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Die Volkspartei erklärt, was österreichisch ist. Ist das ein Beitrag zur Integration – oder zum Wahlkampf? Schnitzel, Blasmusik, Verbrennungsmotor: Das verbindet die Kanzlerpartei ÖVP mit Österreich, wenn man Aussagen von Karl Nehammer und entsprechende Social-Media-Kampagnen verfolgt. Aber die Frage, was das Leben in Österreich ausmacht und wie die Integration zugezogener Menschen funktionieren kann, geht weit über Marketing und markige Sprüche hinaus. Die Integrationsministerin Susanne Raab hat jetzt die "Grundwerte für eine heimische Leitkultur" vorgestellt, wie sie sagt. Im Podcast spricht Petra Stuiber aus der STANDARD-Chefredaktion darüber, was laut der Volkspartei nun zu Österreich dazugehört und was nicht. Und darüber, ob es bei der "Leitkultur-Debatte" um Integration geht oder eher um den nahenden Wahlkampf. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 24.07.202427 min
Gaza, Libanon, Jemen – die Liste der Kampfschauplätze wird für Israel immer länger. Ministerpräsident Netanjahu wagt sich in Washington auf dünnes Eis Ein Schlagabtausch zwischen Israel und den tausende Kilometer entfernten Huthi-Rebellen. Offensivpläne für den benachbarten Libanon. Und keine Aussicht auf Frieden in Gaza. Mehr als neun Monate nach dem Terroranschlag der Hamas sieht sich die israelische Führung mit vielen Fronten konfrontiert. Und auch diplomatisch wird das Eis immer dünner, wie Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einem Besuch in den USA merkt. Im Podcast spricht STANDARD-Israel-Korrespondent Mirco Keilberth über eine beunruhigende Eskalationsgefahr, auch abseits von Drohnen und Raketen. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 23.07.202427 min
Die Politikerin steht im Scheinwerferlicht. Aber hat Harris das Zeug dazu, gegen Donald Trump zu gewinnen? Sie will sich die Nominierung als Präsidentschaftskandidatin verdienen, und sie will das Rennen gewinnen. Mit dieser Ankündigung startet Kamala Harris, bisher Vizepräsidentin der USA, in den Wahlkampf um das höchste Amt ihres Landes. So viel steht fest: Es wird ein spannender Wahlkampf. Eine schwarze Frau gegen einen weißen Mann. Jung gegen Alt. Und eine ehemalige Staatsanwältin gegen einen verurteilen Straftäter. Im Podcast analysiert Frank Herrmann, der für den STANDARD lange Jahre über die USA berichtet, welche möglichen Stärken und großen Schwachpunkte Harris hat – und ob sie tatsächlich zur ersten weiblichen Präsidentin der Vereinigten Staaten werden könnte. Anmerkung: Der Podcast wurde kurz nach Veröffentlichung um den Rücktritt der Secret-Service-Chefin ergänzt. **Mehr hören: ** Joe Biden tritt zurück – und jetzt? Die giftigen Gefahren in der Adria Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 22.07.202426 min
Der US-Präsident steigt aus dem Rennen um die nächste Amtszeit aus. Hat seine Vize Kamala Harris bessere Chancen? Es war ein unscheinbares Textdokument, gespostet auf Social Media, das am Wochenende die USA auf den Kopf gestellt hat. In einem knappen Statement und ohne große Rede hat Joe Biden verkündet, dass er sich aus dem Rennen um die nächste US-Präsidentschaft zurückzieht. Die desaströsen Umfragewerte und Wortmeldungen seiner Parteifreunde dürften Biden nun doch nahegegangen sein. Und damit werden die Karten für die amerikanische Schicksalswahl neu gemischt. Ist die Vizepräsidentin Kamala Harris nach Bidens Rückzug nun als Präsidentschaftskandidatin gesetzt? Oder könnte ihr doch noch jemand aus der eigenen Partei reingrätschen? Und wer hat die besten Chancen, Donald Trump im Herbst zu schlagen? Antworten gibt im Podcast Eric Frey, er ist US-Auskenner und Leitender Redakteur beim STANDARD. Mehr zum Thema: Das US-Wahlsystem, erklärt Wie kam es zum Rücktritt: Ist Joe Biden jetzt am Ende? Das Attentat auf Donald Trump Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 19.07.202424 min
