Sternengeschichten

Florian Freistetter
748
16.10.2026
Beschreibung
Das Universum ist voll mit Sternen, Galaxien, Planeten und jeder Menge anderer cooler Dinge. Jedes davon hat seine Geschichten und die Sternengeschichten erzählen sie. Jeden Freitag gibt es eine neue Folge - das Universum bietet genug Material für immer neue Geschichten. STERNENGESCHICHTEN LIVE TOUR 2025! Tickets unter https://sternengeschichten.live Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten)
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Die großen Sternwarten der Gegenwart findet man auf den hohen Bergen und in den Wüsten der Südhalbkugel unseres Planeten. Das größte Teleskop der Welt steht aber immer noch auf der nördlichen Hemisphäre und gehört zu Europa. Es ist Teil des Observatorio d Die großen Sternwarten der Gegenwart findet man auf den hohen Bergen und in den Wüsten der Südhalbkugel unseres Planeten. Das größte Teleskop der Welt steht aber immer noch auf der nördlichen Hemisphäre und gehört zu Europa. Es ist Teil des Observatorio del Roque de los Muchachos und dort gibt es noch jede Menge andere äußerst interessante Instrumente, mit denen Astronomen aus Europa den Himmel beobachten.

  2. 1995 haben zwei Schweizer den ersten extrasolaren Planeten entdeckt. Er war so seltsam und anders als alles was wir aus unserem eigenen Sonnensystem kannten, dass man zuerst sogar dachte, es müsse sich um einen Messfehler handeln. Der Himmelskörper war ab 1995 haben zwei Schweizer den ersten extrasolaren Planeten entdeckt. Er war so seltsam und anders als alles was wir aus unserem eigenen Sonnensystem kannten, dass man zuerst sogar dachte, es müsse sich um einen Messfehler handeln. Der Himmelskörper war aber real und heute wissen wir nicht nur, warum er so seltsam ist sondern haben durch seine Erforschung erstaunlich viel über das Universum gelernt.

  3. Giuseppe Piazzi wollte eigentlich nur einen Sternkatalog erstellen. Dann entdeckte er etwas, was er zuerst für einen Kometen hielt. Dann für einen neuen Planeten. Und am Ende zeigte sich, dass es weder das eine noch das andere war, sondern eine völlig neu Giuseppe Piazzi wollte eigentlich nur einen Sternkatalog erstellen. Dann entdeckte er etwas, was er zuerst für einen Kometen hielt. Dann für einen neuen Planeten. Und am Ende zeigte sich, dass es weder das eine noch das andere war, sondern eine völlig neue Art von Himmelskörper: Ein Asteroid. Eine epochale Entdeckung - und Anlaß zu viel Streit und Diskussionen...

  4. Sophie Germain war Mathematikerin. Und sie war es zu einer Zeit, als es Frauen in der Wissenschaft noch viel schwerer hatten als heute. So schwer, das Germain sogar einen falschen Namen annehmen musste, um ihrer Arbeit nachgehen zu können... Sophie Germain war Mathematikerin. Und sie war es zu einer Zeit, als es Frauen in der Wissenschaft noch viel schwerer hatten als heute. So schwer, das Germain sogar einen falschen Namen annehmen musste, um ihrer Arbeit nachgehen zu können...

  5. Die Existenz von Gravitationswellen wurde 1916 von Albert Einstein vorhergesagt nachdem er zuvor eine Frage beantwortet hatte, die Isaac Newton nicht beantworten konnte. Von dieser Vorhersage bis zum ersten Nachweis der Gravitationsstrahlung war es ein we Die Existenz von Gravitationswellen wurde 1916 von Albert Einstein vorhergesagt nachdem er zuvor eine Frage beantwortet hatte, die Isaac Newton nicht beantworten konnte. Von dieser Vorhersage bis zum ersten Nachweis der Gravitationsstrahlung war es ein weiter und komplizierter Weg. Zuerst musste man mal verstehen, was Gravitationswellen eigentlich sind...

