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- Mehr Schulden – und trotzdem fehlt das Geld
30.07.2025 · 13 Min.
Den Kassen des Bundes fehlt für die kommenden Jahre mehr Geld als ursprünglich angenommen. Konkret werden für die Finanzplanung 2027 bis 2029 172 Milliarden Euro benötigt. Grund hierfür sind die Entscheidungen der Bundesregierung, die Länder und Kommunen für Steuerausfälle zu kompensieren sowie die Mütterrente bereits ein Jahr früher auszuweiten. Woher soll das fehlende Geld kommen? Und wieso herrscht trotz Rekordschulden überhaupt Geldmangel? Diese und weitere Fragen beantwortet Jurik Caspar Iser, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Arbeitsunfälle in der Fabrik und überarbeitete Menschen, die krank in die Arbeit kommen müssen – die Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide hat neben Elektroautos auch immer wieder negative Schlagzeilen produziert. Bisher hat sich die Leitung des Werks bei den Vorwürfen bedeckt gehalten. Zwei Journalisten der ZEIT haben aber nun die Möglichkeit bekommen, das Werk persönlich zu besuchen. Welche Arbeitsbedingungen sie hinter den Fabrikzäunen tatsächlich vorgefunden haben, berichtet Franziska Wunderlich, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Das Brummen, das sich niemand erklären kann. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Sozialreformen der Bundesregierung: Regieren im Verschiebemodus Teslafabrik in Grünheide: Schindet Tesla seine Arbeiter? Klage gegen Tesla: Ist es jetzt unzumutbar, Tesla zu fahren? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Eine Luftbrücke für Gaza
29.07.2025 · 9 Min.
Wegen der humanitären Krise im Gazastreifen startet Deutschland gemeinsam mit Jordanien eine Luftbrücke zur Versorgung der Zivilbevölkerung. Nach Beratungen mit dem Sicherheitskabinett hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) diese Maßnahme angekündigt. Die Koordination übernimmt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in Abstimmung mit Frankreich und Großbritannien. Kritik kommt von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die den Luftabwurf als ineffektiv bezeichnet. Ob und in welchem Maße die Luftbrücke den Menschen in Gaza tatsächlich helfen kann, analysiert Yassin Musharbash, Redakteur im Investigativressort der ZEIT. Die frühere deutsche Biathletin Laura Dahlmeier ist beim Bergsteigen am Laila Peak im pakistanischen Karakorum-Gebirge verunglückt. Nach Angaben ihres Managements wurde die 31-Jährige von einem Steinschlag getroffen und mindestens schwer verletzt. Momentan versucht ein internationales Bergrettungsteam zu Dahlmeier zu gelangen. Außerdem im Update: Der Historiker und Essayist Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der Börsenverein lobt ihn als Experten für Osteuropa und als einen der Ersten, die vor Russlands Machtansprüchen gewarnt haben. Und sonst so? Notruf wegen Bratwurst. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Krise im Gazastreifen: "Das ist die Definition eines militärischen Desasters" Lage im Überblick: Bundesregierung startet Luftbrücke für Gaza Sicherheitskabinett: Friedrich Merz kündigt Luftbrücke für Gaza an Humanitäre Helfer im Gazastreifen: "Von Menschen bleibt oft nicht mehr übrig als kleine Stücke Fleisch" Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus Lage im Gazastreifen: Eine halbe Million Menschen steht vor dem Hungertod. Punkt. Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Historiker Karl Schlögel wird mit Friedenspreis geehrt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was der neue Zolldeal für die deutsche Industrie bedeutet
29.07.2025 · 13 Min.
Im Rahmen des neuen Handelsabkommens zwischen der EU und den USA sollen Autos aus den Vereinigten Staaten künftig zollfrei in die Europäische Union importiert werden können. Bislang erhebt die EU zehn Prozent Zoll auf US-Fahrzeuge. Voraussetzung für die Zollfreiheit ist, dass die USA den Zollsatz auf EU-Autoexporte von derzeit 27,5 auf 15 Prozent senken. Der Zolldeal war am Sonntag bei einem Treffen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump in Schottland vereinbart worden. Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert, wie die Industrie auf den Zolldeal schaut und welche Auswirkungen dieser auf die deutsche Wirtschaft haben könnte. Die Quantenphysik feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Vor einem Jahrhundert legten Physiker wie Werner Heisenberg, Erwin Schrödinger und Paul Dirac die Grundlagen für eine neue Physik, die das Verhalten von Atomen, Elektronen und Lichtteilchen beschreibt. Heute bildet die Quantenmechanik eine Basis für zahlreiche Technologien, darunter Computer, Smartphones, medizinische Geräte sowie moderne Kommunikationsmittel. 2025 haben die Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Quantenwissenschaft und Quantentechnologie erklärt. Was genau man unter Quantenphysik versteht und welche Rolle sie im Alltag spielt, erklärt ZEIT-Autor Tobias Hürter. Und sonst so? Love Motes für COP30 Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Lisa Pausch, Leonard Frick, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Zollpolitik: EU und USA einigen sich im Zollstreit Zolldeal zwischen USA und EU: US-Autos sollen bald zollfrei in EU exportiert werden Zollstreit: Europa ist zu schwach für Donald Trump Zollstreit: Trump und von der Leyen beginnen Gespräch über Handelsabkommen Zollstreit: "Das ist kein guter Deal, das ist Appeasement!" Handelsstreit: Wirtschaftsverbände nennen Zolldeal einen "schmerzhaften Kompromiss" Anton Zeilinger: "Quantenphysik ist wie Jazz – man folgt dem momentanen Drive" Quantenphysik: Was ist hier überhaupt real? Jahr der Quantenwissenschaft: Ausstellung zeigt Geschichte der Quantenmechanik Quantenphysik: Was ist hier überhaupt real? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Trump, von der Leyen und der "größte Deal aller Zeiten"
28.07.2025 · 10 Min.
