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- 16.08.202039 min
Ein Leben, auf das Philipp Westermeyer ein bisschen neidisch blickt. Ein Leben, auf das Philipp Westermeyer gerade ein bisschen neidisch blickt. Stammgästin Lea-Sophie Cramer ist wieder im Podcast und ist mittlerweile nicht nur gleich multiple Aufsichtsrätin, sondern immer noch in der angenehmen Situation, ihr Leben frei gestalten zu können. Was Lea in den letzten Monaten seit der letzten Folge alles ausprobiert hat, was ihre Top 3 Meetings seit dem Amorelie-Ausstieg waren und warum das Team von TikTok bei ihr angeklopft hat, in dieser Sonntagsausgabe des OMR Podcasts.
- 12.08.202068 min
Seriengründer Nikita Fahrenholz: Von Lieferheld und Book A Tiger zu Luxusgaragen und Yoga In wenigen Märkten der deutschen Startup-Szene gab es in den vergangenen Jahren so viel Bewegung (und Geld), wie in der Lieferdienst-Branche. Einer, der daran einen maßgeblichen Anteil hatte, ist Nikita Fahrenholz. Nach den Gründungen von Lieferheld, heute Delivery Hero, und Book A Tiger, gehört heute zu Helpling, hat er erst eine längere Auszeit auf Mallorca genommen – um danach mit direkt drei Projekten wieder durchzustarten. Was sich hinter Fahrengold, actio.com und TipTab verbirgt und wie er auf seine bisherige Karriere zurückblickt, verrät er im aktuellen OMR Podcast. Alle Themen des OMR Podcasts mit Nikita Fahrenholz in der Übersicht: Wie die Karriere vom Lieferheld- und Book A Tiger-Gründer Nikita Fahrenholz begonnen hat Über die von außen teilweise komplizierte Gründungsgeschichte von Lieferheld und Delivery Hero Wie viele Anteile am Unternehmen hatte Nikita Fahrenholz nach dem Merger von Lieferheld und Delivery Hero? Und hält er diese heute noch? So schätzt Fahrenholz die Zukunft des Lieferdienst-Konzerns ein Weshalb konnte sich pizza.de nicht durchsetzen, obwohl die Plattform als eine der ersten am Markt war Lieferheld, Lieferando, pizza.de – Wie sich die „Schlacht der Lieferdienste“ durch Marketing entschieden hat Deshalb hat Lieferheld schon früh eine Buy-and-Build-Strategie verfolgt und gleichzeitig sehr offensiv Sales betrieben Warum hat Nikita Fahrenholz Delivery Hero 2014 verlassen? Welche Aufgaben hatte er bis dahin im Unternehmen? Wie viele Millionäre hat Delivery Hero hervorgebracht? 2014 hat Nikita Fahrenholz die Plattform für Reinigungskräfte Book A Tiger gegründet Weil die Unit Economics, also die Profitabilität pro Privatkunde, nicht zufriedenstellend war, setzte das Unternehmen nur noch auf das B2B-Geschäft 2018 hat Fahrenholz Book A Tiger verlassen Über seine zweijährige Auszeit – und ein Zwei-Millionen-Funding für ein neues Projekt, das er wieder zurückgegeben hat Was hat es mit seiner Gründung Fahrengold auf sich? Deshalb glaubt Nikita Fahrenholz an eine Luxus-Garage für Luxus-Autos Sein eigentlicher Hauptberuf ist seit der Gründung 2019 actio.com. Die Coaching-App für Themen wie Ernährung, Mindfulness und Fitness soll demnächst launchen Wie ist die Idee für das Unternehmen entstanden? Diese Fonds und Angels haben bereits in actio.com investiert Das dritte Projekt von Fahrenholz, tiptab.com, ist eine Trinkgeld-App Bekommt Nikita Fahrenholz dank seines Werdegangs inzwischen eigentlich für jede Idee Geld? Sind drei aktive Unternehmen gleichzeitig nicht zu viel? Deshalb ist das UX von actio.com eine große technische Herausforderung Wie viel könnte actio.com mal wert sein? Wie hat sich Fahrenholz‘ Haltung und sein Verhältnis zu Geld in den vergangenen Jahren verändert? Sieht sich Nikita Fahrenholz selber manchmal als Karikatur der Berliner Gründerszene? Welche finanzielle Kennzahl ist für ihn bei potenziell neuen Gründungen am wichtigsten? Über verschobene Notar-Termine für eine anstehende Finanzierung, Liquiditätsengpässe und sogenanntes Bridge Capital Was hält Fahrenholz vom Wework-Geschäftsmodell? Der große Unterschied zwischen Startups wie Picnic und Flaschenpost zu allen Lieferdienst-Plattformen: eigene Lager und herausfordernde Logistik.