  6. Phosphor gehört zu den chemischen Elementen ohne die es kein Leben geben kann. Trotz dieser enormen Bedeutung ist die Geschichte seiner Entdeckung nicht unbedingt glamourös sondern eher ein wenig eklig. Dafür ist die Art und Weise wie der Phosphor auf die Phosphor gehört zu den chemischen Elementen ohne die es kein Leben geben kann. Trotz dieser enormen Bedeutung ist die Geschichte seiner Entdeckung nicht unbedingt glamourös sondern eher ein wenig eklig. Dafür ist die Art und Weise wie der Phosphor auf die Erde kam, ziemlich spektakulär!

  7. Die wichtigste unbekannte Forscherin der Welt... Sternengeschichten Folge 182: Emmy Noether und die Erhaltungssätze der Physik Emmy Noether war eine der bedeutensten deutschen Mathematikerinnen und hat auch in der theoretischen Physik fundamentale Erkenntnisse gewonnen. Trotzdem hört man über ihr Leben und ihre Arbeit viel weniger, als es eigentlich angemessen wäre. In der Öffentlichkeit interessiert man sich zwar generell - leider - wenig für Mathematiker und Mathematikerinnen und es gibt hier viel weniger berühmte und allgemein bekannte Namen als in anderen Wissenschaftsdisziplinen. Aber wenn es jemand verdient hätte, überall bekannt zu sein, dann Emmy Noether. Sie wurde am 23. März 1882 in Erlangen geboren. Ihr war Vater Mathematiker an der dortigen Universität; sie selbst war aber trotzdem in ihrer Kindheit und Jugend eher wenig an der Mathematik interessiert. An der "Höheren Töchterschule" von Erlangen die sie besuchte, wurde auf Mathematik auch kein besonderer Wert gelegt. Ihre erste Ausbildung schloss Emmy Noether im Jahr 1900 als Lehrerin für Englisch und Französisch ab. 1903 durften Frauen endlich auch an bayrischen Universitäten studieren. Noether schrieb sich an der Uni Erlangen ein und ging dort ihrem spät erwachten Interesse an der Mathematik nach. Schon 1907 promovierte sie und war damit die zweite deutsche Frau überhaupt, die an einer deutschen Universität einen Abschluss in Mathematik erlangte. Die erste war Marie Gernet an der Universität Karlsruhe, die nach ihrer Dissertation allerdings keine Laufbahn in der Forschung verfolgte. Emmy Noether aber tat das und war bei ihrer Arbeit extrem erfolgreich. Sie wurde nach Göttingen eingeladen, das damals weltweit führende Zentrum der mathematischen Forschung um dort gemeinsam mit Felix Klein und David Hilbert zu arbeiten. Noether wollte sich an der Universität Göttingen auch habilitieren und traf dabei auf die Widerstände, die Frauen in der Wissenschaft damals ständig zu schaffen machte. Der Großteil der Fakultät war gegen die Habilitation von Noether. Frauen hätten an einer Universität nichts zu suchen und wenn sie schon unbedingt studieren mussten, dann sollten sie nicht auch noch die Möglichkeit haben, eine akademische Karriere zu verfolgen. David Hilbert, einer der bedeutensten Mathematiker des 20. Jahrhunderts, verteidigte Noethers Antrag, unter anderem mit den Worten: "Eine Fakultät ist doch keine Badeanstalt". Schließlich stimmten die Kollegen der Göttinger Fakultät zu; habilitiert wurde Noether aber trotzdem nicht. Das war an preussischen Universität