Sternzeit

Deutschlandfunk
99
21.10.2026
Beschreibung
Jeden Tag eine Geschichte aus den Weiten des Universums. Ist das eine Supernova oder der Mars? Warum toben Stürme auf der Venus? Was war vor dem Urknall? Die Sternzeit streift durch kosmische Nebel, Galaxien, Mythen, Raumfahrt und Astrophysik.
Häufig erwähnt
  • NASA
  • Mars
  • Jupiter
  • Saturn
  • Orion
  • Europa
  • ESA
  • USA
  • Venus
  • Milchstraße
  • Europas
  • Deutschland
  • SpaceX
  • China
  • Dollar
Episoden
  1. 2015 war es in etlichen Schulen verboten, dass die Kinder eine Sonnenfinsternis beobachten – aus Angst vor Augenschäden. Vorsicht ist gut, diese Hysterie aber ist fehl am Platz. Denn es gibt einige sichere Methoden, um eine Finsternis zu verfolgen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Hamburg
  2. Bevor die Apollo-11-Astronauten 1969 die US-Flagge in den Mondstaub rammten, hatten sie eine Art Schweizer "Flagge" aufgestellt: ein Sonnensegel der Universität Bern. Es diente dazu, mit seiner speziellen Folie Teilchen des Sonnenwindes einzufangen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Schweiz
    • ESA
    • Apollo
  3. Am 12. August kommt es hierzulande zu einer stark partiellen Sonnenfinsternis – in Teilen Spaniens wird die Sonne komplett bedeckt sein. In den Augustnächten sind viele Sternschnuppen und die Planeten Merkur, Venus und Saturn zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Merkur
    • Venus
    • Perseus
  4. Im Sonnensystem wimmelt es von Asteroiden – kleinen Körpern, die aus Eis und Gestein bestehen und manchmal auch Platin und andere Edelmetalle enthalten. Manche träumen vom Bergbau im All. Doch die Geschäftsaussichten sind bisher eher vage. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Euro
  5. Heute Nacht steht Pluto ein kleines Stück rechts des Vollmonds. Pluto ist deutlich kleiner als der Mond. Nach seiner Entdeckung 1930 galt er zunächst als Planet, seit 2006 ist er „nur“ noch ein Zwergplanet. NASA-Chef Isaacman gefällt das wohl nicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Pluto
    • Internationale Astronomische Union
    • New Horizons
  6. Am 28. Juli 1851 zog eine totale Sonnenfinsternis quer über Europa. Dabei gelang Johann Berkowski auf der Sternwarte Königsberg das erste brauchbare Foto eines Himmelsereignisses. Für seine Daguerreotypie belichtete er 84 Sekunden lang. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Berkowski
    • Ostpreußen
    • Kaspischen Meer
  7. Unser Nachbarplanet Mars war monatelang im Licht der Sonne verborgen. Nun er zeigt sich wieder ab etwa 3 Uhr im Sternbild Stier am Osthimmel. Seine beiden Monde hat der irische Satiriker Jonathan Swift in „Gullivers Reisen“ beschrieben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Jonathan Swift
    • Swift
    • Halle
  8. Zu Ostern flog die Mission Artemis 2 um den Mond herum. Die Besatzung achtete besonders auf den Teil des Mondes, der im Dunkeln lag. Einige Male flammten Lichtblitze auf, die beim Einschlag kleiner Meteoriten entstehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Sternzeit
    • Artemis II
    • NASA
  9. In einigen Jahren könnten wieder Menschen auf dem Mond landen. Manche setzen gar auf eine Art lunaren Goldrausch. Wenn es um die wirtschaftliche Nutzung des Erdtrabanten geht, taucht immer wieder das Element Helium-3 auf. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Trabanten
  10. Dicht links oberhalb des zunehmenden Mondes steht heute Nacht Antares, der Hauptstern im Skorpion. Antares gehört zu den 20 hellsten Sternen an unserem Himmel. In Kürze dürfte er als Supernova explodieren und noch viel heller leuchten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Andreas
    • Trabant
  11. Vor 30 Jahren brach der Kontakt zum französischen Militärsatelliten Cerise plötzlich ab. Ursache war der Zusammenstoß mit einem Teil einer Ariane-Rakete, das nur so groß wie eine Handtasche war. Kollisionen im All werden zum immer größeren Problem. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

  12. Am Rand des mächtigen Sommerdreiecks glimmt der Delfin. Er besteht nur aus recht schwachen Sternen – aber die bilden eine markante Figur, die einem Kinderdrachen mit gebogener Schnur ähnelt. Das Sternbild wurde einst aus Dank an den Himmel gesetzt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Delfin
    • Poseidon
    • Arion
  13. Das Licht der Sterne braucht viele Jahre, um uns zu erreichen. Immer wieder gibt es Fragen, ob die Sterne denn noch da sind. Ja: Die Sterne, die wir nachts am Firmament sehen, dürften alle noch da sein – aber irgendwann sind sie ausgebrannt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Andreas
    • James-Webb-Teleskop
    • Orion
  14. Vor 50 Jahren landete die US-Sonde Viking-1 auf dem Mars. Sie nahm Bodenproben und untersuchte sie auf Lebensspuren - mit verwirrendem Ergebnis: Ein Experiment schien Leben auf dem Mars nachzuweisen, andere Versuche fanden nichts. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

    • Viking
    • Mars
    • Vereinigten Staaten von Amerika
  15. Während des FIFA-WM-Finales rollen auch am Firmament die Bälle: Zum Anpfiff um 21 Uhr MESZ steht die Sonne hierzulande nur noch wenige Grad über dem Horizont. Ab der Halbzeitpause spielen am Südwesthimmel Venus und die Mondsichel Doppelpass. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

  16. Neutrinos sind Elementarteilchen, die unter anderem bei Kernreaktionen im All frei werden. Sie bewegen sich lichtschnell und fliegen problemlos durch die Erde hindurch. Neutrinos sind kaum zu beobachten, verraten aber dennoch viel über den Kosmos. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

  17. Ein Blick an den Nachthimmel reicht, und schon kann man sehr genau die Himmelsrichtungen angeben: Einfach den Polarstern anpeilen – der steht genau Richtung Norden. Tagsüber zeigt uns die Sonne, wo Süden ist. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

  18. Der Göttinger Astrophysiker Volker Bothmer (1961-2026) erforschte mit Satellitenmissionen Explosionen auf der Sonne. Er war am Bau der Kamera der Parker Solar Probe beteiligt, die sich alle paar Monate der Sonne auf wenige Millionen Kilometer nähert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

  19. Der italienische Astronom Giuseppe Piazzi entdeckte 1801 Ceres, den ersten Asteroiden. Als er ihn im Sterngewimmel verloren hatte, entwickelte Carl Friedrich Gauß eine bessere und schnellere Methode der Bahnberechnung - Ceres wurde wiedergefunden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit