Tatort Niedersachsen – Serienmörder in Wolfsburg? Der Fall Petra P. und das vergessene Opfer
Tatort Niedersachsen - der Crime-Podcast der Braunschweiger Zeitung
28.09.2026
55 min
Beschreibung

Im Juli 1983 wird eine 14-jährige Schülerin im Stadtwald vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Fast auf den Tag genau ein Jahr später verschwindet die 24-jährige Informatikstudentin Petra P. spurlos, einige Monate später auch eine 16-jährige Schülerin. Der Verdacht: Treibt ein Serienmörder sein Unwesen? Als ein junger Tischlerlehrling schließlich alle drei Taten gesteht, scheint das Rätsel gelöst. Doch der bizarre Fall Petra P. soll Jahrzehnte später noch deutsche Kriminalgeschichte schreiben – und darüber gerät die wahre, bittere Tragödie in Vergessenheit.

In dieser neuen Folge von „Tatort Niedersachsen“ blicken Kriminalreporter Hendrik Rasehorn und seine Kollegin Stine Hasenforther zurück auf die Ermittlungen zu drei völlig unterschiedlichen Schicksalen. Sie berichten von den damaligen Ermittlungen und aus den Gerichtsakten. 


Hinweis: Diese Podcast-Folge thematisiert sexualisierte Gewalt und Suizid. Wenn ihr oder Angehörige Unterstützung benötigt, findet ihr Hilfsangebote weiter unten in den Shownotes.


Habt ihr den Fall damals selbst in den Nachrichten verfolgt oder von Petras Wiederauftauchen gehört? Welche Kriminalfälle aus der Region beschäftigen euch bis heute? Schreibt uns euer Feedback und eure Themenvorschläge.


Live-Crime-Talk in Braunschweig: Am 7. Oktober 2026 um 19 Uhr nehmen Hendrik Rasehorn und Ermittler-Legende Holger Kunkel das Publikum im Medienhaus in Braunschweig live mit auf eine Reise durch Braunschweiger Kriminalgeschichte. Eintrittskarten gibt es im Medienstore in Braunschweig in den Schloss-Arkaden sowie online unter https://www.konzertkasse.de/


Hier finden Opfer von Gewalt Hilfe:

Weisser Ring e.V. Schnelle und direkte Hilfe für Opfer von Kriminalität.

Sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Fragen der Opferhilfe und des Opferschutzes. Onlineberatung: https://weisser-ring.de/hilfe-fuer-opfer/onlineberatung Telefon: 116 006

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Telefon: 116 016 (24 Stunden am Tag besetzt)

Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“. Telefon: 116 111

Hilfetelefon bei sexualisierter Gewalt. Telefon: 0800 22 55 530

Trauma-Netzwerk. Telefon: (05121) 304-741 oder per E-Mail:

Trauma-Netzwerk@ls.niedersachsen.de

Netzwerk ProBeweis (anonyme und kostenlose Spurensicherung für Opfer von Gewalttaten). Online unter https://probeweis.mhh.de/

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)

https://www.polizei-beratung.dehttps://www.polizeifuerdich.de/

Ihr selbst habt Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken – oder kennt jemanden, den oder die eine psychische Erkrankung beschäftigt? Es gibt Hilfe. Professionelle Beratung – rund um die Uhr und kostenfrei – bietet etwa die Telefonseelsorge unter den Rufnummern (0800) 1110111, (0800) 1110222 und 116 123 oder per Mail und Chat an.

https://online.telefonseelsorge.de/