untersagt und das zuständige Ministerium weigerte sich, eine Ausnahme zuzulassen. Noether konnte zwar Vorlesungen an der Uni Göttingen halten, musste sie aber unter Hilberts Namen ankündigen - und bezahlt wurde sie dafür natürlich ebenfalls nicht. Erst nach dem ersten Weltkrieg wurden Frauen zur Habilitation zugelassen und Emmy Noether konnte sich 1919 als erste Frau Deutschlands in Mathematik habilitieren. Eine Professur bekam sie allerdings erst 1922 und bezahlt wurde sie für ihre Lehre erst ab 1923. 10 Jahre später übernahm die Nazis die Macht in Deutschland und der Jüdin Noether wurde die Lehrerlaubnis wieder entzogen. Sie ging in die USA und arbeitete dort als Gastprofessorin, bevor sie am 14. April 1935 viel zu früh an den Folgen einer Operation verstarb. Angesichts der Schwierigkeiten denen sie als Frau im Wissenschaftsbetriebs des frühen 20. Jahrhunderts gegenüber stand und ihres kurzen Lebens hat sie ein erstaunlich umfangreiches und vielfältiges Werk hinterlassen. Noethers Leistungen in der Mathematik sind anschaulich nur schwer zu erklären. Sie hat sich vor allem mit der Algebra beschäftigt. Vereinfacht gesagt ist das die grundlegende Disziplin, in der es um das Lösen von Gleichungen mit Unbekannten geht. Die Art von Gleichungen die man aus der Schule kennt und in der immer irgendwo ein "x" vorkommt, das man bestimmen muss. Noethers Arbeit war aber natürlich sehr viel spezieller und komplexer als das, was man in der Schule lernt - ihr Arbeitsgebiet heißt nicht umsonst "abstrakte Algebra". Dabei geht es um bestimmte Strukturen die so ähnlich funktionieren wie die Grundrechenarten, dabei aber viel allgemeiner gefasst sind. Zum Beispiel "Ringe" - aber jetzt genau zu erklären, was Ringe in der Mathematik sind, würde zu weit führen. Noether hat auf diesem Gebiet auf jeden Fall so grundlegende Arbeit geleistet, dass heute in dieser Disziplin das Adjektiv "noethersch" existiert und Ringe bzw. andere algebraische Strukturen mit bestimmten Eigenschaften beschreibt. Genau so gibt es den Noetherschen Normalisierungssatz, die Noethersche Ordnung, den Noetherschen Raum, den Noetherschen Modul, den Satz von Lasker-Noether über die Primärzerlegung von noetherschen Ringen, und so weiter. Noether hat sich neben der Algebra auch mit der Topologie beschäftigt; mit hyperkomplexen Zahlen, mit der Galoistheorie und vielen anderen Themen. Ganz besonders bekannt ist sie aber für ihren Beitrag zur theoretischen Physik. Einer der Gründe, aus denen Noether damals von Hilbert und Klein nach Göttingen eingeladen wurde, war die allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein. Die mathematischen Methoden die Einstein dafür verwendete waren genau das damalige Spezialgebiet von Noether und Hilbert hoffte, dass sie ihm bei einem Problem helfen konnte, auf das er gestoßen war. Seiner Meinung nach verletzte die allgemeine Relativitätstheorie den in der Physik so wichtigen Energieerhaltungssatz. Also begann Noether sich mit Erhaltungsgrößen zu beschäftigen und fand das, was heute als Noether-Theorem bekannt ist. Die Details sind auch hier sehr kompliziert, aber die grundlegende