- 09.08.202054 min
Was die besondere Verbindung von OMR und Ankerkraut ist, wie man mit Gewürzmischungen einen achtstelligen Umsatz generieren kann und wieso Anne so stolz darauf ist, dass ausgerechnet Rapper Capital Bra Ankerkraut auf seiner Abzugshaube stehen hat. Am Freitag ging die Nachricht durch die Presse: Das Hamburger Gewürz-Startup Ankerkraut hat mit EMZ Partners einen neuen Investor gefunden und das Gründerpaar Anne & Stefan Lemcke damit zu Multi-Millionären gemacht. Passend dazu spricht Philipp Westermeyer mit den Beiden, von der Gründung und den Start-Schwierigkeiten, zu dem Thelen-Investment bei "Die Höhle der Löwen", bis schließlich zu den Big News vom Freitag. Was die besondere Verbindung von OMR und Ankerkraut ist, wie man mit Gewürzmischungen einen achtstelligen Umsatz generieren kann und wieso Anne so stolz darauf ist, dass ausgerechnet Rapper Capital Bra Ankerkraut auf seiner Abzugshaube stehen hat, in dieser Sonntagsausgabe des OMR Podcasts. Werbehinweise: - Hörbuch-Abo online bei Thalia.de abschließen: https://www.thalia.de/shop/hoerbuch-download-abo/show/ - Alle Infos zu VisualVest unter www.visualvest.de/omr (Nicht vergessen: Gutscheincode "OMR")
- 05.08.202076 min
Erst Internet- und VC-Legende, heute Hotelier: Die irre Geschichte von Jan Henric Buettner Wer investiert einfach mal 100 Millionen Euro in ein verfallenes Gutshaus an der Ostsee, um daraus eine der ersten Hotel-Adressen des Landes zu bauen? Dazu braucht es einen Menschen wie Jan Buettner. Er hat in den 90ern AOL Europe aufgebaut und schon vor dem Platzen der Dotcom-Blase in US-Startups investiert. Im OMR Podcast erzählt er von seiner Zeit im frühen Digitalgeschäft, seiner Milliarden-Klage gegen Bertelsmann und seinem Hotelprojekt an der Ostsee.
Philipp Hasenbein über die teuersten Sponsorenlogos der Welt, die Zukunft der Vermarktung in der Bundesliga und Sven Schmidts HSV-Offerte Sonntagsausgabe des OMR Podcasts mit Philipp Hasenbein, Geschäftsführer des Sportvermarktungs-Netzwerk Sportfive (ehemals Lagardère Sports). Seit 25 Jahren ist Philipp in der Sportvermarktung aktiv, dementsprechend viel hat er zu erzählen, von 20 Millionen teuren Sponsorenplätze auf Golftaschen bis hin zu den 3D-Banden im Fußballstadion. Sportfive vermarktet im deutschen Fußball sechs Bundesliga-Vereine und fünf 2. Bundesliga-Vereine, darunter auch der HSV. Natürlich musste deshalb auch über das offene Angebot von Sven Schmidt über LinkedIn, neuer Trikot-Sponsor des HSVs zu werden, gesprochen werden.
- 29.07.202062 min
50 Millionen trotz Corona und Neo-Broker-Kritik: Das Erfolgsgeheimnis von Scalable Capital 2,2 Milliarden Euro verwaltet das Robo-Advisor-Startup Scalable Capital derzeit. Damit dürfte das Münchener Unternehmen bereits vier Jahre nach Start eines der größten dieser Art in Europa sein. Und obwohl die Corona-Krise auch bei Scalable Capital zeitweise für enorme Portfolio-Einbrüche sorgte, sowie Kritik am Geschäftsmodell der Neo-Broker laut wurde, konnte Gründer Erik Podzuweit jüngst eine Series-D-Finanzierung von 50 Millionen Euro verkünden. Woher das aktuelle Wachstum kommt, weshalb Online-Vermögensverwalter und Aktien gerade jetzt einen Hype erleben und weshalb Offline-Events für das Unternehmen enorm wichtig sind, verrät er im OMR Podcast. Alle Themen des OMR Podcasts mit Erik Podzuweit in der Übersicht: Kurz vor der Aufnahme hat Scalable Capital in einer Series-D-Finanzierung 50 Millionen Euro aufgenommen. Ist das Unternehmen auf dem Weg zum Unicorn? (ab 01:40) Das hat Gründer Erik Podzuweit vor Scalable Capital gemacht (ab 02:50) Einer der ersten Angel-Investoren des Unternehmens ist Jörg Kukies, heute Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen (ab 03:45) Wie Erik Podzuweit im Alter von 16 Jahren mit seinem Zwillingsbruder zum Windsurfen nach Norderney gezogen ist (ab 04:20) Nach seiner Zeit bei Goldman Sachs entschied sich Podzuweit für Westwing – und gegen Lamoda, das russische Zalando (ab 07:10) Was ist eigentlich ein Robo-Advisor? (ab 08:00) Wie funktioniert das B2B-Geschäft von Scalable Capital? (ab 11:00) Wo generiert das Unternehmen neue