Putins Krieg - Interviews und Hintergründe

Mitteldeutscher Rundfunk
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21.10.2026
Beschreibung
Russland führt Krieg gegen die Ukraine - Zerstörung, Leid und Flucht. In diesem Podcast bündeln wir Interviews und Berichte rund um den Krieg, seine Folgen für die Welt, Europa und in Deutschland.

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Episoden
  1. In Russland haben mehr als ein Dutzend Flughäfen aufgrund von Drohnenangriffen den Flugbetrieb zeitweise eingestellt. Auch mehrere Moskauer Flughäfen waren betroffen.

  2. In der Ukraine gilt nach wie vor das Kriegsrecht. Wie verändert das die Arbeit von Journalisten? Unser Reporter Denis Trubetskoy über die Pressefreiheit im Land und Präsident Selenskyjs Verhältnis zu den Medien.

  3. Die Ukraine räumt den USA einen umfassenden Zugang zu ihren Bodenschätzen ein. Das ist einem gemeinsamen Abkommen festgehalten. Die EU reagiert zurückhaltend auf die Vereinbarung. Sie fürchtet Interessenkonflikte.

  4. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und die Ukraine auf ein Rohstoffabkommen verständigt. Damit soll die USA an die Ukraine gebunden werden. Osteuropa-Experte Stefan Meister dämpft jedoch die Erwartungen.

  5. Die Gemeinde Semeniwka im Nordosten der Ukraine liegt an der russischen Grenze. Russische Drohnen und Granaten treffen die Region fast täglich. Trotzdem bleiben vor allem ältere Menschen. Eine Reportage.

  6. Die USA und die Ukraine haben ein Abkommen zum gemeinsamen Abbau von Rohstoffen in der Ukraine unterschrieben. Es fällt günstiger für die Ukraine aus als frühere Entwürfe des Abkommens. Was das für die Ukraine heißt.

  7. Bis zu 2.000 Schiffe umfasst die russische Schattenflotte laut Schifffahrtsexperten. Mit ihr umgeht Russland Sanktionen gegen seine Ölexporte. Viele der Schiffe stammen laut einer US-Studie von griechischen Reedern.

  8. Das Treffen von US-Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj ist für Kiew ein positives Signal. Allerdings bot es zu wenig Konkretes, um mehr darin zu sehen, meint Korrespondent Florian Kellermann.

  9. Am Wochenende meldete Russland, das Gebiet Kursk sei komplett zurückerobert worden. Inzwischen wurde das zurückgenommen. Das sorgt für Kritik in Russland. Und es gibt Neuigkeiten zu Nordkoreas Soldaten in der Region.

  10. Die weltweiten Militärausgaben steigen. Das liegt unter anderem am Ukraine-Krieg. Die Zahlen des Friedensforschungsinstituts Sipri für 2024 zeigen eine neue Rekordsumme. Auch Deutschland hat daran seinen Anteil.

  11. Ihr letztes persönliches Aufeinandertreffen endete in einem Eklat. Nun haben US-Präsident Trump und der ukrainische Präsident Selenskyj am Rande der Papst-Trauerfeier erneut gesprochen. Es schien wie eine Annäherung.

  12. Mit dem Elbe-Day wird dem ersten Zusammentreffen sowjetischer und US-amerikanischer Soldaten kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs gedacht. Torgaus OB Henrik Simon erklärt, warum der russische Botschafter dabei ist.

  13. Dank Sondervermögen kann Deutschland künftig mehr Steuergeld für Verteidigung ausgeben. Davon dürfte etwa der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall profitieren. Sollte er etwas davon zurückgeben?

  14. US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben einen "Deal" mit Russland, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Christian Mölling von der Bertelsmann Stiftung sagt, mit dem Plan sei kein gerechter Friede möglich.

  15. Die USA haben Russland und der Ukraine ein "finales Angebot" für einen Waffenstillstand gemacht. Es enthält laut News-Portal Axios zahlreiche Zugeständnisse an Russland. Das stößt auf Kritik. Auch in Deutschland.

  16. Im vergangenen Sommer kam es zu mehreren Paketbränden an Flughäfen. Ein Recherche-Team sieht Russland als Drahtzieher. Florian Flade erklärt, welche Rolle "Wegwerfagenten" bei solchen Anschlägen spielten.

  17. Der CDU-Außenexperte Roderich Kiesewetter befürchtet bei den Ukraine-Gesprächen zwischen Europa und den USA Streit. Die USA haben Vorbedingungen gestellt. Die Europäer schließen aus, dass die Ukraine Gebiete abtritt.

  18. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gibt es deutlich mehr Interessenten für eine Ausbildung im Heimatschutz - darunter auch ehemalige Kriegsdienstverweigerer wie der Leipziger Verwaltungsbürgermeister.

  19. Die von Russland verkündete Waffenruhe zu Ostern war kurz und brüchig. Die Ukrainer sind nach Jahren des Krieges müde. Sie wünschen sich einen echten Waffenstillstand. Nur Hoffnung, dass das klappt, haben sie kaum.

  20. Muss Deutschland sich bereit machen für einen Krieg? Braucht es eine Wehrpflicht? Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lehnt es ab, mit der Waffe in der Hand zu kämpfen.