Die Europäische Union und die USA haben sich im Zollstreit geeinigt. US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündeten die Vereinbarung am Sonntag. Demnach werden die US-Zölle auf europäische Güter 15 Prozent betragen. Die Kritik an dem Deal ist groß: Die EU habe sich den USA unterworfen, heißt es etwa aus Frankreich. Hat Trump den Zollstreit damit für sich entschieden? Diese und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Thailand und Kambodscha haben sich auf eine „unverzügliche und bedingungslose“ Waffenruhe geeinigt. Laut der Vereinbarung werden die Waffen ab Mitternacht schweigen. Thailand und Kambodscha werfen sich gegenseitig vor, die tödlichen Gefechte verursacht zu haben. Beide streiten sich bereits seit Langem um den genauen Verlauf ihrer Grenze. Das Zugunglück im südlichen Baden-Württemberg vom Sonntagabend wurde laut Ermittlern wahrscheinlich durch einen Erdrutsch verursacht. Das teilte die Polizei Ulm mit. Wegen Starkregens sei ein Abwasserschacht übergelaufen, das Wasser habe dann einen Erdrutsch verursacht – der Zug entgleiste. Insgesamt starben bei dem Unfall drei Menschen, 41 weitere wurden verletzt, teilweise schwer. Und sonst so? Tom Lehrer ist tot. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Zollstreit: "Das ist kein guter Deal, das ist Appeasement!" Kambodscha-Thailand-Konflikt: Der Streit der alten Männer Baden-Württemberg: Was über das Zugunglück von Riedlingen bekannt ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Beugt sich Israel dem internationalen Druck?
28.07.2025 · 12 Min.
Die israelische Armee hat eine tägliche, zehnstündige Kampfpause in Teilen des Gazastreifens angekündigt. Dadurch soll es auch wieder möglich werden, humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung zu leisten. Die sogenannte "taktische Pause" soll täglich von 10 bis 20 Uhr Ortszeit gelten, sie betrifft Gebiete, in denen das Militär zuletzt nicht aktiv mit Bodentruppen war. Zudem sollen zwischen 6 und 23 Uhr sichere Korridore für Konvois mit Hilfsgütern eingerichtet werden. Ob die angekündigten Pausen tatsächlich zu einer Verbesserung der Lage führen, analysiert die Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. Im Jahr 2024 waren rund 39.000 Hochschulabsolventen unter 30 Jahren in Deutschland arbeitslos. Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine Vermutung: Künstliche Intelligenz könnte insbesondere Berufseinsteigern die Jobs streitig machen. Laut Experten fehlt aber bisher der Beleg, dass KI flächendeckend Einstiegsjobs verdrängt. Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, analysiert, welche Faktoren tatsächlich hinter der steigenden Arbeitslosigkeit stecken und welche Rolle KI dabei spielt. Und sonst so: Die kleinste Schlange der Welt wiederentdeckt Moderation und Produktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus Liveblog: Krieg in Gaza: Israels Militär kündigt zehnstündige Kampfpause an Gazakrieg: Israel wirft wieder begrenzte Mengen an Hilfsgütern aus der Luft ab Emmanuel Macron: Frankreich will Palästina als Staat anerkennen Humanitäre Lage im Gazastreifen: Ein Fehler, moralisch und strategisch Arbeitslosigkeit nach Studienabschluss: Masterabschluss, arbeitslos Künstliche Intelligenz: Stimmt das eigentlich, dass KI Berufseinsteigern die Jobs wegnimmt? Arbeitslosigkeit: Wo die Krise sichtbar wird Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie sich die EU und die USA bei den Zöllen einigen könnten
27.07.2025 · 12 Min.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen trifft sich heute mit US-Präsident Donald Trump, um über den Zollstreit zu verhandeln. Ziel des Treffens ist laut von der Leyen, die drohenden Zölle in Höhe von 30 Prozent zu verhindern. Eine Einigung von 15 Prozent werde stattdessen angestrebt. Vor seinem Abflug nach Schottland schätzte Trump die Chancen auf einen Handelsdeal mit der EU auf 50 Prozent oder "vielleicht sogar weniger". Zuvor hatte er verkündet, die angedrohten Zölle möglicherweise doch zu senken – wenn die EU ihren Markt für die USA stärker öffne. Wie realistisch eine Einigung ist und was die erhöhten Zölle für die EU bedeuten würden, weiß EU-Korrespondent Ulrich Ladurner. Knapp 150 Jahre stehen sich Israelis und Palästinenser im Streit schon gegenüber. Seit dem 7. Oktober 2023 scheint ein Frieden in Nahost kaum mehr möglich, der Konflikt ist so hoffnungslos verfahren wie nie zuvor. Dabei gehe es im Kern nicht um einen Religionskrieg, um irrationale Hassgefühle gegen das andere Volk oder um unüberwindbare Differenzen – sondern um Land, sagt die außenpolitische Redakteurin Lea Frehse. Zwei Völker erheben seit Jahrzehnten Anspruch auf das Gebiet, ein Kompromiss in Form einer Zweistaatenlösung ist bisher immer gescheitert. Im Podcast erklärt Lea Frehse, warum die Verteilung des Landes so kompliziert ist und welche Rolle eine siebenhundert Jahre alte Eiche dabei spielt. Und sonst so? Ausgebüxte Elchkuh Olga gesichtet Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Zollstreit: Von der Leyen kündigt für Sonntag Treffen mit Trump an Zölle: Von der Leyen trifft Trump – Zoll-Einigung in Schottland? Nahostkonflikt: Unser Land, ihr Land Israel: Krieg in Nahost Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial "Der Wahlkreis": Legal, illegal, ganz egal – Willkommen in einer Welt ohne Regeln
26.07.2025 · 57 Min.