Privatkunden? Wie sieht die Zielgruppe von Scalable Capital aus? (ab 11:45) Wie verdient Scalable Capital Geld? Ab wann ist ein Kunde profitabel? (ab 15:00) Für 2020 rechnet das Unternehmen mit einem Innenumsatz von zwölf bis 15 Millionen Euro (ab 17:40) Als langfristiges Ziel will Scalable Capital eine Kapitalmarktrendite von sechs bis 7,5 Prozent in mittleren bis hohen Risikoklassen erreichen (ab 19:20) Vor wenigen Tagen hat Scalable Capital eine Partnerschaft mit Barclays abgeschlossen (ab 22:00) Seit kurzem bietet das Unternehmen auch einen Neo-Broker an. Was genau ist das? (ab 22:50) Wie erklärt sich Erik Podzuweit den aktuellen Hype ums Traden und Neo-Broker? (ab 25:50) Was sagt der Gründer zur Kritik an der Neo-Broker-App RobinHood aus den USA? (ab 29:50) Haben Gamification-Ansätze etwas im Finance-Bereich verloren? (ab 32:30) Wie stark beeinflusst die heute häufig größere Bekanntheit und Nähe zu Aktien den Kapitalmarkt? (ab 34:25) Wie entwickeln sich die Preise für Keywords aus dem Finanzbereich bei Google? (ab 40:25) So viele B2C-Kunden hat Scalable Capital derzeit und diese Kanäle sind für die Kundengewinnung am wichtigsten (ab 41:30) 100 Offline-Events pro Jahr als Erfolgsfaktor (ab 43:20) Steht schon das nächste Produkt von Scalable Capital in den Startlöchern? (ab 48:20) Wer sind die Geldgeber und Investoren von Scalable Capital? (ab 49:30) Wie Erik Podzuweit den Blackrock-Gründer und CEO Larry Fink kennengelernt hat – und was das mit dem Barclays-Deal von Scalable Capital zu tun hat (ab 49:50) Über einen verrückten Pitch für Peng T. Ong, Gründer von Monks Hill Ventures (ab 53:40) So denkt Erik Podzuweit über den Wirecard-Skandal (ab 57:50) Welche Unternehmen sind Wettbewerber von Scalable Capital? (ab 59:30) Macht sich Podzuweit Sorgen, dass RobinHood doch noch eine Europa-Expansion startet? (ab 01:01:10)
- 26.07.202090 min
Philipp im Interview mit Sven Schmidt Schon seit 299 OMR Podcast-Folgen hat Philipp Westermeyer die verschiedensten Gäste vor dem Mikrofon empfangen und "ausgequetscht". Jetzt, in der 300. Folge, ist Philipp zu Gast im eigenen Podcast und lernt die andere Perspektive kennen. Wie versprochen, dem sozialen Druck vieler LinkedIn-Nutzer sei Dank, stellt sich Philipp den Fragen des berüchtigten Podcast-Stammgasts Sven Schmidt. Das Ergebnis: Ein großer Rundumschlag durch den OMR-Kosmos. Fast schon nostalgische Rückblicke auf die bescheidenen Anfänge, wie OMR heute noch mit der Corona-bedingten Festival-Absage umgehen muss und ein optimistischer Blick nach Vorne. Werbehinweise: Zur Jubiläums-Ausgabe verlost unser Partner Vodafone drei Gigacubes! Mehr Infos auf dem Instagram-Kanal von Vodafone Business Deutschland: https://www.instagram.com/vodafonebusinessde/ Hörbuch Abo online bei Thalia.de abschließen: https://www.thalia.de/shop/hoerbuch-download-abo/show/
- 22.07.202057 min
"Wir haben mehr Traffic als jeder andere Sneaker-Händler" Für iPhones steht schon eine Weile niemand mehr in einer Schlange. Wenn aber ein seltener Sneaker auf den Markt kommt, campen Menschen immer noch vor Stores (zumindest vor der Corona-Pandemie). Von diesem Hype rund um Sneaker und Streetwear profitiert auch der weltweit größte Marktplatz für Hype-Produkte StockX. Im OMR Podcast erzählt Gründer Josh Luber, wie er auf dem Rücken von Nike, Adidas & Co. ein Milliarden-Unternehmen bauen konnte, warum Eminem und Mark Wahlberg früh investiert haben und wie er eine E-Commerce-Revolution anführen will. Alle Themen des OMR Podcasts mit Josh Luber von StockX in der Übersicht: Was macht StockX eigentlich genau? (ab 02:38) Warum funktioniert das StockX-Modell aus Josh Lubers Sicht besser als Ebay & Co.? (ab 03:53) Wie hat die StockX-Story angefangen? (ab 08:24) Wie hat Josh Luber es geschafft, zum Start Angebot und Nachfrage auf seinem Marktplatz zu generieren? (ab 12:34) Wie schaut StockX auf die Lifetime Value seiner Kunden? (ab 16:19) Mittlerweile arbeiten Brands bei Produktstarts auch direkt mit StockX zusammen. Wie groß ist das Business dieser exklusiven Partnerschaften bereits? (ab 20:19) Was ist der erfolgreichste Sneaker auf der