Rotfeuerfisch, Kugelfisch und Feuerwurm breiten sich zunehmend in der Adria aus. Worauf man beim Baden achten muss Sommer. Sonne. Badeurlaub. Zum Beispiel an der Adria, immerhin das nächste Meer für uns in Österreich und seit Jahren ein beliebtes Urlaubsziel. Aber baden in der Adria wird immer ungemütlicher. Exotische und giftige Tiere wie der Kugelfisch oder Rotfeuerfisch erobern gerade das Mittelmeer. Und einige dieser Arten sind ganz schön gefährlich. Marlene Erhart aus der STANDARD-Wissenschaftsredaktion sprecht heute darüber, warum immer mehr gefährliche Tiere in die Adria einwandern. Und darüber, was es zu beachten gilt, damit es im nächsten Badeurlaub kein böses Erwachen gibt. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at In der Folge erwähnt: Der Fall Jérôme Boateng
- 18.07.202424 min
Nun entscheidet sich, ob Ursula von der Leyen trotz Rechtsrucks die mächtigste Frau Europas bleibt. Österreich könnte die Chance auf wichtige Posten verspielen Auf dem Papier ist er schon da, der Rechtsruck in Europa. Parteien wie die FPÖ und ihre europäischen Verbündeten feiern starke Zugewinne und schmieden neue Allianzen. Jetzt entscheidet sich, ob sie auch an die Schalthebel der Europäischen Union gelangen. Zur Wahl steht das wohl mächtigste Amt Europas: die Kommissionspräsidentschaft. Die konservative Ursula von der Leyen will sich trotz des Drucks von rechts wieder durchsetzen. Doch der Weg ist lang und steinig. Auch Österreich könnte wichtige Ämter besetzen. Aber der anhaltende Regierungskrach macht das immer schwieriger. Kostet der Wahlkampf in Österreich uns bald Einfluss in Brüssel? Darüber spricht STANDARD-Europa-Korrespondent Thomas Mayer im Podcast. Er erklärt, wer in Europa künftig das Sagen hat und welche enormen Herausforderungen auf den Kontinent zukommen. Weiterhören: Tod in der Ache: Der rätselhafte Fall des kleinen Leon Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 17.07.202418 min
Bis zu 2000 Euro gibt's in Österreich für Reparaturen an Haus und Wohnung – wenn sie auf Rechnung gehen. Selbstverständlich ist das hierzulande nicht Ein kaputter Abfluss im Bad. Ein undichtes Dach. Oder eine Wand, an der Putz und Farbe abbröckeln. Wer in der Mietwohnung oder im Eigenheim etwas zu reparieren hat, die oder der muss in Österreich schnell einmal tief in die Tasche greifen und oft auch lange auf professionelle Hilfe warten. Abhilfe schaffen soll der neue Handwerkerbonus, mit bis zu 2000 Euro Förderung für ausgewählte Arbeiten. Aber der Antrag hat einige Tücken, nicht zuletzt bei der rein digitalen Einreichung. Was außerdem dazukommt: Den Bonus gibt es nur, wenn die Leistung auf Rechnung erfolgt. Und das ist in Österreich bei weitem nicht immer der Fall. Im Podcast sprechen die STANDARD-Wirtschaftsredakteure Jakob Pflügl und Andreas Danzer darüber, warum der Pfusch in Österreich so beliebt ist, und erklären, wie man im österreichischen Förderdschungel am besten an sein Geld kommt. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 16.07.202424 min
Nach schweren Vorwürfen eines Justizbeamten hat eine Expertenkommission ein ebenso schwerwiegendes Urteil gefällt. Sind vor Gericht doch nicht alle gleich? Es ist ein vernichtendes Urteil, das der Antikorruptionsexperte Martin Kreutner dem österreichischen Justizsystem ausstellt: Er spricht von einer Zweiklassenjustiz. Von einer Schulnote Vier bis Fünf. Und davon, dass Österreich mit seinem heutigen Justizsystem nicht mehr in die EU kommen würde. Anlass waren schwere Vorwürfe des mittlerweile verstorbenen Justizbeamten Christian Pilnacek: Parteien und Politiker würden im Justizministerium intervenieren, wenn unangenehme Gerichtsverfahren drohen. Konkret wurden die ÖVP und ihr Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka angesprochen. Im Podcast erklärt Fabian Schmid, Leitender Redakteur beim STANDARD, was bei österreichischen Gerichten und Staatsanwaltschaften wirklich schiefläuft. Wir sprechen außerdem darüber, was dagegen getan werden könnte. Und darüber, wer das bis jetzt blockiert. Mehr zum Thema Podcast: Was wir über Christian Pilnaceks Tod nicht wussten Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 15.07.202426 min
