgeschirmt von der Außenwelt. Unser China-Korrespondent war vor Ort und hat sich angesehen, wie diese industrielle Schweinehaltung funktioniert. Gast: Matthias Kamp, China-Korrespondent Host: Alice Grosjean Matthias Kamp hat seinen Rundgang um die Schweinefabrik in einer Reportage festgehalten. Zum Probeabo geht's hier entlang.

  11. Gerade zwei Zugunglücke haben Spanien aufgerüttelt. Es zeigt sich, dass die Bahnbetreiber lieber auf prestigeträchtige Hochgeschwindigkeitsstrecken setzten. Beim Unterhalt wurde jedoch gespart. Jetzt steht die Politik in der Kritik und die Menschen im Land fragen sich: Sind spanische Züge noch sicher? Gast: Florian Haupt, Spanienkorrespondent Host: Antonia Moser Florians Artikel über die spanischen Zugunglücke. Zum Probeabo geht's hier entlang.

  12. Burkina Faso gilt als Epizentrum des internationalen Terrorismus: Nirgends töten Terroristen mehr Menschen. Mit der internationalen Radrundfahrt Tour du Faso will die Regierung zeigen, dass das Land wieder sicherer ist. Die Strecke führt über zehn Etappen quer durchs Land: 1177 Kilometer bei 40 Grad im Schatten. Die Athleten stammen aus zehn verschiedenen Ländern, aus Europa ist Belgien mit am Start. Afrika-Korrespondent Misteli hat das Velorennen beobachtet und Paul Daumont begleitet, den burkinischen Star des Velorennens. Im Podcast erzählt er von einem Land unter dem Radar - und von einer perfekt inszenierten Staatspropaganda. Heutiger Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent Host: Alice Grosjean Samuels Reportage zum Nachlesen in der NZZ. Zum Probeabo geht's hier entlang.

  13. Einav Zangaukers Sohn Matan wurde am 7. Oktober von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt. Während dieser zweijährigen Ungewissheit durchlief Zangauker eine radikale Metamorphose. Ursprünglich eine Wählerin von Benjamin Netanyahus Likud-Partei, wandelte sie sich zu einer der lautesten und einflussreichsten Kritikerinnen der israelischen Regierung. Mit spektakulären Protestaktionen und direktem Druck auf die Führung kämpfte sie unermüdlich für die Rückkehr ihres Sohnes. Nachdem Matan im Oktober 2025 befreit wurde, hat Einav nun eine neue Mission. Sie plant, selbst in die Politik zu gehen, um die Regierung zu stürzen. In dieser Episode beleuchtet Korrespondentin Katharina Bracher, wie gross ihre Chancen sind. Gast: Katharina Bracher, Nahost-Korrespondentin Host: Antonia Moser Eine Reportage über die Geiselmütter kannst du in der NZZ nachlesen. Und falls du noch kein Abo hast - hier findest du das Probe-Abo zum Testen.

  14. Minneapolis: Nach zwei tödlichen Schussabgaben innerhalb weniger Wochen – darunter die Erschiessung der Amerikaner Renée Goode und Alex Pretti – wächst die Angst in der Bevölkerung vor der Grenzpolizei ICE, aber auch die Wut überr sie. Tausende demonstrieren gegen das Vorgehen der Behörden, Anwohner organisieren sich in Netzwerken, beobachten Einsätze und warnen Migranten vor Razzien. USA-Korrespondent Christian Weislog war vor Ort und schildert, wie sich selbst konservative Bürger mit Migranten solidarisieren und wie die Trump-Regierung mit einem aggressiven Narrativ von «inneren Terroristen» reagiert. Die Episode zeigt, wie sich Angst bis in den Alltag amerikanischer Familien frisst. Gast: Christian Weisflog, Korrespondent USA Host: Alice Grosjean Christians Reportage in Minneapolis, kurz bevor Alex Prettis Tod noch mehr Chaos auslöste. Und falls du noch kein Abo hast - hier findest du das Probe-Abo zum Testen.

  15. Wie lebt man weiter nach einer Feuerkatastrophe, die das eigene Leben für immer verändert? In dieser Episode spricht der Niederländer Lou Snoek über seine Erfahrungen nach einem verheerenden Diskothekenbrand, bei dem er vor 25 Jahren schwerste Verbrennungen erlitt. Anfangs ohne Schmerzen, dann mit der brutalen Realität konfrontiert, folgten künstliches Koma, tägliche Verbandswechsel und eine Rehabilitation, die er selbst als «die Hölle» beschreibt. Seine Erfahrungen teilt er nicht nur rückblickend, sondern auch als Hoffnung für aktuelle Brandopfer, etwa nach der Katastrophe von Crans-Montana. Gast: Marcel Gyr, Reporter Host: Antonia Moser Marcel Gyr hat über sein Treffen mit Lou Snoek einen Text geschreiben, den man bei der NZZ lesen kan. Und falls du noch kein Abo hast - hier findest du das Probe-Abo zum Testen.

  16. Russland greift die Energieversorgung der Ukraine weiter gezielt an und Kiew erlebt eine der härtesten Kältephasen seit Jahren. Bürgermeister Vitali Klitschko warnt gar vor einer drohenden humanitären Katastrophe. Osteuropa-Korrespondent Volker Papst beschreibt den Alltag bei Dauerfrost: Strom nur noch nach Abschaltplan, acht Grad in der Wohnungen, Tee statt Heizung, Wasser schleppen ohne Aufzug. Hilfe bieten „Punkte der Unbesiegbarkeit“: beheizte Zelte und Orte zum Aufwärmen und Laden von Handys. Gast: Volker Pabst, Osteuropa-Korrespondent Host: Nadine Landert Volkers Artikel findet ihr hier.

  17. Donald Trump dominierte das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos – politisch, medial und atmosphärisch. In dieser Episode ordnen wir seinen Auftritt ein und fragen, was vom WEF bleibt, wenn die Kameras ausgeschaltet sind. Gemeinsam mit Beat Balzli, Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» analysieren wir die Reaktionen der internationalen Politik sowie die leichte Entspannung rund um Grönland. Dabei geht es um Macht, Symbolik und die Frage, wie Europa mit Drohungen, Eskalationen und politischem Druck umgehen sollte. Ist Coolness die bessere Strategie als Hysterie? Auch der Blick auf die Schweiz kommt nicht zu kurz: Was bringt es, Gastgeber der Weltbühne zu sein, wenn der Aufwand riesig und der Ton des US-Präsidenten teils respektlos ist? Heutiger Gast: Beat Balzli, Chefredaktor NZZ am Sonntag Host: David Vogel Wenn du diese NZZ-Reportage liest, dann erfährst du, wie Trump das WEF 2026 dominiert hat

  18. Das riesige Moorgebiet Viiankiaapa im Norden Finnlands gilt als Ort der Stille, der Artenvielfalt und des Schutzes. Doch unter der scheinbar unberührten Landschaft lagern wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Nickel und Kobalt – Metalle, die für Batterien, Solarpanels und die Rüstungsindustrie zentral sind. Ein britischer Bergbaukonzern plant den Abbau, unterstützt von wirtschaftlichen Interessen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene. Im Zentrum der Episode steht Rika Karpinen, die seit ihrer Kindheit mit diesem Moor verbunden ist und sich seit Jahren gegen das Bergbauprojekt wehrt. Gast: Linda Koponen, Korrespondentin für Nordeuropa und das Baltikum Host: Nadine Landert Die Reportage von Linda gibts zu lesen bei der NZZ. Und falls du noch kein Abo hast - hier findest du das Probe-Abo zum Testen.

  19. Seit dem Militärputsch 2021 befindet sich Myanmar im Bürgerkrieg. Besonders auffällig ist dabei die Rolle einer jungen Generation, die sich nicht mit der Militärdiktatur abfinden will. Tausende junge Menschen haben ihr Zuhause verlassen und kämpfen heute als Guerilla-Einheiten aus dem Dschungel heraus gegen das Regime. In dieser Episode berichtet Südostasien-Korrespondent Andreas Babst von seiner einwöchigen Reise zu einer dieser Rebellengruppen im Südosten Myanmars. Er erzählt vom Alltag in geheimen Camps, von Regenzeit, Langeweile und ständiger Bedrohung aus der Luft. Im Zentrum stehen persönliche Geschichten wie jene der 22-jährigen Nian, die einst Drohnen steuerte und heute als Gesicht der Bewegung auf Social Media um Unterstützung wirbt. Gast: Andreas Babst, Korrespondent für Südostasien Host: Alice Grosjean Andreas ganze und vielschichtige Reportage gibt es bei der NZZ. Und falls du noch kein Abo hast - hier findest du das Probe-Abo zum Testen.

  20. Ende Dezember erfasste eine neue Protestwelle den Iran. Ausgelöst durch die schwere Wirtschaftskrise, breiteten sich die Demonstrationen rasch über das ganze Land aus. Parolen gegen den obersten Revolutionsführer, massive Gewalt durch Sicherheitskräfte und tausende Tote prägten die Tage. Kurzzeitig schien ein Umbruch möglich, auch weil US-Präsident Donald Trump Unterstützung andeutete. Doch eine militärische Intervention blieb aus, die Proteste wurden brutal niedergeschlagen. Die Lage in Iran ist unübersichtlich. Nur eines wird deutlich: der Regime-Sturz scheint weiterhin auszubleiben. In dieser Episode ordnen wir ein, warum das Momentum der Proteste verpuffte, wie gross die Rolle von Angst und Repression ist, die Neusortierung des Regimes und weshalb Hilfe von aussen ausblieb. Heutiger Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent Host: Marlen Oehler Daniels Artikel zur Situation in Iran könnt Ihr hier nachlesen. Warum ein Regime-Sturz aktuell unrealistisch ist, darüber schrieb auch meine Kollegin Anne Allmeling.