
Und nun zum Sport
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Das Ende der Fußball-WM hätte aufregender nicht verlaufen können, Argentinien hat den Pokal dank eines dramatischen Sieges gegen Frankreich im Elfmeterschießen. Es war sicherlich eines der besten Endspiele der Historie und wie das so ist bei großen Fußballspielen: Diese Partie hat tausend Geschichten produziert. Also genau der Stoff, den Podcasts wie "Und nun zum Sport" brauchen. Moderator Jonas Beckenkamp spricht in der letzten WM-Folge des SZ-Sporttalks mit den Fußballerklärer Martin Schneider und Sebastian Fischer über das Endspiel, den strahlenden Sieger Argentinien und die traurigen Franzosen. Und wirft mit den zugeschalteten Kollegen aus Katar einen Blick zurück auf ein Turnier, das stets zwischen Inszenierung und Wahrhaftigkeit schwankte - und an dessen Ende auch überraschende Erkenntnisse stehen. Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
Vieles ist anders bei dieser Fußball-WM, das haben mittlerweile alle gemerkt, die sich mit dem Ausgang des Turniers beschäftigen. In den Halbfinals befinden sich eben nicht die klassischen Nationen wie Deutschland, Brasilien oder England, sondern mit Kroatien und Marokko auch zwei kleinere Fußballländer. Besonders die Marokkaner gelten als DIE Überraschung, weil sie als erstes afrikanisches Team überhaupt unter den letzten vier stehen. Da gibt's natürlich Klärungsbedarf und deshalb spricht Moderator Jonas Beckenkamp in dieser Folge von "Und nun zum Sport" mit Experten über die entscheidende Phase bei der WM - denn alle Welt fragt sich ja: Wer schafft es ins Endspiel? Zugeschaltet aus Katar sind diesmal die fußballerklärenden Kollegen Sebastian Fischer und Martin Schneider. Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
Deutschland ist raus bei der WM, am vergangenen Wochenende hatte das Land Zeit, diese Erkenntnis zu verdauen. Während das Turnier in Katar ohne die DFB-Elf weiterläuft, geht es hierzulande um die Aufarbeitung des Scheiterns - und darin spielen vor allem zwei Figuren eine zentrale Rolle: Bundestrainer Hansi Flick und Nationalelf-Direktor Oliver Bierhoff. Ob es mit beiden weitergeht im deutschen Fußball, ist derzeit nicht sicher. Fest steht: Der DFB-Präsident Bernd Neuendorf verlangt in naher Zukunft eine Analyse, und dann wird man sehen. Weil wir bei "Und nun zum Sport" aber ungeduldig sind, wollen wir im SZ-Fußballtalk den Gesprächen ein wenig vorausgreifen und unsere eigenen Schlüsse ziehen. Moderator Jonas Beckenkamp und spricht diesmal mit den DFB-Experten Christof Kneer und Philipp Selldorf, die aus Doha von der WM berichten. Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
- 02.12.202240 min
Zwischenzeitlich sah es ganz danach aus, als würde es die deutsche Fußball-Nationalmannschaft doch noch in die K.o.-Runde schaffen. Spanien lag als Gruppenerster vorne, Deutschland war Zweiter. Doch in einer verrückten halben Stunde änderte sich die Konstellation so hin und her, dass ein 4:2 gegen Costa Rica doch nicht reichte. Nach der WM 2018 und der EM 2021 reist die DFB-Elf damit zum dritten Mal in Serie frühzeitig ab. Von einem „Albtraumabend“ schreibt L'Équipe, ein „Erdbeben erschüttert den Planeten Fußball“, findet Le Monde, während Marca ein „historisches Drama“ sieht und zusammenfasst: „Was schlecht beginnt, endet noch schlimmer.“ Bundestrainer Hansi Flick suchte seine Formation und fand sie nicht. Er hielt am formschwachen Thomas Müller fest, trotz Alternativen wie Niclas Füllkrug und Kai Havertz. Dem Kader fehlte es an Qualität, Effizienz und einer geschlossenen Defensivleistung. Baustellen gibt es viele – und es bleibt nicht viel Zeit, sie zu schließen. Bereits 2024 findet die EM statt, Deutschland ist Gastgeber und dürfte eine Blamage tunlichst vermeiden wollen. Moderation, Redaktion: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett
- 28.11.202233 min
Auftaktspiel verloren, in der zweiten Partie durch ein spätes Tor zurückgekommen, zum Abschluss der Gruppenphase ein vermeintlich leichterer Gegner: Die Konstellation der Weltmeisterschaft in Katar erinnert sehr an jene der WM 2018 in Russland. Damals verabschiedete sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bereits nach der Vorrunde. Dieses Schreckensszenario hat das Team von Bundestrainer Hansi Flick durch das 1:1 gegen Spanien – nicht zuletzt dank der Unterstützung von Costa Rica – am Sonntagabend verhindert. Flicks Aussagen zeigen, wie groß die Erleichterung darüber gewesen ist, und wohl auch darüber, dass seine taktischen Änderungen aufgingen und vor allem die Einwechslung des international weitgehend unbekannten Niclas Füllkrug zum Punktgewinn beitrug. Noch aber ist die K.o.-Runde nicht erreicht. Welchen Eindruck hat die Mannschaft gegen Spanien hinterlassen? Wie könnte sich Füllkrugs Rolle nach seiner erfolgreichen WM-Premiere verändern? Ist das Dreier-Mittelfeld aus Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Ilkay Gündogan eine Dauerlösung? Und was für eine Partie ist am Donnerstag gegen Costa Rica zu erwarten? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher in dieser Folge mit den beiden SZ-Fußballexperten Christof Kneer und Martin Schneider. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Imanuel Pedersen
Anfang der Woche hatte die FIFA das Tragen der “One Love”-Kapitänsbinde verboten. Am Mittwoch rechneten deswegen viele mit einer Reaktion der DFB-Elf vor deren Auftaktspiel bei dieser WM in Katar. Dass die Fußballnationalmannschaft eben doch für Diversität und gegen Diskriminierung demonstrieren würde. Doch die große Frage war dabei: Wie kann man ein Zeichen setzen, ohne eine Sanktion der nach eigener Ansicht unpolitischen FIFA fürchten zu müssen? Beim Mannschaftsfoto unmittelbar vor dem Anpfiff hielten sich die Spieler die Hand vor den Mund. Ein, in der Form, unerwartetes Statement des DFB. Kapitän Manuel Neuer gab sich nach dem Spiel kämpferisch: “Es ist so, dass man uns vielleicht die One-Love Binde nehmen kann, aber man kann uns unsere Stimmen nicht nehmen. Uns zum Schweigen zu bringen, ist keine gute Idee und deswegen haben wir dieses Zeichen gesetzt” Dass nach dem Spiel allerdings der Sport im Mittelpunkt steht und nicht das Politische - das liegt an dem, was auf dieses Foto als nächstes folgte. Nämlich eine ziemlich enttäuschende Auftaktniederlage gegen den krassen Außenseiter Japan. Hat die politische Debatte also vielleicht doch ihre Spuren im DFB-Team hinterlassen? In dieser Sonderfolge von "Und nun zum Sport" spricht Moderator Justin Patchett mit den SZ-Sportredakteuren Christof Kneer und Martin Schneider, die das Spiel im angenehm gekühlten al-Khalifa-Stadion beobachtet haben. Zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Moderation & Produktion: Justin Patchett