In den USA sagt der Vizepräsident: Die Gerichte hindern den Willen des Volkes. In Deutschland scheitert plötzlich die Wahl von Verfassungsrichtern. Und im Falle Israels ignoriert die Bundesregierung das Völkerrecht, das sie im Fall der Ukraine ganz besonders wichtig findet. Es schält sich ein neuer Konflikt heraus: der zwischen Macht und Recht. Und man bekommt den Eindruck, dass die Macht sich gerade durchsetzt. In unserer neuen Folge des "Wahlkreis"-Podcasts beschäftigen sich die Hosts Robert Pausch und Paul Middelhoff mit der Frage, wie es so weit kommen konnte. Wer sind die zentralen Denker hinter der Erosion des Rechts? Wer die Strategen, die von dieser Entwicklung profitieren wollen? Und kann man den Bruch wieder kitten, der sich gerade auftut? Moderation: Robert Pausch, Paul Middelhoff Produktion: Pool Artists Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Shownotes: Der Völkerrechtler Andreas Paulus zum Angriff Israels auf den Iran Der Politologe Carla Masala zu den strategischen und rechtlichen Dimensionen des Angriffs Paul Middelhoff über den deutschen Umgang mit dem Völkerrecht Carl Schmitt: "Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus" Carl Schmitt: "Der Führer schützt das Recht" "Spiegel"-Autor Jonas Schaible auf seinem Substack über Frederiksen und Meloni Philip Manows Buch "Unter Beobachtung" Ein Streitgespräch zwischen Manow und dem Juristen Christoph Möllers Unser Kollege Mark Schieritz zu den Abgründen des Volkswillens Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha eskaliert
26.07.2025 · 12 Min.
Zwischen den südostasiatischen Ländern Thailand und Kambodscha ist am vergangenen Donnerstag ein Grenzstreit eskaliert. Beide Seiten berichten seitdem von gegenseitigem Beschuss. Thailand meldete den Tod von mindestens 15 eigenen Staatsbürgern und spricht von 24 getöteten kambodschanischen Soldaten. Über 100.000 Menschen wurden aus dem Grenzgebiet in Sicherheit gebracht. Seit dem Ende der Kolonialzeit besteht ein Streit über den genauen Verlauf einer mehr als 800 Kilometer langen Grenze. Der freie Autor und Korrespondent in Thailand Mathias Peer spricht im Podcast über den wieder entbrannten Konflikt. In Berlin finden heute unter dem Motto “Nie wieder still!” zum 47. Mal Demonstrationen zum Christopher Street Day (CSD) statt. Der Berliner CSD ist eine der größten Demonstrationen in Europa für die Rechte queerer Menschen und gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung. Die Präsidentin des Bundestags Julia Klöckner (CDU) hatte im Vorfeld entschieden, dass zum CSD keine Prideflagge auf dem Bundestag gehisst werden dürfe. In diesem Jahr wurden in Deutschland mehr als 160 CSDs angemeldet, so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig häufen sich Berichte von Angriffen, Bedrohungen und Einschüchterungen auf die Pride-Paraden. Dazu hat die Redakteurin im Ressort Politik und Wirtschaft der ZEIT Nina Monecke recherchiert. Und sonst so? Mit dem Deutschlandticket ins Ausland Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Constanze Kainz, Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kambodscha-Thailand-Konflikt: Der Streit der alten Männer Südostasien: Thailands Premier warnt vor Krieg mit Kambodscha Thailand: Mehr als 100.000 Menschen müssen Grenzgebiet zu Kambodscha verlassen CSD in Deutschland: Unter dem Regenbogen. Und unter Polizeischutz Pride Month: Bundesrat hisst am Samstag zum Berliner CSD die Regenbogenflagge Christopher Street Day in Berlin: Tausende Menschen fordern Regenbogenfahne am Bundestag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Macrons Palästina-Ankündigung und die Folgen für Israel
25.07.2025 · 10 Min.