Nur knapp hat Trump am Wochenende einen Anschlag überlebt. Zum Märtyrer machen ihn seine Anhänger trotzdem – und das könnte die Wahl entscheiden Es waren wenige Sekunden, die am Samstag über das Leben von Donald Trump entschieden. Schüsse donnerten über eine Wahlveranstaltung der Republikaner. Trump griff sich ans Ohr. Und ging zu Boden. Wenig später war klar: Es war ein Streifschuss. Mit blutigem Ohr, aber ansonsten wohlauf wurde Trump unter dem Jubel seiner Anhänger von der Bühne geführt. Nicht aber, ohne die dramatische Szene für eine Fotopose zu nutzen. Die USA sind erschüttert, der demokratische Präsident Joe Biden ruft zur Einigkeit auf. Doch damit könnte es jetzt endgültig vorbei sein. Im Podcast spricht Manuel Escher (Außenpolitik-Redakteur und Chef vom Dienst beim STANDARD) darüber, welche Folgen dieses Attentat auf Donald Trump hat, und darüber, ob das Präsidentschaftsrennen mit diesem historischen Ereignis bereits entschieden wurde. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
Die Grünen-Politikerin musste sich für das Verbreiten des Gerüchts über Martin Thür offiziell entschuldigen. Was die Grünen darüber wussten Die Grüne EU-Abgeordnete Lena Schilling hat eine Affäre mit dem ORF-Moderator Martin Thür erfunden und das Gerücht darüber in die Welt gesetzt. Das geht aus neuen Recherchen des STANDARD hervor. Schilling hat demnach Anfang Juli vor einem Notar zugeben, dass ihr Verhalten geeignet war, dem ORF-Moderator zu schaden. Fabian Schmid, Leitender Redakteur Innenpolitik des STANDARD, spricht heute über die jüngste Wendung in der Causa Lena Schilling. Und wir reden darüber, was die Grünen vor EU-Wahl über ihre Spitzenkandidatin wussten und den Wählerinnen und Wählern vorenthielten. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 12.07.202427 min
Ruja Ignatova galt einst als Shootingstar der Kryptowährung OneCoin. Doch all das war nur ein großer Schwindel OneCoin – so hieß die einst am schnellsten wachsende Kryptowährung. Anleger aus aller Welt investierten Milliarden Euro. Im Zentrum dieses Hypes stand eine schillernde Frau: Ruja Ignatova. Jahrelang wurde sie als die Kryptokönigin gefeiert und hofiert. Bis zu dem Moment als OneCoin aufflog – als Milliarden schwerer Schwindel. Seither beschäftiget der Fall Behörden weltweit. Aktuelle Recherchen, an denen ein internationales Netzwerk an Medien uns auch DER STANDARD beteiligt war, geben Hinweise, wo das viele Geld versickert ist. Investigativjournalistin Carina Huppertz spricht heute über den außergewöhnlichen Kriminalfall OneCoin. Und darüber, was aus der einstigen Kryptokönigin wurde.
- 11.07.202423 min
Prostitution verlagert sich immer öfter in den privaten Bereich. Für die einen ist das Empowerment – für die anderen gefährlicher Gesetzesbruch Eine Ferienwohnung irgendwo in Wien. Von außen würde sie gar nicht auffallen. Doch hier steigen nicht nur Menschen im Urlaub ab, sondern auch Freier. Immer öfter findet Sexarbeit nicht mehr in offiziellen Bordellen statt, sondern in Privatwohnungen oder Airbnbs. Die Anbieterinnen und Kunden vernetzen sich über Onlineplattformen. All das ist illegal. Im Podcast spricht STANDARD-Chronikredakteurin Birgit Wittstock über den Unterschied zwischen erlaubter und illegaler Prostitution. Wir schauen uns an, wie hart die Behörden in Österreich dagegen vorgehen und warum Betroffene diesen gefährlichen Weg einschlagen. Weiterhören: Podcast "Besser Leben": Wie kühle ich trotz Sommerhitze meine Wohnung? Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 10.07.202425 min