In Deutschland ist es kalt und windig, in Katar läuft tatsächlich eine Fußball-WM und wer den Auftakt dieses Turniers verfolgt hat, dem flogen die Themen nur so um die Ohren. Gianni Infantino, Debatten um eine bunte Kapitänsbinde, ein Auftaktspiel, bei dem die Zuschauer flohen - und ein deutsches Team, das in einer skurrilen Terracotta-Festung in der Wüste trainiert. Es ist eben einiges anders in Katar. Zeit also, drüber zu reden, Zeit für eine neue Folge "Und nun zum Sport", dem Fußball-Talk der SZ. Diesmal geht es bei Moderator Jonas Beckenkamp tatsächlich auch ein bisschen um Sport, denn schon am Mittwoch trifft die DFB-Elf auf Japan. Zugeschaltet aus Doha sind diesmal Fußball-Kenner Martin Schneider und Dunja Ramadan aus dem Politik-Ressort, deren Schwerpunkt u.a. die Arabische Welt ist. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
- 14.11.202232 min
Nur noch wenige Tage sind es bis zur Fußball-WM in Katar, dem wohl fragwürdigsten Sport-Event der Geschichte - doch vielleicht ist die Vergabe ins Emirat noch gar nicht der Höhepunkt der schmutzigen Geschäfte rund um die Fifa. Eine neue Recherche der SZ legt weitere Details um Gianni Infantino und die Rolle der USA im Gesamtgeflecht des Weltfußballs offen. Der Fifa-Präsident und die Amerikaner, die bekanntlich die WM 2026 austragen werden – da scheint es Verbindungen über einen Masterplan zu geben, von dem bislang kaum jemand wusste. Ganz exklusiv geht es also zu in dieser Ausgabe von „Und nun zum Sport“, dem Fußballtalk der SZ. Die Redakteure Claudio Catuogno und Johannes Aumüller erzählen Moderator Jonas Beckenkamp von einer wirklich großen Geschichte, die sie gemeinsam mit Kollege Thomas Kistner zusammengetragen haben und die am 15. November auf zwei Sonderseiten des SZ-Sports erscheint. Das kostenlose Tippspiel zur Fußball-WM 2022: Welche Mannschaft hat am Ende die Nase vorn? Geben Sie Ihre Tipps für alle Spiele der Fußball-WM 2022 ab und gewinnen Sie mit ein bisschen Glück hochwertige Preise. Alle Infos unter: sz.de/tippspiel Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp Produktion: Jakob Arnu
Als die deutsche Fußballnationalmannschaft das WM-Finale 2014 gegen Argentinien gewann, war Jérôme Boateng neben Torschütze Mario Götze und dem leidenschaftlich kämpfenden Bastian Schweinsteiger einer der großen Helden in der Nacht von Rio. Besonders an die spektakulären Grätschen des Innenverteidigers gegen Superstar Messi erinnern sich Fußball-Fans bis heute gerne. Aber Rio ist jetzt acht lange Jahre her. Jérôme Boateng liefert inzwischen keine sportlichen Schlagzeilen mehr. Der ehemalige Verteidiger des FC Bayern München ist vom Landgericht München I wegen Körperverletzung verurteilt worden. Er wird wohl eine Geldstrafe zahlen müssen und wäre laut Urteil vorbestraft. In dieser Ausgabe von "Und nun zum Sport" mit Justin Patchett erklären Lena Kampf, Jana Stegemann und Ralf Wiegand, warum der Fall Boateng im Profi-Fußball System hat - und wie Vereine und Anwälte das Privatleben ihrer Spieler zu schützen versuchen. Die Recherche der Süddeutschen Zeitung und des Recherchezentrum Correctiv können Sie hier lesen. Moderation & Produktion: Justin Patchett
- 31.10.202235 min
Es herrscht Chaos auf Schalke. Noch vor wenigen Jahren war S04 Deutschlands Nummer drei hinter dem BVB und den Bayern. Heute sieht es nach einem zwischenzeitlichen Abstieg in Liga 2 ganz anders aus. Zwar ging der Aufsteiger mit einer gewissen Euphorie in die neue Saison, aber die ist nach 12 Spieltagen komplett verpufft. Frank Kramer musste nach einer 1:5-Klatsche im DFB-Pokal gegen Hoffenheim den Trainer-Posten räumen. Freiwillig ist dagegen auch noch Sportdirektor Rouven Schröder zurückgetreten. Mitten in der Saison steht Schalke zwischenzeitlich also ohne sportliche Führung und als Tabellenletzter mit nur 6 Punkten da. Inzwischen hat der Verein mit dem ehemaligen Bochumer Thomas Reis immerhin einen Nachfolger für Frank Kramer gefunden. Aber die Suche nach dem Sportdirektor geht weiter - genau wie die nach dem Erfolgsrezept. Den Essay von Tanja Rest über die WM in Katar können Sie hier lesen. Moderation & Produktion: Justin Patchett
