
Kalorien, Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße sind die „harten“ Faktoren des Essens, die definitiv wichtig sind, aber es gibt feine Faktoren, die wichtiger sind, als du vielleicht denkst. Hier geht es weniger ums Denken, sondern mehr ums Fühlen.
Wenn du diese subtile Kunst mit der Wissenschaft vereinst, dann wirst du dein Experte fürs Essen und deinen Körper.
Vielleicht kennst du das: Im Urlaub isst du eine Pizza und ein Eis - und fühlst dich großartig, obwohl irgendjemand dir erzählt, das sei ungesund. Zu Hause isst du deine optimal abgestimmte Superfood-Mahlzeit - und hast Blähungen und ein Tief danach. In dieser Episode erkläre ich dir, was Gründe dafür sein könnten und wie du dein Verstand und Gefühl nutzt, um optimale Entscheidungen für dich zu treffen.
Konkret spreche ich über:
- Routinen, um dich in einen parasympathischen Zustand für gute Verdauung versetzt
- Saisonale und regionale Lebensmittel als Informationsgeber
- Wie du mit einem kinesiologischen Test bessere Entscheidungen treffen kannst
- Warum du ein emotionaler Esser sein solltest
Key 1: Der Zustand deines Nervensystems entscheidet über deine Verdauung. Im „Rest & Digest“ Modus kannst du verdauen und fühlst dich wahrscheinlich besser nach dem Essen. Lerne, dich in den Ruhemodus zu versetzen, bevor du isst. Dieser Schalter ist eine Superpower, die du haben solltest. Das kannst du in Form eines kleines Essensrituals machen:
- Parasympathische Atemtechnik wie 4-7-8 Atmung oder Box Breathing
- Dankbarkeit, Liebe und Vergebung fühlen
- Augen schließen
- Wie lange? Bis du ruhig bist.
- The Yoga of Eating
Key 2: Die Auswahl saisonaler Lebensmittel ermöglich dir eine große Varianz an Lebensmittel im Laufe des Jahres. Du darfst in Jahreszeiten denken, nicht nur in Tagen. Wilde These: Saisonale Lebensmittel geben deinen Körper die Informationen der Zeit deiner Umgebung und synchronisieren dich mit dem Rhythmus der Natur, was dich gesund macht.
Key 3: Noch eine wilde These: Regionale Lebensmittel geben deinen Körper die Informationen der des Ortes und synchronisieren dich mit der Umgebung, was dich gesund macht.
Key 4: Nutze einen kinesiologischen Test, um deine Reaktion auf Lebensmittel ohne Verstand zu testen. Hier gibt es viele Varianten, wie den O-Ring Test: O-Ring bedeutet, dass man Daumen und Zeigefinger zu einem Ring formt. Von der Intention her möchte man, dass dieser Ring geschlossen bleibt, gibt also entsprechend etwas Spannung auf die Finger. Dann stellt man die zu testende Frage und zieht mit einem Finger der anderen Hand den Ring auseinander. Meistens mache ich es so, dass ich auch mit der anderen Hand einen Ring forme, und dann beide wie zwei Kettenglieder ineinander verschränke. Bleibt der Ring trotz Zugkraft geschlossen, reagiert also der Muskel stark, entspricht das der Ja-Antwort. Geht der Ring auseinander, reagiert also der Muskel schwach, entspricht dies der Nein-Antwort.
Key 5: Emotionen können ein wertvoller Wegweiser fürs Essen sein. Entwickle durch Meditation eine Beziehung zu deinen Emotionen und nutze diese Weise. Kultiviere den Raum zwischen Reiz und Reaktion, beobachte, ohne zu bewerten.
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