Aussage lässt sich auch hier in einem Satz zusammenfassen: "Zu jeder kontinuierlichen Symmetrie eines physikalischen Systems gehört eine Erhaltungsgröße." Eine "Symmetrie" ist in diesem Zusammenhang - vereinfacht gesagt - alles was man mit einem physikalischen System anstellen kann, ohne dabei dessen Verhalten zu ändern. Wenn man zum Beispiel irgendein Experiment durchführt, dann sollte es keine Rolle spielen, ob man dieses Experiment in Wien oder in Berlin durchführt. Die physikalischen Gesetze sind da wie dort die selben und die Transformation von einem Ort zum anderen beeinflusst das Ganze nicht. In der Physik nennt man das die "Homogenität des Raums" und sie stellt genau so eine Symmetrie dar, wie Noether sie untersuchte. Eine andere Symmetrie wäre die Homogenität der Zeit: Es spielt keine Rolle, ob man ein Experiment Montags, Dienstags oder Donnerstag in 100 Jahren durchführt. Oder die "Isotropie des Raums", die besagt, das die Richtung im Raum keine Rolle spielt. Diese drei Symmetrien sind anschaulich verständlich, aber Noether hat ihr Theorem viel allgemeiner gefasst. Wenn man ein System aus Gleichungen hat und diese Gleichungen auf eine Art und Weise transfomieren kann, so dass sich vielleicht das Aussehen der Gleichungen ändert, aber nicht das Verhalten das sie beschreiben: Dann stellt diese Transformation eine Symmetrie dar. Und wenn es in einem System aus Gleichungen eine solche Symmetrie gibt, dann gibt es immer auch eine ganz konkrete Größe, die sich nie ändert und immer erhalten bleiben muss, egal was passiert. Bei den physikalisch anschaulichen Beispielen von vorhin sind das die aus dem Physikunterricht bekannten Erhaltungsgrößen: Aus der Homogenität der Zeit folgt die Erhaltung der Energie, aus der Homogenität des Raums die Erhaltung des Impulses und aus der Isotropie des Raums die Drehimpulserhaltung. Das Noether-Theorem spielt aber auch in vielen anderen Bereichen eine Rolle. In der modernen Teilchenphysik erklärt es zum Beispiel Erhaltungsgrößen wie die elektrische Ladung. Albert Einstein war äußerst begeistert von Noethers Arbeit; und nach ihrem Tod schrieb er in der New York Times, dass sie das "bedeutenste kreative mathematische Genie" sei, dass "seit der Einführung der Hochschulbildung für Frauen" aufgetreten ist und sie in einem "Bereich der Mathematik das die begabtesten Mathematiker seit Jahrhunderten beschäftigt hat, neue Methoden von enormer Bedeutung entdeckt hat". Einstein stand mit seiner Meinung über Noether nicht alleine da; sie wurde von so gut wie allen Kollegen in den höchsten Tönen gelobt. Der Mathematiker Norbert Wiener schreib zum Beispiel über sie: "Frau Noether ist die größte Mathematikern die jemals lebte, die größte zeitgenössische Wissenschaftlerin irgendeiner Disziplin und eine Forscherin die mindestens mit Marie Curie verglichen werden muss". Das Noether-Theorem gehört zu den wichtigsten - und außerhalb der Physik leider auch unbekanntesten - Grundlagen der modernen Naturwissenschaft. Emmy Noether gehört zu den wichtigsten - und leider auch außerhalb der Physik und Mathematik unbekanntesten - Wissenschaftlern der Neuzeit.