- 24.10.202235 min
Wer am vergangenen Samstag den Sportteil der SZ aufschlug, fand dort eine große Recherche zum Thema 50+1 im deutschen Fußball. Es ging darin um die Situation bei Hannover 96 und Geschäftsführer Martin Kind, es ging aber auch um den TSV 1860 - und irgendwie ging es zudem um die Zukunft des Fußballs in der Bundesliga. Denn: Es gibt Anzeichen, dass 50+1 bröckelt, dass Investoren es immer leichter haben in der Branche und dass da einiges auf uns zukommt. In dieser Ausgabe von "Und nun zum Sport" hat Moderator Jonas Beckenkamp zwei der besten Regel-Erklärer des Hauses zu Gast: Johannes Aumüller und Philipp Schneider erläutern ihre Recherche zu den Vorgängen in Hannover und illustrieren, warum dieser Fall für mehr steht als manche derzeit wahrhaben wollen - am Ende könnte er die gesamte Tektonik der Bundesligen ins Wanken bringen. Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
Bei der Jahreshauptversammlung bemühen sich die Klubbosse um Versöhnung mit kritischen Mitgliedern. Das gelingt zum Teil – doch Uli Hoeneß offenbart eine weniger harmonische Haltung. Der FC Bayern München ist immer noch ein Fußballklub und nicht die „Generalversammlung von Amnesty“, findet Uli Hoeneß. Wer den Ehrenpräsidenten des Klubs am Samstag auf der Jahreshauptversammlung erlebte, sah einen klassischen Hoeneß: Emotional, zupackend und besorgt um seinen Verein, in dem es zum Thema Sponsoring durch Katar weiterhin viele Debatten gibt. Während die amtierenden Kluboberen Oliver Kahn und Herbert Hainer um versöhnliche Töne bemüht waren, offenbarte Hoeneß eine andere Haltung: Er kann die Kritik einiger Mitglieder nicht nachvollziehen. Wie so oft bei Bayern gibt es also eine Menge zu bereden und deswegen behandelt diese Folge des SZ-Fußballtalks „Und nun zum Sport“ die ereignisreiche JHV des Vereins. Und den Umgang der Führung mit dem Unmut über das Geld aus dem Emirat. Moderator Jonas Beckenkamp begrüßt diesmal zwei meinungsstarke und ausdrücklich nicht verwandte Gäste: Die Bayern-Erklärer Martin Schneider und Philipp Schneider.
Es mag sich immer noch komisch anfühlen, aber in wenigen Wochen beginnt tatsächlich die Fußball-WM. Am 20. November geht’s los in Katar – bei einem Turnier, das seit vielen Jahren höchst umstritten ist. Das Thema Menschenrechte spielt bei der Betrachtung des Ausrichterlandes eine gehörige Rolle, immer wieder gibt es Kritik am Vergabeprozess dieser WM, an den Zuständen auf den Baustellen vor Ort und am Umgang mit jenen Arbeitern, die im Wüstenstaat aus dem Nichts neue Stadien errichtet haben. In dieser Ausgabe des Fußball-Talks „Und nun zum Sport“ blickt Moderator Jonas Beckenkamp mit Investigativ-Reporter Christoph Cadenbach auf ein Geflecht im WM-Gastgeberland, das manche als moderne Sklaverei empfinden. Basierend auf Cadenbachs Reportage im SZ-Magazin vom 22. September 2022 erzählt der Podcast von der Situation einiger hinterbliebenen Nepalesen und Nepalesinnen. Aus diesem Land stammt ein Großteil der WM-Bauarbeiter – doch manche Eheleute, Väter und Freunde kehren im Sarg aus Katar heim. Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp Produktion: Benjamin Markthaler
- 27.09.202236 min
Die deutsche Fußballnationalmannschaft liegt am Montagabend schon 2:0 vorne gegen England – und verspielt diesen letzten ernsthaften Test vor der WM in Katar dann doch noch irgendwie. Innerhalb von drei Minuten kassiert die Elf von Bundestrainer Hansi Flick zwei Tore und holt die bis dahin enttäuschenden Engländer zurück ins Spiel. Nach einem Elfmeter-Foul von Nico Schlotterbeck an seinen Dortmunder Vereinskollegen Jude Bellingham und der anschließenden 3:2 Führung durch Harry Kane können die Engländer das Spiel zwischenzeitlich sogar drehen. Doch dass die Generalprobe vor der WM aus deutscher Sicht immerhin nicht ganz misslingt, haben Kimmich und Co. einem Patzer des englischen Torhüter Nick Pope zu verdanken. Nach einem turbulenten Spiel in London und dem schwachen Auftritt gegen Ungarn stellt sich die Frage: Kann das alles gutgehen bei der WM? Die Recherche zur WM in Katar können Sie hier lesen. Moderation & Produktion: Justin Patchett
Zum Abschluss hat es das deutsche Basketball-Nationalteam noch spannend gemacht, aber dann war es geschafft, die erste Medaille nach 17 Jahren. Mit dem 82:69 (36:23)-Sieg gegen Polen hat die Mannschaft um NBA-Profi Dennis Schröder nach EM-Gold 1993 sowie EM-Silber 2005 nun den Medaillensatz komplett gemacht. „Ich glaube, wir haben deutschen Basketball wieder ein bisschen sexier gemacht“, sagte Schröder danach, und versprach: „Ich werde hier so lange bleiben, bis ich nicht mehr laufen kann.“ Die Aufmerksamkeit ist groß gewesen – und das Potenzial der Deutschen hat sich gezeigt. Doch wie nachhaltig sind der Erfolg und das Interesse? Welche Chancen hat das Team bei der WM 2023 in Japan, Indonesien und den Philippinen sowie bei Olympia 2024 in Paris? „Jedes erfolgreiche Nationalteam war eine gewisse Zeit lang zusammen und hat eine Identität gefunden“, sagte Coach Gordon Herbert: „Wir fangen damit gerade erst an.“ Was war das für ein Turnier und was bleibt davon? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher in dieser Folge von „Und nun zum Sport“ mit Basketball-Experte Jonas Beckenkamp. Moderation, Redaktion: Anna Dreher Produktion: Benjamin Markthaler
- 12.09.202232 min
Das 2:2 gegen den VfB Stuttgart war für den FC Bayern das dritte Remis nacheinander in der Liga – da kommt so ein großes Spiel wie gegen den FC Barcelona womöglich genau richtig. Trainer Julian Nagelsmann sieht in der Partie jedenfalls eine „schöne Standortbestimmung“ gegen ein Team mit einem „ganz anderen Geist“, der nun vor allem von jenem Stürmer geprägt wird, der jahrelang für die Münchner auf Torejagd ging: Robert Lewandowski. Wie steht es um den FC Bayern ohne und um den FC Barcelona mit Lewandowski? Wie sehr hat der Pole das Spiel der Katalanen schon verändert? Und wie gut wird es dem FC Bayern gelingen, inmitten von Debatten den Fokus auf das Sportliche zu legen? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher mit Christof Kneer und Javier Cáceres. Außerdem geht es um die Chancen der deutschen Klubs überhaupt, erstmals sind mit Frankfurt, Leverkusen, Leipzig, Dortmund und Bayern fünf Bundesligisten in der Champions League dabei. Und wer hat eigentlich diese Saison die größten Titelchancen auf den Henkelpott? Paris Saint-Germain, Manchester City – oder gewinnt am Ende wieder Real Madrid? Moderation, Redaktion: Anna Dreher Produktion: Joschka Moravek
- 05.09.202228 min
