Die ersten Salonnièren - Als Frauen mitreden wollten
30.07.2026 · 24 Min.
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Lange Zeit durften Frauen weder politisch entscheiden, noch öffentlich mitreden. Vor rund 300 Jahren hatten bürgerliche Frauen dann die Idee, Gelehrte einfach zu sich nach Hause einzuladen. In den so genannten Salons, ihren Wohnzimmern, wurde angeregt diskutiert, debattiert - und sich emanzipiert. Ein Podcast von Susanne Brandl (BR 2025)
Credits:
Autorin: Susanne Brandl
Redaktion: Katharina Hübel
Regie: Sabine Kienhöfer
Technik: Wolfgang Lösch
Sprecher: Christian Baumann, Gudrun Skupin, Florian Schwarz
Im Interview:
- Dr. Petra Dollinger, freie Historikerin, spezialisiert auf die Zeit der Salons, ehem. Ludwig-Maximilians-Universität München
- Prof. Astrid Dröse, Literaturwissenschaftlerin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
- Dr. Kersten Knipp, Sachbuchautor „Die Erfindung der Eleganz: Europa im 17. Jahrhundert und die Kunst des geselligen Lebens“
Podcast-Tipps:
Die Münchner Salons: Literatur, Musik, Theater – kurz, die Künste werden erst lebendig, wenn man sie teilt. Genau das geschah im 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Das inspirierende Gespräch stand im Mittelpunkt dieser Kreise; wichtig waren auch die Besonderheit der Orte und Rituale.
Kulturgeschichte des Absinths und die Macht des Rausches in den Salons: Das grüne Gebräu aus Kräutern und Alkohol war zunächst das Getränk der Armen. Während der Belle Epoque wurde es jedoch rasend schnell zu Kult und eroberte auch die vornehmen Kreise.
Literatur:
- z.B. Kersten Knipp: die Erfindung der Eleganz, Philipp Reclam Verlag, 2022
- Christiana Mariana von Ziegler: Moralische und vermischte Sendschreiben, hrsg. von Astrid Dröse, Secession-Verlag 2019
- Benedetta Craveri: The age of conversation, New York Review Books, 2006
Link-Tipps:
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https://www.ieg-ego.eu/de/threads/crossroads/wissensraeume/petra-dollinger-salonGO
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