Gebrochene Zeit - Egon Schieles Weg in den Expressionismus
17.08.2026 · 23 Min.
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Ein Jahrhundert wird brüchig und mit den Rissen, die durch die Gesellschaft gehen, wird Kunst radikal anders: Egon Schiele, der 1918 mit 28 Jahren starb, macht die Schutzlosigkeit des Menschen zu seinem Thema. Er wird zu einem der Wegbereiter der Moderne und trifft den Nerv auch unserer Zeit. Ein Podcast von Brigitte Kohn (BR 2025)
Credits:
Autorin: Brigitte Kohn
Redaktion: Katharina Hübel
Regie: Anja Scheifinger
Technik: Stefan Oberle
Sprecher: Caroline Ebner, Benjamin Stedler, Clemens Nicol
Im Interview:
- Hilde Berger, Schauspielerin, Buchautorin, Drehbuchautorin
- Gregor Mayer, Journalist und Buchautor
Literatur:
Hilde Berger: Tod und Mädchen. Egon Schiele und die Frauen. Hilde Berger: Egon Schiele - Tod und Mädchen. Wien: Hollitzer Verlag, 2018. (Buch zum Film: Egon Schiele Tod und Mädchen) Romanbiographie mit Schwerpunkt auf Schieles komplizierten Beziehungen zu Frauen.
Gregor Mayer: Ich ewiges Kind. Das Leben des Egon Schiele. Residenz Verlag Salzburg 2018 Biographie des umstrittenen Künstlers mit viel zeithistorischem Kontext und Interpretation seiner Gemälde und Zeichnungen
Natter, Tobias G (Hrsg.) Egon Schiele: Die Gemälde. April 23: Essays zu allen wichtigen Belangen rund um Egon Schiele mit vielen Abbildungen.
Wunberg, Gotthart: Die Wiener Moderne. Literatur, Kunst und Musik zwischen 1890 und 1910. Stuttgart Reclam 1981. Originaltexte der Literaten, Philosophen, Psychologen und Publizisten der Wiener Moderne mit Einführung und Erläuterungen.
Podcast-Tipps:
Die Wiener Sezession: Der Kunst ihre Freiheit.
Um 1900 suchen die Wiener Sezessionisten, allen voran Gustav Klimt, Anschluss an die europäische Avantgarde in der bildenden Kunst. Sie rebellieren gegen den rückwärtsgewandten Kunstgeschmack der etablierten Kunstinstitutionen.
Pierre-Auguste Renoir - Malerei voll Licht und Luft
Auguste Renoir ist der wohl populärste Maler Frankreichs – und Stellvertreter des Impressionismus. Seine sonnendurchfluteten Bilder zeigen pure Lebensfreude.
Quellen zu Egon Schiele:
Egon Schiele online, Kallir Research Institute
Leopold-Museum Wien 1900
Links zu den zitierten Quellen:
https://www.egonschiele.at/de/objekt/2435-2435-brief-von-egon-schiele-an-oskar-reichel
https://onlinecollection.leopoldmuseum.org/objekt/4600-gedicht-ein-selbstbild/
https://www.egonschiele.at/de/objekt/2297-2297-brief-von-heinrich-benesch-an-egon-schiele
https://www.egonschiele.at/en/item/2142-2142-letter-from-egon-schiele-to-anton-peschka
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