  8. Teleskope gibt es seit knapp 400 Jahren. Die Astronomie aber schon viel länger. Und auch vor den Teleskopen gab es astronomische Instrumente. Zum Beispiel die Armillarsphäre - ein Planetarium im Kleinformat... Teleskope gibt es seit knapp 400 Jahren. Die Astronomie aber schon viel länger. Und auch vor den Teleskopen gab es astronomische Instrumente. Zum Beispiel die Armillarsphäre - ein Planetarium im Kleinformat...

  9. Die Gegenerde! Versteckt sich auf der anderen Seite der Sonne vielleicht noch ein Zwilling unseres Planeten den wir bisher übersehen haben? Immerhin haben sich darüber schon die alten Griechen Gedanken gemacht. Und irgendwo müssen die ganzen UFOs ja her k Die Gegenerde! Versteckt sich auf der anderen Seite der Sonne vielleicht noch ein Zwilling unseres Planeten den wir bisher übersehen haben? Immerhin haben sich darüber schon die alten Griechen Gedanken gemacht. Und irgendwo müssen die ganzen UFOs ja her kommen, oder?

  10. Didymos ist ein Asteroid. Aber kein gewöhnlicher Asteroid. Er kommt der Erde vergleichsweise nahe. Er hat einen kleinen Mond. Und er könnte der Ort sein, an dem unser erster echter Versuch stattfindet, eine brauchbare Methode zur Asteroidenabwehr zu finde Didymos ist ein Asteroid. Aber kein gewöhnlicher Asteroid. Er kommt der Erde vergleichsweise nahe. Er hat einen kleinen Mond. Und er könnte der Ort sein, an dem unser erster echter Versuch stattfindet, eine brauchbare Methode zur Asteroidenabwehr zu finden!

  11. Sternenstaub! Klingt irgendwie mystisch und nach Märchen. Hat aber in diesem Fall mit Astronomie zu tun. Staub gibt es auch im Weltall und ein Teil davon wird tatsächlich von Sternen produziert. Wie das funktioniert, wie wir diesen Staub untersuchen könne Sternenstaub! Klingt irgendwie mystisch und nach Märchen. Hat aber in diesem Fall mit Astronomie zu tun. Staub gibt es auch im Weltall und ein Teil davon wird tatsächlich von Sternen produziert. Wie das funktioniert, wie wir diesen Staub untersuchen können und was wir daraus lernen ist Thema der neuen Podcast-Folge. Und am Ende wird es dann noch ein klein wenig mystisch...

  12. Was passiert, wenn eine große und eine kleine Galaxie aufeinander treffen? Die kleinere wird einfach aufgefressen! Aber ein bisschen was bleibt übrig: Sogenannte \"Sternströme\" die noch lange nach dem Ende der kleineren Galaxie auf ihre Existenz hinweise Was passiert, wenn eine große und eine kleine Galaxie aufeinander treffen? Die kleinere wird einfach aufgefressen! Aber ein bisschen was bleibt übrig: Sogenannte \"Sternströme\" die noch lange nach dem Ende der kleineren Galaxie auf ihre Existenz hinweisen. Was man aus diesen letzten Resten ehemals großer Sternsysteme lernen kann, ist das Thema der neuen Folge im Sternengeschichten-Podcast

  13. Wenn zwei Galaxien miteinander kollidieren; zwei Sternsysteme die aus hunderten Milliarden von Himmelskörpern bestehen und hunderttausende Lichtjahre groß sind, dann stellt man sich das ziemlich gewaltig vor. Das ist auch der Fall - aber die \"Kollision\" Wenn zwei Galaxien miteinander kollidieren; zwei Sternsysteme die aus hunderten Milliarden von Himmelskörpern bestehen und hunderttausende Lichtjahre groß sind, dann stellt man sich das ziemlich gewaltig vor. Das ist auch der Fall - aber die \"Kollision\" ist doch ganz anders, als man denken würde. Über diese \"Kollisionen ohne Rumms\" geht es in der heutigen Folge der Sternengeschichten.

  14. Wie bewegen sich Himmelskörper? Und wie kann man ihre Bewegung vorhersagen? Das Problem ist Jahrtausende alt und ebenso lange sucht man nach einer Lösung. Selbst wenn nur drei Himmelskörper beteiligt sind, ist die Frage erstaunlich schwer zu beantworten. Wie bewegen sich Himmelskörper? Und wie kann man ihre Bewegung vorhersagen? Das Problem ist Jahrtausende alt und ebenso lange sucht man nach einer Lösung. Selbst wenn nur drei Himmelskörper beteiligt sind, ist die Frage erstaunlich schwer zu beantworten. WIE schwer die Antwort zu finden ist und wieso die Sache so kompliziert ist, erfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten.