Es hätte die Szene des 5. Spieltags sein können: Union Stürmer Jammie Leweling lief in der Schlussphase alleine auf Manuel Neuer zu. Hätte der Angreifer mit dieser Chance zum 2:1 gegen die Bayern getroffen, dann wäre Union nun Spitzenreiter. Doch Neuer parierte den Ball und der 1. FC Union Berlin holt “nur” ein Unentschieden im Duell mit den übermächtigen Münchnern. Aber natürlich war auch das schon ein riesiger Erfolg für die Berliner. Die Fans der Eisernen träumten anschließend lautstark von der Meisterschaft: “Deutscher Meister wird nur der FCU”, sangen sie, ein wenig selbstironisch. Die Berliner sind nach fünf Spieltagen aber immerhin vierter in der Tabelle und haben damit schon jetzt so einige Erwartungen übertroffen. Union begeistert nicht nur die eigenen Fans - auch die Liga schaut gerade gespannt nach Köpenick und fragt sich, was das für eine Mannschaft ist, die in der Vorwoche ein gewisses Schalke 04 mit 6:1 besiegt hatte. Moderation & Produktion: Justin Patchett Olympia-Attentat 1972: Als die heiteren Spiele zur Katastrophe wurden (Teil 1)
Wer sich zuletzt an Spieltagen im Münchner Stadtteil Giesing aufhielt, konnte sie spüren: Diese sanfte, manchmal auch nicht so sanfte Euphorie um den TSV 1860. Durch Giesing wehen sommerliche Sehnsüchte, dass es endlich wieder mal nach oben geht mit diesem gebeutelten Klub. Die Löwen sind Tabellenführer in der dritten Liga – und wenn es so weitergeht, wird tatsächlich mal wieder der Aufstieg ein Thema. Aber Sechzig wäre nicht Sechzig, wenn es nicht schon wieder rumoren würde hinter den Kulissen: Fans protestieren, der Verein ist gespalten, und zuletzt gab es sogar Streit im Stadion. Wie immer gibt es also viel zu besprechen beim TSV 1860 und deshalb plaudert Moderator Jonas Beckenkamp diesmal mit einem echten Löwenkenner. Einer, der fast alles erlebt hat mit Sechzig: Markus Schäflein. Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp Produktion: Jakob Arnu
- 22.08.202242 min
Europameisterschaften in neun Sportarten, über elf Tage verteilt in München mit vielen Zuschauern auf den Tribünen, toller Atmosphäre und spannenden Wettkämpfen – die European Championships haben eine Euphorie entfacht, die gezeigt hat, wie gut dieses Format ankommt. Weniger aufgebläht, ehrlicher, nahbarer. Und während die deutschen Athletinnen und Athleten sowie die Verantwortlichen in Verbänden nach den 26 Gold-, 20 Silber und 14 Bronzemedaillen nun vor allem auf die sportlich zu ziehenden Schlüsse blicken, hoffen andere auf Olympische Spiele in Deutschland. Aber lässt sich die Begeisterung für die Championships wirklich übertragen auf Olympia mit den so viel größeren Dimensionen – nachdem die vergangenen sieben Bewerbungs-Anläufe alle gescheitert sind? Darüber sowie über besondere Momente während der European Championships und strukturelle Defizite mancher Sportart hinter dem frischen Medaillenglanz spricht Moderatorin Anna Dreher in dieser Folge von „Und nun zum Sport“ mit Leichtathletik-Experte Johannes Knuth und Turn-Experte Volker Kreisl, die beide die vergangenen zwei Wochen von den Europameisterschaften berichtet haben. Moderation, Redaktion: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett
5:3 im Supercup gegen Leipzig, 6:1 zum Bundesliga-Start gegen Frankfurt - der FC Bayern scheint den Weggang von Torjäger Robert Lewandowski zumindest gegen nationale Gegner bestens auffangen zu können. Das Auftakt-Wochenende lässt jedenfalls die Vermutung zu, dass sich an der Spitze auch in dieser Runde nichts verändern wird und dass der Plan von Trainer Julian Nagelsmann mit seinen bewährten und neuen Spielern aufgeht. Aber wie sieht es dahinter aus, bei Vereinen wie Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen, vergangene Saison Zweiter und Dritter? Wird der SC Freiburg zum wahren Herausforderer? Oder wirbelt die lange Unterbrechung durch die Weltmeisterschaft in Katar ohnehin alles durcheinander? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher in dieser Folge von "Und nun zum Sport" mit den Fußball-Experten Christof Kneer und Philipp Selldorf.



















