Radio München
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- 02.09.202518 min
Wir sind auf der Suche nach Entspannung, nach einem sicheren Raum. Deshalb stellen wir, aus lauter Hoffnung, all diese irrwitzigen Dinge auf der Welt an: „Wenn ich erst eine Million auf der Seite habe“... „wenn ich nur weit genug von zu Hause weg bin“ ... „wenn ich meinen Master geschafft habe“ ... „Wenn ich die 60 Kilo-Marke unterschritten habe“, ja, dann wird man mich endlich so lieben … wie ich bin. Dabei – so meint der Traumaforscher Norbert Gopal Klein – fehlen uns nur die Worte, von denen wir ohnehin glauben, dass sie der nächste nicht hören mag, um zu genesen. Kerstin Chavent hat sich mit der Heilung von Traumata durch ehrliches Mitteilen nach Norbert Gopal Klein beschäftigt. Hören Sie Ihren Text „Erwachsene Beziehungen: Autonomie ist Verschmelzung“. Gelesen von Karsten Troyke.
Wann immer irgendwo Krieg ist, geht es um die Interessen der Mächtigen. Sie sind es, die davon profitieren. Folglich sind es immer die Gleichen, die Kriege anheizen: Politiker, Rüstungsunternehmer, Investoren, Generäle. Und es sind immer wieder die Gleichen, die dafür bezahlen: einfache Menschen als Soldaten und Zivilisten. Ihr tatsächliches Interesse tarnen die Kriegstreiberunter den immer gleichen Vorwänden und hinter den immer gleichen Lügen von bösen Feinden, die selbstverständlich nichts anderes im Sinn haben als uns zu überfallen. Und überhaupt so böse und gefährlich sind, dass man sie am besten sofort vernichtet. Das Traurige daran ist, dass viele Menschen aus diesem Muster offenbar nichts lernen und immer wieder auf die gleiche Propaganda und auf dieselbe Art gezeichneten Feindbilder hereinfallen, ja ernsthaft glauben, man bräuchte nur mehr Waffen, dann würde alles gut werden. Tatsache ist, dass Waffen noch nie etwas gegen Krieg geholfen haben. Im Gegenteil: Je mehr Waffen, desto mehr Krieg, desto mehr Zerstörung und Leid. Das einzige und damit beste Mittel gegen Krieg ist, sich gegen die Kriegstreiber im eigenen Land zu stellen. Wir erteilen Waffen und Aufrüstung eine klare Absage. Radio München stellt sich gegen jede Form von Krieg und Kriegstreiberei, gegen jede Form von Propaganda und Feindbildpflege. Neben den Friedensnoten auch mit der Reihe Bücher gegen den Krieg. An jedem ersten Montag im Monat stellen wir ein Buch vor. Egal ob alt oder neu. Hauptsache gut und gegen den Krieg. Folge 2: „Kriegstüchtig! Deutschlands Mobilmachung an der Heimatfront“ von Marcus Klöckner, vorgestellt von Jonny Rieder. Das Buch ist erschienen beim Verlag FiftyFifty, hat 160 Seiten und kostet 16 Euro: https://www.buchkomplizen.de/buecher-von-fiftyfifty/kriegstuechtig.html Sprecher: Karsten Troyke Bild: ChatGPT im Auftrag von Radio München Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
- 01.09.202518 min
In der Kolumne ‚Belästigungen‘ befasst sich Michael Sailer seit mehr als einem Vierteljahrhundert witzig, eigensinnig und manchmal auch provozierend mit … Belästigungen, nicht nur, aber auch und manchmal gerade in München. Nach 21 Jahren auf der letzten Seite des Programmhefts IN-München erscheint die Kolumne monatlich auf sailersblog.de und ist auch als Buch in bislang sechs Bänden lieferbar... Warum erzählen wir das? Nun, weil SIE die Belästigungen jetzt auch hier auf Radio München hören können. Jeden ersten Freitag im Monat um 15 Uhr 30, 18 Uhr 30 und dann montags darauf um 8 Uhr früh.
- 31.07.20251 min
Wir machen SOMMER-PAUSE. Hören wir uns doch einfach im September wieder. Wenn Sie wollen, nutzen Sie die Gelegenheit und genießen Sie bis dahin unser Musikprogramm ... so vielfältig wie die Stadt!