Nicht erst seit der Fußballeuropameisterschaft sind sie allgegenwärtig – Anbieter von Sportwetten. Doch die lukrative Branche birgt Gefahren Wer das TV-Gerät einschaltet, um die Euro 2024 zu verfolgen, kommt kaum daran vorbei: Anbieter von Sportwetten werben auf sämtlichen Sendern und aus allen Rohren. Markante Moderatoren oder Starsportlerinnen versichern: Versierte Sportfans können mit dem richtigen Tipp das große Geld machen. In der Praxis ist das freilich nicht so einfach. Am Ende stehen häufig leere Konten, Schulden und die Bilanz: Wettsucht. Schützt der Staat seine Bevölkerung davor ausreichend? Die lasche gesetzliche Regulierung spricht nicht dafür. Im Podcast sind Philip Bauer, Pia Kruckenhauser und Jakob Pflügl zu Gast. Sie analysieren mit ihrer Expertise zu Sport, Gesundheit und Recht die Frage: Werden Sportwetten nun durch Geschicklichkeit entschieden oder durch Glück? Wir sprechen darüber, wer von der Branche profitiert und wem sie schadet. Und darüber, ob Sportwetten strenger reguliert werden sollten. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 09.07.202422 min
Schlägereien, Messerstiche, Schüsse. Von Brigittenau bis Meidling geht die Angst vor Jugendgangs um. Wer steht dahinter, und wie reagiert die Polizei? Seit Tagen spricht ganz Wien über eine Serie von Bandenkriegen vom vergangenen Wochenende. Mindestens drei Vorfälle hat es schon gegeben, von der Brigittenau bis nach Meidling. Die bisherige Bilanz: Schlägereien, Messerstiche, Schüsse. Vier Verletzte, eine Festnahme. Hinter dem Konflikt sollen verfeindete Jugendgangs stehen, teils mit syrischem oder tschetschenischem Hintergrund. Eine Gruppe organisiert ihren selbsternannten "Krieg" über Social Media. Sie nennt sich "505". Im Podcast sprechen Jan Michael Marchart und Fabian Schmid vom STANDARD darüber, was diese Jugendlichen zum brutalen Bandenkrieg antreibt, und darüber, ob die Polizei in Teilen von Wien die Kontrolle verliert. Mehr zum Thema: Die brutale Welt der Wiener Schutzgeld-Teens Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 08.07.202424 min
Die französische Rechte sah sich schon in der Regierung. Doch im zweiten Wahldurchgang triumphieren nun die Linken. Präsident Macron sitzt zwischen allen Stühlen Statt der rechten Welle, die Frankreich nach dem ersten Durchgang seiner Parlamentswahl zu überrollen drohte, sieht es nach dem zweiten Wahlgang ganz anders aus: Das linke Wahlbündnis unter dem umstrittenen Jean-Luc Mélenchon ist jetzt die stärkste Kraft in Frankreich. Danach folgt die Partei des Präsidenten Emmanuel Macron. Und dann erst die Rechten um Marine Le Pen, die sich schon Hoffnungen auf das Amt des Premierministers gemacht hatten. Im Podcast erklärt Stefan Brändle, der Paris-Korrespondent des STANDARD, wie es zum Kurswechsel in Frankreich kam. Wir schauen uns außerdem an, wie stabil die neue Linksregierung sein wird, und was das für die Zukunft der Rechten in Frankreich und darüber hinaus bedeutet. In diesem Podcast wird Audiomaterial folgender Medien zitiert: ORF, Libération (französisches Online-Medium) Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 05.07.202423 min
Nach 14 Jahren löst die Mitte-links-Partei Labour die konservativen Tories an der Macht ab. Was heißt das für Großbritannien und Europa? Großbritannien erhält eine neue Regierung. Bei der Unterhauswahl ist der Mitte-links-Partei Labour ein Erdrutschsieg gelungen. Die konservativen Tories wurden nach 14 Jahren an der Macht ganz klar abgewählt. Gleichzeitig haben auf beiden Seiten des politischen Spektrums radikale Fraktionen Stimmen und Mandate dazugewonnen. Sebastian Borger, STANDARD-Korrespondent in London, spricht darüber, wie es zu diesem Linksrutsch in Großbritannien gekommen ist und was das für das Königreich bedeutet. Und wir sehen uns an, welche Auswirkungen dieser Umschwung für Europa und die Welt haben wird. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 04.07.202426 min