Frankreich will Präsident Emmanuel Macron zufolge Palästina als Staat anerkennen. "Ich werde dies im September dieses Jahres vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen feierlich verkünden", teilte Macron auf der Plattform X mit. "Frieden ist möglich", schrieb er außerdem und dass es an den Franzosen liege, dies gemeinsam mit den Israelis, den Palästinensern, den europäischen und internationalen Partnern zu zeigen. Er betonte außerdem die Notwendigkeit, den Krieg im Gazastreifen zu beenden, der Zivilbevölkerung zu helfen und die Entmilitarisierung der Hamas sicherzustellen. Die Ankündigung sorgt international für gemischte Reaktionen: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte Macrons Vorhaben scharf. "Ein solcher Schritt belohnt Terror", hieß es in einer Stellungnahme seines Büros. Neben Frankreich hatten zuletzt Norwegen sowie die beiden EU-Länder Irland und Spanien angekündigt, Palästina als eigenen Staat anzuerkennen. 150 UN-Mitgliedstaaten tun dies bereits. Andere westliche Länder, darunter auch die UN-Vetomächte USA und Großbritannien, gehören nicht dazu. Auch Deutschland will Palästina nicht als Staat anerkennen. Was bezweckt Macron mit diesem Schritt? Und welche politischen Folgen hat die Anerkennung? Im Podcast ordnet ZEIT-Redakteur Martin Klingst Macrons Vorhaben ein. Nach scharfer Kritik aus der EU und massiven Protesten in ukrainischen Großstädten hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj überraschend einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Unabhängigkeit der Anti-Korruptionsbehörden wiederherstellen soll. Noch am Dienstag hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Unabhängigkeit der Behörden massiv einschränken sollte – mit Selenskyjs Unterschrift. Das am Freitag vorgelegte Gesetz soll den Rechtsstaat stärken und die Unabhängigkeit des nationales Antikorruptionsbüro (NABU) und von der Sonderstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung der Korruption (SAPO) sicherstellen. Denis Trubetskoy berichtet für die ZEIT aus der Ukraine. Im Podcast erklärt er, warum Selenskyj jetzt zurückrudert und ob er damit das Vertrauen der Bevölkerung und der westlichen Partner zurückgewinnen kann. Außerdem im Update: Laut dem aktuellen ZDF-Politikbarometer sind viele Menschen in Deutschland mit der Merz-Regierung nicht zufriedener als mit der Ampel. 41 Prozent der Befragten sehen in der Arbeit der neuen Regierung keine Verbesserung zur Ampel. 14 Prozent finden die Arbeit der aktuellen Regierung sogar schlechter. Und sonst so? Hype um ersten Labubu-Laden in Berlin Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger, Constanze Kainz Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nahost: Frankreich wird laut Macron Palästina als Staat anerkennen Nahost: Deutschland will Palästina "kurzfristig" nicht als Staat anerkennen Ukraine: Selenskyj nennt Proteste als Grund für Einlenken bei Korruptionsgesetz Ukraine: Selenskyj stimmt neuem Gesetz zur Stärkung der Korruptionswächter zu Ukraine: Selenskyj will Gesetz zu Antikorruptionsbehörden erneut ändern Politbarometer: Deutsche bewerten Arbeit der Bundesregierung nicht besser als Ampel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- In Gazas Krankenhäusern gehört Triage zum Alltag
25.07.2025 · 11 Min.
Im Gazastreifen riskieren Ärzte und medizinische Helfer gerade täglich ihr Leben, um den Verwundeten zu helfen. Die schlechte medizinische Versorgung erschwert die Arbeit zusätzlich: Von den einst 36 Krankenhäusern im Gazastreifen sind nur noch 18 teilweise einsatzfähig. Die Einrichtungen stehen unter Beschuss, Ärzte und Sanitäter arbeiten oft 24 Stunden am Stück. Im Podcast schildert ZEIT-Autorin Quynh Trần die Lage des Gesundheitssystems in Gaza und erklärt, ob die gezielten israelischen Angriffe auf die Krankenhäuser noch mit dem Völkerrecht vereinbar sind. In Istanbul treffen sich heute Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit dem Iran, um über das iranische Atomprogramm zu verhandeln. Die europäischen Staaten wollen demnach eine Garantie, dass der Iran keine Atombombe baut. Wie das französische Außenministerium vergangene Woche bereits bekannt gab, drohen dem Iran weitere Sanktionen, falls es bis Ende August keine Fortschritte in den Verhandlungen geben sollte. Das Wiener Abkommen um das iranische Atomprogramm läuft im Oktober aus. Bis dahin können die europäischen Staaten UN-Sanktionen gegen den Iran ohne großen Widerstand durchsetzen. Warum die USA dieses Mal nicht an den Gesprächen beteiligt sind und wie das Treffen ablaufen könnte, weiß ZEIT US-Korrespondentin Juliane Schäuble. Und sonst so? Familienrezepte aus der Steinzeit Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Helfer im Gazastreifen: "Von Menschen bleibt oft nicht mehr übrig als kleine Stücke Fleisch" Israelische Angriffe auf Gaza: Wo Krankenhäuser den Tod bedeuten Atomabkommen mit dem Iran: Europa droht Iran mit Neuauflage von Sanktionen Verhandlungen über iranisches Atomprogramm: Und wieder geht es um die Bombe Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Die Krise, die Donald Trump nicht loswird
24.07.2025 · 11 Min.
