
Ist Sucht eine Krankheit wie jede andere? Wenn das der Fall ist, wie kann man sich dann selbst aus ihr befreien? Doch wenn Sucht keine Krankheit ist, würde das bedeuten, dass wir selbst an unserer Abhängigkeit schuld sind?
Wir haben unseren heutigen Gast eingeladen, um die verwirrende Sprache rund um die Sucht ein bisschen zu entwirren: Prof. Dr. Martin Wallroth ist Psychologe und Philosoph mit jahrelanger Erfahrung in der Suchthilfe. Wir sprechen darüber, wie weit uns der Krankheitsbegriff tragen kann und wo seine Grenzen liegen, ob medizinische Sprache auch die Gefahr der Entmündigung beinhaltet und was eigentlich mit »Krankheitseinsicht« gemeint ist. Außerdem wollen wir wissen: Wieso spricht die professionelle Suchthilfe so selten von den »Selbstheilern«?
RECOVERY WALK am 12. September in Düsseldorf- Kontakt für Helfer:innen (keine Vorkenntnisse notwendig): daniela@recoverydeutschland.org
- Allgemeiner Kontakt: Info@recoverydeutschland.org
- Spendenkampagne: https://www.betterplace.org/de/projects/170427-recovery-walk-2026
- Mias Buch: »Rausch und Klarheit«
- Mias Newsletter: Romanzen und Finanzen
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