Putins Krieg - Interviews und Hintergründe

Mitteldeutscher Rundfunk
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20.10.2026
Beschreibung
Russland führt Krieg gegen die Ukraine - Zerstörung, Leid und Flucht. In diesem Podcast bündeln wir Interviews und Berichte rund um den Krieg, seine Folgen für die Welt, Europa und in Deutschland.

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Episoden
  1. Ein Drittel der lettischen Bevölkerung spricht russisch. Die Sprache wird aber an den Schulen nicht mehr gelehrt, dafür ist Deutsch schwer in Mode.

  2. Die Bundeswehr bekommt ein erstes Drohnen-Regiment. Ab dem kommenden Jahr soll die Einheit eigene Drohnen einsetzen und gegnerische Systeme abwehren.

  3. Für viele Unternehmen ist der Krieg zum Existenzkampf geworden. Drohnenangriffe, gestörte Lieferketten und die Zurückhaltung der Kunden setzen den Firmen zu. Trotzdem versuchen viele, den Betrieb aufrechtzuerhalten.

  4. Angesichts der Gespräche am Rande der UN-Vollversammlung werden Rufe lauter, wieder über Energieimporte aus Russland zu reden. Experten glauben nicht an eine Verbesserung. Die Zeiten des billigen Gases seien vorbei.

  5. Nach dem Treffen zwischen Russlands Außenminister Lawrow und Johann Wadephul fordert AfD-Außenexperte Markus Frohnmaier weitere Gespräche. Er wünscht sich eine eigene deutsche Position, auch mit Blick auf den Winter.

  6. Russland schickt immer wieder hunderte Drohnen in die Ukraine und fordert die Flugabwehr massiv heraus. Im Nachbarland Polen beobachtet man das mit Sorge. Man will vorbereitet sein für mögliche Attacken auf Polen.

  7. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hat am Rande der UN-Vollversammlung seinen russischen Kollege Sergej Lawrow getroffen. Es war das erste Treffen dieser Art seit dem russischen Überfall auf die Ukraine.

  8. Russlands massive Angriffe auf die Westukraine haben auch für Polen Folgen: Drohnen und Raketen schlagen gefährlich nah der polnischen Grenze ein. Wie die Bevölkerung damit umgeht, erzählt Palina Milling.

  9. Russland verstärkt seine Luftangriffe auf die Region Kiew. Neue, schnellere Drohnen machen die Angriffe gefährlicher und schwerer abzuwehren. Wie leben die Menschen mit der ständigen Bedrohung?

  10. Die ukrainische Armee stößt nach eigenen Angaben in der Region Donezk vor. Es geht um eine Offensive bei Lyman. Russland weist das offiziell als Propaganda zurück. Russische Blogger sehen das nicht ganz so.

  11. Die Duma-Wahl verspricht kaum Überraschungen: Ein Sieg der Kremlpartei gilt als sicher. Beobachter rechnen weder mit politischen Veränderungen noch mit einer Abkehr vom russischen Kurs im Krieg gegen die Ukraine.

  12. Brennende Ölterminals, leere Tankstellen, keine Opposition - die Lage in Russland kurz vor der Duma-Wahl am Wochenende ist schwierig. Wie blicken die Menschen auf Krieg und Wahl? Eindrücke aus Putins Heimatregion Twer.

  13. Kurz vor der Duma-Wahl bezeichnet Kremlchef Wladimir Putin die russische Wirtschaft als stabil. Experten warnen jedoch vor einer zunehmenden Abkühlung. Inflation und sinkender Konsum belasten die Konjunktur.

  14. Die Herrschaft des russischen Präsidenten Putin basiert auf einer breiten Akzeptanz in der Bevölkerung. Doch wie hat er das geschafft? Eine ARD-Doku ist dieser Frage nachgegangen.

  15. Pressevertreter kritisieren, dass sich Wolodymyr Selenskyj kaum noch öffentlich äußert - etwa zum Korruptionsskandal. Sie fordern nun in einer Petition mehr Dialog statt Monolog.

  16. In der Ukraine ist der Generalstaatsanwalt zurückgetreten. Mehrere Mitarbeiter wurden wegen Korruptionsverdachts verhaftet. Das ganze Ausmaß ist noch unklar.

  17. Russland exportiert die Hälfte seines Flüssiggases nach Europa - trotz Sanktionen. Lange wird das aber nicht mehr möglich sein.

  18. Erstmals seit 2022 ist der wichtige Hafen von Odessa über längere Zeit praktisch geschlossen. Grund sind die Folgen russischer Angriffe. Auch bei Ausweichhäfen gibt es Probleme. Die ukrainische Wirtschaft leidet.

  19. Steve Witkoff und Jared Kushner sollen Wege zu einem Frieden in der Ukraine vermittteln. Dafür sind die Trump-Vertrauten am Wochenende nach Moskau gereist – und erstmals auch in die Ukraine.

  20. Rund zwei Jahre lang kämpfte Matthew Sampson freiwillig in der ukrainischen Armee. Mittlerweile ist der Republikaner zurück in seinem Heimatland und setzt sich von dort für Kiew ein.