Plattform? (ab 22:28) Wie sehen typische StockX-Verkäufer und -Käufer aus? (ab 23:17) Wie ist der Hype um Sneaker überhaupt entstanden? (ab 26:26) Wie beeinflussen Influencer und Instagram den Wert von Schuhen? (ab 28:07) In StockX sind mehrere prominente Gesichter investiert. Wie kam es dazu? (ab 32:09) Wie hat sich die Corona-Krise auf das Business von StockX ausgewirkt? (ab 38:05) Plant Josh Luber einen Börsengang mit StockX? Und wie ist die Vision für das Unternehmen insgesamt (ab 40:19) Welche Brand ist für StockX der wichtigste Partner? Und gewinnt Nike oder Adidas gerade das Sneaker-Game? (ab 42:29) Wie wichtig sind Künstler und Stars für den Resell-Wert einer Sneaker-Brand? (ab 47:00) New Balance verändert gerade seine Marke. Wie schätzt Josh Luber die Strategie ein? (ab 49:00) Welche Streetwear-Brands sind gerade besonders heiß? (ab 50:35) Wie baut StockX sein Uhren-Resell-Geschäft auf? (ab 52:42) Wie ist es, mit Prominenten zusammen zu arbeiten, die in die Firma investiert sind? (ab 54:11) Wie ist das Gross Merchandise Volume von StockX? (ab 55:53) Welche Marken sind Josh Luber in letzter Zeit besonders aufgefallen? (ab 57:14)
- 19.07.202060 min
Weshalb Hip Hop heute so groß ist und was die Marketing-Branche von Rap lernen kann Hip Hop ist so groß wie nie und Rap dominiert nicht nur die Charts, sondern mit Rekord-Reichweiten auch nahezu alle digitalen Plattformen – egal ob Youtube, Instagram oder Spotify. Während sich Kunst und Kultur immer fester in der Mitte der Gesellschaft festsetzen, wollen auch immer mehr Marken ein Stück vom Aufmerksamkeits-Kuchen abhaben. Im aktuellen OMR Podcast erklärt Hip-Hop-Journalist Niko Backspin, weshalb das nicht immer gut funktioniert, wie viel der Selbstdarstellung von Künstlern geplantes Marketing ist und wie es überhaupt zum anhaltenden Rap-Wachstum der vergangenen Jahre kommen konnte. Alle Themen des OMR Podcasts mit Niko Backspin in der Übersicht: Niko Backspin erklärt, was die Backspin eigentlich ist und weshalb er sich mit seinem Beruf einen Kindheitstraum erfüllt hat (ab 03:30) Selbstvermarktung, Storytelling, Kollaborationen: Die Überschneidungen von Rap und Marketing (ab 06:10) Wann funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Rappern und Marken besonders gut? Und weshalb ist Capital Bra auch auf dem Gebiet so erfolgreich? (ab 08:00) Die ersten Annäherungen von McDonald’s an Hip Hop, unter anderem mit Cro, haben dem Künstler eher geschadet. Warum sind Kooperationen heute viel akzeptierter? (ab 09:45) Niko Backspin erkennt im Erfolg von Influencer-Marketing einer der Gründe für die Akzeptanz von Werbedeals im Hip Hop (ab 12:00) Was passiert, wenn Rapper die Macht ihrer eigenen Marke realisieren und statt Koops mit Dritten eigene Marken für bspw. Merch aufbauen (ab 13:45) Die Geschichte von Lacoste und der 187 Strassenbande (ab 15:45) Wie Shindy einmal einen solchen Hype um einen orangenen XXL-Sweater aufgebaut hat, dass ähnliche Modelle auf Amazon komplett ausverkauft waren (ab 17:00) Über Instagram können Rapper längst sehr schnell eine extreme Nachfrage für Produkte erzeugen. Jetzt haben einige auch Tiktok für sich erkannt (ab 20:00) Welchen Einfluss hat Spotify mit seinen Playlisten auf Rap? (ab 23:30) Weshalb ist der Output aktueller Rapper häufig deutlich höher, als vor einigen Jahren noch? (ab 25:50) Welche Rolle spielt Youtube heute für Hip Hop? (ab 30:15) Hip Hop hat in den vergangenen Jahren gefühlt alle anderen Genres komplett abgehängt. Woran liegt das? (ab 32:15) Über Erfolg und Werdegang von und Betrugsvorwürfe an Loredana (ab 34:30) Der riesige Erfolg von Hip Hop hängt stark mit der Kultur und deren Kern zusammen: einer Randgruppe eine Stimme zu geben (ab 35:30) Rap und Verschwörungstheorien (ab 42:00) Über gezielte Provokationen, öffentliche Streits und das Spiel mit den Medien (ab 44:30) Der Fall vom US-Rapper 6ix9ine als Musterbeispiel für die Funktionsweisen im Rap (ab 46:00) Ist die Geschichte von Busidho und dem Abou-Chaker-Clan ein Einzelfall oder gang und gäbe im deutschen Straßenrap? (ab 49:00) Welche Auswirkungen hat Corona auf Rap? (ab 50:30) Welche Rolle spielt Twitch inzwischen? (ab 52:45) Was hat Niko Backspin bei den ersten Releases von Apache 207 gedacht? Und welcher nächste große Act steht bereits in den Startlöchern? (ab 59:15)
