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In Südafrika gehen Demonstranten seit Monaten gewalttätig gehen Migranten vor: Sie ziehen durch die Strassen, verwüsten deren Geschäfte und machen auch vor Gewalt keinen Halt. Hunderttausend Migrantinnen und Migranten haben Südafrika deshalb bereits verlassen. Die fremdenfeindliche Gewalt beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Metropolen, sondern erreicht auch wohlhabende Orte wie Mossel Bay im Süden des Landes. Woher kommt diese Wut der Einheimischen auf die Migranten? Und welche Rolle spielt dabei die Regierung? Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Simon Schaffer Samuels Reportage von Mossel Bay findet ihr hier: https://www.nzz.ch/international/gewalt-gegen-migranten-in-suedafrika-reportage-aus-mossel-bay-ld.10016841 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.(https://abo.nzz.ch/25077808-2/))
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Eigentlich wollte er sich nach seinem Intermezzo in der US-Regierung zurückhalten, doch jetzt mischt er wieder kräftig mit, auch in Europas Politik: Elon Musk. Im Juli unterstützte er eine Präsidentschaftskandidatur von Marine Le Pen in Frankreich, nennt sie die letzte Hoffnung des Landes. Auch in Irland, Rumänien, Grossbritannien und Deutschland unterstützt er Kandidaten rechter oder rechtspopulistischer Parteien. Was Musk dabei antreibt und wie erfolgreich er mit seiner politischen Einmischung im In- und Ausland ist, erzählt NZZ-Auslandredaktorin Isabelle Jacobi in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin der NZZ Host: Sarah Ziegler Redaktion und Support: Antonia Moser Alle Artikel von Isabelle findet ihr hier auf nzz.ch. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Musk
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- 04.08.202616 min
Eine Waffenruhe im Gazastreifen und die komplette Entwaffnung der Hamas - so hatte es US-Präsident Donald Trump euphorisch angekündigt. Doch schon nach wenigen Tagen ist die Euphorie verpufft. Weder hat die Führung der Terrororganisation der Abgabe ihrer Waffen zugestimmt, noch stösst der Plan in Israel auf Begeisterung. Die geplante Entwaffnung soll theoretisch von einer noch nicht existierenden internationalen Truppe überwacht werden – ein logistisches und politisches Vakuum. «So schön die Ankündigung auch klingt, mit der Realität hat das noch nicht allzu viel zu tun», dämpft Israel-Korrespondent Johannes Bockenheimer in dieser Folge die Erwartungen. Gast: Johannes C. Bockenheimer, NZZ-Korrespondent in Israel Host: Marlen Oehler Redaktion und Support: Alice Grosjean, Dominik Schottner Johannes' Artikel aus seinem Berichtsgebiet findet ihr hier bei der NZZ. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
- Hamas
- Gaza
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- 03.08.202617 min
Bis zu 60.000 Menschen gelangten vergangene Woche illegal von Marokko in die spanische Exklave, die meisten von ihnen schwimmend übers Meer, 72 von ihnen starben dabei nach aktuellem Stand. Der Grossteil derer, die es lebend nach Ceuta geschafft hatte, ist laut den spanischen Behörden inzwischen aber wieder nach Marokko zurückgekehrt. Die Folgen sind weitreichend: Von der konkreten Lage vor Ort über die spanische Innenpolitik bis hin zur EU und sogar Donald Trump - alle schauen auf Ceuta. Ein Ortstermin. Host: Dominik Schottner Gast: Julia Monn, Korrespondentin für Spanien Redaktion: Sarah Ziegler Julias aktuelle Berichte aus Ceuta findet ihr hier, eine Übersicht der aktuellen Entwicklungen hat die NZZ auf dieser Seite. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- Ceuta
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Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die Brandkatastrophen in Europa sind historisch: Feuerwehr und Rettungskräfte befinden sich im Dauereinsatz. Was die Lage zusätzlich erschwert: Neue Löschflugzeuge sind kaum verfügbar. Die kleinen Propellermaschinen fliegen extrem tief und können ihre Wassertanks in Seen und Flüssen füllen. Das Modell Canadair 515 etwa gilt als Klassiker unter den Löschflugzeugen: In nur zwölf Sekunden ist der Wassertank voll, und die Maschine kann zum Brand zurückfliegen. Solche Maschinen sind derzeit auch bei den Waldbränden in Spanien und Frankreich im Einsatz. Doch die Flotten der bewährten Canadair-Flieger sind knapp, da der Hersteller die Produktion jahrelang ausgesetzt hatte. Selbst bei neuen Bestellungen dauert es Jahre, bis Maschinen und geschultes Personal einsatzbereit sind. In dieser Episode beleuchten wir, warum die grenzüberschreitende Hilfe der EU an ihre Grenzen stösst. Wir sprechen über die besonderen Herausforderungen der Piloten beim Löscheinsatz und zeigen auf, warum neben der Verstärkung aus der Luft vor allem Massnahmen am Boden entscheidend sind. Heutiger gast: Jürgen Schelling, Aviatik-Journalist Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer Mehr Informationen: Überblick zu den Waldbränden in Europa in der NZZ. Interaktive Temperaturkarte zur Hitze in Europa. Jürgens NZZ-Artikel zum Mangel an Löschflugzeugen. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Kanada