Immer öfter holen sich Betrüger Autos auf Pump und verkaufen sie ins Ausland weiter. In Österreich richtet das enormen Schaden an – und hat System Ein brandneues Auto steht im Showroom eines Autohauses: ein Maserati. Wenige Unterschriften und eine – verhältnismäßig – kleine Anzahlung später fährt der glückliche neue Besitzer darin davon. Leasing hat schon etwas für sich – wenn es nicht missbraucht wird. Denn immer öfter holen sich Betrüger Autos auf Pump, zahlen die ersten paar Kreditraten zurück, und verkaufen die schicken Schlitten dann teuer weiter – ins Ausland, mit ordentlichem Gewinn. Rund um das System hat sich eine regelrechte Mafia gebildet. Der Schaden durch den Leasing-Betrug geht mittlerweile in die Millionen. Im Podcast spricht Jan Michael Marchart aus der STANDARD-Chronikredaktion darüber, wie die Leasing-Mafia damit durchkommt, und warum die Polizei mit der Verfolgung nicht nachkommt. Anmerkung: Für alle in diesem Podcast genannten Personen gilt die Unschuldsvermutung. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 03.07.202444 min
Einige Wenige profitieren von unserer Abhängigkeit von Öl und Gas und sie investieren Milliarden, um die Energiewende zu sabotieren Öl, Gas und Kohle – kaum ein Geschäft bringt so hohe Profite ein, wie das mit fossilen Brennstoffen. Nicht Millionen, nicht Milliarden, sondern Billionen Euro fließen jedes Jahr in die Taschen weniger mächtiger Menschen, Konzerne und Petrostaaten. Und geht es nach ihnen, soll die Menschheit den Kampf gegen den Klimawandel verlieren. Die Kosten Ihres Handelns tragen wir alle schon heute. In dieser Live-Folge von "Thema des Tages", die beim vergangenen Alpen Klimagipfel in Tirol aufgezeichnet wurde, sprechen wir mit dem Bestsellerautor, Psychologen und Wissenschaftsjournalist Christian Stöcker über die Männer, die die Welt verbrennen. Wie sie die Energiewende sabotieren. Und wir reden darüber, ob wir diesen existenziellen Kampf trotzdem gewinnen. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 02.07.202420 min
Der Supreme Court der USA erklärte US-Präsidenten für weitgehend immun gegen Strafverfolgung. Im Wahlkampf hat das enorme Sprengkraft Es ist ein Urteil, das dem Präsidenten der USA sogar Mord durchgehen lassen würde und ihn zu einer Art unfehlbarem König macht – so kommentieren US-Medien die neue und historische Entscheidung des Supreme Court. Mit sechs zu drei Stimmen hat der oberste Gerichtshof der USA entschieden, dass US-Präsidenten gegen jegliche Strafverfolgung immun sind – solange die betroffenen Straftaten im Zuge einer Amtsausübung passiert sind. Der jetzige Präsident, Joe Biden, findet das so gar nicht gut. Denn für seinen Widersacher und Ex-Präsidenten Donald Trump ist es ein Erfolg auf ganzer Linie. Im Podcast zu Gast ist Noura Maan, Außenpolitikredakteurin und Chefin vom Dienst beim STANDARD. Sie erklärt, wie sich dieses monumentale Urteil auf den US-Wahlkampf auswirkt und wie gefährlich es darüber hinaus ist. _Update: Kurz nach Veröffentlichung des Podcasts wurde bekannt, dass Donald Trumps Strafmaßverkündung im Fall Stormy Daniels wie angedeutet verschoben wird. _ Mehr zum Thema: Ist Joe Biden am Ende? Schuldig: Kann Donald Trump jetzt noch Präsident werden? Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- 01.07.202425 min
Frankreichs Präsident wollte mit einer vorgezogenen Wahl Stärke zeigen. Stattdessen verweisen ihn die extreme Rechte und Linke auf Platz drei. Eine Demütigung Nur wenige Stunden nach dem Rechtsruck bei der Europawahl rief Emmanuel Macron auch für das französische Parlament Neuwahlen aus. Es war ein riskantes Spiel, mit dem er seiner rechten Widersacherin, Marine Le Pen, das Wasser abgraben wollte. Das ist gründlich in die Hose gegangen. Im ersten Wahldurchgang führt Le Pen nun mit über 30 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auf Platz zwei: ein linkspopulistisches Bündnis. Erst danach folgt die Partei des gedemütigten Präsidenten. Zwar steht noch ein zweiter Wahldurchgang bevor, doch schon jetzt ist klar: Macron muss sich in Zukunft mit einer Regierung arrangieren, die ihm gar nicht lieb ist. Egal, ob sie vom rechten oder linken Rand des politischen Spektrums kommt. Im Podcast erklärt Thomas Mayer, Europa-Korrespondent des STANDARD, warum Macron dadurch nicht nur innenpolitisch geschwächt wird, sondern ganz Europa vor dem Stillstand steht. Und er spricht darüber, was das Wahldebakel des französischen Präsidenten über die Nationalratswahlen in Österreich verrät. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at