
Roland Hartwig gehört seit Ende 2017 dem Deutschen Bundestag an. Und seit 2013 der AfD. Zuvor hat er 30 Jahre in einem großen deutschen Chemiekonzern gearbeitet, 17 Jahre war er dessen Justiziar. In diesem Interview erzählt Hartwig, dessen Eltern einst aus Ostberlin in den Westen geflohen waren, wie stark die Umstellung von einem bürgerlichen Beruf in die Politik war: "Es ist ein ganz anderes Leben geworden", sagt er, "die Umstellung war gewaltig." Im Bundestag würden die größte Oppositionspartei von allen anderen Fraktionen praktisch ausgegrenzt. Über Beiträge werden "generell mit einem Bann belegt", berichtet er, nur weil sie von den "Falschen" kommen. Mit seiner Kernfrage in diesem Interview entlarvt Hartwig die verlogene Politik der politischen Kaste in Berlin: "Wie will man Probleme lösen, wenn man sie nicht offen diskutieren kann?" Auch hätten die Altparteien ihre eigene Kampfansage gegen die neue Opposition selbst Lügen gestraft: "Man wollte uns ja sachlich, inhaltlich stellen, und daraus ist nichts geworden." Allein schon Forderungen der AfD, eine bestimmte Diskussion zu eröffnen, würden "verteufelt."
Unterstützen Sie unseren Journalismus durch ein Abonnement:
https://politik.der-privatinvestor.de/produkt/pi-politik-spezial-standard-abo/
Folgen Sie Politik Spezial auch auf den weiteren Kanälen:
YouTube: https://www.youtube.com/c/PI-PolitikSpezial/videos
Odyssee: https://odysee.com/@PolitikSpezial:e
Twitter: https://twitter.com/markusgaertner