Der Name von US-Präsident Donald Trump taucht laut übereinstimmenden Berichten des "Wall Street Journal" und der "New York Times" mehrfach in den Akten des US-Justizministeriums über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf. Bereits im Mai sei Donald Trump darüber informiert worden. Dies rückt Donald Trumps frühere Freundschaft mit Jeffrey Epstein erneut in den Fokus. Trump hatte sich bisher geweigert, zentrale Teile der Epstein-Akten für die Öffentlichkeit freizugeben, obwohl er im Wahlkampf Transparenz versprochen hatte. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, erklärt, warum Trump der Fall Epstein so zu schaffen macht. Erstmals seit einem Jahr belässt die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euroraum unverändert. Der Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent. Grund sind die gesunkene Inflation und zunehmende Unsicherheit durch einen drohenden Zollstreit mit den USA. Im Juni erreichte die Inflation mit 2,0 Prozent den von der EZB ausgegebenen Zielwert. Zuvor hatte die Notenbank den Leitzins siebenmal in Folge gesenkt. Was diese Zinsentscheidung für die Menschen bedeutet, ordnet Jan Guldner ein, Leiter des Ressorts Geld bei der ZEIT. Außerdem im Update: Im Osten Russlands ist ein Passagierflugzeug mit 49 Menschen an Bord abgestürzt. Bisher konnten keine Überlebenden gefunden werden. Die Unfallursache ist noch unklar. Und sonst so? 8.000 Kalorien pro Etappe Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Fall Jeffrey Epstein: Donald Trumps Name taucht offenbar mehrfach in Epstein-Akten auf Jeffrey Epstein: Donald Trump schließt "Wall Street Journal" von Schottlandreise aus OK, America? / Donald Trump und Jeffrey Epstein: Hat hier jemand Epstein gesagt? Donald Trump und der Fall Epstein: Und es ist immer Barack Obama US-Präsident unter Druck: Medien: Trump über eigenen Namen in Epstein-Akten informiert Fall Jeffrey Epstein: Willkommen in der wirklichen Welt Donald Trump und der Epstein-Fall: Make Akteneinsicht Great Again Europäische Zentralbank: EZB belässt Leitzins bei 2,0 Prozent US-Zollpolitik: Faustrecht im Handel Europäische Zentralbank: EZB senkt Zinsen im Euroraum erneut Unglück: Flugzeugabsturz in Russland: Was wir wissen - was nicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- EU und China: Anspannung statt Schulterschluss
24.07.2025 · 12 Min.
Am Donnerstag werden EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Peking empfangen. Die EU und China sind sich sowohl geopolitisch als auch wirtschaftlich in entscheidenden Fragen uneins. Was von so einem Gipfel als Ergebnis erwartet werden kann, weiß Jens Mühling. Er ist der Chinakorrespondent der ZEIT. In der Ukraine haben am Dienstag die größten regierungskritischen Proteste der letzten Jahre stattgefunden. Hintergrund ist der Umbau der Antikorruptionsbehörden in dem Land. Die Behörden fürchten um ihre Unabhängigkeit – und Kritiker des Gesetzes um die Annäherung an die EU, die eine erfolgreiche Korruptionsbekämpfung als notwendige Bedingung für einen Beitritt der Ukraine betrachtet. Wieso setzt Präsident Wolodymyr Selenskyj den Weg seines Landes in die EU aufs Spiel? Diese und weitere Fragen beantwortet der Journalist Denis Trubetskoy aus Kyjiw. Und sonst so? Spotify veröffentlicht KI-Songs bereits toter Künstler. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger, Helena Schmidt und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Den Link zum WhatsApp-Kanal der ZEIT finden Sie hier. Links zur Folge: Gipfeltreffen EU-China: Europa muss die Sprache der Macht lernen Korruption in der Ukraine: 2,5 Millionen in kleinen Scheinen Ukrainische Regierung: Vielleicht kommt das auch in den USA gut an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: (Fast) alle für Gaza – warum enthält sich Deutschland?
23.07.2025 · 10 Min.
Die Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) rechtfertigt ihre Ablehnung der internationalen Gaza-Erklärung von 28 Staaten und der EU-Kommission. In dem am vergangenen Montag veröffentlichten Appell fordern die Unterzeichner einen sofortigen Waffenstillstand und das Ende der israelischen Angriffe in Gaza. Merz sehe keinen Anlass, sich dem Aufruf anzuschließen, da Deutschland zuvor im Europäischen Rat eine "praktisch inhaltsgleiche" Position vertreten habe. Der ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches Feuilleton Nils Markwardt spricht im Podcast über die deutsche Israelpolitik. Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat eine "saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt" zu einem Menschenrecht erklärt. Außerdem im Update: Heute Abend spielt Deutschland gegen Spanien im Halbfinale der Fußball-EM, um 21 Uhr ist Anpfiff im Stadion Letzigrund in Zürich. Wie sehen die Gewinnchancen der deutschen Frauennationalmannschaft aus? Die Sportredakteurin der ZEIT Laura Sophia Jung gibt ihre Einschätzung ab. Und sonst so? Freispruch für El Hotzo. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Ole Pflüger, Pia Rauschenberger, Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems, Leonard Frick Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Katastrophe in Gaza: Friedrich Merz rechtfertigt Ablehnung internationaler Gaza-Erklärung Johann Wadephul: "Wir stehen an der Seite Israels" Krieg in Nahost: Wie wir über Gaza sprechen Gazakrieg: Mehr als 100 Hilfsorganisationen warnen vor Massenhungersnot in Gaza Der internationale Gaza-Appell IGH-Gutachten zum Klimaschutz: IGH-Einordnung Fußball-EM der Frauen: Diese Frauen wollen jetzt Europameisterinnen werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Müssen Industriestaaten bald für Klimaschäden haften?
23.07.2025 · 13 Min.
Für Mittwoch wird ein rechtliches Gutachten des Internationalen Strafgerichtshofes erwartet, das Industriestaaten künftig stärker in die Pflicht nehmen könnte, ihre Treibhausgasemissionen zum Schutz der Inselstaaten zu senken. Kann ein rechtliches Gutachten tatsächlich die globale Klimapolitik beeinflussen? Und können Klimasünder künftig verklagt werden? Diese und weitere Fragen beantwortet Stefan Schmitt, Wissensredakteur der ZEIT. Welche Aufmerksamkeit nützt der AfD? Angesichts des von Protesten gestörten Sommerinterviews vom Sonntagnachmittag mit AfD-Parteichefin Alice Weidel wird diese Frage erneut intensiv diskutiert. Kritiker sehen in der Aktion statt einer Störung der AfD eher einen weiteren Schub an Aufmerksamkeit für die rechtsextreme Partei. Johannes Schneider, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, sieht das anders. Er findet, die Partei sei zu sehr normalisiert und wir stellen die falsche Frage. Wieso, erklärt er im Podcast. Und sonst so? Fußballerinnen bekommen endlich angepasste Fußballschuhe. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Den Link zum WhatsApp-Kanal der ZEIT finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Klimawandel: Vanuatus Sieg gegen die Großen Erderwärmung: Was wissen wir über den Klimawandel? Alice Weidel: Alice und der Ekel ARD-Sommerinterviews: Wo ist die vierte Wand, wenn man sie braucht? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Deutschlands "gigantische Lücke" am Himmel
22.07.2025 · 10 Min.
Deutschland will der Ukraine offenbar zwei weitere Patriot-Luftabwehrsysteme aus Bundeswehrbeständen zur Verfügung stellen. Ursprünglich sollten zwei neue Systeme für jeweils rund eine Milliarde Euro in den USA gekauft und direkt geliefert werden – das hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius am Montag beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe zugesagt. Da die US-Patriots jedoch nicht sofort verfügbar sind, springt nun zunächst die Bundeswehr ein, die später Ersatz aus den USA bekommen soll. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert das Vorhaben und seine Folgen. Die Kosten für einen Pflegeheimplatz in Deutschland sind erneut gestiegen. Das ergab eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen. Pflegebedürftige beziehungsweise ihre Angehörigen zahlen im ersten Jahr durchschnittlich 3.000 Euro monatlich aus eigener Tasche. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat bereits neue Reformen angekündigt. Wie diese aussehen könnten, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Die USA wollen sich erneut aus der UN-Kulturorganisation UNESCO zurückziehen. Laut Außenministerium liege die Mitgliedschaft nicht im "nationalen Interesse". Und sonst so? Das macht den Durchschnittsmenschen in Deutschland aus. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: Donald Trump kündigt Lieferung von Patriot-Raketensystemen an Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj kündigt Termin für direkte Gespräche mit Russland an Boris Pistorius in den USA: Europa rüstet auf, und die USA kassieren Verteidigung: Boris Pistorius will Bundeswehr mit US-Raketensystem ausstatten Jonas Gahr Støre: Norwegen hat eine neue Regierung Ukraine: Merz würde Ukraine erst nach Kriegsende in EU und Nato aufnehmen Gesundheitskosten: Pflege im Heim noch teurer – Druck für Entlastung Gesetzliche Krankenkassen: Radikale Therapie Vereinte Nationen: USA verkünden erneut Austritt aus der Unesco Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Vermögensteuer vs. Soli: Was rettet die Renten?
22.07.2025 · 11 Min.
Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, hat eine Vermögensteuer zur Sicherung des Rentensystems vorgeschlagen. Demzufolge sollen Menschen mit großem Vermögen und Erbschaften stärker die Sozialsysteme mitfinanzieren. Bentele reagiert damit auf den viel kritisierten Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, einen sogenannten Boomer-Soli einzuführen. Dieser sieht vor, dass wohlhabende Rentner Zusatzabgaben zahlen, um ärmere Menschen zu unterstützen. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des Politikressorts und erklärt, wie realistisch eine Vermögensteuer ist und wie man das Rentensystem am besten stabilisieren kann. In Polen sind am Montag gleich zwei deutsche Politiker angereist. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) traf für ihren Antrittsbesuch in Warschau auf ihren Amtskollegen Adam Bodnar, während sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) an der Grenze zu Belarus über die polnische Migrationspolitik informierte. Besonders in den vergangenen Wochen wurden die politischen Differenzen der beiden Politiker deutlich: Hubig kritisierte Dobrindt für seinen harten Kurs in der Asylpolitik wiederholt stark und mahnte zur Mäßigung und Respekt bei Abschiebungen. Spiegelt der Konflikt zwischen Dobrindt und Hubig die Uneinigkeit der Koalition im Hinblick auf Migration wider? Politikredakteurin Eva Lautsch hat die Bundesjustizministerin auf ihrer Reise begleitet und schildert im Podcast, wie sich die beiden Besuche beeinflusst haben. Und sonst so? Petermännchen ist nach dem Wels der neue Problemfisch. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz, Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rentenfinanzierung: VdK-Präsidentin fordert Vermögensteuer statt "Boomer-Soli" Rentenpolitik: Ein Babyboomer-Soli für weniger Altersarmut Rentensystem: Experten schlagen "Boomer-Soli" zur Sicherung der Renten vor Grenzkontrollen: Hubig fordert schnelle Begründung für Zurückweisungen an Grenzen Migration: Dobrindt fordert härtere Migrationspolitik in der EU Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Alltag in Gaza – "Die Entscheidung ist, sterbe ich in meinem Haus oder auf der Straße?"
21.07.2025 · 11 Min.
Israels Armee hat nach UN-Angaben nahe einem Hilfskonvoi in eine Menschenmenge geschossen. Am Sonntag sei beim Einfahren eines ihrer Hilfskonvois das Feuer auf "eine große Menge hungriger Zivilisten" eröffnet worden. Laut der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde wurden mindestens 67 Menschen getötet. Indes hat das UN-Nothilfebüro Ocha vor neuem Leid für Menschen im Gazastreifen gewarnt und dabei auf neue Angriffspläne Israels Bezug genommen. Israel hat die Bewohner im Zentrum um die Stadt Deir al-Balah angesichts neuer Angriffspläne zur Flucht aufgerufen, das Nothilfebüro der Vereinten Nationen spricht von einem "Massenvertreibungsbefehl". Bis zu 80.000 Menschen sollen laut Israels Armee Zentral-Gaza verlassen. Inzwischen lägen 87,8 Prozent der gesamten Fläche des Gazastreifens in einem Gebiet, das zur Evakuierung ausgerufen oder vom Militär besetzt ist, teilte das UN-Nothilfebüro Ocha mit. Saher Alghorra ist Fotograf im Gazastreifen, unter anderem für die "New York Times". Im Podcast erklärt er, was die erneute Räumung durch die Armee für die Menschen bedeutet. Außerdem berichtet er von den tödlichen Schüssen am Sonntag. Alghorra hat das Leid der Opfer im Schifa-Krankenhaus kurz darauf fotografisch dokumentiert. Währenddessen ist Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan nach Ägypten gereist, um mit der dortigen Regierung Pläne für den Wiederaufbau des Gazastreifens abzustimmen. Wie Deutschland helfen will, weiß Samiha Shafy, Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT. Sie hat Alabali Radovan auf ihrer Reise begleitet. In Japan hat die aktuelle Regierung bei den Wahlen zum Oberhaus ihre Mehrheit verloren. Ministerpräsident Shigeru Ishiba hatte das „harte Ergebnis“ bereits am Sonntag akzeptiert, will aber dennoch im Amt bleiben. Großer Wahlsieger sind die Rechtspopulisten, die ihr Ergebnis steigern konnten. Wie stabil ist die Regierung jetzt noch? Diese und weitere Fragen beantwortet Felix Lill. Er berichtet für die ZEIT über Asien. Und sonst so? Die schlechten Aussichten auf die Sternschnuppen – erklärt von Wissensredakteur Robert Gast. Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Benjamin Probst und Alicia Kleer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Lage im Gazastreifen: Ein Fehler, moralisch und strategisch Reem Alabali-Radovan: Außer Hoffnung nicht viel im Gepäck Japan: Trump auf Japanisch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was bringt der Investitionsgipfel im Kanzleramt?
21.07.2025 · 12 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat für den heutigen Montag Vertreter von mehr als 30 großen deutschen Konzernen zu einem Investitionsgipfel ins Kanzleramt eingeladen. Auch Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) ist dabei. Eingeladen sind unter anderem Siemens, die Deutsche Bank und SAP. Die Unternehmen sind Teil einer Initiative, die den Namen "Made for Germany" trägt. Auf dem Gipfel wollen sie über geplante Investitionen und die Stärkung Deutschlands als Wirtschaftsstandort sprechen. Wie genau das Geld investiert werden soll, warum Investoren ihr Geld ausgerechnet am Standort Deutschland anlegen sollten und was sie im Gegenzug von der Bundesregierung erwarten, erklärt Roman Pletter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Die Fußballnationalmannschaft der Frauen steht im Halbfinale der Europameisterschaft in der Schweiz. Doch diesen Sieg mussten sich die DFB-Frauen hart erkämpfen. Seit der 13. Minute standen sie nach einer Roten Karte für Kathrin Hendrich nur noch zu zehnt auf dem Platz. Im Elfmeterschießen gewann das Team schließlich das Viertelfinale mit 6:5 gegen Frankreich. Einen großen Anteil am Sieg hat Torhüterin Ann-Katrin Berger, die ihrer Mannschaft das Elfmeterschießen wie schon bei Olympia 2024 gewonnen hat. Für ihren Einsatz wurde sie als Spielerin des Spiels ausgezeichnet. Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT war beim Spiel in Basel dabei. Im Podcast beantwortet er, warum Torhüterin Berger trotz ihrer starken Leistung im Viertelfinale im Vorfeld stark kritisiert wurde, was legendäre Siege wie der von Basel für Fußball der Frauen in Deutschland bedeuten und worauf es am kommenden Mittwoch im Halbfinale gegen Spanien ankommt. Und sonst so: Bügeln während des Gleitschirmflugs Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Investitionsgipfel: Und jetzt: Stimmung! Sondervermögen für Infrastruktur: Stimmt das eigentlich, dass jetzt die Bagger rollen? Fußball-EM: Wer hätte das nach 13 Minuten gedacht? Fußball-EM 2025: Deutschland besiegt Frankreich und zieht ins Halbfinale ein Deutschland im EM-Halbfinale: Ein Spiel für die Geschichtsbücher Ann-Katrin Berger: Die überriskante Torfrau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was die Waffenruhe für Syrien bedeutet
20.07.2025 · 11 Min.
Nach israelischen Luftangriffen auf syrische Truppen haben sich Israel und Syrien erneut auf eine Waffenruhe geeinigt. Auslöser waren schwere Kämpfe zwischen Drusen, sunnitischen Beduinen und Regierungskräften in der südlichen Provinz Suweida. Laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden dabei über 700 Menschen getötet. Israel erklärte, die Angriffe hätten dem Schutz der Drusen gegolten, und lehnt eine dauerhafte Präsenz syrischer Militärkräfte im Süden ab. Laut dem Roten Kreuz bleibt die humanitäre Lage in Suweida kritisch. ZEIT-Autor*in Zain Salam Assaad ordnet ein, wie es jetzt in der Region weitergeht. Die Bürgermeisterin von Spremberg, Christine Herntier, hat in einem offenen Brief vor einer dramatisch wachsenden rechtsextremen Bedrohung in ihrer Stadt gewarnt. Sie berichtet von Nazi-Schmierereien, verfassungsfeindlichen Symbolen und Einschüchterungen an Schulen. Dabei hebt sie besonders die rechtsextreme Kleinstpartei "Der Dritte Weg" hervor, die in Spremberg versucht, ihr Gedankengut zu verbreiten. Auch der Verfassungsschutz beobachtet die rechtsextreme Szene in Südbrandenburg seit Jahren. Was genau in Christine Herntiers Brief steht und was sie sonst noch fordert, erklärt Eser Aktay, Redakteur im Familienressort der ZEIT. Und sonst so: Kiss-Cam deckt angebliche Affäre auf. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Syrien und Israel: Gesprengter Fortschritt Syrien: Syrien und Israel einigen sich auf Waffenruhe Kämpfe in Syrien: UN fordern nach Gewalt in Suweida Schutz von Bewohnern Konflikte: US-Gesandter: Israel und Syrien stimmen Waffenruhe zu Nahost: Israel greift militärische Ziele in mehreren syrischen Regionen an Christof Johnen: "Die Lage ist jenseits des Vorstellbaren" Rechtsextremismus: Bürgermeisterin: Wachsender Neonazi-Einfluss in Spremberg Rechtsextremismus: Mehr Rechtsextremisten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Neonazis in Brandenburg: So trainieren Anhänger des Dritten Wegs für den Straßenkampf Rechtsextremismus: Verfassungsschutz beobachtet immer mehr rechtsextreme Personen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Wieso ist das iranische Regime nicht kleinzukriegen?
19.07.2025 · 34 Min.
Vor fast einem Monat endete der Zwölf-Tage-Krieg zwischen Israel und dem Iran. Seitdem hat das iranische Regime seine Repressionen gegen Andersdenkende und Minderheiten verschärft. Die Regierung war auf den Krieg unvorbereitet – weder Warnsysteme noch Schutzräume oder Bunker konnten die Zivilistinnen und Zivilisten im Iran schützen. Trotzdem demonstriert der Staat nach außen hin ein Bild, das Stärke repräsentieren soll, und verbreitet über staatliche Fernsehsender seine Propaganda. Kurz nach dem von Donald Trump ausgerufenen Waffenstillstand beginnt im Iran eine neue Repressionswelle. Verhaftet werden vor allem ethnische und religiöse Minderheiten, darunter Kurden, Belutschen und Bahai. Die Islamische Republik schiebt afghanische Geflüchtete ab, nimmt Menschen fest und richtet sie hin. Als Vorwand werden altbekannte Gründe genannt: Landesverrat, Zusammenarbeit mit dem Ausland oder Spionage für "feindliche Staaten" – gemeint ist damit Israel. Trotzdem organisieren sich Aktivisten und Oppositionelle weiter im Iran, das Regime verliert international und im Land selbst an Ansehen. Als Hoffnungsträgerin gilt die junge Generation. In dieser Spezialfolge von Was jetzt? erklärt ZEIT-Redakteur Omid Rezaee, weshalb das iranische Regime trotz der Angriffe von außen immer noch fest im Sattel sitzt. Außerdem spricht er darüber, weshalb die Oppositionellen und Aktivistinnen und Aktivisten trotz allem nicht den Mut verlieren, sich gegen die Islamische Republik aufzulehnen. Moderation & Skript: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald, Elise Landschek Produktion: Markus Gläser, Azadê Peşmen Alle Spezialfolgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.