Unipolar-Multipolar: Der Podcast für Geopolitik
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Eine weitere Folge “Unipolar-Multipolar: Der Podcast für Geopolitik“
Seit Wochenbeginn findet das diesjährige internationale Weltwirtschaftsforum unter dem Motto "Rebuilding Trust" in Davos statt. Wie jedes Jahr kamen die wichtigsten Regierungsvertreter der westlichen Welt zusammen mit einflussreichen Akteuren aus Wirtschaft, Finanzen und Militär. Dabei ging es auch um den Ausbruch einer noch unbekannten Krankheit, genannt "Disease X", die 20 mal mehr Todesopfer als Covid zur Folge haben könnte. Auch die Spannungen im Roten Meer rund um den Beschuss des Jemens durch die USA und die damit zusammenhängende Beeinträchtigung der Schifffahrt haben diese Woche für Aufruhr gesorgt. Darüber hinaus kam es zum tragischen Tod des US-Journalisten Gonzalo Lira, der abseits jeglicher medialer Aufmerksamkeit in einem Gefängnis in der Ukraine gestorben ist. Zu guter Letzt besprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben diese Woche die Proteste der Landwirte, die in den vergangenen Tagen die Gemüter erhitzt haben.
Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag begann am Donnerstag eine Anhörung zur Klärung der Frage, ob Israels Krieg im Gazastreifen ein Völkermord an den Palästinensern ist. Südafrika hatte sich am 29. Dezember 2023 mit einer Klage und einem Eilantrag an das höchste UN-Gericht gewendet, wo die sofortige Einstellung des israelischen Militäreinsatzes gefordert wird. Auf 84 Seiten haben südafrikanische Juristen das Bombardement und die Abriegelung des Gazastreifens dokumentiert. Außerdem hat der französische Präsident Emmanuel Macron am Dienstag den bisherigen Bildungsminister Gabriel Attal zum Premierminister ernannt. Der 34-Jährige ist mit seiner Ernennung nun der jüngste Ministerpräsident Frankreichs. Darüber und über eine bemerkenswerte Rede von Wladimir Putin zum Zustand der russischen Wirtschaft sprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben in der aktuellen Folge.
Das neue Jahr beginnt, wo das alte aufgehört hat. Die geopolitischen Zustände spitzen sich weiter zu, und ein absehbares Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen ist derzeit in weiter Ferne. Angefangen hat das Jahr mit einer Explosion in der Nähe von Beirut, bei der der stellvertretende Leiter der Hamas sowie zwei weitere hochrangige Funktionäre ums Leben kamen. In Iran kam es außerdem bei einer Detonation im Zuge einer Zeremonie für den 2020 von den USA ermordeten General Qassem Soleimani zu über 70 Toten und 170 Verletzten. Es war die tödlichste Attacke in der rund 45-jährigen Geschichte der Islamischen Republik. Auch der Krieg im Gazastreifen wird im neuen Jahr unerbittlich fortgesetzt, die Anzahl an zivilen Opfern ist mittlerweile auf über 22.000 gestiegen. Darüber hinaus haben die Huthi-Rebellen im Roten Meer erneut Frachtschiffe angegriffen, weshalb eine maritime Koalition um die USA der Miliz ein Ultimatum gestellt hat. Über all diese Ereignisse sprachen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben im ersten Podcast des neuen Jahres.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und damit geht ein Jahr zu Ende, das geopolitisch gesehen voller Überraschungen war. Angefangen bei der bedingungslosen Unterstützung des Westens für die Ukraine und der damit einhergehenden Lieferung schwerer Waffen an das umkämpfte Land. Weiterhin prägte in diesem Jahr das Entstehen einer multipolaren Weltordnung, die nun durch die zunehmenden geopolitischen Konfliktherde verstärkt wurde. Im Jahresrückblick werden Karin Kneissl und Flavio von Witzleben außerdem die wichtigsten Entwicklungen und die damit verbundenen Herausforderungen erläutern: den Haftbefehl gegen Wladimir Putin, das gescheiterte Aufbegehren von Jewgeni Prigoschin und nicht zuletzt den Ausbruch des Krieges zwischen Israel und Palästina.
