Vater, Mutter, Kind - Ist die Kleinfamilie am Ende?
14.05.2024 · 24 Min.
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Vater, Mutter, Kind. Kleinfamilien sind der Standard. Aber die verbreitete Lebensform ist eng mit traditionellen Rollenmustern verknüpft. Frauen leisten nach wie vor die meiste unentgeltliche Care-Arbeit. Warum bloß schnappt in Zeiten weiblicher Emanzipation die Falle der Kleinfamilie immer noch zu? Autorin: Justina Schreiber (BR 2023)
Credits
Autorin dieser Folge: Justina Schreiber
Regie: Irene Schuck
Es sprachen: Katja Amberger, Andreas Neumann
Technik: Fabian Zweck
Redaktion: Susanne Poelchau
Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.
Im Interview:
Dr. Nina Reggi, Ethnologin, Geschlechterforscherin und stellvertretende Leiterin der Münchner Frauenakademie;
Dr. Mariam Irene Tazi-Preve, Politologin und Geschlechterforscherin
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ZUM PODCAST
Literaturtipps:
Sophie Lewis, „Die Familie abschaffen. Wie wir Care-Arbeit und Verwandtschaft neu erfinden“: die scharfzüngige Analyse der linken, queeren Autorin versammelt alle Argumente gegen die Kleinfamilie.
Evke Rulffes, „Die Erfindung der Hausfrau. Geschichte einer Entwertung“: einleuchtende Beschreibung, wie sich die Rolle der Hausfrau historisch entwickelte.
Mariam Irene Tazi-Preve „Das Versagen der Kleinfamilie. Kapitalismus, Liebe und der Staat“: die feministische Streitschrift legt dar, warum die Kleinfamilie dem System und nicht den Menschen nützt.
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