Im Einsatz - BILD True-Crime Podcast

BILD
426
22.10.2026
Beschreibung
IM EINSATZ ist der schnellste und aktuellste True-Crime-Podcast Deutschlands. Bei uns bekommt Ihr Informationen zu spektakulären Fällen aus erster Hand: direkt von den Reporterinnen und Reportern von BILD. Sie sind Eure Augen und Ohren am Tatort. Sie reden mit Betroffenen, Zeugen und Verdächtigen. Sie erzählen Euch schon heute, worüber Deutschland morgen spricht. Während die meisten True-Crime-Formate abgeschlossene Kriminalfälle nacherzählen, geben wir Einblicke in die aktuelle Arbeit der besten Polizeireporter Deutschlands. 
Häufig erwähnt
  • Deutschland
  • Kai Feldhaus
  • Kai
  • Berlin
  • Im Einsatz
  • Hamburg
  • NRW
  • Farina
  • Euro
  • Deutschlands
  • Europa
  • Gott
  • Tatort Deutschland
  • Farina Kirmse
  • YouTube
Episoden
  1. Der Fall Johann Winckelmann Ein deutscher Superstar wurde im Alter von 50 Jahren brutal erstochen. Rückblick in den Frühsommer 1768: Der weltberühmte Archäologe und Kunstwissenschaftler Johann Joachim Winckelmann wollte eigentlich durch seine Heimat Deutschland reisen, Freundschaften pflegen und Kontakte knüpfen. Aber der Gelehrte fühlte sich krank – und trat frühzeitig die Rückreise nach Rom an. Im damals noch österreichischen Triest wartete Winckelmann auf die Weiterreise per Schiff im Hotel Locanda. Mit sich führte er wertvolle Medaillen, die ihm Kaiserin Maria Theresia bei einer Audienz in Wien überreicht hatte. Diese zeigte er in Triest stolz seinem Zimmernachbarn. Wenig später wird Winckelmann Opfer eines tödlichen Angriffs. Doch Winckelmann verstarb nicht sofort, sondern verblutete langsam. Er war noch über Stunden ansprechbar, machte Angaben zum Geschehen – und zum Täter! Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  2. Ein Giftmord ohne Motiv Am 21. Januar 1993 stirbt die siebenjährige Anna B. während ihre Tante Elisabeth zu Besuch ist. Die Obduktion ergibt als Todesursache eine Arsenvergiftung. War das Gift in dem Pistazieneis, das es abends zuvor gab? Was war passiert: Annas Eltern Ernst-Rudolf und Benedikte B. waren auf einer Vortragsveranstaltung. Ihre Tante Elisabeth, die Schwester von Ernst-Rudolf, war zu Besuch und passte auf die Nichte auf. Und: Elisabeth servierte ihr Pistazieneis mit Schokosauce. Dieses schmeckte Anna so gut, dass sie mehrere Portonien davon aß. Wenig später wurde Anna B. von Brechdurchfall gequält. Morgens verlor sie das Bewusstsein. Eltern und Tante brachten das Mädchen schließlich ins Klinikum Ludwigsburg, wo es gegen 11 Uhr aufhörte, zu atmen. Anna B. wurde um 11.32 Uhr für tot protokolliert. Der plötzliche Tod des fröhlichen Mädchens wird zu einem rätselhaften Fall für die baden-württembergische Justiz … Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  3. Der Mordfall Vera Brühne Vera Brühne, die Tochter aus gutbürgerlichem Hause, war gemeinsam mit Johann Ferbach angeklagt, den Münchner Arzt Otto Praun und dessen Geliebte Elfriede Kloo ermordet zu haben. Doch es gab viele Widersprüche. Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  4. Die Geschichte von Frank Schmökel Frank Schmökel verging sich an zwölf Mädchen, vergewaltigte zwei davon. Das besonders perfide: Viele dieser Taten beging der Mörder und Vergewaltiger auf der Flucht aus dem Gefängnis! Denn Schmökel gelang dies in den Neunzigerjahren mehrfach. Beispielsweise indem er Gitterstäbe zersägte oder durch Zellenfenster floh. Meist entkam er aber bei Freigängen. 1994 nutzte er eine solche Gelegenheit, um in Mecklenburg-Vorpommern ein Mädchen zu vergewaltigen. Ein Jahr später wurde Schmökel zu insgesamt 14 Jahren Haft verurteilt. 1996 bekam er abermals Freigang und türmte. Doch es wird Jahre dauern und Tote fordern, bis der Verbrecher endgültig hinter Gittern bleiben wird. Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  5. Die Ermordung eines „Urtypen“ Er war Vorzeige-Bayer, Volksschauspieler, Werbe-Ikone und Gastronom: Walter Sedlmayr. Bis das Münchner Original tot in seiner Wohnung in Schwabing entdeckt wurde. Ermordet! Rückblick, der Morgen des 15. Juli 1990: Sedlmayrs Privatsekretär fand den damals 64-Jährigen in seinem Bett: Sedlmayr war gefesselt und mit Messerstichen in Hals und Nieren gefoltert worden. Und dann mit Hammerschlägen auf den Kopf hinterrücks ermordet worden. Die Nachricht vom Mord schockte die Menschen weit über Bayern hinaus. Sedlmayr war als Schauspieler äußerst beliebt und als Paulaner-Werbefigur bundesweit bekannt. Sex-Utensilien (Peitschen, Kondome, Gleitmittel) am Tatort sollten den Verdacht auf einen Täter in der homosexuellen Sadomaso-Szene lenken. Doch der Schein trügt. Eine Spur führt die Ermittler zu Sedlmayrs engsten Familienkreis. Musste der Vorzeige-Bayer aus Habgier sterben? Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  6. Wie ein unauffälliger „Sonnyboy“ zum Killer wird Die Osterfeiertage sollen für Familie H. eigentlich ruhig und besinnlich werden: Die Eltern verlassen am Gründonnerstag 2009 um 21 Uhr ihre Wohnung, um sich mit Freunden in einer Gaststätte zu treffen. Zeitgleich machen sich Sohn Andreas H. und sein Freund Frederik B. auf den Weg zur Wohnung der Familie H. Dort schauen die Schwestern Annemarie und Christine gerade vom Bett aus fern, als die beiden Freunde die Wohnung betreten und beginnen auf sie zu schießen. Neun Kugeln treffen die 24-jährige Schwester, mit zehn Kugeln wird die 22-Jährige getötet. Anschließend, gegen 23 Uhr gehen die zwei jungen Männer in die Gaststätte und setzen sich dort an den Tisch der ahnungslosen Eltern. Nach einer halben Stunde verlassen sie das Lokal und kehren an den Tatort zurück. Dort warten sie auf die Eltern des damals 18-jährigen Andreas. Während die Mutter auf der Toilette ist, wird der Vater mit acht Kugeln erschossen. Wenig später muss auch die Mutter sterben. Wieso rottet ein Sohn und Bruder seine ganze Familie aus? Die Staatsanwaltschaft geht von einem verstörenden Motiv aus … Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  7. Die Todeszone im Südharz Rudolf Pleil heiratete eine junge Frau, die von ihm ein Kind erwartete. Doch in der Ehe konnte der Säufer seine schrägen Triebe nicht ausleben: Er überfiel nachts Frauen und bedrängte sie. Nach dem Krieg im Jahr 1945 begann Pleil, im Harz Menschen von der sowjetischen in die englische Besatzungszone zu führen. Und er begann, zu morden. „Der Totmacher“ tötete und missbrauchte mit einem Komplizen zwölf Frauen. Doch festgenommen, verurteilt und weggesperrt wurde der Serienmörder, nachdem er einen Mann mit einem Beil erschlagen hatte. Dass auch seine früheren Taten bekannt wurden, verdankte Pleil seiner eigenen Wichtigtuerei: Er bewarb sich aus der Haft heraus als Henker – und prahlte in einem Brief mit zahlreichen Hinrichtungen, die er schon „privat“ vollstreckt habe. Unterschrieben war dieses Bekennerschreiben mit „Rudolf Pleil, Totmacher a.D.“ Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  8. Die Werdung eines Serienmörders Rudolf Pleil heiratete eine junge Frau, die von ihm ein Kind erwartete. Doch in der Ehe konnte der Säufer seine schrägen Triebe nicht ausleben: Er überfiel nachts Frauen und bedrängte sie. Nach dem Krieg im Jahr 1945 begann Pleil, im Harz Menschen von der sowjetischen in die englische Besatzungszone zu führen. Und er begann, zu morden. „Der Totmacher“ tötete und missbrauchte mit einem Komplizen zwölf Frauen. Doch festgenommen, verurteilt und weggesperrt wurde der Serienmörder, nachdem er einen Mann mit einem Beil erschlagen hatte. Dass auch seine früheren Taten bekannt wurden, verdankte Pleil seiner eigenen Wichtigtuerei: Er bewarb sich aus der Haft heraus als Henker – und prahlte in einem Brief mit zahlreichen Hinrichtungen, die er schon „privat“ vollstreckt habe. Unterschrieben war dieses Bekennerschreiben mit „Rudolf Pleil, Totmacher a.D.“ Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  9. Der Fall „Dagobert“ Im Mai 1988 ließ Arno Funke im Berliner KaDeWe eine Bombe hochgehen. Schaden: 250 000 Mark. Funke erpresste eine halbe Million Mark, blieb unerkannt. Von 1992 bis 1994 zündete er in anderen Karstadt-Filialen weitere Sprengsätze, verlangte erneut Millionen. Seine Forderungen unterschrieb er mit „Dagobert grüßt seine Neffen“. Die Einsatzkräfte ermitteln unter Hochdruck – doch vergeblich. Mehr als 30 Geldübergaben scheiterten, Dagobert kann immer wieder entkommen. Bis der Erpresser im April 1994 gefasst wird, als er in einer Telefonzelle erneut Anweisungen geben will. Dagobert kommt ins Gefängnis. Und hier könnte eigentlich seine Geschichte enden. Doch Arno Funke strebt nach seinem Gefängnisaufenthalt eine neue Karriere an und die ist vieles, aber ganz und gar nicht kriminell! Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  10. Cold Case Elizabeth Short Das letzte Mal wurde Elizabeth Short am 9. Januar 1947 lebend gesehen. Sie verließ eine Hotellobby in Los Angeles. Sechs Tage später wurde sie auf einer Wiese gefunden: nackt, die Genitalien verstümmelt, der Körper an der Hüfte durchtrennt und die Mundwinkel bis zu den Wangenknochen aufgeschlitzt. Die 22-Jährige war in die Stadt gezogen, um in Hollywood als Star entdeckt zu werden. Aber tragischerweise wurde die attraktive junge Frau nur als Mordopfer berühmt. Von der Presse wurde sie wegen ihrer pechschwarzen Haare nur „Black Dahlia“ genannt – die schwarze Dahlie. Das Verbrechen wurde nie aufgeklärt. Bis es im Jahr 2013 zu einer unfassbaren Wendung kommt: Mehr als 50 Jahre nach Elizabeth Shorts Tod berichtet ein Polizist aus L.A., er hätte den Fall gelöst und wüsste, wer der Mörder der schwarzen Dahlie sei: Sein eigener Vater! Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  11. Der Fall Hilal Ercan Januar 1999: In Hamburg-Lurup bringt die 10-jährige Hilal ein gutes Halbjahreszeugnis mit nach Hause. Der Vater erlaubt seiner Tochter, sich Süßigkeiten im benachbarten Einkaufszentrum „Elbgaupassage“ zu kaufen. Ein Ausflug, von dem die Kleine nie zurückkehrt. Zahlreiche groß angelegte Suchaktionen von der Polizei blieben erfolglos. Die Vermutung, dass die Zehnjährige auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums in ein Auto gezogen und verschleppt wurde, gilt seit Jahren als eine wahrscheinliche Theorie. Bis heute gibt es in dem Fall keine Leiche. Immer wieder unternahm die Polizei Suchaktionen. So wurde erst im letzten Jahr ein Waldstück nördlich von Hamburg sowie ein Kleingarten umgegraben – ergebnislos. Der Fall Hilal gilt bis heute als einer der bekanntesten Vermisstenfälle Deutschlands. In der neuen Folge von Tatort Deutschland hört Ihr die tragische Geschichte hinter Hilals Verschwinden. Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  12. Mordfall Sophia Lösche Juni 2018: Sophia besucht noch ein Seminar an ihrer Uni in Leipzig, dann will sie in die Heimat nach Amberg fahren. Ihr Vater feiert am nächsten Tag Geburtstag. Sie stellt sich an die Tankstelle am Autohof Schkeuditz-West. Hier stehen oft Tramper, die Richtung Süden wollen. Sophia spricht einige Autofahrer an – keiner will sie mitnehmen. Dann kommt Boujemaa L. Eine tödliche Begegnung: Nach Überzeugung des Gerichts soll der aus Marokko stammende Mann versucht haben, sich der jungen Studentin „sexuell motiviert“ anzunähern. Daraufhin soll ein Streit zwischen Sophia und dem LKW-Fahrer ausgebrochen sein. Im Anschluss soll er die junge Frau niedergeschlagen und damit schwer verletzt haben. Doch anstatt Hilfe zu holen, schlägt Boujemaa L. immer weiter auf Sophie ein, bis sie stirbt. Der Mordfall von Sophia Lösche schockierte Deutschland und wurde zum Politikum, nachdem die Rechtspopulisten der AFD versuchten, mit Sophias Schicksal Ausländerhass zu schüren … Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  13. Das jahrzehntelange Rätsel Am Somerton-Strand im australischen Adelaide liegt im Dezember 1948 ein Mann, der scheinbar schläft. Spaziergänger stellen aber fest, dass er tot ist. Der Unbekannte hatte breite Schultern und schmale Hüften, wobei sein Oberkörper zu groß für die Gesamtproportion war. In seiner Tasche befanden sich unter anderem verschiedene Tickets für Bus und Bahn, Zigaretten, Kaugummi, einige Streichhölzer und Kämme. Die Polizei konnte jedoch weder ein Portemonnaie noch einen Ausweis sicherstellen. Die Fingerabdrücke des Somerton-Mannes wurden in die ganze Welt geschickt, aber niemand konnte ihn identifizieren. Erst bei erneuten Untersuchungen des Leichnams und seiner Kleidung im April 1949 fand man ein sorgfältig zusammengerolltes, sehr kleines Stück Papier. Darauf stand auf Persisch: „Tamam Shud“, was „Es ist vorbei“ bedeutet. Die australische Polizei veröffentlichte diese Spur, um Hinweise zu erhalten. Und tatsächlich meldete sich ein Arzt, der das Buch in seinem offenen Cabrio entdeckt hatte. Darin war die fragliche Seite herausgerissen worden. Außerdem stand darin die handschriftlich eingetragene Telefonnummer einer Frau, die nur 400 Meter vom Fundort der Leiche wohnte. Doch trotz dieser heißen Spur wird es mehr als 70 Jahre dauern, bis die Identität des unbekannten Somerton-Mannes geklärt sein wird … Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  14. Serienmörder Wolfgang Schmidt Den ersten Mord begeht der „Rosa Riese“ im Jahr 1989: Die Verkäuferin Edeltraut Nixdorf († 50) arbeitet im Garten ihres Bungalows in Deetz, als der „Rosa Riese“ bei ihr Damenwäsche klauen will. Doch sie überrascht ihn. Da nimmt der Mörder ihr die Gartenhacke ab und tötet sie. Es ist der Beginn einer brutalen Mordserie: Knapp zwei Jahre wütet Wolfgang Schmidt in der Region Beelitz, am Ende sind fünf Frauen und ein Baby tot. Immer wieder vergeht sich der Serienmörder an seinen Opfern, nachdem er sie getötet hatte. Ein mutmaßliches Motiv: Der Hass auf seine Mutter. Im Sommer 1991 nehmen Ermittler Wolfgang Schmidt fest: Auf die Spur werden sie vor allem durch den Beweis eines kleinen Mädchens gebracht … Hier geht es zum Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1992 von Gerhard Mauz mit Kritik an der BILD-Berichterstattung. ► https://www.spiegel.de/politik/keine-fragen-an-den-psychater-a-56822d99-0002-0001-0000-000013682125 ► https://www.bild.de/regional/berlin/berlin/die-taten-des-rosa-riesen-31359230.bild.html Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  15. Der Cold Case Burak Bektaş Rückblick, April 2012: In der Rudower Straße in Berlin-Neukölln steht der 22-jährige Burak Bektaş mit vier Freunden unweit einer Bushaltestelle. Dann taucht ein Mann auf und feuert siebenmal auf die Gruppe. Die Freunde Alex und Jamal werden schwer verletzt, ihr Kumpel Burak stirbt. Die Polizei tappt im Dunkeln. Da niemand wissen konnte, dass die Männer dort an diesem Abend gemeinsam stehen, schließt die Polizei eine geplante Beziehungstat aus. Aber mit dem Fall beschäftigt sich nicht nur die Polizei, sondern auch die „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş“. Deren Vertreter glauben an ein mögliches rassistisches Tatmotiv. Denn alle fünf jungen Männer hatten bekanntermaßen einen Migrationshintergrund. Bis heute, mehr als 10 Jahre nach den tödlichen Schüssen, ist der Täter auf freiem Fuß und die Frage ungeklärt: Wieso musste Burak sterben? Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  16. Habgier: Der Mord an Iryna U. Stefan U. verdiente als Gebäudeverantwortlicher bei einem Wachdienst rund 1700 Euro im Monat. Davon kaufte er zwar die meisten Lebensmittel für sich und seine Ehefrau, Iryna U., er gönnte sich aber auch diverse weitere Ausgaben. Und hatte aus seinem früheren Leben mit Betrugs-Vorstrafen diverse Inkassounternehmen und den Gerichtsvollzieher im Nacken. Seine Frau hatte solche Probleme nicht, verdiente 2700 Euro netto im Monat. Und legte den Großteil auf die hohe Kante. Kein Problem – ihre Eigentumswohnung war schon abbezahlt. Doch dann wird Iryna U. im Oktober 2019 umgebracht, ihre Leiche auf den Müll geworfen. Für die Schwurgerichtskammer ist klar: Ihr Ehemann, Stefan U., habe die 43-Jährige ermordet, damit sich dieser in den Besitz der Eigentumswohnung in Frankfurt-Nied habe bringen können! Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  17. Das Rätsel um Sharon Kinne März 1960 in Missouri: Der Ehemann von Sharon Kinne wird durch einen Kopfschuss getötet. Die 20-Jährige schildert die Ereignisse so: Gegen 17 Uhr 30 habe sie den Knall aus dem Schlafzimmer gehört. Als sie dort hinrannte, fand sie ihre zweijährige Tochter Danna mit einer Pistole in der Hand vor. Offenbar habe das Kind den Vater, der nach einer Nachtschicht schlief, aus Versehen erschossen. Tatsächlich stuft die Polizei den Tod