- Canada
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Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an - die Strasse von Hormuz bleibt ebenfalls blockiert. Eine Ausweichroute führte über das Rote Meer durch die Meerenge Bab al-Mandab. Doch nun ist auch diese praktisch unbefahrbar. Auf Deutsch bedeutet Bab al-Mandab so viel wie "Tor der Tränen". Die Passage verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean, die Route wird vor allem von Öltankern auf dem Weg nach Asien genutzt. Schiffe passieren dabei Jemen auf der einen und Dschibuti auf der anderen Seite. Die jemenitische Seite wird von den Huthi kontrolliert, eine mit Iran verbündete Miliz. Weil die Gefahr durch die Huthi mittlerweile zu gross ist, hat der Schiffsverkehr auch dort stark abgenommen, die Passage ist nun ebenfalls gesperrt. Welche Folgen diese zweite Blockade für die globale Energieversorgung hat, ordnet NZZ-Redaktorin Catherine Bosley ein. Sie erklärt, wie die bisherigen Puffer an Ölvorräten genutzt wurden und warum der Ukraine-Krieg die Lage weiter verschlimmert. Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Der Hintergrundartikel von Catherine in der NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Bab al-Mandab
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- 29.07.202616 min
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin dreht sich die politische Debatte um die Mittel des Rechtstaats und die Frage: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Ein 21 Jahre alter Deutscher war am späten Samstagabend mit einem Kleintransporter wenige Meter neben dem Festivalgelände in eine Menschengruppe gefahren und hatte dabei eine Frau getötet und mehr als 30 Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Täter beim Versuch ihn festzunehmen. Inzwischen haben die Ermittler auf dem Smartphone des Attentäters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden, in dem sich B. zum Islamischen Staat bekannte. Den Behörden war die Gefahr, die von ihm ausging, bekannt. Doch die Schwachstellen des deutschen Behördenapparates ermöglichten ihm, seine Tat umzusetzen. In dieser Folge von NZZ Akzent erklärt NZZ-Deutschland-Redaktor Nathan Giwerzew, an welchen Stellen das Justiz- und Polizeisystem falsch programmiert ist und wie sich diese Mängel beheben lassen. Gast: Nathan Giwerzew, Redaktor NZZ Deutschland Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer Nathans Analyse zum Nachlesen findet ihr hier. Einen Liveticker mit dem neuesten Stand der Ermittlungen haben wir ebenfalls auf unserer Seite. O-Ton Material von Tagesthemen und Deutschlandfunk. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
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Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die nächste Hitzwelle steht kur bevor: In der Schweiz und in Deutschland soll es aufs Wochenende wieder tagelang zu Temperaturen über 30 Grad kommen. Auch die Spitäler dürften sich bereits wieder darauf vorbereiten. Denn während der letzten Hitzewelle starben in Deutschland allein in der letzten Juniwoche 4300 Menschen an den Folgen der Hitze - vier von fünf Betroffenen waren über 75 Jahre alt. Warum die Hitze besonders Senioren körperlich zusetzt, erklärt der NZZ-Wissenschaftsredaktor Michael Brendler. Einerseits lasse die Funktion der Schweissdrüsen im Alter nach: Älteren Menschen fällt es schwerer, zu schwitzen und damit ihren Körper zu kühlen. Gleichzeitig erweitern sich die Hautgefässe nicht mehr so gut wie früher: Die Hautdurchblutung wird schlechter, und der Kreislauf kann innere Wärme schlechter nach aussen abtransportieren. Welche einfachen Massnahmen dagegen helfen und warum ein Medikamentencheck vor jeder Hitzewelle Sinn macht, erklärt Michael Brendler in dieser Folge von NZZ Akzent. Heutiger Gast: Michael Brendler, Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Hier findet ihr die Medikamentenliste von der Universität Köln. Zu Michaels Analyse über Hitzeverträglichkeit im Alter geht es hier entlang. Weitere Artikel von Michael bei der NZZ findet ihr hier. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Michael
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- 27.07.202617 min
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Vor einer Bäckerei mitten in Rakka stehen die Menschen Schlange und wettern über die neue Regierung Syriens. Am Anfang dachten sie noch, alles werde besser. Doch die Hoffnung wurde schnell enttäuscht. Der Grund für ihre Wut: die rasant gestiegenen Preise. Seitdem die Regierung um Ahmed al-Sharaa die Macht übernommen hat, verschlingen die Kosten für Strom, Benzin und Brot mehr als ein durchschnittliches Monatseinkommen in Rakka. Die Not ist gar so gross, dass sich nicht wenige Menschen die IS-Herrschaft zurückwünschen. Host: Nadine Landert Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Redaktion: Marlen Oehler Die Reportage von Rewert findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/syrien-wegen-der-wirtschaftskrise-waechst- in-rakka-die-sehnsucht-nach-dem-is-ld.10007702). Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
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- 25.07.202623 min
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Der NZZ-Korrespondent Patrick Zoll ist in Taiwan stationiert - von dort aus bereist er die gesamte Region und berichtet vor allem über die Rivalität zwischen China und den USA. Dass unser Korrespondent von Taiwan aus arbeitet, hat einen guten Grund: Nirgendwo anders treffen die Grossmächte China und USA so direkt aufeinander. Die Insel könnte der grösste geopolitische Krisenherd unserer Zeit werden. Im Gespräch schildert Zoll eindrücklich, wie sich die Bedrohung durch China im Alltag Taiwans anfühlt, wo zivile Selbstverteidigung an Bedeutung gewinnt und wieso die Bevölkerung dennoch erstaunlich gelassen bleibt. Aus seiner Basis in Taipei bereist Patrick Zoll aber auch die gesamte Region, von Australien bis Hawaii. Besonders brenzlig wurde es für den Journalisten auf dem Südchinesischen Meer: Zehn Tage lang begleitete er die philippinische Fischereibehörde auf Patrouille, die immer wieder von chinesischen Kriegsschiffen eingeschüchtert wurde. Heutiger Gast: Patrick Zoll, Indopazifik-Korrespondent Host: Alice Grosjean Redaktion & Produktion: Alice Grosjean Mehr zum Thema: Patricks NZZ-Reportage zur Reise mit der philippinischen Fischereibehörde, inklusive Video vom Zwischenfall mit der chinesischen Küstenwache. Hier geht's zum Artikel über die Mäuseplage in Australien. Und hier eine Übersicht zu allen Artikeln von Patrick bei der NZZ. Zum Folgen: Patricks Profil auf LinkedIn Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Patrick
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- 24.07.202618 min
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. In den Strassen von Delhi protestieren zehntausende meist junge Menschen, manche in skurrilen Kostümen als Küchenschaben. Was satirisch begann, hat sich zu einer ernsthaften politischen Bewegung der Generation Z entwickelt. Auslandredaktor Daniel Rickenbacher berichtet aus Indien über die Hintergründe der Proteste, die mit den verkrusteten System, allen voran der Wirtschaft und dem Bildungssystem verwurzelt sind. Der Auslöser für den geballten Frust sind massive Skandale rund um geleakte Aufnahmeprüfungen an Universitäten und Suizide von Studenten. In dieser Folge geht es auch darum, welche Rolle Social Media und Influencer bei der Mobilisierung spielen und warum dieser Aufstand die Regierung unter Narendra Modi zunehmend unter Zugzwang setzt. Gast: Daniel Rickenbacher, Auslandredaktor Host: Simon Schaffer Daniels Reportage aus Delhi bei der NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Modi
- Indien
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Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. An einem Sommerabend in Peking stehen chic gekleidete Frauen in Stilettos stundenlang Schlange. Einige haben sogar Schlafsäcke dabei, um auf dem Boden der angesagten Schönheitsklinik zu übernachten. Denn sie alle warten auf den «Injektionstag», an dem eingeflogene Star-Chirurgen Behandlungen mit Botox, Fillern und Stammzellentherapien durchführen. Es ist mehr als ein Schönheitsboom, der in China stattfindet. Die grosse Nachfrage ist auch ein Symptom und zeigt, wie Chinas Elite mit der Wirtschaftskrise umgeht. Gast: Katrin Büchenbacher, China Redaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Antonia Moser Katrins Reportage findet ihr hier. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die Lage im Nahen Osten spitzt sich nach einer kurzen Phase relativer Ruhe wieder deutlich zu. Das Rahmenabkommen wurde von beiden Parteien aufgekündigt, und nach zahlreichen Nächten gegenseitiger Angriffe wächst die Sorge vor einer neuerlichen Eskalation. In dieser Folge analysiert Nahost-Redaktorin Anne Allmeling den aktuellen Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass die Intensität der Angriffe zwar unter dem Niveau zu Kriegsbeginn liegt, die jüngsten Todesopfer auf beiden Seiten sowie Angriffe auf zivile Infrastruktur jedoch eine gefährliche Dynamik auslösen. Zudem werden die politischen Hintergründe beleuchtet, etwa die Strategie Teherans, auf Zeit zu spielen, und die Rücksichtnahme der US-Regierung auf die anstehenden Zwischenwahlen sowie die immensen Kosten des Konflikts. Gast: Anne Allmeling, Nahostredaktorin Host: Simon Schaffer Redaktion: Alice Grosjean Mitarbeit: Olivia Fischer, Jonas Oesch, Nadine Landert Die Grafik aus der Folge beider NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Iran
- Irankrieg
- Jordanien
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Es sind schwierige Zeiten für die Wissenschaft in den USA. US-Präsident Trump setzt bei der Krebsforschung, den Universitäten und der Wissenschaft allgemein den Rotstift an. Zudem wurde das wichtigste Beratergremium in Sachen Wissenschaft, das National Science Board, entlassen. Viele Forschende warnen nun vor den drastischen Konsequenzen dieser Kürzungen. Doch warum greift die US-Regierung die Forschung so fundamental an? Als Grund wird ein politischer Feldzug genannt: Die Universitäten gelten in den Augen der Regierung als Nest für den Vokismus, und Professoren werden sogar als Feind bezeichnet. Welche fatalen Auswirkungen das auf die traditionsreiche Grundlagenforschung hat, zeigt der Blick in die Geschichte. Denn bahnbrechende Technologien wie der Laser oder das GPS basieren auf staatlich geförderter Forschung, die nicht sofort wirtschaftlich profitabel sein musste. Nun droht eine Abschottung, während China strategisch investiert und die USA bei den Forschungsausgaben bereits überholt hat. Heutiger Gast: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor NZZ Host: David Vogel Redaktion: Antonia Moser Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Leonid
- Zweiten Weltkrieg
- Roosevelt
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Der ukrainische Präsident Wolodomir Selenski baut mitten im Krieg sein Kabinett um - nicht zum ersten Mal. Im Juli treffen die Entlassungen zuerst Regierungschefin Julia Swiridenko. Dieser Weggang sorgt nur für wenig Schulterzucken. Doch wenige Tage später entlässt Selenski auch Michailo Fedorow, den im Volk sehr beliebten Verteidigungsminister. Keine 24 Stunden später protestieren tausende Menschen in Kiew gegen diese Personalie. NZZ-Ukraine-Korrespondent Volker Papst erklärt in dieser Folge von "NZZ Akzent", warum Fedorow gehen musste und was diese Entscheidung für Selesnkis eigene Popularität bedeutet. Gast: Volker Pabst, Ukraine-Korrespondent der NZZ Host: Sarah Ziegler Redaktion: Alice Grosjean Volkers Berichterstattung über die Wechsel im Kabinett findest du bei der NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Zelensky
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- Fedorow
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. In den USA gewinnt eine neue, radikale Generation linker Politiker an Einfluss. Angeführt von den «Democratic Socialists of America» (DSA) fordern junge Aktivisten das etablierte Parteiensystem heraus. Getrieben von steigenden Lebenshaltungskosten und wachsender Ungleichheit setzen sie auf antikapitalistische und antizionistische Botschaften. Für die Demokratische Partei birgt dieser Linkspopulismus jedoch grosse Risiken, sagt Auslandredaktorin Isabelle Jacobi. Zwar mobilisieren die rebellischen Kandidaten eine lautstarke Basis, doch in entscheidenden Swing States drohen sie gemässigte Wähler zu verschrecken. Statt geschlossen aufzutreten, verstricken sich die Demokraten in heftige Flügelkämpfe. Das schwächt ihre Chancen bei den anstehenden Wahlen und liefert den Republikanern um Donald Trump eine perfekte Steilvorlage für den Wahlkampf. Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Sarah Ziegler und Alice Grosjean Hier ist Isabelles Kommentar dazu. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- 16.07.202613 min