- 15.07.202054 min
Sofatutor: Das heimliche E-Learning-Monster mit über einer halben Million zahlender Nutzer Falls Ihr Eltern mit Kindern im schulpflichtigen Alter seid, stehen spätestens seit der Corona-Pandemie die Chancen nicht gerade schlecht, dass Ihr schon mal Sofatutor ausprobiert habt. Schon seit 2009 digitalisiert das Berliner Unternehmen den Unterricht und hat heute rund 11.000 Videos für alle Klassenstufen im Angebot. Im aktuellen OMR Podcast erklärt Gründer Stephan Beyer, wie viele zahlende Nutzer Sofatutor hat, wie sehr die Plattform von geschlossenen Schulen profitiert hat und was der größte Conversion-Hebel beim Wachstum der vergangenen Jahre war. Alle Themen des OMR Podcasts mit Stephan Bayer von Sofatutor in der Übersicht: Was genau macht Sofatutor und wie generiert das Unternehmen Umsatz? (ab 01:50) Welche Auswirkungen hatten die während der Corona-Pandemie geschlossenen Schulen auf die Nutzung der Lern-Plattform? (ab 03:25) Wie viele Nutzer hat Sofatutor? Und wie viele davon haben ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen? (ab 05:00) Wie viel Umsatz generiert das Unternehmen? (ab 07:05) Über die Gründungsgeschichte von Sofatutor (ab 10:00) Rund 15 Millionen Euro hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren von Investoren, Business Angels und weiteren Kapitalgebern für das Wachstum aufgenommen (ab 10:40) Wie kam es zur Idee für Sofatutor? (ab 12:20) Wie viele Mitarbeiter hat Sofatutor heute? (ab 13:30) Plant Stephan Bayer, weiteres Kapital für weiteres Wachstum und neue Produkte aufzunehmen? (ab 15:10) So funktioniert die Ansprache potenzieller Nutzer im Marketing von Sofatutor (ab 17:20) Wie sich das Angebot von einem reinen B2C-Produkt in Richtung B2B entwickelt (ab 18:40) Welche Kanäle sind am relevantesten im Marketing-Mix? Und welchen Stellenwert hat der Aufbau einer starken Brand? (ab 20:20) Weil Sofatutor schon 2008 gegründet wurde, hat das Unternehmen im Tech-Bereich sehr viel selber gebaut (ab 23:40) Zu welcher Art von Suchbegriffen rankt Sofatutor bei Google & Co.? (ab 24:20) Wie stehen Lehrer zur der Plattform? (ab 27:40) Hat Sofatutor direkte Wettbewerber? (ab 30:20) „Wir hängen 15 Jahre hinterher!“ – Stephan Bayer über die Digitalisierung im deutschen Bildungssystem (ab 35:20) Wie hat sich die Sofatutor-Nutzung verändert, seitdem Schulen wieder geöffnet haben? (ab 37:15) Mit einem monatlichen Abo konkurriert man indirekt auch mit Spotify, Netflix & Co. – die häufig günstiger sind, als Sofatutor. Wie steht Stephan Bayer dazu? (ab 39:05) Die kostenlose Testphase als wichtigster Conversion-Hebel für Abo-Abschlüsse (ab 40:55) Was macht Sofatutor, wenn alle Inhalte für alle Klassenstufen produziert sind? (ab 44:00) Welche Lern-Plattformen machen laut Stephan Bayer einen richtig guten Job? (ab 46:10) Wie viel Traffic von Sofatutor ist mobile? (ab 49:15) Welches Bildungsniveau haben die Nutzer der Plattform? (ab 50:15)
- 12.07.202065 min
Über Zukunftsfragen, eine Staatsreform und Konsequenzen sowie Möglichkeiten der Corona-Pandemie für Europa und Deutschland Sonntagsausgabe zum Thema Zukunft mit Unternehmer, Politiker und Buchautor Thomas Heilmann und Zukunftsforscher und Autor Benedikt Herles. Was eine Staatsreform für Deutschland bedeutet, wie sich Europa gegen Amerika und den wirtschaftlich härtesten Konkurrenten China behaupten kann, wie man in Zukunft mit Daten und digitaler Identität umgehen sollte und warum es in einer Krise leichter ist, politische Reformen durchzusetzen im Gespräch mit Thomas Heilmann. Mit Benedikt Herles spricht Philipp Westermeyer wiederum darüber, wie COVID-19 unsere Arbeitswelt verändert, was die Krise für Konsequenzen, Herausforderungen und Möglichkeiten mit sich bringt, inwiefern Europa durch sie sogar an geopolitischer Bedeutung gewinnen kann und wieso Benedikt denkt, dass am Ende der Corona-Monate oder -Jahre das Thema Nachhaltigkeit wieder ganz oben stehen wird.