als Unfall ein und legt ihn zu den Akten. Das ändert sich jedoch wenig später, nachdem eine nächste Leiche auftaucht, mit der Sharon in Verbindung gebracht wird: Kurz nach dem Tod ihres Mannes verliebte sich Sharon in den Autoverkäufer Walter Jones. Er ist zwar verheiratet, brennt aber mit Sharon durch. Doch später geht er zurück zu seiner Frau. Sharon will, dass er seine Frau für sie verlässt, denn sie ist schwanger … und dafür geht Sharon Kinne – erneut – über Leichen. In der neuen Folge von „Tatort Deutschland“ hört Ihr, wie Sharon Kinne mehrfach vor Gericht steht – und schließlich flieht. Von der Frau fehlt bis heute jede Spur. Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  18. Wie löst man eine unglückliche Ehe? Lange Zeit ging das in der christlichen Welt nur, wenn „der Tod euch scheidet“. Aber im Rom der 1630er-Jahre bot die Kosmetikerin Giulia Tofana unglücklichen Ehefrauen einen Ausweg: Sie vertrieb ein angebliches „Heilwasser“ in dekorativen Flaschen, das Frauen ihren Männern verabreichen sollten. Das „Aqua Tofana“ wirkte nach Stunden, spätestens Tagen tödlich. Die Rezeptur ist bis heute nicht genau bekannt. Es wird angenommen, dass die Mischung im Wesentlichen aus Arsen und einem Extrakt des Ölkäfers bestand – auch bekannt als „Spanische Fliege“. Aqua Tofana war geschmacks-, geruch- und farblos. Guilia und ihre Helferinnen sollen am Tod von insgesamt rund 600 (meist steinreichen) vergifteten Männern mitschuldig sein. Bis eine von Giulias Kundinnen im letzten Moment Skrupel bekam und der Ehemann seiner Frau den Ursprung der Substanz entlockte … Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  19. Die Geschichte eines leisen Massenmordes Auf diesen Tag hatten viele Angehörige der getöteten Menschen gewartet: Das Landgericht Oldenburg verurteilte den Krankenpfleger Niels Högel im Juni 2019 wegen Mordes in 85 Fällen zu einer lebenslangen Haftstrafe. Er hatte ihnen unterschiedliche Medikamente gespritzt, um sich bei einer anschließenden Reanimierung als Retter zu präsentieren. Niels Högel tötete seine Patienten von 2000 bis 2005 an den Kliniken Oldenburg und Delmenhorst. Seine Opfer lagen dort auf den Intensivstationen. Högel wollte mit Injektionen Herz-Kreislauf-Stillstände auslösen, um die Patienten wiederzubeleben. Doch in vielen Fällen war die Dosis tödlich … Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!

  20. 720 Sekunden die alles veränderten Es waren nur 720 Sekunden. Aber sie machten den 26. April 2002 zu einem schwarzen Tag. Zwischen 10.58 Uhr und 11.10 Uhr ermordete Robert Steinhäuser (19) damals insgesamt 16 Menschen. Rückblick: Der ehemalige Schüler betritt um 10.46 Uhr das Schulhaus des Gutenberg-Gymnasiums. Versteckt in seiner Sporttasche: eine Pistole mit mehreren Magazinen zu je 17 und 31 Schuss, dazu eine Pumpgun. Er zieht sich in der Herrentoilette eine schwarze Gesichtsmaske über, erschießt danach gezielt elf Lehrer, eine Sekretärin, eine Referendarin, eine Schülerin, einen Schüler und einen Polizisten. Schließlich richtet er sich selbst. Mögliches Motiv der Wahnsinnstat: Der Amokläufer war nach einem gefälschten ärztlichen Attest von der Schule verwiesen worden, hatte somit keinen Schulabschluss. Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreibt uns an podcast@bild.de! Oder auf Instagram!