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Corona war ein Verstärker – spätestens seit da feiern Grossmutter-Hobbys ein Comeback. Mittlerweile setzen sogar Psychiatrien auf Strickgruppen. In dieser Folge hören wir zum Beispiel von Simone Ryan, eine der bekanntesten Strickerinnen der Schweiz. Auf Instagram verfolgen das 50 000 Follower. Ryan ist 33 Jahre alt. Sie selber strickt, um sich zu beruhigen. Die positive Wirkung auf die psychische Gesundheit ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. «Strickfluencer» erreichen auf Social Media ein Millionenpublikum, es gibt immer mehr Veranstaltungen, an denen in der Öffentlichkeit gestrickt wird. Ausserdem erzählt Redaktorin Andrea Marti, was sie persönlich dem Stricken abgewinnt – und sie erklärt, warum ausgerechnet dieses Grossmutter-Hobby es vermag, unsere Bildschirmzeit zu senken. Heutiger Gast: Andrea Marti, NZZ-Redaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Andreas Text in der NZZ könnt ihr hier lesen. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- 15.07.202616 min
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo macht erneut die Gefahr von Zoonosen deutlich, also wenn Krankheiten vom Tier auf den Menschen überspringen. Im Nachbarland will ein Tierarzt dafür sorgen, dass das künftig weniger passiert. Dafür sind Frédéric Singa und sein Team im Regenwald des Naturschutzgebiets Dzanga-Sangha unterwegs - im Süden der Zentralafrikanischen Republik. Ihr Ziel ist ein kleiner Wasserfall und die Grotte direkt dahinter: eine Höhle voller Fledermäuse. Die Forscher wollen einige der Tiere fangen, denn in ihnen könnten Viren schlummern, zum Beispiel Ebola. Auch die Covid-Pandemie wird auf Viren zurückgeführt, die von einer Fledermaus über einen Zwischenwirt zum Menschen gelangt sind. Frédéric Singa will herausfinden, welche Viren in seinem Gebiet vorkommen. Sein Ziel: Es sollen weniger infizierte Tiere in Umlauf gebracht werden. Wie er vorgeht, um um Aufklärungsarbeit zu leisten und dabei die Unterstützung der Menschen vor Ort zu gewinnen, erzählt der NZZ-Reporter Jonas Gerding im Podcast. Er hat Singa über mehrere Wochen begleitet. Heutiger Gast: Jonas Gerding, NZZ-Reporter Host & Redaktion: Sarah Ziegler Produktion: Benjamin Gysler Hier könnt ihr den ganzen Dokumentarfilm von Dietmar Klumpp und Jonas Gerding von "NZZ Format" anschauen. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Finnland gilt laut Weltglücksbericht als das glücklichste Land der Welt. Doch eigentlich steckt das Land in einer wirtschaftlichen Krise, es hat die höchste Arbeitslosenquote in ganz Europa. Besonders der Einbruch der Handelsbeziehungen zu Russland nach dem Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die heimische Holz- und Baubranche schwer getroffen. Die sozialen Folgen dieser Entwicklung sind gravierend, die Jugendarbeitslosigkeit hat mittlerweile die 20-Prozent-Marke überschritten. Ein extrem ausgebautes Sozialsystem fängt die Betroffenen zwar finanziell auf, nimmt vielen jedoch auch den Anreiz zur aktiven Arbeitssuche. Inmitten von Lethargie und zunehmenden psychischen Problemen der jüngeren Generation droht die traditionelle finnische Eigenschaft «Sisu» – der unbändige Wille, niemals aufzugeben – verloren zu gehen. Doch es gibt auch noch Erfolgsgeschichten. Gast: Linda Koponen, Nordeuropa-Korrespondentin Host: Antonia Moser Redaktion: Marlen Oehler Hier findet ihr Lindas Finland-Reportage zum Nachlesen in der NZZ. https://www.nzz.ch/international/finnland-gluecklichstes-land-hoechste-arbeitsloslosigkeit-ld.10006889 Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die Route 60 ist eine israelische Strasse, die aber auch quer durch das palästinensische Westjordanland führt. Sie gilt als eine der letzten Strassen, die sich Israelis und Palästinenser noch teilen. Ein Roadtrip zeigt jedoch, dass die geografische Nähe keineswegs zu mehr Verständnis führt. Stattdessen prallen im Alltag zwei völlig unversöhnliche Welten aufeinander. Während israelische Militäreinsätze und abgeriegelte Städte den palästinensischen Handel regelmässig lahmlegen, beanspruchen radikale jüdische Siedler das Land auf Basis der Bibel für sich. Seit den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 hat sich die ohnehin angespannte Lage im Westjordanland massiv verschärft. Eine grassierende Arbeitslosigkeit unter den Palästinensern treibt die wirtschaftliche Not voran und schürt die Angst vor weiterer Radikalisierung. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt durch bewaffnete Siedler. Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Host: Antonia Moser Rewerts Artikel zur Route 60 findet Ihr hier. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.