- 08.07.202052 min
Hidden Champion "Flaschenpost": 7.000 Mitarbeiter und dreistelliger Millionenumsatz Ein Unternehmen aus Münster auf dem Weg zum Unicorn? Flaschenpost könnte diesen Weg gehen. Das 2016 gegründete Unternehmen macht einen dreistelligen Millionenumsatz im Jahr mit kostenlosen Getränkelieferungen innerhalb von 120 Minuten nach Bestellung. Im OMR Podcast hört Ihr von CEO Stephen Weich, mit welchen Strategien er Flaschenpost noch größer machen will – und was die Lieferung von Klopapier damit zu tun hat. Alle Themen des OMR Podcasts mit Stephen Weich in der Übersicht: Kurz zusammengefasst: Was steckt hinter Flaschenpost? (ab 1:47) Wie lief die Gründung 2016 und wie groß ist das Unternehmen jetzt? (ab 5:36) Wie hat Flaschenpost das Wachstum finanziert? (ab 7:49) Wie sieht die Zielgruppe des Unternehmens aus? (ab 8:47) Was kaufen die Kunden vor allem bei Flaschenpost? (ab 13:21) Wie hat sich die Corona-Krise auf das Unternehmen ausgewirkt? (ab 14:39) Erste Lebensmittel gibt es schon im Shop: Plant Flaschenpost auch, neben Getränken weitere Produkte zu verkaufen? (ab 16:14) Wie sieht Stephen Weich den Wettbewerb mit Online-Supermärkten wie Picnic? (ab 17:29) Wie viele Bestellungen gehen bei Flaschenpost pro Tag ein? (ab 20:57) Dr. Oetker hat den Wettbewerber Durstexpress gestartet. Wie blickt Stephen Weich auf die Konkurrenz? (ab 24:03) Der direkte Kundenzugang als große strategische Waffe von Flaschenpost (ab 25:37) Der regionale Ansatz: Über welche Kanäle akquiriert Flaschenpost seine Kunden? (ab 26:40) Plant Stephen Weich einen IPO mit Flaschenpost? (ab 35:25) Wie soll die Internationalisierung ablaufen? Was passiert dann mit dem Namen? (ab 36:43) Wie nehmen die CEOs von Edeka und Rewe das Unternehmen wahr? (ab 38:24) Wie soll sich das Unternehmen in der Zukunft noch entwickeln? (ab 42:35) Wie sieht die Fahrzeugflotte von Flaschenpost aus? (ab 43:49) Bestellen Kunden vor allem über die App oder die Webseite? (ab 44:53) Was ist die ‚Secret Sauce‘ von Flaschenpost? (ab 46:12) Kann Flaschenpost auch eine Plattform werden, wo Marken für bessere Sichtbarkeit bezahlen? (ab 49:13) Würde es für das Unternehmen Sinn machen, eigene Getränkemarken zu besitzen? (ab 52:10) Gibt es ein internationales Vorbild für Flaschenpost? (ab 52:58)
- 05.07.202070 min
Sonntagsausgabe diese Woche mit Influencerin, Model, Fotografin und allgemein kreative Allrounderin Bonnie Strange. Warum Instagram für Bonnie die perfekte Plattform ist, wieviel Geld dabei fließt und warum TikTok für sie aus ästhetischen Gründen noch keine Instagram-Alternative ist, im Gespräch mit Philipp Westermeyer.