- 30.07.202521 min
Übel gelaunt sein, das dürfen wir Münchner qua Geburt. Der Grantler hat hier sozusagen sein natürliches Habitat. Es ist aber auch zum … schau'n Sie sich doch mal um, haben Sie's noch gar nicht bemerkt? Schon lange den Kopf nicht mehr vom Smartphone gehoben? Unser Autor Nicolas Riedl geht gern mal ohne Stöpsel und Scheuklappen durch die Stadt und kann den zunehmend bewegteren Werbemüll schlecht ertragen. Hören Sie: Die Flimmer-Flut, gelesen von Sabrina Khalil. Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Es ist ein Werden und Vergehen. In der Natur. Und so, meinte der Geschichtsphilosoph Oswald Spengler, verlaufen auch die Kulturen in Zyklen. An welchem Punkt stehen wir - in unserer Kulturgeschichte und zwischen den Kulturen der Welt? Hören Sie den Beitrag „Zwischen letztem Licht und erstem Klang“ des Essayisten André Knips, gesprochen von Sabrina Khalil. André Knips startete übrigens ein interessantes, kontinuierliches Buchprojekt, das wir im Herbst vorstellen wollen. https://www.tumult-magazine.net/post/andre-knips-zwischen-letztem-licht-und-erstem-klang
- 29.07.20257 min
Wenn der Legitimationsvorgang für einen Amtsträger abgesagt wird, weil der positive Ausgang dieser Wahl nicht garantiert werden kann, was ist das für eine Wahl? Bundesverfassungsrichter haben enorme Macht. Kein Wunder, dass um sie gerungen wird. Sie sind die letzte Instanz im Staat. Wir müssen ihnen vertrauen können. Deshalb sollten wir uns fragen, warum dieses Einsetzungsverfahren der Richter so weit vom Volk entfernt stattfindet. Der Jurist und Journalist Milosz Matuschek ist sogar der Meinung, das Volk sollte selbst und direkt seine Bundesverfassungsrichter wählen. Hören Sie seinen Text, gesprochen von Ulrich Allroggen. Nachzulesen unter: https://www.freischwebende-intelligenz.org/p/wieso-wahlt-das-volk-die-richter Foto: Collage/Netzfund
- 28.07.202511 min
„Am Anfang war das Wort“. So beginnt das Johannes-Evangelium. Auch der Hinduismus betont die akustische Dimension des Universums: „Nada Brahma“, ein altindischer Begriff und zugleich eine gesummte Meditation, bedeutet übersetzt „Die Welt ist Klang“, sagt Autor Joachim-Ernst Berendt und ergänzt sinngemäß, auch im Islam beginne die Welt mit Klang. Und in einer buddhistischen Meditation ist das In-sich-hinein-Hören das wesentliche Element. Im Hören, genauer im Auf-Hören, im Sinne von aufwärts hören, nach außen lauschen, mich anrufen und erreichen lassen von etwas anderem, erkennt der Soziologe Hartmut Rosa eine unverzichtbare Voraussetzung für Resonanz. Darunter versteht er das tiefe Berührtwerden von einer anderen Stimme: Selbst die Physik spricht vom Urknall, vom Big Bang, also einem Ton, der den Beginn des Universums, unserer Welt markiert. So viele uralte Weisheiten und moderne Erkenntnisse verweisen auf den Klang als Ursprung. Doch heute dominiert das Visuelle zulasten des Hörens. Das ist schade, findet Radio-München-Sprecher Ulrich Allroggen, der sich intensiv mit Hören, Klang und Soundqualität befasst, speziell in seinem 14-tägigen Podcast mit dem Titel „Hört sich gut an“ (https://hoert-sich-gut-an.podigee.io/). Unser Autor Jonny Rieder hat reingehört und stellt ihn vor. Sprecherin: Sabrina Khalil Podcast-Musik: Robert Faldner Bild: Ulrich Allroggen / Foto: Christian Ariel Heredia / Grafik: Evelyne Allroggen Ulrich Allroggens Podcast „Hört sich gut an“ finden Sie u. a. bei Podegee, Apple Podcasts und Deezer. Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
- 27.07.202556 min
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.