- 24.12.202349 min
Der Kriegsschauplatz im Nahen Osten weitet sich derzeit auf das Rote Meer aus. Angesichts einer zunehmenden Zahl von Angriffen auf Handelsschiffe durch die Huthi-Rebellen haben die USA eine Sicherheitsinitiative ins Leben gerufen. Unter dem Titel “Operation Prosperity Guardian“ beteiligen sich mehrere westliche Länder und halten gemeinsame Patrouillen ab. Außerdem gab es diese Woche einen Bericht in der Times, in der darüber berichtet wurde, dass die israelische Armee eine Invasion im Südlibanon plant, da sie einen Angriff der Hisbollah und einen zweiten 7. Oktober fürchtet. Darüber hinaus sprachen die beiden über den Beschluss des Obersten Gerichts in Colorado, der Donald Trump verbietet, an den Präsidentschaftsvorwahlen in dem Bundesstaat im nächsten Jahr teilzunehmen. Der Oberste Gerichtshof von Colorado unterstellt Trump, er sei wegen seiner vermeintlich aktiven Rolle bei der sogenannten Kapitol-Erstürmung am 6. Januar 2021 für das Präsidentenamt zu disqualifizieren.
Eine weitere ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Im Gazastreifen versucht das israelische Militär die Tunnel der Hamas zu fluten, um damit unterirdische Netzwerke der Hamas zu zerstören. Die UNO-Generalversammlung hat unterdessen in einer Resolution einen sofortigen Waffenstillstand gefordert. Deutschland enthielt sich, Österreich und die USA stimmten dagegen. Darüber hinaus beschäftigt Karin Kneissl und Flavio von Witzleben diese Woche der Besuch des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenkij in den USA, bei welchem US-Präsident Joe Biden weitere 200 Millionen an US-Hilfen zugesagt hat. Des Weiteren sprachen die beiden über die Ernennung von Donald Tusk zum neuen Regierungschef von Polen und die damit zusammenhängenden weiteren Entwicklungen im Ukraine-Krieg. Zu guter Letzt ging es um die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Ukraine.
Gut fünf Wochen nach dem Beginn der israelischen Bodenoffensive im Norden des Gazastreifens hat das Militär seine Einsätze am Boden auf das gesamte Palästinensergebiet ausgeweitet. Die Armee habe im nördlichen Gazastreifen stark und gründlich gekämpft und tue dies nun auch im südlichen Gazastreifen, hatte Israels Generalstabschef Herzi Halevi kürzlich ausgeführt. Unterdessen hat in einem seltenen Vorgang UN-Chef António Guterres den Weltsicherheitsrat dringend aufgefordert, sich für die Abwendung einer humanitären Katastrophe im Gazastreifen einzusetzen. In einem Brief an den Sicherheitsrat berief sich Guterres dazu erstmals seit seinem Amtsantritt 2017 auf den Artikel 99 der UN-Charta. Über die Entwicklungen im Krieg in Israel und Palästina sprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben in der neuen Folge. Darüber hinaus beleuchten die beiden den Besuch des russischen Staatschef Wladimir Putin in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, dabei wurde der russische Präsident feierlich willkommen geheißen: in Abu Dhabi malten zur Begrüßung Kampfflugzeuge die russischen Farben in den Himmel. Außerdem kam es in dieser Woche zu einem Gipfeltreffen der Chinas und hochrangigen Vertretern der EU, das erste seit 2019. Worum es bei dem Treffen ging und wie China die Rolle der EU betrachtet, erfahrt im aktuelen Podcast.
In der neuen Folge sprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben über die geopolitischen Ereignisse der vergangenen Woche. Hierbei blicken die beiden zunächst auf den Tod des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger, der diese Woche im Alter von 100 Jahre verdorben ist. Außerdem besprechen die beiden die aktuelle Lage im Gazastreifen und blicken auf den Besuch des US-Milliardärs Elon Musk in Israel. Darüber hinaus beleuchten die beiden die Hintergründe der Grenzschließung zwischen Finnland und Russland und gehen auf etwaige Motive und Absichten ein. Zu guter Letzt wird noch das Treffen OSZE Staaten in Nordmazedonien unter die Lupe genommen, bei welchem vor allem die Anwesenheit des russischen Außenministers Sergej Lawrow für Schlagzeilen sorgte, weshalb die Ukraine und die baltischen Staaten ihre Teilnahme absagte.
- 26.11.202362 min
Im Krieg in Nahost gibt es erste positive Entwicklungen: Im Zuge einer vereinbarten Feuerpause zwischen der Hamas und Israel kommt es nicht nur zu einem viertägigen Waffenstillstand sondern auch zu einem Austausch von Geiseln. In den vergangenen 24 Stunden wurden bereits die ersten Geiseln zurück nach Israel gebracht und es bahnt sich eine erste Entspannung an. Ist damit einem langfristigen Waffenstillstand Tür und Tor geöffnet? Darüber sprechen Karin Kneissl mit dem heutigen Gast der Sendung, dem geopolitischen Analysten der AfD, Dr. Rainer Rothfuss in der neuen Folge. Außerdem geht es um die Frage, inwiefern Israel den Krieg nutzen könnte, um die Palästinenser aus dem Landstreifen zu entfernen. Darüber hinaus geht es um die neuesten Entwicklungen im Ukrainekrieg und dem neu gewählten argentinischen Präsidenten Javier Miliei.
Der Krieg im Gazastreifen und die damit verbundenen internationalen Reaktionen beschäftigen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben auch diese Woche wieder. Dabei geht es zunächst um die militärischen Auseinandersetzungen rund um das Al-Shifa Krankenhaus in Gaza-Stadt und die Verurteilung durch den Chef der WHO, Tedros Ghebreyesus, der das militärische Eindringen Israels als “völlig inakzeptabel" bezeichnete. Des Weiteren sprechen die beiden über die brisanten Aussagen des türkischen Staatschefs Erdogan, der Israel einen “Terrorstaat" genannt hat und der Regierung “Völkermord" in Gaza vorgeworfen hat. Außerdem blicken die beiden auf den Besuch des chinesischen Staatschefs Xi Jinping in den USA und beleuchten, welche Auswirkungen dies auf den weiteren Verlauf der Beziehungen der beiden Großmächte haben kann.
Die Lage für die im Gazastreifen lebenden Palästinenser wird immer katastrophaler. Nach dem das israelische Militär mittlerweile nach eigenen Angaben Gaza-Stadt eingenommen hat, wurden die Bewohner wiederholt dazu aufgerufen sich in Richtung Süden zu begeben. Mittlerweile sollen über 50.000 Menschen auf der Flucht sein. In den sozialen Medien wird daher bereits von der Nakba 2 für das palästinensische Volk gesprochen. In der neuen Folge sprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben über die Situation im Gazastreifen und um neue Entwicklungen rund um brisante Aussagen des iranischen Außenministers, der davon sprach, dass eine Ausweitung des Krieges aufgrund des militärischen Einsatzes Israels “unvermeidlich" sei. Darüber hinaus beleuchten die beiden einen möglichen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union und den anstehenden Besuch des chinesischen Präsidenten Xi in den USA.
- 05.11.202352 min
Im Krieg in Israel und Palästina spitzt sich die Lage weiter zu. Einen Monat nach Kriegsbeginn steht das israelische Militär vor den Toren Gazas und laut Ministerpräsident “Bibi" Netanyahu vor dem “Höhepunkt der Schlacht". Außerdem wird in den USA ein Hilfspaket von über 14 Milliarden US-Dollar für Israel vorbereitet. Darüber und die weiteren aktuellen Entwicklungen in dem Krieg sprechen Karin Kneissl mit dem heutigen Gast der Sendung, dem Publizisten Christoph Hörstel.
In der neuen Folge sprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben über die gegenwärtigen Zuspitzungen in Nahost. Dabei geht es zunächst um die Aussagen des türkischen Staatspräsidenten Erdogan, der die Hamas als „Befreiungsorganisation“ bezeichnete und dafür stark kritsiert wurde. Außerdem besprechen die beiden den Skanadal um UN-Chef Antonio Guterres, dessen Rücktritt von israelischer Seite gefordert wird, nachdem er die jahrezentelange Besatzung des Gazastreifens erwähnte.
In der neuen Folge sprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben über die aktuellen Geschehnisse in Israel und Palästina. Dabei geht es zunächst um den Luftangriff auf ein christliches Krankenhaus im Gazastreifen, für den sich beide Seiten die Schuld geben. Außerdem besprechen die beiden den Besuch des US-Präsidenten Joe Biden in der Region und gehen darauf ein, inwiefern die Unterstützung der USA für den weiteren Verlauf des Krieges bedeutsam ist. Darüber hinaus wird die Rolle Irans in dem Konflikt beleuchtet und über eine mögliche israelische Bodenoffensive gesprochen. Zum Abschluss blicken die beide noch nach China, denn dort war diese Woche der russische Präsident Wladimir Putin zu Gast, um im Rahmen der Seidenstraße-Initiative über das Verhältnis der beiden Länder zu sprechen.
- 15.10.202379 min
In der neuen Folge sprechen Karin Kneissl mit dem heutigen Gast der Sendung, dem Politologen Hermann Ploppa, über den Kriegsausbruch in Israel und Palästina. Dabei geht es um die aktuellen Entwicklungen rund um die humanitäre Katastrophe in Palästina und die Frage, was ein möglicher Einsatz von israelischen Bodentruppen für den weiteren Verlauf des Krieges bedeuten würde. Darüber hinaus werden die Positionen der weiteren Konfliktparteien in dem Krieggeschehen beleuchtet und die Frage erörtert, was die Eskalation für die Beziehungen der Staaten im Nahen Osten bedeuten wird.
- 08.10.202353 min
In der neuen Folge sprechen Karin Kneissl mit dem heutigen Gast der Sendung, Linken-Politiker Diether Dehm, über die aktuellen geopolitischen Ereignisse. Dabei geht es zunächst um die Absetzung des Sprechers des US-Repräsentantenhauses Kevin McCarthy sowie einen möglichen Nachfolger; der Name Donald Trump fiel bereits mehrfach. Außerdem besprechen die drei das EU-Außenministertreffen in Kiew, auf welchem Außenministerin Annalena Baerbock von einem Wirtschaftsraum von "Lissabon bis nach Lugansk" sprach. Zu guter Letzt wird ein Blick in die Slowakei geworfen, wobei den dortigen Parlamentswahlen mit Robert Fico ein russlandfreundlicher Politiker zum Ministerpräsidenten gewählt wurde.
- 01.10.202363 min
Folge 35 von "Unipolar-Multipolar:Der Podcast für Geopolitik"
In der neuen Folge sprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben über die aktuellen Entwicklungen auf dem geopolitischen Schachbrett. Dabei geht es zunächst um die UN-Generalerversammlung, die diese Woche in New York stattgefunden hat. Dabei werden die Aussagen von Selenksji und Sergej Lawrow genauer unter die Lupe genommen und der deutsche Auftritt, der kaum auf internationales Interesse stoß, analysiert. Darüber hinaus sprechen die beiden über die neuesten Entwicklungen in der Ukraine und das Amtesenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten Joe Biden.
In der neuen Folge sprechen Karin Kneissl und Flavio von Witzleben über das „Eastern Economic Forum“, das diese Woche in Wladiwostock stattgefunden hat. Außerdem wird der Besuch des nordkoreanischen Staatschefs Kim-Jong Un in Russland genauer unter die Lupe genommen und die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine besprochen.