- 01.07.202080 min
Wie Shopify einen Gegenpol zu Amazon bilden will Rund 119 Milliarden US-Dollar ist der Shop-System-Anbieter Shopify aktuell wert. Wäre das Unternehmen an der Frankfurter Börse statt an der New York Stock Exchange gelistet, stünde in Sachen Marktkapitalisierung nur Software-Gigant SAP im Ranking vor Shopify. Für Tobias Lütke, den aus Koblenz stammenden und heute in Kanada lebenden Gründer und CEO von Shopify, sind solche Summen "Papiergeld", das nicht wirklich real ist. Im OMR Podcast spricht der 39-Jährige exklusiv über seine Unternehmerkarriere und seine Vision mit Shopify.
- 28.06.202067 min
Update von Stammgast Tarek Müller Stammgast Tarek Müller gibt erneut Update im OMR Podcast und es gibt wieder viel zu besprechen: Zalando steht an der Börse mit einem All Time High, währenddessen bricht Wirecard auseinander. Außerdem die Frage, ob Tarek und Philipp eigentlich noch TikTok-Stars werden können - und ob wenigstens einer von beiden die Plattform überhaupt wirklich versteht. Natürlich muss auch über die Zukunft des Hamburger Fernsehturm geredet werden, den OMR ab 2023 mitbetreiben darf. Auch die an verschiedenen Stellen angeteaserte Review-Plattform-Idee wird von Tarek auf den Prüfstand gestellt. Eine hitzige Diskussion, bei diesen Außentemperaturen wohl kaum anders zu erwarten.
- 24.06.202064 min
Mit notgedrungener Vereinfachung und besserem Service zu 280 Mitarbeitern Kann es im Jahr 2010, als der zweite Digital-Boom nach der New Economy so richtig Fahrt aufnimmt und die digitale Kommunikation ihren Siegeszug antritt, wirklich sinnvoll sein, ein Unternehmen rund um gedruckte Briefkarten aufzubauen? Christoph Behn und seine Frau Jennifer haben daran geglaubt. Heute führen sie mit Kartenmacherei ein mittelständisches Familienunternehmen mit einem Umsatz im mittleren achtstelligen Euro-Bereich – ohne je Fremdkapital aufgenommen zu haben. Im OMR Podcast gibt Christoph Behn Einblicke in die Gründe für den Erfolg. Alle Themen des Podcasts mit Christoph Behn im Überblick Was genau macht Kartenmacherei? (ab 2:14) Wie haben sie angefangen (ab 7:45) Was sind die Kostenpunkte in ihrem Geschäftsmodell? (ab 13:33) Wie sehen die Karten in etwa aus, die sie produzieren – und wie der Markt? (ab 18:47) Welche Rolle spielt Content für ihr Marketing? (ab 23:53) Wie wichtig ist CRM für Kartenmacherei? (ab 28:09) Wie wirkt sich der Foto-Boom durch das Smartphone auf ihr Geschäft aus? (ab 30:54) Ist der B2B-Markt für sie auch eine Option? (ab 34:38) Wie wirkt sich Corona auf ihr Geschäft aus? (ab 36:01) Wäre er bereit, die Firma zu verkaufen oder Investoren aufzunehmen, wenn das passende Angebot käme? (ab 40:17) Ist Amazon eine Bedrohung für ihr Geschäftsmodell? (ab 45:15) In welchem Maße ist er noch operativ tätig, in welchem Maß als strategischer Investor? (ab 49:30) Gibt es bei beliebtesten Kartenmotiven bestimmte Trends? (ab 54:07) Könnte er sich einen Börsengang oder Private Equity vorstellen? (ab 58:22)
- 21.06.202052 min
Mit Finanztipps speziell für Frauen zum Millionenumsatz Natascha Wegelin kam von Parship, über ihre erste Gründung wg-suche.de, schließlich zu einer frischen Idee: Madame Moneypenny ist ein Portal und eine Medienmarke, mit Büchern, Blogs, Webinaren, Podcast, und einer 80.000-Accounts starken Facebook-Gruppe, rund um das Thema Finanzen, für Frauen. Manche, vor allem Männer, fragen sich, ob es das wirklich braucht. Klar ist: Natascha Wegelin hat mit "Madame Moneypenny" eine Marktlücke getroffen. Ihre kostenpflichtige VoD-Webinare könnten bald einen Millionenumsatz erreichen. In dieser Sonntagsausgabe des OMR Podcast erzählt Natascha warum Finanzthemen für Frauen in Zukunft immer relevanter werden, wie sie ihre Kundinnen jahrelang für die Plattform begeistert und ob TikTok der nächste große Schritt für Madame Moneypenny werden könnte.