Ganz im Geiste des klassischen Kabaretts widmen sich Franz Esser und Michael Sailer den Ereignissen des letzten Monats: Was ist passiert? Und was ist dazu zu sagen? Das ist oft frappierend - und manchmal auch zum Lachen.
Die Bahn ist von allen Seiten unter Druck. Spardekrete von oben, Konkurrenz durch Flixbus und Co von unten. Wie könnten die Kunden an das teilstaatliche Unternehmen mit denkbar schlechtem Ruf gebunden werden? Mit dem Sammeln von Email-Adressen? „Digital only“ lautet der Schlachtruf der Regierung gegen das Analoge. Die Deutsche Bahn stolpert hinterher. Menschen ohne Smartphone blickten in die Röhre, ohne zu wissen, wann der nächste Zug kommt. Denn Fahrpläne ließen sich teils nur noch per QR-Code abrufen. Und wer ein Sparticket am Schalter erwerben wollte, war gezwungen, seine Mailadresse und andere Daten zu hinterlegen. Obwohl die für die Kaufabwicklung nichts zur Sache taten. Ein Gericht hat dieser Praxis nun einen Riegel vorgeschoben. Norbert Häring berichtet darüber. Hören Sie den Beitrag: „Gericht untersagt DB-Digitalzwang“, nachzulesen auf seinem Blog norberthaering.de. https://norberthaering.de/news/bahn-qr-code/ https://norberthaering.de/new/bahn-sparpreisurteil/ Sprecher: Karsten Troyke www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Wir brauchen einen guten Grund zum Leben. In der Tat! Aber das soll kein Beitrag zur Überwindung von depressiven Verstimmungen bis zur Todessehnsucht werden. Wohl aber eines, das die Grundlage für ein gesundes, reiches und glückliches Leben thematisiert. Und damit sind wir dann doch wieder bei bei der ersten Bedeutung … Unser Grund, unser Boden liefert alle Nährstoffe, die wir zum Leben brauchen. Warum gibt es von diesem und jenem Mineralstoff einen Mangel? Liegen die Ursachen allein in der Landwirtschaft? Warum kann es keine Lösung sein, sich mit Nahrungsergänzungsmitteln zufrieden zu geben? Und wie kommen die lebenswichtigen Nährstoffe wieder in den Boden? Heute wird sich unsere Redakteurin Eva Schmidt mit dem Wissenschaftler und Bioverfahrenstechniker Dr. Stefan Hügel darüber unterhalten, warum es sinnvoll ist, uns darüber Gedanken zu machen und welche Ideen er für eine Mineralstoffwende in die Welt gebracht hat.
- 21.07.202511 min
Es war einmal … So beginnen Märchen. Manchmal auch Schauermärchen. Danach seufzen wir erleichtert auf. Wie nach einem Albtraum, aus dem wir eben erwacht sind. Puh, nur ein Traum. Oder? War da nicht mal was? Eine staatlich und medial geschürte Massenhysterie, die uns als Pandemie verkauft wurde? Wie lange ist das jetzt her? Und war das wirklich? Oder stammen die Bilder in unserem Kopf aus Youtube-Clips? Aus Angstträumen? Gab es tatsächlich eine Zeit, in der Menschen mit Masken durch die Stadt liefen wie in einem Endzeitthriller von Steven Soderbergh, Klopapier horteten und Menschen beschimpften, wenn sie in einem geringeren Abstand als den vorgeschriebenen 1,50 Metern an ihnen vorbeigingen? Was haben wir damals eigentlich gemacht? Wie haben wir uns gefühlt? Wie sind wir mit anderen umgegangen? Haben wir Freunde verloren, weil sie uns oder wir sie für Feinde hielten? Und wie war das in der Zeit davor? War sie tatsächlich besser? Oder nur anders? Was hat uns früher Angst gemacht? Oder waren wir angstfrei? Und: Ginge das heute noch? Ohne Angst leben? Ist es nicht so, dass wir die Angst brauchen, um uns an Regeln zu halten, egal wie absurd sie sind? Und wäre es nicht am besten, wenn wir nie wieder ohne Angst leben würden, weil wir Bürger dann funktionieren, so reibungslos wie die Regierungen uns gerne haben wollen. Wie war es also damals und früher? Und was ist heute anders? Hören Sie dazu das kleine Hörspiel „Damals und Früher“ von unserer Autorin Mónica Simon mit Martin Muliar und Ulrich Allroggen. Sounddesign: Ulrich Allroggen. Regie: Mónica Simon. Bild: Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
- 19.07.202579 min
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.