  15. Hinter der Bahn des Neptun befinden sich jede Menge Asteroiden. Viel mehr als im klassischen Asteroidengürtel zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter. Die Himmelskörper dort sind ganz eigene Welten, aus Eis und viel größer als im inneren Sonnensystem. Vi Hinter der Bahn des Neptun befinden sich jede Menge Asteroiden. Viel mehr als im klassischen Asteroidengürtel zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter. Die Himmelskörper dort sind ganz eigene Welten, aus Eis und viel größer als im inneren Sonnensystem. Viel wissen wir über diesen \"Kuipergürtel\" allerdings noch nicht.

  16. Der Mars ist heute ein lebensfeindlicher Planet. Aber früher hat es dort ganz anders ausgesehen. Wir haben mittlerweile eine recht guten Überblick über die geologische Vergangenheit des Mars und wissen, dass dort vor langer Zeit offenes Wasser, warme Temp Der Mars ist heute ein lebensfeindlicher Planet. Aber früher hat es dort ganz anders ausgesehen. Wir haben mittlerweile eine recht guten Überblick über die geologische Vergangenheit des Mars und wissen, dass dort vor langer Zeit offenes Wasser, warme Temperaturen und lebensfreundliche Bedingungen geherrscht haben. Wie sich der Mars im Laufe der Zeit verändert hat, ist Thema der aktuellen Folge der Sternengeschichten.

  17. Weit entfernt im Universum findet man den \"Lyman-Alpha-Wald\". Mit Bäumen hat der aber nichts zu tun. Sondern mit Wasserstoff - und eine Analyse dieses Waldes hilft den Astronomen dabei, die grundlegende Struktur des Universums und seine Entwicklung bess Weit entfernt im Universum findet man den \"Lyman-Alpha-Wald\". Mit Bäumen hat der aber nichts zu tun. Sondern mit Wasserstoff - und eine Analyse dieses Waldes hilft den Astronomen dabei, die grundlegende Struktur des Universums und seine Entwicklung besser zu verstehen.

  18. Ohne Sauerstoff können wir nicht leben. Aber der war nicht immer da. Es hat lange gedauert, bis er in der Atmosphäre der Erde aufgetaucht ist. Und als das passierte, war das der Auslöser für die größte Katastrophe und das dramatischste Massensterben aller Ohne Sauerstoff können wir nicht leben. Aber der war nicht immer da. Es hat lange gedauert, bis er in der Atmosphäre der Erde aufgetaucht ist. Und als das passierte, war das der Auslöser für die größte Katastrophe und das dramatischste Massensterben aller Zeiten...

  19. Das Large Synoptic Survey Telescope hat im Vergleich mit den anderen Teleskopen der nächsten Generation nur einen kleinen Spiegel. Aber es ist trotzdem einzigartig und wird in der Lage sein, unser Wissen über das Universum massiv zu erweitern. Es kann vie Das Large Synoptic Survey Telescope hat im Vergleich mit den anderen Teleskopen der nächsten Generation nur einen kleinen Spiegel. Aber es ist trotzdem einzigartig und wird in der Lage sein, unser Wissen über das Universum massiv zu erweitern. Es kann vielleicht nicht so viele Details sehen, wie seine größeren Kollegen. Aber dafür viel mehr des Kosmos viel schneller abbilden und das ist eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit!

  20. Unsere Sonne erzeugt Energie durch Kernfusion in ihrem Inneren. So viel ist klar und so viel habe ich auch schon in der letzten Folge erklärt. Aber wie kommt die Energie aus dem Kern wieder heraus und bis zu Erde? Das klingt einfacher als es ist - in so e Unsere Sonne erzeugt Energie durch Kernfusion in ihrem Inneren. So viel ist klar und so viel habe ich auch schon in der letzten Folge erklärt. Aber wie kommt die Energie aus dem Kern wieder heraus und bis zu Erde? Das klingt einfacher als es ist - in so einem Stern ist ziemlich viel los und der ganze Trubel steht der Energie im Weg!