- 17.06.202057 min
So hat Kurzgesagt-Gründer Philipp Dettmer mit Erklärvideos eine Milliarde Views gemacht Seit fast sieben Jahren erklären Philipp Dettmer und sein mittlerweile 35-köpfiges Team jetzt schon, wie die Welt funktioniert. In den im Schnitt rund zehn Minuten langen, animierten Videos auf dem Youtube-Kanal „Kurzgesagt – In a Nutshell“ geht es mal um wissenschaftliche, mal um gesellschaftliche, hin und wieder aber auch einfach um unterhaltende Themen. Auf über eine Milliarde Views kommt das Münchener Unternehmen bisher. Im Podcast verrät Dettmer, wie aus seiner Bachelorarbeit ein internationales Medienunternehmen werden konnte, das mit fast 15.000 Supportern heute zu den größten Creatorn auf der Social-Payment-Plattform Patreon zählt. Alle Themen des Podcasts mit Philipp Dettmer im Überblick: Vom Gründer Philipp Dettmer kurz erklärt: Was macht eigentlich „Kurzgesagt – In a Nutshell“? (ab 03:50) So wurde aus seiner Bachelorarbeit der Youtube-Kanal für Animations-Videos (ab 05:00) In diesen Ländern werden am häufigsten Kurzgesagt-Videos angeschaut (ab 07:50) Welche Themen funktionieren am besten? Und welches ist das bisher erfolgreichste Video? (ab 08:30) So aufwendig ist die Produktion der animierten Videos (ab 09:45) Wie verdient Kurzgesagt Geld? (ab 11:50) So wichtig sind die direkt bei Youtube generierten Werbeeinnahmen (ab 13:00) Fast 15.000 Fans unterstützen Kurzgesagt auf Patreon (ab 13:40) Über klassische Sponsorings und langfristige Kooperationen mit Brands (ab 18:45) So kam es zur Unterstützung durch die Bill & Melinda Gates Foundation (ab 19:50) Erst seit der Zusammenarbeit mit Funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF, betreibt Kurzgesagt den deutschsprachigen Kanal wieder (ab 21:00) Klassische Agenturarbeit als Design- und Animationsstudio (ab 22:20) Merchandise als eine der größten Einnahmenquellen von Kurzgesagt (ab 23:15) Deshalb hat Philipp Dettmer Kooperations-Anfragen für mittlere sechsstellige Beträge abgelehnt (ab 27:20) Diese Auswirkungen hat die Corona-Krise auf das Geschäft von Kurzgesagt (ab 34:10) So sieht die Wertschöpfungskette der Merchandise-Produkte aus (ab 35:00) In welchem Bereich sieht Philipp Dettmer das größte Wachstumpotenzial in Bezug auf Umsatz? (ab 37:20) Wie hat Kurzgesagt die Millionen-Reichweite aufgebaut? (ab 38:40) Deshalb sind für Philipp Dettmer „Super-Fans“ viel wichtiger, als eine große Reichweite (ab 43:30) Weshalb treten Dettmer und sein Team vor der Kamera selber nicht in Erscheinung? (ab 45:00) Trotz starker Social-Media-Accounts kommen teilweise über 98 Prozent der Views direkt über Youtube (ab 47:30) Aktuell schreibt Philipp Dettmer ein Buch. Und auch sonst wird er in Zukunft etwas häufiger öffentlich in Erscheinung treten, als vorher (ab 49:30) Hat Kurzgesagt direkte Wettbewerber? (ab 52:30) Ist eine Zusammenarbeit mit weiteren Content- und Video-Netzwerken wie Funk geplant? Was ist zum Beispiel mit Netflix? (ab 54:10) Über eine Kooperation mit Mai Thi Nguyen-Kim vom Youtube-Kanal maiLab (ab 58:00)
- 14.06.202055 min
Über die politische Macht von Social Media Plattformen und ihre Betreiber Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, im Gespräch mit Philipp Westermeyer, live vom #Waterkant20 Festival. Robert erzählt von seinem geleakten Privatleben, über die Rolle von Instagram in der Politik und über die große Frage, welche Verantwortungen die großen Tech-Plattformen gegenüber ihre Nutzer, ihres Contents und der Gesellschaft als solches tragen sollen.
- 13.06.202041 min
Im OMR Podcast spricht der Mobilfunkmanager über die Veränderung der Arbeitswelt durch Corona „Ich möchte keine Rückkehr ins Büro so wie es vorher war, keinen Sog zurück ins Alte“, sagt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland, in der neuesten Folge des OMR Podcasts. „Wir haben in den vergangenen Wochen gelernt, dass das Arbeiten von zu Hause aus funktionieren kann.“ Schon vor dem Corona-Lockdown hätten die Vodafone-Mitarbeiter bis zu 50 Prozent im „Mobile Office“ arbeiten können. Künftig sollen es 70 bis 80 Prozent sein.



