Böttchers innere Reisen. Heute: Vom gewissen, geheimnisvollen Etwas Auf die nächste Reise geht der Musiker, Autor und Coach Jens Böttcher am dritten Freitag im nächsten Monat. Die Wiederholung zwischen 18 und 19 Uhr. Alle Folgen nachtzuhören unter: https://radiomuenchen.net/de/podcast-archiv/sendeformate/boettchers-innere-reisen.html
- 17.07.20258 min
„Guck nicht so lange fern, sonst kriegst du eckige Augen“, hat man Kindern im vordigitalen Zeitalter eingetrichtert. Gemessen daran müssten die Augenhöhlen junger Menschen inzwischen Lüftungsschächten gleichen. Seit 2020 hat sich die Bildschirmzeit nicht nur, aber gerade von jungen Menschen dramatisch erhöht. Die berechtigte Frage lautet, in welcher Welt die Jugend mehr Zeit verbringt? In der analogen oder in der artifiziellen? In der Folge: Was bedeutet das für die Bindungsfähigkeit, für Sozialkompetenz, ja für die Lebensqualität als solcher? Was ist das für ein Leben, das sich auf grellen Screens abspielt? Aron Morhoff hat sich dazu in seinem Beitrag „Bildschirm statt S*x“ Gedanken gemacht, nachzulesen auf der Seite der freien Akademie für Medien und Journalismus: https://www.freie-medienakademie.de/medien-plus/bildschirm-statt-sex Sprecherin: Sabrina Khalil Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
- 15.07.202512 min
Man muss sich positionieren, heißt es heute … und Haltung zeigen. Es sollte aber die richtige sein, denn der Regenbogen, wenn man mal genau auf diese Bekennerflagge schaut, hat dort ja nur sechs Farben. Mir persönlich fehlt zum Beispiel türkis, das für Gemeinschaft, Heilung, Freude, Klarheit, geistige Offenheit und Freiheit steht. Also eine rein türkise Flagge wäre mein Favorit, aber das wäre möglicherweise zu offen, also auch nach rechts. Und dagegen haben wir uns heute nicht nur zu verwahren, wenn wir unser Konto, unsere Geschäftsbeziehungen oder unser gesellschaftliches Ansehen erhalten wollen, sondern uns eben auch aktiv zu positionieren. Hören Sie den Text „Verkauft nicht an Rechte!“ des Pfarrers und Autors Jürgen Fliege.
Wer sagt mir, wie ich zu leben habe? Meine Eltern? Die Gesellschaft, ergo meine Landes- oder Bundesregierung? Die Europäische Union? Und was ist, wenn diese Regierungen ganz andere Einflüsterer haben? Wir sprechen heute über die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO und deren neue Internationale Gesundheitsvorschriften, was die vorsehen, wer sich daran zu halten hat und welche Konsequenzen das für jeden Einzelnen von uns hat. Dazu hat meine Kollegin Eva Schmidt die Wissenschaftlerin und ehemalige Europarat-Sachverständige Dr. jur. Beate Sibylle Pfeil zum Gespräch geladen. Ihre Schwerpunkte sind Menschenrechte, Rechte nationaler Minderheiten in Europa im Kontext von Völker-, Staats- und Verfassungsrecht. Zunächst wollte Eva Schmidt von ihr wissen, auf welche Tradition die Internationalen Gesundheitsvorschriften zurück gehen und wie die in der 1948 gegründeten WHO verankert sind:
- 12.07.202559 min
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.
Wo läßt es sich trefflicher plaudern als am Küchentisch. Es muß ja nicht unbedingt der eigene sein. Hauptsache, es sitzen vergnügte Menschen reinen Herzens daran, wie zum Beispiel die Herren Helmut Schleich und Franz Esser.



















